Bahntrassenradeln in Nordrhein-Westfalen

NW 1 linksrheinisch
NW 2 rechtsrheinisch, nördlich der Lippe
NW 3 dto., zwischen Lippe und Ruhr
NW 4 dto., südlich der Ruhr
NW 5 Ostwestfalen-Lippe
Bei den Bahntrassenwegen in Nordrhein-Westfalen gibt es mehrere Schwerpunkte: Der südliche Landesteil ist von Mittelgebirgen geprägt (nördliche Eifel, Bergisches Land, Siegerland u. a.), in denen alte Bahnstrecken deutliche Spuren hinterlassen haben. Hier gibt es einige schöne und qualitativ hochwertige Radwege, die touristisch relevante Längen erreichen. Aber auch in den nördlich der Mittelgebirge gelegenen flacheren Regionen wie Rheinische Bucht oder Münsterland sind ehemalige Bahntrassen oft noch gut als solche erkennbar. Eine besonders starke Häufung an stillgelegten Bahnstrecken (und solchen, die in Betrieb sind) findet sich im Ruhrgebiet. Neben Strecken, die früher auch dem Personenverkehr gedient haben, wurden viele ehemalige Zechenbahnen zu Radwanderwegen ausgebaut. Zu den zahlreichen schon realisierten Wegen werden in den nächsten Jahren weitere hinzukommen: Die Federführung für diesen Teilaspekt des "Masterplan Emscher-Landschaftspark 2010" hat der Regionalverband Ruhr übernommen. An einigen Stellen entstehen zusammenhängende Radwegenetze, die über viele Kilometer fernab vom Autoverkehr nur auf Industriebahnen verlaufen.
Eine zentrale Rolle bei der anstehenden Einrichtung von Bahntrassenwegen in den übrigen Landesteilen spielt die BahnflächenEntwicklungsGesellschaft NRW mbH (BEG) als gemeinsame Gesellschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Deutsche Bahn AG. Sie fungiert für über 200 Städte und Gemeinden des "BahnflächenPool" als zentraler Ansprechpartner bei der Umnutzung nicht mehr benötigter Bahnflächen. Im Sauerland sind 2006/7 erste Bahntrassenwege als Ergebnis dieser Zusammenarbeit der Öffentlichkeit übergeben worden. Inzwischen ist eine namhafte Anzahl von Alleenradwegen fertig gestellt, an zahlreichen anderen Wegen wird gerade gebaut.
In Deutschland beispiellos ist das Projekt "Nordbahntrasse" des WupperTalBeWegung e.V., in dem durch bürgerschaftliches Engagement ein millionenschwerer innerstädtischer Radweg mit zahlreichen Tunneln und Viadukten auf den Weg gebracht wurde und in Abschnitten realisiert ist. Die auf der Arbeit der BEG aufbauende Landesinitiative "Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen" sowie das im Umfeld der WupperTalBeWegung entstandene Vorhaben "Bergischer Trassenverbund" werden ausführlich auf einer separaten Seite zu den aktuellen Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt.
Mit der Überarbeitung des Handbuchs "Hinweise zur wegweisenden Beschilderung für den Radverkehr" (HBR NRW) wurde im September 2011 ein neues Streckenpiktogramm eingeführt, mit dem Bahntrassenwege im Verlauf des Radverkehrsnetzes künftig im Rahmen der rot-weißen Radwegebeschilderung gekennzeichnet werden. Der Bahntrassenweg muss dabei mindestens 1 km lang sein, das Piktogramm erscheint auf allen Pfeil- und Tabellenwegweisern bis zu den nächstgelegenen Entscheidungspunkten. Mit diesem Ansatz werden Bahntrassenwege in Deutschland erstmals systematisch und unabhängig von Themenrouten in der Radwegweisung verankert: eine gute Basis um diese Wege weiter bekannt zu machen, zumal so auch kürzere Strecken abgedeckt werden können.

Geodaten-Gesamtdatei:   gdb    gpx    ovl

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Nordrhein-Westfalen
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Weitere Quellen
Auf dieser Seite kann die Geschichte der heute als Radwege befahrbaren Eisenbahnstrecken allenfalls angerissen werden. Die hier zusammengetragenen Angaben zu den Betriebszeiten wurden verschiedenen Quellen entnommen und soweit möglich konsolidiert. Falls Ihr Interesse geweckt ist, hier einige Seiten, auf denen Sie mehr zu diesem spannenden Thema nachlesen können:


Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

NW 1: linksrheinisch
NW 1.01 Xanten – Marienbaum und Kleve
Das erste Stück des Alleenradwegs von Xanten in Richtung Kleve macht Lust auf mehr. Sehr schön: Neben den häufiger zu findenden Formsignalen sind in Marienbaum auch die mechanischen Stellvorrichtungen erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,1 km (davon ca. 9,1 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 2,8 km geplant
genaue Lage des geplanten Abschnitts in Kalkar noch unklar
Höhenprofil: eben (20 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.; Ausbaubreite in Kleve: 3 m

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg (keine Mofas); zwischen Xanten und Marienbaum HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2330 / Rheinhausen – Kleve; 63 km (1435 mm; Abschnitt Xanten – Kleve: 25 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1904 (Moers – Kleve)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Dezember 1989 (Pv Xanten – Kleve; Abbau 2003)
Eröffnung des Radwegs:
  • 9. Oktober 2011: Xanten – Marienbaum; Baubeginn: 21. Dezember 2010
  • 17. Juni 2012: Kleve, BA 1 (Wohnmobilstellplatz – Klever Ring)
  • 17. Juli 2013: Kleve, BA 2 (Wiesenweg – Wohnmobilstellplatz)
  • 3. Juli 2016: Kalkar
Radwegebau:

Im Landesprogramm "Kommunaler Straßenbau 2009" war die gesamte Strecke von Kleve bis Xanten aufgeführt. Da die Gemeinde Bedburg-Hau einen Ausbau auf ihrem Gebiet allerdings – aus Kostengründen und weil man die vorhandene Infrastruktur für ausreichend hielt – abgelehnt hat, sind bisher nur Teilstücke des Wegs in Xanten und Kleve realisiert worden.

Als erstes wurde im Dezember 2010 mit dem Ausbau des knapp 8 km langen Abschnitts von Xanten nach Marienbaum begonnen. Dieser Alleenradweg wurde am 9. Oktober 2011 feierlich eröffnet; eine Brücke wurde im Nachgang bis Mai 2013 saniert.

In Kleve wurde das erste Stück des Radwegs vom Wohnmobilstellplatz bis zum Pappelweg (Brücke Klever Ring) im Juni 2012 fertiggestellt (0,9 km) und im Juli 2013 um knapp 500 m bis zur Wiesenstraße verlängert. Sollte sich Bedburg-Hau doch noch am Radwegeprojekt beteiligen, wird auch das Stück zur Stadtgrenze folgen.

Planungen:

Vom jetzigen Nordende des Alleenradwegs aus Xanten soll bis südlich Kalkar der vorhandene straßenbegleitende Radweg entlang der Bundesstraße genutzt werden. In der Ortslage Kalkar war der Ausbau von 3 km der Bahntrasse bis zur Tiller Straße ursprünglich bis Frühjahr 2013 vorgesehen (verzögert, aber im Doppelhaushalt 2014/15 erneut eingestellt). Mit dem Bau wurde jetzt im Januar 2016 begonnen; Freigabe ist am 3. Juli 2016. [Juni 2015]

Messtischblätter: 4202, 4203*, 4204*, 4304*
Route: Kleve (geplant/teilw. neben der Trasse: – Kalkar –) Marienbaum – Xanten.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Niederrheinstrecke
26.06.2016 -
NW 1.01a Kleve – Kleve-Griethausen
Dieser Weg ist an sich nichts besonderes – bis man in Griethausen vor der Kastengitterbrücke steht.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,9 km (davon ca. 3,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (15 m ü. NN)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Radwegweisung nur zwischen Kellen und Griethausen (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Kunstbauten: Griethauser Eisenbahnbrücke; die Brücke ist nicht Teil des Radwegs, es wird aber von Überlegungen berichtet, den bestehenden Radweg über die Brücke zu verlängern
Eisenbahnstrecke: 2516 / Kleve – Spyck (Trajekt nach Welle zur Strecke 2266 nach Elten); 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. April 1865 (Gv Kleve – Zevenaar; ab 21. April Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1912 Einstellung des Trajektbetriebs, bis 1926 Zug- und Fährverkehr, anschließend Abbau Welle – Elten; gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde an der Stelle des Trajekts eine Behelfsbrücke mit einer Verbindungskurve in Richtung Emmerich errichtet ("Victory Bridge", 9. Mai 1945 bis 1. April 1946); Verkehrseinstellung Kleve – Spyck: 29. Mai 1960 (Pv), 31. März 1983 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 22. September 1990
Nächster Bahnhof: Kleve
Messtischblätter: 4102, 4103, 4202
Route: Kleve – Kleve-Griethausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Trajekt Spyck-Welle
Militaire spoorlijnen bij Nijmegen, 1945-1946 (nl)
24.03.2016 -
NW 1.01b Boxteler Bahn: Uedem – Xanten
Im ursprünglichen Zustand schon recht speziell wird jetzt auch aus dem deutschen Teil der Boxteler Bahn / Duitse Lijntje in Abschnitten ein "richtiger" Bahnrassenradweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,3 km
Zwischen Goch und Uedem wurde die Bahntrasse auf einer Länge von 8 km als Landesstraße 77 ("Boxteler Bahn") mit straßenbegleitendem Radweg ausgebaut: kein ganz typischer Bahntrassenradweg, aber immerhin kann man der Trasse hier auch gefahrlos per Rad folgen.
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2515 ("Boxteler Bahn") / Büderich – Xanten – Goch – Landesgrenze; 40 km (1435 mm)
Abschnitt in den Niederlanden: Goch – Boxtel; 53 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Juli 1873 (Goch – Boxtel), 1. Juli 1878 (Büderich – Xanten – Goch)
Bau durch die private Noord-Brabantsch-Duitsche Spoorweg-Maatschappij NBDS; 1925 Überbahne durch die Staatsbahnen
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Xanten – Uedem nach Kriegsschäden: die Strecke wurde kurzzeitig als Panzerstraße genutzt), 1949 (Pv Goch – Hassum, Gv bis 1967), 1963 (Uedem – Goch, Gv bis 1966)
Eröffnung des Radwegs:
  • 19. April 2015 (Uedem – Uedemerbruch)
Radwegebau:

Im Dezember 2010 sprach sich der Rat der Gemeinde Uedem einstimmig für den Bau eines Alleenradwegs auf der Bahnstrecke zwischen Uedem und Uedemerbruch aus, der seit dem 22. April 2014 gebaut und auf diesem Abschnitt im März 2015 fertig gestellt und am 19. April eröffnet wurde.

Planungen:

Der Radweg kann somit zu einer durchgängigen, aber nicht vollständig auf der ehemaligen Bahntrasse verlaufenden Route nach Xanten entwickelt werden: Die Routenführung des nicht auf der Trasse verlaufenden östlichen zweiten Abschnitts ist allerdings noch nicht entschieden. Für den Xantener Abschnitt zwischen Trajanring und Urseler Straße wurde im Juli 2014 die 75%ige Landesförderung zugesagt (Förderung der Nahmobilität). Der Abschnitt von Xanten bis zur Reichswaldstraße auf Sonsbecker Gebiet unterteilt sich in drei Bauabschnitte: vom Trajanring in Xanten bis zur Urseler Straße (I; aktuell im Bau: asphaltiert, aber noch unbeschildert); bis zur Marienbaumer Straße (II; Bau für 2016 geplant) und schließlich bis zur Reichswaldstraße. [Mai 2016]

Messtischblätter: 4302, 4303, 4304
Route: (straßenbegleitender Radweg: Goch – Uedem) – Uedemerbruch (geplant: – Xanten).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Boxteler Bahn
Externe Links (Radweg): www.boxtelerbahn.eu
10.09.2015 -
NW 1.01c Wachtendonk
Eine der wenigen Stellen, an denen diese Schmalspurbahn noch greifbar ist, befindet sich am südlichen Ortsrand von Wachtendonk.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: Z. 260, westlicher Teil Anliegerstraße; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Geldernsche Kreisbahn / Kempen – Kevelaer; 33 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. August 1901 (Walbeck und Kevelaer), 13. Juli 1902 (Kempen–Straelen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. April 1932
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4504*
Route: Wachtendonk: Schölkensdyck.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Geldernsche Kreisbahn
31.07.2013 -

Der BahnRadweg Kreis Viersen verknüpft seit dem 24. Juni 2012 die Bahntrassenwege im Kreisgebiet zu einer 125 km langen, wegweisend beschilderten Rundroute. Noch auszubauende Abschnitte werden dabei provisorisch umgangen. Hintergrundinformationen inklusive einer Broschüre mit Karten finden Sie unter www.bahnradweg.kreis-viersen.de.

NW 1.02: Kaldenkirchen – Nettetal-Lobberich – Kempen
NW 1.02a: Viersen-Dülken – Schwalmtal-Waldniel – Brüggen
NW 1.03a: Viersen – Grefrath
NW 1.03b: Viersen – Kempen
NW 1.03c: Viersen – Tönisforst
NW 1.06: Krefeld – Mönchengladbach

Zusammenhängende Routenbeschreibung


NW 1.02 Nettetal-Kaldenkirchen – Kempen
LogoDer Radweg auf den östliche Ende der ehem. Bahnstrecke von Kempen nach Kaldenkirchen ist zu einer durchgängigen Radverbindung zwischen beiden Städten zusammengewachsen, wobei er in Abschnitten immer mal wieder abseits der Trasse verläuft. Besonders schön ist die Passage des De Wittsees.
Streckenlänge (einfach): ca. 18,3 km (davon ca. 12,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (35 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (Breite Neubau Alleenradweg: 3 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes mit dem Routenlogo des BahnRadwegs Kreis Viersen
Eisenbahnstrecke: 2512 / Kempen – Kaldenkirchen; 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Dezember 1867 (Gv), 1. Januar 1868 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. Mai 1982 (Pv Kempen – Kaldenkirchen); 28. Mai 1983 (Gv Kempen – Grefrath)
Eröffnung des Radwegs:
  • 29. März 2010: Hinsbeck-Oirlich (Schlibecker Berg) – Grefrath
  • Juli 2010: Leuth – Hinsbeck-Oirlich (Schlibecker Berg)
  • 7. Mai 2013: Kaldenkirchen – Leuth und offizielle Gesamtfreigabe des Alleenradwegs
Radwegebau:

Im Rahmen des Landesprogramms "Alleenradwege" wurde auch der 10 km lange Ostteil von Grefrath nach Kaldenkirchen als "Kinder-Bahn-Radweg" ausgebaut (nicht weiterbenutzter Arbeitstitel). Die Strecke fand sind im Handlungsprogramm für 2008 wieder und sollte bis 2011 fertig sein. Im Dezember 2008 wurde dieser Zeitplan infrage gestellt, da die Bezirksregierung den Großteil der Landeszuschüsse erst ab 2013 freigeben wollte. Der Freischnitt wurde dennoch wie geplant im Winter 2008/09 durchgeführt, sodass nach der im Juli 2009 erfolgten Klärung der Mittelfreigabe und dem Eingang des Zuwendungsbescheids im Oktober 2009 mit dem Bau begonnen werden konnte.

Der erste 2 km lange Bauabschnitt zwischen Grefrath und Hinsbeck-Oirlich (Schlibecker Berg) wurde noch 2009 fertig gestellt und am 29. März 2010 zusammen mit einem Stück des zweiten Bauabschnitts feierlich übergeben: Aufgrund von Kosteneinsparungen im ersten BA wurden die ersten 800 m des zweiten BA komplett und ein weiterer Kilometer zur B 509 bis auf die Asphaltdecke vorgezogen. Ab April 2010 folgte der restliche Abschnitt von Oirlich zur K 3 in Leuth-Busch (ehem. Hp Wittsee; befahrbar seit Anfang Juli), 2011 wurde der Weg bis zum Bf Kaldenkirchen komplettiert. Da die alte Bahnbrücke über die Autobahn im September 2012 abgerissen und im Dezember durch einen Neubau ersetzt wurde, war dieser Abschnitt allerdings erst seit Mai 2013 nutzbar.

Mit der Gesamtfreigabe am 7. Mai 2013 ist der Ausbau des Alleenradwegs von Kaldenkirchen nach Grefrath abgeschlossen.

Messtischblätter: 4603, 4604
Route: Nettetal-Kaldenkirchen – Lobberich – Grefrath – Mülhausen – Kamperlings – Kempen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: Die Strecke ist Teil des rund 125 km langen "BahnRadweg Kreis Viersen", der mehrere Bahntrassenwege der Region verbindet: www.bahnradweg.kreis-viersen.de.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Kempen–Venlo
03.06.2013 -
NW 1.02a Viersen-Dülken – Schwalmtal-Waldniel – Brüggen
LogoAls Bahntrassenweg ging der ältere Radwanderweg von Waldniel nach Brüggen mit wenigen Trassenmetern gerade eben durch, hat aber u. a. einen schön gestalteten Rastplatz bei Born zu bieten. Ausgehend von Dülken ist 2014 eine reizvolle, meist straßenferne Route nach Waldniel hinzugekommen, die ebenfalls nur kurze Abschnitte der Bahn nutzt.
Synonyme: Der Abschnitt von Dülken nach Waldniel wurde als "Alleenbahnradroute" bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 16,7 km (davon ca. 5,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

zw. Waldniel und Brüggen überw. wg.; der neue Alleenradweg von Dülken nach Waldniel ist überwiegend asphaltiert

Eisenbahnstrecke: 2513 / Dülken – Brüggen; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1966 (Pv), 28. September 1984 (Gv Waldniel – Brüggen), 1. Juli 1996 (Gv Dülken – Waldniel)
Eröffnung des Radwegs:
  • 26. Juni 2014: Dülken – Waldniel
Radwegebau:

Als Alleenradweg wurde von Januar 2013 bis Mitte 2014 ein rund 5,5 km langer Radweg auf und überwiegend neben der ehem. Bahntrecke nach Waldniel ausgebaut (Trassenanteil nur 1,6 km). In Dülken wurde dabei Anfang April 2013 die Brücke über die Venloer Straße / B 7 demontiert. Im Bereich zwischen dem Bf Dülken und der Breyeller Straße wurden Anliegerstraßen und Parallelwege genutzt, ebenso südlich des Torfwegs in Richtung Waldniel. – Im Juni 2010 hatte sich der Bürgermeister der Stadt Viersen trotz eines Ratsbeschlusses für den Bau des Radwegs gegen das Projekt gestellt, was in Teilen der örtlichen Politik auf "Verwunderung" stieß.

Messtischblatt: 4703
Route: Viersen-Dülken – Schwalmtal-Waldniel – Amern / Sankt Anton – Brüggen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: Die Strecke ist Teil des rund 125 km langen "BahnRadweg Kreis Viersen", der mehrere Bahntrassenwege der Region verbindet: www.bahnradweg.kreis-viersen.de.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Dülken–Brüggen
15.07.2014 -
NW 1.03a Viersen – Grefrath (ehem. Crefelder Eisenbahn)
LogoVon der Nord-Süd-Strecke der Crefelder Eisenbahn, im Volksmund liebevoll "Schluff" genannt, ist nur wenig als Radwanderweg erhalten geblieben. Sehenswert ist die Umsetzung der Fietsallee Nordkanal mit einer beachtenswerten Markierung des Weges und des historischen Kanalverlaufs, der später zum Teil durch Eisenbahnen aufgegriffen wurde.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,5 km (davon ca. 2,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
meist parallel zur nur noch selten erkennbaren Trasse
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: meist kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. Mitbenutzung durch landwirtschaftlichen Verkehr; Wegweisung Euroga-Radroute, auf Abschnitten zus. mit Logo Fietsallee
Eisenbahnstrecke: Crefelder Eisenbahn ("Schluff") / Krefeld Süd – Hüls – Kempen – Süchtelnvorst; 26 km (1435 mm)
Krefeld Süd – Süchteln – Viersen; 18 km (1435 mm; ca. 2 km auf gleicher Strecke nach Hüls)
Süchteln – Süchtelnvorst – Grefrath; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1870 (Krefeld Süd – Hüls, Krefeld Süd – Viersen und Süchteln – Grefrath)
18. Februar 1872 (Hüls – Kempen – Süchtelnvorst)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1874-80 Einschränkungen durch den Konkurs der Vorgängerbahn; 15. November 1916 (Stilllegung Süchtelnvorst – Grefrath), in den 1930er Jahren vorübergehende Einstellung des Pv, der 1939 wieder aufgenommen wurde; 1949 (Pv Kempen – Süchteln – Viersen und Gesamtverkehr Oedt – Süchteln); 19. Mai 1951 (Pv Krefeld – Hüls – Kempen und Krefeld – Süchteln, Gv Kempen – Oedt), ab 1961 weiterer Rückzug des Gv
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4604, 4704
Route: Viersen – Viersen-Süchteln – Viersen-Vorst – Grefrath.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft
13.04.2015 -
NW 1.03b Viersen – Kempen (ehem. Crefelder Eisenbahn)
LogoZwischen Viersen-Vorst und Kempen sind leider einige Abschnitte der ehemaligen Crefelder Eisenbahn verschwunden. Als Teil des Bahnradwegs Kreis Viersen ist die Strecke jetzt aber wesentlich leichter aufzufinden.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,4 km (davon ca. 4,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche:

Abschnitte auf der ehem. Bahntrasse meist wg., Verbindungsstücke asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg und freigeg. Fußweg; Wegweisung als Teil des Bahnradwegs Kreis Viersen
Eisenbahnstrecke: Crefelder Eisenbahn ("Schluff") / Krefeld Süd – Hüls – Kempen – Süchtelnvorst; 26 km (1435 mm)
Krefeld Süd – Süchteln – Viersen; 18 km (1435 mm; ca. 2 km auf gleicher Strecke nach Hüls)
Süchteln – Süchtelnvorst – Grefrath; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1870 (Krefeld Süd – Hüls, Krefeld Süd – Viersen und Süchteln – Grefrath)
18. Februar 1872 (Hüls – Kempen – Süchtelnvorst)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1874-80 Einschränkungen durch den Konkurs der Vorgängerbahn; 15. November 1916 (Stilllegung Süchtelnvorst – Grefrath), in den 1930er Jahren vorübergehende Einstellung des Pv, der 1939 wieder aufgenommen wurde; 1949 (Pv Kempen – Süchteln – Viersen und Gesamtverkehr Oedt – Süchteln); 19. Mai 1951 (Pv Krefeld – Hüls – Kempen und Krefeld – Süchteln, Gv Kempen – Oedt), ab 1961 weiterer Rückzug des Gv
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4604, 4704
Route: Viersen-Vorst – Oedt – Kempen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft
13.04.2015 -
NW 1.03c Viersen – Tönisvorst (ehem. Crefelder Eisenbahn)
LogoDer Ast von Viersen-Süchtelen nach Tönisvorst-St. Tönis ist der am besten als Radweg ausgebaute der drei Strecken der Crefelder Eisenbahn zwischen Viersen, Grefrath und Kempen.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,8 km (davon ca. 8,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
weitere 300 m in St. Tönis befahrbar, aber nicht Teil des Bahnradwegs; Anbindung vom Hbf Krefeld: zusätzlich 6 km
Höhenprofil: eben (35 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes mit Einschüben des Bahnradwegs Kreis Viersen
Eisenbahnstrecke: Crefelder Eisenbahn ("Schluff") / Krefeld Süd – Hüls – Kempen – Süchtelnvorst; 26 km (1435 mm)
Krefeld Süd – Süchteln – Viersen; 18 km (1435 mm; ca. 2 km auf gleicher Strecke nach Hüls)
Süchteln – Süchtelnvorst – Grefrath; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1870 (Krefeld Süd – Hüls, Krefeld Süd – Viersen und Süchteln – Grefrath)
18. Februar 1872 (Hüls – Kempen – Süchtelnvorst)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1874-80 Einschränkungen durch den Konkurs der Vorgängerbahn; 15. November 1916 (Stilllegung Süchtelnvorst – Grefrath), in den 1930er Jahren vorübergehende Einstellung des Pv, der 1939 wieder aufgenommen wurde; 1949 (Pv Kempen – Süchteln – Viersen und Gesamtverkehr Oedt – Süchteln); 19. Mai 1951 (Pv Krefeld – Hüls – Kempen und Krefeld – Süchteln, Gv Kempen – Oedt), ab 1961 weiterer Rückzug des Gv
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4604, 4704
Route: Viersen-Süchtelen – Tönisvorst-Vorst – Tönisvorst-St. Tönis.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft
13.04.2015 -
NW 1.04 Grafschafter Rad- und Wanderweg: Krefeld, Hülser Berg – Moers
Mit nur einer großräumiger zu umfahrenden Unterbrechung durch die Autobahn 57 bei Moers-Kapellen verbindet dieser Bahntrassenweg den Bahnhof Moers mit dem nördlichen Endpunkt der Museumsbahn "Schluff" am Hülser Berg in Krefeld.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,5 km (davon ca. 8,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (25-35 m ü. NN)
Oberfläche:

meist wg.

Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg und kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als "Grafschafter Rad- und Wanderweg" und als Teil der NiederRhein-Route, auf kurzen Abschnitten Radverkehrsnetz
Eisenbahnstrecke: Crefelder Eisenbahn ("Schluff") / Hüls – Moers; 14 km (1435 mm; Nullpunkt: Krefeld Süd)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1881 (Hüls – Niep), 3. Juni 1882 (Niep – Moers)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1949 (Pv Niep – Moers), 1950 (Pv Hüls – Niep)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4504, 4604
Route: Hülser Berg – Niep – Moers-Kapellen – Holderberg – Vinn – Moers.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft
22.04.2013 -
NW 1.04a Krefeld – Traar (ehem. Straßenbahn Linie 12)
Der kurze straßenferne Abschnitt der alten Straßenbahntrasse überrascht durch schöne Ausblicke auf die Niepkuhlen.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,2 km (davon ca. 1,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: Krevag / Krefeld Hbf – Traar – Kapellen – Moers Hbf; 18 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Februar 1918 (Gv der Zeche Rheinpreußen); ab 15. November 1920 als elektrische Straßenbahn
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. November 1963
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4605
Route: Krefeld Stadtwald – Verberg – Traar.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Straßenbahn Krefeld
31.07.2013 -
NW 1.04b Krefelder Promenade: Krefeld Forstwald – Krefeld-Uerdingen (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die parallel zur Bahnstrecke Forstwald – Krefeld Hbf – Uerdingen geplante "Krefelder Promenade" soll einige nicht mehr benötigte Bahnflächen nutzen. Die Ideen dazu gehen bis in die 1990er Jahre zurück. Wichtige Teile konnte sich die Stadt bereits sichern, bis zum Bau dürften aber noch weitere Jahre vergehen. [Juli 2015]

Messtischblatt: 4605
Route: (geplant: Krefeld Forstwald – Krefeld-Uerdingen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
25.07.2015 -
NW 1.05 Duisburg-Rheinhausen – Duisburg-Trompet
Der Bahndamm auf der östlichen Seite des Naherholungsgebiet Toeppersee ist nur mit einigem Auf und Ab zu befahren: Die Brücken über die Querstraßen sind abgerissen.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,7 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung vom Bf Rheinhausen
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; auf dem nördlichsten Teil Wegweisung als NiederRhein-Route, sonst keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2333 / Hohenbudberg – Trompet – Baerl; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1912 (nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. August 1969
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4506, 4606*
Route: Duisburg-Rheinhausen – Trompet.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Duisburg-Meiderich Nord–Hohenbudberg
27.06.2013 -
NW 1.05a Düsseldorf-Heerdt
Der kurze Bahntrassenweg im Düsseldorfer Westen weist einen bahntypischen Einschnitt auf, reicht aber leider nicht zum schönen Endbahnhof in Oberkassel.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km
Oberfläche:

asph. / Verbundpflaster

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2534 / Neuss – Düsseldorf-Oberkassel; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Dezember 1852 (Gv), 17. Januar 1853 (Pv), 16. Oktober 1854 (Oberkassel – Oberkassel Rheinstation)
Stilllegung der Bahnstrecke: 19. Oktober 1884 (Oberkassel – Oberkassel Rheinstation), zwischen 1902 und 1945 kein Pv zw. Neuss und Oberkassel, 1946/47 (Pv nach Neubau der Rheinbrücke, 1996 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4706
Route: Düsseldorf-Heerdt im Bereich des Friedhofs; auf einem von der Strecke 2534 abzweigenden Gleis zu einer Fabrik bzw. zum Umspannwerk auf Meerbuscher Gebiet verläuft die Willstätterstraße; der Endbahnhof der Strecke 2534 ist erhalten und dient heute als Restaurant.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Mönchengladbach–Düsseldorf
08.09.2014 -
NW 1.05b Diergardttrasse: Duisburg-Winkelhausen – Duisburg-Werthausen
Kurzes Fragment auf der ehemaligen Gleisanbindung zu Essenberger Hafen, auf dem eine Straßenbrücke und ein größerer Teil des Bahndamms abgetragen wurde.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,9 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: ? / Trompet – Hafen Essenberg; 3 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • September 2010 (Baubeginn: Juli 2009)
Messtischblatt: 4506
Route: Duisburg-Winkelhausen – Duisburg-Werthausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
18.03.2012 -
NW 1.06 Alleenradweg Willich
LogoDer Willicher Alleenradweg weist einige gute Ansätze auf, nutzt die alte Trasse aber nur in Abschnitten. Wünschenswert wären eine Verlängerung in beide Richtungen sowie punktuelle Optimierungen zur Steigerung der Praxistauglichkeit.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 0,5 km geplant
Höhenprofil: eben (40 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (Breite 2,5 m); im September 2015 wurden auch der ältere, parallel zur Bahn verlaufende Weg bei Neersen asphaltiert (500 m)

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung als Teil des BahnRadweg Kreis Viersen (war kurz vor der offiziellen Eröffnung noch nicht angepasst)
Eisenbahnstrecke: 2521 / Mönchengladbach Hbf – Rheydt-Odenkirchen; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1877
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1982 (Pv Krefeld – Neuwerk), 31. Dezember 1984 (Gv Schiefbahn Nord – Neuwerk) 28. Mai 1994 (Gv Krefeld – Schiefbahn Nord)
Eröffnung des Radwegs:
  • 15. September 2012
Radwegebau:

Die Trasse wurde im Februar 2010 freigeschnitten, im September 2010 erfolgte der Abbau der Gleise. Der Radweg wurde schließlich 2012 gebaut.

Planungen:

Der Weg sollte später um weitere 1,4 km verlängert werden. Der Willicher Planungsausschuss befasst sich im Oktober 2014 mit diesen zweiten Bauabschnitt, der jetzt vermutlich nur noch rund 500 neue Trassenmeter beinhalten wird. [Oktober 2014]

Messtischblätter: 4704, 4705
Route: Willich – Willich-Niederheide – Cloerbruch.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: Die Strecke ist Teil des rund 125 km langen "BahnRadweg Kreis Viersen", der mehrere Bahntrassenwege der Region verbindet: www.bahnradweg.kreis-viersen.de.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Krefeld–Rheydt
11.10.2015 -
NW 1.06a Mönchengladbach-Rheydt
Kurzer aber schöner innerörtlicher Radweg, der in Geneicken durch den heute als Restaurant genutzten ehem. Bahnhof aufgewertet wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,1 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (25-30 m ü. NN)
Oberfläche:

wg., im Bereich des ehem. Bf Rheydt-Geneicken Kopfsteinpflaster

Eisenbahnstrecke: 2521 / Mönchengladbach Hbf – Rheydt-Odenkirchen; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Februar 1870 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Januar 1985 (Pv), 1986 Abbau der Gleise zw. Geneicken und Mülfort
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4804
Route: Rheydt-Mülfort – Rheydt-Geneicken.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Mönchengladbach–Stolberg
27.06.2013 -
NW 1.06b Neuss: alte Trassenführung der Strecke nach Neersen
Der Stadtgrundriss zeigt noch immer deutliche Spuren der schon früh aufgegebenen alten Führung der Bahn nach Viersen. Aus der Bodenperspektive ist stellenweise sogar noch der alte Damm zu erkennen.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,2 km (davon ca. 0,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

abschnittsweise asph. und wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; auf dem westlichen Teilstück HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"; die beschriebene Anbindung zum Hauptbahnhof ist unbeschildert)
Eisenbahnstrecke: 2530 / Neuss – Neersen; 15 km (1435 mm): ehem. Trasse über Weißenberg
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1877 (Neuss – Neersen); 1. November 1878 (Verlängerung nach Viersen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Pv Kaarst – Neersen; Gv bis Ende 1968)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Der längere stillgelegte Abschnitt der Strecke 2530 vom Kaarster See in Neuss nach Viersen könnte für die S 28 wieder aufgebaut werden, wovon allerdings keine Bahntrassenwege betroffen wären: Der Euroga-Radweg verläuft auf Wegen parallel zu ehemaligen Trasse.

Nächster Bahnhof: Neuss Hbf
Messtischblätter: 4705, 4706
Route: Neuss: nördlich des Sees Jröne Meerke bis zur Straße Neusser Weyhe.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Neuss–Viersen
24.03.2016 -

Die Vennbahn verbindet seit September 2013 Aachen und Troisvierges am Nordrand des Großherzogtums Luxemburg: www.vennbahn.eu.
Die Streckenaufteilung auf www.bahntrassenradeln.de orientiert sich an den Nummerierungssytemen von Deutscher Bahn und SNCB, sodass die Vennbahn-Route hier in drei Teile gegliedert wird:

NW 1.07: Vennbahnweg Aachen-Rothe Erde (DE) – Raeren (BE)
BE 048: Raeren (BE) – St. Vith (BE)
BE 047: St. Vith (BE) – Troisvierges (LU)

Den auf belgischem Hoheitsgebiet durch Deutschland verlaufenden Abschnitt zwischen Roetgen und Kalterherberg finden Sie unter BE 048. Die Kilometrierung in den Wegebeschreibungen erfolgt fortlaufend.


NW 1.07 Vennbahnweg: Aachen-Rothe Erde – Aachen-Walheim – Raeren
LogoAuf dem Vennbahnweg von Aachen über Kornelimünster nach Walheim: Mit zwei Viadukten und zwei Bahnhofsbiergärten. Im Juni 2005 konnte nach langjährigem Engagement der "Bürgeraktion Vennbahn" das Teilstück nach Walheim der Öffentlichkeit übergeben werden. Seit September 2013 ist der Weg Teil der grenzüberschreitenden "Vennbahn" von Aachen bis nach Troisvièrges in Luxemburg.
Auszeichnungen: 6. European Greenways Award 2013 (Sonderpreis Touristisches Produkt)
4. European Greenways Award 2009 (Besondere Erwähnung)
In den Niederlanden wurde die Vennbahn als "Fietsroute van het jaar 2014" (Radroute des Jahres) ausgezeichnet.
Synonyme: Vennbahn-Route / Vennbahntrasse; der Weg ist Teil des "Dreiländer-RAVeL" von Aachen bis in den Norden des Großherzogtums Luxemburg
Streckenlänge (einfach): ca. 17,7 km (davon ca. 14,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
insbesondere am Streckenbeginn in Rothe Erde verlaufen größere Abschnitte unmittelbar neben der eigentlichen Vennbahntrasse
Höhenprofil: langsam ansteigend von 175 m ü. NN am Bf Rothe Erde bis auf 255 m bei Brand / Niederforstbach, anschließend keine großen Höhenunterschiede; ab Kornelimünster (245 m) langgez. l. St. nach Walheim (280 m) und weiter zur belgischen Grenze (310 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; zwischen Rothe Erde und Brand Wegweisung als Radverkehrsnetz (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Im Verlauf der gesamten Vennbahn von Aachen nach Troisvierges/Luxemburg sind mindestens drei verschiedene Pollertypen mit und ohne Leitmarkierungen anzutreffen, durch die Kfz von der Trasse ferngehalten werden sollen. Einige dieser Poller sind vermehrt Radlern zum Verhängnis geworden. Der ADFC-Kreisverband Aachen hat daher ein Onlineformular ins Netz gestellt, um einen genaueren Überblick über Pollerunfälle zu bekommen: Obwohl die Vennbahn gerade erst ein Jahr in Betrieb ist, wurden so 42 Unfälle erfasst, davon sechs, die eine Behandlung im Krankenhaus nach sich zogen. Als Konsequenz wurden Anfang Juni – nach offizieller Lesart zunächst testweise – 70 Poller abgebaut. Diese Maßnahme führte dazu, dass seitdem keine neuen Unfälle mehr aufgetreten sind und die Sperren jetzt auf einem weiteren Abschnitt abgebaut werden: Meldung des ADFC Aachen
Kunstbauten: Die beiden zwei sehenswerten Viadukte südlich von Niederforstbach und bei Kornelimünster über den Rollefbach und den Iterbach wurden in den Osterferien mit neuen Fahrbahnen versehen.
Eisenbahnstrecke: 2563 / Aachen-Rothe Erde – Abzw. Hahn (bzw. Walheim); 11 km (1435 mm) und
2572 / Stolberg (Rheinl.) Hbf – Raeren; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1885 (Rothe Erde – Monschau); aufgrund des Ende des Zweiten Weltkriegs gesprengten Iterbachviadukts konnte der Fahrbetrieb im Dezember 1945 zunächst nur von Rothe Erde bis Kornelimünster wiederaufgenommen werden
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1960 (Pv), 1980 (Gv Brand – Kornelimünster), 1983 (Gv Philipswerke – Brand)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1985: Brand – Kornelimünster
  • ca. 2002: Aachen-Rothe Erde / Philipsstraße – Brand
  • 4. Juni 2005: Kornelimünster – Walheim
  • 15. September 2013: Walheim – Grenze zu Belgien bei Raeren; offizielle Eröffnung der Vennbahn in der Städteregion Aachen
  • 27. Juni 2014: Aachen-Rothe Erde / Eisenbahnweg – Philipsstraße
Radwegebau:

Der 1985 entstandene Vennbahnweg von Aachen-Brand nach Kornelimünster wurde etappenweise in beide Richtungen verlängert und ist schließlich im länderübergreifenden Vennbahn-Radwanderweg aufgegangen. Ein wichtiger Schritt war dabei der von der "Bürgeraktion Vennbahn" vorangetriebene Ausbau des Teilstücks von Kornelimünster nach Walheim, das am 4. Juni 2005 eröffnet wurde.

Die weiteren Bauabschnitte verzögerten sich gegenüber der Projektvorstellung im Januar 2012, sodass sie erst nach der offiziellen Eröffnung der Vennbahn in der Städteregion am 15. September 2013 fertiggestellt bzw. endausgebaut werden konnten: Das Südende wurde von Walheim bis zur Grenze bei Raeren um 4,2 km parallel zur stillliegenden Bahnstrecke in Richtung Eupen verlängert. Die Feinasphaltdecke wurde erst im Frühjahr 2014 aufgebracht, nachdem aus Umweltschutzgründen ein Wall aus Bodenaushub neben der Trasse wieder abgetragen musste (ursprünglich geplante Fertigstellung war Juli 2012; zur Fortsetzung in Belgien siehe BE 048).Als letzter Abschnitt wurden Ende Juni 2014 am Nordende in Rothe Erde rund 600 m parallel zum Eisenbahnweg zwischen Trierer Straße und Philipstraße eröffnet (Baubeginn: Januar 2014, geplante Fertigstellung war ebenfalls Juli 2012).

