Homepage von Dr. Achim Bartoschek
Bahntrassenradeln - Deutschland

Bahntrassenradeln in Nordrhein-Westfalen

NW 1 linksrheinisch    NW 2 rechtsrheinisch, nördlich der Lippe
NW 3 rechtsrheinisch, zwischen Lippe und Ruhr
NW 4 rechtsrheinisch, südlich der Ruhr    NW 5 Ostwestfalen-Lippe
Einstieg Wegebeschreibungen

Einstieg Fotografien

Bahntrassenradeln - Hilfe

Bei den Bahntrassenwegen in Nordrhein-Westfalen gibt es mehrere Schwerpunkte: Der südliche Landesteil ist von Mittelgebirgen geprägt (nördliche Eifel, Bergisches Land, Siegerland u. a.), in denen alte Bahnstrecken deutliche Spuren hinterlassen haben. Hier gibt es einige schöne und qualitativ hochwertige Radwege, die touristisch relevante Längen erreichen. Aber auch in den nördlich der Mittelgebirge gelegenen flacheren Regionen wie Rheinische Bucht oder Münsterland sind ehemalige Bahntrassen meist noch deutlich als solche erkennbar. Eine besonders starke Häufung an stillgelegten Bahnstrecken (und solchen, die in Betrieb sind) findet sich im Ruhrgebiet. Neben Strecken, die früher auch dem Personenverkehr gedient haben, wurden viele ehemalige Zechenbahnen zu Radwanderwegen ausgebaut. Zu den zahlreichen schon realisierten Wegen werden in den nächsten Jahren weitere hinzukommen: Die Federführung für diesen Teilaspekt des "Masterplan Emscher-Landschaftspark 2010" hat der Regionalverband Ruhr übernommen. An einigen Stellen entstehen zusammenhängende Radwegenetze, die über viele Kilometer fernab vom Autoverkehr nur auf Industriebahnen verlaufen.
Eine zentrale Rolle bei der anstehenden Einrichtung von Bahntrassenwegen in den übrigen Landesteilen übernimmt die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) als gemeinsame Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Deutsche Bahn AG. Sie fungiert für über 200 Städte und Gemeinden des "BahnflächenPool" als zentraler Ansprechpartner bei der Umnutzung nicht mehr benötigter Bahnflächen. Im Sauerland sind 2006/7 erste Bahntrassenwege als Ergebnis dieser Zusammenarbeit der Öffentlichkeit übergeben worden.
In Deutschland beispiellos ist das Projekt "Nordbahntrasse" des WupperTalBeWegung e.V., in dem durch bürgerschaftliches Engagement ein millionenschwerer innerstädtischer Radweg mit zahlreichen Tunneln und Viadukten auf den Weg gebracht wurde und kurz vor der Realisierung steht. Die auf der Arbeit der BEG aufbauende Landesinitiative "Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen" sowie das im Umfeld der WupperTalBewegung entstandene Vorhaben "Bergischer Trassenverbund" werden ausführlich auf einer separaten Seite zu den aktuellen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Nordrhein-Westfalen
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Weitere Quellen
Auf dieser Seite kann die Geschichte der heute als Radwege befahrbaren Eisenbahnstrecken allenfalls angerissen werden. Die hier zusammengetragenen Angaben zu den Betriebszeiten wurden verschiedenen Quellen entnommen und soweit möglich konsolidiert. Falls Ihr Interesse geweckt ist, hier einige Seiten, auf denen Sie mehr zu diesem spannenden Thema nachlesen können:

Verweis:
Weitere Seiten dieser Homepage beschäftigen sich mit Radfernwegen (Themenrouten) und den D-Routen (Deutschlandweite Radfernwege) in Nordrhein-Westfalen.


NW 1 Nordrhein-Westfalen, linksrheinisch
NW 1.01 Kleve – Xanten (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 25 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2330 / Rheinhausen – Kleve; 63 km (1435 mm; Abschnitt Xanten – Kleve: 25 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1904 (Moers – Kleve)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Dezember 1989 (Pv Xanten – Kleve; Abbau 2003)
Eröffnung des Radwegs: geplant!
Planungen: Umbau als Alleenradweg ab 2009 geplant. Die Strecke ist im Landesprogramm "Kommunaler Straßenbau 2009" aufgeführt, die Gemeinde Bedburg-Hau lehnt einen durchgängigen Ausbau auf ihrem Gebiet ab, die Route wird hier auf vorhandenen Wegen ausgewiesen. Der Baubeginn ist für 2010 vorgesehen [September 2009]
Route: Kleve – Kalkar – Marienbaum – Xanten.
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Niederrheinstrecke
09.01.2010
NW 1.01a Kleve – Kleve-Griethausen
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Kunstbauten: Griethauser Eisenbahnbrücke; die Brücke ist nicht Teil des Radwegs, es wird aber von Überlegungen berichtet, den bestehenden Radweg über die Brücke zu verlängern
Eisenbahnstrecke: 2516 / Kleve – Spyck (Trajekt nach Welle zur Strecke 2266 nach Elten); 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. April 1865 (Gv Kleve – Zevenaar; ab 21. April Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1912 Einstellung des Trajektbetriebs, bis 1926 Zug- und Fährverkehr, anschließend Abbau Welle – Elten; gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde an der Stelle des Trajekts eine Behelfsbrücke mit einer Verbindungskurve in Richtung Emmerich errichtet ("Victory Bridge", 9. Mai 1945 bis 1. April 1946); Verkehrseinstellung Kleve – Spyck: 29. Mai 1960 (Pv), 31. März 1983 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1990
Route: Kleve – Kleve-Griethausen.
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Trajekt Spyck-Welle    Militaire spoorlijnen bij Nijmegen, 1945-1946
09.01.2010
NW 1.02 (im Bau: Kaldenkirchen –) Grefrath – Kempen
Das östliche Ende der ehem. Bahnstrecke von Kempen nach Kaldenkirchen wurde nur in Teilbereichen zu einem Radwanderweg ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (inkl. Anbindung an die Fietsallee Nordkanal in Grefrath 8,5 km; ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, Anbindung in Grefrath über Nebenstraßen; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes
Eisenbahnstrecke: 2512 / Kempen – Kaldenkirchen; 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Dezember 1867 (Gv), 1. Januar 1868 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. Mai 1982 (Pv Kempen – Kaldenkirchen); 28. Mai 1983 (Gv Kempen – Grefrath)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Im Rahmen des Landesprogramms "Alleenradwege" werden auch die anschließenden rund 10 km von Grefrath nach Kaldenkirchen als "Kinder-Bahn-Radweg" ausgebaut. Die Strecke findet sind im Handlungsprogramm für 2008 wieder und soll bis 2011 fertig sein. Im Dezember 2008 wurde dieser Zeitplan infragegstellt, da die Bezirksregierung den Großteil der Landeszuschüsse erst ab 2013 freigeben wollte. Der Freischnitt wurde allerdings wie geplant im Winter 2008/09 durchgeführt, sodass nach der im Juli 2009 erfolgten Klärung der Mittelfreigabe und dem Eingang des Zuwendungsbescheids im Oktober 2009 mit dem Bau begonnen werden konnte. Der erste 2 km lange Bauabschnitt liegt zwischen Grefrath und Hinsbeck-Oirlich (Schlibecker Berg) und wurde noch 2009 fertig gestellt (feierliche Übergabe: Ende März 2010). Die ersten 800 m des zweiten BA werden komplett und ein weiterer Kilometer zur B 509 bis auf die Asphaltdecke vorgezogen und sind damit ebenfalls seit dem Jahresende befahrbar. Ab April 2010 folgt der restliche Abschnitt von Oirlich zur K 3 in Leuth-Busch (ehem. Hp Wittsee; befahrbar ab Anfang Juli), 2011 wird der Weg bis zum Bf Kaldenkirchen komplettiert.
Die Strecke soll 2014 Teil eines rund 100 km langen "Alleenradweg im Kreis Viersen" werden, der mehrere Bahntrassenwege der Region verbindet. [März 2010]
Route: Grefrath – Mülhausen – Kamperlings – Kempen.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Kempen–Venlo
11.04.2010
NW 1.02a Alleenbahnradroute: Viersen-Dülken – Schwalmtal-Waldniel (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2513 / Dülken – Brüggen; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1966 (Pv), 28. September 1984 (Gv Waldniel – Brüggen), 1. Juli 1996 (Gv Dülken – Waldniel)
Eröffnung des Radwegs: geplant!
Planungen: Als Alleenradweg sollen bis 2014 rund 6,5 km der ehem. Bahntrecke nach Brüggen ausgebaut werden. Nach den bekannt gewordenen Planungen soll die Brücke über die Venloer Straße / B 7 abgerissen werden. Im Bereich zwischen dem Bf Dülken und der Breyeller Straße sollen Anliegerstraßen und Parallelwege genutzt werden. Im Juni 2010 stellte sich der Bürgermeister der Stadt Viersen trotz eines Ratsbeschlusses für den Bau des Radwegs gegen das Projekt, was in Teilen der örtlichen Politik auf "Verwunderung" stieß.
Die Strecke soll 2014 Teil eines rund 100 km langen "Alleenradweg im Kreis Viersen" werden, der mehrere Bahntrassenwege der Region verbindet. [Juni 2010]
Route: Viersen-Dülken – Schwalmtal-Waldniel.
Details: Karte + Geodaten
27.06.2010
NW 1.03 Streckennetz der ehem. Crefelder Eisenbahn zw. Viersen, Kempen, Grefrath und Tönisvorst
Zwischen den genannten Orten werden Teile von drei Ästen des Netzes der Crefelder Eisenbahn, im Volksmund liebevoll "Schluff" genannt, heute als Radwanderwege genutzt. Weitestgehend komplett auf der Trasse verläuft die Strecke von Tönisvorst in Richtung Viersen, die Nord-Süd-Strecke Grefrath – Viersen ist Teil der Fietsallee Nordkanal mit einer beachtenswerten Markierung des Weges und des historischen Kanalverlaufs.
Eisenbahnstrecke: Crefelder Eisenbahn ("Schluff") / Krefeld Süd – Hüls – Kempen – Süchtelnvorst; 26 km (1435 mm)
Krefeld Süd – Süchteln – Viersen; 18 km (1435 mm; ca. 2 km auf gleicher Strecke nach Hüls)
Süchteln – Süchtelnvorst – Grefrath; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1870 (Krefeld Süd – Hüls, Krefeld Süd – Viersen und Süchteln – Grefrath)
18. Februar 1872 (Hüls – Kempen – Süchtelnvorst)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1874-80 Einschränkungen durch den Konkurs der Vorgängerbahn; 15. November 1916 (Stilllegung Süchtelnvorst – Grefrath), in den 1930er Jahren vorübergehende Einstellung des Pv, der 1939 wieder aufgenommen wurde; 1949 (Pv Kempen – Süchteln – Viersen und Gesamtverkehr Oedt – Süchteln); 19. Mai 1951 (Pv Krefeld – Hüls – Kempen und Krefeld – Süchteln, Gv Kempen – Oedt), ab 1961 weiterer Rückzug des Gv
Eröffnung des Radwegs:
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft
02.01.2007
NW 1.03a Viersen – Grefrath
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (meist parallel zur nur noch selten erkennbaren Trasse)
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: meist kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. Mitbenutzung durch landwirtschaftlichen Verkehr; Wegweisung Euroga-Radroute, auf Abschnitten zus. mit Logo Fietsallee
Route: Viersen – Viersen-Süchteln – Viersen-Vorst – Grefrath.
Details: siehe Sammeleintrag NW 1.03
NW 1.03b Viersen – Kempen
Streckenlänge (einfach): ca. 8,5 km (davon 4,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche: Abschnitte auf der ehem. Bahntrasse meist wg., Verbindungsstücke asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg und freigeg. Fußweg; Wegweisung nur auf kurzen Abschnitten
Route: Viersen-Vorst – Oedt – Kempen.
Details: siehe Sammeleintrag NW 1.03
NW 1.03c Viersen – Tönisvorst
Streckenlänge (einfach): ca. 9,5 km (davon 8,7 km auf der ehem. Bahntrasse, weitere 300 m in St. Tönis sind begehbar; Anbindung vom Hbf Krefeld: zusätzlich 6 km)
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: in St. Tönis freigeg. Fußweg, sonst kombinierter Fuß-/Radweg; nur teilw. Wegweisung des Radverkehrsnetzes
Route: Viersen-Süchtelen – Tönisvorst-Vorst – Tönisvorst-St. Tönis.
Details: siehe Sammeleintrag NW 1.03
NW 1.04 Grafschafter Rad- und Wanderweg: Krefeld, Hülser Berg – Moers
Mit nur einer großräumiger zu umfahrenden Unterbrechung durch die Autobahn 57 bei Moers-Kapellen verbindet dieser Bahntrassenweg den Bahnhof Moers mit dem nördlichen Endpunkt der Museumsbahn "Schluff" am Hülser Berg in Krefeld.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,8 km (davon 8,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (25-35 m ü. NN)
Oberfläche: teilw. wg.
Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg und kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als "Grafschafter Rad- und Wanderweg" und als Teil der NiederRhein-Route, auf kurzen Abschnitten Radverkehrsnetz
Eisenbahnstrecke: Crefelder Eisenbahn ("Schluff") / Hüls – Moers; 14 km (1435 mm; Nullpunkt: Krefeld Süd)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1881 (Hüls – Niep), 3. Juni 1882 (Niep – Moers)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1949 (Pv Niep – Moers), 1950 (Pv Hüls – Niep)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Hülser Berg – Niep – Moers-Kapellen – Holderberg – Vinn – Moers.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft
02.01.2007
NW 1.05 Duisburg-Rheinhausen – Duisburg-Trompet
Der Bahndamm auf der östlichen Seite des Naherholungsgebiet Toeppersee ist nur mit einigem Auf und Ab zu befahren: Die Brücken über die Querstraßen sind abgerissen.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (inkl. Anbindung vom Bf Rheinhausen; davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; auf dem nördlichsten Teil Wegweisung als NiederRhein-Route, sonst keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2333 / Hohenbudberg – Trompet – Baerl; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1912 (nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. August 1969
Eröffnung des Radwegs:
Route: Duisburg-Rheinhausen – Trompet.
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03.02.2007
NW 1.05b Duisburg-Winkelhausen – Duisburg-Werthausen
Streckenlänge (einfach): ca. 1,3 km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: ? / Trompet – Hafen Essenberg; 3 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Sommer 2010
Route: Duisburg-Winkelhausen – Duisburg-Werthausen.
Details: Karte + Geodaten
31.01.2010
NW 1.05a Düsseldorf-Heerdt
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km
Oberfläche: asph. / Verbundpflaster
Eisenbahnstrecke: 2534 / Neuss – Düsseldorf-Oberkassel; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Düsseldorf-Heerdt im Bereich des Friedhofs; auf einem von der Strecke 2534 abzweigenden Gleis zu einer Fabrik bzw. zum Umspannwerk auf Meerbuscher Gebiet verläuft die Willstätterstraße; der Endbahnhof der Strecke 2534 ist erhalten und dient heute als Restaurant.
Details: Karte + Geodaten
14.08.2010
NW 1.06 Krefeld – Mönchengladbach (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (in Willich)
Höhenprofil:
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2521 / Mönchengladbach Hbf – Rheydt-Odenkirchen; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1877
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1982 (Pv Krefeld – Neuwerk), 31. Dezember 1984 (Gv Schiefbahn Nord – Neuwerk) 28. Mai 1994 (Gv Krefeld – Schiefbahn Nord)
Eröffnung des Radwegs: geplant!
Planungen: Die Trasse wird im Februar 2010 freigeschnitten, der Zeitplan für den eigentlichen Radwegebau steht noch nicht fest.
Details: Karte + Geodaten
31.01.2010
NW 1.06a Mönchengladbach-Rheydt
Kurzer aber schöner innerörtlicher Radweg, der in Geneicken durch den heute als Restaurant genutzten ehem. Bahnhof aufgewertet wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Höhenprofil: eben (25-30 m ü. NN)
Oberfläche: wg., im Bereich des ehem. Bf Rheydt-Geneicken Kopfsteinpflaster
Eisenbahnstrecke: 2521 / Mönchengladbach Hbf – Rheydt-Odenkirchen; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Februar 1870 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Januar 1985 (Pv), 1986 Abbau der Gleise zw. Geneicken und Mülfort
Eröffnung des Radwegs:
Route: Rheydt-Mülfort – Rheydt-Geneicken.
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03.02.2007
NW 1.07 Vennbahnweg: Aachen-Rothe Erde – Aachen-Walheim (in Planung: – Raeren)
Auf dem Vennbahnweg von Aachen über Kornelimünster nach Walheim: Mit zwei Viadukten und einem Bahnhofsbiergarten. Im Juni 2005 konnte nach langjährigem Engagement der "Bürgeraktion Vennbahn" das Teilstück nach Walheim der Öffentlichkeit übergeben werden.
Synonyme: Vennbahn-Route / Vennbahntrasse; der Weg wird Teil des "Dreiländer-RAVeL" von Aachen bis in den Norden des Großherzogtums Luxemburg
Streckenlänge (einfach): ca. 13,8 km; davon ca. 10,7 km auf der ehem. Vennbahntrasse; insbesondere am Streckenbeginn in Rothe Erde verlaufen größere Abschnitte unmittelbar neben der eigentlichen Bahntrasse
Höhenprofil: langsam ansteigend von 175 m ü. NN am Bf Rothe Erde bis auf 255 m bei Brand / Niederforstbach, anschließend keine großen Höhenunterschiede; ab Kornelimünster (245 m) langgez. l. St. nach Walheim (280 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Kunstbauten: zwei sehenswerte Viadukte südlich von Niederforstbach und bei Kornelimünster
Eisenbahnstrecke: 2563 / Aachen-Rothe Erde – Abzw. Hahn (bzw. Walheim); 11 km (1435 mm) und
2572 / Stolberg (Rheinl.) Hbf – Raeren; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1885 (Rothe Erde – Monschau); aufgrund des Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengten Itterbachviadukts konnte der Fahrbetrieb im Dezember 1945 zunächst nur von Rothe Erde bis Kornelimünster wiederaufgenommen werden
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1960 (Pv), 1980 (Gv Brand – Kornelimünster), 1983 (Gv Philipswerke – Brand)
Eröffnung des Radwegs: 1985 (Brand – Kornelimünster); 4. Juni 2005 (Kornelimünster – Walheim)
Route: Aachen-Rothe Erde – Brand – Niederforstbach – Kornelimünster – Aachen-Walheim.
Planungen: Als Zeithorizont für die Fertigstellung eines rund 45 km langen Abschnitts von Walheim über Raeren, Monschau, Kalterherberg nach Sourbrodt und weiter nach Weismes kursiert das Jahr 2012, spätetstens 2013. Im Juli 2010 sollen die Bauarbeiten an dem 13 km langen Abschnitt zwischen Roetgen und Lammersoorf beginnen, 2011 sollen die Abschnitte zwischen Lammersdorf und Kalterherberg sowie zwischen Walheim und Raeren folgen. Für die Querung der B 258 ("Himmelsleiter") bei Roetgen wird der Bau einer Brücke angestrebt.
Zum Abschnitt Raeren – Weismes, bei dem es zwischenzeitlich eine Diskussion um einen möglichen Wechsel der nach dem ersten Weltkrieg zu Belgien gekommenen Trassenstücke nach Deutschland gegeben hatte, siehe BEL 48. [Mai 2010]
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Vennbahn
06.06.2010
NW 1.07a Stolberg: Stichbahn nach Münsterbusch
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Höhenprofil: l. St. von 170 auf 200 m ü. NN
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2575 / Stolberg Hbf – Stolberg-Münsterbusch; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1887 (Gv, gelegentlicher Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 1977, Stilllegung: 1. September 1980
Eröffnung des Radwegs:
Details: Karte + Geodaten
08.03.2009
NW 1.07b Aachen und Umland: Teilstücke des ehem. Straßenbahnnetzes
Rund um Aachen gab es ein ausgedehntes Straßenbahnnetz, das in Abschnitten auf eigenen Trassen verlief, die heute als Radwege dienen.
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Höhenprofil:
Oberfläche:
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: 1. Aachen-Brand – Kornelimünster
2. westlich von Stolberg-Breinig
06.04.2009
NW 1.08 Würselen
In Würselen können mehrere kurze Abschnitte zweier stillgelegter Bahntrassen befahren werden: Teile der Strecke von Würselen nach Herzogenrath-Kohlscheid werden als Innerortsverbindung genutzt, die Route ins Wurmtal nach Aachen-Haaren ist ins Radverkehrsnetz aufgenommen worden.
Streckenlänge (einfach): mit Anbindung vom Friedrich-Wilhelm-Platz in Aachen ca. 10,5 km; insg. ca. 3,5 km auf der ehem. Bahntrasse
Höhenprofil: Bahntrasse: l. Gef. von Würselen (190 m ü. NN) zur Wurm bei Aachen-Haaren (145 m)
Oberfläche: in Würselen asph.; die Strecke Würselen – Aachen-Haaren ist wg. / feiner Schotter
Status / Beschilderung: Morsbach – Würselen: kombinierter Fuß-/Radweg, Würselen – Aachen-Haaren: freigeg. Fußweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes, in Morsbach ältere lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2555 / Aachen-Nord – Haaren – Würselen – Alsdorf-Hoengen – Jülich; 28 km (1435 mm)
zum Abschnitt Alsdorf-Hoengen – Jülich siehe NW 1.09; der Eintrag NW 1.08 enthält auch einen kurzen Abschnitt der Strecke 2544 in Würselen (siehe auch NW 1.08a)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. September 1875 (Pv Würselen – Hoengen, Gv bereits ab 5. Juli 1875), 31. Dezember 1875 (Aachen Nord – Würselen)
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Würselen-Morsbach – ehem. Güterbahnhof Würselen (jetzt Jugendtreff und Kino) – Aachen-Haaren.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
(Die Wegebeschreibung enthält auch die Anbindung von Aachen-Haaren nach Aachen-Zentrum.)
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Aachen-Nord–Jülich
23.02.2008
NW 1.08a Herzogenrath-Kohlscheid (bei Aachen)
Ein kurzes Stück der Bahntrasse ist in Kohlscheid als Radweg bzw. als Anliegerstraße ausgebaut. Reizvoller ist der Bereich am Wurmtal – nur lässt man hier besser das Rad stehen und bewegt sich zu Fuß weiter.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Oberfläche: asph. (teilweise gesplitteter Asphalt)
Eisenbahnstrecke: 2544 / Stolberg (Rheinl.) Hbf – Würselen – Aachen-Kohlscheid; 12 km (1435 mm)
Der Bf Morsbach wurde später in Würselen Nord umbenannt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Januar 1853 (Gv Rumpen – Kohlscheid), 26. September 1875 (Pv Stolberg – Morsbach), 1. Juni 1892 (Pv Morsbach – Kohlscheid)
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. Mai 1951 (Pv Würselen Nord – Kohlscheid), 29. Mai 1960 (Pv Stolberg – Würselen Nord), 1. November 1965 (Gv Morsbach – Kohlscheid Süd, anschließend Sprengung des Viadukts über die Wurm), 1. Juli 1980 (Gv Würselen – Würselen Nord)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Von der Roermonder Straße / L 232 südöstlich der Brücke über die Eisenbahn Aachen – Mönchengladbach in die Honigmannstraße und hinter der Linkskurve rechts: Raiffeisenstraße zum Beginn des Bahntrassenradwegs. Die Bahntrasse ist später als Straße ausgebaut: Alte Bahn, dann Zeller Straße, später nochmals R/F bis zur Kämpchenstraße.
Im weiteren Verlauf kann die Trasse nicht genutzt werden, insbesondere die Brücke über die Wurm fehlt. Westlich von Würselen-Morsbach sind ca. 600 m als Wanderweg ausgebaut, wegen zweier steiler Treppen aber nicht für Radfahrer zu empfehlen.
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Stolberg–Kohlscheid
23.02.2008
NW 1.09 Alsdorf-Hoengen – Jülich (ehem. Aachener Industriebahn)
Die Trasse der Aachener Industriebahn führt in das vom Braunkohletagebau geprägte Umland der Festungsstadt Jülich.
Streckenlänge (einfach): ca. 19 km (inkl. Anbindung von Alsdorf; davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: überw. wg., teilw. steinig
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes, in Abschnitten Wasserburgen-Route
Kunstbauten: Rurbrücke südlich von Jülich
Eisenbahnstrecke: 2555 / Aachen-Nord – Haaren – Würselen – Alsdorf-Hoengen – Jülich; 28 km (1435 mm)
zum Abschnitt Haaren – Würselen siehe NW 1.08
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1882 (Alsdorf-Hoengen – Jülich)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1980 (Pv Aachen Nord – Jülich, Gv Aachen Nord – Aldenhoven), 30. November 1982 (Gv Aldenhoven – Kirchberg)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Alsdorf-Hoengen – Aldenhoven – Jülich.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Aachen-Nord–Jülich
23.02.2008
NW 1.10 Güterbahnhof Alsdorf (Grube Anna) – Grube Adolf bei Merkstein
Parallel zur kürzlich von Herzogenrath bis Alsdorf reaktivierten Strecke der Euregiobahn verlief zwischen Merkstein (Eschweiler Bergwerksverein) und Alsdorf eine Zechenbahn, die Teil mehrerer Radrouten und des Radverkehrsnetzes ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. St. von Merkstein (130 m ü. NN) nach Alsdorf (160 m)
Oberfläche: Bahntrassenweg überw. wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes und des Euregiobahn-Radwegs
Kunstbauten: Eine Eisenfachwerk-Trägerbrücke über einen Geländeeinschnitt, in dem die Trasse der 1975 stillgelegten und zurückgebauten Eisenbahnanbindung der Grube Carl-Alexander verläuft, wurde durch eine Holzbohlenbrücke ersetzt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 1913
Stilllegung der Bahnstrecke: 1972
Eröffnung des Radwegs: Mitte 2003
Route: Güterbahnhof Alsdorf (Grube Anna) – Grube Adolf bei Merkstein.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
23.02.2008
NW 1.11 Geilenkirchen – Gillrath
Zwei Teilstücke der ehem. Schmalspurbahn können begangen und so als Fußweg von Bf Geilenkirchen zur Endhaltestelle Gillrath der Selfkantbahn genutzt werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse, diese ist im Bereich der Umgehungsstraße nicht mehr sicher nachzuvollziehen)
Höhenprofil: südl. von Geilenkirchen St. aus dem Wurmtal (70-100 m ü. NN), später l. Gef. nach Gillrath (70 m)
Oberfläche: Abschnitte auf der Bahntrasse: wg. / steinig, sonst überw. asph.
Status / Beschilderung: begehbare Bahntrasse durch Z. 250 gesperrt; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Geilenkirchener Kreisbahnen / Alsdorf – Puffendorf – Geilenkirchen – Tüddern; 38 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. April 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: Mit der Niederländischen Verwaltung des Selfkantgebiets (1949-63) wurde der Abschnitt Gangelt – Tüddern stillgelegt. Weitere Stilllegung des Westastes: 1. Oktober 1960 (Pv Geilenkichen – Gangelt), 4. Dezember 1969 (Gv Langenbroich – Gangelt), 1. Juli 1971 (Gv Geilenkirchen – Langenbroich)
Planungen: Es ist angedacht, die Museumsbahnstrecke bis Gangelt und bis an den Stadtrand von Geilenkirchen zu verlängern. Davon wären auch Teile der begehbaren Trasse betroffen.
Route: Geilenkirchen – Gillrath.
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Externe Links: www.selfkantbahn.de (Museumseisenbahn)    Wikipedia: Kreiswerke Geilenkirchen-Heinsberg
03.02.2007
NW 1.12 Baal – Linnich
Kurze Verbindungsstrecke zwischen den Bahnhöfen Baal und Linnich, auf der bald schon wieder Züge fahren könnten.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (davon ca. 3,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (50-60 m ü. NN; min. St. von Rurich nach Baal)
Oberfläche: Baal – Rurich: wg.; Rurich – Linnich: asphaltiert
Status / Beschilderung: entlang der B 57 kombinierter Rad-/Fußweg, sonst für den Kfz-Verkehr gesperrte Wege; Verbindungsstück: freigeg. Wirtschaftsweg; Wegeweisung des Radverkehrsnetzes zw. Rurich und Linnich:, auf dem Rest der Strecke ohne Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2540 / Jülich – Linnich – Baal – Dalheim; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Pv Jülich – Baal; Jülich – Linnich 2002 durch Rurtalbahn reaktiviert);
28. Mai 1972 (Gv Baal – Jülich), 1974 (Abbau der Gleise Baal – Linnich)
Eröffnung des Radwegs: 1991
Planungen: Im Integrierten Gesamtverkehrsplan NRW wird ein Vorhaben zur Reaktivierung des Lückenschlusses Baal – Linnich beschrieben, bei dem bis auf den nördlichsten Abschnitt die alte Trasse genutzt wird. Bei Baal soll zur Anbindung an den Bahnhof eine kurze Neubaustrecke westlich des Ortes entstehen.
Route: Baal – Rurich – Körrenzig – Linnich.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Jülich-Dalheim
02.01.2007
NW 1.13 Helpenstein (Erft) – Rommerskirchen
Beschaulich geht's auf diesem Teilstück der nie vollendeten "Strategischen Bahn" zu, das man gut in verschiedene Rundtouren einbauen kann. Nur die Wegebeschaffenheit lässt manchmal ein wenig zu wünschen übrig.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,3 km
Höhenprofil: eben (einige teilw. steilere Rampen, da ehem. Bahnbrücken fehlen)
Oberfläche: wg., teilweise unbefriedigend
Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß- und Radweg; keine Wegweisung
Kunstbauten: Auf der Strecke fehlen einige Brücken. Anstelle der Brücke über die Erft wurde eine Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet, zuletzt wurde bei Neukirchen die Brücke eines Wirtschaftsweges über die Trasse abgerissen und zu einer niveaugleichen Kreuzung mit Rampen umgestaltet.
Eisenbahnstrecke: 2619 / Rommerskirchen – Holzheim; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Der "Strategische Bahndamm" ist eine projektierte und nur in Abschnitten fertig gestellte Bahnstrecke von der Erft zur Ahr mit militärischem Hintergrund, die nach dem Ersten Weltkrieg nicht weiterverfolgt wurde. Im Bereich des Bahntrassenwegs wurden nie Gleise verlegt.
Eröffnung des Radwegs:
Am Rande: Vom Bildhauer Ulrich Rückriem stammen die "Sieben Scheiben" (sieben Skulpturen aus spanischem Granit), die im Rahmen der Euroga 2002 plus aufgestellt wurden und aus dem Bahndamm einen Kunstweg werden lassen.
Route: Helpenstein (Erft) – Neukirchen – Anstel – Rommerskirchen.
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Externe Links: Wikipedia: Strategischer Bahndamm
06.06.2010
NW 1.14 Blatzheim – Kerpen
Nur kurze Stücke der alten Bahnlinie von Horrem nach Nörvenich sind als Radweg ausgebaut. Weitere Abschnitte haben sich als fürs Rad wenig empfehlenswerte Wirtschaftswege erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (davon ca. 3,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: im Ortsbereich Kerpen asph., sonst teilw. wg.
Eisenbahnstrecke: 2605 / Horrem – Mödrath – Nörvenich; 20 km (1435 mm)
urspr. 1000 mm (Bergheimer Kreisbahn; Umspurung 1903/04; ab 1913 Reichsbahn)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juni 1896 (Pv Mödrath – Kerpen, ab 25. Oktober weiter nach Blatzheim), 1. November 1905 (Pv Blatzheim – Oberbolheim), Abschnitt Oberbolheim – Nörvenich urspr. DKB (Gv 1924, Pv 1945)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1960 (Pv Kerpen – Nörvenich, Gv bis 1. September 1966), 28. Mai 1972 (Pv Mödrath – Kerpen, Gv bis 1. Oktober 1978)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Blatzheim – Bergerhausen – Kerpen.
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Externe Links: Wikipedia: Bergheimer Kreisbahn
03.02.2007
NW 1.14a Terra Nova: Bedburg – Elsdorf (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2580 / Düren – Neuss Abzw. Erftkanal; 50 km (1435 mm; Abschnitt Elsdorf – Bedburg: 6 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1869
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1995 (Pv Düren – Bedburg; Stilllegung 1996)
Eröffnung des Radwegs: geplant!
Planungen: Das Alleenradwege-Projekt "Terra Nova" ist bei der Regionale 2010 angesiedelt. Es hat einigen Gegenwind erfahren, da sich einige der betroffenen Kommunen nicht an den Kosten beteilgen wollen und Naturschutzbedenken geäußert wurden. Eine geplante Kreisstraße kollidiert dagegen nicht mit den Radwegeplänen.
Als ersten Schritt will die Gemeide Elsdorf den 2 km langen Abschnitt auf ihrem Gebiet erwerben, der Bau des Alleenradwegs könnte hier 2010 erfolgen. Für Finanzierung von Grunderwerb, Bau und Unterhalt konnte im Juni 2009 ein Kompromiss zwischen Kreis und den beteiligten Kommunen gefunden werden, der inzwischen in einer Verwaltungsvereinbarung festgeschrieben wurde. [September 2009]
Route: (geplant: Bedburg – Elsdorf).
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09.01.2010
NW 1.15 Köln-Klettenberg
Innerortsverbindung ohne touristische Qualitäten.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,4 km; es handelt sich hier um die abgebaute Güterzugstrecke der Köln-Bonner Eisenbahnen KBE von der Einmündung in die Strecke der Vorgebirgsbahn (heute Stadtbahn-Linie 18) zum Güterbahnhof Köln-Sülz, auf dem sich heute die Hochhäuser von ADAC, Arbeitsamt und Landgericht befinden
Oberfläche: asph. (z. T. starke Wurzelaufbrüche)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als lokale Route Köln-Zentrum – Hürth
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1972/73
Eröffnung des Radwegs:
Route: Gottesweg – Geisbergstraße (parallel zur Eisenbahnstrecke Köln-Süd – Hürth-Kalscheuren).
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26.11.2006
NW 1.16 Bonn-Endenich: Wesselbahnweg
Nur noch ein kurzes Reststück dieses alten Industriegleises ist als Wegeverbindung erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 300 m
Oberfläche: wg. / steinig
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Bonn Gbf – Porzellan- und Steingutfabrik Wessel (Poppelsdorf); 2,4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Januar 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1969, bis 1990 noch als Anschlussgleis bis zur Endenicher Straße
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bonn-Endenich: Querverbindung zwischen Endenicher Straße und Endenicher Allee.
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04.02.2008
NW 1.17 Blankenheim – Ahrdorf (ehem. Obere Ahrtalbahn)
Mit dem Ausbau mehrerer Teilstücke der Oberen Ahrtalbahn zwischen Blankenheim und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz ist der nächste große Schritt zu einem durchgängigen Ahrtal-Radweg getan, der bei Ahrdorf mit dem Kalkeifel-Radweg verknüpft ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 15 km (davon ca. 7,2 km auf der ehem. Bahntrasse in fünf Teilstücken; ca. 2,0 km Anbindung von Blankenheim); Anbindung Blankenheim-Wald – Blankenheim: zusätzlich ca. 5 km
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Blankenheim (490 m ü. NN) zum Beginn des Bahntrassenradwegs östlich der Kläranlage (430 m; k. St. auf den Bahndamm) und weiter bis Ahrdorf (330 m); bei Oberahreck, Ahrhütte und Ahrdorf kurze, z. T. starke Steigungen
Anbindung von Blankenheim-Wald (500 m ü. NN) über die B 258 und Blankenheimerdorf (545 m) mit starkem Gefälle nach Blankenheim
Oberfläche: Bahntrasse meist wg., Verbindungsstücke überw. asph.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg (auf dem neuen Abschnitt haben die in die Wegmitte gestellten und mit einer Bake gekennzeichneten Verkehrszeichen erstmals den Sprung vom benachbarten Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen geschafft); Wegweisung nach HBR NRW, allerdings noch nicht durchgängig mit dem Logo des Ahrtalradwegs [August 2007]
Kunstbauten: Viadukt Oberahreck; die Tunnel bei Blankenheim, Mülheim und Ahrdorf sind nicht Teil des Radwegs
Eisenbahnstrecke: 2637 / Ahrdorf – Blankenheim (Wald); 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1913 (Blankenheim-Wald – Ahrdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958
Eröffnung des Radwegs: 12. Juni 2005 mit Radaktionstag des Kreises Euskirchen (Blankenheim – Ahrhütte); Abschnitt zw. Ahrhütte und Ahrdorf älter
Veranstaltungen: Tour de Ahrtal (autofreies Ahrtal zwischen Blankenheim und Dümpelfeld und auf der Querverbindung zum Kylltal bis nach Hillesheim): 13. Juni 2010
Route: Blankenheim – Reetzer Mühle – Viadukt Oberahreck – Ahrhütte – Ahrdorf.
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Verweis: Fortsetzung des Bahntrassenwegs in Rheinland-Pfalz: RP 1.01
Externe Links: Wikipedia: Ahrtalbahn
02.01.2010