Über eine "Stolberger Vennbahnroute" parallel zur Bahnstrecke von Stolberg nach Walheim ist Stolberg an die Vennbahntrasse in Kornelimünster angebunden worden: zunächst durch eine Ausschilderung bestehender Wege, später sollen bauliche Optimierungen folgen. Dieser Weg reicht allerdings leider nicht bis zum Stolberger Hauptbahnhof. [Juni 2014]

Messtischblätter: 5202, 5203, 5302
Route: Aachen-Rothe Erde – Brand – Niederforstbach – Kornelimünster – Aachen-Walheim – Grenze zu Belgien bei Raeren.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Vennbahn
Externe Links (Radweg): www.vennbahn.eu
24.03.2016 -
NW 1.07a Stolberg: Stichbahn nach Münsterbusch
Der kurze Bahntrassenweg bei Stolberg-Münsterbusch bietet sich zur Anfahrt vom Hauptbahnhof Stolberg zum Industriemuseum Zinkhütter Hof an.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,6 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von 170 auf 200 m ü. NN
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2575 / Stolberg Hbf – Stolberg-Münsterbusch; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1887 (Gv, gelegentlicher Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 1977, Stilllegung: 1. September 1980
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5203
Route: Stolberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Stolberg–Münsterbusch
11.11.2014 -
NW 1.07b Aachen und Umland: Teilstücke des ehem. Straßenbahnnetzes
Rund um Aachen gab es ein ausgedehntes Straßenbahnnetz, das in Abschnitten auf eigenen Trassen verlief, die heute als Radwege dienen.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,2 km (davon ca. 4,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
verteilt auf vier Abschnitte
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Aachener Straßenbahn (1000 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5203
Route: 1. Aachen-Brand – Kornelimünster
2. westlich von Stolberg-Breinig.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Straßenbahn Aachen
15.11.2015 -
NW 1.08 Aachen – Würselen – Alsdorf-Mariadorf
Ausgehend von älteren Bahntrassenwegen in Würselen sind die ersten beiden Bauabschnitte der westlichen Hälfte des Bahntrassenwegs Aachen – Jülich fertig gestellt. In zwei weitere Bauabschnitte werden innerhalb der nächsten 1-2 Jahre die Anbindungen nach Aachen und zur östlich Hälfte des Bahntrassenwegs optimiert.
Streckenlänge (einfach): ca. 15,6 km (davon ca. 2,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
mit Anbindung vom Friedrich-Wilhelm-Platz in Aachen
Höhenprofil: Bahntrasse: l. Gef. von Würselen (190 m ü. NN) zur Wurm bei Aachen-Haaren (145 m)
Oberfläche:

asph. (Regelbreite: 3 m, auf kurzen Abschnitten 4 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg (z. T. mit Freigaben für landwirtschaftlichen Verkehr und Reiter), in Würselen auch freigeg. Fußweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes
Eisenbahnstrecke: 2555 / Aachen-Nord – Haaren – Würselen – Alsdorf-Hoengen – Jülich; 28 km (1435 mm)
zum Abschnitt Alsdorf-Hoengen – Jülich siehe NW 1.09
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. September 1875 (Pv Würselen – Hoengen, Gv bereits ab 5. Juli 1875), 31. Dezember 1875 (Aachen Nord – Würselen)
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Im Zuge des Ausbaus der Route von Aachen nach Jülich (NW 1.08 und NW 1.09) zu einem "Premiumradweg" wurde seit dem Ersten Spatenstich am 8. Mai 2014 bis Anfang 2015 der ältere Bahntrassenweg zwischen Kaisersruh und dem Stadtzentrum ausgebaut. Weiter in Richtung Alsdorf-Ofden wurden seit September 2014 zum Teil Parallelwege hergerichtet. Die Lücke zwischen Ofden und Mariadorf wurde ab Juni 2015 geschlossen, die Montage einer neuen Brücke über die L 164 bei Ofden erfolgte Mitte Oktober 2015, sodass der zweite Bauabschnitt in 2015 abgeschlossen werden konnte

Planungen:

Die Anbindung von Mariadorf zum NW 1.09 an der Feldstraße in Alsdorf-Hoengen kann erst 2017 erfolgen. Dieser Abschnitt muss bis dahin auf Straßen umfahren werden.

Für 2016/17 ist die Anbindung zum (im Personenverkehr nicht bedienten) Aachener Nordbahnhof vorgesehen. Der in diesem Bereich zu sanierende Grüne Weg soll allerdings nicht mit einem eigenständigen Radweg sondern nur mit Schutzstreifen ausgestattet werden. Entgegen der ursprünglichen Planung soll nördlich der Wurm, die über eine neue Brücke überquert wird, bis zum Schwarzen Wegnicht der Benno-Levy-Weg genutzt werden um Konflikte mit Fußgängern zu vermeiden. Die Gesamtkosten für alle drei Bauabschnitte betragen rund 4,8 Mio. € bei einer Förderquote von 75 % durch das Land NRW. [März 2016]

Messtischblätter: 5102, 5202
Route: Aachen-Haaren – ehem. Güterbahnhof Würselen (jetzt Jugendtreff und Kino) – Ofden – Alsdorf-Mariadorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Aachen-Nord–Jülich
19.03.2016 -
NW 1.08a Herzogenrath-Kohlscheid und Würselen-Morsbach
Kurzes Stücke der Bahntrasse sind in Kohlscheid und Würselen als Radweg bzw. als Anliegerstraße ausgebaut. Reizvoller ist der Bereich am Wurmtal – nur lässt man hier besser das Rad stehen und bewegt sich zu Fuß weiter.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,3 km (davon ca. 3,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. (teilweise gesplitteter Asphalt)

Status / Beschilderung: Bahntrassenwege in Kohlscheid und Würselen: kombinierte Fuß-/Gehwege bzw. Straßen; im Wurmtal ohne StVO-Beschilderung; nur in Würselen Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 2544 / Stolberg (Rheinl.) Hbf – Würselen – Aachen-Kohlscheid; 12 km (1435 mm)
Der Bf Morsbach wurde später in Würselen Nord umbenannt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Januar 1853 (Gv Rumpen – Kohlscheid), 26. September 1875 (Pv Stolberg – Morsbach), 1. Juni 1892 (Pv Morsbach – Kohlscheid)
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. Mai 1951 (Pv Würselen Nord – Kohlscheid), 29. Mai 1960 (Pv Stolberg – Würselen Nord), 1. November 1965 (Gv Morsbach – Kohlscheid Süd, 1967 Sprengung des Viadukts über die Wurm), 1. Juli 1980 (Gv Würselen – Würselen Nord)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Der Kohlscheider Bahntrassenweg könnte zum Abschnitt eines Radschnellwegs von Aachen nach Herzogenrath werden. [Februar 2016]

Messtischblatt: 5102
Route: Herzogenrath-Kohlscheid und Würselen-Morsbach.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Stolberg–Kohlscheid
Externe Links (Radweg): www.radschnellweg-euregio.de
19.03.2016 -
NW 1.08b Aachen: Geh- und Radweg Großstück
Die bisher isolierte Lage des Bahntrassenwegs inmitten eines Gewerbegebietes löst sich vor dem Hintergrund der Planungen zum Bahntrassenweg Aachen – Jülich auf. Von diesem Weg stellt er nämlich die direkte Anbindung zur Aachener Soers dar.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km
Oberfläche:

asph. (Breite 2,5 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • Sommer 2014
Radwegebau:

Zwischen Grünem Weg und Krefelder Straße ist 2014 im Nordosten Aachens eine kurze Rad- und Fußwegeverbindung auf einem alten Gütergleis entstanden. Die Strecke wurde Anfang 2013 freigeschnitten, der Bau erfolgte im Sommer 2014 (laut Ausschreibung zw. Mai und August).

Messtischblatt: 5202
Route: Aachen im Bereich Grüner Weg zwischen Krefelder und Jülicher Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): Ratsinfo Aachen (2005)
Ratsinfo Aachen (2012)
13.04.2015 -
NW 1.09 Alsdorf-Hoengen – Jülich (ehem. Aachener Industriebahn)
Die Trasse der Aachener Industriebahn führt in das vom Braunkohletagebau geprägte Umland der Festungsstadt Jülich.
Streckenlänge (einfach): ca. 18,9 km (davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung von Alsdorf
Höhenprofil: eben
Oberfläche:

überw. wg., teilw. steinig

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes, in Abschnitten Wasserburgen-Route
Kunstbauten: Rurbrücke südlich von Jülich
Eisenbahnstrecke: 2555 / Aachen-Nord – Haaren – Würselen – Alsdorf-Hoengen – Jülich; 28 km (1435 mm)
zum Abschnitt Haaren – Würselen siehe NW 1.08
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1882 (Alsdorf-Hoengen – Jülich)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1980 (Pv Aachen Nord – Jülich, Gv Aachen Nord – Aldenhoven), 30. November 1982 (Gv Aldenhoven – Kirchberg)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2001: Rurbrücke Kirchberg
Finanzierung: Kommunaler Radweg des Kreises Düren
  • OM: 1984 12 80, "Radwanderweg ehe. DB-Trasse von L14 (Jülich) bis Alsdorf-Höngen", 9.659 m, Baubeginn: 1987
  • OM: 1994 15 80: "Radverbindung von Gut Linzenich bis Ruruferradweg in Jülich"
Planungen:

Die Strecke von Aachen nach Jülich wird zu einem "Premium-Radweg" mit einer Ausbaubreite von 3-4 Metern aufgewertet. Das laufende Vorhaben betrifft allerdings nur Alsdorf in der Städteregion Aachen, aktuell laufen die Arbeiten zwischen der Feldstraße in Hoengen und der Kreisgrenze. Dem Kreis Düren wurden Fördermittel für 2017/18 zugesagt, um den östlichen Abschnitt ebenfalls aufzuwerten. Siehe auch NW 1.08. [Februar 2016]

Messtischblätter: 5003, 5004, 5103
Route: Alsdorf-Hoengen – Aldenhoven – Jülich.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Aachen-Nord–Jülich
19.03.2016 -
NW 1.10 Güterbahnhof Alsdorf (Grube Anna) – Grube Adolf bei Merkstein
Parallel zur kürzlich von Herzogenrath bis Alsdorf reaktivierten Strecke der Euregiobahn verlief zwischen Merkstein (Eschweiler Bergwerksverein) und Alsdorf eine Zechenbahn, die Teil mehrerer Radrouten und des Radverkehrsnetzes ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,1 km (davon ca. 2,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. St. von Merkstein (130 m ü. NN) nach Alsdorf (160 m)
Oberfläche:

Bahntrassenweg überw. wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes und des Euregiobahn-Radwegs
Kunstbauten: Eine Eisenfachwerk-Trägerbrücke über einen Geländeeinschnitt, in dem die Trasse der 1975 stillgelegten und zurückgebauten Eisenbahnanbindung der Grube Carl-Alexander verläuft, wurde durch eine Holzbohlenbrücke ersetzt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 1913
Stilllegung der Bahnstrecke: 1972
Eröffnung des Radwegs:
  • Mitte 2003
Finanzierung: Kommunaler Radweg des Kreises Aachen (jetzt: Städteregion Aachen)
  • OM: 1991 07 00, "Rad-/Gehweg alte Grubentrasse von Alsdorf-Busch bis Herzogenrath-Merkstein", 1.660 m, Baubeginn: 1992
Messtischblatt: 5102*
Route: Güterbahnhof Alsdorf (Grube Anna) – Grube Adolf bei Merkstein.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Grube Adolf
31.07.2013 -
NW 1.11 Geilenkirchen – Gillrath
Zwei Teilstücke der ehem. Schmalspurbahn können begangen und so als Fußweg von Bf Geilenkirchen zur Endhaltestelle Gillrath der Selfkantbahn genutzt werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,4 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: südl. von Geilenkirchen St. aus dem Wurmtal (70-100 m ü. NN), später l. Gef. nach Gillrath (70 m)
Oberfläche:

Abschnitte auf der Bahntrasse: wg. / steinig, sonst überw. asph.

Status / Beschilderung: begehbare Bahntrasse durch Z. 250 gesperrt; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Geilenkirchener Kreisbahnen / Alsdorf – Puffendorf – Geilenkirchen – Tüddern; 38 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. April 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: Mit der Niederländischen Verwaltung des Selfkantgebiets (1949-63) wurde der Abschnitt Gangelt – Tüddern stillgelegt. Weitere Stilllegung des Westastes: 1. Oktober 1960 (Pv Geilenkirchen – Gangelt), 4. Dezember 1969 (Gv Langenbroich – Gangelt), 1. Juli 1971 (Gv Geilenkirchen – Langenbroich)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5002
Route: Geilenkirchen – Gillrath.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Geilenkirchener Kreisbahn
www.selfkantbahn.de (Museumseisenbahn)
08.11.2015 -
NW 1.12 Baal – Linnich
Kurze Verbindungsstrecke zwischen den Bahnhöfen Baal und Linnich, auf der bald schon wieder Züge fahren könnten.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,7 km (davon ca. 3,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (50-60 m ü. NN; min. St. von Rurich nach Baal)
Oberfläche:

Baal – Rurich: wg.; Rurich – Linnich: asphaltiert

Status / Beschilderung: entlang der B 57 kombinierter Rad-/Fußweg, sonst für den Kfz-Verkehr gesperrte Wege; Verbindungsstück: freigeg. Wirtschaftsweg; Wegeweisung des Radverkehrsnetzes zw. Rurich und Linnich:, auf dem Rest der Strecke ohne Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2540 / Jülich – Linnich – Baal – Dalheim; 34 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Pv Jülich – Baal; Jülich – Linnich 2002 durch Rurtalbahn reaktiviert);
28. Mai 1972 (Gv Baal – Jülich), 1974 (Abbau der Gleise Baal – Linnich)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1983: Körrenzig – Linnich
  • 1991: Baal – Rurich
Radwegebau:

0,6 km des 1,2 km langen Radwegs der B 57 zwischen Linnich und Körrenzig verlaufen auf der Trasse. Dieser Weg wurde 1983 fertiggestellt und kostete 170.000 DM (ohne Grunderwerb)

Planungen:

Im Integrierten Gesamtverkehrsplan NRW wird ein Vorhaben zur Reaktivierung des Lückenschlusses Baal – Linnich beschrieben, bei dem bis auf den nördlichsten Abschnitt die alte Trasse genutzt wird. Bei Baal soll zur Anbindung an den Bahnhof eine kurze Neubaustrecke westlich des Ortes entstehen.

Messtischblätter: 4903, 5003
Route: Baal – Rurich – Körrenzig – Linnich.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Jülich-Dalheim
08.09.2014 -
NW 1.13 Helpenstein (Erft) – Rommerskirchen
Beschaulich geht's auf diesem Teilstück der nie vollendeten "Strategischen Bahn" zu, das man gut in verschiedene Rundtouren einbauen kann. Nur die Wegebeschaffenheit lässt manchmal ein wenig zu wünschen übrig.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,9 km (davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (einige teilw. steilere Rampen, da ehem. Bahnbrücken fehlen)
Oberfläche:

wg., teilweise unbefriedigend

Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß- und Radweg; keine Wegweisung
Kunstbauten: Auf der Strecke fehlen einige Brücken. Anstelle der Brücke über die Erft wurde eine Holzbrücke für Fußgänger und Radfahrer errichtet, zuletzt wurde bei Neukirchen die Brücke eines Wirtschaftsweges über die Trasse abgerissen und zu einer niveaugleichen Kreuzung mit Rampen umgestaltet.
Eisenbahnstrecke: 2619 / Rommerskirchen – Holzheim; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Der "Strategische Bahndamm" ist eine projektierte und nur in Abschnitten fertig gestellte Bahnstrecke von der Erft zur Ahr mit militärischem Hintergrund, die nach dem Ersten Weltkrieg nicht weiterverfolgt wurde. Im Bereich des Bahntrassenwegs wurden nie Gleise verlegt.
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

2013 wurden zwischen Anstel und Evinghoven zwei 23 Jahre alte Holzbrücken durch Neubauten ersetzt.

Besonderheiten: Vom Bildhauer Ulrich Rückriem stammen die "Sieben Scheiben" (sieben Skulpturen aus spanischem Granit), die im Rahmen der Euroga 2002 plus aufgestellt wurden und aus dem Bahndamm einen Kunstweg werden lassen.
Messtischblätter: 4806*, 4906*
Route: Helpenstein (Erft) – Neukirchen – Anstel – Rommerskirchen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx    Experimentell: PDF
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Strategischer Bahndamm
28.07.2014 -
NW 1.14 Blatzheim – Kerpen (– Horrem)
Ausgehend von einem älteren Bahntrassenweg durch Kerpen ist im Zuge der tagebaubedingten Umsiedlung von Manheim ein Bahntrassenweg bis Blatzheim entstanden. Während der übrige Trassenverlauf nach Horrem noch recht gut zu verfolgen ist, wird das in Richtung Nörvenich deutlich schwieriger.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,3 km (davon ca. 5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.; bei Blatzheim wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; überwiegend keine Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 2605 / Horrem – Mödrath – Nörvenich; 20 km (1435 mm)
urspr. 1000 mm (Bergheimer Kreisbahn; Umspurung 1903/04; ab 1913 Reichsbahn)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juni 1896 (Pv Mödrath – Kerpen, ab 25. Oktober weiter nach Blatzheim), 1. November 1905 (Pv Blatzheim – Oberbolheim), Abschnitt Oberbolheim – Nörvenich urspr. DKB (Gv 1924, Pv 1945)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1960 (Pv Kerpen – Nörvenich, Gv bis 1. September 1966), 28. Mai 1972 (Pv Mödrath – Kerpen, Gv bis 1. Oktober 1978)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Bei der aktuellen Überarbeitung des Verkehrsentwicklungsplan für den Rhein-Erft-Kreis wurde der Ausbau der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Benzelrath und Grefrath vorgeschlagen. [Oktober 2015]

Nächster Bahnhof: Horrem
Messtischblätter: 5105, 5106
Route: Blatzheim – Bergerhausen – Kerpen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx    Experimentell: PDF
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bergheimer Kreisbahn
15.11.2015 -
NW 1.14a Terra Nova: Bedburg – Elsdorf (in Diskussion)
Während es um den Alleenradweg "Terra Nova" auf dem vom Tagebau verschont gebliebenen Stummel von Bedburg nach Elsdorf still geworden ist, ist auf der senkrecht verlaufenden Bandtrasse ein komfortabler Freizeitweg entstanden.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,6 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2580 / Düren – Neuss Abzw. Erftkanal; 50 km (1435 mm; Abschnitt Elsdorf – Bedburg: 6 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1869
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1995 (Pv Düren – Bedburg; Stilllegung 1996)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Das Alleenradwege-Projekt "Terra Nova" war bei der Regionale 2010 angesiedelt. Es hat einigen Gegenwind erfahren, da sich einige der betroffenen Kommunen nicht an den Kosten beteiligen wollten und Naturschutzbedenken geäußert wurden. Eine geplante Kreisstraße kollidiert dagegen nicht mit den Radwegeplänen. Für Finanzierung von Grunderwerb, Bau und Unterhalt konnte im Juni 2009 ein Kompromiss zwischen Kreis und Kommunen gefunden werden, der inzwischen in einer Verwaltungsvereinbarung festgeschrieben wurde. Vom "Speedway", einem Rad- und Skaterweg auf einer früheren Bandtrasse des Braunkohletagebaus, existiert schon eine Rampe bis an die Trasse, die aber selbst noch unangetastet ist. [August 2012]

Messtischblatt: 5005
Route: (in Diskussion: Bedburg – Elsdorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Düren–Neuss
27.06.2013 -
NW 1.15 Schwarze Bahn: Köln-Klettenberg
Innerortsverbindung auf einem Stück der früheren "Schwarzen Bahn", auf der man auf der Fußballroute in Richtung Innenstadt geführt wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil der Deutschen Fußballroute
Eisenbahnstrecke: Güterzugstrecke der Köln-Bonner Eisenbahnen KBE von der Einmündung in die Strecke der Vorgebirgsbahn (heute Stadtbahn-Linie 18) zum Güterbahnhof Köln-Sülz, auf dem sich heute die Hochhäuser von ADAC, Arbeitsamt und Landgericht befinden
Eröffnung der Bahnstrecke: 1920 (Gv), 1925 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 18. Juni 1974
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5007
Route: Gottesweg – Geisbergstraße (parallel zur Eisenbahnstrecke Köln-Süd – Hürth-Kalscheuren).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Köln-Bonner Eisenbahnen
04.07.2015 -
NW 1.16 Bonn-Endenich: Wesselbahnweg
Nur noch ein kurzes Reststück dieses alten Industriegleises ist als Wegeverbindung erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,4 km
Oberfläche:

wg. / steinig

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Bonn Gbf – Porzellan- und Steingutfabrik Wessel (Poppelsdorf); 2,4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Januar 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1969, bis 1990 noch als Anschlussgleis bis zur Endenicher Straße
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5208
Route: Bonn-Endenich: Querverbindung zwischen Endenicher Straße und Endenicher Allee.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Wesselbahn
27.06.2013 -
NW 1.17 Blankenheim – Ahrdorf (ehem. Obere Ahrtalbahn)
LogoMit dem Ausbau mehrerer Teilstücke der Oberen Ahrtalbahn zwischen Blankenheim und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz ist der nächste große Schritt zu einem durchgängigen Ahrtal-Radweg getan, der bei Ahrdorf mit dem Kalkeifel-Radweg verknüpft ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 15,1 km (davon ca. 6,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
fünf Teilstücken; ca. 2,0 km Anfahrt von Blankenheim; Anbindung Blankenheim-Wald – Blankenheim: zusätzlich ca. 5 km
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Blankenheim (490 m ü. NN) zum Beginn des Bahntrassenradwegs östlich der Kläranlage (430 m; k. St. auf den Bahndamm) und weiter bis Ahrdorf (330 m); bei Oberahreck, Ahrhütte und Ahrdorf kurze, z. T. starke Steigungen
Anbindung von Blankenheim-Wald (500 m ü. NN) über die B 258 und Blankenheimerdorf (545 m) mit starkem Gefälle nach Blankenheim
Oberfläche:

Bahntrasse meist wg., Verbindungsstücke überw. asph.

Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg (auf dem neuen Abschnitt haben die in die Wegmitte gestellten und mit einer Bake gekennzeichneten Verkehrszeichen erstmals den Sprung vom benachbarten Rheinland-Pfalz nach Nordrhein-Westfalen geschafft); Wegweisung nach HBR NRW mit dem Logo des Ahrtalradwegs
Kunstbauten: Viadukt Oberahreck; die Tunnel bei Blankenheim, Mülheim und Ahrdorf sind nicht Teil des Radwegs
Eisenbahnstrecke: 2637 / Ahrdorf – Blankenheim (Wald); 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1913 (Blankenheim-Wald – Ahrdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958
Eröffnung des Radwegs:
  • 12. Juni 2005 mit Radaktionstag des Kreises Euskirchen (Blankenheim – Ahrhütte); Abschnitt zw. Ahrhütte und Ahrdorf älter
Radwegebau:

bundesstraßenbegleitender Radweg: "Blankenheim Kläranlage bis Ahrdorf" (Gesamtlänge: 12 km; Baubeginn: 2003; Gesamtkosten 5,05 Mio. €)

Besonderheiten: Veranstaltungen: Tour de Ahrtal (autofreies Ahrtal zwischen Blankenheim und Dümpelfeld und auf der Querverbindung zum Kylltal bis nach Hillesheim): 12. Juni 2016
Messtischblätter: 5505*, 5506*, 5606*
Route: Blankenheim – Reetzer Mühle – Viadukt Oberahreck – Ahrhütte – Ahrdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ahrtalbahn
19.03.2016 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

NW 2: nördlich der Lippe
NW 2.01 Rees – Mehr
Dieser unspektakuläre Teil des Rheinradwegs, auf dem auch ein Planetenwanderweg eingerichtet wurde, verbindet abseits der Straßen die in einiger Entfernung zum Fluss liegenden Orte.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,7 km (davon ca. 6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Im südlich anschließenden Kreis Wesel lassen sich nur noch wenige Abschnitte der Trasse im Gelände wiederfinden.
Höhenprofil: eben (20 m ü. NN)
Oberfläche:

Verbundpflaster

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radverkehrsnetzes: als Rheinradweg
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich; Wesel – Rees (26 km) – Emmerich (gesamt: 41 km; 1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. November 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1966 (der Abschnitt Rees – Emmerich wurde nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder in Betrieb genommen)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4204*
Route: Rees – Haffen – Mehr.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich
08.09.2014 -
NW 2.02 Empel-Rees
Auch die ersten 1,5 km der auch auf anderen Stück(ch)en befahrbaren ehemaligen Bahnstrecke nach Coesfeld haben sich als Verkehrsfläche erhalten: hier als Nebenstraße mit Schleichverkehr zum Bahnhof.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,8 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung zum nächsten Knotenpunkt
Höhenprofil: eben (15 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Nebenstraße mit Anlieger- und landwirtschaftlichem Verkehr; Wegweisung als Route des Radverkehrsnetzes NRW (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Dezember 1900 (Empel-Rees – Isselburg-Anholt), August 1901 (Pv Empel-Rees – Bocholt), restliche Strecke nach Münster in Etappen bis 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1961 (Pv Empel-Rees – Isselburg-Anholt), 26. Mai 1974 (Pv Isselburg-Anholt – Coesfeld)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4104, 4204*
Route: Bf Empel-Rees – Herken.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Empel-Rees–Münster
24.03.2016 -
NW 2.02a Isselburg-Werth
Bei Isselburg-Werth wurde 2012 ein weiteres kurzes Stück der Bahntrasse von Empel-Rees nach Münster als Ersatz für den im Bereich zweier Kiesgruben wegfallenden Pendeweg ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (davon ca. 0,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Dezember 1900 (Empel-Rees – Isselburg-Anholt), August 1901 (Pv Empel-Rees – Bocholt), restliche Strecke nach Münster in Etappen bis 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1961 (Pv Empel-Rees – Isselburg-Anholt), 26. Mai 1974 (Pv Isselburg-Anholt – Coesfeld)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2012
Messtischblätter: 4104, 4105*
Route: Isselburg-Werth.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Empel-Rees–Münster
24.03.2016 -
NL 06.09 Winterswijk – Bocholt
  Zur Strecke Bocholt – Barlo Grenze siehe Bahntrassenradeln – Niederlande.
NW 2.03 Borken – Rhedebrügge
Zu dem älteren, jetzt durchgängig asphaltierten Bahntrassenweg in Borken hat sich bei Rhedebrügge ein neuer wassergebundener Abschnitt gesellt.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,6 km (davon ca. 5,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Als Teil des 2009 eröffneten Aa-Radwegs wurde bei Rhedebrügge zwischen der Brücke über die Bocholter Aa und dem Tenkweg ein 1,5 km langer wassergebundener Abschnitt hergerichtet.
Oberfläche:

zwischen Hoxfeld und Borken inzwischen durchgehend asph. (Breite 2,5 m); der neuere Abschnitt bei Rhedebrügge ist wassergebunden

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; nur auf kurzen Abschnitte Teil des Radverkehrsnetzes (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: August 1902 (Bocholt – Borken), übrige Strecke von Empel nach Münster zwischen 1900 und 1908)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1961 (Pv Empel-Rees – Isselburg-Anholt), 26. Mai 1974 (Pv Isselburg-Anholt – Coesfeld)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Vom ZVM wird die Reaktivierung der Bahnstrecke von Coesfeld über Borken nach Bocholt untersucht, wird aber nicht als kurzfristig realisierbar eingestuft. Statt dessen soll sich der Radschnellweg Regio.Velo als Projekt der Regionale 2016 an der ehemaligen Bahnstrecke von Isselburg nach Velen und später möglicherweise bis Coesfeld orientieren. Bereits bestehende Bahntrassenwege sollen für den Radschnellweg ertüchtigt werden. [Dezember 2015]

Messtischblätter: 4106*, 4107*
Route: Hoxfeld – Borken.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Empel-Rees–Münster
Externe Links (Radweg): Informationen zum Radschnellweg Regio.Velo
24.03.2016 -
NW 2.04 Borken – Borken-Weseke (ehem. WLE-Nordbahn)
Die Trasse der WLE-Nordbahn lässt sich nördlich von Borken nur mit Unterbrechungen nutzen und verläuft entlang der lauten B 70. Kleines Heimatmuseum in Weseke auch auf altem Bahngelände.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,8 km (davon ca. 2,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (40-50 m ü. NN)
Oberfläche:

außerorts überwiegend asph., in Borken wg.

Status / Beschilderung: außerorts kombinierter Fuß-/Radweg und HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"); innerorts unbeschildert
Eisenbahnstrecke: Westf. Landeseisenbahn (WLE) / Borken – Stadtlohn – Ahaus – Burgsteinfurt; 55 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1975 (Pv), 31. März 1988 (Gv Stadtlohn – Borken)
Eröffnung des Radwegs:
  • zwischen 1999 und 2004
Radwegebau:

außerörtlichen Strecke als bundesstraßenbegleitender Radweg (B 70, der am 1. Januar 2010 vollzogene Streckentausch mit der L 572 bezieht sich auf den Abschnitt nördlich von Weseke)

Messtischblätter: 4007, 4107*
Route: Borken – Borken-Weseke.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Westfälische Landeseisenbahn
24.03.2016 -
NW 2.04a Stadtlohn (WLE)
Die Verlängerung dieses innerstädtischen Bahntrassenwegs führt schnurstracks zum Eisenbahnmuseum am ehemaligen Bahnhof von Stadtlohn.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,3 km (davon ca. 2,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • April 2014
Radwegebau:

In Stadtlohn wurde seit Mitte September 2009 auf der nach Vreden abzweigenden Stichbahn zwischen dem Kreisverkehr an der Hordtschule und zur Einmündung in die Eichendorffstraße (Wenningfeld) ebenfalls ein Radweg gebaut (ca. 1 km). Im Dezember 2011 votierte der Stadtrat für einen 1,3 km langen und 3 m breiten asphaltierten Radweg auf der ehem. Bahntrasse zwischen Vredener Straße und Bahnallee, um eine leistungsfähige Radverbindung quer durch die Stadt zu schaffen. Die Mittel für diesen Weg wurden im August 2013 durch die Bezirksregierung Münster bewilligt, der Weg wurde in der zweiten Aprilhälfte 2014 asphaltiert. [April 2014]

Planungen:

Ab ca. Mai 2016 soll auch das 340 m lange Stück parallel zur Vredener Straße ausgebaut werden. [April 2016]

Messtischblatt: 4007*
Route: Stadtlohn: zwischen Kreuzstraße und Vredener Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Westfälische Landeseisenbahn
24.05.2016 -
NW 2.05a Teilstücke der Bahnstrecke Borken – Coesfeld: Velen-Ramsdorf
Wäre da nicht der Rastplatz mit vielen Erinnerungsstücken an die Eisenbahn, würde man nur punktuell merken, dass auf diesem Weg früher einmal Züge fuhren.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,3 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (50 m ü. NN)
Oberfläche:

Kiesschotter

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; die südliche Hälfte ist als Teil des Radverkehrsnetzes beschildert
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Oktober 1904 (Borken – Coesfeld), übrige Strecke von Empel-Rees nach Münster zwischen 1900 und 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1961 (Pv Empel-Rees – Isselburg-Anholt), 26. Mai 1974 (Pv Isselburg-Anholt – Coesfeld)
Eröffnung des Radwegs:
  • 30. Juni 2000
Finanzierung: Kommunaler Radweg der Gemeinde Velen
OM: 1998 27 52, "Radweg ehem. Bahntrasse in Ramsdorf - ABM -", 1.250 m, Baubeginn: 1999
Messtischblatt: 4107*
Route: Ortsgrenze Ramsdorf bis zur Heidener Straße; in Velen wurde ein neuer Radweg neben der teilw. überbauten Bahntrasse angelegt.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Empel-Rees–Münster
22.09.2014 -
NW 2.05b Teilstücke der Bahnstrecke Borken – Coesfeld: Coesfeld-Klye – Goxel
Das zweite befahrbare Teilstück der Bahnstrecke Borken – Coesfeld dient als Alternative zur Bundesstraße und hat nur lokale Bedeutung.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,7 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (70 m ü. NN)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweiser, daher etwas versteckt
Eisenbahnstrecke: 2265 / Empel-Rees – Bocholt – Borken – Coesfeld – Münster; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Oktober 1904 (Borken – Coesfeld), übrige Strecke von Empel-Rees nach Münster zwischen 1900 und 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1961 (Pv Empel-Rees – Isselburg-Anholt), 26. Mai 1974 (Pv Isselburg-Anholt – Coesfeld)
Eröffnung des Radwegs:
Finanzierung: Kommunaler Radweg der Stadt Coesfeld
OM: 85 31 32, "Radweg auf stillgelegter DB-Trasse von Rawertmessing bis Klye (B 67, jetzt B 525)", 1.750 m, Baubeginn: 1988
Radwegebau:

Im Frühjahr 2008 wurde der Radweg in Eigenleistung am westlichen Ende um 500 Meter parallel zur ehemaligen Trasse verlängert, um die Querung der Bundesstraße im Kurvenbereich zu vermeiden (Feierliche Eröffnung: 25. Mai 2008)

Messtischblatt: 4008
Route: Coesfeld-Klye (an der B 525; Kreisgrenze) – erste Ausläufer von Goxel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Empel-Rees–Münster
Externe Links (Radweg): Berichte zur Verlängerung in Klye
22.09.2014 -
NW 2.06 Wesel – Dorsten-Holsterhausen – Haltern
Langsam sind die Trassenwege der früheren Bahnstrecke von Wesel nach Haltern zur Schleife "RömerSpuren" der Römer-Lippe-Route zusammengewachsen. Seit Mitte 2013 sind die beiden äußeren Abschnitte fertig und können über die Hauptroute der RLR miteinander verbunden werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 49,2 km (davon ca. 17,8 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,8 km abseits der beschriebenen Route
teilw. unmittelbar neben dem Bahndamm, mehrere größere Unterbrechungen
Höhenprofil: eben (30 m ü. NN)
Oberfläche:

überw. wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse meist kombinierter Fuß-/Radweg, in Dorsten für Mofas freigeg., teilw. nur "Reiten verboten"; HBR-Wegweisung, der Weg ist in Abschnitten Teil der Römer-Lippe-Route bzw. einer ihrer Schleifen
Eisenbahnstrecke: 2002 / Haltern – Hervest-Dorsten – Drevenack – Wesel – Büderich; 49 km (1435 mm);
Fortsetzung der Kilometrierung als Strecke 2003 weiter nach Venlo
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1874 (Wesel – Haltern, Rheinbrücke erst am 31. Dezember 1874)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1960 (Wesel-Wittenberg – Holsterhausen; Sprengung der Rheinbrücke im März 1945)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1987: Drevenack – Schermbeck
  • 6. Juni 2006: Lückenschluss zw. Drevenack und Schermbeck
  • Mitte 2006: Baldurstraße – Knappenweg in Dorsten
  • 16. Mai 2007: Knappenweg – Borkener Straße / B 224 in Dorsten (Baustart: 4. Oktober 2006)
  • 17. April 2013: Wesel – Drevenack
  • 16. Juni 2013: Haltern, Ende September musste der Radweg im Bereich der Brücke "Tempus Via" in Haltern nochmals gesperrt werden
  • 7. Juni 2014: Freigabe der Brücke Fräihter Bach bei Lippramsdorf
Planungen:

Langfristig ist ein möglichst durchgängiger Ausbau der Bahnstrecke Wesel – Haltern als Radweg "Auf den Spuren der Römer" geplant. Zwischen November 2011 und Herbst 2012 wurde der Abschnitt von Wesel-Wittenberg nach Drevenack ausgebaut, wobei der Radweg überwiegend parallel zur denkmalgeschützten Trasse verläuft (Finanzierung: 75 % Land NRW / Alleenradwege; 25 % Regionalverband Ruhr).
In Schermbeck wurde die Lücke im Radweg zwischen Maassenstraße in Richtung Dorsten mit der Freigabe eines neuen Abschnitts im April 2012 geschlossen, der Erste Spatenstich hierfür wurde am 22. Dezember 2010 angesichts des gefrorenen Bodens durch ein symbolisches Baumstammsägen ersetzt. Das 3 km lange Trassenstück wurde im Januar und Februar 2011 freigeschnitten, der Radwegebau startete im Juni. Am ursprünglichen östlichen Ende des Weges in Dorsten sollten auf 800 m zwei neue Brücken erreichtet werden, die aber relativ sang und klanglos dem Rotstift zum Opfer gefallen sind. Statt dessen gibt es an der Borkener Straße eine Ampel und an der Bismarckstraße eine Querungshilfe. Die Arbeiten an diesem Abschnitt haben am 10. November 2014 begonnen und wurden mit der Eröffnung am 22. April 2015 abgeschlossen. Die noch vorhandene ehemalige Bahnbrücke über die Bismarckstraße wird ab Februar 2016 abgerissen und die Straße auf das Niveau der Trasse angehoben. Östlich anschließend geht es ab ca. 2016 noch bis zum Hervester Bruch auf der Trasse und weiter überwiegend auf vorhandenen Wegen in Richtung Haltern.
Bis Juni 2013 wurde in Haltern der Trassenabschnitt vom Oelder Weg bis Ikenkamp gebaut (offizieller Baubeginn Ende November 2011), der die Dorstener Straße auf einer neuen Brücke überquert. Die noch fehlende Anbindung zum Bahnhof Haltern wird zurzeit vorbereitet. [September 2015]

Nächster Bahnhof: Wesel, Dorsten-Hervest und Haltern
Messtischblätter: 4208, 4209, 4305, 4306, 4307, 4308
Route: Wesel – Wittenberg – Drevenack – Damm – Bricht – Schermbeck – Dorsten-Holsterhausen – Hervest (–) Lippramsdorf – Haltern.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Haltern–Venlo
Externe Links (Radweg): Metropole Ruhr (RVR): Radweg Xanten – Haltern
10.09.2015 -
NW 2.06a Hervester Grünspange: Zechenbahntrasse Dorsten-Hervest
Das erste Stück des kurzen, aber sehr schön gestalteten Bahntrassenweg durch die als Gartenstadt angelegte Zechensiedlung des Bergwerks Fürst Leopold soll nach der Fertigstellung des Bahntrassenwegs von Wesel nach Haltern in eine der Schleifen der Römer-Lippe-Route eingebunden werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km (davon ca. 0,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung erst nach der Fertigstellung des nördlich angrenzenden Bahntrassenwegs NW 2.06
Kunstbauten: Die nur als Fußweg nutzbare Brücke über die Lippe musste im August 2014 wegen morscher Holzbohlen für voraussichtlich mindestens ein Jahr gesperrt werden.
Eisenbahnstrecke: Zechenbahn vom Bergwerk Fürst Leopold zum Hafen am Wesel-Datteln-Kanal; 2 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • 13. Juni 2014 (Halterner Straße bis Wasserstraße)
Finanzierung: Kommunaler Radweg der Stadt Dorsten (Städtebauförderung und EFRE); Straßenquerungen: Stadtverkehrsförderung (OM: 2007 04 562)
Planungen:

Die Hervester Zechnbahntrasse soll bis ca. 2015 an den hier noch auszubauenden Bahntrassenweg auf der Bahnstrecke Wesel – Haltern angebunden und in einem weiteren Schritt über die Lippebrücke verlängert werden. [September 2014]

Messtischblätter: 4307*, 4308*
Route: Dorsten-Hervest.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
01.10.2014 -
NW 2.07 RadBahn Münsterland: Billerbeck-Lutum – Burgsteinfurt – Rheine
Die "RadBahn Münsterland" hat sich über drei Bauabschnitte zu einer Vorzeigestrecke gemausert, die mit ihrem hohen Standard selbst im Münsterland noch radplanerische Akzente setzt.
Synonyme: Der Arbeitstitel "Münsterlandradweg" war Ende 2008 durch den – offiziellen – Namen "Schlossallee, Bahntrassenradweg nördliches Münsterland" abgelöst worden. Dabei ist es nicht geblieben: Im Sommer 2011 wurde überraschenderweise vom Kreis Steinfurt ein Ideenwettbewerb zur Namensfindung ausgelobt, der zum jetzigen Namen "RadBahn Münsterland" geführt hat.
Streckenlänge (einfach): ca. 42,5 km (davon ca. 35,2 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,5 km abseits der beschriebenen Route
Höhenprofil: eben (40-55 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (Breite: 3 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung (mit Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"), die Anfang 2013 um das Logo der RadBahn ergänzt wurde
Eisenbahnstrecke: 2273 / Bottrop Nord – Dorsten – Coesf. – Burgsteinfurt – Rheine – Quakenbrück; 165 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1879
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1984 (Pv Lutum – Rheine), 1994-98 (Gv Lutum – Rheine)
Eröffnung des Radwegs:
  • 9. August 2009: 1. BA Burgsteinfurt / B 499 – Rheine
  • 15. April 2012: 2. BA Horstmar / L 579 – Burgsteinfurt / B 499; Freigabe in zwei Etappen nördlich und südlich des Bf Burgsteinfurt bereits am 8. Juli 2011 bzw. 24. Oktober 2011
  • 6. September 2012: 3. BA Lutum – Horstmar / L 579
  • 20. Dezember 2012: ehem. Rangierbahnhof Rheine-R
  • 5. Mai 2013: Feierliche Eröffnung als RadBahn Münsterland
Radwegebau:

Ende 2007 wurde der Kauf der Trasse im Bereich der Städte und Gemeinden Steinfurt, Wettringen, Neuenkirchen und Rheine mit Wirkung zum 1. Januar 2008 besiegelt, im Dezember 2008 wurde die Bahnstrecke in den Gemeinden Laer und Rosendahl sowie der Stadt Horstmar übernommen.