NW 2 Nordrhein-Westfalen, rechtsrheinisch: nördlich der Lippe
NW 2.01 Rees – Mehr
Dieser unspektakuläre Teil des Rheinradwegs, auf dem auch ein Planetenwanderweg eingerichtet wurde, verbindet abseits der Straßen die in einiger Entfernung zum Fluss liegenden Orte.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (davon ca. 5 km erkennbar auf der ehem. Bahntrasse); im südlich anschließenden Kreis Wesel lassen sich nur noch wenige Abschnitte der Trasse im Gelände wiederfinden)
Höhenprofil: eben (20 m ü. NN)
Oberfläche: Verbundpflaster
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes im Sommer 2006 in der Installation, wird hier als Rheinradweg beschildert
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich; Wesel – Rees (26 km) – Emmerich (gesamt: 41 km; 1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. November 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1966 (der Abschnitt Rees – Emmerich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder in Betrieb genommen)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Rees – Haffen – Mehr.
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich
23.02.2008
NW 2.02 Empel-Rees
Auch die ersten 1,5 km der auch auf anderen Stück(ch)en befahrbaren ehemaligen Bahnstrecke nach Coesfeld haben sich als Verkehrsfläche erhalten: hier als Nebenstraße mit Schleichverkehr zum Bahnhof.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km auf der Trasse; inkl. Anbindung zum nächsten Knotenpunkt 4,5 km
Höhenprofil: eben (15 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Nebenstraße mit Anlieger- und landwirtschaftlichem Verkehr; Wegweisung als Route des Radverkehrsnetzes NRW
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bf Empel-Rees – Herken.
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27.09.2009

> NL 06.09 Winterswijk – Bocholt
Zum ursprünglich doppelt gelisteten Eintrag Bocholt – Barlo Grenze siehe Bahntrassenradeln – Niederlande.

NW 2.03 Borken
.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km; als Teil des 2009 eröffneten Aa-Radwegs wurde bei Rhedebrügge zwischen der Brücke über die Bocholter Aa und dem Tenkweg ein 1,5 km langer wassergebundener Abschnitt hergerichtet
Oberfläche: wg., abschnittsweise asph. (z. T. uneben)
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Hoxfeld – Borken
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Externe Links: Wikipedia: Baumbergebahn
09.08.2009
NW 2.04 Borken – Borken-Weseke (ehem. WLE-Nordbahn)
Die Trasse der WLE-Nordbahn lässt sich nördlich von Borken nur mit Unterbrechungen nutzen und verläuft entlang der lauten B 70. Kleines Heimatmuseum in Weseke auch auf altem Bahngelände.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Höhenprofil: eben (40-50 m ü. NN)
Oberfläche: außerorts asph., in Borken wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; überwiegend keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Westf. Landeseisenbahn (WLE) / Borken – Stadtlohn – Ahaus – Burgsteinfurt; 55 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1975 (Pv), 31. März 1988 (Gv Stadtlohn – Borken)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: In Stadtlohn wird seit Mitte September 2009 auf der nach Vreden abzweigenden Stichbahn zwischen dem Kreisverkehr an der Hordtschule und zur Einmündung in die Eichendorffstraße (Wenningfeld) ebenfalls ein Radweg gebaut (ca. 1,1 km). [Oktober 2009]
Route: Borken – Borken-Weseke.
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Externe Links: Wikipedia: Westfälische Landeseisenbahn
06.12.2009
NW 2.05 Teilstücke der Bahnstrecke Borken – Coesfeld
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1974 (letzter Personenzug auf der Bahnstrecke Borken – Ramsdorf – Coesfeld)
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Externe Links: Wikipedia: Baumbergebahn
23.02.2008
NW 2.05a Ramsdorf
Wäre da nicht der Rastplatz mit vielen Erinnerungsstücken an die Eisenbahn, würde man nur punktuell merken, dass auf diesem Weg früher einmal Züge fuhren.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Höhenprofil: eben (50 m ü. NN)
Oberfläche: Kiesschotter
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; die südliche Hälfte ist als Teil des Radverkehrsnetzes beschildert
Eröffnung des Radwegs: 30. Juni 2000
Route: Ortsgrenze Ramsdorf bis zur Heidener Straße; in Velen wurde ein neuer Radweg neben der teilw. überbauten Bahntrasse angelegt.
Details: Siehe Sammeleintrag NW 2.05
17.09.2006
NW 2.05b Klye – Goxel (bei Coesfeld)
Das zweite befahrbare Teilstück der Bahnstrecke Borken – Coesfeld dient als Alternative zur Bundesstraße und hat nur lokale Bedeutung.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Höhenprofil: eben (70 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; wenige Wegweiser, daher etwas versteckt
Eröffnung des Radwegs: Im Frühjahr 2008 wurde der Radweg in Eigenleistung am westlichen Ende um 500 Meter verlängert, um die Querung der Bundesstraße im Kurvenbereich zu vermeiden.
Route: Coesfeld-Klye (an der B 525; Kreisgrenze) – erste Ausläufer von Goxel.
Details: Siehe Sammeleintrag NW 2.05
21.06.2008
NW 2.06 Drevenack – Dorsten-Holsterhausen
Zur Herstellung eines durchgängigen und touristisch interessanten Bahntrassenwegs zwischen Wesel und Haltern ist noch viel Arbeit erforderlich. Besonders gut gelungen ist das neue Teilstück in Dorsten.
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (davon ca. 9 km auf der ehem. Bahntrasse; östlich von Drevenack teilw. unmittelbar neben dem Bahndamm, größere Unterbrechungen bei Dammer Feld, Damm sowie zwischen Schermbeck und der Kreisgrenze Wesel/Recklinghausen)
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche: überw. wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse meist kombinierter Fuß-/Radweg, in Dorsten für Mofas freigeg., teilw. nur "Reiten verboten"; Wegweisung zw. Drevenack und Schermbeck (noch nicht an die neue Routenführung angepasst), der Weg ist zw. Schermbeck und Holsterhausen Teil der Römerroute [Juli 2006]
Eisenbahnstrecke: 2002 / Haltern – Hervest-Dorsten – Drevenack – Wesel – Büderich; 49 km (1435 mm);
Fortsetzung der Kilometrierung als Strecke 2003 weiter nach Venlo
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1874 (Wesel – Haltern, Rheinbrücke erst am 31. Dezember 1874)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1960 (Wesel-Wittenberg – Holsterhausen; Sprengung der Rheinbrücke im März 1945)
Eröffnung des Radwegs: 1987 (Drevenack – Schermbeck); 6. Juni 2006 (Lückenschluss zw. Drevenack und Schermbeck); 16. Mai 2007 (Baldurstraße – Borkener Straße / B 224 in Dorsten)
Planungen: Langfristig ist ein möglichst durchgängiger Ausbau der Bahnstrecke Wesel – Haltern geplant. Für Januar bis März 2010 steht eine Verlängerung nach Westen bis zur RWE-Straße bei Wesel-Wittenberg an, wobei der Radweg überwiegend parallel zur denkmalgeschützten Trasse verlaufen wird (Finanzierung: 75 % Land NRW / Alleenradwege; 25 % Regionalverband Ruhr). In Schermbeck wird die Lücke im Radweg zwischen Maassenstraße in Richtung Dorsten frühestens 2009/10 geschlossen. [Februar 2009]
Route: Drevenack – Damm – Bricht – Schermbeck – Dorsten-Holsterhausen.
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08.03.2009
NW 2.07 Schlossallee Billerbeck-Lutum – Burgsteinfurt – Rheine (teilw. fertig)
Die Enden des ersten Bauabschnitts der "Schlossallee" liegen noch versteckt, der Weg wird aber schon sehr gut angenommen und setzt mit seinem hohen Standard selbst im Münsterland noch radplanerische Akzente. (Vorläufige Einstufung bis zur Gesamtfertigstellung)
Synonyme: Der Arbeitstitel "Münsterlandradweg" ist durch den offiziellen Name des Weges "Schlossallee, Bahntrassenradweg nördliches Münsterland" abgelöst worden.
Streckenlänge (einfach): ca. 39 km (im Endausbau; zurzeit sind ca. 12 km zwischen der B 499 nördlich von Burgsteinfurt und der K 77 bei Hauenhorst fertig gestellt)
Höhenprofil: eben (40-55 m ü. NN)
Oberfläche: asph. (Breite: 3 m)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; bisher keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2273 / Bottrop Nord – Dorsten – Coesf. – Burgsteinfurt – Rheine – Quakenbrück; 165 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1879
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1984 (Pv Lutum – Rheine), 1994-98 (Gv Lutum – Rheine)
Eröffnung des Radwegs: Die offizielle Eröffnung des ersten Bauabschnitts zwischen Burgsteinfurt und Rheine erfolgte am 9. August 2009 am ehem. Bahnhof St. Arnold, wo auf dem zweiten Streckengleis eine kurze Draisinenstrecke entstanden ist.
Planungen: Ende 2007 wurde der Kauf der Trasse im Bereich der Städte und Gemeinden Steinfurt, Wettringen, Neuenkirchen und Rheine mit Wirkung zum 1. Januar 2008 besiegelt, im Dezember 2008 wurde die Bahnstrecke in den Gemeinden Laer und Rosendahl sowie der Stadt Horstmar übernommen. Der offizielle Startschuss für das Projekt fand am 16. Dezember 2008 in St. Arnold statt. In Rheine endet der Weg zurzeit bei Hauenhorst und wird in einem ersten Schritt bis zum Staelskottenweg geführt (Anschluss an das innerstädtische Radwegenetz) und soll später bis zum Bahnhof verlängert und mit dem Bahntrassenweg NW 2.09 nach Ochtrup verknüpft werden. Auf dem ersten Bauabschnitt wurden inzwischen Rastplätze installiert und an Kreuzungspunkten Süßkirschbäume gepflanzt. Mit zwei weiteren Bauabschnitten soll der komplette Weg 2011 fertig gestellt sein: Der zweite, 12 km lange BA liegt zwischen Steinfurt und Horstmar (L 579), für diesen wurden die Mittel im Dezember 2009 bewilligt. Die Strecke wurde Anfang 2010 freigeschnitten und die Fertigstellung ist für Ende 2010 angepeilt. Auf diesem Abschnitt wurde in Burgsteinfurt im Juli 2010 eine Brücke entfernt. Im März hat auch der Rat der Stadt Billerbeck einer Beteiligung an diesem Gemeinschaftsprojekt zugestimmt. – Es ist wohltuend zu sehen, wie dieser wichtige Bahntrassenweg mit einem breiten politischen Konsens und großer öffentlicher Anteilnahme vorangetrieben wird. [Juli 2010]
Route: (in Planung: Billerbeck-Lutum [NW Coesfeld] – Darfeld – Bahnhof Horstmar –) Burgsteinfurt – St. Arnold – Rheine.
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Externe Links: www.muensterlandradweg.de (private Website)    Wikipedia: Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück
11.07.2010
NW 2.08 Heek – Burgsteinfurt (ehem. WLE-Nordbahn)
Der Weg auf der alten Trasse der WLE-Nordbahn hat in Burgsteinfurt Bahnanschluss und ist gut in das regionale Radwegenetz eingebunden. Bei Metelen liegt der Vogelpark direkt an der Strecke und zum Eisenbahnmuseum Metelen-Land ist es nur ein kurzer Abstecher.
Streckenlänge (einfach): ca. 17 km (davon ca. 11 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radelparks Münsterland (Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen), teilw. Themenrouten
Eisenbahnstrecke: Westf. Landeseisenbahn (WLE) / Borken – Stadtlohn – Ahaus – Burgsteinfurt; 55 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. September 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1962 (Pv), 31. Dezember 1972 (Gv Burgsteinfurt – Ahaus)
Eröffnung des Radwegs:
Am Rande: Eisenbahnmuseum am Bf Metelen-Land (Öffnungszeiten: 1. Sonntag im April-Oktober 14:00-18:00, 1. Mai, Tag des Denkmals 10:00-18:00).
Route: Heek – Metelen – Burgsteinfurt; auf dem Abschnitt Heek – Metelen allerdings überwiegend neben dem Bahndamm.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.bahnhofsmuseum.de (Eisenbahn-Interessengemeinschaft Metelen)
www.heimatverein-burgsteinfurt.de
09.08.2009
NW 2.08a Ahaus
Kurzer Bahntrassenweg im Bereich der nördlichen Umgehungsstraße von Ahaus.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km
Höhenprofil: eben (50 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 9204 (Ahaus-Alstätter Eisenbahn) / Ahaus – Enschede; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: 2007
Eröffnung des Radwegs: ca. 2008/09
Route: Ahaus.
Planungen: Im Zuge des Bau der Nordumgehung Ahaus wurde ein Teil der ehem. Ahaus Alstätter Eisenbahn zu einem Radweg umgebaut. Es wurde eine Verlängerung zum Wessumer Gewerbegebiet angeregt. [Juni 2008]
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27.09.2009
NW 2.09 Ochtrup – Rheine
Auf dem westlichen Teil etwas holprig (dafür mit Aussicht auf den Rothenberg), in Rheine auf den letzten Metern gerade erst frisch asphaltiert ist die Route Ochtrup – Rheine eine wichtige Ost-West-Verbindung im nördlichen Münsterland.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km (davon ca. 17,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: überw. wg., teilw. gesplitteter Asph., in Rheine und in Neuenkirchen zw. den Straßen Zur Helle und Bergweg asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; bis auf den westlichsten Abschnitt bei Heek Wegweisung des Radelparks Münsterland (Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen), teilw. Themenrouten
Eisenbahnstrecke: 2020 / Ochtrup – Rheine; 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 14. Oktober 1905
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1969 (Pv), danach noch Güterverkehr; Stilllegung in Etappen (29. September 1984: Ochtrup – Wettringen, später Wettringen – Neuenkirchen und schließlich Zerschneidung der Trasse bei Rheine durch die B 70n)
Eröffnung des Radwegs: Ratsbeschluss zum Bau des Radwegs Ochtrup – Wettringen: 26. Mai 1978
Planungen: In Neuenkirchen soll der Radweg bis 2011 in vier Abschnitten mit einer Gesamtlänge von 4,3 km asphaltiert werden. Der 2 km lange erste BA wurde im Mai 2008 fertig gestellt, 2009 soll der Bereich bis zur Stadtgrenze Rheine befestigt werden. [Dezember 2008]
Route: Ochtrup – Welbergen – Wettringen – Maxhafen – Neuenkirchen – Rheine.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Ochtrup-Rheine
02.01.2009
NW 2.10 Ennigerloh – Westkirchen
Nur rund um Westkirchen ist die Bahnstrecke Neubeckum – Warendorf zu einem Radwanderweg geworden, bei Freckenhorst gestaltet sich die Spurensuche zum Teil schwieriger.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km auf der ehem. Bahntrasse; die Routenbeschreibung umfasst eine komplette Tour von Neubeckum nach Warendorf (ca. 29 km)
Oberfläche: unebener Asph.
Eisenbahnstrecke: 9214 (Westfälische Landeseisenbahn) / Neubeckum – Warendorf; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. April 1899 (Neubeckum – Ennigerloh), 22. Juli 1899 (Ennigerloh – Freckenhorst), 1. April 1901 (Freckenhorst – Warendorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1956 (Pv Ennigerloh – Warendorf und Gv Freckenhorst – Warendorf), 27. September 1970 (Pv Neubeckum – Ennigerloh)
Eröffnung des Radwegs:
Route: nördlich Ennigerloh – Westkirchen – L 793 Richtung Freckenhorst.
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15.09.2007
NW 2.11 Langenberg-Benteler – Lippstadt und Wiedenbrück – Rheda
Die Bahnstrecke verläuft von Lippstadt ausgehend zunächst entlang der (moderat befahrenen) Kreisstraße, dann mitten durch Bad Waldliesborn; die letzten drei Kilometer entlang der B 55 am Nordende des Radwegs bei Benteler sind deutlich weniger attraktiv. Zwischen Wiednebrück und Rheda entsteht bis zum Ende des Jahres ein neuer Alleenradweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (mit Anbindung vom Bf Lippstadt 10 km)
Höhenprofil: eben (auf 75 m ü. NN)
Oberfläche: überw. wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; in Bad Waldliesborn freigeg. F; der Weg verläuft zwischen Bad Waldliesborn und Lippstadt straßenbegleitend zur K 75 und ist hier nur für die Fahrtrichtung Süd per Rad zu befahren (in die Gegenrichtung nicht als linker Radweg freigegeben); Wegweisung als Teilstück des Bahnradwegs Hellweg-Weser zwischen Lippstadt bis kurz vor der Einmündung in die B 55 nördlich von Bad Waldliesborn.
Eisenbahnstrecke: 2951 / Lippstadt – Rheda-Wiedenbrück; 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Juni 1887 als Teil der Preußischen Staatsbahn Münster – Rheda – Lippstadt
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Auf dem 3,5 km langen Abschnitt der Strecke zwischen Rheda und Wiedenbrück war im August 2009 der Gleisrückbau weitgehend abgeschlossen. Der künftige Radweg beginnt am Bahnhof Wiedenbrück, verläuft durch das Gelände der Flora Westfalica und endet an der Einmündung Wieksweg/Hauptstraße. Der Abschnitt der Gütersloher Straße bis zur Hauptstraße ist fertig gestellt, die Anbindung zum Bahnhof soll bis zum Ende des Jahres erfolgen. [April 2010]
Route: Langenberg-Benteler – Bad Waldliesborn – Lippstadt.
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Externe Links: Wikipedia: Warendorfer Bahn
11.07.2010
NW 2.12 Ahlen – Hamm-Haaren
Kurze, aber hervorragend gemachte Querverbindung von der Werse in Richtung Hamm, die seit April 2010 auch die Brücke über die Lippe einschließt.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,5 km fertig gestellt, davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse, Anbindung vom Bf Ahlen über bestehende Wege (3,5 km)
Höhenprofil: sehr flache Kuppe von der Werse zur Lippe (70-100 m ü. NN)
Oberfläche: asph., zwischen Alten Uentroper Weg in Hamm bis zur Uentroper Straße in Ahlen sowie auf der Anbindung entlang der Werse in Ahlen teilw. wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR mit Logos Werse-Radweg und Landesgartenschau-Route
Eisenbahnstrecke: Zechenbahntrasse Zeche Westfalen / Ahlen Gbf – Zeche Westfalen – ehem. Kohlenhafen Hamm-Haaren am Datteln-Hamm-Kanal; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: 2000 (Stilllegung der Zeche)
Eröffnung des Radwegs: 26. August 2007 (Eröffnung des ersten BA von der Zeche Westfalen bis zur L 822 bei Dolberg), 26. April 2010 (2. BA von Dolberg zum Alten Uentroper Weg in Hamm-Haaren: Ersten Spatenstich am 24. September 2008)
Planungen: Im Süden wird der Radweg in einem weiteren Schritt um 450 m vom Alten Uentroper Weg zum Datteln-Hamm-Kanal verlängert. [April 2010]
Route: Ahlen – Dolberg – Hamm-Haaren.
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06.06.2010
NW 2.13 Bork – Selm-Beifang
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Zechenbahn Zeche Herman / Bork – Selm-Beifang; 3 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1926 (Stilllegung der Zeche)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bork – Selm-Beifang.
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
NW 2.14 Münster: York-Ring – Zentrum Nord (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: WLE / Anschlussgleis; ca. 2,5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: in Planung! (2008-2011)
Planungen: Der Bau des Bahntrassenwegs wird in fünf Abschnitte gegliedert: I York-Ring – Dorpatweg (200 m), II Dorpatweg – Grevener Straße / B 219 (450 m), III Grevener Straße – Salzmannstraße (350 m), IV Salzmannstraße – Kanalstraße (900 m), V Kanalstraße – Zentrum Nord.
Die Realisierung des Abschnitts II erfolgt bis zum Frühjahr 2008 im Rahmen des Projekts "Germania-Campus", der Abschnitt I folgt in den Jahren 2010/11, die Umsetzung der weiteren Abschnitte ist noch nicht terminiert. [November 2007]
Route: Münster (nördlich des Zentrums).
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010


NW 3 Nordrhein-Westfalen, rechtsrheinisch: zwischen Lippe und Ruhr

Das Ruhrgebiet wartet mit unzähligen Bahntrassenwegen auf. Herausragend sind die entstehenden Netze rund um Erzbahn, Kray-Wanner Bahn und Zollvereinweg im Städtedreieck Essen / Gelsenkirchen / Bochum und das Band von HOAG-Bahn und Grünem Pfad in Duisburg und Oberhausen, wo man mitten im Pott große Entfernungen in einem ausgesprochen grünem Umfeld ausschließlich auf ehemaligen Bahnstrecken zurücklegen kann. Viele der Strecken sind sehr kurz: Manche haben nur lokale Verbindungsfunktionen, andere wiederum sind Teil des touristischen Radroutennetzes. Insbesondere Emscher Park Radweg und Rundkurs Ruhrgebiet als Teil der Route Industriekultur verlaufen immer wieder auf stillgelegten Zechenbahnen und anderen Eisenbahntrassen. Von der Stadt Essen wurde Anfang 2006 ein Faltblatt herausgegeben, das eine 36 km lange Bahntrassen-Rundtour durch die Stadt vorstellt: Fahrradtouren in Essen.


Ausschnittsvergrößerung: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken im Ruhrgebiet
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege


NW 3.01a Duisburg-Walsum – Oberhausen-Sterkrade (ehem. HOAG-Bahn)
Nach fünfjähriger Bauzeit wurde im Mai 2007 der Radweg auf der ehem. HOAG-Bahn freigegeben. An den zahlreichen Brücken finden sich als verbindendes Gestaltungselement überdimensionale Spielsteine – ein lohnendes Ziel im westlichen Ruhrgebiet.
Synonyme: HOAG steht für "Hüttenwerke Oberhausen Aktien Gesellschaft"
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 27. August 2004 (3 km zwischen Weseler Straße in Oberhausen bis zur Sassenstraße in Duisburg); offizielle Freigabe des gesamten Weges: 10. Mai 2007
Route: Duisburg-Walsum (Römerstraße) – Wehofen – Holten – Weierheide – Oberhausen-Sterkrade Bf.
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13.05.2007
NW 3.01b Grüner Pfad: Duisburg-Meiderich – Oberhausen-Sterkrade
Auf dem "Grünen Pfad" als Weg zum Ziel: Der Bahntrassenradweg gibt sich recht unspektakulär, umso beeindruckender ist der Besuch im Landschaftspark Duisburg Nord, einem stillgelegten Hüttenwerk.
Synonyme: Bahnpromenade Grüner Pfad
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (davon 6,5 km auf der Bahntrasse)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; teilweise als Emscher Park Radweg Nord beschildert, am Streckenende in Sterkrade lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2260 ("Emschertalbahn") / Abzw. Grafenbusch – Duisburg-Neumühl – Meiderich Nord; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1875 (Gv Sterkrade – Ruhrort, Pv ab 15. Oktober)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Dezember 1932 (Pv Grafenbusch – Ruhrort), 31. Dezember 1947 (Gv Sterkrade – Neumühl), 31. Mai 1987 (Gv Neumühl – Meiderich Nord)
Eröffnung des Radwegs: 1994-96 (Bauabschnitte 1 und 2), 21. September 2007 (offizielle Eröffnung des 3. Abschnitts von der Gartsträcherstraße bis Am Nordhafen)
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30.04.2008
NW 3.02 Kürzere Wege in Duisburg und Oberhausen
NW 3.02a Skulpturenpfad Marxloh (Duisburg: ehem. Wolfsbahntrasse)
Der kurze Bahntrassenweg auf einer alten Hüttenbahn durch den Duisburger Stadtteil Marxloh präsentiert sich als Skulpturenpfad.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 1998
Route: Duisburg-Marxloh.
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17.08.2006
NW 3.02b Styrumer Pfad II: Duisburg-Meiderich – Mülheim-Styrum (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2300 / Duisburg-Ruhrort – Meiderich Süd – Mülheim-Styrum – Essen Hbf; ca. 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1867 (Gv Duisburg-Ruhrort – Mülheim-Styrum, ab 4. Dezember auch Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. April 1995 (Pv Meiderich Süd – Styrum)
Eröffnung des Radwegs: in Planung! (ca. 2012)
Route: Duisburg-Meiderich – Oberhausen-Alstaden – Mülheim-Styrum.
03.03.2007
NW 3.02c Oberhausen-Borbeck – Knappensiedlung
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: Anfang 2009
Planungen: im November 2008 war der Südabschnitt inkl. der Brücke über die Eisenbahn (Srecke 227/2650) fertig, aber noch nicht freigegben, während an der Straßenbrücke Ripshorster Straße noch gebaut wird; geplante Fertigstellung der Straßenbrücke: Dezember 2008, die Arbeiten am Radweg werden voraussichtlich bis April 2009 andauern
24.01.2008
NW 3.03 Oberhausen-Osterfeld – Bottrop-Fuhlenbrock
Die Bahnanschlüsse der Zeche Jacobi wurden im Rahmen der Oberhausener Landesgartenschau 1999 aufwändig hergerichtet – in Zeiten knapper Kassen fehlt leider das Geld, die Anlagen dauerhaft zu pflegen.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,6 km (davon 4,5 km auf der ehem. Bahntrasse und 1,2 km Anfahrt vom Emscher Park Radweg / Rhein-Herne-Kanal am Gasometer Oberhausen); im Bereich des Golfplatzes ist die Bahntrasse auf einem längeren Abschnitt verschüttet
Höhenprofil: l. St. vom Rhein-Herne-Kanal (30 m ü. NN) zum Golfplatz (80 m), dann k. Gef. zur Verzweigung (70 m), der Westast ist nahezu eben
Oberfläche: wg. (Gelände OLGA – Golfplatz); asph. (Streckenverzweigung – Halde Prosper/Haniel)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; teilweise als Rotbach-Radweg ausgewiesen, im südlichen Abschnitt lokale Wegweisung
Kunstbauten: mehrere Bahnbrücken auf dem Südast
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 1975
Eröffnung des Radwegs: 1999 (Gelände der ehem. Oberhausener Landesgartenschau OLGA)
Route: R/F-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in unmittelbarer Nähe zum Gasometer Oberhausen – Gelände der Oberhausener Landesgartenschau – Gelände des Volksgolfplatzes Jacobi – Streckenverzweigung bei Fuhlenbrock – Zugang Halde Prosper/Haniel (Steg wenig nördlich der BAB 2).
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03.03.2007
NW 3.03a Flachglasstrecke: Oberhausen-Osterfeld – Bottrop-Eigen (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2262 / Oberhausen-Osterfeld – Bottrop Nord; ca. 10 km (1435 mm); als Str. 2273 weiter über Dorsten nach Quakenbrück
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1879 (Pv Oberhausen West – Bottrop Nord – Dorsten, ab 1. Oktober 1886 ab Oberhausen Hbf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Pv und Gv Oberhausen Hbf – Osterfeld Nord), 29. Mai 1960 (Pv Osterfeld Nord – Dorsten); der südlichste Teil der Strecke 2273 wird seit der Stilllegung des Abschnitts Bottrop Nord – Dorsten im Jahre 1974 als Anschlussgleis der Flachglas AG in Gladbeck genutzt
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Planungen: Die nördlich anschließenden 10 km bis Dorsten wurde ins Allenradwegeprogramm aufgenommen, aufgrund von Grundstücksverkäufen und einer Unterbrechung durch die Autobahn 31 kann der Weg allerdings nicht vollständig auf der Trasse geführt werden. In Kirchhellen wurde daher und aus Kostengründen von einem Ausbau der Trasse Abstand genommen, hier soll eine Route auf vorhandenen Wegen beschildert werden. [März 2010]
Details: Karte + Geodaten
14.03.2010
NW 3.04 Essen Baldeneysee – Essen-Kupferdreh (Ruhrtalbahn)
Der Baldeneysee mit der für Fußgänger, Inliner und Radfahrer ausgebauten Eisenbahnbrücke der Ruhrtalbahn gehört zu den beliebtesten Auslaufstrecken im südlichen Ruhrgebiet. Dementsprechend voll ist es an schönen Wochenenden, also besser unter der Woche besuchen.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (davon ca. 4,1 km als R/F und 0,9 km als freigeg. F)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: asph.
Kunstbauten: sehenswerte Brücke (Stahlkonstruktion) über die zum Baldeneysee aufgestaute Ruhr
Eisenbahnstrecke: 2400 / Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen-Kettwig – Essen-Werden – Essen-Kupferdreh – Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Wengern Ost – Hagen-Vorhalle – Hagen Hbf: 80 km (1435 mm; zum Abschnitt Witten-Herbede – Wetter-Wengern siehe NW 3.05c)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Februar 1872 (Pv Düsseldorf – Kupferdreh)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1965 (Pv Werden – Kupferdreh), 1965 (Gv Werden – Heisingen), 1978 (Gv Heisingen – Kupferdreh)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: In unmittelbarer Nähe dieses Radwegs soll auf der Kupferdreher Ruhrseite in 2004 ein 1,5 km langer Abschnitt auf dem Bahndamm zwischen Holthuser Tal (südl. Überruhr) und Kampmannbrücke als kombinierter Fuß-/Radweg ausgebaut werden.
Route: Zufahrt zum Golfplatz unterhalb der Villa Hügel – Heisingen – Ruhrbrücke – Kupferdreh.
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Externe Links: Wikipedia: Ruhrtalbahn
23.02.2008
NW 3.05 Grugaweg: Mülheim-Heißen – Essen-Steele Süd
Etappenweise gewachsen schließt die grüne Querverbindung auf einer von der Rheinischen Bahn gebauten Strecke Gruga und Messe in Rüttenscheid an die Ruhr an.
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km
Oberfläche: wg. (Mülheim-Heißen – Zornige Ameise), Rest der Strecke: asph.
Kunstbauten: zwei Stahlbrücken der ehemals zweigleisigen Strecke entlang der Ruhr
Eisenbahnstrecke: 2180 / Mülheim (Ruhr)-Heißen – Essen-Steele Süd – Altendorf (Ruhr); 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1872 (Gv Mülheim-Heißen – Rüttenscheid), 15. Juni 1878 (Gv Rüttenscheid – Essen-Steele Süd), 21. Januar 1879 (Gv Essen-Steele Süd – Altendorf / Ruhr), 1. Juli 1879 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: Der Abschnitt Essen-Steele Süd – Altendorf wurde nach der Sprengung der Ruhrbrücke im Jahre 1945 nicht mehr in Betrieb genommen. 29. Mai 1965 (Pv Heißen – Essen-Steele Süd); 1979 (Gv Rellinghausen – Essen-Steele Süd), 1999 (Gv Mülheim-Heißen – Essen-Rüttenscheid)
Eröffnung des Radwegs: 1980er Jahre (entlang der Ruhr); 1998 (Rüttenscheid / Messe – Zornige Ameise); 12. Juli 2004 (800 m zwischen Grugapark und Messe); seit November 2004 ist die Route komplett befahrbar
Planungen: für den Ast vom Rüttenscheider Bf nach Essen-Bergerhauen (ca. 1,5 km) war ebenfalls ein Ausbau in der Diskussion
Route: Mülheim-Heißen – Essen-Frohnhausen – Holsterhausen – Rüttenscheid – Rellinghausen – Annental – Zornige Ameise – Essen-Steele (Ruhrbrücke).
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Mülheim-Heißen–Altendorf
23.02.2008
NW 3.05a Essen-Steele Ost – Essen-Freisenbruch (ehem. Veltenbahn)
Kurze Stichbahn, auf der die Steigung von der Ruhr nach Freisenbruch angenehm zu überwinden ist. Am Nordende sind wichtige Routen des lokalen Radwegenetzes noch nicht umgesetzt, sodass dieser Trumpf bisher nicht richtig ausgespielt wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke: urspr. Zechenbahn zur Zeche "Eintracht Tiefbau", nach deren Stilllegung 1925 Anbindung an die Fettfabrik Velten
Stilllegung der Bahnstrecke: 1980er Jahre
Eröffnung des Radwegs: 1996
Route: Bf Essen-Steele Ost – Essen-Freisenbruch (Alleestraße).
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23.02.2008
NW 3.06 Essen-Altenessen (Teilstück Emscher Park Radweg)
Beide Äste der Streckenverzweigung westl. des ehem. Bahnhofs Essen-Katernberg Nord sind heute Teil des Emscher Park Radwegs. Sehenswert: Stahlfachwerkbrücke an der ehem. Zeche Carl.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,6 km
Oberfläche: überw. wg.
Kunstbauten: Stahlfachwerkbrücke über die ehem. Bahnstrecke Essen-Altenessen – Essen-Altenessen Rheinisch (heute L 448); die früher unmittelbar benachbarte Brücke über die Altenessener Straße existiert nicht mehr
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Emscher Park Radweg (neu beschildert) bzw. "Verbindungsweg"
Eisenbahnstrecke: 2172 ("Helenenbahntrasse") / Essen Hbf – Essen-Katernberg Nord – Richtung Gelsenkirchen-Bismarck; 12 km (1435 mm)
2253 / Essen-Katernberg Nord – Oberhausen-Osterfeld Süd; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: Str. 2253: 1970er Jahre
Eröffnung des Radwegs: Str. 2253 im Bereich des Wilhelmparks: Mitte der 1980er Jahre
Route: Westast: Vogelheimer Straße – ehem. Zeche Carl – Verzweigung am Nordfriedhof Essen (Verlängerung von der Krablerstraße zur Vogelheimer Straße in Planung);
Südast: Verzweigung am Nordfriedhof Essen – Wilhelmpark.
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23.02.2008
NW 3.06a Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße
Kurzer lokaler Weg in Altenessen-Nord an Kleingärten entlang.
Streckenlänge (einfach): ca. 300 m
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße zw. Wolbeckstraße und Altenessener Straße.
23.02.2008
NW 3.06b Essen-Altenessen: Bf Altenessen – Stauderkreisel
Kurze, aber wichtige Radverbindung vom Bf Altenessen in Richtung Norden. Nördlich des Stauderkreisels ist eine vierspurige Straße an die Stelle der Bahn getreten.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km (davon ca. 800 m auf der ehem. Bahntrasse
Oberfläche: wg.; auf dem nördlichen Teil asph. (rückgebaute Straße)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2255 / Bf Essen-Altenessen – Gbf Essen-Altenessen Rheinisch; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Februar 1912 (nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: Oktober 1961
Eröffnung des Radwegs:
Route: Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße zw. Wolbeckstraße und Altenessener Straße.
23.02.2008
NW 3.06c Essen-Altenessen: südlich der Schonnefeldstraße
Kurzer lokaler Weg mit Anschluss an NW 3.06b zum Bahnhof Altenessen.
Streckenlänge (einfach): ca. 900 m
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2254 / Essen-Vogelheim – Essen-Altenessen Rheinisch; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. Januar 1898 (nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1987
Eröffnung des Radwegs:
Route: Essen-Altenessen: südlich der Schonnefeldstraße zw. B 224 und Altenessener Straße.
23.02.2008
NW 3.07 Zollvereinweg: Essen-Katernberg – Essen Mechtenberg
An der Kokerei Zollverein beginnt mit dem Zollvereinweg, der ebenfalls Teil des EPR Süd ist, ein größeres System untereinander verbundener Bahntrassenradwege im Städtedreieck Essen, Gelsenkirchen und Bochum. Unterwegs passiert man den markanten Förderturm der Zeche Zollverein.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km
Höhenprofil: eben (50-60 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Emscher Park Radwegs
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Frühjahr 2000
Route: Kokerei Zollverein (sehr sehenswert!) – Zeche Zollverein (Schacht 3/7/10) – Mechtenberg.
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06.09.2009
NW 3.07a Nordsternweg: Zollverein – Triple Z – Schurenbachhalde
Die inzwischen abgebaute Museumseisenbahn "Emscher-Park-Bahn" wurde größtenteils zu einem Radweg von der Zeche/Kokerei Zollverein zum Rhein-Herne-Kanal ausgebaut. Die Trasse ist – für Bahntrassenwege im Ruhrgebiet eher ungewöhnlich – asphaltiert und stellt eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar.
Synonyme: In der Planungs- und Bauphase wurden für diese Strecke verschiedene Bezeichnungen verwendet: "EPEG-Trasse" sowie "Beisentrasse"
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche: asph. (bis auf kurzes Stück im Bereich einer älteren Brücke)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung mit Einschüben "Nordsternweg" (als Verbindungsweg)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 14. Mai 2010
Route: Zollverein – Schurenbachhalde (Rhein-Herrne-Kanal).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
06.06.2010
NW 3.08 Essen-Mechtenberg – Gelsenkirchen-Ückendorf (ehem. Kray-Wanner Bahn)
Die Bedeutung des an sich recht unscheinbaren Radwegs auf der ehemaligen Kray-Wanner Bahn liegt in der Verbindungsfunktion zwischen den unmittelbar anschließenden Bahntrassenwegen, u. a. dem Zollvereinweg und dem Erzbahnweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche: überw. wg.
Eröffnung der Bahnstrecke: 1874 (ab 1889 Zechenanschlussbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1993
Eröffnung des Radwegs: Sommer 2002, Anbindung an die Erzbahn: Frühjahr 2005
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
23.02.2008
NW 3.08a Gelsenkirchen-Ückendorf – Gelsenkirchen (östl. des Hbf)
Der Abzweig von der Kray-Wanner Bahn in Richtung Gelsenkirchen Hbf endet leider am nördlichen Ende abrupt an einer steilen Treppe.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Verzweigung Bergmannstraße (Anschluss Kray-Wanner Bahn NW 3.08) – Ückendorfer Straße (östlich des Hbf Gelsenkirchen unmittelbar südlich der Eisenbahnunterführung der Ückendorfer Straße).
Details: siehe NW 3.08
23.02.2008
NW 3.08b Bochum-Leithe
Über eine neu errichtete Brücke gelangt man von der Kray-Wanner Bahn zum Zechengelände des stillgelegten Bergwerks Holland 3/4.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,7 km
Oberfläche: wg.; im Bereich der Halde Rheinelbe asph.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: zweite Jahreshälfte 2002
Route: Abzweigung von der Kray-Wanner Bahn südlich der Halde Rheinelbe.
Details: siehe NW 3.08
23.02.2008
NW 3.08c Gelsenkirchen-Ückendorf: Anschluss Bergwerk Rheinelbe
Die unter der Kray-Wanner Bahn hindurchführende Bahntrasse zum stillgelegten Bergwerk Rheinelbe ist Teil des Emscher Park Radwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Gelsenkirchen-Neustadt – Gelsenkirchen-Ückendorf (Bahnlinie nahe dem GBf Gelsenkirchen-Wattenscheid); die Route unterquert die Kray-Wanner Bahn.
Details: siehe NW 3.08
23.02.2008
NW 3.09 ErlebnisTrasse Erzbahn: Bochum-Westpark – Hafen Grimberg (Rhein-Herne-Kanal)
Im Juni 2009 ist es soweit: Der Erzbahnweg ist mit dem Brückenschlag über den Rhein-Herne-Kanal fertig! Die auf bis zu 15 m hohen Dämmen verlaufende Trasse ist das absolute Highlight der Bahntrassenradwege im Ruhrgebiet, in dessen Umfeld zahlreiche weitere Wege zu finden sind. Allein die kühnen Brückenkonstruktionen über Rheinische Bahn / Gahlensche Straße und die frisch sanierte Pfeilerbahn sind derart spektakulär, dass man sich's einfach angesehen haben muss.
Synonyme: Panoramaradweg Erzbahntrasse; Erzbahnweg im regionalen Grünzug D
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: wg. (Im Juni 2009 nördlich der Pfeilerbahn teilw. durch Bauarbeiten beschädigt: Es wird eine parallel verlaufende Rohrleitung repariert. Der Radweg bleibt während der Arbeiten offen, es müssen aber Schiebestrecken in Kauf genommen werden); im Bochumer Westpark Asph. mit Rollsplitt
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; praktisch keine Wegweisung
Kunstbauten: Die Erzbahn überquert zahlreiche Straßen und andere Eisenbahnen. Diese Brücken wurden für den Radweg saniert oder neu gebaut, für den 2. Bauabschnitt zwischen Kabeisemannsweg und Kray-Wanner Bahn seit 2003. Aufstellung der Brücken (beginnend am Bochumer Westpark): Gahlensche Straße (Neubau "Erzbahnschwinge") – Rheinische Bahn (Neubau) – Fachwerkbrücke Rheinische Bahn – BAB 40 – Darpestraße – Kabeisemannsweg (niveaugleiche Querung) – Reichsbahn – Blumenkampstraße – Günningfelder Straße – Finckenweg – Hofstraße – Pfeilerbahn – Elfriedenstraße – Florastraße – Königsberger Straße – Bickernstraße – Wilhelmstraße / K 12 – Unterquerung BAB 42 – Unterquerung Eisenbahnstrecke 2153 – Hüller Bach
Eröffnung der Bahnstrecke: 1913 (nördl. Teil) / 1929 (südl. Teil)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1993 (nördl. Teil) / Ende der 60er Jahre (südl. Teil)
Eröffnung des Radwegs: Die ersten 2,5 km zwischen dem Westpark Bochum und Kabeisemannsweg am Modellflugplatz Dahlhauser Heide wurden am 27. April 2003 offiziell eröffnet. Ende 2004 wurde das anschließende Teilstück bis zur Pfeilerbrücke und die Anbindung zur Kray-Wanner Bahn fertig gestellt (offizielle Eröffnung Mai 2005). Die Pfeilerbrücke selbst wurde seit November 2004 saniert und zusammen mit dem Abschnitt bis zur Wilhelmstraße am 24. April 2006 freigegeben. Seit April 2008 sind zwischen der Wilhelmstraße und dem Hafen Grimberg zwei weitere Kilometer befahrbar und am 23. Oktober 2008 wurde das letzte Teilstück bis an den Kanal eröffnet. Am 20. Juni 2009 wird die Brücke über den Rhein-Herne-Kanal offiziell übergeben.
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Externe Links: Wikipedia: Erzbahn (Bochum)
06.06.2009
NW 3.10 Gelsenkirchen-Bismarck (ConsolPark)
Über diese Zechenbahn wird in Verbindung mit einem Teilstück des Radverkehrsnetzes das Nordende der Erzbahntrasse (NW 3.09, ca. 2008) erreichbar sein. Quasi zur Einstimmung geht es an der ehem. Zeche Consolidation vorbei und über drei Brücken.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (Gesamtlänge inkl. Anbindung vom Hauptbahnhof Gelsenkirchen: 6 km)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg bzw. freigeg. Fußweg; keine Wegweisung; Anbindung zum Hbf Gelsenkirchen über das Radverkehrsnetz (Straßen und Radwege; beschildert)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 1998 (1. BA), 2000 (2. BA), Ende 2001 (gesamt); Eröffnung des ConsolParks: 2003
Route: Bismarckstraße – Zeche Consol – Erzbahn (Reckfeldstraße).
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Externe Links: Wikipedia: Zeche Consolidation
23.02.2008
NW 3.10a Gelsenkirchen-Schalke
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 2230 / Gelsenkirchen-Hessler – Gelsenkirchen Hbf; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Frühjahr 2009
Planungen: Langfristig ist eine Weiterführung des Wegs in Richtung Norden bis zum Westfriedhof geplant.
Route: Gelsenkirchen: Schlosser-/Wilhelminenstraße – Stadtgarten/Altstadt (Robert-Koch-Straße).
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
09.01.2010
NW 3.11 Kürzere Wege in Bottrop und Essen (nördl. Rhein-Herne-Kanal)
NW 3.11a Bottrop-Batenbrock
Kurze Verbindungsstrecke vom ehemaligen Zechengelände und heutigen Stadtteilpark Prosper III zum Fuß der ehem. Halde, auf deren Plateau jetzt die Landmarke Tetraeder steht.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung des Radwegs:
Route: Lange-Kamp-Weg westlich der ehem. Halde der Zeche Prosper ("Haldenereignis Emscherblick").
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26.11.2006
NW 3.11b Essen-Karnap: rund um "Oberland-Glas"
Streckenlänge (einfach): ca. 2,2 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Essen-Karnap: westlich und nördlich der Glasfabrik.
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26.11.2006
NW 3.12 Hugo-Bahntrasse: Gelsenkirchen-Buer – Schalke-Nord
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 17. November 2008 (Bau durch Regionalverband Ruhr; Förderung: 90 % Ökologieprogramm Emscher-Lippe, 10 % Eigenmittel RVR)
Planungen: Der Bau begann im Dezember 2005 mit der Neuerrichtung einer Brücke über den Lanferbach (Anbindung an Halde Rungenberg). Am südlichen Ende des Weges ist ein rund 1 km langer Abschnitt zwischen der Pfeilstraße und der Sutumer Brücke noch im Besitz der Bahn und konnte vorerst nicht ausgebaut werden. Wann dies erfolgen soll ist zurzeit nicht abzusehen. [November 2008]
Route: Gelsenkirchen-Buer – Beckhausen – Sutum – Schalke-Nord (Rhein-Herne-Kanal).
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09.01.2010
NW 3.13 Kürzere Wege in Gelsenkirchen (nördl. Rhein-Herne-Kanal) und Herten
NW 3.13a Gelsenkirchen-Erle: ehem. Verbindungsbahn Graf Bismarck 2/6/9 zu 3/5
Der Weg auf der ehem. Zechenbahn Graf Bismarck dient als autofreie Querverbindung im Gelsenkirchener Stadtteil Erle.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km
Oberfläche: Verbundpflaster
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eröffnung des Radwegs:
Route: Gelsenkirchen-Erle: Willy-Brandt-Ring – Cranger Straße (Wohngebiet "An der Gräfte" anstelle der ehem. Schachtanlage 3/5).
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26.11.2006
NW 3.13b Gelsenkirchen-Erle – Eichkamp
Der kurze Bahndammweg von Erle zum Emscherbruch endet abrupt vor der Zentraldeponie und schließt hier an den Emscher Park Radweg an.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,2 km; Abzweig zum Schacht Emschermulde ca. 500 m
Oberfläche: asph. und wg.
Status / Beschilderung: Teil des Emscherwegs
Eröffnung des Radwegs:
Route: Gelsenkirchen-Erle: Cranger Straße / Münsterstraße – Holzbachstraße.
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26.11.2006
NW 3.13c Gelsenkirchen-Resse – Herten (ehem. Ewaldbahn)
Von einem Aussichtpunkt an der Trasse der Ewaldbahn kann man die Ausmaße der Bergsenkung in diesem Bereich erahnen.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; die Trasse ist Teil des Emscher Park Radwegs
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
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26.11.2006
NW 3.14 Recklinghausen (Zechenbahntrasse Blumenthal 1/2/6)
Neuer Bahntrassenradweg am Südrand von Recklinghausen: kurz, aber in einem hervorragenden Zustand; viel Grün.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs: 3. Mai 2005
Planungen: Auf der südlichen und westlichen Verlängerung der Trasse soll bei Herten ein 2 km langer Abschnitt zum Anschluss an den Landschaftspark Emscherbruch ausgebaut werden, mit einer Realisierung ist allerdings nicht vor 2010/11 zu rechnen. Geplante Route: von Herten-Süd über Hochlar, Disteln und Langenbochum nach Westerholt (9,5 km). Nach Vorstellungen aus der Hertener Stadtverwaltung könnte dabei auch der Zechenbahntunnel unter der Halde Hoheward mit einbezogen werden. [November 2008]
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02.01.2009
NW 3.15 ehem. Zechenbahn General Blumenthal VIII: Oer-Erkenschwick
Unspektakulärer Weg mit kleinem Eisenbahndenkmal, der noch in Verbindung mit der gelanten König-Ludwig-Trasse interessant werden könnte.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,3 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: .
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01.02.2008
NW 3.15a "König-Ludwig-Trasse": Castrop-Rauxel – Recklinghausen-Suderwich (teilw. fertig)
Mit der "KLT"-Trasse entsteht ein sehr interessanter Bahntrassenweg, der in der Perspektive das Radwegenetz entlang der Emscher bzw. des Rhein-Herne-Kanals an die Haardt im Kreis Recklinghausen anbindet. Die typischen RVR-Gestaltungselemente wurden hier um feine Akzente weiterentwickelt.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km fertiggestellt, im Endausbau 8,5 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: am 12. Dezember 2008 wurde der 3,5 km lange Südabschnitt vom Jachthafen am Rhein-Herne Kanal über die Emscher bei Pöppinghausen bis zur Ortlohstraße freigegeben (Baubeginn: Mai 2007 durch Regionalverband Ruhr; Förderung 90 % Ökologieprogramm Emscher Lippe, 10 % RVR)
Planungen: Der zweite, 6 km lange Bauabschnitt soll bis 2010 zusammen mit einer Fernwärmetrasse errichtet werden. Der Bahntrassenradweg soll später in Richtung Oer-Erkenschwick weiter geführt werden und so das Naherholungsgebiet "Die Haard" anbinden. [Dezember 2008]
Route: Castrop-Rauxel (Yachthafen am Rhein-Herne-Kanal in Pöppinghausen) – Recklinghausen-Suderwich (Horneburger Straße).
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Externe Links: Wikipedia: König-Ludwig-Trasse
06.06.2009
NW 3.16 West-Ost-Radweg Köln-Mindener Bahn: Gelsenkirchen – Castrop-Rauxel (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (Verlängerung des Radwegs auf der Kray-Wanner Bahn bis Castrop-Rauxel)
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Route: Gelsenkirchen – Wanne-Eickel – Herne – Castrop-Rauxel.
02.01.2006
NW 3.17 Herne: Revierpark Gysenberg (ehem. Zeche Constantin IV/V)
Der kurze Weg im Umfeld des Revierparks Gysenberg wurde kürzlich neu asphaltiert, bleibt aber außerhalb des Radroutennetzes.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Oberfläche: asph., kurz wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Route: Eissporthalle am Revierpark Gysenberg – Constantinstraße.
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06.06.2009
NW 3.18 Bochum-Hiltrop (Constantin X) – Bergen
Von dieser Zechenbahn werden zwei kurze Abschnitte als Wege genutzt, aber nur der östliche ist Teil des Emscherparkradwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Teil des Emscherpark Radweg
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bochum-Hiltrop (Constantin X) – Bergen (BAB 43).
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06.06.2009
NW 3.19 Bochum-Gerthe – Hiltrop – Bochum-Kornhapen
Da sie noch nicht beschildert und auch nicht direkt an den Emscher Park Radweg angebunden ist, hat man es als Ortsfremder nicht leicht, diese reizvolle Route in die Bochumer Außenbezirke zu finden. Ein fehlendes Mittelstück muss auf Straßen umfahren werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (Gerthe – Hiltrop); ca. 2,2 km (Hiltrop – Kornhapen)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; bisher keine Wegweisung (soll wohl als lokale Route ausgewiesen werden)
Eröffnung des Radwegs: 21. Juni 2007 (Hiltrop – Kornhapen: Baubeginn Frühjahr 2007); 14.11.2008 (Gerthe – Hiltrop); Förderung: 90 % Ökologieprogramm Emscher-Lippe, 10 % RVR
Planungen: Innerhalb der nächsten zwei Jahre sollen die beiden Teilstücke durch einen 800 m langen Lückenschluss miteinander verbunden werden. Bis dahin müssen die Dietrich-Benking-Straße und die Straße An der Grumme benutzt werden) [November 2008]
Route: Bochum-Gerthe – Bochum-Hiltrop – Bochum-Kornhapen.
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06.06.2009
NW 3.20 Bochum-Weitmar – Bochum-Dahlhausen
Die Bahnstrecke von Dahlhausen nach Weitmar hat ihren Ursprung und Niedergang im Bergbau und liefert jetzt die Basis für einen sanft ansteigenden Radweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Höhenprofil: kontinuierliches l. Gef. von Weitmar (125 m ü. NN) nach Dahlhausen (60 m)
Oberfläche: überw. wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 2165 / Essen-Steele – Bochum-Dahlhausen – Weitmar – Bochum-Langendreer; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1868
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Die anschließende Strecke 2155 vom Bf Bochum-Weitmar zum Bf Bochum-Nord (ca. 6 km) soll als Teil eines Bochumer "Bahntrassenwegekonzeptes" ebenfalls als Radweg (Springorum-Radweg) ausgebaut werden, als frühester Zeitrahmen wird 2014/15 genannt.
Konkreter ist das Vorhaben, die Anbindung vom Ruhrtalradweg und zum Eisenbahnmuseum zu entschärfen. Ein Förderbescheid für 2011 liegt vor. [Oktober 2009]
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer (Hasenwinkeler Kohlenweg)
06.12.2009
NW 3.21 Witten-Annen – Dortmund-Löttringhausen ("Rheinische Bahn")
Insbesondere der etwas höher gelegene, östliche Teil des Wegs auf der Strecke des "Rheinischen Esels" hat seine Reize, aber auch der siedlungsnahe westliche Teil ist überraschend grün.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (inkl. Anbindung von Witten Hbf; davon ca. 5,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: im unteren Abschnitt eben (115 m ü. NN), dann kontinuierliche l. St. nach Löttringhausen (145 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; die westliche Hälfte ist Teil des Radverkehrsnetzes
Kunstbauten: eine längere Brücke über die Annener Straße und zahlreiche weitere Brücken; am Streckenende in Löttringhausen fehlt die Brücke zur bestehenden Bahnstrecke Dortmund – Hagen
Eisenbahnstrecke: 2141 / Bochum-Langendreer – Dortmund-Löttringhausen; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1880
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv), 30. November 1982 (Gv Witten Ost – Löttringhausen)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Im Rahmen des Programms Alleenradwege ist eine westliche Verlängerung des Radwegs um 5,6 km von Witten Ost nach Bochum-Langendreer geplant. An der Stelle der Anfang April 2008 abgerissenen Stahlträgerbrücke über die Pferdebachstraße wird der Radweg über Rampen zur Straße geführt, wobei die Straße begradigt und gleichzeitig etwas angehoben wird. Bis Ende Februar 2010 wird der Freischnitt der Strecke vorgenommen, ab Sommer 2010 sollen bis Anfang 2011 die Brücken saniert werden und anschließend der Weg erstellt werden; voraussichtliche Fertigstellung: Sommer 2011. Der Bereich des ehem. Bf Witten Ost wird bis 2013 umgestaltet: Der Radweg wird hier um das ehemalige Bahnhofsgelände herum zumindest provisorisch zur Pferdebachstraße geführt, ob hier später eine neue Brücke für den Radweg errichtet wird ist noch nicht geklärt.
Mit der Aktion "Bringt den Esel auf Trab" des Vereins Bahnstrecken und Landschaften erleben e.V. wird zurzeit um Spenden für Rastplätze und Infotafeln sowie die Erhaltung bahntypischer Erinnerungsstücke geworben. [Juni 2010]
Route: Dortmunder Straße / L 660 in Witten – Löttringhausen Bf
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Externe Links: Wikipedia: Rheinischer Esel
11.07.2010
NW 3.22 Zechenbahntrasse Waltrop (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Planung!
02.01.2006
NW 3.22a Castrop-Rauxel: Zechenbahntrasse Victor 3/4 – Ickern 1/2
Streckenlänge (einfach): ca. 0,7 km
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Ickern: Recklinghauser Straße bis Brücke Horststraße.
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14.11.2009
NW 3.22b Dortmund-Mengede (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen: Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat 2008 die 3,8 km lange sog. Achenbachbahn erworben, um darauf einen Rad- und Wanderweg anzulegen. 2008 wird mit dem Bau zwischen der Waltroper Straße in Richtung Dortmund-Ems-Kanal begonnen (1,8 km; geplante Eröffnung dieses Abschnitts 2010), die gesamte Strecke soll 2014 fertig sein. Die Brücke über die BAB 2 ist nicht mehr vorhanden, sodass hier eine andere Wegeführung gefunden werden muss. [Mai 2008]
02.01.2009
NW 3.23 Dortmund
Die verkehrsarme Route auf der ehem. Verbindungskurve vom ehem. Dortmunder Ost- zum Südbahnhof und weiter auf dem äußersten Abschnitt der Rheinischen Bahn aus Düsseldorf zur Emscher hätte einige kleinere Instandsetzungs- und Pflegemaßnahmen verdient.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km
Oberfläche: wg., im mittleren Abschnitt asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; als R 33 und als Teil mehrerer lokaler Radrundrouten beschildert
Eisenbahnstrecke: 2110 / Dortmund Süd – Dortmund Ost; 4 km (1435 mm) und
2423 ("Rheinische Strecke") / Düsseldorf-Gerresheim – Mettmann – Wuppertal-Wichlinghausen – Gevelsberg – Hagen-Vorhalle – Dortmund-Löttringhausen – Dortmund Süd; 78 km (1435 mm);
zum Abschnitt in Wuppertal siehe NW 4.06
Eröffnung der Bahnstrecke: Verbindungskurve (nördl. Teil): 15. Dezember 1880; südlicher Teil (nach Hörde): 12. September 1875
Stilllegung der Bahnstrecke: Verbindungskurve (nördl. Teil): 28. Mai 1988; südlicher Teil (nach Hörde): 1. Juni 1957
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Die 1890 errichtete, 1,6 km lange Werksbahn zwischen den Hochöfen auf Phoenix-West und den Stahl- und Walzwerken der ehemaligen Hermannshütte auf Phoenix-Ost soll nach einer Zwischennutzung als LKW-Trasse für den Bodenaushub des geplanten Phoenix-Sees in einen Radweg umgebaut werden. [März 2008]
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02.01.2009
NW 3.24 Lünen-Süd – Dortmund-Derne (Zeche Gneisenau)
Nur der Nordteil dieses Weges überzeugt: Das Ambiente am Preußenhafen, Wegweisung und Ausgestaltung des Wegs hinterlassen hier einen positiven Eindruck. In Derne endet der Weg abrupt vor einer steilen Treppe.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (inkl. 1,5 km Anbindung Bf DO-Derne; ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu ehen (50-70 m ü. NN)
Oberfläche: asph. (Preußenhafen – westl. Lünen Süd), südl. Abschnitt wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, in Lünen Süd Radweg (Fußgänger frei); nur die nördlichen 2,2 km sind Teil des Radverkehrsnetzes und somit mit einer Wegweisung versehen
Eröffnung des Radwegs:
Route: Preußenhafen (Datteln-Hamm-Kanal) – Lünen Süd – DO-Derne (ohne direkte Anbindung an das ehem. Zechengelände
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26.08.2007
NW 3.25 Werne – Bergkamen
Schmuckstück der recht kurzen Strecke ist die restaurierte Lippebrücke. Das Südende liegt gut versteckt im Wald, im Norden soll der Weg weitergebaut werden, sodass die etwas unglückliche Anbindung über die Bundesstraße nach Werne entfällt.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung des Radwegs: 20. Oktober 2007 (Baubeginn vorbereitende Arbeiten: Mai 2005, eigentlicher Wegebau: Frühjahr 2007, Sanierung der Eisenbahnbrücke über die Lippe von November 2006 bis Juli 2007)
Planungen: Der Radweg endet zurzeit am Nordende unmittelbar hinter der Brücke über die Lippe, ein Ausbau des anschließenden Abschnitts von Werne nach Hamm-Bockum-Hövel kann nach einem etwas seltsam anmutenden Gezerre um die Finanzierung jetzt doch auf der ehem. Trasse erfolgen. [April 2010]
Route: ehemaligen Kohlenlagerfläche der Zeche Werne – Bergkamen (nördlich der "Gartensiedlung").
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06.06.2010
NW 3.26 Klöcknerbahnweg: Kamen – Bergkamen-Overberge – Heeren-Werve – Bönen
Im westlichen, schon ländlichen Ruhrgebiet verband ein ausgedehntes Netz von Zechenbahnen die verschiedenen Förderstätten, von dem heute viel ins Radwegenetz integriert wurde.
Streckenlänge (einfach): insg. ca. 18 km
Oberfläche: wg.; der Weg wurde von Januar bis Mai 2009 zwischen dem Eilater Weg (Kamen) und der Industriestraße (Berkamen) durch den Regionalverband Ruhr freigeschnitten und mit einer neuen Oberfläche versehen. Im Rahen des Bergkamener Projektes "barrierefreies Radfahren" wurden Drängelgitter durch Pfostensperren ersetzt und an einigen Stellen die Vorfahrtsregelungen geändert. [Mai 2009]
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Abschnitte bei Kamen – Overberge sowie bei Bönen sind Teil des Radverkehrsnetzes, der Ast von Kamen nach Overberge größtenteils auch Teil des Emscher Park Radwegs
Eisenbahnstrecke: 2933 / Unna – Unna-Königsborn – Kamen; 10 km und benachbarte Strecken
Eröffnung des Radwegs:
Route: Kamen – Bergkamen-Overberge (Verzweigung) – Heeren-Werve – Bönen.
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19.07.2009
NW 3.27 Unna-Königsborn – Flierich
Der Weg auf der alten Bahnstrecke von Königsborn in Richtung Welver ist faktisch zweigeteilt, da keine Brücke mehr über die DB-Strecke Unna – Hamm existiert. Am reizvolleren östlichen Teil liegt der Bahnhofskindergarten Lenningsen.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 2112 / Welwer – Unna-Königsborn – Dortmund Süd; 36 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1876
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Welver – Königsborn)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Auch die östliche, 18,5 km lange Fortsetzung der Strecke von Bramey-Lenningsen nach Welver soll als Alleenradweg hergerichtet werden, um die Trassenführung wird aus Naturschutzgründen allerdings gerungen. Im Herbst 2009 soll ein ökologisches Gutachten vorliegen, anhand dessen die Umsetzbarkeit dieses Projektes festgestellt wird. [August 2009]
Route: Unna-Königsborn / L 665 – Bramey-Lenningsen – Flierich / K 35.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Welver–Dortmund-Mengede
15.08.2009
NW 3.28 Pengel-Anton-Radweg: Soest – Belecke
Mühelos überwindet man auf der alten Bahnstrecke den zwischen Soest und Möhnesee liegenden Haarstrang.
Streckenlänge (einfach): ca. 28 km (davon 22,7 km auf der ehem. Bahntrasse der Möhnetalbahn)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Soest (100 m ü. NN) bis auf den Haarstrang bei Echtrop (280 m), l. Gef. zum Möhnesee (230 m) und langgez. min. St. nach Belecke (250 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: ehem. Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; der Abschnitt Möhnesee – Belecke ist Teil der Kaiser-Route und entsprechend beschildert
Kunstbauten: mehrere Eisenbahnbrücken über die Möhne
Eisenbahnstrecke: 9218 (Westfälische Landeseisenbahn) / Belecke – Soest; 29 km (1435 mm);
Fortsetzung der Kilometrierung der Strecke 9217 aus Brilon Stadt
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1960 (Pv); 17. April 1970 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1975 (Echtrop – Belecke); 1981 (Soest – Echtrop)
Route: Soest (Industriegebiet am südöstlichen Stadtrand) – Elfsen – Echtrop – Völlinghausen – Niederbergheim – Allagen – Sichtigvor – Belecke.
Am Rande: Am ehemaligen Bahnhof Sichtigvor haben Heimatverein und Lippstädter Eisenbahnfreunde zwei Waggons aufgestellt: Der eine beherbergt eine Ausstellung zur Bahnstrecke, der andere eine Modellbahn.
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06.06.2010
NW 3.29 Pengel-Anton-Radweg: Brilon – Möhnetal
Gute, wenn auch oft straßennahe Anbindung von Brilon durch das obere Möhnetal zur Kaiser-Route. Schwachstellen sind die Straßenquerungen in Brilon, insb. die der Bundesstraße 7.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (davon ca. 8,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Brilon (430 m ü. NN) bis zur Kaiser-Route bei Heidberg (315 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes
Eisenbahnstrecke: 9217 (Westfälische Landeseisenbahn) / Brilon Stadt – Belecke; 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1960 (Pv); 17. April 1970 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: ehem. Bf Brilon Stadt – Rüthen-Heidberg.
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06.12.2009
NW 3.30 Warstein
Kurzer Bahntrassenweg auf Abruf: Teile des Weges sollen beim Bau einer Entlastungsstraße verschwinden. Leider mit vielen und extrem engen Drängelgittern gespickt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km
Oberfläche: asph. (Breite 2,5 m)
Eröffnung des Radwegs:
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06.06.2010
NW 3.31 Winterberg-Niedersfeld – Winterberg-Hildfeld
Nur kurze Stücke der alten Kleinbahntrasse sind befahrbar, vieles ist schon bis zur Unkenntlichkeit verschwunden. Den interessanteren Teil im Bereich der Kleinbahnbrücke bei Hildfeld sieht man sich besser zu Fuß an.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km (davon ca. 1,6 km auf der ehem. Bahntrasse); zwischen Hildfeld und Küstelberg sind ca. 1 km begehbar und 800 m als Forstweg befahrbar, aber nicht Teil des Radrundwegs W 1; im Bereich des Bahnhofs Oberschlehdorn sowie des Haltepunktes Langeln wurde die Strecke asphaltiert und dient dem motorisierten Verkehr.
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Markierung als Teil des Radrundwegs W 1 (meist aufgemalt)
Besonderheiten: Doppelte Spitzkehre östlich von Küstelberg (nicht befahrbar)
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Olsberg-Steinhelle – Medebach; 36 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Juni 1902 (Steinhelle – Küstelberg; 1. Mai 1903 (Küstelberg – Medebach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1953
Eröffnung des Radwegs:
Route: Winterberg-Niedersfeld – Winterberg-Hildfeld.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Steinhelle-Medebach
23.02.2008
NW 3.32 Marsberg-Bredelar – Grube Martenberg (Besucherbergwerk Grube Christiane)
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (inkl. Anbindung vom Bf Bredelar; im Tal der Diemel ca. 2,5 km auf der Trasse; entlang der Landesstraße ist ein Ausbau als Radweg zum Besucherbergwerk geplant)
Oberfläche: überw. wg.
Spurweite: 1000 mm / 900 mm
Eröffnung des Radwegs:
Details: Fotografien
02.01.2006