Der offizielle Startschuss für das Projekt fand am 16. Dezember 2008 am ehem. Bahnhof St. Arnold statt, wo am 9. August 2009 auch die offizielle Eröffnung des ersten, 10,5 km langen Bauabschnitts zwischen Burgsteinfurt und Rheine begangen wurde. Im Bahnhofsbereich ist auf dem zweiten Streckengleis eine kurze Draisinenstrecke entstanden.

Der zweite, 12 km lange BA liegt zwischen Horstmar (L 579) und Burgsteinfurt, für diesen wurden die Mittel im Dezember 2009 bewilligt. Die Strecke wurde Anfang 2010 freigeschnitten. In Burgsteinfurt wurde auf diesem Abschnitt im Juli 2010 die Brücke über den Veltruper Kirchweg abgebrochen (Rampen für Radweg). Die Brücke über die Bahnstrecke in Burgsteinfurt wurde im Juli 2011 für die Sanierung ausgehoben und ist seit Ende September 2011 wieder an ihrem Platz. Die Freigabe erfolgte in zwei Schritten am 8. Juli 2011 vom Bahnhof Burgsteinfurt bis zum Beginn des ersten BA (3,2 km) und im Oktober 2011 zwischen der Kreisgrenze bei Horstmar und dem Bahnhof. Am 15. April 2012 wurde der 2. BA mit einer Feier eröffnet.

Nachdem auch der Rat der Stadt Billerbeck im März 2010 einer Beteiligung an dem Gemeinschaftsprojekt zugestimmt hatte, ist der dritte Bauabschnitt zwischen Lutum und Horstmar nach vorbereitenden Maßnahmen im Sommer 2011 und dem Radwegebau von Frühjahr bis September 2012 seit dem 6. September 2012 befahrbar.

In Rheine endete der Weg zunächst bei Hauenhorst und wurde erst später bis zum Staelskottenweg geführt (Anschluss an das innerstädtische Radwegenetz; Eröffnung am 20. Dezember 2012).

Die feierliche Eröffnung des Gesamtwegs als RadBahn Münsterland fand am 5. Mai 2013 statt.

Planungen:

In einem letzten Schritt soll der Radweg in Rheine zum Bahnhof verlängert und mit dem Bahntrassenweg NW 2.09 nach Ochtrup verknüpft werden. Ein Zeitplan liegt noch nicht vor. [Juli 2014]

Besonderheiten: Ergänzend zu den üblichen Rastplätzen wurden an den Kreuzungspunkten Süßkirschbäume gepflanzt.
Nächster Bahnhof: Billerbeck-Lutum, Burgsteinfurt und Rheine
Messtischblätter: 3710, 3809, 3810, 3909, 4009
Route: Billerbeck-Lutum [NO Coesfeld] – Darfeld – Bahnhof Horstmar – Burgsteinfurt – St. Arnold – Rheine.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Duisburg–Quakenbrück
Externe Links (Radweg): www.radbahn-muensterland.de
www.muensterlandradweg.de (private Website)
Bildergalerie von Mathias Eschmann und Laurenz Wiggelinghoff
24.03.2016 -
NW 2.08 Heek – Burgsteinfurt (ehem. WLE-Nordbahn)
Der Weg auf der alten Trasse der WLE-Nordbahn hat in Burgsteinfurt Bahnanschluss und ist gut in das regionale Radwegenetz eingebunden. Bei Metelen liegt der Vogelpark direkt an der Strecke und zum Eisenbahnmuseum Metelen-Land ist es nur ein kurzer Abstecher.
Streckenlänge (einfach): ca. 17,2 km (davon ca. 10,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; bis auf den westlichsten Abschnitt bei Heek Wegweisung des Radverkehrsnetzes, teilw. Themenrouten
Eisenbahnstrecke: Westf. Landeseisenbahn (WLE) / Borken – Stadtlohn – Ahaus – Burgsteinfurt; 55 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. September 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1962 (Pv), 31. Dezember 1972 (Gv Burgsteinfurt – Ahaus)
Eröffnung des Radwegs:
Besonderheiten: Eisenbahnmuseum am Bf Metelen-Land (Öffnungszeiten: 1. Sonntag im April-Oktober 14:00-18:00, 1. Mai, Tag des Denkmals 10:00-18:00).
Messtischblätter: 3808, 3809
Route: Heek – Metelen – Burgsteinfurt; auf dem Abschnitt Heek – Metelen allerdings überwiegend neben dem Bahndamm.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Nordbahn (WLE)
www.bahnhofsmuseum.de (Eisenbahn-Interessengemeinschaft Metelen)
Externe Links (Radweg): www.heimatverein-burgsteinfurt.de
22.06.2015 -
NW 2.08a Ahaus
Kurzer Bahntrassenweg im Bereich der nördlichen Umgehungsstraße von Ahaus.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,1 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (50 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; parallel zur Fürstenkämpe reiner Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 9204 (Ahaus-Alstätter Eisenbahn) / Ahaus – Enschede; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. Februar 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 2007
Eröffnung des Radwegs:
  • ca. 2008/09 (nordwestlicher Abschnitt)
  • ca. 2012/13 (Fürstenkämpe)
Finanzierung: Im Zuge des Bau der Nordumgehung Ahaus wurde ein Teil der ehem. Ahaus Alstätter Eisenbahn zu einem Radweg umgebaut. Dabei wurde bisher ergebnislos eine Verlängerung zum Wessumer Gewerbegebiet angeregt. Im Herbst 2011 wurde mit dem Bau eines knapp 900 m langen Bahntrassenwegs an der Fürstenkämpe zwischen der Heeker Straße und dem bestehenden Radweg begonnen, der 2012/13 fertiggestellt wurde.
Messtischblätter: 3807, 3907, 3908*
Route: Ahaus.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ahaus-Enscheder Eisenbahn
22.06.2015 -
NW 2.09 Ochtrup – Rheine
Nach einem etwas holprigen westlichen Teil bessert sich der Belag immer mehr, je weiter man nach Rheine kommt, wo nur noch die direkte Durchbindung zur RadBahn fehlt, mit der der Bahntrassenweg Ochtrup – Rheine zu Rundtouren verschiedener Länge kombiniert werden kann.
Streckenlänge (einfach): ca. 23,1 km (davon ca. 16,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. Kuppe (65 m ü. NN) nordöstlich von Neuenkirchen; Endpunkte auf 50 m (Ochtrup) bzw. 40 m (Rheine)
Oberfläche:

in Ochtrup bis zur Gemeindegrenze nach Wettringen wg., sonst asph. (In Neuenkirchen wurden der hier ursprünglich ebenfalls wassergebunden ausgeführte Radweg zwischen 2008 und 2011 in vier Abschnitten mit einer Gesamtlänge von 4,3 km und in Rheine ein rund 1 km langer anschließender Abschnitt asphaltiert.)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung des Radelparks Münsterland (Radverkehrsnetz Nordrhein-Westfalen; ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"), teilw. Themenrouten
Eisenbahnstrecke: 2020 / Ochtrup – Rheine; 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 14. Oktober 1905
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1969 (Pv), danach noch Güterverkehr; Stilllegung in Etappen (29. September 1984: Ochtrup – Wettringen, später Wettringen – Neuenkirchen und schließlich Zerschneidung der Trasse bei Rheine durch die B 70n)
Eröffnung des Radwegs:
  • Ratsbeschluss zum Bau des Radwegs Ochtrup – Wettringen: 26. Mai 1978
Messtischblätter: 3709, 3710
Route: Ochtrup – Welbergen – Wettringen – Maxhafen – Neuenkirchen – Rheine.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Ochtrup-Rheine
24.03.2016 -
NW 2.10 Ennigerloh – Westkirchen
Nur rund um Westkirchen ist die Bahnstrecke Neubeckum – Warendorf zu einem Radwanderweg geworden, bei Freckenhorst gestaltet sich die Spurensuche zum Teil schwieriger.
Streckenlänge (einfach): ca. 28,9 km (davon ca. 4,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Die Routenbeschreibung umfasst eine komplette Tour von Neubeckum nach Warendorf
Oberfläche:

unebener Asph.

Eisenbahnstrecke: 9214 (Westfälische Landeseisenbahn) / Neubeckum – Warendorf; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. April 1899 (Neubeckum – Ennigerloh), 22. Juli 1899 (Ennigerloh – Freckenhorst), 1. April 1901 (Freckenhorst – Warendorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1956 (Pv Ennigerloh – Warendorf und Gv Freckenhorst – Warendorf), 27. September 1970 (Pv Neubeckum – Ennigerloh)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4013, 4014*, 4114*
Route: nördlich Ennigerloh – Westkirchen – L 793 Richtung Freckenhorst.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Neubeckum–Warendorf
27.06.2013 -
NW 2.11 Wiedenbrück – Rheda und Langenberg-Benteler – Lippstadt
Die Bahnstrecke verläuft von Lippstadt ausgehend zunächst entlang der (moderat befahrenen) Kreisstraße, dann mitten durch Bad Waldliesborn; die letzten drei Kilometer entlang der B 55 am Nordende des Radwegs bei Benteler sind deutlich weniger attraktiv. Zwischen Wiedenbrück und Rheda ist 2009 ein neuer Alleenradweg entstanden.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,1 km (davon ca. 10,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung vom Bf Lippstadt, in zwei Abschnitten
Höhenprofil: eben (auf 75 m ü. NN)
Oberfläche:

Wiedenbrück – Rheda: asph.; Langenberg-Benteler – Lippstadt: überw. wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; in Bad Waldliesborn freigeg. F; der Weg verläuft zwischen Bad Waldliesborn und Lippstadt straßenbegleitend zur K 75 und ist hier nur für die Fahrtrichtung Süd per Rad zu befahren (in die Gegenrichtung nicht als linker Radweg freigegeben); Wegweisung als Teilstück des BahnRadwegs Hellweg-Weser zwischen Lippstadt bis kurz vor der Einmündung in die B 55 nördlich von Bad Waldliesborn.
Eisenbahnstrecke: 2951 (Rhedaer Bahn) / Lippstadt – Rheda-Wiedenbrück; 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Juni 1887 als Teil der Preußischen Staatsbahn Münster – Rheda – Lippstadt
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv), 16. Juni 1983 (Gv Langenberg – Lippstadt), 1. Dezember 1994 (Gv Wiedenbrück Süd – Langenberg), 31. Dezember 2000 (Gv Rheda-Wiedenbrück – Wiedenbrück Süd)
Eröffnung des Radwegs:
  • Mai 2010
Radwegebau:

Auf dem 3,5 km langen Abschnitt der Strecke zwischen Rheda und Wiedenbrück war im August 2009 der Gleisrückbau weitgehend abgeschlossen. Der im Mai 2010 eröffnete Radweg beginnt an der Ems östlich Bahnhof Wiedenbrück (genauer gesagt an der abgebrochenen Brücke Moorweg), verläuft durch das Gelände der Flora Westfalica und endet an der Einmündung Wieksweg/Hauptstraße.

Messtischblätter: 4115, 4215, 4216, 4316
Route: Wiedenbrück – Rheda und Langenberg-Benteler – Bad Waldliesborn – Lippstadt.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Warendorfer Bahn
15.07.2014 -
NW 2.12 Zechenbahn 'Westfalen': Ahlen – Hamm-Haaren
Kurze, aber hervorragend gemachte Querverbindung von der Werse in Richtung Hamm, die seit April 2010 auch die Brücke über die Lippe einschließt.
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 8,9 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 0,6 km geplant
Anbindung vom Bf Ahlen über bestehende Wege (3,5 km)
Höhenprofil: sehr flache Kuppe von der Werse zur Lippe (70-100 m ü. NN)
Oberfläche:

asph., zwischen Dolberg und dem Datteln-Hamm-Kanal sowie auf der Anbindung entlang der Werse in Ahlen teilw. wg.; Breite in Ahlen: 2,20 m

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR mit Logos Werse-Radweg und Landesgartenschau-Route
Eisenbahnstrecke: Zechenbahntrasse Zeche Westfalen / Ahlen Gbf – Zeche Westfalen – ehem. Kohlenhafen Hamm-Haaren am Datteln-Hamm-Kanal; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1935
Stilllegung der Bahnstrecke: 2000 (Stilllegung der Zeche)
Eröffnung des Radwegs:
  • 26. August 2007: Eröffnung des ersten BA von der Zeche Westfalen bis zur L 822 bei Dolberg
  • 12. Februar 2009: 2. BA von Gut Sternholz zum Alten Uentroper Weg in Hamm-Haaren (Erster Spatenstich am 24. September 2008)
  • 26. April 2010: 2. BA von Dolberg zum Gut Sternholz mit Lippebrücke
  • 19. April 2012: 0,5 km vom Alten Uentroper Weg bis zum Datteln-Hamm-Kanal (Erster Spatenstich am 18. November 2011)
  • 23. Juni 2013: Ahlen, Bergstraße (ehemaliger Güterbahnhof) – Schachtstraße
Radwegebau:

Der erste, im Kreis Warendorf liegende Abschnitt des Radwegs auf der alten Zechenbahn von der Zeche Westfalen in Ahlen zum Datteln-Hamm-Kanal wurde im August 2007 als Teil des nahezu zeitgleich eröffneten Werse-Radwegs eröffnet.

Die südliche Verlängerung zum Alten Uentroper Weg in Hamm-Haaren gestaltete sich deutlich schwieriger, da die Bahnbrücke über die Lippe saniert werden und als Besonderheit mit einem Sichtschutz für Vögel versehen werden musste. Der zweite, am 24. September 2008 in der Verantwortung des RVR begonnene Bauabschnitt wurde daher in zwei Tranchen am 12. Februar 2009 und am 26. April 2010 freigegeben. Zwischen dem 18. November 2011 und dem 19. April 2012 wurde der Weg schließlich bis an den Kanal verlängert.

Auf dem Gelände der Zeche Westfalen in Ahlen wurde ca. 2011 der Weg "Industriefuge" als Nord-Süd-Verbindung angelegt, die nach Süden zum Zechenbahnweg nach Haaren verlängert werden soll. Nördlich des Zechengeländes wurde am 23. Juni 2013 ein 1,4 km langer innerörtlicher Zechenbahnweg freigegeben (Zuwendungsbescheid: August 2011, Baubeginn: November 2012).

Planungen:

In Ahlen fehlt die Verknüpfung der "Industriefuge" mit dem Bahntrassenweg südlich der Werse. Dabei kann die alte Bahnbrücke über die Werse neueren Erkenntnissen zufolge erhalten und saniert werden. Ziel ist es, die Trasse vollständig als Radweg auszubauen. [Juli 2014]

Messtischblatt: 4213*
Route: Ahlen – Dolberg – Hamm-Haaren.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Westfalen
Externe Links (Radweg): Metropole Ruhr (RVR): Radweg auf ehemaliger Bahntrasse in Hamm (Verlängerung)
11.08.2014 -
NW 2.13 Bork – Selm-Beifang
Kurzer Radweg vom Bahnhof Bork nach Selm-Beifang auf einer alten Zechenbahn.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,6 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Zechenbahn Zeche Herman / Bork – Selm-Beifang; 3 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1926 (Stilllegung der Zeche)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4310*
Route: Bork – Selm-Beifang.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Hermann (Selm)
31.07.2013 -
NW 2.14 Münster: York-Ring – Zentrum Nord
Ein Neubauvorhaben auf einem alten Brauereigelände und eine Busstraße als Umleitungsstrecke während des Ausbaus einer Kreisstraße haben im Norden Münsters erste Teilstücke eines Bahntrassenwegs hervorgebracht, der hoffentlich noch weiter zu einer hochwertigen Radwegeverbindung vervollständigt wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,1 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. (Breite 3 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg (Verbindungsstücke auch Straßen); auf Teilstücken HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: WLE / Anschlussgleis; ca. 2,5 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Der Bau des Bahntrassenwegs wird in fünf Abschnitte gegliedert: I York-Ring – Dorpatweg (200 m), II Dorpatweg – Grevener Straße / B 219 (450 m), III Grevener Straße – Salzmannstraße (350 m), IV Salzmannstraße – Kanalstraße (900 m), V Kanalstraße – Zentrum Nord.
Die Realisierung des Abschnitts II erfolgte bis zum Frühjahr 2008 im Rahmen des Projekts "Germania-Campus", der Abschnitt I in den Jahren 2010/11. Der Abschnitt zwischen dem Zentrum Nord und der ehem. Germania-Brauerei wurde im Zuge des Umbaus einer Kreisstraße als Busspur genutzt und ist jetzt Radweg. Ab Herbst 2016 soll er als "Umweltspur" wieder von Bussen genutzt werden, wobei unklar bleibt, was dies für den Rad- und Fußverkehr bedeutet. [Februar 2016]

Messtischblatt: 4011*
Route: Münster (nördlich des Zentrums).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
24.03.2016 -
NW 2.15 Kohlenbahntrasse Hamm
Die Stichbahn zu einem aufgegebenen Zechengelände im nördlichen Hamm verbindet heute als Radweg die angrenzenden Wohngebiete miteinander.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,2 km (davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung, nur Straßenname "Kohlenbahntrasse"
Eröffnung des Radwegs:
  • 2000: Hammer Straße – Graudenzer Weg (1,6 km)
  • 2. Mai 2014: Anbindung Grundhövelweg (0,2 km)
Finanzierung: Kommunaler Radweg der Stadt Hamm
  • OM: 1999 36 92, "Radweg auf der ehem. Zechenbahntrasse von Hammer Str. - Graudenzer Weg", 1.600 m, Baubeginn: 2000
Route: Hamm.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Radbod
25.07.2015 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

NW 3: zwischen Lippe und Ruhr

Das Ruhrgebiet wartet mit unzähligen Bahntrassenwegen auf. Herausragend sind die entstehenden Netze rund um Erzbahn, Kray-Wanner Bahn und Zollvereinweg im Städtedreieck Essen / Gelsenkirchen / Bochum und das Band von HOAG-Bahn und Grünem Pfad in Duisburg und Oberhausen, wo man mitten im Pott große Entfernungen in einem ausgesprochen grünem Umfeld ausschließlich auf ehemaligen Bahnstrecken zurücklegen kann. Viele der Strecken sind sehr kurz: Manche haben nur lokale Verbindungsfunktionen, andere wiederum sind Teil des touristischen Radroutennetzes. Insbesondere Emscher Park Radweg und Rundkurs Ruhrgebiet als Teil der Route Industriekultur verlaufen immer wieder auf stillgelegten Zechenbahnen und anderen Eisenbahntrassen. Von der Stadt Essen wurde Anfang 2006 ein Faltblatt herausgegeben, das eine 36 km lange Bahntrassen-Rundtour durch die Stadt vorstellt: Radtouren in Essen.


Ausschnittsvergrößerung: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken im Ruhrgebiet
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege


NW 3.01a HOAG-Trasse: Duisburg-Walsum – Oberhausen-Sterkrade (ehem. HOAG-Bahn)
Nach fünfjähriger Bauzeit wurde im Mai 2007 der Radweg auf der ehem. HOAG-Bahn freigegeben. An den zahlreichen Brücken finden sich als verbindendes Gestaltungselement überdimensionale Spielsteine – ein lohnendes Ziel im westlichen Ruhrgebiet.
Synonyme: HOAG steht für "Hüttenwerke Oberhausen Aktien Gesellschaft"
Streckenlänge (einfach): ca. 10,5 km (davon ca. 9,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eröffnung der Bahnstrecke: 1891 (Hüttenwerk Oberhausen – Sterkrade; seit 1996 als ÖPNV-Trasse genutzt), 1905 (Sterkrade – Hafen Walsum)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1994 (Hüttenwerk Oberhausen – Sterkrade), 1995 (Sterkrade – Hafen Walsum)
Eröffnung des Radwegs:
  • 27. August 2004: 3 km zwischen Weseler Straße in Oberhausen bis zur Sassenstraße in Duisburg
  • 10. Mai 2007: offizielle Freigabe des gesamten Weges (letzter gebauter Abschnitt: Von-Trotha-Straße bis Weierstraße)
Radwegebau:

Die Trasse wurde Ende 2002 durch den RVR erworben. Kosten für den Radwegebau: ca. 7 Mio. Euro (Förderung: 90 % Land/EU, 10 % Eigenmittel des RVR)

Planungen:

Im Bereich des früheren Zechengeländes soll die Trasse lt. mittelfristigem Investitionsprogramm noch vollständig genutzt werden.

Messtischblätter: 4406, 4407, 4506
Route: Duisburg-Walsum (Römerstraße) – Wehofen – Holten – Weierheide – Oberhausen-Sterkrade Bf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): Wikipedia: HOAG-Trasse
ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg HOAG-Bahn
01.10.2014 -
NW 3.01b Grüner Pfad: Duisburg-Meiderich – Oberhausen-Sterkrade
Auf dem "Grünen Pfad" als Weg zum Ziel: Der Bahntrassenradweg gibt sich recht unspektakulär, umso beeindruckender ist der Besuch im Landschaftspark Duisburg Nord, einem stillgelegten Hüttenwerk.
Synonyme: Bahnpromenade Grüner Pfad
Streckenlänge (einfach): ca. 10,5 km (davon ca. 8,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; zwischen Sterkrade und dem Landschaftspark Wegweisung des Radverkehrsnetzes, zwischen Emscher und Landschaftspark Einschübe von Emscher Park Radweg und Deutscher Fußballroute; auf dem westlichen Abschnitt keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2260 ("Emschertalbahn") / Abzw. Grafenbusch – Duisburg-Neumühl – Meiderich Nord; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1875 (Gv Sterkrade – Ruhrort, Pv ab 15. Oktober)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Dezember 1932 (Pv Grafenbusch – Ruhrort), 31. Dezember 1947 (Gv Sterkrade – Neumühl), 31. Mai 1987 (Gv Neumühl – Meiderich Nord)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1994-96 (Bauabschnitte 1 vom Grafenbusch zur B 8 und 2 von der B 8 bis zur BAB 59)
  • 21. September 2007 (offizielle Eröffnung des 3. Abschnitts von der Gartsträucherstraße bis Am Nordhafen; Baubeginn: Januar 2006)
Radwegebau:

Eine PM des Kommunalverbands Ruhr, die den (10.) Oktober 2000 als Eröffnungsdatum der ersten Abschnitte angibt, scheint sich auf die Grünverbindung zwischen dem Landschaftspark Duisburg und dem Rhein bei Beeckerwerth zu beziehen.

Messtischblätter: 4406, 4407*
Route: Duisburg-Meiderich – Oberhausen-Sterkrade.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Duisburg-Ruhrort–Dortmund
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Grüner Pfad
22.09.2014 -
NW 3.01c Dinslaken – Lohberg (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: - / Duisburg-Hamborn – Dinslaken Zeche Lohberg; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1906-12
Stilllegung der Bahnstrecke: Abbau nach der Stilllegung der Zeche Lohberg (2005)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen:

Mit einem Radweg auf der früheren Zechenbahn soll das bis 2015 zum Bergpark ausgebaute Haldengelände Lohberg an NiederRheinroute und Römer-Lippe-Route angebunden werden. In einem ersten Schritt entsteht dabei seit dem 15. Juli 2013 der 1,6 km lange "Lohberg Corso" durch das Kreativ Quartier Lohberg abseits der ehem. Bahn). Als zweiter Bauabschnitt ist für 2016-19 der Ausbau der südlich anschließenden Zechenbahntrasse geplant. [April 2015]

Messtischblatt: 4406
Route: (geplant: Dinslaken – Lohberg).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zechenbahn Lohberg
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Grünzug Lohbergbahn
Lohberg Corso
27.04.2015 -
NW 3.02a Duisburg: Skulpturenpfad Marxloh (ehem. Wolfsbahntrasse)
Der kurze Bahntrassenweg auf einer alten Hüttenbahn durch den Duisburger Stadtteil Marxloh präsentiert sich als Skulpturenpfad.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung
Stilllegung der Bahnstrecke: 1970er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
  • 1998
Messtischblätter: 4406, 4506
Route: Duisburg-Marxloh.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
08.09.2014 -
NW 3.02b Styrumer Pfad II: Duisburg-Meiderich – Mülheim-Styrum (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km; weitere ca. 5 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 2300 / Duisburg-Ruhrort – Meiderich Süd – Mülheim-Styrum – Essen Hbf; ca. 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1867 (Gv Duisburg-Ruhrort – Mülheim-Styrum, ab 4. Dezember auch Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. April 1995 (Pv Meiderich Süd – Styrum)
Eröffnung des Radwegs:
  • Juni 2002 (bahnparalleler Abschnitt in Mülheim-Styrum; Baubeginn: 16. März 2000)
Finanzierung: Kosten: rund 500.000 €; Förderung zu 90 % aus dem Ökologieprogramm Emscher Lippe (ÖPEL)
Planungen:

Im mittelfristigen Investitionsprogramm des RVR für das regionale Radwegenetz ist der Styrumer Pfad für 2017 vorgesehen unter dem Vorbehalt, dass die Stadt Duisburg eine Verbindung zum Grünen Pfad (NW 3.01b) herstellt. Bei den aktuellen Betrachtungen der Radinfrastruktur im Umfeld des Radschnellweg Ruhr wird dieses Projekt allerdings als langfristiger eingestuft. [März 2016]

Messtischblatt: 4507
Route: (in Diskussion: Duisburg-Meiderich – Oberhausen-Alstaden – Mülheim-Styrum).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELp-Projektdatenbank: Styrumer Pfad II
19.03.2016 -
NW 3.02c Oberhausen-Borbeck – Knappensiedlung
Trotz zweier Brücken und einer neuen Unterführung unter der Bahnstrecke 2280 hindurch kann der kurze Radweg auf einer weiteren Trasse der HOAG seine Trümpfe als Verbindung zwischen der Knappensiedlung, dem Gleispark Frintrop und dem Gehölzgarten Ripshorst noch nicht recht ausspielen, da eine entsprechende Wegweisung fehlt und der Weg nur schwer zu finden ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,7 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung
Eröffnung des Radwegs:
  • Anfang 2009
Messtischblatt: 4507
Route: Oberhausen-Borbeck – Knappensiedlung.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
08.09.2014 -
NW 3.02d Oberhausen: Styrumer Allee
Die Styrumer Allee deckt einen Teil der schon sehr früh aufgegebenen direkten Verbindung vom Oberhausener Hauptbahnhof nach Styrum ab. Sie hat im Süden Anschluss an den Emscher Park Radweg, sonst aber eher eine lokale Erschließungsfunktion.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Radweg mit parallelem Fußweg; keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1862
Stilllegung der Bahnstrecke: 16. April 1888
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4507
Route: Oberhausen (südlich des Hauptbahnhofs).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
18.10.2015 -
NW 3.02e Oberhausen: Rolanddamm
Südöstlich des Oberhausener Stadtzentrums stößt man am Styrumer Friedhof auf ein kleines Fundstück, das früher Teil der Bahn zur Zeche Roland war.
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; zum Teil Wegweisung als Emscher Park Radweg
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4507*
Route: Oberhausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
05.09.2015 -
NW 3.03 Oberhausen-Osterfeld – Bottrop-Fuhlenbrock
Die Bahnanschlüsse der Zeche Jacobi wurden im Rahmen der Oberhausener Landesgartenschau 1999 aufwändig hergerichtet – in Zeiten knapper Kassen fehlt leider das Geld, die Anlagen dauerhaft zu pflegen.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,9 km (davon ca. 4,1 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 1,1 km abseits der beschriebenen Route
inkl. Anfahrt vom Emscher Park Radweg / Rhein-Herne-Kanal am Gasometer Oberhausen; im Bereich des Golfplatzes ist die Bahntrasse auf einem längeren Abschnitt verschüttet
Höhenprofil: l. St. vom Rhein-Herne-Kanal (30 m ü. NN) zum Golfplatz (80 m), dann k. Gef. zur Verzweigung (70 m), der Westast ist nahezu eben
Oberfläche:

wg. (Gelände OLGA – Golfplatz); asph. (Streckenverzweigung – Halde Prosper/Haniel)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; teilweise als Rotbach-Radweg ausgewiesen, im südlichen Abschnitt lokale Wegweisung
Kunstbauten: mehrere Bahnbrücken auf dem Südast
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 1975
Eröffnung des Radwegs:
  • 1999 (Gelände der ehem. Oberhausener Landesgartenschau OLGA)
Messtischblatt: 4407*
Route: R/F-Brücke über den Rhein-Herne-Kanal in unmittelbarer Nähe zum Gasometer Oberhausen – Gelände der Oberhausener Landesgartenschau – Gelände des Volksgolfplatzes Jacobi – Streckenverzweigung bei Fuhlenbrock – Zugang Halde Prosper/Haniel (Steg wenig nördlich der BAB 2).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Jacobi
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Jacobi-Trasse OLGA / Halde Haniel
27.06.2013 -
NW 3.03a Flachglasstrecke: Oberhausen-Osterfeld – Bottrop-Eigen (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 18,4 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 2262 / Oberhausen-Osterfeld – Bottrop Nord; ca. 10 km (1435 mm); als Str. 2273 weiter über Dorsten nach Quakenbrück
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1879 (Pv Oberhausen West – Bottrop Nord – Dorsten, ab 1. Oktober 1886 ab Oberhausen Hbf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Pv und Gv Oberhausen Hbf – Osterfeld Nord), 29. Mai 1960 (Pv Osterfeld Nord – Dorsten); der südlichste Teil der Strecke 2273 wird seit der Stilllegung des Abschnitts Bottrop Nord – Dorsten im Jahre 1974 als Anschlussgleis der Flachglas AG in Gladbeck genutzt
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die nördlich anschließenden 10 km bis Dorsten wurde ins Alleenradwegeprogramm aufgenommen, aufgrund von Grundstücksverkäufen und einer Unterbrechung durch die Autobahn 31 kann der Weg allerdings nicht vollständig auf der Trasse geführt werden. In Kirchhellen wurde daher und aus Kostengründen von einem Ausbau der Trasse Abstand genommen, hier soll eine Route auf vorhandenen Wegen beschildert werden.

Im Herbst 2014 konzentrieren sich die Überlegungen zu einem Ausbau als Radweg auf den südlichen Abschnitt von Oberhausen-Osterfeld bis Bottrop Nord, für den zurzeit die Entbehrlichkeit geprüft wird. Der RVR hat das Vorhaben zusammen mit den Anliegerstädten für den "Emscher Landschaftspark 2020+" angemeldet; ein kurzfristiger Ausbau ist also nicht zu erwarten. [Juli 2015]

Messtischblätter: 4307, 4407
Route: (in Diskussion: Oberhausen-Osterfeld – Bottrop-Eigen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
19.07.2015 -
NW 3.04 Essen Baldeneysee – Essen-Kupferdreh (Ruhrtalbahn)
Der Baldeneysee mit der für Fußgänger, Inliner und Radfahrer ausgebauten Eisenbahnbrücke der Ruhrtalbahn gehört zu den beliebtesten Auslaufstrecken im südlichen Ruhrgebiet. Dementsprechend voll ist es an schönen Wochenenden, also besser unter der Woche besuchen.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,8 km (davon ca. 4,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (50 m ü. NN)
Oberfläche:

asph., in Kupferdreh kurz wg.

Kunstbauten: sehenswerte Brücke (Stahlkonstruktion) über die zum Baldeneysee aufgestaute Ruhr
Eisenbahnstrecke: 2400 / Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen-Kettwig – Essen-Werden – Essen-Kupferdreh – Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Wengern Ost – Hagen-Vorhalle – Hagen Hbf: 80 km (1435 mm; zum Abschnitt Witten-Herbede – Wetter-Wengern siehe NW 4.05c)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Februar 1872 (Pv Düsseldorf – Kupferdreh)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1965 (Pv Werden – Kupferdreh), 1965 (Gv Werden – Heisingen), 1978 (Gv Heisingen – Kupferdreh)
Eröffnung des Radwegs:
Finanzierung: Kommunaler Radweg der Stadt Essen
  • OM: 1978 28 25, "Radweg nördliches Baldeneyufer, Abschnitte 1-3", 6.970 m, Baubeginn 1979
  • OM: 1981 01 25, "Rad-/Gehwegüberführung Baldeneysee", 234 m, Baubeginn: 1983
Messtischblätter: 4507, 4508, 4607, 4806
Route: Essen-Werden – Heisingen – Kupferdreh.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ruhrtalbahn
01.10.2014 -
NW 3.05 Grugaweg: Mülheim-Heißen – Essen-Steele Süd
Etappenweise gewachsen schließt die grüne Querverbindung auf einer von der Rheinischen Bahn gebauten Strecke Gruga und Messe in Rüttenscheid an die Ruhr an.
Synonyme: Gruga-Trasse
Streckenlänge (einfach): ca. 11,8 km (davon ca. 10,7 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 1 km abseits der beschriebenen Route
Oberfläche:

wg. (Mülheim-Heißen – Messe), Rest der Strecke: asph.; bis 24. Oktober 2014 wurden 3,7 km des Weges zwischen der Messe und Sankt Annental (bisheriges Ende der Asphaltstrecke in der Nähe der Zornigen Ameise) asphaltiert.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; entlang der Ruhr teilw. getrennte Wege für Radfahrer und Fußgänger; HBR-Beschilderung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"); entlang der Ruhr auch als Teil des Rundkurses Ruhrgebiet
Kunstbauten: zwei Stahlbrücken der ehemals zweigleisigen Strecke entlang der Ruhr
Eisenbahnstrecke: 2180 / Mülheim (Ruhr)-Heißen – Essen-Steele Süd – Altendorf (Ruhr); 15 km (1435 mm, teilw. zweigleisig)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1872 (Gv Mülheim-Heißen – Rüttenscheid), 15. Juni 1878 (Gv Rüttenscheid – Essen-Steele Süd), 21. Januar 1879 (Gv Essen-Steele Süd – Altendorf / Ruhr), 1. Juli 1879 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: Der Abschnitt Essen-Steele Süd – Altendorf wurde nach der Sprengung der Ruhrbrücke im Jahre 1945 nicht mehr in Betrieb genommen. 29. Mai 1965 (Pv Heißen – Essen-Steele Süd); 1979 (Gv Rellinghausen – Essen-Steele Süd), 1999 (Gv Mülheim-Heißen – Essen-Rüttenscheid), 31. August 2001 (Stilllegung Mülheim (Ruhr) Heißen – Essen-Rüttenscheid)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1980er Jahre: entlang der Ruhr
  • 1998: Rüttenscheid / Messe – Zornige Ameise
  • 12. Juli 2004: 800 m zwischen Grugapark und Messe (Rüttenscheider Straße bis Kühlshammer Weg)
  • März 2005: Mülheim-Heißen – Grugapark (offizielle Eröffnung der seit November 2004 befahrbaren Route)
  • 28. Mai 2015: Anbindung an Rheinische Bahn
Planungen:

Für den Ast vom Rüttenscheider Bf nach Essen-Bergerhauen (ca. 1,5 km, sog. "Rommenhöller Gleis") war ebenfalls ein Ausbau in der Diskussion: siehe NW 3.05c.

Besonderheiten: 2017 wird der Grugaweg aufgrund von Brückenbauarbeiten im Bereich Rellinghausen gesperrt. [April 2016]
Messtischblätter: 4507, 4508
Route: Mülheim-Heißen – Essen-Frohnhausen – Holsterhausen – Rüttenscheid – Rellinghausen – Annental – Zornige Ameise – Essen-Steele (Ruhrbrücke).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: In unmittelbarer Nähe zum Grugaweg befindet sich in Fulerum ein weiterer interessanter Radweg auf einer früheren EVAG-Spurbustrasse, die 2009 aufgegeben wurde und im Mai 2014 als Radweg wiedereröffnet wurde.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Mülheim-Heißen–Altendorf (Ruhr)
24.05.2016 -
NW 3.05a Essen-Steele Ost – Essen-Freisenbruch (ehem. Veltenbahn)
Kurze Stichbahn, auf der die Steigung von der Ruhr nach Freisenbruch angenehm zu überwinden ist. Am Nordende sind wichtige Routen des lokalen Radwegenetzes noch nicht umgesetzt, sodass dieser Trumpf bisher nicht richtig ausgespielt wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eröffnung der Bahnstrecke: urspr. Zechenbahn zur Zeche "Eintracht Tiefbau", nach deren Stilllegung 1925 Anbindung an die Fettfabrik Velten
Stilllegung der Bahnstrecke: 1980er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
  • 1996
Messtischblatt: 4508
Route: Bf Essen-Steele Ost – Essen-Freisenbruch (Alleestraße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
21.10.2014 -
NW 3.05b Essen-Altendorf – Essen-Borbeck
Die kurze Verbindungsbahn zwischen dem Hp Borbeck und dem ehemaligen Bahnhof Altendorf an der Rheinischen Bahn (NW 4.01) wurde als Erschließungsweg des künftigen Radschnellweg Ruhr ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (davon ca. 1,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2174 / Essen-Altendorf – Essen-Borbeck; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. März 1912 (Gv), 5. Juni 1925 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Mai 1950 (Pv), 10. August 1984 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 31. August 2013
Radwegebau:

2012/13 wurde der von der Rheinischen Bahn abzweigende 2 km lange Ast nach Essen-Borbeck durch den Regionalverband zu einem Radweg ausgebaut; Baubeginn war am 17.09.2012. 900 m der Trasse wurden dabei vom RVR erworben, der bahnparallele Abschnitt bleibt im Eigentum der Deutschen Bahn.