NW 4 Nordrhein-Westfalen, rechtsrheinisch: südlich der Ruhr
NW 4.01 Radweg Rheinische Bahn: Duisburg-Hochfeld – Mülheim – Essen (teilw. fertig)
Da Essen 2010 Kulturhauptstadt ist, war der Druck groß, zumindest das erste Stück der Rheinischen Bahn als Radweg zu eröffnen. So muss dieses jetzt unter rollendem (Fahr-)Rad vollendet werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 21 km (davon ca. 6 km fertig)
Oberfläche: im Bereich der Essener Innenstadt bis Altendorf asph., sonst wg.
Kunstbauten: Stahlbogenbrücke über die Ruhr; die Trasse verläuft in Mülheim in Hochlage
Eisenbahnstrecke: 2505 / Krefeld-Oppum – Rheinhausen – Duisburg-Hochfeld – Mülheim – Essen Nord – Bochum Nord; 51 km 1435 mm); die Strecke ist im betreffenden Abschnitt zwischen Duisburg-Hochfeld und Mülheim-Speldorf in Betrieb, hier dürfte der stillgelegte Teil der parallel verlaufenden Strecke 2324 für den Radweg genutzt werden
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: 18. Juni 2010 (Essen)
Planungen: In Essen wurden Anfang 2009 die Arbeiten am 5,8 km langen ersten Bauabschnitt zwischen der Universität und dem Frohnhauser Weg / Anschluss Grugaweg begonnen (Segerothstraße bis Kaldenhoverbaum, offizieller Startschuss am 17. Juni). Der Abschnitt wurde vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt im Mai (Segerothstraße bis Berthold-Beitz-Boulevard) bzw. Juni 2010 (Berthold-Beitz-Boulevard bis Niederfeldstraße) teilw. provisorisch fertiggestellt und am 18. Juni feierlich eingeweiht. Die eigentliche Anbindung des Grugawegs erfolgt voraussichtlich 2011.
In Mülheim sollte der Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und Duisburger Straße ursprünglich ebenfalls bis 2010 fertig sein, hier ist aber noch nichts passiert. Links der Ruhr bleibt ein Reststück der Strecke 2505 im Bahnbetrieb, der Radweg dürfte hier auf den parallel verlaufenden, stillgelegten Anfang der Strecke 2324 gelegt werden [August 2010]
Route: Essen (Berliner Platz) – Altendorf – Mülheim Hbf – Duisburg ("Rhein-Park").
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14.08.2010
NW 4.01a Duisburg-Hochfeld
Durch Straße und Straßenbahn zweigeteilter lokaler Weg.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Oberfläche: wg.
Eröffnung des Radwegs:
Route: ehem. Industriegleis parallel zur Wörthstraße und weiter bis an den Bahndamm östlich des Bf Duisburg Hochfeld Süd.
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02.01.2006
NW 4.01b Düsseldorf-Unterrath
Kurzer lokaler Radweg ohne erhaltene Spuren der Bahn – nur die in der Bebauung freigebliebene Schneise erinnert ansatzweise an dessen Vergangenheit.
Streckenlänge (einfach): insg. ca. 0,8 km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: Düsseldorf Mörsenbroich – D-Unterrath – D-Lohausen; 4 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Düsseldorf-Unterrath: vom Kittelbach bis zur Straße "An der Golzheimer Heide".
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14.08.2010
NW 4.02 Mülheim-Styrum – Mülheim-Saarn (Untere Ruhrtalbahn)
Der Bahndamm der Unteren Ruhrtalbahn ist an einigen Stellen bis zur Unkenntlichkeit verschwunden. Zwei der drei Teilstücke sind durch den gut beschilderten Rundkurs Ruhrgebiet verbunden, sodass die Orientierung im Landesgartenschaugelände problemlos gelingt. Mit der Brücke über die Ruhr südlich von Mülheim-Styrum besitzt dieser Weg ein echtes Highlight.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (drei 1,0, 1,2 und 1,5 km lange Teilstücke auf der ehem. Bahntrasse mit Verknüpfungsabschnitten; der Bahndamm ist an zwei Stellen abgetragen)
Oberfläche: überw. wg.
Kunstbauten: Ruhrbrücke zwischen Mülheim-Styrum und Broich
Eisenbahnstrecke: 2185 / Essen-Kettwig – Mülheim-Styrum; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1876 (Gv: 6. März, Pv: 15. März)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1968 (Pv Kettwig Stausee – Styrum)
Eröffnung des Radwegs: im Rahmen der MüGa (Landesgartenschau 1992)
Überbauung: Im Bereich des Landesgartenschaugeländes und zwischen Broich und Saarn ist der Bahndamm auf größeren Abschnitten abgetragen, im weiteren Verlauf bis Essen-Kettwig (keine Nutzung als Radweg) ist die Bahntrasse in Mintard überbaut.
Route: Abzeigung der ehem. Ruhrtalbahn südöstlich des Bf Mülheim-Styrum – Ruhrbrücke – Gelände der Landesgartenschau in Broich – Lederfabrik Lindgens – Saarn.
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Externe Links: Wikipedia: Ruhrtalbahn
19.07.2008
NW 4.03 Panorama-Radweg Niederbergbahn: Kettwig vor der Brücke – Heiligenhaus (– Wülfrath)
Mit der Sanierung des Viadukts Ruhrstraße und der Asphaltierung von 770 m Strecke in Heiligenhaus mit der Waggonbrücke ist ein Anfang zum Ausbau des Niederbergbahn-Radwegs gemacht. Auf dem älteren Teilstück von Kettwig nach Heiligenhaus werden die Brücken saniert, der Weg ist hier zurzeit nicht durchgängig nutzbar.
Streckenlänge (einfach): älterer Abschnitt: ca. 7 km (davon ca. 3,9 km auf der ehem. Bahntrasse); neu: 770 m
Höhenprofil: von Kettwig vor der Brücke (45 m ü. NN) teilw. st. St. bis zum Beginn des Bahntrassenweges, dann langgez. l. St. bis Heiligenhaus (160 m)
Oberfläche: wg. / steinig, auf dem Viadukt Ruhrstraße und in Heiligenhaus asph.
Status / Beschilderung: im unteren Teil zurzeit ohne StVO-Beschilderung; im oberen Teil kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Kunstbauten: Das Viadukt bei Kettwig vor der Brücke ist gesperrt, das Viadukt am ehem. Bf Isenbügel wurde 2008 geöffnet, eine weitere konventionelle Brücke und die Waggonbrücke in Heiligenhaus sind seit Mai 2010 Teil des Radwegs.
Eisenbahnstrecke: 2724 ("Niederbergbahn") / Oberdüssel – Wülfrath – Kettwig-Stausee; 26 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. August 1926 (Velbert – Essen-Kettwig)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1960 (Pv Heiligenhaus – Kettwig); 1. September 1960 (Gv Heiligenhaus – Kettwig)
Eröffnung des Radwegs: Freigabe des Viadukts Ruhrstraße: 16. Juni 2008, erster asphaltierter Abschnitt in Heiligenhaus mit Waggonbrücke: 7. Mai 2010
Planungen: Die Trasse der Niederbergbahn ist Teil einer Studie zu einer "Circle-Line", bei der die Reaktivierung mehrerer Bahnstrecken zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Velbert untersucht wird. In der Zwischenzeit soll die Trasse bis Wülfrath als Alleenradweg genutzt werden, wobei durch die Sicherung der Brückenbauwerke später aufwändig zu behebende Schäden vermieden werden sollen. Im Hinblick auf die angestrebte spätere Reaktivierung soll der Radweg als Pilotprojekt mit möglichst geringen Kosten gebaut werden.
Im September 2008 begannen in Heiligenhaus (Federführung für das Gesamtprojekt), wo die Trasse bereits 2005 durch die Stadt erworben wurde, Freischnitt und Abbau der Gleise. Im Juni 2009 wurde an der Stelle der abgebauten Brücke Bahnhofstraße ein restaurierter offener Güterwaggon als Brücke eingesetzt: die erste Waggonbrücke in Deutschland. Ein erster innerstädtischer Abschnitt wurde in Heiligenhaus am 7. Mai 2010 eröffnet, der gesamte Heiligenhauser Teil des Radwegs soll im Oktober 2010 fertig sein, Velbert folgt im Dezember. In Heiligenhaus wird zurzeit die Brücke Parkstraße saniert (nicht vor Ort). Wenn alles gut läuft könnte die Strecke inkl. der Anbindung in Essen sowie der Strecke in Wülfrath komplett in diesem Jahr fertig werden. Der Radweg wird dann den Namen "Panorama-Radweg Niederbergbahn" erhalten. [Juni 2010]
Route: (älterer Abschnitt im Ausbau: Kettwig vor der Brücke – ehem. Bf Isenbügel –) Heiligenhaus (in Planung: – Velbert – Wülfrath).
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Externe Links: Wikipedia: Niederbergbahn
11.07.2010
NW 4.04 Haus Scheppen (Baldeneysee) – Hesperkrug (ehem. Hespertalbahn)
Kurzer Abstecher in das Hespertal auf den Spuren des Bergbaus. Entlang des Baldeneysees kommen auch Museumsbahnfans auf ihre Kosten.
Streckenlänge (einfach): insg. ca. 3 km
Oberfläche: wg., zw. L 439 und Hesperkrug asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke: 1854 zunächst als Schleppbahn (Pferdebahn), ab 1877 als Eisenbahn
Stilllegung der Bahnstrecke: 1972
Eröffnung des Radwegs: 1985
Planungen: Der Museumsbahnverein, der die Hespertalbahn betreibt, hat sich vorgenommen, die Bahn wieder bis Hesperkrug zu verlängern. Von dieser Reaktivierung wäre der größere Teil des Bahntrassenradwegs betroffen.
Route: Endhaltestelle Haus Scheppen der Hespertalbahn (Museumseisenbahn) bzw. ehem. Zeche Pörtingssiepen – Verzweigung – ehem. Bf Hesperbrück nahe der Kreuzung L 438 / L 439 – Hesperkrug.
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Externe Links: www.hespertalbahn.de
02.01.2006
NW 4.05 / NW 4.05a-c Radwegenetz "Von Ruhr zur Ruhr"
NW 4.05 Kohlenbahn: (in Planung: Wuppertal-Wichlinghausen –) Sprockhövel – Hattingen
Zwischen Ruhr und Wupper findet sich eine der landschaftlich schönsten Eisenbahnstrecken in NRW, die jetzt von Radfahren genutzt werden können. Nach der 2008 erfolgten Öffnung des Schulenbergtunnels zur optimalen Anbindung an den Ruhrleinpfad könnte hier mit einer südlichen Verlängerung in Richtung Wuppertal eine höchst attraktive Nord-Süd-Verbindung entstehen.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: kontinuierliches l. Gef. vom Bahnhof Schee (250 m ü. NN) zum vorläufigen Ende an der Grünstraße in Hattingen (100 m ü. NN); auf der Tunnelumfahrung über den Schulenberg in Hattingen zur Ruhr stärkere Steigung/Gefälle
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: durchgängig kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes
Kunstbauten: Schulenbergtunnel (195 m, teilw. auch als Schulenburgtunnel bezeichnet; wurde von Mai bis September 2008 vom RVR als Radweg ausgebaut); nach einer anfänglichen Nachtschließung ist der Tunnel inzwischen rund um die Uhr passierbar
Eisenbahnstrecke: 2713 / Wuppertal-Wichlinghausen – Schee – Bossel – Hattingen (Ruhr); 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Mai 1884
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv); 29. September 1984 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 30. Oktober 1991 (Bahnhof Schee – Niedersprockhövel; 29. Mai 1994 (Niedersprockhövel – Hattingen); 23. September 2008: Schulenbergtunnel
Planungen: Der Bahntrassenradweg wird in Hattingen nach der erfolgten Tunnelöffnung bis 2011 mit dem Leinpfad entlang der Ruhr verknüpft (ca. 1 km Bahntrassenweg, Reststrecke über Straßen). Es wurde eine provisorische Anbindung zur Ruhr beschildert.
In Wuppertal wurde im Frühjahr 2006 der Verein WupperTalBeWegung e.V. gegründet. Ziel ist die Umwandlung der am Bahnhof Schee anschließenden Fortführung der Bahntrecke nach Wuppertal sowie des zw. Vohwinkel und Wichlinghausen gelegenen Teils der als Nordbahn bezeichneten Strecke 2423 in einen Rad- und Wanderweg (siehe NW 4.06). Wie auf dem nördlichen Teil wird der Abschnitt Wichlinghausen – Bf Schee mit einer wassergebundenen Decke und einer Breite von drei Metern ausgebaut. Ein erster kurzer Abschnitt zwischen Wichlinghausen und Nächstebreck wurde bereits im September 2008 anlässlich eines Volkslaufs hergerichtet. Der Scheetunnel könnte im Frühjahr 2011 als Radweg zur Verfügung stehen. [Oktober 2009]
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Externe Links: www.bahnen-wuppertal.de (Seite zur Strecke mit vielen historischen Aufnahmen)
www.wuppertalbewegung-ev.de (WupperTalBeWegung e.V.)
25.07.2010

TV-Tipp: "Krumme Touren" in der Lokalzeit Dortmund (WDR-Fernsehen)
Die Radwege NW 4.05 und NW 4.05a sind Schauplatz einer Radtour im Rahmen eines Beitrags der
Reihe Krumme Touren, der am 9. August 2010 um 19:30 Uhr gesendet wird.
Fotografien zur Radtour

NW 4.05a Sprockhövel-Schacht Hövel – Gevelsberg-Silschede
Die im Juni 2008 komplettierte Route auf dem Höhenrücken zwischen Ruhr und Wupper soll in Silschede mit dem künftigen Bahntrassenradweg zwischen Bommern und Gevelsberg verknüpft werden. Von Hattingen aus ist sie bereits verkehrsarm und ohne starke Steigungen zu erreichen.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,5 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: keine großen Höhenunterschiede (220-250 m ü. NN; im Bereich der Umfahrungen kurze Steigungen und Gefälle)
Oberfläche: wg. mit Verbundpflaster unter Brücken und an Querwegen; auf dem östlichen Abschnitt wurde ein paralleler Reitweg angelegt
Status / Beschilderung: durchgängig kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes mit Einschüben "Von Ruhr zu Ruhr" (die angrenzende östliche Route von Silschede zur Ruhr ist auf einer provisorischen Route beschildert)
Kunstbauten: Die Strecke weist einige Brücken auf, die Brücke über die BAB 43 wurde im Dezember 2002 durch einen Neubau ersetzt.
Eisenbahnstrecke: 2714 / Schee – Silschede; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: 7. Oktober 1951 (Pv); 1. Oktober 1989 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 22. März 2002 (2,2 km von der Straße Zum Sackschacht bis zur Brücke Wittener Straße / B 51); 27. Juni 2003 (Abzweig wenig nördlich des ehem. Bf Schee – Zum Sackschacht); 22. Mai 2007 (Rennebaum / B 51 – Straße Aqueldruft); 4. Juni 2008: letzter BA bis Silschede (Baubeginn Januar 2008)
Planungen: In Silschede erfolgt später die Verknüpfung mit dem zukünftigen Bahntrassenradweg Witten-Bommern – Gevelsberg (NW 4.05b). Das gesamte Radwegenetz "Von Ruhr zur Ruhr" mit den Routen NW 4.05 und 4.05a-c hat eine Gesamtlänge von über 50 km. [April 2008]
Route: Sprockhövel-Schacht Hövel – Haßlinghausen – Sprockhövel-Rennebaum – Gevelsberg-Silschede.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.eisenbahn-en.de    www.dbc-sprockhoevel.de
25.07.2010
NW 4.05b Witten-Bommern – Gevelsberg (Elbschetalbahn; in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km
Oberfläche:
Kunstbauten: Silscheder Tunnel und Klosterholz-Tunnel (nördlich von Gevelsberg)
Eisenbahnstrecke: 2143 / Witten Hbf – Witten-Höhe – Gevelsberg West – Schwelm; 20 km (1435 mm; Abschnitt Witten-Höhe – Gevelsberg West: 13 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1934 (Baubeginn: 1912)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv); Herbst 1984 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Planungen: Für den Bau des Radwegs wird das Jahr 2011 angestrebt. [November 2009]
Route: Witten-Bommern – Wengern – Albringhausen – Silschede – Gevelsberg.
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09.01.2010
NW 4.05c Witten-Herbede – Wetter-Wengern (Ruhrtalbahn)
Mit zwei wichtigen Lückenschlüssen auf dem zweiten Streckengleis der Ruhrtalbahn (auf diesem Abschnitt heute Museumsbahn) konnte die Attraktivität des Ruhrtal-Radwegs bei Witten durch eine weitgehend autofreie Routenführung und eine Fähre speziell für Radfahrer und Wanderer immens gesteigert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,5 km (davon ca. 4 km auf dem zweiten Streckengleis parallel zur Museumsbahn; im Bereich der Zeche Nachtigall wird eine parallel verlaufende Straße genutzt)
Höhenprofil: Bahntrasse prakt. eben (80 m ü. NN); steile Rampe zur Wittener Straße am Südende (Schiebestrecke mit Aufpflasterungen);
Oberfläche: wg.; im Bereich einer überflutungsgefährdeten Stelle und Rampen Verbundpflaster
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung Ruhrtal-Radweg und Rundkurs-Ruhrgebiet
Kunstbauten: keine größeren Brücken als Teil des Radwegs; sehenswerte Brücke der Strecke 2144 Witten-Höhe – Wengern-Ost, das Ruhrviadukt der Strecke 2143 wird unterquert
Eisenbahnstrecke: 2400 / Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen-Kettwig – Essen-Werden – Essen-Kupferdreh – Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Wengern Ost – Hagen-Vorhalle – Hagen Hbf: 80 km (zum Abschnitt Essen-Werden – Kupferdreh siehe NW 3.04)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1874 (Hattingen – Hagen-Vorhalle)
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1970 (Pv); 21. Mai 1982 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: westl. Abschnitt unterhalb der Burgruine Hardenstein – Zeche Nachtigall: November 2005; östl. Abschnitt bei Bommern: April 2006 (der ursprünglich für den Herbst 2004 vorgesehene Baubeginn hatte sich verzögert).
Route: Witten-Herbede (Fähre unterhalb der Ruine Hardenstein) – Zeche Nachtigal – Bommern – Wetter-Wengern; die alte Routenführung der Kaiser-Route zw. Bommern und Wengern dient als Umfahrung bei Hochwasser.
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13.08.2006
NW 4.05d Harkortsche Kohlebahn: Gevelsberg-Silschede – Wetter-Grundschöttel
Kurze, schön gelegene Strecke, aus der man noch richtig etwas machen könnte. Bis es soweit ist: Wie wäre es mit einem Bahntrassenspaziergang?
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km (der untere Teil der Bahnstrecke ist durch eine Straße überbaut)
Höhenprofil: kaum Höhenunterschiede (um 220 m ü. NN)
Oberfläche: wg. / unbefestigt
Status / Beschilderung: keine Beschilderung nach StVO oder Radwegweisung; der Weg ist als Wanderweg ausgewiesen
Eisenbahnstrecke: Hagen-Haspe – Zeche Schlebusch in Gevelsberg-Silschede; 8 km (900 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1832 (zunächst als Pferdebahn, ab 1876 Betrieb mit Dampflokomotiven)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1959 (oberer Abschnitt), 1965 (unterer Abschnitt)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Es ist geplant über die Kohlebahn eine Verbindung vom Radwegenetz "Von Ruhr zu Ruhr" nach Hagen zu schaffen. Zeithorizont: 2012.
Route: Gevelsberg-Silschede (ehem. Zeche) – B 234 bei Wetter-Grundschöttel.
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Externe Links: Wikipedia: Silscheder Kohlenbahn
23.08.2008
NW 4.06 Nordbahntrasse / Jackstädt-Weg: Wuppertal-Vohwinkel – W.-Wichlinghausen (teilw. fertig)
  Die Nordbahntrasse in Wuppertal gehört zu den interessantesten Bahntrassenwegeprojekten in Nordrhein-Westfalen. Über das enorme Potential als verbindende innerörtliche Radroute hinaus ist sie Teil einer übergreifenden touristischen Vision für das Bergische Land.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (davon ca. 2 km fertig gestellt)
Oberfläche: asph. mit parallelem Verbundpflasterstreifen
Kunstbausten: Dorptunnel (488 m), Dorrenbergtunnel (175 m), Engelnbergtunnel (171 m), Rott-Tunnel (351 m), Fathloh-Tunnel (85 m); zahlreiche Viadukte
Eisenbahnstrecke: 2423 ("Rheinische Strecke") / Düsseldorf-Gerresheim – Mettmann – Wuppertal-Wichlinghausen – Gevelsberg – Hagen-Vorhalle – Dortmund-Löttringhausen – Dortmund Süd; 78 km (1435 mm);
zum Abschnitt in Dortmund siehe NW 4.23
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1879 (Düsseldorf – Hagen), 15. September 1879 (bis Dortmund-Hörde)
Stilllegung der Bahnstrecke: September 1991 (Pv), 1. April 2000 (Gv); der östlich anschließende Abschnitt Wuppertal-Wichlinghausen – Schwelm-Loh wurde bereits 1979 stillgelegt
Eröffnung des Radwegs: 24. November 2007 (Fertigstellung einer 170 m langen Demonstrationsstrecke im Bereich des Bf Wichlinghausen; feierliche Eröffnung im Rahmen des NRW-Tages am 29. August 2008); 5. Juni 2010 (Rott – Ostersbaum)
Planungen: Der im Frühjahr 2006 gegründete Verein WupperTalBeWegung e.V. setzt sich für eine Umwandlung des Abschnitts Vohwinkel – Wichlinghausen der Wuppertaler Nordbahn in einen Rad- und Wanderweg ein. In einer Machbarkeitsstudie wurden Förderungsmöglichkeiten aufgezeigt und in mehreren öffentlichkeitswirksamen Arbeitseinsätzen Strecke und Brückenbauwerke vom Bewuchs befreit. Innerhalb von nur fünf Monaten konnten Spendenzusagen über 3,3 Mio Euro eingeworben werden, durch die der kommunale Eigenanteil gedeckt wird. Ende März 2008 sind für den Abschnitt Varresbeck – Wichlinghausen 8,5 Millionen Euro aus dem Stadtumbau West durch Minister Wittke fest zugesagt. Im Mai folgte die Zusage über Ziel-2-Mittel der EU für die angrenzenden Abschnitte, die über einen Tourismus-Wettbewerb vergeben wurden.
2008 wurde der Bahnhofsbereich Wichlinghausen saniert, für einen Volkslauf wurde bis September ein 600 m langer Einschnitt auf dem ersten Stück zur "Kohlenbahn" zum Bf Schee (NW 4.05; Anschluss an das Radwegenetz "Von Ruhr zu Ruhr") hergerichtet. Im Dezember 2008 wurde der Kaufvertrag für die rund 20 km Wuppertaler Bahnstrecken unterzeichnet.
Der erste, 2 km lange Teil des innerstädtischen Abschnitts (Hp Dorp bis Kohlenstraße: 10,8 km) zwischen Rott und Ostersbaum wurde am 5. Juni 2010 eröffnet. [Juni 2010]
Route: Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal-Wichlinghausen.
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Externe Links: www.wuppertalbewegung-ev.de (WupperTalBeWegung e.V.)
www.bahnen-wuppertal.de (Seite zur Strecke mit vielen historischen Aufnahmen)
06.06.2010
NW 4.07 Sambatrasse: Wuppertal-Steinbeck – Wuppertal-Cronenberg
Der Besucherandrang bereits vor Eröffnung des kompletten Weges im Oktober 2007 hat eindrucksvoll belegt, wie wichtig die Sambatrasse nicht nur für die Wuppertaler Bevölkerung ist. Mit der Brücke über die Erweiterung des Zoogeländes besitzt sie außerdem etwas ganz Besonderes.
Synonyme: Samba-Radweg oder Sambaweg, die Bahnstrecke wird als Burgholzbahn oder Cronenberger Samba bezeichnet
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (davon über 8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. vom jetzigen Startpunkt nördlich des Wuppertaler Zoos (180 m ü. NN; Wupper: 140 m) zum ehem. Bf Küllenhahn (300 m), dann nahezu eben bis zum Bf Cronenberg
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 2721 / Wuppertal-Steinbeck – Wuppertal-Cronenberg; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1891
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Februar 1988
Eröffnung des Radwegs: 27. Oktober 2006 (erster BA vom Zoo bis zum Bf Küllenhahn; als Projekt der "Regionale 2006");
27. Oktober 2007, 15:00: offizielle Eröffnung des zweiten BA bis zum Bf Cronenberg
Planungen: Eine ursprünglich geplante Verlängerung am Nordende in Richtung Steinbeck scheint in absehbarer Zeit aufgrund von Sicherheitsbedenken bei der Bahn nicht realisierbar zu sein. [September 2007]
Route: Wuppertal-Steinbeck – Wuppertaler Zoo (Großkatzengelände) – Küllenhahn – Wuppertal-Cronenberg.
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Externe Links: www.bahnen-wuppertal.de (Seite zur Strecke mit vielen historischen Aufnahmen)
02.01.2009
NW 4.08 Korkenzieherbahn: Solingen – Solingen-Gräfrath
Der als Projekt der Regionale 2006 entstandene Radweg auf der Solinger Korkenzieherbahn ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen innerörtlichen Bahntrassenweg: schön gestaltet und mit zahlreichen Verknüpfungspunkten zum Umfeld.
Synonyme: Korkenziehertrasse
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (praktisch vollständig auf der ehem. Bahntrasse; provisorische Anbindung zum Bf Wuppertal-Vohwinkel: zusätzliche 4 km)
Oberfläche: "Terraway" (wasserdurchlässige, auch für Inliner geeignete Oberfläche: geringer Rollwiderstand, aber deutlich unebener als neue Asphaltdecken); von Gräfrath bis zum Ende des Radwegs an der Stadtgrenze zu Wuppertal: wg. (Die Terraway-Oberfläche sollte hier im Frühjahr/Sommer 2008 aufgebracht werden, was aufgrund von Problemen an den Kanten des Terrawaybelags nicht mehr ausgeführt wurde. Statt dessen wird seit 5. Oktober 2009 bis Ostern 2010 im Zusammenhang mit der Verlegung einer Versorgungsleitung in der Korkenziehertrasse auf einem Teilstück eine neue Oberfläche aus eingefärbtem Asphalt aufgebracht. In dieser Zeit ist die Trasse nicht durchgängig nutzbar. Von April bis Juni ist der Bereich Carl-Ruß-Straße bis Botanischer Garten für die Verlegung einer Fernwärmeleitung gesperrt, ab Ende Mai bis August wird die Brücke Eipass abgerissen.)
Kunstbauten: Schlagbaum-Tunnel (109 m, ist für den Radweg ausgebaut); die Trasse weist einige hohe Dämme und zahlreiche Brücken auf. Für den Radweg wurden zwei größere Brücken über die Carl-Ruß-Straße und Wuppertaler Straße neu gebaut.
Eisenbahnstrecke: 2734 / Solingen Hbf – Wuppertal-Vohwinkel; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1887 (Vohwinkel – Wald); 12. Februar 1890 (Solingen – Wald)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958 (Wald – Gräfrath); Mai 1989 (Gv Vohwinkel – Gräfrath); 31. März 1995 (Solingen – Wald)
Eröffnung des Radwegs: 1994 (Vorläuferweg zw. Flachsberg – Wald / Fuhr); 19. Juni 2004 (1. BA: Hauptbahnhof Solingen – Kasinostraße, 1,4 km; (Baubeginn 1. Juli 2003); 2. Juli 2005 (2. BA: Kasinostraße – Carl-Ruß-Straße / Frankfurter Damm, mit Schlagbaumtunnel); 6. Mai 2006 (Hp Grünewald – Gleisdreieck), 22. September 2006 (3. BA Frankfurter Damm – Bf Gräfrath, Baubeginn: Juli 2005, Neubau zweier Brücken im Sommer 2007); 26. August 2007 (4. BA: Oberhaaner Straße – Stadtgrenze zu Wuppertal-Vohwinkel, Baubeginn: August 2006).
Planungen: Langfristig soll der Radweg auf der alten, direkten Trasse der Korkenzieherbahn bis Wuppertal-Vohwinkel (S-Bahn) verlängert und mit dem künftigen Bahntrassenweg auf der Wuppertaler Nordbahn (NW 4.06) verknüpft werden.
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Externe Links: www.regionale2006.de    www.solingen.de    www.bahn-in-haan.de
11.04.2010
NW 4.08a Straßenbahn Haan – Vohwinkel
Ein kurzes Stück der Straßenbahnstrecke von Benrath nach Vohwinkel, die nur zwischen Thienhaus und Krickhaus auf eigenem Bahnkörper verlief, ist heute Radweg mit noch verbesserungsfähiger Anbindung nach Haan.
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche: wg., auf dem Großteil der Strecke liege noch die Gleise
Eisenbahnstrecke: Straßenbahn Benrath – Haan – Wuppertal-Vohwinkel; ? km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Juli 1899 (Hilden – Vohwinkel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1961
Eröffnung des Radwegs:
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23.02.2008
NW 4.09 Trasse des Werkzeugs: Remscheid-Hasten – Remscheid Hbf
Gut gemeinter Weg, der vom Hbf Remscheid nach Hasten fast bis zum Deutschen Werkzeugmuseum führt. Die Strecke könnte ein echtes Schmankerl in einem für Radfahrer eher problematischen Umfeld sein – angesichts einiger zum Teil sogar als gefährlich einzustufender Gestaltungselemente schaut man sich's besser zu Fuß an.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche: asph., stellenweise mit eingeprägten Werkzeugsymbolen (Inliner: Vorsicht!)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, auf die Trasse aufgemalte Ziel- und Entfernungsangaben, keine Fahrrad-Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 2705 / Remscheid-Lennep – Remscheid Hbf – Remscheid-Hasten; 9 km (1435 mm)
Nullpunkt: Wuppertal-Oberbarmen; Abschnitt Remscheid Hbf – Hasten: 4 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1883 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1922 (Pv), 31. Dezember 1990 (Gv, andere Angabe: 1986)
Eröffnung des Radwegs: 23. September 2006 (als Projekt "arbeits_spuren" bzw. "Werkzeugroute" im Rahmen der "Regionale 2006"; Erster Spatenstich Januar 2006), eine 2002 entfernte Bahnbrücke wurde im August 2008 durch einen Neubau ersetzt, die Anbindung zum Hbf wurde 2009 erstellt
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Externe Links: www.regionale2006.de
18.07.2010
NW 4.10 Schmalspurstrecken in Solingen und Remscheid
NW 4.10a Solingen: Krahenhöhe – Müngsten (MTB, Wanderweg)
Gut versteckt überbrückt dieser Bahntrassenweg 100 Höhenmeter vom Solinger Stadtrand zur Wupper. Bis September 2010 wird er als Teil des Bergischen Trassenverbunds zu einem Verbindungsweg zwischen Korkenziehertrasse und dem Brückenpark Müngsten aufgewertet.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Höhenprofil: langgez. Gef. vom Stadtrand Solingen (220 m ü. NN) zur Wupper (130 m)
Oberfläche: unbefestigt (teilw. steinig)
Status / Beschilderung: keine Beschilderung nach StVO, keine Wegweisung
Kunstbauten: Die Brücke über die Wupper am Städtedreieck Solingen/Wuppertal/Remscheid wenig nördlich der Müngstener Brücke ist nicht Teil des Wanderwegs.
Eisenbahnstrecke: Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn / Wuppertal-Ronsdorf – Müngsten – Krahenhöhe; 17 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. November 1891 (Ronsdorf – Müngsten), Oktober 1892 (Wupperbrücke), 5. September 1908 (Müngsten – Krahenhöhe)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1928 (Müngsten – Krahenhöhe)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Als Lückenschluss im Bergischen Trassenverbund soll bis September 2010 die Verbindung zwischen Korkenziehertrasse und Brückenpark Müngsten geschaffen werden. Die Straßenbahntrasse erhält eine wassergebundene Decke, ein kurzes Anbindungsstück wird neu ausgebaut. [Juli 2010]
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18.07.2010
NW 4.10b Remscheid-Struck
Der Weg von Remscheid ins Eschbachtal hat nur lokale Bedeutung – einige schöne Dämme und eine verschüttete Straßenunterführung.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: überw. wg. / steinig
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von der Lenneper Straße (320 m ü. NN) ins Eschbachtal (230 m)
Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg; keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
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02.01.2006
NW 4.11 Balkanexpress-Radweg: Leverkusen-Opladen – Remscheid-Lennep (teilw. in Planung)
Die Strecke des 1991 vollständig stillgelegten "Balkanexpress" am Rande des Bergischen Lands bietet ideale Voraussetzungen für einen Radwanderweg. Der Ausbau als "Alleenradweg Balkantrasse" steht in den Städten Burscheid, Wermelskirchen und Remscheid kurz bevor.
Synonyme: Alleenradweg Balkantrasse oder Balkan-Trasse
Eisenbahnstrecke: 2700 / Wuppertal-Oberbarmen – Remscheid-Lennep – Opladen; 41 km (1435 mm);
Abschnitt Lennep – Opladen: 28 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Mai 1876 (Gv Lennep – Wermelskirchen, Pv ab 15. Mai),
1. Oktober 1881 (Gv Wermelskirchen – Opladen, Pv ab 15. Oktober)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1977 (Gv Wermelskirchen – Hilgen), 28. Mai 1983 (Pv Bergisch Born – Hilgen), 31. Mai 1986 (Pv Lennep – Bergisch Born), 31. Mai 1991 (Pv Hilgen – Opladen), 1994/95 (Gv Lennep – Wermelskirchen); Abbau: 1985 Wermelskirchen – Hilgen
Planungen: Nachdem ein Umbau der Balkantrasse zwischen Remscheid-Lennep und Bergisch Born im Rahmen des Regionale 2006-Projekts "Landschaftsfenster" zugunsten der Trasse des Werkzeugs zurückgestellt wurde, kann er jetzt als Alleenradweg von Burscheid über Wermelskirchen nach Lennep realisiert werden, der in Bergisch Born an den künftigen Wasserquintett-Radweg nach Marienheide anschließt (siehe NW 4.13). Eine Weiterführung des Weges in Leverkusen wurde im April 2008 durch den Stadtrat aus Kostengründen abgelehnt. Der ADFC Leverkusen u. a. setzen sich aber weiterhin nachdrücklich für einen durchgängigen Weg bis Opladen ein.
Im Dezember 2008 wurde in Burscheid der Radweg vom dortigen Stadtrat beschlossen, bei der sanierungsbedürftigen Brücke Kotten zeichnet sich ab, dass der Einschnitt mit einem Damm verfüllt werden soll und der Radweg kreuzungsfrei durch eine Röhre geführt wird. In Hilgen könnte auf den geplanten Abriss der B-51-Brücke über die Bahntrasse verzichtet werden.
Im Juni 2009 legte der ADFC Leverkusen eine Kostenschätzung vor, in dem die Bahnflächenentwicklungsgesellschaft NRW nur 1,6 Mio. Euro für den Ausbau des Leverkusener Teilstücks veranschlagt. Diese Summe passt gut zu den Zahlen, mit denen der Alleenradweg Balkantrasse für die übrigen drei Städte im Landesprogramm "Förderung des kommunalen Straßenbaus 2009" eingeplant ist, das im Juli 2009 veröffentlicht wurde. 2010 wird die Trasse in Burscheid freigeschnitten, der eigentliche Bau des Radwegs erfolgt 2011. Für Wermelskirchen und Remscheid ist noch kein genauerer Zeitplan bekannt geworden. [März 2010]
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14.03.2010
NW 4.12 Radevormwald – Krähwinkel
Attraktive und gut genutzte Rad- und Spazierstrecke von Radevormwald hinunter zu den Erholungs- und Freizeitgebieten rund um die Wuppertalsperre.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Radevormwald (360 m ü. NN) nach Krähwinkel (Parkplatz auf 270 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes und zweier lokaler Rundrouten sowie des Rundwegs "Wasserquintett"
Eisenbahnstrecke: 2704 / Krebsöge – Anschlag; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1899 (Gv Krebsöge – Radevormwald); 3. Februar 1890 (Pv Krebsöge – Radevormwald)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1976 (Pv Krebsöge – Radevormwald), 26. September 1980 (Gv Dahlhausen – Radevormwald); ein Teil der Bahntrasse ist seit dem Bau der Wuppertalsperre (1987) überflutet.
Eröffnung des Radwegs:
Route: Radevormwald (Kaiserstraße) – Krähwinkel.
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Externe Links: Wikipedia: Wuppertalbahn
23.02.2008
NW 4.13 Alleenradweg Wasserquintett: (Bergisch Born –) Hückeswagen – Marienheide
Einer der wenigen längeren Radwege, die bisher im Bergischen Land auf einer der zahlreichen stillgelegten Bahnstrecken angelegt wurden, wird zu einer Route von Bergisch Born nach Marienheide erweitert. Das vor wenigen Jahren nur erträumte Bergische Bahnradwegenetz wird langsam greifbar.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km, davon 11,4 km auf der ehem. Bahntrasse
Höhenprofil: langsam ansteigend von Wipperfürth (270 m ü. NN) nach Marienheide (350 m)
Oberfläche: überw. wg. (der künftige Radweg wird asphaltiert; Breite: 3 m)
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg (Wipperfürth – Ohl), für Radfahrer freigeg. Weg (bei Ohl), ohne Beschilderung (Ohl – Marienheide); Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes, der auf gleicher Strecke verlaufende Radrundweg "Wasserquintett" wurde leider nicht in diese Beschilderung integriert sondern separat mit sehr kleinen Schildern ausgewiesen. Nach Fertigstellung des Alleenradwegs Wasserquintett wird die Beschilderung umfassend angepasst.
Kunstbauten: Wupperbrücke bei Wipperfürth; die Brücke über die K 39 bei Ohl fehlt; der Radweg endet am Ortsanfang Marienheide (hier fehlt eine weitere Brücke); der Tunnel bei Krommenohl wurde nicht für den Radweg ausgebaut und wird auf dem straßenbegleitenden R/F der B 256 umfahren
Eisenbahnstrecke: 2707 / Bergisch-Born – Wipperfürth – Marienheide; 27 km (1435 mm)
Kilometrierung ab Remscheid-Lennep: 31 km bis Marienheide
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Januar 1902 (Wipperfürth – Marienheide)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1965 (durchgehender Gv Wipperfürth – Marienheide); 1. Juni 1985 (Pv Wipperfürth – Marienheide; Gesamtverkehr auf diesem Abschnitt)
Eröffnung des Radwegs: 2001 (Ohl – Marienheide), 30. Mai 2010 (1. BA Alleenradweg Wasserquintett; erster Spatenstich: 20. April 2010)
Planungen: Mit der Mitte April 2008 erfolgten Freistellung steht die Bahntrasse jetzt für einen Radweg zur Verfügung (Ausbau im Rahmen der Regionale 2010 und des Wasserquintetts bzw. als Alleenradweg), der zu einer durchgängigen Route von Remscheid-Lennep bis Marienheide entwickelt werden soll. Im Februar 2009 wurde die Trasse im Bereich des ehem. Bahnhofs Wipperfürth freigeschnitten, der Radweg zwischen Hückeswagen und Marienheide soll in drei Bauabschnitten erstellt werden: Der erste wurde zwischen Hückeswagen und Wipperfürth im Frühjahr 2010 realisiert, ab August folgt der Ausbau Wipperfürth – Marienheide und 2011 (möglicherweise schon ebenfalls in 2010) der Abschnitt Bergisch Born – Hückeswagen. Im Bereich der künftigen Stadtstraße Hückeswagen wird der Radweg zwischen Straße und Fluss gelegt, an die Stelle der Anfang April 2010 abgerissenen Straßenbrücke über die Bahntrasse kommt ein Kreisverkehr.
Im September 2008 wurden Überlegungen bekannt, den Radweg am östlichen Ende auf der Trasse bis zum Bahnhof Marienheide zu verlängern um die Routenführung auf der Bundesstraße zu vermeiden. [Juni 2010]
Route: (geplant: Bergisch Born –) Hückeswagen – Wipperfürth – Ohl – Gogarten – Marienheide.
Hinweis: Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Gummersbach – Marienheide wurde am 20. April 2003 wiederaufgenommen. Der Startpunkt dieses Bahntrassenradwegs ist damit bequem mit der Oberbergischen Bahn (RB 25) von Köln aus zu erreichen. Eine Reaktivierung der über Marienheide hinaus gehenden Strecke bis Brügge (Anschluss an die Volmetalbahn nach Hagen) ist längerfristig geplant.
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Externe Links: Wikipedia: Wippertalbahn
06.06.2010
NW 4.14 Halver
Nach der Stilllegung der aufwändig trassierten Strecken von Halver nach Radevormwald bzw. Wipperfürth wurde nur ein kurzer Abschnitt als Rad- und Wanderweg wiederverwendet – nachdem leider auch hier zwei Einschnitte verfüllt wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: wg. / steinig
Status / Beschilderung: freigeg. F; Wegweisung als Freizeitroute des Radverkehrsnetzes
Eisenbahnstrecke: 2814 / Oberbrügge – Anschlag – Wipperfürth; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1910 (Oberbrügge – Radevormwald/Wipperfürth)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1957 (durchgehender Gv Halver – Anschlag); 31. Mai 1964 (Pv Radevormwald – Oberbrügge und Gesamtverkehr Halver – Anschlag)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Halver – Anschlag.
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Externe Links: Wikipedia: Wuppertalbahn
23.02.2008
NW 4.15 Hagen-Haspe – Breckerfeld
Die Kleinbahn- und spätere Vorortbahnstrecke von Haspe nach Breckerfeld weist als Besonderheiten ein vierbogiges Viadukt in der Nähe der Haspertalsperre sowie eine Spitzkehre bei Voerde auf. Leider nicht ganz durchgängig erhalten, dafür einige bewaldete Abschnitte und schöne Ausblicke.
Streckenlänge (einfach): Gesamtstrecke mit Anbindung vom Hbf Hagen nach Breckerfeld ca. 21 km; (davon zw. Haspebach und Oberbauer ca. 9 und zw. Delle und Brauck weitere 1,5 km auf der Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Haspe (140 m ü. NN) bis Oberbauer (380 m), dann nahezu eben bis Breckerfeld
Oberfläche: bis Voerde-Haspetal asph., anschließend wg. / steinig
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg, Anfahrt und Verbindungsstücke auf z. T. stärker befahrenen Straßen; in Hagen bis unterhalb des Kettelbergs Wegweisung des Radverkehrsnetzes, in Ennepetal Rundrouten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Kunstbauten: Viadukt "Plessen"
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld / Hagen-Haspe – Voerde – Breckerfeld; 18 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1903 (Kleinbahn Voerde – Haspe); 1907 Verlängerung nach Breckerfeld; nach der zwischenzeitlichen Einstellung des Personenverkehrs (1921) ab 1926 Betrieb als "Hagener Vorortbahn" (elektrifizierte Straßenbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1954 (Gv); 2. November 1963 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: 3. September 2008 (Lückenschluss abseits der Trasse: Radweg entlang der L 701 zwischen Oberbauer und Delle)
Route: Hagen-Haspe – Voerde-Hasperbach – Plessen – Voerde – Gut Bilstein – Oberbauer und Delle – Breckerfeld.
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld
14.09.2008
NW 4.16 Monheim – Leverkusen-Rheindorf
Überraschenderweise bin ich auch fast vor der Haustür fündig geworden: Dem Weg am Rhein sieht man nur beim genauen Hinsehen an, dass hier einmal eine Eisenbahn gefahren ist. In Monheim ist der flache Damm als direkte Verbindung vom Ort zum Pflanzenschutzzentrum ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (davon 2,3 km auf, sonst meist unmittelbar parallel zur im südlichen Bereich nur selten erkennbaren ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph., am Rhein kurzer Abschnitt wg.
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. Dezember 1908
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Monheim am Rhein – Leverkusen-Hitdorf – Rheindorf.
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02.09.2006
NW 4.17 Rösrath – Bensberg
Das Naherholungsziel Königsforst kann bequem auf der stillgelegten Bahnstrecke von Rösrath in Richtung Bensberg durchstreift werden. Der Abschnitt von Hoffnungsthal nach Lindlar mit einigen begehbaren Trassenstücken und einem sehenswerten Viadukt ist per Rad sehr straßenlastig.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (im Königsforst fast vollständig auf der ehem. Bahntrasse); weitere begehbare Abschnitte: Immekeppel – Obersteeg: ca. 2 km, Georghausen – Welzen: ca. 1 km, bei Linde ca. 800 m
Höhenprofil: l. St. vom Bf Rösrath (90 m ü. NN) bis zum ehem. Bf Forsbach (130 m), l. Gef. bis etwa zur L 358 (65 m), dann nahezu eben