Messtischblatt: 4507*
Route: Essen-Altendorf – Essen-Borbeck.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
24.03.2016 -
NW 3.05c Rommenhöller Gleis: Essen-Rüttenscheid (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Seit langem ist immer mal wieder von einem geplanten Radweg auf der von der Grugabahn in Essen-Rüttenscheid nördlich abzweigenden "Rommenhöller Kohlensäurebahn" zu lesen. [März 2015]

Messtischblatt: 4508
Route: (in Diskussion: Essen-Rüttenscheid).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
16.03.2015 -
NW 3.05d Mülheim: ehem. Linie 104 (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Auf einem 1,8 km langen Abschnitt der ehemaligen Straßenbahnlinie 104 soll bis 2015 ein "Bürgerradweg" entstehen, die erforderlichen Mittel wurden im April 2015 vom Land freigegeben. Bereits im Juni 2014 hatte die Bezirksregierung Düsseldorf einer erforderlichen Stilllegung zugestimmt, eine formale Freistellung scheint bei einer Straßenbahnstrecke nicht erforderlich zu sein. Mit einem Bau ist frühestens 2017 zu rechnen. [März 2016]

Messtischblatt: 4507*
Route: (geplant: Essen: Zeppelinstraße zwischen Hauptfriedhof und Flughafen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Straßenbahn Mülheim/Oberhausen
19.03.2016 -
NW 3.06 Essen-Altenessen
Beide Äste der Streckenverzweigung westl. des ehem. Bahnhofs Essen-Katernberg Nord sind heute Teil des Emscher Park Radwegs. Sehenswert: Stahlfachwerkbrücke an der ehem. Zeche Carl.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,2 km abseits der beschriebenen Route
Oberfläche:

überw. wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Emscher Park Radweg (neu beschildert) bzw. "Verbindungsweg"
Kunstbauten: Stahlfachwerkbrücke über die ehem. Bahnstrecke Essen-Altenessen – Essen-Altenessen Rheinisch (heute L 448); die früher unmittelbar benachbarte Brücke über die Altenessener Straße existiert nicht mehr
Eisenbahnstrecke: 2172 ("Helenenbahntrasse") / Essen Hbf – Essen-Katernberg Nord – Richtung Gelsenkirchen-Bismarck; 12 km (1435 mm)
2253 / Essen-Katernberg Nord – Oberhausen-Osterfeld Süd; 7 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: Str. 2253: 1970er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
  • Str. 2253 im Bereich des Wilhelmparks: Mitte der 1980er Jahre
Messtischblätter: 4407, 4408, 4507, 4508
Route: Westast: Vogelheimer Straße – ehem. Zeche Carl – Verzweigung am Nordfriedhof Essen (Verlängerung von der Krablerstraße zur Vogelheimer Straße geplant);
Südast: Verzweigung am Nordfriedhof Essen – Wilhelmpark.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
23.02.2008 -
NW 3.06a Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße
Kurzer lokaler Weg in Altenessen-Nord an Kleingärten entlang.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km (davon ca. 0,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4407, 4408
Route: Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße zw. Wolbeckstraße und Altenessener Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
23.02.2008 -
NW 3.06b Essen-Altenessen: Bf Altenessen – Stauderkreisel
Kurze, aber wichtige Radverbindung vom Bf Altenessen in Richtung Norden. Nördlich des Stauderkreisels ist eine vierspurige Straße an die Stelle der Bahn getreten.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,4 km abseits der beschriebenen Route
Etwas weiter nördlich ist ein kurzes Stück zwischen der Straße Böhmerheide und der BAB 42 ebenfalls als Weg ausgebaut.
Oberfläche:

wg. (soll ebenfalls asphaltiert werden); auf dem nördlichen Teil asph. (rückgebaute Straße)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes
Eisenbahnstrecke: 2255 / Bf Essen-Altenessen – Gbf Essen-Altenessen Rheinisch; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Februar 1912 (nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: Oktober 1961
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4408, 4508
Route: Essen-Altenessen: parallel zur Kolpingstraße zw. Wolbeckstraße und Altenessener Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
10.02.2016 -
NW 3.06c Essen-Altenessen: südlich der Schonnefeldstraße
Kurzer lokaler Weg mit Anschluss an NW 3.06b zum Bahnhof Altenessen.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,9 km
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2254 / Essen-Vogelheim – Essen-Altenessen Rheinisch; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. Januar 1898 (nur Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1987
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4508
Route: Essen-Altenessen: südlich der Schonnefeldstraße zw. B 224 und Altenessener Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
23.02.2008 -
NW 3.06d Essen-Bochold: Anschluss Zeche Wolfsbank u. a.
Südlich des S-Bahnhof Essen-Bergeborbeck gibt es mehrere als Wegeverbindungen erhaltene Trassenstücke, von denen aber nur ein Teil als Radweg ausgewiesen ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,6 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung nur auf dem nordwestlichen Abschnitt
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4507
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
03.12.2014 -
NW 3.06e Krupp-Bahn (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 7,3 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Der Ausbau der Krupp-Bahn zu einem 7,3 km langen Radweg ist für 2017 geplant. [November 2014]

Messtischblatt: 4507
Route: (in Diskussion: Essen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
03.12.2014 -
NW 3.06f Essen: Grünzug Zangenstraße (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 2,3 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Zwischen der Pferdebahnstraße an der Rheinischen Bahn (NW 4.01) und dem S-Bahnhof Altenessen soll die im Vergleich zur Krupp-Bahn (NW 3.06e) etwas weiter östlich liegende Trasse ebenfalls zu einem Radweg ausgebaut werden. Im Programm "ESSEN.Neue Wege zum Wasser" wird das Vorhaben nach einer kurz parallel verlaufenden Straße als "Zangenstraße" geführt. [Juni 2015]

Messtischblätter: 4507, 4508
Route: (geplant :Essen: Rheinische Bahn / Krupp-Bahn – Segeroth-Park – Bf Altenessen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
22.06.2015 -
NW 3.07 Zollvereinweg: Essen-Katernberg – Essen Mechtenberg
An der Kokerei Zollverein beginnt der Zollvereinweg, der als Teil des Emscher Park Radwegs in ein größeres System untereinander verbundener Bahntrassenradwege im Städtedreieck Essen, Gelsenkirchen und Bochum eingebunden ist. Unterwegs passiert man den markanten Förderturm der Zeche Zollverein.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,7 km (davon ca. 5,1 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,5 km abseits der beschriebenen Route
Höhenprofil: eben (50-60 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (ursprünglich wg.; wurde zwischen dem 21. Oktober und 21. Dezember 2013 asphaltiert)

Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung gemäß HBR (Emscher Park Radweg)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2. April 2000: wassergebundene Decke
  • 10. Juni 2007: Erster Bauabschnitt des Zollverein-Parks
  • 21. Dezember 2013: Asphaltierung des Zollvereinwegs
Messtischblatt: 4508(*)
Route: Kokerei Zollverein (sehr sehenswert!) – Zeche Zollverein (Schacht 3/7/10) – Mechtenberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Zollverein
Wikipedia: Kokerei Zollverein
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Zollvereinweg
22.09.2014 -
NW 3.07a Nordsternweg: Essen-Katernberg, Zollverein – Schurenbachhalde
Die inzwischen abgebaute Museumseisenbahn "Emscher-Park-Bahn" wurde größtenteils zu einem Radweg von der Zeche/Kokerei Zollverein zum Rhein-Herne-Kanal ausgebaut. Die Trasse ist – für Bahntrassenwege im Ruhrgebiet eher ungewöhnlich – asphaltiert und stellt eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar.
Synonyme: In der Planungs- und Bauphase wurden für diese Strecke verschiedene Bezeichnungen verwendet: "EPEG-Trasse" sowie "Beisentrasse" und "Schupp-Kremmer-Weg"
Streckenlänge (einfach): ca. 4,9 km
Oberfläche:

asph. (bis auf kurzes Stück im Bereich einer älteren Brücke)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung mit Einschüben "Nordsternweg" (als Verbindungsweg)
Eröffnung des Radwegs:
  • 14. Mai 2010
Besonderheiten:

Aufgrund von Bauarbeiten ist der Nordsternweg vom 18. Januar bis Mitte April 2016teilweise gesperrt. Informationen zur Umleitung: www.route-industriekultur.de/route-per-rad

Messtischblätter: 4408*, 4508*
Route: Zollverein – Schurenbachhalde (Rhein-Herne-Kanal).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Zollverein bis Schurenbachhalde
20.01.2016 -
NW 3.07b Essen, westl. Nordsternpark
Streckenlänge (einfach): ca. 0,8 km
Oberfläche:

wg.

Eröffnung des Radwegs:
Route: Essen, westl. Nordsternpark.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
10.02.2016 -
NW 3.08 Essen Mechtenberg – Gelsenkirchen-Ückendorf (ehem. Kray-Wanner Bahn)
Die Bedeutung des an sich recht unscheinbaren Radwegs auf der ehemaligen Kray-Wanner Bahn liegt in der Verbindungsfunktion zwischen den unmittelbar anschließenden Bahntrassenwegen, u. a. dem Zollvereinweg und dem Erzbahnweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,8 km
Oberfläche:

ursprünglich überw. wg.; im Winter 2011/12 wurde ein 3,5 km langer Abschnitt zwischen der Halde Rheinelbe und dem Anschluss an die Erzbahn asphaltiert, zwischen Oktober und Dezember 2013 folgte der Übergang zum Zollvereinweg

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung gemäß HBR (Emscher Park Radweg)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1874 (ab 1889 Zechenanschlussbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1993
Eröffnung des Radwegs:
  • Sommer 2002, Anbindung an die Erzbahn: Frühjahr 2005
Messtischblätter: 4408, 4508
Route: Essen Mechtenberg – Gelsenkirchen-Ückendorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kray-Wanner-Bahn
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Kray-Wanner Bahn
22.09.2014 -
NW 3.08a Gelsenkirchen-Ückendorf – Gelsenkirchen (östl. des Hbf)
Der Abzweig von der Kray-Wanner Bahn in Richtung Gelsenkirchen Hbf endet leider am nördlichen Ende abrupt an einer steilen Treppe.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4408
Route: Verzweigung Bergmannstraße (Anschluss Kray-Wanner Bahn NW 3.08) – Ückendorfer Straße (östlich des Hbf Gelsenkirchen unmittelbar südlich der Eisenbahnunterführung der Ückendorfer Straße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Almagelände
28.04.2014 -
NW 3.08b Bochum-Leithe: Anschluss Zeche Holland 3/4
Über eine neu errichtete Brücke gelangt man von der Kray-Wanner Bahn zum Zechengelände des stillgelegten Bergwerks Holland 3/4.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,1 km (davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.; im Bereich der Halde Rheinelbe asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • zweite Jahreshälfte 2002
Messtischblatt: 4508*
Route: Abzweigung von der Kray-Wanner Bahn südlich der Halde Rheinelbe.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
28.04.2014 -
NW 3.08c Gelsenkirchen-Ückendorf: Anschluss Bergwerk Rheinelbe
Die unter der Kray-Wanner Bahn hindurchführende Bahntrasse zum stillgelegten Bergwerk Rheinelbe war bis zum Ausbau der Erzbahntrasse Teil des Emscher Park Radwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,3 km (davon ca. 1,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-Radweg, Wegweisung gemäß HBR
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4508
Route: Gelsenkirchen-Neustadt – Gelsenkirchen-Ückendorf (Bahnlinie nahe dem Gbf Gelsenkirchen-Wattenscheid); die Route unterquert die Kray-Wanner Bahn.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
28.04.2014 -
NW 3.09 ErlebnisTrasse Erzbahn: Bochum-Westpark – Hafen Grimberg (Rhein-Herne-Kanal)
Im Juni 2009 war es soweit: Der Erzbahnweg ist mit dem Brückenschlag über den Rhein-Herne-Kanal fertig! Die auf bis zu 15 m hohen Dämmen verlaufende Trasse ist das absolute Highlight der Bahntrassenradwege im Ruhrgebiet, in dessen Umfeld zahlreiche weitere Wege zu finden sind. Allein die kühnen Brückenkonstruktionen über Rheinische Bahn / Gahlensche Straße und die sanierte Pfeilerbahn sind derart spektakulär, dass man sich's einfach angesehen haben muss.
Synonyme: Panoramaradweg Erzbahntrasse; Erzbahnweg im regionalen Grünzug D
Streckenlänge (einfach): ca. 12,9 km (davon ca. 8,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anfahrt vom Hbf Bochum
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von knapp 100 m ü. NN am Westpark auf 45 m am Rhein-Herne-Kanal
Oberfläche:

wg., 2012 wurde der Abschnitt südlich der Pfeilerbahn asphaltiert; ab voraussichtlich Herbst 2016 sollen auch die nördlich anschließenden 3 km bis zur ZOOM Erlebniswelt asphaltiert werden (Dauer: ca. sechs Wochen; ein negatives Votum des Landschaftsbeirats wurde im März 2015 vom Herner Umweltausschuss überstimmt).

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung, die Strecke wird in Teilen durch den Emscher Park Radweg abgedeckt
Kunstbauten: Die Erzbahn überquert zahlreiche Straßen und andere Eisenbahnen. Diese Brücken wurden für den Radweg saniert oder neu gebaut, für den 2. Bauabschnitt zwischen Kabeisemannsweg und Kray-Wanner Bahn seit 2003. Aufstellung der Brücken (beginnend am Bochumer Westpark): Gahlensche Straße (Neubau "Erzbahnschwinge") – Rheinische Bahn (Neubau) – Fachwerkbrücke Rheinische Bahn – BAB 40 – Darpestraße – Kabeisemannsweg (niveaugleiche Querung) – Reichsbahn – Blumenkampstraße – Günningfelder Straße – Finckenweg – Hofstraße – Pfeilerbahn – Elfriedenstraße – Florastraße – Königsberger Straße – Bickernstraße – Wilhelmstraße / K 12 – Unterquerung BAB 42 – Unterquerung Eisenbahnstrecke 2153 – Hüller Bach
Eröffnung der Bahnstrecke: 1913 (nördl. Teil) / 1929 (südl. Teil)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1993 (nördl. Teil) / Ende der 60er Jahre (südl. Teil)
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Die ersten 2,5 km zwischen dem Westpark Bochum und Kabeisemannsweg am Modellflugplatz Dahlhauser Heide wurden am 27. April 2003 offiziell eröffnet. Ende 2004 wurde das anschließende Teilstück bis zur Pfeilerbrücke und die Anbindung zur Kray-Wanner Bahn fertig gestellt (offizielle Eröffnung Mai 2005). Die Pfeilerbrücke selbst wurde seit November 2004 saniert und zusammen mit dem Abschnitt bis zur Wilhelmstraße am 24. April 2006 freigegeben. Seit April 2008 sind zwischen der Wilhelmstraße und dem Hafen Grimberg zwei weitere Kilometer befahrbar und wurden am 26. Oktober 2008 zusammen mit dem letzten Teilstück bis an den Kanal eröffnet. Am 20. Juni 2009 wurde die Erzbahntrasse mit dem Brückenschlag über den Rhein-Herne-Kanal vollendet.

Planungen:

2013 wurde mit dem Ausbau des ersten Abschnitts einer 8 km langen Radroute vom Bochumer Westpark zum Schlosspark Weitmar am Springorum-Radweg (NW 3.20) begonnen, der den Tunnel einer Zechenbahntrasse unter der Alleestraße nutzen wird: siehe NW 3.09b. [April 2014]

Messtischblätter: 4408*, 4509(*)
Route: Bochum-Westpark – Hafen Grimberg (Rhein-Herne-Kanal).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Erzbahn (Bochum)
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Erzbahntrasse
26.12.2015 -
NW 3.09a Bochum: rund um die Zeche Hannover
Die Ost-West-Verbindung von der Zeche Hannover nach Bochum-Riemke steht etwas unverdient im Schatten der benachbarten, deutlich hochwertiger ausgebauten Bahntrassenwege.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: zwischen Erzbahntrasse und Zeche Hannover HBR-Wegweisung.
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4408, 4409
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
26.10.2014 -
NW 3.09b Parkband West: Bochum Westpark (Jahrhunderthalle) – Bochum-Weitmar
Bis 2016 soll westlich des Bochumer Zentrums eine grüne Nord-Süd-Verbindung entstehen, die Erzbahntrasse und Springorum-Radweg miteinander verbindet. Sie wird mehrere kürzere Bahntrassenabschnitte verknüpfen, erste Bauarbeiten sind bereits abgeschlossen, andere Abschnitte können zu Fuß erkundet werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,9 km (davon ca. 1,1 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 0,6 km geplant
Höhenprofil: l. Gef. von 130 auf 80 m ü. NN vom Westpark bis zu den Bahnstrecken Essen – Bochum, dann nahezu eben nach Weitmar
Oberfläche:
Status / Beschilderung: begehbare Trassenstücke zurzeit als Fußwege bzw. ohne StVO-Beschilderung; ein kurzes Stück ist R 27 des alten R-Wege-Netzes beschildert sonst keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • November 2014 (Unterführung Alleestraße südwestlich der Jahrhunderthalle bis Kreisverkehr Kohlenstraße)
Finanzierung: Die Unterführung Alleestraße wurde aus dem Programm "Stadtumbau West" gefördert
Planungen:

Im Bereich der beiden Bahnbrücken nordöstlich von Höntrop wird zurzeit gebaut, wobei in beide Brücken Metallröhren für den Radweg eingesetzt wurden. Diese Arbeiten sind fast abgeschlossen. Bei Eppendorf wurde im November 2015 außerdem mit dem Ausbau zwischen dem Sportplatz an der Engelsburger Straße und dem Lilienweg begonnen. Die Arbeiten sollen im Herbst 2016 abgeschlossen werden. [Januar 2016]

Messtischblatt: 4509
Route: (geplant: Bochum Westpark (Jahrhunderthalle) – Bochum-Weitmar).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): PM Die Grünen, Bochum
18.01.2016 -
NW 3.09c Bochum-Höntrop
Nur noch wenige Passagen dieser lokalen Wegeverbindung auf einer Zechenbahn im Bochumer Westen weisen typische Trassenmerkmale auf.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und teilw. wg.

Status / Beschilderung: westlicher Bahntrassenabschnitt: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist überwiegend Teil des Wattenscheider Bergbauwanderweg mit zahlreichen Informationstafeln
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4508, 4509
Route: Bochum-Höntrop.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
16.03.2015 -
NW 3.10 Gelsenkirchen-Bismarck (ConsolPark)
Der Radweg auf dieser früheren Zechenbahn verknüpft die ehem. Zeche Consolidation über drei Brücken mit dem Erzbahnweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,8 km (davon ca. 2,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung vom Hauptbahnhof Gelsenkirchen
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg bzw. freigeg. Fußweg; keine Wegweisung; Anbindung zum Hbf Gelsenkirchen über das Radverkehrsnetz (Straßen und Radwege; beschildert)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1998 (1. BA), 2000 (2. BA), Ende 2001 (gesamt); Eröffnung des ConsolParks: 2003; Projektabschluss: 31. Dezember 2004
Messtischblatt: 4408
Route: Bismarckstraße – Zeche Consol – Erzbahn (Reckfeldstraße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Consolidation
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Grünzug Bismarck West
22.09.2014 -
NW 3.10a Gelsenkirchen-Schalke
Kurzer innerstädtischer Radweg auf dem zweiten Streckengleis parallel zu einer Güterbahn.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 2230 / Gelsenkirchen-Hessler – Gelsenkirchen Hbf; 5 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • Frühjahr 2009
Planungen:

Langfristig ist eine Weiterführung des Wegs in Richtung Norden bis zum Westfriedhof geplant.

Messtischblatt: 4408
Route: Gelsenkirchen: Schlosser-/Wilhelminenstraße – Stadtgarten/Altstadt (Robert-Koch-Straße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Grünverbindung Güterbahnhof Schalke-Süd
08.09.2014 -
NW 3.11a Bottrop-Batenbrock
Kurze Verbindungsstrecke vom ehemaligen Zechengelände und heutigen Stadtteilpark Prosper III zum Fuß der ehem. Halde, auf deren Plateau jetzt die Landmarke Tetraeder steht.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,2 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eröffnung der Bahnstrecke: ca. 1906 (Zechenbahn zur Zeche Prosper III, auf deren Gelände sich heute der Prosper-Park befindet)
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. Mitte der 1980er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4407*
Route: Lange-Kamp-Weg westlich der ehem. Halde der Zeche Prosper ("Haldenereignis Emscherblick").
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
24.03.2016 -
NW 3.11b Essen-Karnap: rund um "Oberland-Glas"
Westlich und nördlich des Oberland-Glas-Geländes wird der frühere Zechenstandort von einem recht typischen Bahntrassenweg begrenzt, der am Südende kurz Teil des Emscher Park Radwegs ist und sich am nördlichen Ende verliert.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,8 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: Werkbahn der Glaswerke Ruhr, später Veba-Glas AG
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4407*
Route: Essen-Karnap: westlich und nördlich der Glasfabrik.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
27.06.2013 -
NW 3.11c Bottrop-Batenbrock – Gladbeck-Schultendorf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km geplant
Oberfläche:
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 2012; Abbau der Gleise: Oktober2014
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

In Gladbeck wird inzwischen etwas nachdrücklicher ein Ausbau des 2,1 km langen Abschnitts der stillgelegten Zechenbahntrasse zwischen Bottroper Straße und Möllerstraße diskutiert, der bis zum Tetraeder in Bottrop-Batenbrock weitergeführt werden könnte. Zurzeit bemüht sich der RVR um einen Ankauf der Strecke. [Januar 2015]

Messtischblatt: 4407*
Route: (in Diskussion: Bottrop-Batenbrock – G.-Ellinghorst – Gladbeck-Schultendorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
02.02.2015 -
NW 3.11d Bottrop
Der in etwa parallel zur Bahnstrecke Bottrop - Gladbeck verlaufende Bahntrassenweg ist leider aufgrund einer nicht als Radweg genutzten zweigeteilt. Vielleicht gibt es ja eine Chance auf Nachbesserung, da er Teil des Emscher Park Radwegs ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Status / Beschilderung: nur teilw. StVO-Beschilderung; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4407*
Route: Bottrop: Bahnhofstraße bis Brakerstraße (südöstlich Bottrop Hbf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
24.03.2016 -
NW 3.12 Hugo-Bahntrasse: Gelsenkirchen-Buer – Schalke-Nord
LogoVom Rhein-Herne-Kanal zur ehemaligen Zeche Hugo bei Gelsenkirchen-Buer ist ein sympathischer kurzer Bahntrassenweg entstanden, der bei Sutum zwar immer noch nicht fertig durchgezogen werden konnte, mit dem in Privatinitiative als kleine Erinnerungsstätte an die Hugo-Bahn hergerichteten Schrankenwärterhäuschen an der Horster Straße aber ein echtes Schmuckstück besitzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,8 km (davon ca. 3,6 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 1 km geplant
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Stilllegung der Bahnstrecke: Die Zeche Hugo wurde 2000 stillgelegt.
Eröffnung des Radwegs:
  • 17. November 2008
Radwegebau:

Bau durch Regionalverband Ruhr; Förderung: 90 % Ökologieprogramm Emscher-Lippe, 10 % Eigenmittel RVR

Planungen:

Der Bau begann im Dezember 2005 mit der Neuerrichtung einer Brücke über den Lanferbach (Anbindung an Halde Rungenberg). Am südlichen Ende des Weges war ein rund 1 km langer Abschnitt zwischen der Pfeilstraße und der Sutumer Brücke noch im Besitz der Bahn und konnte zunächst nicht ausgebaut werden. Diese Lücke sollte bis Sommer 2013 geschlossen werden; nach weiteren Verzögerungen soll dieses Stück jetzt bis Ende 2016 fertig gestellt werden.

Am Nordende wurde der Radweg in den entstehenden Biomassepark auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks Hugo 2/5/8 verlängert. [April 2016]

Messtischblatt: 4408
Route: Gelsenkirchen-Buer – Beckhausen – Sutum – Schalke-Nord (Rhein-Herne-Kanal).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Hugo
24.05.2016 -
NW 3.13a Gelsenkirchen-Erle: ehem. Verbindungsbahn Graf Bismarck 2/6/9 zu 3/5
Der Weg auf der ehem. Zechenbahn Graf Bismarck dient als autofreie Querverbindung im Gelsenkirchener Stadtteil Erle.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Verbundpflaster

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: Zechenbahn Graf Bismarck 2/6/9 – Graf Bismarck 3/5
Eröffnung der Bahnstrecke: ca. 1895
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1966
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4408*
Route: Gelsenkirchen-Erle: Willy-Brandt-Ring – Cranger Straße (Wohngebiet "An der Gräfte" anstelle der ehem. Schachtanlage 3/5).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Graf Bismarck
27.06.2013 -
NW 3.13b Gelsenkirchen-Erle – Eichkamp
Der kurze Bahndammweg von Erle zum Emscherbruch endet abrupt vor der Zentraldeponie und schließt hier an den Emscher Park Radweg an.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,4 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Abzweig zum Schacht Emschermulde ca. 500 m
Oberfläche:

asph. und wg.

Status / Beschilderung: Teil des Emscherwegs
Eisenbahnstrecke: Zechenbahn Graf Bismarck 2/6/9 – Graf Bismarck 7/8 (Eichkamp)
Eröffnung der Bahnstrecke: ca. 1910
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1966
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4408*
Route: Gelsenkirchen-Erle: Cranger Straße / Münsterstraße – Holzbachstraße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Graf Bismarck
27.06.2013 -
NW 3.13c Gelsenkirchen-Resse – Herten (ehem. Ewaldbahn)
Von einem Aussichtpunkt an der Trasse der Ewaldbahn kann man die Ausmaße der Bergsenkung in diesem Bereich erahnen.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; die Trasse ist Teil des Emscher Park Radwegs
Eisenbahnstrecke: Zechenbahn Ewald – Ewald 3/4 (Resse)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4408*
Route: Gelsenkirchen-Resse – Herten.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Ewald
27.06.2013 -
NW 3.14 Allee des Wandels: Herten-Westerholt – Halde Hoheward
Mit der "Allee des Wandels" (früher: "Radweg Zechenbahn") steht ein weiterer RVR-Bahntrassenweg kurz vor der Vollendung. Er verbindet über eine landschaftlich reizvolle Strecke mehrere Zechenstandorte.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,1 km
Oberfläche:

asph. (Breite :3,5 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; bisher keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • 19. Mai 2014: die ersten beiden Bauabschnitte von der Feldstraße in Herten bis zur Rietstraße in Recklinghausen
  • Mai 2015: Lückenschluss Herten
  • 30. April 2016: Lückenschluss Schlägel&Eisen
Finanzierung: Der Weg wurde zu 90 % vom Land NRW, aus dem Ökologieprogramm Emscher-Lippe und dem Ziel-2-Programm gefördert.
Radwegebau:

Auf der südlichen und westlichen Verlängerung der Trasse wurde seit dem Spätherbst 2011 bis Frühjahr 2016 ein ca. 9,5 km langer Bahntrassenweg von Herten-Süd über Hochlar, Disteln und Langenbochum nach Westerholt in vier Bauabschnitten gebaut. Mit dem Wegebau des ersten 2 km langen Bauabschnitts vom Pothmannshof in Herten bis zur Kreuzung Akkoallee/Kaiserstraße in Recklinghausen wurde am 24. Oktober 2012, der zweite Bauabschnitt (3 km) Ende Juni 2013 begonnen. Im Mai 2015 wurde als dritter Bauabschnitt der Lückenschuss zur Halde Hoheward freigegeben. Der Westabschnitt mit dem Schlägel-und-Eisen-Gelände verzögerte sich bis Frühjahr 2016.

Planungen:

Nach Vorstellungen aus der Hertener Stadtverwaltung könnte in einem weiteren Schritt auch der Zechenbahntunnel unter der Halde Hoheward mit einbezogen werden. [Oktober 2015]

Messtischblätter: 4308(*), 4309, 4408*, 4409*
Route: Herten-Westerholt – Herten – Recklinghausen – Zeche Ewald.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Halde Hoheward bis Herten-Westerholt
Fahrradstadtplan Herten
24.05.2016 -
NW 3.14a Kunstmeile: Zechenbahntrasse Blumenthal 1/2/6
Der kurze Bahntrassenradweg am Südrand von Recklinghausen dient jetzt als Anbindung an den Zechenbahnweg Hoheward-Westerholt.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,5 km (davon ca. 2,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.; die Neubaustrecke westlich der Rietstraße wurde wie der Zechenbahnweg NW 3.14 asphaltiert

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweiser bisher nur am östlichen Streckenende; Anbindung: Radverkehrsnetz
Eröffnung des Radwegs:
  • 3. Mai 2005
  • Das westliche Ende wurde 2013 mit dem neuen Zechenbahnweg NW 3.14 verknüpft.
Planungen:

Am östlichen Ende soll der Weg von der Kurt-Schumacher-Allee bis zur Hubertusstraße verlängert werden.

Messtischblatt: 4309
Route: Recklinghausen-Stuckenbusch – Recklinghausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Zechenbahntrasse Blumenthal 1/2/6
16.03.2016 -
NW 3.14b Herne: Vestische Straßenbahn, Linie 7
Kaum noch zu erkennen ist die Trasse der ehemaligen Linie 7 Vestischen Straßenbahn.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: - / Recklinghausen – Sinsen – Hüls; ? km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: ab 27. Mai 1914
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4408*
Route: Herne:.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Vestische Straßenbahnen
15.11.2015 -
NW 3.14c Marl: ehem. Zechenbahnen
In den Marler Stadtteilen Brassert und Drewer lassen sich zwei frühere Zechenbahntrassen erkunden. Der nördliche Ast zum Wesel-Datteln-Kanal ist durch ein Gewerbegebiet unterbrochen und nur eingeschränkt radtauglich. Nur ein ganz kurzes Stück ist als Teil des Rundkurses Ruhrgebiet wegweisend beschildert.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,3 km (davon ca. 3,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Asphalt bzw. Verbundpflaster, außerorts verdichtete Erde

Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4308*
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Auguste Victoria
Wikipedia: Zeche Brassert
22.09.2014 -
NW 3.15 ehem. Zechenbahn General Blumenthal VIII: Oer-Erkenschwick
Unspektakulärer Weg mit kleinem Eisenbahndenkmal, der noch in Verbindung mit der geplanten König-Ludwig-Trasse interessant werden könnte.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,3 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Eröffnung des Radwegs:
  • Anfang der 1960er Jahre; Holzbrücke anstelle der 1988 abgerissenen Zechenbahnbrücke über die Recklinghäuser Straße: 1995
Messtischblatt: 4309
Route: Siepen – Oer-Erkenschwick.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
19.08.2014 -
NW 3.15a 'König-Ludwig-Trasse': Castrop-Rauxel – Recklinghausen-Suderwich
Mit der "KLT"-Trasse entsteht ein sehr interessanter Bahntrassenweg, der in der Perspektive das Radwegenetz entlang der Emscher bzw. des Rhein-Herne-Kanals an die Haardt im Kreis Recklinghausen anbindet. Die typischen RVR-Gestaltungselemente wurden hier um feine Akzente weiterentwickelt.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,6 km (davon ca. 3,4 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 11,4 km geplant
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • 12. Dezember 2008: Jachthafen am Rhein-Herne Kanal – Ortlohstraße
Radwegebau:

Am 12. Dezember 2008 wurde der 3,5 km lange Südabschnitt vom Jachthafen am Rhein-Herne Kanal über die Emscher bei Pöppinghausen bis zur Ortlohstraße freigegeben (Baubeginn: Mai 2007 durch Regionalverband Ruhr; Förderung 90 % Ökologieprogramm Emscher Lippe, 10 % RVR).

Planungen:

Der zweite, 6 km lange Bauabschnitt wird zusammen mit einer Fernwärmetrasse errichtet. Aufgrund von Verzögerungen bei der Leitungstrasse war es auch um den Radweg ruhig geworden; bereits 2012 hätte es weiter gehen sollen. Jetzt wurde im Januar 2016 mit dem Bau begonnen werden, der im Herbst abgeschlossen sein soll. Nach Vorstellungen des RVR soll der Radweg später in Richtung Oer-Erkenschwick weiter geführt werden um so das Naherholungsgebiet "Die Haard" anzubinden. Dies ist aufgrund ökologischer und wirtschaftlicher Bedenken aber noch nicht gesichert. [Januar 2016]

Messtischblätter: 4309(*), 4409
Route: Castrop-Rauxel (Yachthafen am Rhein-Herne-Kanal in Pöppinghausen) – Recklinghausen-Suderwich (Horneburger Straße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: König-Ludwig-Trasse I
ELP-Projektdatenbank: König-Ludwig-Trasse II
28.01.2016 -
NW 3.16 West-Ost-Radweg Köln-Mindener Bahn: Gelsenkirchen – Castrop-Rauxel (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Der Ost-West-Radweg soll die Kray-Wanner Bahn (NW 3.08) auf einem autofreien Korridor nach Osten bis Castrop-Rauxel-Bladenhorst fortführen.

Messtischblatt: 4409
Route: (in Diskussion: Verlängerung des Radwegs auf der Kray-Wanner Bahn bis Castrop-Rauxel: Gelsenkirchen – Wanne-Eickel – Herne – Castrop-Rauxel).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: West-Ost-Radweg Köln-Mindener Bahn
14.02.2014 -
NW 3.16a Herne: Dorstener Straße – Flottmann-Gelände
Die Zechenbahnen im Südwesten Hernes wurde recht behutsam zu einer lokalen Grünverbindungen entwickelt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,3 km abseits der beschriebenen Route
Beim abzweigenden Bogen zur Walter-Bälz-Straße handelt es sich um ein Teilstück der ehemaligen Zechenbahn zur Zeche Shamrock 1/2/6/9.
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: WHE (Wanner-Herner Eisenbahn)
Eröffnung des Radwegs:
  • ca. 2010
Planungen:

Der Radweg soll am Westende bis zur Dorstener Straße verlängert werden. [März 2013]

Messtischblatt: 4409*
Route: Herne: (geplant: Dorstener Straße –) Holsterhauser Straße – Bochumer Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Zulaufgraben Hibernia
26.10.2014 -
NW 3.16b Herne: Industriestraße – ehem. Zeche Mont Cenis 1/3
Ein weiterer kurzer Weg auf einer früheren Zechenbahntrasse befindet sich östlich des Zentrums von Herne.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4409
Route: Herne: Industriestraße – ehem. Zeche Mont Cenis 1/3.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
26.10.2014 -
NW 3.16c Herne: Zechenbahn Friedrich der Große
Ausgehend von zwei bereits zu Bahntrassenwegen ausgebauten Strängen der Zechenbahn auf Friedrich der Große wird noch eine Anbindung in Richtung Zentrum hinzukommen: ein weiterer kleiner Baustein zu einem immer raddurchlässiger werdenden Ruhrgebiet.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km; weitere 1,3 km geplant
Oberfläche:

wg.; für den Neubauabschnitt noch nicht entschieden

Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4409
Route: (geplant: Herne, ehem. BÜ Herderstraße – Zeche Friedrich der Große); am Zechengelände zwei Stränge.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Friedrich der Große
26.06.2016 -
NW 3.17 Herne: Revierpark Gysenberg (ehem. Zeche Constantin IV/V)
Der kurze Weg im Umfeld des Revierparks Gysenberg wurde kürzlich neu asphaltiert, bleibt aber außerhalb des Radroutennetzes.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph., kurz wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4409*
Route: Eissporthalle am Revierpark Gysenberg – Constantinstraße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
06.06.2009 -
NW 3.18 Bochum-Hiltrop (Constantin X) – Bergen
Von dieser Zechenbahn werden zwei kurze Abschnitte als Wege genutzt, aber nur der östliche ist Teil des Emscherparkradwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,3 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; wegen einer Umleitung zurzeit nicht Teil des Emscherpark Radweg (die Beschilderung der normalen Route wird im Bereich des Bahntrassenwegs allerdings nur teilweise demontiert)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4409(*)
Route: Bochum-Hiltrop (Constantin X) – Bergen (BAB 43).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
09.08.2015 -
NW 3.19 Bochum-Gerthe – Hiltrop – Bochum-Kornharpen
Diese reizvolle Route in die Bochumer Außenbezirke liegt ein wenig im Schatten der größeren Bahntrassenwege im Umfeld. Ein fehlendes Mittelstück muss auf Straßen umfahren werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,6 km (davon ca. 3,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Die Wegebeschreibung orientiert sich an der aktuell beschilderten Route zum Springorum-Radweg; hier soll künftig eine kürzere Variante ausgewiesen werden.
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • 21. Juni 2007: Hiltrop – Kornharpen (Baubeginn Frühjahr 2007)
  • 14. November 2008: Gerthe – Hiltrop
Radwegebau:

Förderung: 90 % Ökologieprogramm Emscher-Lippe, 10 % RVR

Planungen:

Beide Teilstücke sollten durch einen 800 m langen Lückenschluss miteinander verbunden werden, was aber bis heute nicht erfolgt ist. Es gab wohl auch einmal Überlegungen, die östlich anschließende Trasse parallel zum Bövinghauser Hellweg in Richtung Castrop-Rauxel als Radweg auszubauen. [November 2008 bzw. Oktober 2013]

Beim ab 2020 geplanten Ausbau der Autobahn 43 muss die vorhandene Brücke, über die auch eine Fernwärmeleitung verläuft, durch eine neue ersetzt werden. [Oktober 2015]

Messtischblätter: 4409*, 4509*
Route: Bochum-Gerthe – Bochum-Hiltrop – Bochum-Kornharpen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderwege Bochum-Kornharpen und Bochum-Gerthe
25.10.2015 -
NW 3.19a Bochum-Werne: östlich der Harpener Teiche
Immer mehr der oft sehr kurzen Bahntrassenwege des Ruhrgebiets werden für größere Verbindungen aufgegriffen, so auch diese frühere Bahnbrücke bei Bochum-Werne.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,1 km (davon ca. 0,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und Verbundpflaster

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung; die beiden kurzen Stücke sind Teil des im September 2014 eröffneten "Parkway EmscherRuhr" vom Schiffshebewerk Henrichenburg in Castrop-Rauxel bis zum Kemnader See in Bochum
Kunstbauten: Die Brücke über die Autobahn 40 (Ruhrschnellweg) wurde 2013 abgerissen.
Eröffnung des Radwegs:
  • 23. September 2014: nördlich der A 40 (Ruhrschnellweg) als Teil des Parkway Emscher Ruhr
Messtischblatt: 4509
Route: Brücke über die K 29 zwischen Bochum-Werne und Bochum-Kirchharpen..
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Amalia
09.08.2015 -
NW 3.20 Springorum-Radweg: Bochum – Bochum-Dahlhausen
Die Bahnstrecke von Dahlhausen nach Weitmar hat ihren Ursprung und Niedergang im Bergbau und liefert jetzt die Basis für einen sanft ansteigenden Radweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,3 km (davon ca. 7,3 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 1,1 km geplant
zwei noch nicht miteinander verbundene Enden
Höhenprofil: kontinuierliches l. Gef. von Weitmar (125 m ü. NN) nach Dahlhausen (60 m)
Oberfläche:

überw. wg., neuer Abschnitt: asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2165 (Hasenwinkeler Kohlenweg) / Essen-Steele – Bochum-Dahlhausen – Weitmar – Bochum-Langendreer; 21 km (1435 mm) und
2155 (Springorum-Bahn) / Bochum Nord – Bochum-Weitmar; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2165: 1868 (zw. Dahlhausen und Langendreer nur Gv)
2155: 1. November 1883 (Bochum Nord – Wiemelhausen), 1. Januar 1884 (Wiemelhausen – Weitmar), Pv ab 1. Januar 1884
Stilllegung der Bahnstrecke: 2165: 1969 (Dahlhausen – Weitmar; als Anschlussgleis bis 1979), 1984 (Weitmar – Langendreer)
2155: 1906 (Pv), 31. Januar 1999 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 17. Oktober 2012: erster asphaltierter Neubauabschnitt zwischen Goerdtstraße und Wiemelhauser Straße/Waldring (erster Spatenstich: 14. Dezember 2011)
  • 7. August 2014: zweiter Bauabschnitt Wiemelhauser Straße bis Franziskusstraße (Weitmar)
Planungen:

Die anschließende Strecke 2155 vom Bf Bochum-Weitmar zum Bf Bochum-Nord (ca. 6 km) wird seit Dezember 2011 als Teil eines Bochumer Bahntrassenwegekonzeptes ebenfalls als Radweg ("Springorum-Radweg") ausgebaut, beginnend mit einem ersten von drei Bauabschnitten von der Goerdtstraße zur Wiemelhauser Straße/Waldring bis Herbst 2012 und ca. Mitte 2017 für die Gesamtstrecke.