Oberfläche: im Königsforst: wg., teilw. steinig; begehbare Abschnitte zw. Immekeppel und Linde: oft Schotter
Status / Beschilderung: im Königsforst: ehem. Bahntrasse überw. Forstwege, kurz Anliegerstraße; bis auf den südlichsten Teil in Rösrath Wegweisung als lokale Radroute (entsprechend HBR NRW)
zw. Immekeppel und Obersteeg Fußweg (Teil von Wanderwegen), zw. Georghausen und Welzen ohne Status (teilw. Wanderweg, Treppe!), bei Linde begehbare Trasse (kein offizieller Weg)
Kunstbauten: begehbares Viadukt bei Linde; viele der übrigen Brücken der oberhalb von Immekeppel aufwändig trassierten Strecke sind abgebaut, besonders schade ist es um die zweite große Brücke bei Bilstein
Eisenbahnstrecke: 2663 / Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach – Rösrath – Hoffnungsthal – Lindlar; 45 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1868 (Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach, 1870 bis Bensberg), 1890 (Bensberg – Rösrath – Hoffnungsthal), 1891 (Hoffnungsthal – Immekeppel), Januar 1912 (Immekeppel – Hommerich), 9. Dezember 1912 (Hommerich – Lindlar);
die angrenzende Strecke 2655 (Köln Kalk – Porz-Heumar – Rösrath – Hoffnungsthal – Overath; 24 km) wurde 1910 eröffnet; es gab Pläne, die Strecke 2663 über Lindlar hinaus bis Wipperfürth zu verlängern, was aber wie eine ganze Reihe weiterer Vorhaben nicht mehr verwirklicht wurde (Bergisch Gladbach – Wipperfürth oder eine Bahn durch das Dhünntal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv Bensberg – Lindlar), 1. Dezember 1961 (Gv Bensberg – Rösrath), 29. September 1965 (Pv Bergisch Gladbach – Bensberg), 22. Mai 1966 (Gv Hoffnungsthal – Lindlar)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Eine der wenigen echten Überraschungen im Alleenradwegeprogramm, das im Juni 2008 ausführlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist der geplante Ausbau des äußersten Astes der Sülztalbahn von Hommerich nach Lindlar. Der offizielle Erste Spatenstich für die 7,5 km lange Strecke wurde am 31. Mai 2010 geseetzt. Zunächst werden die vier Brückenbauwerke saniert, der eigentliche Radwegebau ist für das Jahr 2011 zu erwarten.
Aus Kostengründen werden mehrere Brücken umfahren, aus Rücksicht auf forstwirschaftlichen Verkehr Abschnitte neben der Trasse geführt. Bei Linde soll eine Lücke durch eine Waggonbrücke geschlossen werden, die Querung der Landesstraße erfolgt bei Quabach. [Mai 2010]
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Die Wegebeschreibung enthält neben dem Bahntrassenweg die Route bis zum Straßenbahnmuseum Thielenbruch (Gesamtlänge: 19 km).
Externe Links: Wikipedia: Sülztalbahn    Oberbergische Eisenbahnen: Streckenbeschreibung
Förderverein "Sülztalbahn - Bahnstrecke und Landschaft erleben e.V."
06.06.2010
NW 4.18a Niederkassel
Kurzer Radweg auf der alten Kleinbahn Siegburg – Zündorf.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,4 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. März 1914 (Spich – Sieglar – Lülsdorf); 29. Oktober 1920 (Lülsdorf – Langel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 6. September 1964 (Pv Sieglar – Zündorf); auf der Teilstrecke Sieglar – Lülsdorf wird noch Güterverkehr durchgeführt
Eröffnung des Radwegs:
Route: entlang der Premnitzer Straße (zwischen Lenaustraße und Berliner Straße).
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Externe Links: Wikipedia: Kleinbahn Siegburg-Zündorf
09.01.2010
NW 4.18 Bonn-Beuel (ehem. Bröltalbahn)
Von einer Innerortsverbindung zum Teil des deutschlandweiten D-Routen-Netzes aufgestiegen; der Weg bietet eine verkehrsarme Anbindung vom Rheinufer (Erlebnisweg Rheinschiene) zum Bf Bonn-Beuel
Höhenprofil: eben
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (mit Anschlussroute: 13 km)
Oberfläche: ehem. Bahntrasse: asph.
Anschlussroute an Rhein und Sieg: am Rhein asph., Siegdeich: wg.
Status / Beschilderung: ehem. Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; Radverkehrsnetz-Wegweisung: D-Route 4
Anschlussroute an Rhein und Sieg: überw. kombinierter Fuß-/Radweg bzw. autofrei; Wegweisung als Erlebnisweg Rheinschiene, lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Bröltalbahn / Bonn-Beuel – Niederpleis – Hennef; 14 km (785 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1891
Stilllegung der Bahnstrecke: 1966
Eröffnung des Radwegs:
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Die Wegebeschreibung enthält neben dem Bahntrassenweg in Bonn-Beuel die Route von Troisdorf entlang von Sieg und Rhein.
Externe Links: Wikipedia: Bröltalbahn
02.09.2006
NW 4.19 Siegburg
Im Innenstadtbereich von Siegburg wurde ein Teil der ehem. Bahnstrecke nach Lohmar zum Radweg ausgebaut, der eine wichtige Innerortsverbindung darstellt, aber nicht in das regionale Radnetz eingebunden ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (im Gesamtausbau ca. 1,5 km)
Oberfläche: wg. / asph. (auf dem zuerst fertig gestellten Abschnitt wurde der wg. Belag auf die noch liegenden Gleise aufgetragen, auf den folgenden Abschnitten wurden die Schienen nach den Erfahrungen mit dem ersten Teilstück vor dem Radwegebau demontiert und der Weg asphaltiert)
Eisenbahnstrecke: 2657 / Siegburg – Overath – Dieringhausen – Olpe; 74 km (1435 mm);
zum Abschnitt Drolshagen-Wenkhausen – Hüppcherhammer siehe NW 4.21
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1884 (Siegburg – Ründeroth)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. Mai 1954 (Pv Siegburg – Overath); 28. Mai 1994 (Gv Siegwerk – Lohmar)
Eröffnung des Radwegs: 2003 (Zeithstraße – Cecilienstraße, ca. 100 m); September 2004 (Cecilienstraße – Kronprinzenstraße und Johannesstraße – Weierstraße (zusammen ca. 400 m); 2004/2005 (Kronprinzenstraße – Johannesstraße); 16. Juli 2006 (Weierstraße – Waldstraße)
Planungen: Am 25. April 2008 hat der Siegburger Planungsausschuss den Ausbau der Teilstücke vom Siegwerk bis zur Wellenstraße sowie von der Steinbahn bis zur Stadtgrenze nach Lohmar beschlossen. Der Abschnitt Waldstraße – Steinbahn soll vorerst ausgenommen bleiben, wordurch aktuellen Pressemeldungen zufolge die angestrebte Förderung eines durchgehenden Radwegs bis Lohmar im Alleenradwegeprogramm gefährdet werden könnte. Ein Radweg Siegburg – Lohmar würde sich gut in den Kontext der Regionale 2010 einfügen. [Mai 2009]
Route: Im Siegburger Stadtzentrum zwischen Zeithstraße und Waldstraße.
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Externe Links: Informative Seite zur Strecke mit Zeittafel und historischen wie neueren Fotografien: www.luhmer-grietche.de; umfangreiche Fotogalerie auch beim www.ecrs.de (Eisenbahnclub Rhein-Sieg e. V.)
19.07.2009
NW 4.20 Elsenroth – Homburg
Der eigentliche Bahntrassenweg bei Elsenroth ist ganz neu, aber nur kurz. Die begehbare Wiehlbrücke bei Bielstein lässt sich leider nicht in ein Radwegekonzept einbauen.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,4 km (vom südlichen Ortsausgang Elsenroth bis zum Abzweig Gerhardsiefen); am Beginn der Strecke sind in Bielstein 500 m inkl. der Brücke über die Wiehl begehbar; im Bereich des ehem. Bf Homburg sind weitere gut 500 m begeh-/befahrbar, aber nicht Teil des Radwegenetzes; die östlich von Homburg auf der Top50 als Weg eingezeichneten Abschnitte sind als Privatgrund nicht zugänglich
Höhenprofil: l. Gef. von Elsenroth (270 m ü. NN) ins Bröltal bei Homburg (210 m)
Oberfläche:
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Oktober 1915
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1957 Pv Gesamtstrecke, Gv Winterborn – Waldbröl), 30. Juni 1966 (Gv Bielstein – Winterborn)
Eröffnung des Radwegs: 2007
Route: Elsenroth – Bf Homburg.
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01.02.2008
NW 4.21 Drolshagen – Olpe
Bisher sind drei kurze Teilstücke der aufwändig trassierten Bahnstrecke von Bergneustadt nach Olpe ausgebaut. Der künftige Höhepunkt (bildlich und wörtlich), der Wegeringhausener Tunnel, braucht noch ein Weilchen.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. l. Gef. von Drolshagen (360 m ü. NN) nach Olpe (300 m); abseits der Bahntrasse zw. der Brachtpe und Olpe Kuppe bis 350 m und einge kurze, aber zum Teil deutliche Steigungen/Gefälle
Oberfläche: asph. (auf der Anbindung nach Drolshagen auch wg.)
Status / Beschilerung: Bahntrasse zwischen Hüppcherhammer und Wenkhausen ohne StVO-Beschilderung, sonst kombinierter Fuß-/Radweg; Radverkehrsnetz-Wegweisung zwischen Olpe und Drolshagen; der Radweg wird Teil einer künftigen "Agger-Bigge-Runde" [April 2009]
Kunstbauten: Teil des Radwegs ist nur die Brachtpebrücke bei Hüppcherhammer, das Viadukt Wenkhausen wird nicht ausgebaut, die markante Eisenbahnbrücke in Drolshagen wurde im Herbst 2008 abgerissen; bei Wenkhausen wurde der Damm im Bereich der Straße nach Siebringhausen abgetragen; der Tunnel Wegeringhausen (724 m, selten: "Pernzer Tunnel") soll voraussichtlich 2009 geöffnet werden
Eisenbahnstrecke: 2657 / Siegburg – Overath – Dieringhausen – Olpe; 74 km (1435 mm);
zum Abschnitt Siegburg siehe NW 4.19
Eröffnung der Bahnstrecke: 31. August 1903 (Bergneustadt – Olpe)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Dezember 1979 (Pv Dieringhausen – Olpe, Gv Wiedenest – Drolshagen), 2. Juni 1985 (Gv Bergneustadt – Wiedenest), 31. Dezember 1995 (Gv Drolshagen – Olpe); Freistellung von Bahnbetriebszwecken im Bereich der Stadt Drolshagen: Sommer 2007
Eröffnung des Radwegs: Oktober 2006 (Baubeginn: Juli 2006), November 2008 (Drolshagen – Bf Hützemert: Querung der Bundessatraße seit November 2008 mit Induktionsschleifen-gesteuerter Ampel).
Planungen: Mit der für 2009/10 anvisierten Öffnung des Wegeringhausener Eisenbahntunnels soll eine steigungsarme Verbindung zwischen Agger und Bigge geschaffen werden. Auch im benachbarten Olpe soll die Trasse zu einem Radweg ausgebaut werden. Im Juli 2008 wurde bekannt, dass der Bahndamm bei Eichen als Teil des Radwegs die beiden bestehenden Teilstücke verbinden soll, um so die Gefahrenstelle an der Querung der Landesstraße zu vermeiden. Die westliche Fortführung in Richtung Dieringshausem war lange fraglich. Im Juni 2009 gaben die Städte Gummersbach und Bergneustadt ein deutliches Bekenntnis für diesen Radweg ab, der 2011 realisiert werden könnte. [Juni 2009]
Route: Hützemert – Drolshagen (bis Wenkhausen abseits der Trasse) – Bf Eichen – Hüppcherhammer.
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Externe Links: www.drolshagen-marketing.de (unter Projekte > Tunnelprojekt)
Oberbergische Eisenbahnen: Dieringhausen – Olpe     Wikipedia: Aggertalbahn
27.09.2009
NW 4.22 Freudenberg – Bf Wildenburg
Der Bahntrassenanteil des Radwegs zwischen Freudenberg und Wildenburg ist zwar eher gering, bietet aber mit dem Hohenhainer Tunnel eine attraktive Verbindung und führt durch viel Wald. Der Abschnitt in Rheinland-Pfalz ist vom 1. Oktober bis 31. März gesperrt!
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse); Anbindung Bf Wildenburg – Olpe: + 16 km
Höhenprofil: l. St. vom Oberasdorfer Weiher (260 m ü. NN) zum Hohenhainer Tunnel (400 m), nahezu eben zum Bf Wildenburg, Anbindung nach Olpe (310 m) zunächst hügelig, dann langgez. l. Gef.
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, zw. Hohenhain und Bf Wildenburg vom 1.10. - 31.03. gesperrt; Wegweisung nach HBR RLP bzw. HBR NRW
Kunstbauten: Hohenhainer Tunnel zwischen Bahnhof Wildenburg und Freudenberg (400 m, beleuchtet)
Eisenbahnstrecke: 2864 / Finnentrop – Olpe – Freudenberg; 44 km
Eröffnung der Bahnstrecke: Tunneldurchstich Hohenhainer Tunnel 1906; Eröffnung Freudenberg – Rothemühle 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: Einstellung des Personenverkehrs Olpe – Kirchen: 28. Mai 1983 (damit Gesamtstillegung auf dem Abschnitt Freudenberg – Rothemühle); Abbau der Gleise: März 1988
Eröffnung des Radwegs: Sommer 2004 (Freudenberg – Hohenhain); 9. September 2006 (Hohenhain – Bf Wildenburg)
Route: Freudenberg (Anbindung vom Asdorftal-Radwanderweg (RP 4.03)) – Gambachtal – Hohenhain – Bahnhof Wildenburg.
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Externe Links: Wikipedia: Biggetalbahn
23.02.2008
NW 4.23 Iserlohn – Hemer
Die Fertigstellung des innerstädtischen Bahntrassenwegs in Iserlohn erspart Radlern die bisher alternativlosen, zum Teil vielbefahrenen und mitunter steilen Straßen. Jetzt geht es auf dieser wichtigen Ost-West-Verbindung komfortabel direkt vom Stadtbahnhof bis zum östlichen Stadtrand.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsbetzes
Eisenbahnstrecke: 2850 / Letmathe – Iserlohn – Hemer – Menden – Fröndenberg; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1864 (Letmathe – Iserlohn), 1882 (Hemer – Menden), 15. Juni 1885 (Iserlohn – Hemer)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1989 (Iserlohn – Hemer)
Eröffnung des Radwegs: Gesamteröffnung: 6. November 2009 (Bau ab Februar 2007 in drei Abschnitten; bereits am 27. April 2007 konnte das östliche Drittel übergeben werden, das westliche Drittel zwischen Stadt- und Ostbahnhof wurde im April 2009 asphaltiert. Baustart auf dem 800 m langen Mittelstück war am 24. August 2009. Im Bereich der Straße "Wiemer" wurde eine Brücke durch einen Erddamm ersetzt; ein Teil der Strecke wurde beleuchtet.)
Planungen: Die östlich angrenzende Strecke zwischen Menden und Hemer soll ebenfalls in einen Rad- und Wanderweg umgewandelt werden. Die Strecke wurde im Dezember 2008 von der Stadt Hemer erworben, und sollte zwischenzeitlich dauerhaft reaktiviert werden. Im diesem Jahr werden jetzt nur noch Sonderfahrten anlässlich der Landesgartenschau durchgeführt, anschließend soll die Bahnstrecke dann aufgegeben werden. Um zur Landesgartenschau einen Radweg anbieten zu können, sollte ein "familientauglicher" Radweg auf dem Seitenstreifen der Bundesstraße abgetrennt werden. Auf diese befristete Maßnahme wird jetzt verzichtet. [März 2010]
Route: Iserlohn: vom Bf bis zur Westfalenstraße kurz vor der Stadtgrenze (Höhe Einmündung L 680 / L 682).
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Externe Links: Wikipedia: Iserlohner Bahn
11.04.2010
NW 4.24 Kleinbahnen im Sauerland
NW 4.24a Hälvertalbahn: Schalksmühle – Halver (Teilstücke der Strecke)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Kreis Altenaer Eisenbahn / Schalksmühle – Halver; 9 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. März 1888
Stilllegung der Bahnstrecke: Dezember 1949 (Pv), 25. Juli 1952 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: "Schnurrenweg" in Schalksmühle; östlich von Halver scheinen etwa 2,5 km als Weg erhalten zu sein
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Externe Links: Wikipedia: Kreis Altenaer Eisenbahn AG
18.04.2010
NW 4.24b Plettenberg – Wiesenthal
Um die Bahnvergangenheit dieses angenehm zu fahrenden Radwegs anhand der Linienführung und flacher Dammlagen zu erkennen bedarf es schon einiger Übung, da alle offensichtlichen Relikte verschwunden sind.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (inkl. Anbindung vom Bf Plettenberg, davon ca. 3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: Plettenberger Kleinbahn / Plettenberg – Wiesenthal; 10 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1903
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Plettenberg – Dankelmert – Wiesenthal.
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23.08.2008
NW 4.25 SauerlandRadring: Finnentrop – Eslohe – Schmallenberg – Altenhundem
Mit dem SauerlandRadring findet Nordrhein-Westfalen endlich Anschluss bei den längeren und touristisch relevanten Mittelgebirgs-Bahntrassenwegen. Höhepunkt ist der knapp 700 m lange "Fledermaustunnel", aber auch die Täler von Fretterbach, Leiße und Lenne haben viel zu bieten. Schade nur, dass so viele der alten Brücken abgerissen wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 83 km, davon ca. 36,5 km auf ehem. Bahntrassen (zwischen Eslohe-Bremke und Schmallenberg bis auf fehlende Brücken knapp 18 km am Stück, zw. Finnentrop und Eslohe sechs Unterbrechungen aufgrund zahlreicher fehlender Brücken und Umfahrungen); die anschließende Strecke von Schmallenberg nach Lennestadt-Altenhundem ist in weiten Teilen von der B 236 überdeckt; eigenständige befahrbare Abschnitte gibt es bei Saalhausen (ca. 1 km) und zwischen Fleckenberg und Schmallenberg
Höhenprofil: insg. langgez. l. St. von Finnentrop-Lenhausen (230 m ü. NN) nach Fehrenbracht (420 m), l. Gef. bis Eslohe (300 m), Kuppe (340 m) auf dem Verbindungsstück bis Bremke, dann langgez. l. St. von Bremke (300 m) bis südl. Bad Fredeburg (480 m) und l. Gef. bis Schmallenberg (410 m); da einige Abschnitte der Bahntrasse umfahren werden und viele Brücken fehlen gibt es entsprechende, zum Teil heftige Anstiege; auf der Anbindung bis Altenhundem (270 m) teilw. hügelig
Status / Beschilderung: Bahntrasse kombinierter Fuß-/Radweg (teilw. forstwirtschaftlicher Verkehr frei); Verbindungsstücke über straßenbegleitende Radwege, Straßen und Wirtschaftswege (z. T. ohne Radfreigabe); Wegweisung nach HBR mit Logo-Einschüben in die Pfeilwegweiser
Oberfläche: asph. (abseits der Trasse teilw. wg.); befahrbare Trassenabschnitte bei Saalhausen und zwischen Schmallenberg und Fleckenberg, die nicht Teil der beschriebenen Route sind: ebenfalls wg.
Kunstbauten: 2861: Der Kückelheimer Tunnel ("Fledermaustunnel": 689 m, beleuchtet) ist zum Schutz der Fledermäuse in den Wintermonaten geschlossen. Die ursprünglich starren Öffnungszeiten zwischen 1. November bis 31. März wurden 2009 durch flexible Zeiten ersetzt. Der Lenhauser Tunnel (195 m) zwischen Finnentrop und Müllen ist verschlossen und wird als Schießstand genutzt. Die meisten der Brücken zwischen Finnentrop und Eslohe wurden entfernt.
2862: Im Verlauf der Trasse wurden fünf ehem. Bahnbrücken bei Bremke, Frielinghausen, Dorlar (2) und Heiminghausen abgerissen, die Straßen werden niveaugleich gequert.
Eisenbahnstrecke: 2861 / Finnentrop – Wenholthausen – Wennemen; 36 km (1435 mm) und
2862 / Altenhundem – Wenholthausen; 41 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2861: 16. Januar 1911; 2862: 1. Mai 1887 (Pv Altenhundem – Schmallenberg), 15. November 1889 (Pv Schmallenberg – Fredeburg), 1. Oktober 1911 (Pv Fredeburg – Wenholthausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2861: 22. Mai 1966 (Pv), 25. September 1966 (Gv Serkenrode – Eslohe), 1. November 1984 (Gv Finnentrop – Serkenrode), 31. Dezember 1994 (Gv Eslohe – Wennemen)
2862: 31. Mai 1964 (Pv); 25. September 1966 (Gv Altenhundem – Schmallenberg), 31. Dezember 1994 (Gv Schmallenberg – Wenholthausen)
Eröffnung des Radwegs: 2861: 1995 (Müllen – Fehrenbracht); 31. März 2007 (offizielle Öffnung des Kückelheimer Tunnels und Verlängerung nach Eslohe; Erster Spatenstich: Anfang April 2006)
2862: erster Abschnitt von Schmallenberg nach Gleidorf 2004, zwischen Gleidorf und Mailar 2005; offizielle Eröffnung des gesamten Weges: 18. August 2006;
Eröffnung als SauerlandRadring: 26. Mai 2007
Planungen: 2009 wurden weitere Optimierungen des SauerlandRadrings in Finnentrop, Grevenbrück und Fleckenberg vorgenommen. Der Radweg entlang der B 236 zwischen Gleierbrück und Langenei konnte im September 2009 fertig gestellt werden. Mittelfristig soll auch zwischen Lenne und dem Abzweig Milchenbach bei Störmecke ein Radweg entlang der Bundesstraße entstehen.Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes in Finnentrop wird es zu größeren Veränderungen kommen, sodass die Route zusammen mit der geplanten Öffnung des Lenhauser Tunnels in diesem Bereich komplett abseits der Straßen geführt werden kann.
Als Alleenradweg wird die rund 11,5 km lange Strecke zwischen Wenholthausen und Wennemen ausgebaut, beginnend 2008 zwischen Berge und Wenholthausen (Abriss der Brücke über die K 40 in Wenholthausen im Juli 2009). Mit zwei weiteren Bauabschnitten in 2010 soll die Strecke im Frühjahr 2011 komplett sein. Nach der vorangegangenen Diskussion war zunächst ein Radwegebau vorwiegend außerorts zu erwarten, da die Trasse auch für Ortsumgehungen genutzt werden sollte.
Als zweite Ergänzung im Umfeld des SauerlandRadrings sollen in Finnentrop 2,6 km des ehemaligen zweiten Gleises der nach Attendorn abzweigenden Strecke ausgebaut werden. [September 2009]
Route: (nicht auf der Trasse: Finnentrop – Lenhausen –) Müllen – Frettermühle – Fretter – Serkenrode – Fehrenbracht – Kückelheimer Tunnel – Eslohe (– Sallinghausen –) Eslohe-Bremke – Frielinghausen – Dorlar – Mailar – Heiminghausen – Bad Fredeburg – Gleidorf – Schmallenberg (– Fleckenberg – Saalhausen – Lennestadt-Altenhundem – Finnentrop).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.sauerlandradring.de   www.museum-eslohe.de
zur Bahnstrecke: www.nebenbahnromantik.de von U. Krämer
06.12.2009
NW 4.26 Bestwig – Ramsbeck (ehem. Klein- und Grubenbahn)
In diesem Seitental der hier schon stark durch Verkehrswege beanspruchten Ruhr geht es wohltuend ruhig und leicht bergauf zum Museumsbergwerk in Ramsbeck.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (fast vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von 290 m ü. NN am Bf Bestwig auf 370 m (Ramsbeck)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: freigeg. Z. 250 und R/F; Markierung als MTB-Route 39 der Bike-Arena Sauerland
Spurweite: 750 mm, teilw. Dreischienengleis 750 + 1435 mm
Eröffnung der Bahnstrecke: 1897 (nur Güterverkehr; eine geplante Verlängerung bis Fredeburg und vollständige Umspurung auf Normalspur sind aus wirtschaftlichen Gründen nicht erfolgt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1952
Eröffnung des Radwegs:
Route: Bestwig – Heringhausen – Ramsbeck.
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19.11.2006
NW 4.27 Bad Berleburg-Raumland – Beddelhausen
In einer landschaftlich höchst attraktiven Umgebung begleitet der Radweg auf der aufwändig trassierten Bahnstrecke von Bad Berleburg-Raumland in Richtung Battenberg die Eder.
Streckenlänge (einfach): ca. 15 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse nach Frankenberg/Eder)
Höhenprofil: insg. l. Gef. von Raumland (420 m ü. NN) nach Beddelhausen (350 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. ohne Status; der Weg ist als Ederauen-Radweg und als Teil des nordrhein-westfälischen Radverkehrsnetzes beschildert.
Eisenbahnstrecke: 2872 / Bad Berleburg – Allendorf (Eder); 36 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1981 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: ca. 2000 (Raumland – Meckhausen); die anschließende Strecke über Arfeld nach Beddelhausen wurde Ende 2003 fertig gestellt und im Mai 2004 offiziell eingeweiht.
Wesentlichen Anteil am Gelingen des Vorhabens "Ausbau naturnaher Rad- und Wanderweg" hatte ein Schulprojekt, das die Erstellung der ersten Modellstrecke bei Raumland und die weiteren Planungen begleitet hat und eine breite Identifizierung der Bevölkerung mit dem Radweg erreichte.
Planungen: Mit der Fertigstellung des Bahntrassenradwegs auf der nordrhein-westfälischen Seite stieg die Hoffnung, dass auch die angrenzende Strecke in Hessen zu einem Radweg ausgebaut würde. Nach "geradezu grotesk verlaufenen Verhandlungen mit der Bahn" und Unwägbarkeiten bei der Baulast (Brücken und Durchlässe) schien daraus aber zumindest in Hatzfeld nichts zu werden, der Ederauenradweg sollte statt dessen über neu zu bauende Wirtschaftswege mit wassergebundener Decke durch die Ederauen geführt werden.
Im Herbst 2008 gab es einen neuen Anlauf, den 12 km langen Abschnitt von Beddelhausen bis Dodenau fast vollständig auszubauen und möglichst auch zwei Ederbrücken und den Tunnel zwischen Reddinghausen und Dodenau zu nutzen. Der Bau des Radwegs wurde Anfang Juli 2009 durch die Stadtverordnetenversammlung Hatzfeld beschlossen. Im Mai 2010 wurden vom hessischen Wirtschaftsministerium die Mittel für den Ausbau bewilligt. Der erste Abschnitt zwischen Beddelshausen und dem ehemaligen Bahnhof Holzhausen / Friedenthal soll 2010 ausgebaut werden, der zweite Bauabschnitt bis Battenberg-Dodenau soll 2011 folgen. In der Ortslage Hatzfeld wird statt der Trasse ein parallel verlaufender Wirtschaftsweg genutzt. [Mai 2010]
Überbauung: Kurze Abschnitte in den Ortsbereichen Arfeld, Schwarzenau und Beddelhausen standen für den Ausbau als Radweg nicht zur Verfügung (teilw. zuvoriger Verkauf an Privat; Naturschutz).
Route: Raumland (südlich von Bad Berleburg) – Meckhausen – Arfeld – Schwarzenau – Beddelhausen (Landesgrenze zu Hessen).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Die Wegebeschreibung enthält zusätzlich den Abschnitt Erndtebrück – Bad Berleburg-Raumland des Ederauen-Radwegs.
Verweis: Dieser Bahntrassenradweg ist Teil des Ederauenradwegs
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Bad Berleburg–Allendorf (Eder) / Obere Edertalbahn
13.06.2010
NW 4.28 Winterberg-Züschen – Allendorf (Eder)
Mit der Freigabe Bromskirchener Tunnels im Juni 2007 und der Anbindung zur Eder im August 2008 sind zwei Drittel einer attraktive Route von Winterberg nach Allendorf fertig gestellt. Bis ca. 2009 dürfte das Vorhaben abgeschlossen sein.
Synonyme: Der hessische Abschnitt der Route zwischen Bromskirchen und Allendorf hat den Namen Linspher-Radweg erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 27 km (in Winterberg inkl. Anbindung zum Bf, davon ca. 13,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Züschen (490 m ü. NN) nach Hallenberg (380 m), l. St. bis zum Tunnel Bromskirchen, dann insg. langgez. l. Gef. nach Allendorf (300 m) mit steileren Passagen abseits der Trasse südlich von Bromskirchen; auf der Anbindung zwischen Winterberg (660 m) und Züschen teilw. st. St. und st. Gef.
Oberfläche: asph. (Anbindung Winterberg auch wg.: nicht anhängergeeignet)
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Route des Radverkehrsnetzes; bei den ursprünglich in NRW aufgestellten Pfostensperren wurde konsequent abgerüstet, nur dass man immer noch an jedem Feldweg absteigen soll ist letztendlich kontraproduktiv, da die Schilder dann auch an den wirklich gefährlichen Stellen nicht mehr ernst genommen werden
Kunstbauten: Der Bromskirchener Tunnel (315 m; Wintersperre) ist Teil des Radwegs, der Tunnel Winterberg 1 (287 m, im Ort unmittelbar südlich des Bahnhofs) ist beim Bau des Tunnels der Bundesstraße teilweise verfüllt worden, der Tunnel Winterberg 2 (140 m) kann entgegen ursprünglicher Planungen nicht ausgebaut werden und wird umgangen.
Eisenbahnstrecke: 2854 / Nuttlar (östl. Bestwig) – Winterberg – Allendorf (Eder) – Frankenberg (Eder); 62 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1908 (Winterberg – Frankenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. November 1966 (Pv Winterberg – Allendorf); 1967 (Gv Hallenberg – Allendorf); 1992 (Gv Winterberg – Hallenberg)
Eröffnung des Radwegs: Juni 2002 (Züschen – Hallenberg); 23. Juni 2007 (Hallenberg – Bromskirchen), 8. August 2008 (Bromskirchen – Allendorf)
Planungen: Der Radweg soll bis zum Herbst 2009 von Züschen in Richtung Winterberg verlängert werden. Der südlich anschließende Abschnitt von Hallenberg nach Allendorf (Eder) wurde seit dem Spätherbst 2006 in drei BA ausgebaut. Am 23. Juni 2007 wurde der Abschnitt bis südlich des Tunnels Bromskirchen freigeben. Da das Gelände des ehem. Bf Bromskirchen überbaut und das Viadukt an der Unterlinspher Mühle nicht zugänglich ist und um eine zweimalige Querung der Bundesstraße zu vermeiden werden zwischen Bromskirchen und Osterfeld ca. 2 km der Bahntrasse ausgespart. Der Abschnitt Bromskirchen – Allendorf wurde am 8. August 2008 offiziell eröffnet. [August 2008]
Route: Winterberg-Züschen – Hallenberg – Bromskirchen – Allendorf (Eder).
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Externe Links: Wikipedia: Ruhr-Eder-Bahn
23.08.2008
NW 4.29 Kirchhundem – Heinsberg (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km
Oberfläche:
Höhenprofil: langgez. l. St. von Würdinghausen (320 m ü. NN) nach Heinberg (450 m)
Eisenbahnstrecke: 2863 / Kirchhundem – Birkelbach; 23 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Route: Kirchhundem-Würdinghausen – Kirchhundem-Heinsberg.
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Altenhundem–Birkelbach
15.08.2009
NW 4.30 Netphen – Netphen-Deuz (im Bau)
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 9273 ("Johannlandbahn") / Siegen-Weidenau – Irmgarteichen-Werthenbach; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1968 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: im Bau
Planungen: Ein kurzes Teilstück der Trasse zwischen Netphen und Deuz (zwischen den Industiegebieten Auf der Lemsche und Waldstraße) soll in einen "Netphener Radring" einbezogen werden, der im Sommer 2009 kurz vor der Eröffnung steht. Die Schienen sind bereits entfernt, der Bau des Radwegs wird bis Ende 2010 abgeschlossen. Für den angrenzenden, 6 km langen Abschmitt zw. Deuz und Helgersdorf ist weiterhin eine Draisinenstrecke im Gespräch. [Juli 2009]
23.08.2009
NW 4.31 Neunkirchen (Kr. Siegen) – Unterwilden – Grube Bautenberg
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche: asph., teilw. wg.
Eisenbahnstrecke: Neunkirchen (Kr. Siegen) – Unterwilden; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
02.01.2010


NW 5 Nordrhein-Westfalen, Ostwestfalen-Lippe
NW 5.01 Petershagen-Wegholm – Minden-Kutenhausen (ehem. Mindener Kreisbahn)
Eine jener Strecken, um die nicht viel des Aufhebens gemacht wird und für die ich mein Hobby so liebe: landschaftlich attraktiv, abseits der Straßen und mit zahlreichen, wetterfesten Rastmöglichkeiten ausgestattet.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (bis auf sehr kurze Abschnitte in Siedlungsbereichen vollständig auf der Trasse der ehem. Kleinbahn)
Höhenprofil: nahezu eben (auf 50-60 m ü. NN)
Oberfläche: asph. (gesplittet)
Status / Beschilderung überw. kombinierter Fuß-/Radweg; der Abschnitt Wegholm – Stemmer ist Teil der Mühlenroute
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1915
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: Petershagen-Wegholm – Friedewalde – Stemmer – Minden-Kutenhausen.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
28.12.2005
NW 5.02 Minden-Todtenhausen – Uchte (ehem. Mindener Kreisbahn)
Zwischen Minden und Petershagen kommen alle, die auf dem Weserradweg unterwegs sind, ganz nebenbei in den Genuss eines Bahntrassenradwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km (davon ca. 17,2 km auf der ehem. Bahntrasse); zwischen Harrienstedt und Uchte straßenbegleitend zur B 61
Oberfläche: asph. (teilw. gesplittet)
Status / Beschilderung: Kombinierter Fuß-/Radweg; der Bahntrassenweg ist zwischen Heisterholz und Harrienstedt Teil des Radfernwegs Weser / Weserradweg (ca. 7 km).
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Dezember 1898 (zunächst 1000 mm, bis 1949 Umstellung auf Normalspur)
Stilllegung der Bahnstrecke: Personenverkehr: 1967 (Petershagen – Uchte); April 1974 (Minden – Petershagen)
Stilllegung: 1977 Uchte – Kreuzkrug; 1979 (Kreuzkrug – Minden-Todtenhausen)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Minden-Todtenhausen – Heisterholz – Petershagen – Hopfenberg – Ovenstädt – Glissen – Harrienstedt – Kreuzkrug – Jenhorst – Höfen – Uchte.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Verweis: Parallel zur Museums-Eisenbahn Rahden – Uchte gibt es gleich zwei Radwege: Der Radweg "Bahn und Bike", der auf einem kurzen Stück ebenfalls auf der Trasse der ehem. Mindener Kreisbahn verläuft, wurde von den Gemeinden Rahden und Uchte eingerichtet. Im Frühjahr 2004 kam ein neuer Radweg hinzu, der näher an der Museumsbahnstrecke bleibt und von allen Bahnhöfen schnell zu erreichen ist: Museums-Eisenbahn Rahden-Uchte
28.12.2005
NW 5.03 Enger – Jöllenbeck (ehem. Bielefelder Kreisbahn)
Zwischen Jöllenbeck und Pödinghausen hat sich noch ein längerer und sehr schöner Abschnitt der Trasse der ehem. Bielefelder Kreisbahn erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 20 km (davon bei Enger ca. 250 m und zwischen Pödinghausen und Jöllenbeck 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse; die Routenbeschreibung enthält den kompletten Verlauf der BahnRadRoute Weser-Lippe zwischen Enger und Bielefeld)
Höhenprofil: für die gesamte beschriebene Strecke zwischen Bielefeld und Enger: l. Gef. von Bielefeld Hbf (120 m ü. NN) bis südl. Theesen (90 m), langgez. l. St. bis Jöllenbeck (160 m), dann langgez. l. Gef. über Pödinghausen (130 m) nach Enger (90 m)
Oberfläche: Abschnitte auf der ehem. Bahntrasse überw. wg.
Status / Beschilderung: Abschnitte auf der ehem. Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist Teil der BahnRadRoute Weser-Lippe (Wegweisung nur mit Logo und Richtungspfeilen).
Eisenbahnstrecke: Bielefelder Kreisbahn / Bielefeld – Schildesche – Enger; 16 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Februar 1954 (Pv), 30. April 1955 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Enger – Pödinghausen – Jöllenbeck – Bielefeld.
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Externe Links: Wikipedia: Bielefelder Kreisbahnen
23.02.2008
NW 5.04 Spenge – Herford (ehem. Herforder Kreisbahn)
Unter dem Motto "Kleinbahn erfahren" auf den Spuren der ehemaligen Herforder Kreisbahn: Schon die Beschilderung dieses wichtigen Elementes des Radwegenetzes im Kreis Herford erinnert an die Eisenbahnzeit.
Streckenlänge (einfach): ca. 15 km (Beginn des Bahntrassenweges an der L 859 nördlich Spenge – Herford Bf; davon ca. 11,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: die Abschnitte auf der Bahntrasse sind überw. wg., zu größeren Teilen aber auch asph.
Status / Beschilderung: überw. R/F, abseits der Bahntrasse auch Straßen (meist wenig befahren); der Abschnitt Spenge – Herford ist unter dem Motto "Kleinbahn erfahren" beschildert (Vorsicht: mit dem gleichen Logo, aber anderen Schriftzügen sind weitere Routen im Kreis Herford beschildert!); die Route "Kleinbahn erfahren" wurde über Herford hinaus weiter in Richtung Bad Salzuflen geführt, scheint aber nicht auf der ehemaligen Trasse der Kleinbahn Herford – Vlotho zu verlaufen, deren Verlauf auf heutigen Karten nur noch schwer nachzuvollziehen ist;
zwischen Enger und Herford ist der Weg außerdem Teil der BahnRadRoute Weser-Lippe
Eisenbahnstrecke: Herforder Kreisbahn / Wallenbrück – Enger – Herford – Vlotho; 40 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. August 1900 (Strecke nach Vlotho: 1. Oktober 1903)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. April 1966 (Pv); der Personenverkehr auf der Strecke nach Vlotho wurde bereits am 28. April 1962 eingestellt
Eröffnung des Radwegs:
Route: (Wallenbrück –) Spenge – Enger – Oetinghausen – Sundern – Herford.
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Externe Links: Wikipedia: Herforder Kleinbahn
23.02.2008
NW 5.05 Detmold – Pivitsheide (ehem. Überlandstraßenbahn)
Kurzer Radweg auf der Trasse der ehem. Überlandstraßenbahn von Detmold nach Pivitsheide, die im Mittelteil als Anliegerstraße genutzt wird und dort nicht mehr als Bahndamm zu erkennen ist. Schöner Abschnitt zw. Schwarzenbrink und Waldheide.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (mit Anbindung vom Bahnhof Detmold; ca. 3,5 km auf der Trasse, davon ca. 1,8 km als eigenständiger R/F bzw. R; in Detmold ist von der Trasse nicht mehr zu erkennen)
Oberfläche: asph. und Verbundpflaster
Status / Beschilderung: R/F und R, z. T. Straße; der Weg ist Teil der BahnRadRoute Weser-Lippe.
Eisenbahnstrecke: PESAG / Detmold – Pivitsheide; 7 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Oktober 1926 bis Heidenoldendorf, 18. Juni 1928 bis zur Endstelle
Stilllegung der Bahnstrecke: 8. August 1954
Eröffnung des Radwegs:
Route: Detmold (vom Zentrum via Elisabethstraße, Heidenoldendorfer Straße und Bielefelder Straße) – Birkendamm – Pivitsheide (Albert-Schweitzer-Straße).
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Externe Links: Wikipedia: PESAG (Paderborner Elektrizitätswerke und Straßenbahn AG)
03.02.2007
NW 5.06 Blomberg – Schieder
Der reizvolle Weg auf der ehemaligen Stichbahn von Schieder nach Blomberg erspart dem Radwanderer die vielbefahrene Landesstraße. Er ist Teil der BahnRadRoute Hellweg-Weser und des Radverkehrsnetzes Nordrhein-Westfalen.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche: bis auf einen kurzen asph. Abschnitt am nördlichen Streckenende in Blomberg: wg.
Eisenbahnstrecke: 2986 / Abzw. Noltehof – Blomberg; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1897 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 10. Dezember 1951 (Pv, danach noch Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Verweis: nähere Informationen zur BahnRadRoute Hellweg-Weser
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Schieder–Blomberg
23.02.2008
NW 5.07 Rheda-Wiedenbrück – Delbrück
Der Bahntrassenweg (ehem. WLE) von Wiedenbrück nach Delbrück gehört zu den längeren der Region und ist an sich gut zu befahren, durch viele parallel verlaufende Straßen aber stark lärmbelastet. Schöne Abschnitte gibt es in der Berkenheide und am Streckenende bei Delbrück.
Streckenlänge (einfach): ca. 20 km (inkl. Anbindung zum Schloss Neuhaus in Paderborn 37 km)
Oberfläche: asph., teilw. wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; ist als Teil der Landesgartenschau-Route (LGS-Route) beschildert, auf Teilstücken auch als Wellness-Radroute, Bahnradroute Hellweg-Weser und Radweg Historische Stadtkerne
Eisenbahnstrecke: 9215 / Rheda-Wiedenbrück Süd – Sennelager; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1990
Eröffnung des Radwegs: 30. Juli 1995 als LGS-Route Paderborn – Rheda-Wiedenbrück
Route: Rheda-Wiedenbrück – Rietberg – Westerwiehe – Delbrück (– Paderborn).
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25.11.2006
NW 5.08 Paderborn-Marienloh – Bad Lippspringe
Am Ende der Kaiser-Route rollt man auf den letzen Kilometern über den alten Bahndamm nach Bad Lippspringe.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km (in Bad Lippspringe teilw. neben der Trasse; mit Anbindung an Hbf Paderborn: 11 km)
Höhenprofil: nahezu eben (120-140 m ü. NN)
Oberfläche: asph.; außerorts teilw. wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist Teil der Kaiser-Route und der Wellness-Radroute
Eisenbahnstrecke: 2962 / Paderborn Nord – Bad Lippspringe; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 8.Oktober 1906 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1965 (Pv Paderborn – Bad Lippspringe), ca. 1988 (Gv Benteler – Bad Lippspringe)
Eröffnung des Radwegs:
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03.02.2007
NW 5.09 Warburg – Welda
Dieser Bahntrassenradweg überrascht mit einem kurzen Tunnel und einer Brücke über die Diemel.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,8 km (davon ca. 7 km auf dem Bahndamm); im Ortsbereich von Volkmarsen ist die ehemalige Bahntrasse gepflastert.
Höhenprofil: l. Gef. vom Streckenbeginn nördlich von Warburg bis zur Diemelbrücke (200-160 m ü. NN), sonst flach
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß- und Radweg, kurze Abschnitte auf verkehrsarmen Straßen; Wegeweisung: als R 51 (landesweiter Radfernweg)
Kunstbauten: ein Tunnel in der Nähe der Warburger Altstadt; Diemelbrücke
Eisenbahnstrecke: 2972 / Warburg – Volkmarsen – Korbach – Frankenberg (Eder) – Sarnau; 101 km (1435 mm)
Abschnitt Warburg – Volkmarsen: 15 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1890 (Warburg – Arolsen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1967 (Pv Warburg – Volkmarsen)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Warburg – Wormeln – Welda.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Warburg–Sarnau (Burgwaldbahn)
23.02.2008
NW 5.10 Borgentreich – Beverungen und Höxter – Holzminden (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 20 km (Borgentreich – Beverungen) + 3 km (Höxter – Holzminden)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2973 / Scherfede – Holzminden; 63 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1876 (zwischen 1907 und 1950-60 zweigleisig)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Juni 1984 (Pv), 1. November 1997 (Gv Nörde – Holzminden; zw. Scherfede und Nörde noch bis Juni 2001)
Eröffnung des Radwegs: geplant!
Planungen: Umbau als Alleenradweg ab 2009 geplant. [Juni 2008]
Route: (geplant: Natzungen – Roggenthal – Beverungen und Weserbrücke – Holzminden).
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Holzminden–Scherfede
07.02.2010


Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln der Touren geschieht auf eigene Gefahr.

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