Der zweite BA vom Waldring bis zur Franziskusstraße war seit Anfang Februar 2013 in Arbeit und wurde am 7. August 2014 fertig gestellt (Kosten: 2,1 Mio. €: 75 % Land, 25 % RVR). Der am 1. Dezember 2014 begonnene dritte BA umfasst den Lückenschluss vom neuen zum alten Bahntrassenweg an der Stelle des jetzt verschütteten Einschnitts. Die Arbeiten zur Untertunnelung der Hattinger Straße soll haben im März 2016 begonnen. Der ehem. Bf Weitmar wird am Rand des Bahnhofsgelände umfahren, auf dem eine Wohnbebauung vorgesehen ist. [März 2016]

Messtischblätter: 4508, 4509
Route: Bochum (im Bau: –) Bochum-Weitmar – Bochum-Dahlhausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer
Wikipedia: Bahnstrecke Bochum Nord–Bochum-Weitmar
Externe Links (Radweg): Metropole Ruhr (RVR): Radweg Springorum Bahn in Bochum
24.03.2016 -
NW 3.20a Bochum: ehem. Anschluss Zeche Friederika
Ein kurzes Stück der Zechenanschlussbahn ist befahrbar und stellt eine straßenarme Verbindung vom Hauptbahnhof zum Geologischen Garten auf dem Gelände der früheren Zechenziegelei her.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,8 km (davon ca. 0,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

zw. Friederikastraße und Oskar-Hoffman-Straße Verbundpflaster, nördlich davon wg.

Status / Beschilderung: freigeg. Fußweg und kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Bochum Hbf – Zeche Friederika; 1 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1870
Eröffnung des Radwegs:
Nächster Bahnhof: Bochum Hbf
Messtischblatt: 4509
Route: Bochum: Friederikastraße – Hermannshöhe.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Friederika
27.03.2014 -
NW 3.20b Bochum: Zechenbahn Julius-Philipp
Schon ein wenig versteckt stößt man bei Bochum-Laer auf einen Weg auf dem früheren Gleisanschluss der Zeche Julius-Philipp.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (davon ca. 0,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: nicht eindeutig, keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4509
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Julius-Philipp
26.10.2014 -
NW 3.20c ehem. Opelwerksbahn: Bochum-Weitmar – Bochum-Laer (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 3,6 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

In Bochum wird zurzeit (Januar 2016) über den Ausbau eines weiteren Abschnitts der Bahnstrecke 2165 beraten, die auf dem westlichen Teils bereits als Springorum-Radweg genutzt wird. Eine erste Ausbaustufe würde sich über gut 3,5 km von der Streckenverzweigung östlich des ehem. Bf Weitmar inkl. einer neu zu bauenden Brücke über die entstehende A 448 erstrecken und könnte in einem zweiten Schritt nördlich des Ümlinger Sees mit dem Parkway EmscherRuhr verknüpft werden. [Januar 2016]

Route: (in Planung: Bochum-Weitmar – Bochum-Laer).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Essen-Überruhr–Bochum-Langendreer
18.01.2016 -
NW 3.21 Rheinischer Esel: Bochum-Langendreer – Dortmund-Löttringhausen
LogoIm Juli 2012 kommt der "Rheinischen Esels" wieder richtig in Schwung: Der ältere Bahntrassenweg von Witten nach Löttringhausen wurde um einige schöne neue Kilometer in Richtung Bochum verlängert.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,4 km (davon ca. 11,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: im unteren Abschnitt eben (115 m ü. NN), dann kontinuierliche l. St. nach Löttringhausen (145 m)
Oberfläche:

wg. (wird im August 2015 in Dortmund auf rund 3 km erneuert); der Neubauabschnitt Richtung Bochum ist asphaltiert

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; teilw. Wegeweisung des Radverkehrsnetzes (mit Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"); seit dem 31. Juli 2014 ist der Rheinische Esel in zwei beschilderte Rundkurse eingebettet, die passenderweise "Eselohren" getauft wurden
Kunstbauten: zahlreiche Brücken; am Streckenende in Löttringhausen fehlt die Brücke zur bestehenden Bahnstrecke Dortmund – Hagen
Eisenbahnstrecke: 2141 / Bochum-Langendreer – Dortmund-Löttringhausen; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1880
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv), 30. November 1982 (Gv Witten Ost – Löttringhausen)
Eröffnung des Radwegs:
  • Anfang 1990: östlicher Teil
  • 7. Juli 2012: Bochum-Langendreer – ehem. Bf Witten Ost
Radwegebau:

Im Rahmen des Programms Alleenradwege wurde die westliche Verlängerung des Radwegs um 5,6 km von Witten Ost nach Bochum-Langendreer erstellt: Die Brücken wurden zwischen Sommer 2010 und Februar 2011 saniert, anschließend wurde der Weg nach dem offiziellen Ersten Spatenstich Mitte August 2011 bis Ende des Jahres asphaltiert. An der Stelle der Anfang April 2008 abgerissenen Stahlträgerbrücke über die Pferdebachstraße wird der Radweg zurzeit provisorisch über Rampen zur Straße geführt, später soll eine neue Brücke für den Radweg errichtet werden, während an der Einmündung Westfalenstraße ein Kreisverkehr entsteht.

Mit der Aktion "Bringt den Esel auf Trab" wurde um Spenden für Rastplätze und Infotafeln sowie die Erhaltung bahntypischer Erinnerungsstücke geworben.

2013 wurde der innerstädtische Teil des älteren Bahntrassenweg zwischen Annener Straße und Kreisstraße generalüberholt und aufgewertet. Bis September wurde der Weg daher teilweise gesperrt.

Messtischblatt: 4510
Route: Bochum-Langendreer – Witten – Löttringhausen Bf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Rheinischer Esel
Externe Links (Radweg): Stadt Witten: Brückensanierung
24.03.2016 -
NW 3.22 Zechenbahntrasse Waltrop (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 0,8 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Über die Waltroper Zechenbahntrasse soll einmal der Emscher Park Radweg verlaufen.

Messtischblatt: 4310
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Zechenbahntrasse Waltrop
16.03.2015 -
NW 3.22a Castrop-Rauxel: Zechenbahntrasse Victor 3/4 – Ickern 1/2
Das kurze Stückchen ehemalige Zechenbahn ist heute Teil des Emscherwegs. Nördlich der Autobahn verlieren sich die Spuren.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,7 km
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des R 31)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4410*
Route: Ickern: Recklinghauser Straße bis Brücke Horststraße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
16.04.2012 -
NW 3.22b Dortmund-Mengede (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4,8 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte 2008 die 3,8 km lange sog. Achenbachbahn erworben, um darauf einen Rad- und Wanderweg anzulegen. Damals war von einem Baubeginn zwischen der Waltroper Straße in Richtung Dortmund-Ems-Kanal die Rede (1,8 km; geplante Eröffnung dieses Abschnitts 2010), die gesamte Strecke sollte 2014 fertig sein. 2012 ist ein Teil der Trasse als künftige Umgehungsstraße (?) asphaltiert, von einem Radweg aber nichts zu entdecken. Für die nicht mehr vorhandene Brücke über die BAB 2 sollte eine andere Wegeführung gefunden werden. [April 2012]

Messtischblatt: 4410
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Bahntrasse Achenbach
10.04.2012 -
NW 3.22c Seilbahntrasse: Lünen-Brambauer
Dies ist überwiegend kein Bahntrassenweg im engeren Sinn. Materialseilbahnen dürfte es im Ruhrgebiet einige gegeben haben. Ungewöhnlich ist, dass sich in Brambauer der Streckenverlauf auch nach dem Abbau als Wegeverbindung erhalten hat.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,9 km (davon ca. 2,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: teilw. kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Seilbahn zwischen den Schächten Minister Achenbach 1/2 und 4; 2,5 km (-)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1924
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Kommunaler Radweg (OM: 1997 55 92, Länge: 550 m, Baubeginn: 1998)

Messtischblatt: 4410*
Route: Lünen-Brambauer.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Minister Achenbach
www.minister-achenbach.de
22.09.2014 -
NW 3.23 Dortmund
Die verkehrsarme Route auf der ehem. Verbindungskurve vom ehem. Dortmunder Ost- zum Südbahnhof und weiter auf dem äußersten Abschnitt der Rheinischen Bahn wird an beiden Enden verlängert und über einen neuen "Emschersteg" an das entstehende Wegesystem zum Phoenixsee angeschlossen.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,8 km (davon ca. 3,1 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,2 km abseits der beschriebenen Route
Oberfläche:

wg., im mittleren Abschnitt asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; als R 33 und als Teil mehrerer lokaler Radrundrouten beschildert
Eisenbahnstrecke: 2110 / Dortmund Süd – Dortmund Ost; 4 km (1435 mm) und
2423 ("Rheinische Strecke") / Düsseldorf-Gerresheim – Mettmann – Wuppertal-Wichlinghausen – Gevelsberg – Hagen-Vorhalle – Dortmund-Löttringhausen – Dortmund Süd; 78 km (1435 mm);
zum Abschnitt in Wuppertal siehe NW 4.06
Eröffnung der Bahnstrecke: Verbindungskurve (nördl. Teil): 15. Dezember 1880; südlicher Teil (nach Hörde): 12. September 1875
Stilllegung der Bahnstrecke: Verbindungskurve (nördl. Teil): 28. Mai 1988; südlicher Teil (nach Hörde): 1. Juni 1957
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Der Weg soll am Nordende im Rahmen der Entwicklung des CityQuartier Dortmund von der Klönnestraße bis zur Weißenburger Straße verlängert werden. [November 2011]

Messtischblätter: 4410, 4510
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
10.04.2012 -
NW 3.23a Dortmund-Hörde – Dortmund-Asseln
Der ältere Bahntrassenweg zwischen Hörde und Asseln steht in starkem Kontrast zum gerade westlich des Phoenixsees entstehenden Stück mit neuer Emscherbrücke: Dort wird gerade ein neues Highlight gebaut – mal abwarten wie beide Enden zusammenfinden.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,8 km (davon ca. 4,9 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,8 km abseits der beschriebenen Route
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: Werksbahn zwischen den Zechen Schleswig und Holstein
Eröffnung der Bahnstrecke: 1885
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Die 1890 errichtete, 1,6 km lange Werksbahn zwischen den Hochöfen auf Phoenix-West und den Stahl- und Walzwerken der ehemaligen Hermannshütte auf Phoenix-Ost wurde nach einer Zwischennutzung als LKW-Trasse für den Bodenaushub des Phoenix-Sees in einen Radweg umgebaut.

Messtischblätter: 4411, 4511
Route: Dortmund: Phönix West – Phönix Ost (Phoenixsee) – Schüren – Aplerbeck – Neuasseln – Kolonie Holstein – Asseln.
Auf der Verbindung zwischen Phönix West und Ost sowie im Bereich des Phoenixsees sind z. T. komplett neue Wege entstanden bzw. noch im Bau. Von der Straße Am Remberg/Anschlussstelle B 236n bis Leni-Rommel-Straße (K 7): auf der Trasse (teilw. als Straße); bis zur Ecke Quartlenbeckstraße muss auf 1,2 km die Aplerbecker Straße benutzt werden, anschließend ein parallel verlaufender Feldweg bis zum Südrand von Asseln, wo die Buddinkstraße im Verlauf der Bahn liegt; zwischen Briefsweg und Webershohl auf 300 m Bahntrassenweg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Eliasbahn
09.08.2015 -
NW 3.23b Gartenstadtweg: Dortmund-Körne – Phoenix (in Diskussion)
Nur den südlichen Anschluss des geplanten Gartenstadtwegs an den Phoenixsee gibt es bisher. Ob und wann mehr aus dem Vorhaben wird ist nach umfangreichen Streichungen im ÖPEL-Förderprogramm wieder völlig offen.
Synonyme: Die Bahntrasse wird auch als "Hoesch-Trasse" bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Mit dem Baubeginn war für den Herbst 2013 gerechnet worden, mit der Fertigstellung bis Ende 2015. Nach Kürzungen im Ökologieprogramm Emscher-Lippe (ÖPEL) im Juni 2013 sind diese Planungen vorerst hinfällig geworden. Ende 2015 scheint aber wieder neuer Schwung in das Projekt zu kommen, wobei auf das Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms NRW zurückgegriffen werden könnte. Der Baubeginn wird für Herbst 2016 angestrebt, die Fertistellung 2018. [März 2016]

Messtischblätter: 4410, 4411
Route: (in Diskussion: Dortmund-Körne – Gartenstadt – Phoenix).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Gartenstadtradweg
19.03.2016 -
NW 3.23c Dortmund-Aplerbeck: Feldchenbahnbrücke
Die Bogenbrücke über die Emscher wenig nördlich von Aplerbeck ist eine der wenigen erhaltenen Spuren des Gleisanschlusses der ehemaligen Zeche Vereinigte Schürbank & Charlottenburg.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,4 km
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Aplerbeck – Zeche Vereinigte Schürbank & Charlottenburg; ? km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1870
Stilllegung der Bahnstrecke: 1925
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4411, 4511
Route: Dortmund-Aplerbeck: zw. Rodenberg- und Marsbruchstraße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): Wikipedia: Feldchenbahnbrücke
15.11.2015 -
NW 3.23d Dortmund-Hacheney: Zeche Crone
Südlich des Hochofens Phoenix West erschloss eine Stichbahn zwei Zechenstandorte, von der ein kurzes Stück als Weg erhalten ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,7 km (davon ca. 0,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

abschnittsweise asph. und wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4510
Route: Dortmund-Hacheney: zwischen den Straße Eichsfeld (Zillestraße) und Nortkirchenstraße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Crone
09.08.2015 -
NW 3.23e Dortmund: Zeche Admiral
Die Trasse zur früheren Zeche Admiral verrät sich durch den typisch geschwungenen Streckenverlauf, sonst haben keine Spuren der Bahn überdauert.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km (davon ca. 1,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg. (teilw. älterer Asphalt)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eröffnung des Radwegs:
Parkplatz: am Freibad Wellinghofen
Messtischblätter: 4510*, 4511*
Route: Dortmund-Brücherhof/Benninghofen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Admiral
09.08.2015 -
NW 3.24 Gneisenau-Trasse: Lünen-Süd – Dortmund-Derne (Zeche Gneisenau)
Besonders der Nordteil dieses Weges überzeugt: Das Ambiente am Preußenhafen, Wegweisung und Ausgestaltung des Wegs hinterlassen hier einen positiven Eindruck. In Derne wurde er inzwischen in das frühere Zechengelände verlängert.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,4 km (davon ca. 4,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. 1,5 km Anbindung Bf DO-Derne
Höhenprofil: nahezu eben (50-70 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (Preußenhafen – westl. Lünen Süd), südl. Abschnitt wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, in Lünen Süd Radweg (Fußgänger frei); nur die nördlichen 2,2 km sind Teil des Radverkehrsnetzes und somit mit einer Wegweisung versehen; der Bahntrassenweg ist Teil des Lünener Leezenpatts
Eisenbahnstrecke: - / Zeche Gneisenau – Preußenhafen am Datteln-Hamm-Kanal; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1930
Stilllegung der Bahnstrecke: 18. Dezember 1987
Eröffnung des Radwegs:
  • Anfang der 1990er Jahre: Bebelstraße – Autobahn 2
  • 2002: Autobahn 2 – Auf der Wenge
  • 2006: Preußenhafen – Bebelstraße
  • ca. 2014: Verlängerung am Südende in das ehemalige Zechengelände
Messtischblatt: 4411*
Route: Preußenhafen (Datteln-Hamm-Kanal) – Lünen Süd – DO-Derne.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Zeche Gneisenau
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Gneisenautrasse
16.02.2015 -
NW 3.25 Werne-Stockum – Bergkamen
Schmuckstück der recht kurzen Strecke ist die restaurierte Lippebrücke. Das Südende liegt gut versteckt im Wald, im Norden wurde der Weg 2012 bis Stockum verlängert. Als nächstes soll eine direkte Verbindung zum Klöcknerbahnweg geschaffen werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,9 km (davon ca. 6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Bockum-Hövel – Werne; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. November 1985 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 20. Oktober 2007: Lippebrücke – Bergkamen
  • 24. Juli 2012: Stockum – Lippebrücke
Radwegebau:

Baubeginn der vorbereitende Arbeiten für den ersten Abschnitt dieses Zechenbahnwegs war im Mai 2005, der eigentliche Wegebau erfolgte im Frühjahr 2007. Die Eisenbahnbrücke über die Lippe von November 2006 bis Juli 2007 aufwändig saniert. Die feierliche Eröffnung fand am 20. Oktober 2007 statt. Die Verlängerung von der Lippebrücke über die ehemalige Kohlenlagerfläche der Zeche Werne nach Stockum konnte erst nach einer längeren Hängepartie gebaut und am 24. Juli 2012 übergeben werden.

Planungen:

In Stockum soll der Zechenbahnweg um 1,3 km verlängert werden, was sich aufgrund eines Nachtigallvorkommens um mehrere Jahre verzögern wird. [Februar 2016]

Messtischblatt: 4311*
Route: Werne-Stockum – ehemalige Kohlenlagerfläche der Zeche Werne – Bergkamen (nördlich der "Gartensiedlung").
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: In Bergkamen wurde bis Ende Juni 2013 der 350 m lange Lückenschluss zum Klöcknerbahnweg (NW 3.26) inkl. einer Ampel an der Querung der Industriestraße ausgebaut.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Werne–Bockum-Höveler Eisenbahn
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Bahntrasse Zeche Monopol bis Zeche Werne
ELP-Projektdatenbank: Rad- und Wanderweg Zeche Werne bis Werne-Stockum und Halde Werne 1/2
19.03.2016 -
NW 3.25a Bergkamen: Grimberg 1/2 - Grimberg 3/4
Der kurze Bahntrassenweg nordwestlich von Bergkamen ist zwar Teil mehrerer Radrouten, aber durch eine große Industriefläche vom östlichen Pendant NW 3.25 getrennt und liegt damit etwas isoliert.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (davon ca. 1,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4311*
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
16.03.2015 -
NW 3.26 Klöcknerbahnweg: Kamen – Bergkamen-Overberge – Heeren-Werve – Bönen
Im östlichen, schon ländlichen Ruhrgebiet verband ein ausgedehntes Netz von Zechenbahnen die verschiedenen Förderstätten, von dem heute viel ins Radwegenetz integriert wurde.
Streckenlänge (einfach): ca. 19,3 km (davon ca. 15,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.; der Weg wurde von Januar bis Mai 2009 zwischen dem Eilater Weg (Kamen) und der Industriestraße (Bergkamen) durch den Regionalverband Ruhr freigeschnitten und mit einer neuen Oberfläche versehen. Im Rahen des Bergkamener Projektes "barrierefreies Radfahren" wurden Drängelgitter durch Pfostensperren ersetzt und an einigen Stellen die Vorfahrtsregelungen geändert. [Mai 2009]

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Abschnitte bei Kamen – Overberge sowie bei Bönen sind Teil des Radverkehrsnetzes, der Ast von Kamen nach Overberge größtenteils auch Teil des Emscher Park Radwegs
Eisenbahnstrecke: 2933 / Unna – Unna-Königsborn – Kamen; 10 km und benachbarte Strecken
Eröffnung des Radwegs:
  • Im Juli 2013 wurde am nördlichen Ende der Lückenschluss zum Bahntrassenweg NW 3.25 freigegeben.
Messtischblätter: 4311(*), 4412*
Route: Kamen – Bergkamen-Overberge (Verzweigung) – Heeren-Werve – Bönen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
31.07.2013 -
NW 3.27 Unna-Königsborn – Welver-Scheidingen
Der ältere Weg auf der ehemaligen Bahnstrecke von Königsborn in Richtung Welver wurde im Bereich der fehlenden Brücke über die DB-Strecke Unna – Hamm durch Rampen entschärft und durch einen nagelneuen, aber zum Teil auch neben der Trasse verlaufenden Alleenradweg bis Welver-Scheidingen verlängert. Am Bahnhofskindergarten Lenningsen befindet sich ein schön gestalteter und thematisch passender Spielplatz.
Streckenlänge (einfach): ca. 24,4 km (davon ca. 12,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung der Bahnhöfe Unna und Welver
Oberfläche:

asph., der ursprünglich wassergebundene westliche Teil von Königsborn bis zur Kreisgrenze wurde 2014/15 ebenfalls asphaltiert

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-Radweg; Radwegweisung von Königsborn bis Wambeln
Eisenbahnstrecke: 2112 / Welver – Unna-Königsborn – Dortmund Süd; 36 km (1435 mm; zweigleisig)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1876
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Welver – Königsborn)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1975: Königsborn / L 665 – Flierich; dieser Abschnitt wurde 2002/2003 im Rahmen einer ABM-Maßnahme verbreitert und ausgebessert
  • April 2013: Alleenradweg Kreisgrenze – B 63
  • 27. April 2014: Alleenradweg Wambeln – Welver-Scheidingen
  • 11. August 2015: Ausbau des älteren Abschnitts Königsborn – Flierich
Radwegebau:

Ausgehend vom bei Königsborn beginnenden älteren Bahntrassenweg wurden nach längerem Ringen um die Trassenführung (Naturschutz) auch Teile der östlichen, 10,5 km langen Fortsetzung der Strecke von Bramey-Lenningsen nach Welver als Alleenradweg hergerichtet. In dem im Herbst 2010 vorgelegten ökologischen Gutachten konnten zwischen dem bereits als Radweg ausgebauten westlichen Abschnitt und dem auszubauenden östlichen Abschnitt keine signifikanten Unterschiede festgestellt werden, sodass der Radweg als ökologisch unbedenklich einzustufen sei. Im Februar 2012 wurde ein 2,5 km langer Teil der Trasse freigeschnitten. Die eigentlichen Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt bis zur B 63 begannen am 13. August 2012 und wurden im Frühjahr 2013 abgeschlossen. Am östlichen Ende wurde dabei eine Rampe zur Straße angeschüttet, nach Unterquerung der Bundesstraße wird die parallel zur Trasse verlaufende Pentlinger Straße / K 19 mitbenutzt.

Der zweite Bauabschnitt östlich des Straßenabschnitts von der Sönnernstraße in Wambeln bis zur Gemeindegrenze (900 m) wurden in Februar 2013 begonnen und im Frühjahr 2014 abgeschlossen. In Welver wurde der Bau des asphaltierten Radwegs im März 2013 beschlossen, der eigentliche Radwegebau konnte nach dem im Dezember 2013 abgeschlossenen Freischnitt aber erst 2014 erfolgen (Baubeginn: Januar 2014, Fertigstellung: April 2014).

Beim 8,5 km langen älteren Abschnitt von Königsborn nach Flierich, der 1975 auf der Grundlage eines Gestattungsvertrags zwischen dem Kreis Unna und Deutscher Bundesbahn als Rad- und Wanderweg mit parallelem Reitweg entstanden ist, hatte sich im Frühjahr 2011 die Diskussion auf eine mögliche Asphaltierung konzentriert, die vom Kreis aufgrund deutlich geringerer Unterhaltungskosten befürwortet wurde, vor Ort teilweise aber auf Widerspruch traf. Die Flächen wurden 2011 durch den Kreis erworben, im Dezember 2013 fiel die Entscheidung für eine durchgängige Asphaltierung. Der Endausbau zwischen Königsborn und Lenningsen erfolgte seit dem 25. August 2014), die restlichen 3 km folgten ab dem 13. April 2015. Mehrere kritischen Punkte wurden durch großzügige Rampen entschärft. Außerdem wurde eine in die Jahre gekommene Holzbrücke durch einen Neubau ersetzt. Dieser Abschnitt wurde nach dem weitgehenden Abschluss der Arbeiten im Mai 2015 am 11. August 2015 feierlich eingeweiht.

Planungen:

Die Straßenquerung am westlichen Streckenende bei Königsborn soll im Sommer 2016 durch eine Ampel gesichert werden. [Januar 2016]

Besonderheiten: Die Sperrung eines 900 m langen Abschnitts bei Wambeln nach einer Greifvogelattacke Mitte Juni 2015 konnte Anfang Juli wieder aufgehoben werden.
Messtischblätter: 4313, 4412, 4413
Route: Unna-Königsborn / L 665 – Bramey-Lenningsen – Flierich (z. T. parallel zur Trasse: –) Wambeln – Scheidingen (abseits der Trasse: – Welver).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Welver–Sterkrade
Externe Links (Radweg): Kreis Unna: Faltblatt Alleen-Radweg ((pdf))
Kreis Unna: Hintergrundinformationen ((pdf))
04.02.2016 -
NW 3.27a Hamm – Rhynern
Die alte Kleinbahntrasse liefert die Basis für eine radtaugliche Verbindung von Hamm nach Rhynern abseits der Bundesstraße, endet bei Rhynerberg aber leider an einer Treppe.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,3 km (davon ca. 1,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: Hamm – Werl – Ostönnen; 24 km (1000 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: 18. Oktober 1959 (Pv Rhynern – Werl), 4. März 1962 (Pv Hamm – Rhynern)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4313*
Route: Hamm – Rhynern.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: AG Ruhr-Lippe-Eisenbahnen
08.09.2014 -
NW 3.27b Werl: Pengel-Pad
Das straßenferne Stück der Ruhr-Lippe-Eisenbahnstrecke dient jetzt als Radtangente östlich des Werler Stadtzentrums.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: Hamm – Werl – Ostönnen; 24 km (1000 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4413
Route: Werl.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: AG Ruhr-Lippe-Eisenbahnen
08.09.2014 -
NW 3.27c Lippborg-Heintrop – Oestinghausen
Von der Nordstrecke der Ruhr-Lippe-Kleinbahnen sind nur kurze Stücke als Radwege erhalten geblieben. Oft fährt man unmittelbar neben der bewachsenen Trasse; einige Abschnitte sind auch ganz verschwunden. Auf dem umgespurten Teil nach Hamm dampft eine Museumseisenbahn.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,9 km (davon ca. 2,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: prakt. eben (70-85 m ü. NN)
Oberfläche:

bis auf den wassergebundenen Weg parallel zur Museumsbahn im Bereich des Endbahnhofs Heintrop und den Bahntrassenweg östlich von Hultrop asph.

Status / Beschilderung: Bahntrassenabschnitte als kombinierter Fuß-/Radweg; nur teilw. HBR-Wegweisung; in Oestinghausen nicht mehr ganz vollständige Wegweiser des alten R 43
Eisenbahnstrecke: RLE / Hamm – Lippborg – Soest; 32 km (1000 mm; zwischen Hamm und Lippborg 1927/1940 auf 1435 mm umgespurt)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1898 (Hovestadt – Oestinghausen – Soest), 1. April 1904 (Hamm Süd – Lippborg – Oestinghausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Oktober 1953 (Gesamtverkehr Soest – Hovestadt/Lippborg)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4314*
Route: Lippborg-Heintrop – Hultrop – Oestinghausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: AG Ruhr-Lippe-Eisenbahnen
30.06.2014 -
NW 3.27d Hamm-Herringen: Schacht Franz ("Seilfahrt")
Auf dem Gelände des zum Lippepark umgestalteten ehemaligen Schacht Franz im Westen von Hamm ist kaum noch nachzuvollziehen, wo sich früher Gleisanlagen befanden. Südlich des Parks gibt es einen kurzen Bahntrassenweg; interessanter aber ist das Projekt "Seilfahrt", bei dem die Reise in die Tiefe des Bergwerks auf den Weg am östlichen Parkrand projiziert wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km (davon ca. 0,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

"Seilfahrt": asph; südlich der Dortmunder Straße wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eröffnung des Radwegs:
  • Das Kunstprojekt "Seilfahrt" wurde im September 2011 eingeweiht; der Radweg bereits am 4. Dezember 2009.
Planungen:

Am Nordende des Radwegs wurden im Dezember 2015 neue Brücken über die Lippe und den Datteln-Hamm-Kanal montiert, deren Freigabe für das Frühjahr 2016 erwartet wird. [Dezember 2016]

Route: Hamm-Herringen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
19.03.2016 -
NW 3.28 Pengel-Anton-Radweg: Soest – Belecke
Mühelos überwindet man auf der alten Bahnstrecke den zwischen Soest und Möhnesee liegenden Haarstrang.
Streckenlänge (einfach): ca. 30,3 km (davon ca. 22,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Soest (100 m ü. NN) bis auf den Haarstrang bei Echtrop (280 m), l. Gef. zum Möhnesee (230 m) und langgez. min. St. nach Belecke (250 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: ehem. Möhnetalbahn als kombinierter Fuß-/Radweg; der Abschnitt Möhnesee – Belecke ist Teil der Kaiser-Route und entsprechend beschildert; im Tal der Möhne ist er seit 2013 zusätzlich als Möhnetal-Radweg beschildert
Kunstbauten: mehrere Eisenbahnbrücken über die Möhne
Eisenbahnstrecke: 9218 (Westfälische Landeseisenbahn) / Belecke – Soest; 29 km (1435 mm);
Fortsetzung der Kilometrierung der Strecke 9217 aus Brilon Stadt
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1960 (Pv); 17. April 1970 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1975: Echtrop – Belecke
  • 1981: Soest – Echtrop
Besonderheiten: Am ehemaligen Bahnhof Sichtigvor haben Heimatverein und Lippstädter Eisenbahnfreunde zwei Waggons aufgestellt: Der eine beherbergt eine Ausstellung zur Bahnstrecke, der andere eine Modellbahn.
Messtischblätter: 4414, 4415*, 4515
Route: Soest (Industriegebiet am südöstlichen Stadtrand) – Elfsen – Echtrop – Völlinghausen – Niederbergheim – Allagen – Sichtigvor – Belecke.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Möhnetalbahn
Eisenbahnwaggons Sichtigvor (Arbeitskreis für Heimatpflege im Kirchspiel Mülheim / Möhne)
31.07.2013 -
NW 3.29 Pengel-Anton-Radweg: Brilon – Möhnetal
Gute, wenn auch oft straßennahe Anbindung von Brilon durch das obere Möhnetal zur Kaiser-Route. Schwachstellen sind die Straßenquerungen in Brilon, insb. die der Bundesstraße 7.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,6 km (davon ca. 8,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Brilon (430 m ü. NN) bis zur Kaiser-Route bei Heidberg (315 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes
Eisenbahnstrecke: 9217 (Westfälische Landeseisenbahn) / Brilon Stadt – Belecke; 24 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1960 (Pv); 17. April 1970 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1983: nördl. Brilon – Heidberg
Radwegebau:

Der 6,8 km lange Abschnitt (6,5 km Bahntrasse) von der Kreuzung mit der B 480 bis Heidberg wurde 1982/83 als Radweg der Bundesstraßen 480 und 516 gebaut. Die Baukosten betrugen 739.000 DM.

Messtischblätter: 4516, 4517
Route: ehem. Bf Brilon Stadt – Rüthen-Heidberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Möhnetalbahn
08.09.2014 -
NW 3.30 Warstein: Industriebahn
Kurzer Bahntrassenweg auf Abruf: Teile des Weges sollen beim Bau einer Entlastungsstraße verschwinden. Leider mit vielen und extrem engen Drängelgittern gespickt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Oberfläche:

asph. (Breite 2,5 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: Warsteiner Industriebahn / Warstein (WLE) – Hillenberg; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1928
Stilllegung der Bahnstrecke: 1949 (südlicher Abschnitt mit Aufgabe der Erzgrube David, der nördliche Teil wird weiter für Kalkstein- und Biertransporte genutzt)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4516*
Route: Warstein.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
10.09.2015 -
NW 3.31 Winterberg-Niedersfeld – W.-Hildfeld und Medebach-Wissinghausen – M.-Deifeld
Nur kurze Stücke der alten Kleinbahntrasse sind befahrbar, vieles ist schon bis zur Unkenntlichkeit verschwunden. Den interessanteren Teil im Bereich der Kleinbahnbrücke bei Hildfeld sieht man sich besser zu Fuß an.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,6 km (davon ca. 2,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
in zwei Abschnitten; zwischen Hildfeld und Küstelberg sind ca. 1 km begehbar und 800 m als Forstweg befahrbar, aber nicht Teil des Radrundwegs W 1; im Bereich des Bahnhofs Oberschlehdorn sowie des Haltepunktes Langeln wurde die Strecke asphaltiert und dient dem motorisierten Verkehr.
Die doppelte Spitzkehre östlich von Küstelberg ist nicht befahrbar.
Oberfläche:

wg., zwischen Wissinghausen und Deifeld: asph.

Status / Beschilderung: Markierung als Teil des Radrundwegs W 1 (meist aufgemalt)
Am 16. November 2013 wurde ein 37 km langer Kleinbahnwanderweg entlang der gesamten Trasse eröffnet, der auch per Rad genutzt werden kann.
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Olsberg-Steinhelle – Medebach; 36 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Juni 1902 (Steinhelle – Küstelberg; 1. Mai 1903 (Küstelberg – Medebach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. Juni 1953
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Im Oktober 2012 wurde unter dem Motto „Neue Verbindung auf alten Wegen“ zwischen den zu Medebach gehörenden Ortschaften Wissinghausen und Deifeld ein rund 1 km langer Radweg in rund 20-30 m parallel zur L 872 eröffnet.

Messtischblatt: 4717*
Route: Winterberg-Niedersfeld – Winterberg-Hildfeld.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Steinhelle-Medebach
15.11.2013 -
NW 3.32 Marsberg-Bredelar – Grube Martenberg (Besucherbergwerk Grube Christiane)
Nur ein kurzes Stück des Diemelradwegs verläuft auf der alten Schmalspurtrasse, einige weitere Abschnitte sind noch gut neben dem Weg bzw. der Straße erkennbar.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,3 km (davon ca. 2,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung vom Bf Bredelar
Oberfläche:

überw. wg.

Eisenbahnstrecke: 1000 mm / 900 mm
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Entlang der Landesstraße war wohl ein Ausbau der Trasse als Radweg zum Besucherbergwerk geplant.

Messtischblätter: 4518, 4618
Route: Marsberg-Bredelar – Grube Martenberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Rhene-Diemeltalbahn
27.06.2013 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

NW 4: südlich der Ruhr
NW 4.01 Radweg Rheinische Bahn: Duisburg-Hochfeld – Mülheim – Essen
Als erstes Stück eines "Radschnellweges" ist der Radweg Rheinische Bahn in Essen vom Rheinischen Platz bis fast an die Stadtgrenze nach Mülheim fertig. In den kommenden Jahren soll dieser ambitionierte Weg bis nach Duisburg verlängert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,9 km (davon ca. 9,8 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 18,6 km geplant
Oberfläche:

im Bereich der Essener Innenstadt bis Altendorf asph., sonst wg.

Status / Beschilderung: kombinierter bzw. paralleler Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Kunstbauten: Stahlbogenbrücke über die Ruhr; die Trasse verläuft in Mülheim in Hochlage
Eisenbahnstrecke: 2505 / Krefeld-Oppum – Rheinhausen – Duisburg-Hochfeld – Mülheim – Essen Nord – Bochum Nord; 51 km 1435 mm); die Strecke ist im betreffenden Abschnitt zwischen Duisburg-Hochfeld und Mülheim-Speldorf in Betrieb, hier dürfte der stillgelegte Teil der parallel verlaufenden Strecke 2324 für den Radweg genutzt werden
Eröffnung des Radwegs:
  • 18. Juni 2010: Essen
  • 28. Mai 2015: Anbindung Grugaweg
  • 27. November 2015: Mülheim – Grugaweg
Radwegebau:

In Essen wurden Anfang 2009 die Arbeiten am 5,8 km langen ersten Bauabschnitt zwischen der Universität und dem Frohnhauser Weg / Anschluss Grugaweg begonnen (Segerothstraße bis Kaldenhoverbaum, offizieller Startschuss am 17. Juni). Der Abschnitt wurde vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt im Mai (Segerothstraße bis Berthold-Beitz-Boulevard) bzw. Juni 2010 (Berthold-Beitz-Boulevard bis Niederfeldstraße) teilw. provisorisch fertiggestellt und am 18. Juni feierlich eingeweiht. In der zweiten Augusthälfte 2013 wurde in Essen die Brücke über den neuen Niederfeldsee montiert und am 11. September 2013 eingeweiht.

Mit der Kürzung von EU-Mitteln schien der Weiterbau in Richtung Mülheim im Juni 2013 wieder fraglich. Nach eindringlichen Protesten der betroffenen Oberbürgermeister und des RVR kam es aber schon im Juli zu einer erneuten "Neubewertung". Weitere Unwägbarkeiten waren neben einer ungeklärten Finanzierung Einwände der Unteren Landschaftsbehörde gegen eine Asphaltierung. Ein im Juli 2014 vorgelegtes Konzept von BEG und Stadt, nach dem Teile der Trasse für Wohnbebauung genutzt werden sollten, wurde durch RVR und Land unter Verweis auf die geplanten Ausbaustandards des Radwegs abgelehnt. Um dennoch einen Termin zeitnah zur Eröffnung der Mülheimer Hochschule im Oktober 2015 halten zu können, baute die Stadt den Radweg schließlich in Eigenregie; der Eigenanteil wurde vom RVR übernommen. Der bahnparallele Radwegeabschnitt wurde dabei von den Gleisen durch einen zwei Meter hohen Zaun abgetrennt.

Die Anbindung an den Grugaweg im Bereich der Stadtgrenze Essen/Mülheim wurde am 28. Mai 2015 freigegeben. Am 27. November 2015 folgte die Verlängerung zum Mülheimer Hauptbahnhof. Diese beiden neuen Abschnitte wurden als erste entsprechend dem Standard für den Radschnellweg RS1 ausgebaut, der insgesamt auf rund 100 km Duisburg mit dem Kreis Unna verbinden soll.

Planungen:

2016 bzw. 2017 soll mit dem Bau der beiden anschließenden Mülheimer Bauabschnitte auf der Hochpromenade bis zur Ruhr und bis zur Duisburger Straße begonnen werden. Für Irritationen sorgte im August 2015 ein Beschluss des Mülheimer Planungsausschusses, nach dem der Hochbahnabschnitt nur mit einer Breite von 3,80 m als Mischfläche mit bremsenden Elementen ausgebaut werden soll. Angesichts des Verkehrsaufkommens auf vergleichbaren Wegen erscheint diese Breite stark unterdimensioniert und steht auch im Widerspruch dazu, dass der überwiegende Teil der Rheinischen Bahn als Radschnellweg konzipiert ist. Die bisher bekannt gewordenen Skizzen lassen befürchten, dass es auf diesem Abschnitt zu starken Konflikten zwischen den verschiedenen Nutzergruppen kommen wird. Der Hinweis, dass die Freianlagen für den jetzt betrachteten Abschnitt vom Hauptbahnhof bis zur Ruhrbrücke auch auf die anschließenden westlichen Bauabschnitte übertragen werden soll, klingt unter diesen Gesichtspunkten eher beunruhigend.

Links der Ruhr bleibt ein Reststück der Strecke 2505 im Bahnbetrieb, der Radweg dürfte hier auf den parallel verlaufenden, stillgelegten Anfang der Strecke 2324 gelegt werden. Spätestens 2018 soll der Radweg die Duisburger Stadtgrenze erreichen.

Bis 2017 soll über den Berthold-Beitz-Boulevard eine 60 m lange Brücke installiert werden. [April 2016]

Besonderheiten:

Aufgrund von Restarbeiten kann es noch bis Januar 2016 zu Sperrungen im Bereich des bahnparallelen Abschnitts in Mülheim kommen. [Dezember 2015]

Messtischblätter: 4506, 4507, 4508
Route: Essen (Berliner Platz) – Altendorf (im Bau: – Mülheim Hbf) (geplant: – Duisburg "Rhein-Park").
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: Der ursprünglich ebenfalls unter diesem Eintrag gelistete Abzweig von Altendorf nach Borbeck ist jetzt unter NW 3.05b zu finden.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Osterath–Dortmund Süd
Externe Links (Radweg): Metropole Ruhr (RVR): Rheinische Bahn
Rad- und Wanderweg Rheinische Bahn
DTP Essen: Rheinische Bahn Essen Entwicklungspotenziale + Gestaltungsprinzipien (pdf)
Ratsinformationssystem Mülheim: Freianlagenplanung Radweg Rheinische Bahn, Abschnitt 3a
24.05.2016 -
NW 4.01a Duisburg-Hochfeld
Durch Straße und Straßenbahn zweigeteilter lokaler Weg.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,6 km (davon ca. 1,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung
Eisenbahnstrecke: ? / Duisburg-Hochfeld Süd – Duisburg-Hochfeld Nord; ? km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4506
Route: ehem. Industriegleis parallel zur Wörthstraße und weiter bis an den Bahndamm östlich des Bf Duisburg Hochfeld Süd.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
08.09.2014 -
NW 4.01b Düsseldorf-Unterrath
Kurzer lokaler Radweg ohne erhaltene Spuren der Bahn – nur die in der Bebauung freigebliebene Schneise erinnert ansatzweise an dessen Vergangenheit.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Düsseldorf Mörsenbroich – D-Unterrath – D-Lohausen; 4 km (1000 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt:
Route: Düsseldorf-Unterrath: vom Kittelbach bis zur Straße "An der Golzheimer Heide".
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
08.09.2014 -
NW 4.01c Duisburg: Grünwegverbindung Bergisch-Märkische Hochfeldbahn (Bocksbarttrasse)
Die neue Grünwegverbindung Bergisch-Märkische Hochfeldbahn schafft eine autofreie Querverbindung zwischen Düsseldorfer und Heerstraße: der kurze westliche Abschnitt ist aufgrund der abgetragenen Brücke Heerstraße etwas abgehängt.
Synonyme: Bocksbahntrasse, Grünzug Bergisch-Märkische Hochfeldbahn
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (davon ca. 0,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und Verbundpflaster

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Kunstbauten: Die Brücke Heerstraße wurde im Juli 2012 abgebaut, der Damm anschließend zu Rampen abgeflacht.
Eröffnung des Radwegs:
  • August 2013
Planungen:

Längerfristig soll der Weg bis zur Werthauser Straße verlängert werden, im Osten wurde eine neue Radbrücke über die A 59 errichtet (noch nicht eröffnet). [April 2014]

Nächster Bahnhof: Duisburg Hbf
Messtischblatt: 4506
Route: zwischen Werthauser Straße und Düsseldorfer Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): Stadt Duisburg: Bergisch Märkische Hochfeldbahn
ELP-Projektdatenbank: Grüner Ring Duisburg
14.04.2014 -
NW 4.01d Duisburg: rund um den Innenhafen
Rund um den Duisburger Innenhafen wurden bei der Umgestaltung zahlreiche der Hafengleise in den Wegen erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,7 km (davon ca. 2,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

überwiegend Verbundpflaster

Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg; keine Fahrradwegweisung
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4506
Route: Duisburg: rund um den Innenhafen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Innenhafen Duisburg
13.04.2015 -
NW 4.02 Mülheim-Styrum – Mülheim-Saarn (Untere Ruhrtalbahn)
Der Bahndamm der Unteren Ruhrtalbahn ist an einigen Stellen bis zur Unkenntlichkeit verschwunden. Zwei der drei Teilstücke sind durch den gut beschilderten Rundkurs Ruhrgebiet verbunden, sodass die Orientierung im Landesgartenschaugelände problemlos gelingt. Mit der Brücke über die Ruhr südlich von Mülheim-Styrum besitzt dieser Weg ein echtes Highlight.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (davon ca. 4,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
drei 1,0, 1,2 und 1,5 km lange Teilstücke auf der ehem. Bahntrasse mit Verknüpfungsabschnitten
Im Bereich des Landesgartenschaugeländes und zwischen Broich und Saarn ist der Bahndamm auf größeren Abschnitten abgetragen, im weiteren Verlauf bis Essen-Kettwig (keine Nutzung als Radweg) ist die Bahntrasse in Mintard überbaut.
Oberfläche:

überw. wg.

Kunstbauten: Ruhrbrücke zwischen Mülheim-Styrum und Broich
Eisenbahnstrecke: 2185 / Essen-Kettwig – Mülheim-Styrum; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1876 (Gv: 6. März, Pv: 15. März)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1968 (Pv Kettwig Stausee – Styrum)
Eröffnung des Radwegs:
  • im Rahmen der MüGa (Landesgartenschau 1992)
Messtischblätter: 4507, 4607
Route: Abzweigung der ehem. Ruhrtalbahn südöstlich des Bf Mülheim-Styrum – Ruhrbrücke – Gelände der Landesgartenschau in Broich – Lederfabrik Lindgens – Saarn.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ruhrtalbahn
Externe Links (Radweg): ELP-Projektdatenbank: Styrumer Pfad I
19.07.2008 -
NW 4.03 PanoramaRadweg niederbergbahn: Kettwig vor der Brücke – Wülfrath
LogoAm 16. Juli 2011 wurde mit dem PanoramaRadweg niederbergbahn eine neue Top-Strecke eröffnet, die einen abwechslungsreichen Wegeverlauf bietet und mit drei großen Viadukten und der ersten Waggonbrücke Deutschlands besondere Akzente setzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 24,7 km (davon ca. 21,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
zusätzlich werden 17 km bestehende Wege zur Anbindung nach Wuppertal und Solingen als PanoramaRadweg niederbergbahn beschildert
Höhenprofil: langgez. l. St. von Kettwig vor der Brücke (45 m ü. NN; k. St. am Beginn des Bahntrassenwegs) bis südl. Velbert-Tönisheide (260 m), l. Gef. bis Wülfrath (210 m) und flache Kuppe bis Oberdüssel (170 m); abseits der Trasse teilw. hügelig bis zur Stadtgrenze Haan/Wuppertal (225 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg (Anbindungen auf Wirtschaftswegen und Straßen); Wegweisung nach HBR mit Logo PanoramaRadweg niederbergbahn
Kunstbauten: Bei den zahlreichen Brückenbauwerken ragen zwei große Viadukte über die Ruhrstraße und die Waggonbrücke in Heiligenhaus sowie ein weiteres großes Viadukt in Velbert heraus.
Eisenbahnstrecke: 2724 ("Niederbergbahn") / Oberdüssel – Wülfrath – Kettwig-Stausee; 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 3. August 1926 (Velbert – Essen-Kettwig)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1960 (Pv Heiligenhaus – Kettwig); 1. September 1960 (Gv Heiligenhaus – Kettwig)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1979: Wanderweg Heiligenhaus – Kettwig (exkl. Viadukte) im Rahmen eines Gestattungsvertrags
  • 16. Juni 2008: Freigabe des Viadukts Ruhrstraße
  • 7. Mai 2010: erster asphaltierter Abschnitt in Heiligenhaus mit Waggonbrücke
  • 16. Juli 2011: feierliche Eröffnung des PanoramaRadwegs niederbergbahn
  • 11. Dezember 2012: Brücke Abtskücher Straße in Heiligenhaus
Radwegebau:

Die Trasse der Niederbergbahn war Teil einer Studie zu einer "Circle-Line", bei der die Reaktivierung mehrerer Bahnstrecken zwischen Düsseldorf, Wuppertal und Velbert untersucht wurde. In der Zwischenzeit wird die Trasse bis Wülfrath als Alleenradweg genutzt, wobei durch die Sicherung der Brückenbauwerke später aufwändig zu behebende Schäden vermieden werden sollen.
Im September 2008 begannen in Heiligenhaus, wo die Trasse bereits 2005 durch die Stadt erworben wurde, Freischnitt und Abbau der Gleise. Im Juni 2009 wurde an der Stelle der abgebauten Brücke Bahnhofstraße ein restaurierter offener Güterwaggon als Brücke eingesetzt: die erste Waggonbrücke in Deutschland. Nach der Eröffnung des ersten innerstädtischen Abschnitts in Heiligenhaus am 7. Mai 2010 und der feierlichen Eröffnung des PanoramaRadwegs niederbergbahn am 16. Juli 2011 wurde Ende 2011 in Essen-Kettwig noch die Anbindung an den Ruhrtal-Radweg hergestellt. In die an der Abtskücher Straße in Heiligenhaus zunächst verbleibende Lücke wurde im November 2012 eine neue Brücke eingehoben, die am 11. Dezember 2012 freigegeben wurde.

Besonderheiten: Veranstaltungen: Saisoneröffnung auf dem PanoramaRadweg am 17. April 2016
Messtischblätter: 4607*, 4608(*), 4708
Route: Kettwig vor der Brücke – ehem. Bf Isenbügel – Heiligenhaus – Velbert – Tönisheide – Wülfrath (weiter über Straßen und Wirtschaftswege in Richtung Solingen und Wuppertal).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Niederbergbahn
Externe Links (Radweg): www.panoramaradweg-niederbergbahn.de
ADFC Wuppertal: Niederbergbahn
Film über den Radweg von Helmut Hinterthür
19.03.2016 -
NW 4.03a PanoramaRadweg niederbergbahn: Abzweig Wülfrath – Flandersbacher Straße
Am 16. Juli 2011 wurde in Wülfrath auch ein Abzweig des PanoramaRadwegs niederbergbahn zur Anbindung der Euroga-Radroute eröffnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,6 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. vom Zeittunnel bei Wülfrath (210 m ü. NN) zur Flandersbacher Straße (150 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR mit Logo PanoramaRadweg niederbergbahn
Eisenbahnstrecke: 2404 ("Angertalbahn", seltener: "Angerbachtalbahn") / Ratingen – Wülfrath; 17 km (1435 mm)
und ein Stück der Strecke 2724 ("Niederbergbahn": siehe NW 4.03)
Eröffnung der Bahnstrecke: 28. Mai 1903 (Ratingen – Wülfrath)
Stilllegung der Bahnstrecke: Dezember 1952 (Pv), 1. September 2006 (Gv Rohdenhaus – Wülfrath); Abbau der Gleise: 2010
Eröffnung des Radwegs:
  • 16. Juli 2011
Radwegebau:

Ein Teil der ehemaligen Bahntrasse soll der Erweiterung des Kalktagebaus zum Opfer fallen (unklar, ob davon der zum Radweg ausgebaute Abschnitt betroffen ist). [März 2015]

Messtischblatt: 4708
Route: Wülfrath: Zeittunnel – Flandersbacher Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Angertalbahn
15.11.2015 -
NW 4.03c Ratingen-Hösel
Im Schatten der großen Niederbergbahn versteckt liegt das Fundstück eines innerörtlichen Bahntrassenwegs der ehemaligen Kleinbahn von Heiligenhaus nach Hösel.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,5 km
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Heiligenhaus - Hösel; 7 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Januar 1923
Eröffnung des Radwegs:
Route: Ratingen-Hösel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): Wikipedia: Kleinbahn Heiligenhaus–Hösel
26.06.2016 -
NW 4.04 Haus Scheppen (Baldeneysee) – Hesperkrug (ehem. Hespertalbahn)
Kurzer Abstecher in das Hespertal auf den Spuren des Bergbaus. Entlang des Baldeneysees kommen auch Museumsbahnfans auf ihre Kosten.
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km (davon ca. 2,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg., zw. L 439 und Hesperkrug asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Essen-Kupferdreh – Hesperbrück; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1854 zunächst als Schleppbahn (Pferdebahn), ab 1877 als Eisenbahn
Stilllegung der Bahnstrecke: 1972
Eröffnung des Radwegs:
  • 1985
Planungen:

Der Museumsbahnverein, der die Hespertalbahn betreibt, hat sich vorgenommen, die Bahn wieder bis Hesperkrug zu verlängern. Von dieser Reaktivierung wäre der größere Teil des Bahntrassenradwegs betroffen.

Messtischblatt: 4608
Route: Endhaltestelle Haus Scheppen der Hespertalbahn (Museumseisenbahn) bzw. ehem. Zeche Pörtingsiepen – Verzweigung – ehem. Bf Hesperbrück nahe der Kreuzung L 438 / L 439 – Hesperkrug.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Hespertalbahn
Hespertalbahn e.V.
27.06.2013 -
NW 4.04a Essen-Burgaltendorf: Anschlussbahn Zeche Altendorfer Tiefbau
Rund 1,5 km der Anschlussbahn zur längst stillgelegten Zeche Altendorfer Tiefbau sind Teil der Hochwasserumfahrung des Ruhrtal-Radwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,3 km (davon ca. 1,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg., teilw. asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg und Anliegerstraßen; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 2180 (?) / Burgaltendorf – Zeche Altendorf; 3 km (1435 mm)
Die Strecke wurde von der Rheinischen Eisenbahn-Gesellschaft zusammen mit der Bahn von Steele nach Burgaltendorf gebaut und sollte ursprünglich bis Wuppertal führen.
Eröffnung der Bahnstrecke: Oktober 1879
Stilllegung der Bahnstrecke: 1968 (Schließung der Zeche); Abbau der Gleise: 1991
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4508
Route: Burgaltendorf – ehem. Zeche Altendorfer Tiefbau.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
09.07.2012 -
NW 4.04b Essen-Überruhr – Burgaltendorf
Auch bei Essen-Überruhr sind zwei Stückchen der alten Ruhrtalbahn befahrbar, eines als Teil der Hochwasserumfahrung des Ruhrtal-Radwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,8 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 0,9 km geplant
Oberfläche:

wg., Verbindungsstücke teilw. asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg und Anliegerstraßen; teilw. Wegweisung als Hochwasserumfahrung für den Ruhrtal-Radweg
Eisenbahnstrecke: 2400 / Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen-Kettwig – Essen-Werden – Essen-Kupferdreh – Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Wengern Ost – Hagen-Vorhalle – Hagen Hbf: 80 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1874
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1959 (Pv), 1969 (Gv zur Zeche Theodor), 1991 (Anschlussverkehr Burgaltendorf – Bochum-Dahlhausen)
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Als "Radweg Holteyer Straße" ist in das Arbeitsprogramm "ESSEN.Neue Wege zum Wasser" die Verlängerung des Bahntrassenradwegs aus Überruhr um 0,9 km nach Burgaltendorf aufgenommen worden, die auch als Hochwasserumfahrung des Ruhrtal-Radwegs genutzt werden soll. Die Bezirksvertretung VIII hat dazu im Februar 2015 einen Prüfauftrag an die Verwaltung gestellt. [Februar 2015]

Messtischblatt: 4508
Route: Essen-Überruhr – Burgaltendorf (urspr.: Altendorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ruhrtalbahn
22.06.2015 -
NW 4.05 Kohlenbahn: Wuppertal-Wichlinghausen – Sprockhövel – Hattingen
LogoNach der Öffnung des Schulenbergtunnels in Hattingen und der südlichen Verlängerung durch den Schee-Tunnel mit Anschluss an die Wuppertaler Nordbahntrasse ist zwischen Ruhr und Wupper eine höchst attraktive Nord-Süd-Verbindung entstanden, die als Teil des Bergischen Panorama-Radwegs im Bergischen Trassenverbund aufgegangen ist.
Synonyme: Die ersten rund 2,5 km ab Wichlinghausen verlaufen trassengleich zur Strecke 2423 in Richtung Gevelsberg (vgl. Nordbahntrasse, NW 4.06). In Wuppertal wird "Nordbahntrasse" auch für den eigentlich zur "Kohlenbahn" gehörenden Neubauabschnitt bis zum Tunnel Schee verwendet. Vor dem Hintergrund eines möglichen Ausbaus des Astes von Wichlinghausen nach Langerfeld wurde der Schnitt zwischen den Einträgen NW 4.05 und NW 4.06 auf den Abzweig am ehem. Bahnhof Wichlinghausen gelegt.
Der Sprockhöveler Abschnitt der Kohlenbahn soll künftig als "Glückauf-Trasse" beworben werden. Zu dieser Namensfindung kam es im August 2015 nach einem Ideenwettbewerb mit anschließender Internet-Abstimmung ohne eine Beteiligung der anderen Anliegerstädte.
Streckenlänge (einfach): ca. 22 km (davon ca. 19,4 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 1,7 km geplant
Höhenprofil: l. St. von Wuppertal-Wichlinghausen (200 m ü. NN) zum Tunnel Schee (260 m), dann kontinuierliches l. Gef. zur Ruhr bei Hattingen (70 m)
Oberfläche:

wg. (Breite: 3 m); in Wuppertal asphaltiert (Breite südl. ehem. Hp Bracken 3,5 m, nördlich davon 3 m und unmittelbar südlich des Tunnels Schee 2,5 m)

Status / Beschilderung: durchgängig kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes
Kunstbauten: Schulenbergtunnel (195 m, teilw. auch als Schulenburgtunnel bezeichnet; wurde von Mai bis September 2008 vom RVR als Radweg ausgebaut); nach einer anfänglichen Nachtschließung ist der Tunnel inzwischen rund um die Uhr passierbar;
die westliche Röhre des 722 m langen Tunnel Schee wurde für den Radweg ausgebaut und ist bis auf wenige Tage bzw. Nachtschließungen ganzjährig nutzbar. Die zweite Röhre wurde verschlossen und bleibt den Fledermäusen vorbehalten. Baubeginn war im Mai 2013, nach einer Winterpause wurden die Arbeiten 2014 abgeschlossen. Nördlich des Tunnels wurde über den Kuxloher Weg nach dem Teilabriss einer Brücke am 20. Oktober 2014 ein neuer Steg für den Radweg eingesetzt.
Sperrzeiten Tunnel Schee: 1. Februar bis April: jeweils 20 Uhr bis 6 Uhr
Eisenbahnstrecke: 2713 / Wuppertal-Wichlinghausen – Schee – Bossel – Hattingen (Ruhr); 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Mai 1884
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv); 29. September 1984 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 30. Oktober 1991: Bahnhof Schee – Niedersprockhövel
  • 29. Mai 1994: Niedersprockhövel – Hattingen
  • 23. September 2008: Schulenbergtunnel
  • 21. Oktober 2011: Anbindung in Hattingen
  • 19. Dezember 2014: Wuppertal-Wichlinghausen – Bahnhof Schee
  • 29. Mai 2015: Brücke Bracken
Radwegebau:

Der Bau aller Abschnitte vom Tunnel Schee bis Hattingen erfolgte durch den Regionalverband Ruhr, südlich davon durch die Stadt Wuppertal. Als letzte Brücke wurde südlich des ehem. Haltepunktes Bracken am 24. April 2015 ein 25 m langer Neubau eingesetzt und am 29. Mai 2015 feierlich freigegeben.

Planungen:

Als südliche Verlängerung ist die sog. Schwarzbachtrasse zwischen Wichlinghausen und Langerfeld mit einer gut erhaltenen Brücke und einem Tunnel im Gespräch.

Aus Radlersicht weniger erfreulich sind die Planungen zur Ortsumgehung L 70n in Niedersprockhövel, die auf 1 km auf der bisherige Radwegetrasse verlaufen wird. [Mai 2015]

Besonderheiten:

Der Tunnel Schee ist zum Schutz der Fledermäuse vom 28. Dezember bis einschließlich 2. Januar ganztägig und zwischen dem 15. Februar und 15. April jeweils von 23 bis 6 Uhr geschlossen.

Nächster Bahnhof: Wuppertal-Oberbarmen, Hattingen
Messtischblätter: 4509, 4609, 4709
Route: Wuppertal-Wichlinghausen – Sprockhövel – Hattingen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Wuppertal-Wichlinghausen–Hattingen
www.bahnen-wuppertal.de
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Kohlenbahn
www.wuppertalbewegung-ev.de
Stadt Wuppertal: Nordbahntrasse
Metropole Ruhr (RVR): Von Ruhr zur Ruhr
26.12.2015 -
NW 4.05a Sprockhövel ehem. Bf Schee – Gevelsberg-Silschede
LogoDie im Juni 2008 komplettierte Route auf dem Höhenrücken zwischen Ruhr und Wupper soll in Silschede mit dem künftigen Bahntrassenradweg zwischen Bommern und Gevelsberg verknüpft werden. Von Hattingen aus ist sie bereits verkehrsarm und ohne starke Steigungen zu erreichen.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,6 km (davon ca. 7,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: keine großen Höhenunterschiede (220-250 m ü. NN; im Bereich der Umfahrungen kurze Steigungen und Gefälle)
Oberfläche:

wg. mit Verbundpflaster unter Brücken und an Querwegen; auf dem östlichen Abschnitt wurde ein paralleler Reitweg angelegt

Status / Beschilderung: durchgängig kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes mit Einschüben "Von Ruhr zu Ruhr" (die angrenzende östliche Route von Silschede zur Ruhr ist auf einer provisorischen Route beschildert)
Kunstbauten: Die Strecke weist einige Brücken auf, die Brücke über die BAB 43 wurde im Dezember 2002 durch einen Neubau ersetzt.
Eisenbahnstrecke: 2714 / Schee – Silschede; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: 7. Oktober 1951 (Pv); 1. Oktober 1989 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 22. März 2002: 2,2 km von der Straße Zum Sackschacht bis zur Brücke Wittener Straße / L 58 (damals noch B 51)
  • 27. Juni 2003: Abzweig wenig nördlich des ehem. Bf Schee – Zum Sackschacht
  • 22. Mai 2007: Rennebaum / L 58 – Straße Aqueldruft
  • 4. Juni 2008: letzter BA bis Silschede (Baubeginn Januar 2008)
Radwegebau:

Der Bau aller Abschnitte erfolgte durch den Regionalverband Ruhr.

Planungen:

In Silschede erfolgt später die Verknüpfung mit dem zukünftigen Bahntrassenradweg Witten-Bommern – Gevelsberg (NW 4.05b). Das gesamte Radwegenetz "Von Ruhr zur Ruhr" mit den Routen NW 4.05 und 4.05a-c hat eine Gesamtlänge von über 50 km. [April 2008]

Messtischblatt: 4609
Route: Sprockhövel ehem. Bf Schee – Haßlinghausen – Sprockhövel-Rennebaum – Gevelsberg-Silschede.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schee–Silschede
www.dbc-sprockhoevel.de
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Kohlenbahn
www.route-industriekultur.de
15.07.2014 -
NW 4.05b Witten-Bommern (im Bau: – Gevelsberg, Elbschetalbahn)
Ausgehend von wenigen 100 m, die vor rund 10 Jahren als Hochwasserumfahrung für den Ruhrtalradweg ausgebaut wurden, entsteht auf der Elbschetalbahn gerade eine wichtige Nord-Süd-Verbindung zwischen Ruhr und Ennepe.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (davon ca. 0,7 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 11,5 km geplant
Südlich des ehemaligen Bahnhofs Witten-Höhe wurden zeitgleich mit dem Ausbau des tiefer gelegenen NW 4.05c einige 100 m der in Richtung Gevelsberg abzweigenden Strecke als Teil der Hochwasserumfahrung ausgebaut. Der neuzubauende Radweg schließt an dieses Stück an.
Oberfläche:

asph.

Kunstbauten: Silscheder Tunnel und Klosterholz-Tunnel (nördlich von Gevelsberg), mehrere große Viadukte
Eisenbahnstrecke: 2143 / Witten Hbf – Witten-Höhe – Gevelsberg West – Schwelm; 20 km (1435 mm); Abschnitt Witten-Höhe – Gevelsberg West: 13 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1934 (Baubeginn: 1912)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. November 1979 (Pv); Herbst 1984 (Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2006: Witten-Bommern (Bau durch RVR, Baubeginn November 2005)
Planungen:

Nach dem Freischnitt auf dem ersten 3,5 km langen Bauabschnitts zwischen der Stadtgrenze Witten und der Straße In der Ratelbecke in Albringhausen wurde am 6. Juni 2014 der Erste Spatenstich gesetzt. Der Bau erfolgt durch Straßen.NRW. Eine Eröffnung in 2016 erscheint nach Verzögerungen bei der Felssicherung und ungeplanten Aufwänden an einem Viadukt fraglich. Der 1,8 km lange zweite Abschnitt bis Silschede soll 2017 folgen, der dritte Abschnitt bis Gevelsberg 2018. [März 2016]

Messtischblätter: 4509*, 4510*, 4609*
Route: Witten-Bommern (im Bau: – Wengern – Albringhausen; geplant: – Silschede – Gevelsberg).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Witten–Schwelm
16.03.2016 -
NW 4.05c Witten-Herbede – Wetter-Wengern (Ruhrtalbahn)
LogoMit zwei wichtigen Lückenschlüssen auf dem zweiten Streckengleis der Ruhrtalbahn (auf diesem Abschnitt heute Museumsbahn) konnte die Attraktivität des Ruhrtal-Radwegs bei Witten durch eine weitgehend autofreie Routenführung und eine Fähre speziell für Radfahrer und Wanderer immens gesteigert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,5 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
auf dem zweiten Streckengleis parallel zur Museumsbahn; im Bereich der Zeche Nachtigall wird eine parallel verlaufende Straße genutzt
Höhenprofil: Bahntrasse prakt. eben (80 m ü. NN); steile Rampe zur Wittener Straße am Südende (Schiebestrecke mit Aufpflasterungen);
Oberfläche:

wg.; im Bereich einer überflutungsgefährdeten Stelle und Rampen Verbundpflaster

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung Ruhrtal-Radweg und Rundkurs-Ruhrgebiet
Kunstbauten: keine größeren Brücken als Teil des Radwegs; sehenswerte Brücke der Strecke 2144 Witten-Höhe – Wengern-Ost, das Ruhrviadukt der Strecke 2143 wird unterquert
Eisenbahnstrecke: 2400 / Düsseldorf – Ratingen Ost – Essen-Kettwig – Essen-Werden – Essen-Kupferdreh – Essen-Überruhr – Bochum-Dahlhausen – Hattingen – Wengern Ost – Hagen-Vorhalle – Hagen Hbf: 80 km (zum Abschnitt Essen-Werden – Kupferdreh siehe NW 3.04)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1874 (Hattingen – Hagen-Vorhalle)
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1970 (Pv); 21. Mai 1982 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 6. Dezember 2005: westl. Abschnitt unterhalb der Burgruine Hardenstein – Zeche Nachtigall (Baubeginn Juli 2005)
  • April 2006: östl. Abschnitt bei Bommern (Baubeginn November 2005, der ursprünglich für den Herbst 2004 vorgesehene Baubeginn hatte sich verzögert)
Messtischblätter: 4509, 4510
Route: Witten-Herbede (Fähre unterhalb der Ruine Hardenstein) – Zeche Nachtigall – Bommern – Wetter-Wengern; die alte Routenführung der Kaiser-Route zw. Bommern und Wengern dient als Umfahrung bei Hochwasser.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ruhrtalbahn
28.07.2014 -
NW 4.05d Harkortsche Kohlebahn: Gevelsberg-Silschede – Wetter-Grundschöttel
Kurze, schön gelegene Strecke, aus der man noch richtig etwas machen könnte. Bis es soweit ist: Wie wäre es mit einem Bahntrassenspaziergang?
Synonyme: Die Bahnstrecke wurde als Silscheder Kohlenbahn oder Schlebusch-Harkorter Kohlenbahn bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,9 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
der untere Teil der Bahnstrecke ist durch eine Straße überbaut
Höhenprofil: kaum Höhenunterschiede (um 220 m ü. NN)
Oberfläche:

wg. / unbefestigt

Status / Beschilderung: keine Beschilderung nach StVO oder Radwegweisung; der Weg ist als Wanderweg ausgewiesen
Eisenbahnstrecke: Hagen-Haspe – Zeche Schlebusch in Gevelsberg-Silschede; 8 km (900 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1832 (zunächst als Pferdebahn, ab 1876 Betrieb mit Dampflokomotiven)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1959 (oberer Abschnitt), 1965 (unterer Abschnitt)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Es ist geplant über die Kohlebahn eine Verbindung vom Radwegenetz "Von Ruhr zu Ruhr" nach Hagen zu schaffen. Zeithorizont: unbestimmt.

Messtischblatt: 4610
Route: Gevelsberg-Silschede (ehem. Zeche) – B 234 bei Wetter-Grundschöttel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Silscheder Kohlenbahn
Externe Links (Radweg): www.route-industriekultur.de
15.07.2014 -

Der geplante Bergische Panorama-Radweg ist der mit rund 130 km längste von vier Panorama-Radwegen auf stillgelegten Eisenbahnstrecken vom Bergischen bis ins Sauerland.
Die beiden kürzeren Wege, PanoramaRadweg niederbergbahn (NW 4.03) und Panorama-Radweg Balkantrasse (NW 4.11), sind bereits ganz bzw. überwiegend fertig gestellt. Auch der größte Teil der Bahntrassenwege im Verlauf des Bergischen Panorama-Radwegs ist jetztt befahrbar, aber noch nicht mit dem Routenlogo beschildert (in Abschnitten schon Beschilderung des Radverkehrsnetzes vorhanden).

NW 4.05: Kohlenbahn Hattingen – Wuppertal-Wichlinghausen
NW 4.06: Nordbahntrasse: Wuppertal-Wichlinghausen – W.-Vohwinkel
NW 4.08: Korkenziehertrasse: Wuppertal-Vohwinkel – Solingen
NW 4.10a: Bergbahntrasse: Solingen – Müngsten
NW 4.11: Balkantrasse: Abschnitt Wermelskirchen – Bergisch-Born
NW 4.13: Bahntrassenweg Wasserquintett: Bergisch-Born – Marienheide
NW 4.21: Alleenradweg Gummersbach – Olpe (teilw. fertig)

Informationen zum Ausbaustand und GPS-Daten mit den aktuell befahrbaren Abschnitten finden Sie unter www.panorama-radwege.bahntrassenradeln.de und künftig auch unter www.panorama-radwege.de.



Neu: Übersichtskarte Panorama-Radwege (pdf; 6,7 MB)

NW 4.06 Nordbahntrasse / Jackstädt-Weg: Wuppertal-Vohwinkel – W.-Wichlinghausen
LogoDie Nordbahntrasse in Wuppertal gehört zu den ambitioniertesten Bahntrassenwegeprojekten in Nordrhein-Westfalen, das seit Dezember 2014 durchgängig befahrbar ist, aber hinsichtlich aller Tunnel- und Brückensanierungen erst 2020 abgeschlossen sein wird. Über das enorme Potential als verbindende innerörtliche Radroute hinaus ist sie Teil einer übergreifenden touristischen Vision für das Bergische Land.
Auszeichnungen: 7. European Greenways Award 2015 (1. Preis "Excellence")
Deutscher Fahrradpreis 2015 in der Kategorie Infrastruktur
• "Ausgezeichnetes Projekt" der Klima.expo NRW (Dezember 2014)
Streckenlänge (einfach): ca. 12,8 km (davon ca. 11,8 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,6 km abseits der beschriebenen Route
Als Länge der Nordbahntrasse werden bis zu 23 km angegeben, die sich unter Hinzurechnung der Kohlenbahn NW 4.05 bis zum Tunnel Schee ergeben.
Oberfläche:

asph. mit parallelem Verbundpflasterstreifen (insg. 6 m, im westlichen Außenbereichen zunächst nur 4 m Asphalt)

Status / Beschilderung: in den Außenbereichen kombinierter Fuß-/Radweg, sonst nebeneinanderliegender Fuß- und Radweg (Widmung seit Juni 2015); die Wegweisung soll bis zum Sommer 2016 aufgestellt werden
Kunstbauten: Dorptunnel (488 m), Dorrenbergtunnel (175 m), Engelnbergtunnel (171 m), Rott-Tunnel (351 m), Fatloh-Tunnel (85 m); zahlreiche Viadukte und Brücken
Eisenbahnstrecke: 2423 ("Rheinische Strecke") / Düsseldorf-Gerresheim – Mettmann – Wuppertal-Wichlinghausen – Gevelsberg – Hagen-Vorhalle – Dortmund-Löttringhausen – Dortmund Süd; 78 km (1435 mm; zweigleisig);
zum Abschnitt in Dortmund siehe NW 3.23
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1879 (Düsseldorf – Hagen), 15. September 1879 (bis Dortmund-Hörde)
Stilllegung der Bahnstrecke: September 1991 (Pv), 1. April 2000 (Gv); der östlich anschließende Abschnitt Wuppertal-Wichlinghausen – Schwelm-Loh wurde bereits 1979 stillgelegt
Eröffnung des Radwegs:
  • 24. November 2007: Fertigstellung einer 170 m langen Demonstrationsstrecke im Bereich des Bf Wichlinghausen (feierliche Eröffnung im Rahmen des NRW-Tages am 29. August 2008)
  • 5. Juni 2010: Rott – Ostersbaum
  • Juni 2013: Vohwinkel – Dorp (die Strecke galt offiziell noch als Baustelle)
  • Oktober 2013: Anbindung P&R-Platz Vohwinkel
  • 19. Dezember 2014: Eröffnung der durchgängig befahrbaren Trasse
  • 1. Mai 2016: sog. Tscher Stich
Radwegebau:

Die im Frühjahr 2006 gegründete Wuppertalbewegung e.V. hat maßgeblichen die Umwandlung der Wuppertaler Nordbahn zwischen Vohwinkel und Wichlinghausen in einen Rad- und Wanderweg vorangetrieben. In einer Machbarkeitsstudie wurden Förderungsmöglichkeiten aufgezeigt und in mehreren öffentlichkeitswirksamen Arbeitseinsätzen Strecke und Brückenbauwerke vom Bewuchs befreit. Innerhalb von nur fünf Monaten konnten Spendenzusagen über 3,3 Mio Euro eingeworben werden, durch die der kommunale Eigenanteil gedeckt wird. Ende März 2008 wurden für den Abschnitt Varresbeck – Wichlinghausen 8,5 Millionen Euro aus dem Stadtumbau West zugesagt, im Mai über einen Tourismus-Wettbewerb vergebene Ziel-2-Mittel der EU für die angrenzenden Abschnitte. Im Dezember 2008 wurde der Kaufvertrag für die rund 20 km Wuppertaler Bahnstrecken unterzeichnet, Anfang Juni 2012 schließlich der Förderbescheid für die sog. Außenäste übergeben.

2008 wurde der Bahnhofsbereich Wichlinghausen als Musterstrecke saniert, für einen Volkslauf wurde bis September ein 600 m langer Einschnitt auf dem ersten Stück zur "Kohlenbahn" zum Bf Schee (NW 4.05; Anschluss an das Radwegenetz "Von Ruhr zu Ruhr") hergerichtet. Der erste, 2 km lange Teil des insg. 10,8 langen innerstädtischen Abschnitts (Hp Dorp bis Kohlenstraße) zwischen Rott und Ostersbaum wurde am 5. Juni 2010 eröffnet. In den folgenden Jahren wurden die Abschnitte vom Ottenbrucher Bahnhof bis Rott inkl. des Tunnel Dorrenberg und Engelnberg (waren zwischenzeitlich nochmals gesperrt) ausgebaut. Der Abschnitt Vohwinkel – Hp Dorp wurde im Dezember 2012 ausgeschrieben und bis Juli 2013 ausgebaut, Ebenfalls im Dezember 2012 wurde ein erster Abschnitt beleuchtet. Damit waren bis Dezember 2014 rund 9 km von Vohwinkel bis zum Tunnel Rott nutzbar; die provisorisch geöffneten und ab dem 17. März 2014 für den weiteren Bauverlauf nochmals gesperrten Tunnel Dorp und Ostersbaum sind seit dem 26. September 2014 wieder befahrbar. Am 19. Dezember 2014 wurde die Strecke auf der gesamten Länge offiziell eingeweiht.

Zwischen Mitte August und Mitte September 2015 wurde das westliche Ende im Bereich des Homanndamms optimiert, sodass ein Teil des Straßenabschnitts mit einigen verschenkte Höhenmetern vermieden wird. Zum Anschluss an die Korkenziehertrasse siehe NW 4.08, zur östlich anschließenden Kohlenbahn NW 4.05.

Die westliche Verlängerung bis kurz vor den Tunnel Tesch ("Tescher Stich") ist wurde seit Anfang Dezember 2015 gebaut und zum 1. Mai 2016 freigegeben. Im Gegensatz zur eigentlichen Nordbahntrasse ist dieses Stück nicht asphaltiert. Der den Fledermäusen vorbehaltene Tescher Tunnel bleibt geschlossen. Mit dieser kurzen Netzergänzung eröffnet sich aber eine neue Querverbindung über vorhandene Wege zum PanoramaRadweg niederbergbahn.

Planungen:

Als nächste Brücke soll diejenige über die Max-Planck-Straße (westlich des ehem. Bahnhofs Wichlinghausen) durch einen Neubau ersetzt werden.

Im September 2013 konkretisierten sich Überlegungen, die Nordbahntrasse ab 2015 östlich des Bahnhofs Wichlinghausen auf der von der Nordbahn abzweigenden Bahnstrecke 2710 um 2 km auch in Richtung Langerfeld zu verlängern, womit auch die Anbindung des künftigen Panorama-Radwegs Balkantrasse optimiert würde.

Eine östliche Verlängerung der Nordbahntrasse über Schwelm nach Gevelsberg gestaltet sich schwierig, da die Brücke über die A 1 bei der Erweiterung der Autobahn abgerissen wurde. Ein Radweg soll aber z. B. bei der Aufstellung eines Bebauungsplans für den Bahnhof Loh in Schwelm berücksichtigt werden.

Eine interessante Idee wurde für das Steinweg-Viadukt ins Spiel gebracht, das vom Tal aus über einen gläsernen Aufzug zugänglich gemacht werden könnte. [April 2016]

Messtischblätter: 4708, 4709
Route: Wuppertal-Vohwinkel – Wuppertal-Wichlinghausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd
www.bahnen-wuppertal.de
Externe Links (Radweg): www.nordbahntrasse.de
ADFC Wuppertal: Nordbahntrasse
Stadt Wuppertal: Nordbahntrasse
24.05.2016 -
NW 4.06a Wuppertal-Hatzfeld (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,4 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die von der Nordbahntrasse nördlich nach Hatzfeld abzweigende Stichstrecke wurde zumindest in Teilen von einer Bebauung freigehalten und könnte als Radweg ausgebaut werden. [Januar 2015]

Messtischblatt: 4709(*)
Route: (in Diskussion: Wuppertal-Loh - Hatzfeld).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Loh–Hatzfeld
02.02.2015 -
NW 4.07 Sambatrasse: Wuppertal-Steinbeck – Wuppertal-Cronenberg
Der Besucherandrang bereits vor Eröffnung des kompletten Weges im Oktober 2007 hat eindrucksvoll belegt, wie wichtig die Sambatrasse nicht nur für die Wuppertaler Bevölkerung ist. Mit der Brücke über die Erweiterung des Zoogeländes besitzt sie außerdem etwas ganz Besonderes.
Synonyme: Samba-Radweg oder Sambaweg, die Bahnstrecke wird als Burgholzbahn oder Cronenberger Samba bezeichnet
Streckenlänge (einfach): ca. 8,9 km (davon ca. 7,9 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 1 km geplant
Höhenprofil: langgez. l. St. vom jetzigen Startpunkt nördlich des Wuppertaler Zoos (180 m ü. NN; Wupper: 140 m) zum ehem. Bf Küllenhahn (300 m), dann nahezu eben bis zum Bf Cronenberg
Oberfläche:

wg. (zuletzt 2015 abschnittsweise ausgebessert)

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, Wegweisung nach HBR (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2721 / Wuppertal-Steinbeck – Wuppertal-Cronenberg; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1891
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Februar 1988
Eröffnung des Radwegs:
  • 27. Oktober 2006: erster BA vom Zoo bis zum Bf Küllenhahn; als Projekt der "Regionale 2006"
  • 27. Oktober 2007, 15:00: offizielle Eröffnung des zweiten BA bis zum Bf Cronenberg
Finanzierung: Beim Bau der Sambatrasse war die Strecke von der Deutschen Bahn zunächst nur angepachtet worden, zum 1. Januar 2015 wurde sie dann von der Stadt erworben.
Planungen:

Eine ursprünglich geplante Verlängerung am Nordende um rund 1-1,5 km in Richtung Steinbeck schien nach dem Bau der Sambatrasse in absehbarer Zeit aufgrund von Sicherheitsbedenken bei der Bahn nicht realisierbar zu sein. Nach dem Ausbau der Nordbahntrasse gibt es einen erneuten Vorstoß, der auf eine noch stärkere Vernetzung der Wuppertaler Trassenwege abzielt. [Januar 2015]

Messtischblatt: 4708
Route: Wuppertal-Steinbeck – Wuppertaler Zoo (Großkatzengelände) – Küllenhahn – Wuppertal-Cronenberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Burgholzbahn
www.bahnen-wuppertal.de
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Sambatrasse
Stadt Wuppertal: Sambatrasse
22.06.2015 -
NW 4.08 Korkenziehertrasse: Solingen – Wuppertal-Vohwinkel
LogoDer als Projekt der Regionale 2006 entstandene Radweg auf der Solinger Korkenzieherbahn ist ein Paradebeispiel für einen gelungenen innerörtlichen Bahntrassenweg: schön gestaltet und mit zahlreichen Verknüpfungspunkten zum Umfeld.
Synonyme: Korkenzieherbahn
Streckenlänge (einfach): ca. 15,1 km (davon ca. 12,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und "Terraway" (Breite: 3,5 m); in Wuppertal auch Schotter

Bei "Terraway" handelt es sich um eine wasserdurchlässige, auch für Inliner geeignete Oberfläche mit einem geringen Rollwiderstand, die aber deutlich unebener als neue Asphaltdecken ist. Aufgrund von Problemen an den Kanten des Terrawaybelags sowie nach Beschädigungen u. a. durch Nordic-Walking-Stöcke wurde vom 5. Oktober 2009 bis August 2010 im Zusammenhang mit der Verlegung einer Versorgungsleitung in der Korkenziehertrasse auf zwei Teilstücken eine neue Oberfläche aus eingefärbtem Asphalt aufgebracht. Auf dem Abschnitt von Gräfrath bis zum Ende des Radwegs an der Stadtgrenze zu Wuppertal wurde die Terraway-Oberfläche nicht mehr ausgeführt. Statt dessen wurde dieser zunächst nur provisorisch befestigte nördlichste Solinger Abschnitt Ende 2011 gleich asphaltiert. In der zweiten Junihälfte 2013 wurde der Abschnitt Eckstraße bis Schlagbaumtunnel saniert.

Kunstbauten: Schlagbaum-Tunnel (109 m, ist für den Radweg ausgebaut); die Trasse weist einige hohe Dämme und zahlreiche Brücken auf. Für den Radweg wurden zwei größere Brücken über die Carl-Ruß-Straße und Wuppertaler Straße neu gebaut. Die Brücke Eipaß wurde abgerissen und durch eine Röhre ersetzt. Die Korkenziehertrasse ist in diesem Bereich seit 15. Juli 2011 wieder befahrbar.
Eisenbahnstrecke: 2734 ("Korkenzieherbahn") / Solingen Hbf – Wuppertal-Vohwinkel; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1887 (Vohwinkel – Wald); 12. Februar 1890 (Solingen – Wald)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958 (Wald – Gräfrath); Mai 1989 (Gv Vohwinkel – Gräfrath); 31. März 1995 (Solingen – Wald)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1994: Vorläuferweg zw. Flachsberg – Wald / Fuhr
  • 19. Juni 2004 (1. BA: Hauptbahnhof Solingen – Kasinostraße, 1,4 km; Baubeginn 1. Juli 2003)
  • 2. Juli 2005 (2. BA: Kasinostraße – Carl-Ruß-Straße / Frankfurter Damm, mit Schlagbaumtunnel)
  • 6. Mai 2006 (Hp Grünewald – Gleisdreieck)
  • 22. September 2006 (3. BA Frankfurter Damm – Bf Gräfrath, Baubeginn: Juli 2005, Neubau zweier Brücken im Sommer 2007)
  • 26. August 2007 (4. BA: Oberhaaner Straße – Stadtgrenze zu Wuppertal-Vohwinkel, Baubeginn: August 2006)
  • 16. Juli 2011: Lückenschluss in Haan
Radwegebau:

Von März bis Mi 2014 wurde mit einem Radweg am Rande des künftigen Gewerbegebiets VohRang auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs die Lücke zwischen Korkenzieher- und Nordbahntrasse (NW 4.06) geschlossen, die jetzt nahezu ohne Straßenpassagen miteinander verbunden werden: Fertigstellung spätestens Anfang Mai.

Planungen:

Langfristig könnten Autobahn und Westring durch Tunnel unterquert werden, sodass es zwischen Vohwinkel und Solingen nur noch punktuell zu Berührungen mit dem motorisierten Verkehr kommen würde. Auf der bestehenden Korkenziehertrasse steht noch nicht terminiert die Sanierung des Schlagbaumtunnels an, bei dem es im Winter zu einer gefährlichen Eiszapfenbildung kommt. [Dezember 2013]

Besonderheiten: Das im Januar 2013 in einem in der Nähe eines Spielplatzes direkt am Weg abgestellten Eisenbahnwaggon eröffnete "Trassencafé" musste im Mai 2015 schließen. Seit November 2015 wird es für Kleinkunst und Konzertveranstaltungen und ein Sprachcafé genutzt.
Messtischblätter: 4708, 4808
Route: Solingen – Solingen-Wald – Solingen-Gräfrath – Wuppertal-Vohwinkel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Solingen–Wuppertal-Vohwinkel
www.bahn-in-haan.de
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Korkenzieherbahn
18.01.2016 -
NW 4.08a Straßenbahn Haan – Vohwinkel
Ein kurzes Stück der Straßenbahnstrecke von Benrath nach Vohwinkel, die nur zwischen Thienhaus und Krickhaus auf eigenem Bahnkörper verlief, wurde als Anbindung an den PanoramaRadweg niederbergbahn asphaltiert und über eine Rampe an die "alte" Korkenziehertrasse angebunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,3 km (davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. hügelig (180-200 m ü. NN)
Oberfläche:

zwischen der Elberfelder Straße (Bushaltestelle Thienhaus) und der Rampe zur Korkenziehertrasse asphaltiert, auf dem Rest wg.; auf dem Großteil der Strecke liegen noch die Gleise, sind aber nur zum Teil sichtbar

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; auf dem asphaltierten Teil Wegweisung als Teil des PanoramaRadwegs niederbergbahn
Eisenbahnstrecke: Straßenbahn Benrath – Haan – Wuppertal-Vohwinkel; ? km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Juli 1899 (Hilden – Vohwinkel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1961
Eröffnung des Radwegs:
  • Asphaltierung: 2011
Messtischblatt: 4708
Route: Haan-Tückmantel – Haan.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
14.11.2011 -
NW 4.09 Trasse des Werkzeugs: Remscheid-Hasten – Remscheid Hbf
Gut gemeinter Weg, der vom Hbf Remscheid nach Hasten fast bis zum Deutschen Werkzeugmuseum führt. Die Strecke könnte ein echtes Schmankerl in einem für Radfahrer eher problematischen Umfeld sein – angesichts einiger zum Teil sogar als gefährlich einzustufender Gestaltungselemente schaut man sich's besser zu Fuß an.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,3 km (davon ca. 3,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph., stellenweise mit eingeprägten Werkzeugsymbolen (Inliner: Vorsicht!)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, auf die Trasse aufgemalte Ziel- und Entfernungsangaben, keine Fahrrad-Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 2705 / Remscheid-Lennep – Remscheid Hbf – Remscheid-Hasten; 9 km (1435 mm)
Nullpunkt: Wuppertal-Oberbarmen; Abschnitt Remscheid Hbf – Hasten: 4 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1883 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1922 (Pv), 31. Dezember 1990 (Gv, andere Angabe: 1986)
Eröffnung des Radwegs:
  • 23. September 2006
Radwegebau:

Die Trasse des Werkzeugs wurde als Projekt "arbeits_spuren" bzw. "Werkzeugroute" im Rahmen der "Regionale 2006" konzipiert. Erster Spatenstich war im Januar 2006, die Eröffnung des größeren Teils der Strecke am 23. September 2006. Eine 2002 entfernte Bahnbrücke wurde im August 2008 durch einen Neubau ersetzt, die Anbindung zum Hbf wurde 2009 erstellt.

Messtischblätter: 4808, 4809
Route: Remscheid-Hasten – Remscheid Hbf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Lennep–Hasten
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Trasse des Werkzeugs
31.07.2013 -
NW 4.10a 'Bergbahntrasse': Solingen – Müngsten
LogoNachdem die sog. Bergbahntrasse lange gut versteckt die 100 Höhenmeter vom Solinger Stadtrand zur Wupper überbrückte, wurde sie jetzt als Teil des Bergischen Trassenverbunds zu einem Verbindungsweg zwischen Korkenziehertrasse und dem Brückenpark Müngsten aufgewertet.
Synonyme: Die Strecke wurde in der Planungsphase als "Straßenbahntrasse" bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,4 km (davon ca. 1,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. Gef. von der Korkenziehertrasse in Solingen (200 m ü. NN), St. auf 220 m (Aussichtpunkt bei Theegarten), dann langgez. l. Gef. (4 %) zur Wupper (130 m)
Oberfläche:

ehem. Bahntrasse wg., Anbindungen überw. asph.

Status / Beschilderung: keine Beschilderung nach StVO, provisorische Wegweisung
Kunstbauten: Die Brücke über die Wupper am Städtedreieck Solingen/Wuppertal/Remscheid wenig nördlich der Müngstener Brücke ist nicht Teil des Wegs.
Eisenbahnstrecke: Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn / Wuppertal-Ronsdorf – Müngsten – Krahenhöhe; 17 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. November 1891 (Ronsdorf – Müngsten), Oktober 1892 (Wupperbrücke), 5. September 1908 (Müngsten – Krahenhöhe)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1928 (Müngsten – Krahenhöhe)
Eröffnung des Radwegs:
  • 8. Oktober 2010
Messtischblatt: 4808(*)
Route: Solingen (Abzw. Eckstraße von der Korkenziehertrasse) – Brückenpark Müngsten.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ronsdorf-Müngstener Eisenbahn
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Solinger Bergbahn
31.07.2013 -
NW 4.10b Remscheid-Struck
Der Weg von Remscheid ins Eschbachtal hat nur lokale Bedeutung – einige schöne Dämme und eine verschüttete Straßenunterführung.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,9 km (davon ca. 2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von der Lenneper Straße (320 m ü. NN) ins Eschbachtal (230 m)
Oberfläche:

überw. wg. / steinig

Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Vereinigte Westdeutsche Kleinbahnen / Remscheid Eschbachtalsperre – Remscheid Lenneper Straße; 3 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Juli 1900 mit Anschluss an die Wermelskirchen-Burger Eisenbahn; 1922 Verkauf an Stadt Remscheid
Stilllegung der Bahnstrecke: 1950er Jahre?
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4809*
Route: Remscheid-Struck.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Vereinigte Kleinbahnen
Wikipedia: Verkehrsbetriebe Remscheid
27.06.2013 -
NW 4.11 Panorama-Radweg Balkantrasse: Leverkusen-Opladen – Remscheid-Lennep
LogoDie Strecke des 1991 vollständig stillgelegten "Balkanexpress" am Rande des Bergischen Landes bietet ideale Voraussetzungen für einen Radwanderweg. Der Panorama-Radweg Balkantrasse wurde auf dem Abschnitt von Burscheid über Wermelskirchen nach Remscheid am 22. April 2012 eröffnet, die vom Förderverein Balkantrasse Leverkusen e. V. gebaute Anbindung nach Opladen folgte am 29. Mai 2014.
Synonyme: Die Strecke wurde als Alleenradweg Balkantrasse / Balkan-Trasse, anfangs auch als Balkanexpress-Radweg bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 29,3 km (davon ca. 22,8 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 1,8 km geplant
Höhenprofil: langgez. l. St. von 60 m ü. NN (Bf Opladen) nach Remscheid-Lennep (330 m)
Oberfläche:

asph. (Breite von Burscheid bis Remscheid: 3 m, in Leverkusen: 4 m)

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg. Wegweisung als Panorama-Radweg Balkantrasse, auf dem Abschnitt Wermelskirchen – Bergisch Born gleichzeitig als Bergischer Panorama-Radweg
Eisenbahnstrecke: 2700 / Wuppertal-Oberbarmen – Remscheid-Lennep – Opladen; 41 km (1435 mm);
Abschnitt Lennep – Opladen: 28 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Mai 1876 (Gv Lennep – Wermelskirchen, Pv ab 15. Mai),
1. Oktober 1881 (Gv Wermelskirchen – Opladen, Pv ab 15. Oktober)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1977 (Gv Wermelskirchen – Hilgen), 28. Mai 1983 (Pv Bergisch Born – Hilgen), 31. Mai 1986 (Pv Lennep – Bergisch Born), 31. Mai 1991 (Pv Hilgen – Opladen), 1994/95 (Gv Lennep – Wermelskirchen); Abbau: 1985 Wermelskirchen – Hilgen
Eröffnung des Radwegs:
  • 22. April 2012: Burscheid-Kuckenberg – Remscheid-Lennep
  • 29. Mai 2014: Leverkusen-Opladen – Burscheid-Kuckenberg
Radwegebau:

Nachdem ein Umbau der Balkantrasse zwischen Bergisch Born und Remscheid-Lennep im Rahmen des Regionale 2006-Projekts "Landschaftsfenster" zugunsten der Trasse des Werkzeugs zurückgestellt wurde, konnte 2011/12 ein Alleenradweg von Burscheid über Wermelskirchen nach Lennep realisiert werden. Er schließt in Bergisch Born an den Wasserquintett-Radweg nach Marienheide an (siehe NW 4.13) und gliedert sich in zwei Teile, da die Trasse in Wermelskirchen seit 2005 als Ortsumgehung genutzt wird.

Im Dezember 2008 wurde vom Burscheider Stadtrat der Bau des Radweg auf der schon länger abgebauten Bahnstrecke beschlossen. In Wermelskirchen wurden im Herbst 2010 die Schienen auf dem letzten Abschnitt von der Berliner Straße in Richtung Bergisch Born entfernt, etwas später auch in Remscheid. 2010/11 wurde die Trasse in Burscheid und Wermelskirchen freigeschnitten, der Weg selbst wurde 2011/12 gebaut. Anstelle der sanierungsbedürftigen Brücke Kotten wurde der Bahntrassenweg dabei in Burscheid kreuzungsfrei durch eine Röhre geführt. In Bergisch Born (Remscheid) wurde in der Nacht vom 8. auf den 9. Februar 2012 eine neue Brücke über die B 237 montiert. Der Abschnitt Burscheid – Lennep wurde am 22. April 2012 feierlich eröffnet.

An der Stadtgrenze Wermelskirchen/Remscheid wurde 2013 eine Brücke abgerissen und anschließend bis Anfang Juli 2014 durch einen Neubau ersetzt. Der Radweg blieb während dieser Arbeiten aber weitestgehend nutzbar und hat an dieser Stelle einen neuen Zugangspunkt erhalten.

Eine Weiterführung der Balkantrasse in Leverkusen wurde im April 2008 durch den Stadtrat zunächst aus Kostengründen abgelehnt. Im Juni 2009 legte der ADFC Leverkusen darauf hin eine Kostenschätzung vor, in der die BEG NRW nur 1,6 Mio. Euro für den Ausbau des Leverkusener Teilstücks veranschlagte. Diese Summe passt gut zu den Zahlen, mit denen der Alleenradweg Balkantrasse für die übrigen drei Städte im Landesprogramm "Förderung des kommunalen Straßenbaus 2009" eingeplant wurde und bestätigte sich beim späteren Bau.

Nach der Gründung des inzwischen über 2000 Mitglieder zählenden "Verein der Freunde und Förderer der Balkantrasse Leverkusen e.V." im Mai 2010 votierte der Leverkusener Rat Anfang Oktober 2010 für einen Radweg auf der Bahntrasse und im Dezember 2011 für den Ankauf der Trasse. Der erforderliche kommunale Eigenanteil für den Ausbau konnte durch Spenden und Eigenleistungen aufgebracht werden.

Als bauvorbereitende Maßnahme wurde die Trasse im Januar/Februar 2013 freigeschnitten und freigeräumt. Im Juli 2013 begannen die Bauarbeiten an der Brücke Romberg, die übrigen Arbeiten konnten nach der Ausstellung des Zuwendungsbescheides mit einer großzügigen Förderquote von 80 % am 29. Juli ausgeschrieben werden. Parallel zur Sanierung der übrigen Brücken fand seit Januar 2014 der eigentliche Wegebau statt.

Der Burscheider zweite Bauabschnitt zwischen Kuckenberg bis zur Stadtgrenze mit Anschluss an die Leverkusener Trasse war seit Ende Februar 2013 im Bau: Nach der Sanierung zweier Brücken wurde die Strecke im November asphaltiert und im Frühjahr 2014 mit der Feinschicht versehen.

Am 29. Mai 2014 wurde der Weg von Leverkusen-Opladen bis Burscheid-Kuckenberg im Rahmen eines Familienfestes feierlich eröffnet. Der Förderverein bittet weiter um Spenden und tatkräftige Unterstützung für nichtförderfähige Leistungen und die übernommene Unterhaltung der Strecke.

Planungen:

Ein noch nicht ausgebauter Abschnitt in Burscheid-Hilgen wird nach dem für das Frühjahr 2016 geplanten Abriss der B-51-Brücke hergestellt und derzeit auf rund 700 m umfahren.

In Leverkusen-Opladen beginnt die Balkantrasse zurzeit am Imbacher Weg. Die rund 500 m zum Bahnhof sollen nach der Gütergleisverlegung im Rahmen des Neuen Bahnstadt Opladen (nbso) ca. 2017/18 gebaut werden.

In Wermelskirchen wird geprüft, ob sich mit einer Verlängerung des Weges über das ehemalige Bahnhofsgelände der Schlenker über die Berliner Straße vermeiden lässt. Die Telegrafenstraße sollte ab Mai 2016 wieder für den gegenläufigen Radverkehr geöffnet werden, daraus wurde nichts, nachdem lokale Einzelhänder eine Unterschriftenaktion gestartet hatten. [April 2016]

Besonderheiten: Veranstaltungen: zweijähriger Geburtstag der Leverkusener Balkantrasse unterhalb des ehem. Bahnhofs Pattscheid: 5. Juni 2016 unter Beteiligung der Anliegerkommunen von Balkantrasse und Bahntrassenweg Wasserquintett
Messtischblätter: 4709, 4808, 4809, 4908
Route: Leverkusen-Opladen – Burscheid – Wermelskirchen – Bergisch Born – Remscheid-Lennep.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Wuppertal-Oberbarmen–Opladen
Externe Links (Radweg): www.balkantrasse.de
24.05.2016 -
NW 4.12 Radweg Bergerhofer Bahntrasse: Radevormwald – Kräwinkel
Attraktive und gut genutzte Rad- und Spazierstrecke von Radevormwald hinunter zu den Erholungs- und Freizeitgebieten rund um die Wuppertalsperre.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 3,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Radevormwald (360 m ü. NN) nach Kräwinkel (Parkplatz auf 270 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg") und zweier lokaler Rundrouten sowie des Rundwegs "Wasserquintett"
Eisenbahnstrecke: 2704 / Krebsöge – Anschlag; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1899 (Gv Krebsöge – Radevormwald); 3. Februar 1890 (Pv Krebsöge – Radevormwald)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1976 (Pv Krebsöge – Radevormwald), 26. September 1980 (Gv Dahlhausen – Radevormwald); ein Teil der Bahntrasse ist seit dem Bau der Wuppertalsperre (1987) überflutet.
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4809
Route: Radevormwald (Kaiserstraße) – Kräwinkel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Wuppertalbahn
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Kräwinkel – Radevormwald – Halver
24.03.2016 -
NW 4.13 Alleenradweg Wasserquintett: Bergisch Born – Hückeswagen – Marienheide
LogoEiner der ersten längeren Radwege, die im Bergischen Land auf einer der zahlreichen stillgelegten Bahnstrecken angelegt wurden, ist zu einer Route von Bergisch Born nach Marienheide erweitert worden: Das vor wenigen Jahren nur erträumte Bergische Bahnradwegenetz ist Realität geworden. Schwachpunkt ist eine fehlende Brücke bei Wiehagen, die einige zusätzliche Höhenmeter mit extrem steilen Rampen beschert. Ich mag die Hoffnung noch nicht aufgeben, dass hier noch nachgebessert wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 25,8 km (davon ca. 22,6 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 0,9 km geplant
Höhenprofil: bis auf die Lücke im Bahndamm bei Wiehagen l. Gef. von der Balkantrasse bei Bergisch Born (330 m ü. NN) nach Hückeswagen (255 m ü NN); eben bis Wipperfürth (270 m), dann langsam ansteigend nach Marienheide (350 m)
Oberfläche:

asph. (Breite: 3 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes, der zwischen Wipperfürth und Marienheide auf gleicher Strecke verlaufende Radrundweg "Wasserquintett" ist noch nicht in diese Beschilderung integriert sondern separat mit sehr kleinen Schildern ausgewiesen. Nach Fertigstellung des Alleenradwegs Wasserquintett wird die Beschilderung bis Ende 2015 umfassend angepasst.
Kunstbauten: Der ursprünglich umfahrene Tunnel bei Krommenohl wurde mit Beleuchtung und Fledermaus-Zwischendecke als Teil des Alleenradwegs ausgebaut und nach der Sanierung einer Stützmauer Ende 2014 endgültig freigegeben. Der im dritten Bauabschnitt gelegene Höhsieper Tunnel ist seit Juni 2012 ebenfalls in den Radweg einbezogen (durch Trennwand abgetrenntes Fledermausquartier)
Bei Wipperfürth gibt es eine kleinere Stahlbogenbrücke über die Wupper; an der Stelle der abgerissenen Brücke über die Klosterstraße in Marienheide wurde für den Radweg eine neue Brücke errichtet.
Eisenbahnstrecke: 2707 / Bergisch-Born – Wipperfürth – Marienheide; 27 km (1435 mm)
Kilometrierung ab Wuppertal-Oberbarmen: 43 km bis Marienheide
Eröffnung der Bahnstrecke: 13. Mai 1876 (Bergisch Born – Hückeswagen); 22. Dezember 1876 (Hückeswagen – Wipperfürth; Pv ab 2. Januar 1877); 15. Januar 1902 (Wipperfürth – Marienheide)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1965 (durchgehender Gv Wipperfürth – Marienheide); 1. Juni 1985 (Pv Wipperfürth – Marienheide; Gesamtverkehr auf diesem Abschnitt), 31. Mai 1986 (Pv Bergisch Born – Wipperfürth; Gv bis 30. Dezember 1995)
Eröffnung des Radwegs:
  • 9. Mai 2001: Ohl – Marienheide
  • 30. Mai 2010 1. BA Alleenradweg Wasserquintett: Hückeswagen – Wipperfürth (erster Spatenstich: 20. April 2010)
  • 13. Juni 2011 2. BA Alleenradweg; Wipperfürth – Marienheide
  • 30. Juni 2012 3. BA Bergisch Born – Hückeswagen
Radwegebau:

Die Anfänge des Vorläuferwegs von Wipperfürth nach Marienheide liegen etwas im Dunklen. Irgendwann Ende der 1980er / Anfang der 1990er Jahre wurde der Abschnitt von Wipperfürth nach Ohl vom städtischen Bauhof gebaut. Das anschließende Stück nach Marienheide wurde 1991 von der Gemeinde mit dem Wunsch erworben, an diesen Radweg anzuknüpfen. Gebaut werden konnte erst im Herbst 2000 – schon damals führten kommunale Eigenanteile zu Verzögerungen bei derartigen Vorhaben. Am 9. Mai 2001 fand die Eröffnungsradtour statt.

Voraussetzung für den Ausbau zum Bahntrassenweg Wasserquintett im Rahmen des Regionale-2010-Projekts Wasserquintett bzw. als Alleenradweg war die Mitte April 2008 erfolgte Freistellung. Die Schienen lagen zwar noch zwischen Bergisch Born und Wipperfürth, waren aber bereits seit Januar 2004 im Bereich des Bahndamms Dörpe (ehemaliger Durchlass der B 237) unterbrochen. Als erste Maßnahme wurde im Februar 2009 die Trasse im Bereich des ehem. Bahnhofs Wipperfürth freigeschnitten.

Der Radweg zwischen Hückeswagen und Marienheide wurde in drei Bauabschnitten erstellt: Der erste wurde zwischen Hückeswagen und Wipperfürth im Frühjahr 2010 realisiert und am 30. Mai 2010 feierlich übergeben, der zweite zwischen Wipperfürth und Marienheide ab August 2010 bis zur feierlichen Eröffnung am 13. Juni 2011 (ohne Verlängerung zum Bahnhof Marienheide, da die Brücke Klosterstraße erst 2014 fertig wurde). Im Bereich der im Mai 2011 eröffneten Stadtstraße Hückeswagen, wurde der Radweg zwischen Straße und Fluss gelegt, an die Stelle der Anfang April 2010 abgerissenen Straßenbrücke über die Bahntrasse ist ein Kreisverkehr getreten.

Der dritte Bauabschnitt zwischen Bergisch Born und Hückeswagen wurde bis Ende 2011 asphaltiert und am 30. Juni 2012 mit der Öffnung des Höhsieper Tunnels komplettiert. An der Querung der Bundesstraße bei Wiehagen ist eine Querungshilfe entstanden, die Rampen auf den Bahndamm sind an dieser Stelle mit 10 bzw. 18 % aber extrem steil ausgefallen und können nur sehr weiträumig umfahren werden.

Besonderheiten: Am Gelände des ehemaligen Bahnhofs Wipperfürth wurde im März 2013 ein Schienenbus aufgestellt, der als Ausstellungsraum zu den Flüchtlingslagern nach dem Zweiten Weltkrieg genutzt werden soll. Das Umfeld wird als Park mit Eisenbahnrelikten gestaltet.
Veranstaltung: Bergisches Trassen-Treffen auf Balkantrasse und Bahntrassenweg Wasserquintett am 21. Juni 2015 www.trassen-treffen.de (in diesem Jahr nur in Burscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen)
Nächster Bahnhof: Marienheide, Remscheid-Lennep (+ 4 km über Balkantrasse / NW 4.11)
Messtischblätter: 4809, 4810, 4811, 4911
Route: Bergisch Born – Hückeswagen – Wipperfürth – Ohl – Gogarten – Marienheide.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Wippertalbahn
Externe Links (Radweg): ADFC Wuppertal: Wasserquintett
18.10.2015 -
NW 4.14 Halver
Nach der Stilllegung der aufwändig trassierten Strecken von Halver nach Radevormwald bzw. Wipperfürth wurde nur ein kurzer Abschnitt als Rad- und Wanderweg wiederverwendet – nachdem leider auch hier zwei Einschnitte verfüllt wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,9 km (davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. hügelig von Halver (420 m ü. NN) nach Kreuzberg (370 m), dann langgez. Gef. nach Wipperfürth (275 m)
Oberfläche:

Bahntrasse wg. / steinig

Status / Beschilderung: freigeg. F und R/F; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: 2814 / Oberbrügge – Anschlag – Wipperfürth; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1910 (Oberbrügge – Radevormwald/Wipperfürth)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1957 (durchgehender Gv Halver – Anschlag); 31. Mai 1964 (Pv Radevormwald – Oberbrügge und Gesamtverkehr Halver – Anschlag)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Für den Fall des Scheiterns der Schleifkottenbahn wurde für den angrenzenden Abschnitt von Halver nach Oberbrügge eine Nachnutzung als Radweg ins Spiel gebracht. Diese Überlegungen konkretisierten sich im Herbst 2014 mit dem Ziel eine Querverbindung zwischen dem Wasserquintett und dem Volmetal zu schaffen. Im April 2015 wurde schließlich ein Konzept vorgestellt, die Schleifkottenbahn als Draisinenstrecke zu nutzen, die seit Juni 2015 in Betrieb ist: DS NW06. [Juni 2015]

Messtischblatt: 4810*
Route: Halver – Anschlag.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Wuppertalbahn
24.03.2016 -
NW 4.14a Volmetalradweg: Brügge – Schalksmühle (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4,1 km geplant
Oberfläche:
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Radwegebau:

Im Zuge des Baus eines Volmetalradwegs soll zwischen Schalksmühle und Brügge auf 4,9 km das ehemalige zweite Gleis der Volmetalbahn genutzt werden. Für die Umsetzung des insgesamt 23,5 km langen Volmetalradwegs werden fünf Jahre veranschlagt. [Februar 2015]

Messtischblatt: 4711
Route: (in Diskussion: Oberbrügge – Schalksmühle).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Bahnstrecke Hagen–Dieringhausen
16.03.2015 -
NW 4.15 Hagen-Haspe – Breckerfeld
Die Kleinbahn- und spätere Vorortbahnstrecke von Haspe nach Breckerfeld weist als Besonderheiten ein vierbogiges Viadukt in der Nähe der Haspertalsperre sowie eine Spitzkehre bei Voerde auf. Leider nicht ganz durchgängig erhalten, dafür einige bewaldete Abschnitte und schöne Ausblicke.
Streckenlänge (einfach): ca. 20,7 km (davon ca. 10 km auf der ehem. Bahntrasse)
Gesamtstrecke mit Anbindung vom Hbf Hagen nach Breckerfeld; Bahntrassenabschnitte zw. Haspebach und Oberbauer ca. 9 und zw. Delle und Brauck weitere 1,5 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Haspe (140 m ü. NN) bis Oberbauer (380 m), dann nahezu eben bis Breckerfeld
Oberfläche:

bis Voerde-Haspetal asph., anschließend wg. / steinig

Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg, Anfahrt und Verbindungsstücke auf z. T. stärker befahrenen Straßen; in Hagen bis unterhalb des Kettelbergs Wegweisung des Radverkehrsnetzes, in Ennepetal Rundrouten des Ennepe-Ruhr-Kreises
Kunstbauten: Viadukt "Plessen"
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld / Hagen-Haspe – Voerde – Breckerfeld; 18 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1903 (Kleinbahn Voerde – Haspe); 1907 Verlängerung nach Breckerfeld; nach der zwischenzeitlichen Einstellung des Personenverkehrs (1921) ab 1926 Betrieb als "Hagener Vorortbahn" (elektrifizierte Straßenbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1954 (Gv); 2. November 1963 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 3. September 2008 (Lückenschluss abseits der Trasse: Radweg entlang der L 701 zwischen Oberbauer und Delle)
Messtischblätter: 4610*, 4710
Route: Hagen-Haspe – Voerde-Hasperbach – Plessen – Voerde – Gut Bilstein – Oberbauer und Delle – Breckerfeld.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Haspe-Voerde-Breckerfeld
14.09.2008 -
NW 4.16 Monheim – Leverkusen-Rheindorf
Überraschenderweise bin ich auch fast vor der Haustür fündig geworden: Dem Weg am Rhein sieht man nur beim genauen Hinsehen an, dass hier einmal eine Eisenbahn gefahren ist. In Monheim ist der flache Damm als direkte Verbindung vom Ort zum Pflanzenschutzzentrum ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,1 km (davon ca. 2,2 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 1,8 km abseits der beschriebenen Route
sonst meist unmittelbar parallel zur im südlichen Bereich nur selten erkennbaren ehem. Bahntrasse; zwischen Monheim und Langenfeld verläuft der Radweg auf der südlichen Seite der Opladener Straße auf rund 1,8 km ebenfalls auf der alten Bahnstrecke
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse überwiegend als reiner Radweg beschildert; zwischen Hitdorf und Rheindorf HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"); teilw. als Rheinradweg und D 7/8; in Monheim keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Langenfeld – Monheim – Hitdorf – Rheindorf; ? km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. Dezember 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: 1986
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4907*
Route: Monheim am Rhein – Leverkusen-Hitdorf – Rheindorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnen der Stadt Monheim
24.03.2016 -
NW 4.16a Rheinboulevard Köln-Mülheim Süd
Mit dem Ausbau des Rheinboulevards erhält der Rheinradweg in den Kölner Stadtteilen Deutz und Mülheim eine deutlich attraktivere Streckenführung. Nördlich der Zoobrücke wird dabei auf die hier auf eigener Trasse verlaufende Hafenbahn zurückgegriffen.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,6 km (davon ca. 1,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Eröffnung des Radwegs:
  • 16. September 2014
Messtischblatt: 5007
Route: Köln-Mülheim.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
15.12.2014 -
NW 4.17 Rösrath – Bensberg
Das Naherholungsziel Königsforst kann bequem auf der stillgelegten Bahnstrecke von Rösrath in Richtung Bensberg durchstreift werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,3 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. vom Bf Rösrath (90 m ü. NN) bis zum ehem. Bf Forsbach (130 m), l. Gef. bis etwa zur L 358 (65 m), dann nahezu eben
Oberfläche:

wg., teilw. steinig; in Rösrath asph.

Status / Beschilderung: ehem. Bahntrasse überw. Forstwege, kurz Anliegerstraße und kombinierte Fuß-/Radwege; Wegweisung entsprechend HBR NRW
Eisenbahnstrecke: 2663 / Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach – Rösrath – Hoffnungsthal – Lindlar; 45 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1868 (Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach, 1870 bis Bensberg), 1890 (Bensberg – Rösrath – Hoffnungsthal), 1891 (Hoffnungsthal – Immekeppel), Januar 1912 (Immekeppel – Hommerich), 9. Dezember 1912 (Hommerich – Lindlar);
die angrenzende Strecke 2655 (Köln Kalk – Porz-Heumar – Rösrath – Hoffnungsthal – Overath; 24 km) wurde 1910 eröffnet; es gab Pläne, die Strecke 2663 über Lindlar hinaus bis Wipperfürth zu verlängern, was aber wie eine ganze Reihe weiterer Vorhaben nicht mehr verwirklicht wurde (Bergisch Gladbach – Wipperfürth oder eine Bahn durch das Dhünntal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv Bensberg – Lindlar), 1. Dezember 1961 (Gv Bensberg – Rösrath), 29. September 1965 (Pv Bergisch Gladbach – Bensberg), 22. Mai 1966 (Gv Hoffnungsthal – Lindlar)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5008, 5009, 5109
Route: Rösrath – Forsbach – Bensberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Sülztalbahn
Oberbergische Eisenbahnen: Streckenbeschreibung
24.05.2016 -
NW 4.17a Lindlar-Quabach – Lindlar (Sülztalbahn)
Der Radweg auf dem äußersten Abschnitt der Sülztalbahn ist ein Lichtblick in diesem Teil des Bergischen, dem hoffentlich weitere Anstrengungen zur Attraktivierung des Sülztals folgen.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (davon ca. 4,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
weitere begehbare Abschnitte: Immekeppel – Obersteeg: ca. 2 km, Georghausen – Welzen: ca. 1 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Quabach (135 m ü. NN) nach Lindlar (230 m)
Oberfläche:

asph.; begehbare Abschnitte zw. Immekeppel und Linde: oft Schotter

Status / Beschilderung: Quabach – Lindlar: kombinierter Fuß-Radweg; zw. Immekeppel und Obersteeg Fußweg (Teil von Wanderwegen), zw. Georghausen und Welzen ohne Status (teilw. Wanderweg, Treppe!)
Kunstbauten: sehenswertes Viadukt über die Sülz bei Linde; viele der übrigen Brücken der oberhalb von Immekeppel aufwändig trassierten Strecke sind abgebaut, besonders schade ist es um die zweite große Brücke bei Bilstein
Eisenbahnstrecke: 2663 / Köln-Mülheim – Bergisch Gladbach – Rösrath – Hoffnungsthal – Lindlar; 45 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1891 (Hoffnungsthal – Immekeppel), Januar 1912 (Immekeppel – Hommerich), 9. Dezember 1912 (Hommerich – Lindlar);
es gab Pläne, die Strecke 2663 über Lindlar hinaus bis Wipperfürth zu verlängern, was aber wie eine ganze Reihe weiterer Vorhaben nicht mehr verwirklicht wurde (Bergisch Gladbach – Wipperfürth oder eine Bahn durch das Dhünntal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1960 (Pv Bensberg – Lindlar), 1. Dezember 1961 (Gv Bensberg – Rösrath), 29. September 1965 (Pv Bergisch Gladbach – Bensberg), 22. Mai 1966 (Gv Hoffnungsthal – Lindlar)
Eröffnung des Radwegs:
  • 5. Mai 2013
Radwegebau:

Eine der wenigen echten Überraschungen im Alleenradwegeprogramm, das im Juni 2008 ausführlich der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war der Ausbau des äußersten Astes der Sülztalbahn von Hommerich nach Lindlar. Der offizielle Erste Spatenstich für die 6 km lange Strecke wurde am 31. Mai 2010 gesetzt. Zunächst wurden die vier Brückenbauwerke saniert (Viadukt Linde sowie drei kleinere Brücken bei Schätzmühle, Merlenbach und Brückerhof), dann der eigentliche Radweg gebaut. Die Querung der Landesstraße erfolgt bei Quabach, sodass der Radweg über einen straßenfernen Waldweg nach Hommerich geführt wird. Die ursprünglich für September/Oktober 2012 vorgesehene Eröffnung des ersten Abschnitts zwischen Linde und Lindlar musste immer wieder verschoben werden, der Freigabe des später gebauten zweiten Abschnitts von Hommerich nach Linde stand eine ausstehende Brückensanierung entgegen, sodass beide Abschnitte erst seit Mai 2013 befahrbar sind.

Planungen:

Bei dem bis 2019 geplanten Bau des Agger-Sülz-Radwegs sollen weitere Abschnitte der Bahntrasse, z. B. zwischen Immekeppel und Obersteeg oder Georghausen und Hommerich, einbezogen werden. In Overath wurde das Projekt aus Kostengründen zunächst abgelehnt; zurzeit gibt es aber wieder Hoffnung, dass das Projekt in einer evtl. leicht modifizierten Form doch realisiert werden kann. [Mai 2015]

Messtischblätter: 4909*, 4910*, 5009(*)
Route: Lindlar-Quabach – Linde – Lindlar.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar Bahnstrecke Köln-Mülheim–Lindlar
Oberbergische Eisenbahnen: Streckenbeschreibung
Externe Links (Radweg): Förderverein "Sülztalbahn - Bahnstrecke und Landschaft erleben e.V."
01.06.2015 -
NW 4.17b Köln-Thielenbruch - Bergisch Gladbach-Gronau
Von der heutigen KVB-Endhaltetstelle Thielenbruch führte eine Vorortbahn früher bis nach Bergisch Gladbach. Das erste Stück verläuft schön durch ein Waldstück nach Gronau.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km (davon ca. 0,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: HBR-Wegweisung ohne Streckenpiktogramm Bahntrassenradweg
Eisenbahnstrecke: Vorortbahnlinie Köln–Bergisch Gladbach; ? km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Dezember 1906
Stilllegung der Bahnstrecke: 1958
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5008
Route: Köln-Thielenbruch - Bergisch Gladbach-Gronau.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
24.05.2016 -
NW 4.18 Bröltalbahnweg: Bonn-Beuel
Von einer Innerortsverbindung zum Teil des deutschlandweiten D-Routen-Netzes aufgestiegen; der Weg bietet eine verkehrsarme Anbindung vom Rheinufer (Erlebnisweg Rheinschiene) zum Bf Bonn-Beuel
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km
Höhenprofil: eben
Oberfläche:

ehem. Bahntrasse: asph.

Status / Beschilderung: ehem. Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"): D-Route 4
Eisenbahnstrecke: Bröltalbahn / Bonn-Beuel – Niederpleis – Hennef; 14 km (785 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1891
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1951 (Pv Beuel – Hennef), 1966 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5208
Route: Bonn-Beuel.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bröltalbahn
24.03.2016 -
NW 4.18a Niederkassel
Kurzer Radweg auf der alten Kleinbahn Siegburg – Zündorf.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,4 km
Höhenprofil: eben
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Siegburg–Zündorf / Troisdorf – Zündorf; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. März 1914 (Spich – Sieglar – Lülsdorf); 29. Oktober 1920 (Lülsdorf – Langel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 6. September 1964 (Pv Sieglar – Zündorf); auf der Teilstrecke Sieglar – Lülsdorf wird noch Güterverkehr durchgeführt
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5108*
Route: entlang der Premnitzer Straße (zwischen Lenaustraße und Berliner Straße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Siegburg-Zündorf
15.11.2015 -
NW 4.18b Troisdorf-Spich
Kurzer lokaler Bahntrassenweg im Troisdorfer Stadtteil Spich.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,1 km (davon ca. 1,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Siegburg–Zündorf / Troisdorf – Lind; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. Mai 1917 (Spich – Wahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. August 1965 (Sieglar – Porz-Wahn)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5108*
Route: Troisdorf-Spich.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Siegburg–Zündorf
Wikipedia: Wahner Straßenbahn
24.03.2016 -
NW 4.18c Niederpleis – Oberpleis
Viel ist vom Zweig der Bröltalbahn nach Oberpleis/Rostingen nicht mehr übrig. ein paar kurze Trassenwege und - etwas abseits des Radwges - eine der alten Lokomotiven.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,7 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

bei Birlinghoven asph.; bei Oberpleis verdichtete Erde

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Bröltalbahn / Siegburg – Rostingen; 18 km (785 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. Mai 1893 (Niederpleis – Oberpleis), 21. Februar 1894 (Oberpleis – Herresbach), 1.Mai 1899 (Siegburg – Niederpleis), 1. Oktober1902 (Herresbach – Rostingen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. Mai 1951 (Pv Oberpleis – Rostingen, 1. Juli 1951 (Pv Siegburg – Rostingen); Gv auf Abschnitten noch bis 1962
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5209, 5309
Route: Niederpleis – Birlinghoven – Oberpleis.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bröltalbahn
26.06.2016 -
NW 4.19 Alleenradweg Siegburg – Lohmar
Im Innenstadtbereich von Siegburg und im Wald vor Lohmar wurden Teile der ehem. Bahnstrecke des "Luhmer Grietche" zum Radweg ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,8 km (davon ca. 2,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg. / asph. (auf dem zuerst fertig gestellten Abschnitt wurde der wg. Belag auf die noch liegenden Gleise aufgetragen, auf den folgenden Abschnitten wurden die Schienen nach den Erfahrungen mit dem ersten Teilstück vor dem Radwegebau demontiert und der Weg asphaltiert); Ende 2013 wurde auch der zuerst entstandene Abschnitt asphaltiert.

Eisenbahnstrecke: 2657 / Siegburg – Overath – Dieringhausen – Olpe; 74 km (1435 mm);
zum Abschnitt Dieringhausen – Olpe siehe NW 4.21
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1884 (Siegburg – Ründeroth)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. Mai 1954 (Pv Siegburg – Overath); 28. Mai 1994 (Gv Siegwerk – Lohmar)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2003: Zeithstraße – Cecilienstraße, ca. 100 m
  • September 2004: Cecilienstraße – Kronprinzenstraße und Johannesstraße – Weierstraße (zusammen ca. 400 m)
  • 2004/2005: Kronprinzenstraße – Johannesstraße
  • 16. Juli 2006: Weierstraße – Waldstraße
  • 5. April 2012: Lohmar
  • 18. Oktober 2013: Waldstraße – Steinbahn (Lückenschluss in Siegburg)
  • 28. März 2014: Michaelsberg – Zeithstraße (südliches Endstück in Siegburg; Baubeginn: 13. Januar 2014)
Radwegebau:

Am 25. April 2008 hatte der Siegburger Planungsausschuss den Ausbau der Teilstücke vom Siegwerk bis zur Wellenstraße sowie von der Steinbahn bis zur Stadtgrenze nach Lohmar beschlossen. Der Abschnitt Waldstraße – Steinbahn war nach Anwohnerprotesten strittig, im Gegenzug setzte sich eine Bürgerinitiative für einen durchgängigen Radweg ein. Anfang Mai 2012 wurden die Weichen schließlich pro Radweg gestellt, im Januar/Februar 2013 wurde die Strecke freigeschnitten. Die Fertigstellung des Abschnitts Waldstraße – Steinbahn war für den Sommer 2013 vorgesehen, die Asphaltierung verzögerte sich aber nach der Insolvenz einer beauftragten Firma auf September. Beginnend im Oktober 2013 wurde die Strecke bis zum Frühjahr 2014 abschließend am Südende verlängert.

In Lohmar konnte der Bahntrassenweg bereits am 5. April 2012 eröffnet werden, wobei knapp 500 m von insg. 750 m Radweg auf der ehemaligen Trasse verlaufen. Die Voraussetzungen dafür wurden im Oktober 2011 durch einen Beschluss des Kreisausschusses geschaffen, nachdem sich der Landschaftsbeirat gegen diesen Radweg ausgesprochen hatte.

Messtischblätter: 5109, 5209
Route: Siegburg – Lohmar.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Siegburg–Olpe
www.luhmer-grietche.de
www.ecrs.de (Eisenbahnclub Rhein-Sieg e. V.)
Externe Links (Radweg): Stadt Siegburg: Radweg auf der alten Lohmarer Bahntrasse
18.01.2016 -
NW 4.20 Elsenroth – Homburg
Der kurze Bahntrassenweg bei Elsenroth ist Teil des beschilderten Radroutennetzes, das aber sonst nicht den historischen Streckenverkauf abdeckt. Insbesondere die begehbare Wiehlbrücke bei Bielstein lässt sich leider nicht in ein Radwegekonzept einbauen.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,8 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,5 km abseits der beschriebenen Route
Höhenprofil: l. Gef. von Elsenroth (270 m ü. NN) ins Bröltal bei Homburg (210 m)
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Bielstein–Waldbröl / Bielstein – Waldbröl; 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Oktober 1915
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1957 Pv Gesamtstrecke, Gv Winterborn – Waldbröl), 30. Juni 1966 (Gv Bielstein – Winterborn)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2007: Elsenroth – Homburg
Messtischblätter: 5011*, 5111*
Route: Elsenroth – Bf Homburg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Bielstein–Waldbröl
29.06.2015 -
NW 4.21 (im Bau: Gummersbach-Dieringhausen –) Drolshagen – Olpe (ehem. Aggertalbahn)
Bisher sind mehrere Teilstücke der aufwändig trassierten Bahnstrecke von Bergneustadt nach Olpe ausgebaut, weitere werden bis 2016, spätestens 2017 folgen. Der Höhepunkt dieses Radwegs (bildlich und wörtlich), der Wegeringhausener Tunnel, steht seit 2012 offen.
Streckenlänge (einfach): ca. 23,6 km (davon ca. 13,5 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,6 km abseits der beschriebenen Route; weitere 7,9 km geplant
Höhenprofil: insg. l. Gef. von Drolshagen (360 m ü. NN) nach Olpe (300 m); abseits der Bahntrasse zw. der Brachtpe und Olpe Kuppe bis 350 m und einige kurze, aber zum Teil deutliche Steigungen/Gefälle
Oberfläche:

asph. (Breite 3 m; auf der Anbindung von Pernze nach Drolshagen auch wg.)

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Radverkehrsnetz-Wegweisung zwischen Drolshagen und Olpe; der Radweg wird zwischen Pernze und dem Biggesee Teil der künftigen "Agger-Bigge-Runde" und des Bergischen Panorama-Radwegs [Februar 2012]
Kunstbauten: mehrere Brücken zwischen Hüppcherhammer und dem Biggesee wurden durch Neubauten ersetzt, das Viadukt Wenkhausen hingegen nicht ausgebaut; die markante Eisenbahnbrücke in Drolshagen wurde im Herbst 2008 abgerissen; bei Wenkhausen wurde der Damm im Bereich der Straße nach Siebringhausen abgetragen.
Der Tunnel Wegeringhausen (724 m, selten: "Pernzer Tunnel") wurde im Oktober 2011 für ein Schnupperwochenende geöffnet und erhält zum Schutz der Fledermäuse eine Wintersperre zwischen dem 1. November und April (Öffnung 2014 ab dem 04.04.; 2015 ab dem 10.04.; 2016: 08.04.). Seit Beginn der Saison 2012 steht der Tunnel Radlern regulär offen.
Eisenbahnstrecke: 2657 / Siegburg – Overath – Dieringhausen – Olpe; 74 km (1435 mm);
zum Abschnitt Siegburg siehe NW 4.19
Eröffnung der Bahnstrecke: 31. August 1903 (Bergneustadt – Olpe)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Dezember 1979 (Pv Dieringhausen – Olpe, Gv Wiedenest – Drolshagen), 2. Juni 1985 (Gv Bergneustadt – Wiedenest), 31. Dezember 1995 (Gv Drolshagen – Olpe); Freistellung von Bahnbetriebszwecken im Bereich der Stadt Drolshagen: Sommer 2007
Eröffnung des Radwegs:
  • Oktober 2006: Wenkhausen – Hüppcherhammer (Baubeginn: Juli 2006)
  • November 2008: Drolshagen – Bf Hützemert (Querung der Bundesstraße mit Induktionsschleifen-gesteuerter Ampel)
  • 28. April 2012: feierliche Eröffnung des Wegeringhausener Tunnels
  • 17. April 2014: Hüppcherhammer – Olpe-Rosenthal
  • 26. Juni 2015: Gummersbach-Derschlag (ca. 1 km)
  • 30. August 2015: Bergneustadt – Pernze
Radwegebau:

Ausgehend von zwei ersten ausgebauten Trassenstücken, die 2006 und 2008 östlich und nördlich von Drolshagen eröffnet wurden, ist im April 2012 mit der Öffnung des Wegeringhausener Eisenbahntunnels eine steigungsarme Verbindung zwischen Agger und Bigge entstanden, die an beiden Enden weiter fortgeführt und optimiert wird: Im benachbarten Olpe wurde die Trasse am Brachtpe-Arm des Biggesees bis zum April 2014 zu einem Radweg ausgebaut.

Die westliche Fortführung in Richtung Dieringhausen war lange fraglich. Im Juni 2009 gaben die Städte Gummersbach und Bergneustadt ein deutliches Bekenntnis für diesen Radweg ab, dessen Realisierung 2016 abgeschlossen werden soll. In Gummersbach wurden nach der Übergabe des Förderbescheids Anfang 2013 und dem anschließenden Freischnitt die verbleibenden Gleise entfernt. Der 1,3 Mio. Euro schwere Förderbescheid für den Bergneustädter Lückenschluss (6,1 km) folgte im Dezember 2013, die Gleise wurden hier inzwischen ebenfalls abgebaut.

Als erstes asphaltiert wurde in Bergneustadt ein 400 m kurzes Stück, das während umfangreicher Straßenbauarbeiten als Umleitungsstrecke diente und jetzt Teil des Radwegs ist. Der Bau des Alleenradwegs erfolgt bis 2016 in mehreren Abschnitten: Bereits im Juni 2015 wurde der erste Gummersbacher Kilometer eingeweiht, im August desselben Jahres folgten die rund 6 km von der Stadtgrenze Gummersbach/Bergneustadt bis Pernze (Erster Spatenstich: 10. März 2015).

Der frühere Bahnhof Hützemert wurde vom Dorfverein instandgesetzt, energetisch saniert und zu einem Dorfzentrum und einer Raststation direkt am Radweg ausgebaut. Im Juli 2013 hatte dieses Vorhaben den dritten Stern der Regionale 2013 erhalten und konnte am 6. September 2014 feierlich eingeweiht werden: Glückwunsch nach Hützemert!

Planungen:

Zwischen Bergneustadt-Pernze und der Kreisgrenze sollten ursprünglich 1,5 km vorgezogen und bis zum Sommer 2014 durch Straßen.NRW gebaut werden, was aber nicht erfolgt ist. Der Bau ist jetzt Anfang 2016 gestartet.

Seit Juli 2008 ist bekannt, dass der Bahndamm bei Eichen als Teil des Radwegs zwei bestehende Teilstücke verbinden soll, um so die Gefahrenstelle an der Querung der Landesstraße zu vermeiden. Der Straßendurchlass muss als abgängig verbucht werden, sodass der Damm Anfang 2016 teilweise abgetragen und anschließend (ca. 2017) eine neue Stahlbrücke eingesetzt wird.

Der Abschnitt Gummersbach-Niederseßmar bis Derschlag ist weitgehend fertiggestellt, die Gesamtfertigstellung bis zum westlichen Ende bei Dieringhausen wird für Ende 2016 erwartet. [April 2016]

Messtischblätter: 4911, 4912, 5011
Route: (im Bau: Gummersbach-Dieringhausen – Niederseßmar –) Derschlag – Bergneustadt – Wiedenest (geplant: –) Hützemert – Drolshagen (bis Wenkhausen abseits der Trasse) – Bf Eichen – Hüppcherhammer – Rosenthal (– Olpe).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Siegburg–Olpe
Oberbergische Eisenbahnen: Dieringhausen – Olpe
Wikipedia: Gummersbacher Kleinbahnen
Externe Links (Radweg): www.drolshagen-marketing.de (unter Projekte > Tunnelprojekt)
21.04.2016 -
NW 4.22 Freudenberg – Bf Wildenburg (– Olpe)
LogoDer Bahntrassenanteil des Radwegs zwischen Freudenberg und Wildenburg ist zwar eher gering, bietet aber mit dem Hohenhainer Tunnel eine attraktive Verbindung und führt durch viel Wald. Der Abschnitt in Rheinland-Pfalz ist vom 1. Oktober bis 31. März gesperrt!
Streckenlänge (einfach): ca. 23,8 km (davon ca. 4,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
davon Anbindung Bf Wildenburg – Olpe: 16 km
Höhenprofil: l. St. vom Oberasdorfer Weiher (260 m ü. NN) zum Hohenhainer Tunnel (400 m), nahezu eben zum Bf Wildenburg, Anbindung nach Olpe (310 m) zunächst hügelig, dann langgez. l. Gef.
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, zw. Hohenhain und Bf Wildenburg vom 1.10. - 31.03. gesperrt; Wegweisung nach HBR RLP bzw. HBR NRW
Kunstbauten: Hohenhainer Tunnel zwischen Bahnhof Wildenburg und Freudenberg (400 m, beleuchtet); aufgrund von befürchteten Gesteinsabplatzungen wurden im Tunnel 2011 Fallschutznetze angebracht.
Eisenbahnstrecke: 2864 / Finnentrop – Olpe – Freudenberg; 44 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Tunneldurchstich Hohenhainer Tunnel 1906; Eröffnung Freudenberg – Rothemühle 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: Einstellung des Personenverkehrs Olpe – Kirchen: 28. Mai 1983 (damit Gesamtstillegung auf dem Abschnitt Freudenberg – Rothemühle); Abbau der Gleise: März 1988
Eröffnung des Radwegs:
  • 24. Juli 2004: Freudenberg – Hohenhain
  • 9. September 2006: Hohenhain – Bf Wildenburg
Messtischblätter: 4913, 5012, 5013
Route: Freudenberg (Anbindung vom Asdorftal-Radwanderweg (RP 4.03)) – Gambachtal – Hohenhain – Bahnhof Wildenburg (abseits der Trasse: – Rothemühle – Wenden – Olpe).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Biggetalbahn
15.11.2015 -
NW 4.23 Iserlohn – Hemer – Menden
Sowohl dem innerstädtischen Bahntrassenweg in Iserlohn als auch dem neuen bundesstraßenbegleitenden Radweg zwischen Hemer und Menden kommt eine große Bedeutung für den Alltagsverkehr zu, ersparen beiden doch Radlern die bisher alternativlosen, zum Teil vielbefahrenen und mitunter steilen Straßen. Weiter gedacht ergibt sich eine auch touristisch interessante Querverbindung zwischen Lenne und Ruhr.
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km (davon ca. 9 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,7 km abseits der beschriebenen Route
Oberfläche:

asph. (in Hemer: Breite 3 m)

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes (nur zwischen Hemer und Menden mit Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg"); Teil des „Ruhr-Lenne-Achter“
Eisenbahnstrecke: 2850 / Letmathe – Iserlohn – Hemer – Menden – Fröndenberg; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1864 (Letmathe – Iserlohn), 1882 (Hemer – Menden), 15. Juni 1885 (Iserlohn – Hemer)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1989 (Iserlohn – Hemer); zwischen Hemer und Menden bleibt die Trasse weiter gewidmet
Eröffnung des Radwegs:
  • 27. April 2007: Iserlohn, Hilbornstraße – Hansbergstraße
  • 20. April 2009: Iserlohn, Hauptbahnhof – Brandströmstraße
  • 6. November 2009: Iserlohn, Brandströmstraße – Hilbornstraße
  • 16. Juli 2013 Hemer: ehem. Bahnhof
  • 15. November 2014: Hemer – Menden
Radwegebau:

Bau in Iserlohn ab Februar 2007 in drei Abschnitten; bereits am 27. April 2007 konnte das östliche Drittel übergeben werden, das westliche Drittel zwischen Stadt- und Ostbahnhof wurde bis zum 20. April 2009 asphaltiert. Baustart auf dem 800 m langen Mittelstück war am 24. August 2009. Im Bereich der Straße "Wiemer" wurde eine Brücke durch einen Erddamm ersetzt; ein Teil der Strecke wurde beleuchtet.)

Die östlich angrenzende Strecke zwischen Menden und Hemer wurde ebenfalls in einen Rad- und Wanderweg umgewandelt. Sie wurde im Dezember 2008 von der Stadt Hemer erworben, sollte zwischenzeitlich dauerhaft reaktiviert, dann nur noch für Sonderfahrten zur Landesgartenschau 2010 genutzt werden. Um zur Landesgartenschau einen Radweg anbieten zu können, sollte ein "familientauglicher" Radweg auf dem Seitenstreifen der Bundesstraße abgetrennt werden. Auf diese befristete Maßnahme wurde verzichtet. Im Mai 2012 zeichnete sich ab, dass ein Rückbau auch ohne vorherige Potentialanalyse einer Reaktivierung möglich sei. Auf Grundlage eines Bescheids der Bezirksregierung Arnsberg wurden die Schienen auf einem Stück in Hemer Anfang November entfernt. Der Bau eines 250 m lange Teilstücks durch die Stadt Hemer erfolgte im Frühjahr 2013 (Freigabe: 16. Juli 2013), der übrige Weg wurde durch Straßen.NRW gebaut. Die gewidmete Trasse befindet sich im Eigentum der Stadt Hemer und wurde vom Land (ursprünglich geplant; vom Bund) auf 20 Jahre zum Zweck des Radwegebaus angepachtet. Der Auftrag zum Abbau der Gleise auf der kompletten Strecke wurde noch 2013 vergeben; Ende Januar bis März 2014 fand der Abbau statt. Der erste Spatenstich für den Radwegebau wurde Ende Mai gesetzt; der neue Abschnitt wurde im Gegensatz zu Hemer in Menden nur an zwei kritischen Stellen beleuchtet. Die feierliche Freigabe erfolgte am 15. November 2014.

Planungen:

Ein aktuelles Gutachten zur Wirtschaftlichkeit einer Reaktivierung als Bahnstrecke kommt nur im günstigsten berechneten Szenario auf einen Kosten-Nutzen-Faktor größer als 1, mit dem eine Reaktivierung öffentlich gefördert werden dürfte. Mit 1,01 liegt dieser Wert entgegen erster Spekulationen sogar nur sehr knapp über dieser Grenze. [Januar 2015]

Nächster Bahnhof: Iserlohn, Menden (Sauerland)
Messtischblätter: 4512, 4612
Route: Iserlohn: vom Bf bis zur Westfalenstraße kurz vor der Stadtgrenze (Höhe Einmündung L 680 / L 682).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Letmathe–Fröndenberg
21.04.2016 -
NW 4.24a Hälvertalbahn: Schalksmühle – Halver (Teilstücke der Strecke)
Die beiden Abschnitte, die abseits der Straße verlaufen, haben ihren Reiz. Dazwischen gibt es leider keine Alternative zur Landesstraße.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,7 km (davon ca. 3,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
bei Schalksmühle sind weitere 0,6 km als Fußweg erhalten
Höhenprofil: langgez. l. St. von Schalksmühle (220 m) nach Halver (420 m)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: "Schnurrenweg" in Schalksmühle: Fußweg, nordöstlich von Halver ohne StVO-Beschilderung; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Kreis Altenaer Eisenbahn / Schalksmühle – Halver; 9 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. März 1888
Stilllegung der Bahnstrecke: Dezember 1949 (Pv), 25. Juli 1952 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4711, 4811
Route: Schalksmühle – Halver.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kreis Altenaer Eisenbahn AG
26.12.2010 -
NW 4.24b Plettenberg-Dankelmert – Wiesenthal
Um die Bahnvergangenheit dieses angenehm zu fahrenden Radwegs anhand der Linienführung und flacher Dammlagen zu erkennen bedarf es schon einiger Übung, da alle offensichtlichen Relikte verschwunden sind.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,5 km (davon ca. 3,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
inkl. Anbindung vom Bf Plettenberg
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Plettenberger Kleinbahn / Plettenberg – Wiesenthal; 10 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1903
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4713*, 4813
Route: Plettenberg – Dankelmert – Wiesenthal.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Plettenberger Straßenbahn
08.09.2014 -
NW 4.25 SauerlandRadring: Finnentrop – Eslohe – Schmallenberg – Altenhundem
LogoMit dem SauerlandRadring findet Nordrhein-Westfalen endlich Anschluss bei den längeren und touristisch relevanten Mittelgebirgs-Bahntrassenwegen. Höhepunkt ist der knapp 700 m lange "Fledermaustunnel", aber auch die Täler von Fretterbach, Leiße und Lenne haben viel zu bieten. Schade nur, dass so viele der alten Brücken abgerissen wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 83,8 km (davon ca. 31,1 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 3 km abseits der beschriebenen Route
ca. 83 km, davon ca. 36,5 km auf ehem. Bahntrassen (zwischen Eslohe-Bremke und Schmallenberg bis auf fehlende Brücken knapp 18 km am Stück, zw. Finnentrop und Eslohe sechs Unterbrechungen aufgrund zahlreicher fehlender Brücken und Umfahrungen); die anschließende Strecke von Schmallenberg nach Lennestadt-Altenhundem ist in weiten Teilen von der B 236 überdeckt; eigenständige befahrbare Abschnitte gibt es bei Saalhausen (ca. 1 km) und zwischen Fleckenberg und Schmallenberg
Höhenprofil: insg. langgez. l. St. von Finnentrop-Lenhausen (230 m ü. NN) nach Fehrenbracht (420 m), l. Gef. bis Eslohe (300 m), Kuppe (340 m) auf dem Verbindungsstück bis Bremke, dann langgez. l. St. von Bremke (300 m) bis südl. Bad Fredeburg (480 m) und l. Gef. bis Schmallenberg (410 m); da einige Abschnitte der Bahntrasse umfahren werden und viele Brücken fehlen gibt es entsprechende, zum Teil heftige Anstiege; auf der Anbindung bis Altenhundem (270 m) teilw. hügelig
Oberfläche:

asph. (Breite Bremke – K 36: 2,25; K 36 – Schmallenberg: 2,5 m; abseits der Trasse teilw. wg.); befahrbare Trassenabschnitte bei Saalhausen und zwischen Schmallenberg und Fleckenberg, die nicht Teil der beschriebenen Route sind: ebenfalls wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse kombinierter Fuß-/Radweg (teilw. forstwirtschaftlicher Verkehr frei); Verbindungsstücke über straßenbegleitende Radwege, Straßen und Wirtschaftswege (z. T. ohne Radfreigabe); Wegweisung nach HBR mit Logo-Einschüben in die Pfeilwegweiser; der SauerlandRadring wurde am 26. Mai 2007 eröffnet
Kunstbauten: 2861: Der Kückelheimer Tunnel ("Fledermaustunnel": 689 m, beleuchtet) ist zum Schutz der Fledermäuse in den Wintermonaten geschlossen. Die ursprünglich starren Öffnungszeiten zwischen 1. November bis 31. März wurden 2009 durch flexible Zeiten ersetzt, 2013 ist der Tunnel seit dem 10. April bis Ende Oktober geöffnet. Der Lenhauser Tunnel (195 m) zwischen Finnentrop und Müllen ist verschlossen und wird als Schießstand genutzt. Die meisten der Brücken zwischen Finnentrop und Eslohe wurden entfernt.
2862: Im Verlauf der Trasse wurden fünf ehem. Bahnbrücken bei Bremke, Frielinghausen, Dorlar (2) und Heiminghausen abgerissen, die Straßen werden niveaugleich gequert.
Eisenbahnstrecke: 2861 / Finnentrop – Wenholthausen – Wennemen; 36 km (1435 mm) und
2862 / Altenhundem – Wenholthausen; 41 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2861: 16. Januar 1911; 2862: 1. Mai 1887 (Pv Altenhundem – Schmallenberg), 15. November 1889 (Pv Schmallenberg – Fredeburg), 1. Oktober 1911 (Pv Fredeburg – Wenholthausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2861: 22. Mai 1966 (Pv), 25. September 1966 (Gv Serkenrode – Eslohe), 1. November 1984 (Gv Finnentrop – Serkenrode), 31. Dezember 1994 (Gv Eslohe – Wennemen)
2862: 31. Mai 1964 (Pv); 25. September 1966 (Gv Altenhundem – Schmallenberg), 31. Dezember 1994 (Gv Schmallenberg – Wenholthausen)
Eröffnung des Radwegs:
  • Anfang der 1990er Jahre: Vorläuferweg Deutmecke – Fretter (Fußweg, Strecke 2861)
  • 14. Juli 1995: Fretter – Fehrenbracht (Strecke 2861)
  • 17. August 1996: Lenhausen – Frettermühle und Deutmecke (Strecke 2861)
  • 2004: Gleidorf – Schmallenberg (Strecke 2862)
  • 2005: Mailar – Gleidorf (Strecke 2862)
  • 18. August 2006: Mailar – Bremke und offizielle Eröffnung des gesamten Weges von Schmallenberg nach Bremke (Strecke 2862)
  • 31. März 2007: offizielle Öffnung des Kückelheimer Tunnels und Verlängerung nach Eslohe (Strecke 2861, Erster Spatenstich: Anfang April 2006)
  • März 2008: Asphaltierung Deutmecke – Fretter (Strecke 2861)
Radwegebau:

Bereits Mitte der 1990er Jahre wurde die Bahntrasse im Frettertal mit Ausnahme der Bahnhofsbereiche als Teil des Radwanderwegs R 16 ausgebaut (Förderung zu 80 % durch das Land NRW). Der 2004-06 entstandene Bahntrassenweg zwischen Bremke und Schmallenberg wurde den parallel verlaufenden Bundesstraßen B 236 und 511 zugeordnet (vermutlich ohne das innerörtliche Stück in Schmallenberg). 2007 schließlich folgte die Etappe zwischen Fehrenbracht und Eslohe mit dem Kückelheimer Tunnel.

Seit 2009 wurden in Finnentrop, Grevenbrück und Fleckenberg abseits der Trassenabschnitte weitere Optimierungen des SauerlandRadrings vorgenommen. Der Radweg entlang der B 236 zwischen Gleierbrück und Langenei konnte im September 2009 fertig gestellt werden.

Planungen:

Mittelfristig soll auch zwischen Lenne und dem Abzweig Milchenbach bei Störmecke ein Radweg entlang der Bundesstraße entstehen.

Im Zuge der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes in Finnentrop kommt es zurzeit zu größeren Veränderungen, bei denen der SauerlandRadring / Lenne-Route bis zum neuen Aussichtpunkt "Lichtblick LenneSchiene" zum Teil auf ein weiteres Stück der Strecke Finnentrop – Wenholthausen gelegt wird (Bau: 2016). Die Route sollte mit einer Öffnung des Lenhauser Tunnels in diesem Bereich komplett abseits der Straßen geführt werden. Der Tunnel wird allerdings als Schießstand genutzt, für den bisher keine Alternativlösung gefunden werden konnte. Der Versuch der Gemeinde ihn per Klage frei zu bekommen ist im September 2014 gescheitert. [Februar 2016]

Messtischblätter: 4714*, 4715*, 4813*, 4814(*), 4815(*)
Route: (nicht auf der Trasse: Finnentrop – Lenhausen –) Müllen – Frettermühle – Fretter – Serkenrode – Fehrenbracht – Kückelheimer Tunnel – Eslohe (– Sallinghausen –) Eslohe-Bremke – Frielinghausen – Dorlar – Mailar – Heiminghausen – Bad Fredeburg – Gleidorf – Schmallenberg (– Fleckenberg – Saalhausen – Lennestadt-Altenhundem – Finnentrop).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Finnentrop–Wennemen
Wikipedia: Bahnstrecke Altenhundem–Wenholthausen
www.museum-eslohe.de
www.nebenbahnromantik.de (von U. Krämer)
Externe Links (Radweg): www.sauerlandradring.de
19.03.2016 -
NW 4.25a Alleenradweg Eslohe – Wennemen (Teil der Nordschleife des SauerlandRadrings)
LogoÜber den neuen Alleenradweg von Eslohe nach Wennemen hat der SauerlandRadring den Anschluss an die Ruhr geschafft und wurde bei dieser Gelegenheit gleich um eine Nordschleife erweitert.
Streckenlänge (einfach): ca. 14,1 km (davon ca. 10,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. langgez. l. Gef. vom Abzweig vom SauerlandRadring südlich Wenholthausen (305 m ü. NN) zur Ruhr bei Wennemen (250 m); kurze Steigung zum Anschluss an den Ruhrtalradweg (275 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR mit Logo-Einschüben in die Pfeilwegweiser; die Strecke ist seit Pfingstmontag 2012 (28. Mai) Teil der Nordschleife des SauerlandRadrings
Kunstbauten: anstelle der Bahnbrücke über die Ruhr wurde ein Neubau errichtet.
Eisenbahnstrecke: 2861 / Finnentrop – Wenholthausen – Wennemen; 36 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2861: 22. Mai 1966 (Pv), 31. Dezember 1994 (Gv Eslohe – Wennemen)
Eröffnung des Radwegs:
  • 10. Mai 2012: Alleenradweg Wenholthausen – Wennemen
Radwegebau:

Baubeginn für den ersten von drei Bauabschnitten war 2008 zwischen Berge und Wenholthausen; im Juli wurde in Wenholthausen die Brücke über die K 40 abgerissen. Der Bau erfolgte durch den Landesbetrieb Straßenbau / Straßen NRW.

Planungen:

Die Strecke wird ca. 2016 abseits der Trasse zwischen dem Hennesee und Nichtinghausen durch einen 1,9 km langen Radweg entlang der B 55 optimiert, wodurch ein Steilstück entfällt. [August 2014]

Messtischblätter: 4614, 4615*, 4715*
Route: Wenholthausen – Berge – Wennemen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: Die seit Juni 2014 bestehende Sperrung des Alleenradwegs nach einem tödlichen Unfalls in der Folge eines umgestürzten Baumes wurde Mitte Mai 2015 zwischen Wennemen und Berge wieder und am 3. Juli 2015 auf der gesamtstrecke aufgehoben.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Finnentrop–Wennemen
www.nebenbahnromantik.de (von U. Krämer)
Externe Links (Radweg): www.sauerlandradring.de
12.07.2015 -
NW 4.25b Finnentrop – Heggen (im Bau)
Streckenlänge (einfach): ca. 0,5 km (davon ca. 0 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 0,5 km geplant
ca. 0,5 km fertig gestellt, aber noch nicht nutzbar (auf diesem Abschnitt nicht auf dem ehemaligen zweiten Streckengleis, sondern auf der anderen Seite des aktiven Gleises)
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: 2864 / Finnentrop – Freudenberg; 47 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1875 (Finnentrop – Olpe)
Eröffnung des Radwegs:
  • im Bau!
Planungen:

Als weitere Ergänzung im Umfeld des SauerlandRadrings werden in Finnentrop ein Radweg parallel zur nach Attendorn abzweigenden Strecke gebaut. Der Abschnitt zwischen Altfinnentrop und der Lennebrücke ist fertiggestellt, die Brücke selbst und die Anbindung an den SauerlandRadring fehlen noch. Sie sollen im Juni 2016 entstehen. Der Zeitpunkt für den Bau einer weiteren Brücke über die Bigge bei Altfinnentrop steht noch nicht fest. [Februar 2016]

Messtischblatt: 4813
Route: (im Bau: Finnentrop – Altfinnentrop – Heggen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Biggetalbahn
19.03.2016 -
NW 4.26 Bestwig – Ramsbeck (ehem. Klein- und Grubenbahn)
In diesem Seitental der hier schon stark durch Verkehrswege beanspruchten Ruhr geht es wohltuend ruhig und leicht bergauf zum Museumsbergwerk in Ramsbeck.
Synonyme: teilw. auch als "Erzbahn" oder "Bähnchentrasse" bezeichnet, obwohl diese Bezeichnungen eher für andere Wege gebräuchlich sind
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km (davon ca. 5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von 290 m ü. NN am Bf Bestwig auf 370 m (Ramsbeck)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: freigeg. Z. 250 und R/F; Markierung als MTB-Route 39 der Bike-Arena Sauerland
Eisenbahnstrecke: 750 mm, teilw. Dreischienengleis 750 + 1435 mm
Eröffnung der Bahnstrecke: 1897 (nur Güterverkehr; eine geplante Verlängerung bis Fredeburg und vollständige Umspurung auf Normalspur sind aus wirtschaftlichen Gründen nicht erfolgt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1952
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Seit 2010 wird über einen Ausbau und eine teilweise Asphaltierung dieses Weges diskutiert, wofür es eine 70%ige Landeförderung geben könnte. Dagegen hat sich im Oktober 2014 allerdings der Bestwiger Gemeindeentwicklungsausschuss entschieden: Nach dessen Willen soll es nur punktuelle Verbesserungen geben. [Oktober 2014]

Messtischblatt: 4616*
Route: Bestwig – Heringhausen – Ramsbeck.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
21.10.2014 -
NW 4.27 Ederauen-Radweg: Abschnitt Bad Berleburg-Raumland – Battenberg-Dodenau
In einer landschaftlich höchst attraktiven Umgebung begleitet der Radweg auf der aufwändig trassierten Bahnstrecke von Bad Berleburg-Raumland in Richtung Battenberg die Eder.
Streckenlänge (einfach): ca. 30,2 km (davon ca. 16,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Kurze Abschnitte in den Ortsbereichen Arfeld, Schwarzenau und Beddelhausen standen für den Ausbau als Radweg nicht zur Verfügung (teilw. zuvoriger Verkauf an Privat; Naturschutz).
Höhenprofil: insg. l. Gef. von Raumland (420 m ü. NN) nach Beddelhausen (350 m)
Oberfläche:

in Nordrhein-Westfalen: wg.; der neuere Bahntrassenweg in Hessen ist asphaltiert

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. ohne Status; der Weg ist als Ederauen-Radweg und als Teil des nordrhein-westfälischen Radverkehrsnetzes beschildert (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg").
Kunstbauten: Der Dodenauer Tunnel (325 m) ist Teil des Radwegs, erhält aber eine Wintersperre von November bis April.
Eisenbahnstrecke: 2872 / Bad Berleburg – Allendorf (Eder); 36 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1981 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • ca. 2000: Raumland – Meckhausen
  • Ende 2003: Arfeld nach Beddelhausen; im Mai 2004 offiziell eingeweiht
  • November 2010: Beddelhausen – Hatzfeld
  • 13. Oktober 2012: Hatzfeld – Dodenau
Radwegebau:

Wesentlichen Anteil am Gelingen des Vorhabens "Ausbau naturnaher Rad- und Wanderweg" auf dem NRW-Teil der Strecke hatte ein Schulprojekt, das die Erstellung der ersten Modellstrecke bei Raumland und die weiteren Planungen begleitet hat und eine breite Identifizierung der Bevölkerung mit dem Radweg erreichte.

Mit der Fertigstellung des Bahntrassenradwegs auf der nordrhein-westfälischen Seite stieg die Hoffnung, dass auch die angrenzende Strecke in Hessen zu einem Radweg ausgebaut würde. Nach "geradezu grotesk verlaufenen Verhandlungen mit der Bahn" und Unwägbarkeiten bei der Baulast (Brücken und Durchlässe) schien daraus aber zumindest in Hatzfeld nichts zu werden, der Ederauenradweg sollte statt dessen über neu zu bauende Wirtschaftswege mit wassergebundener Decke durch die Ederauen geführt werden.
Im Herbst 2008 gab es einen neuen Anlauf, den 12 km langen Abschnitt von Beddelhausen bis Dodenau fast vollständig auszubauen und möglichst auch zwei Ederbrücken und den Tunnel zwischen Reddinghausen und Dodenau zu nutzen. Der Bau des Radwegs wurde Anfang Juli 2009 durch die Stadtverordnetenversammlung Hatzfeld beschlossen. Im Mai 2010 wurden vom hessischen Wirtschaftsministerium die Mittel für den Ausbau bewilligt. Der erste Abschnitt zwischen Beddelhausen und dem ehemaligen Bahnhof Holzhausen / Friedenthal wurde bis November 2010 ausgebaut. In der Ortslage Hatzfeld wird statt der Trasse ein parallel verlaufender Wirtschaftsweg genutzt. Der zweite Bauabschnitt bis Battenberg-Dodenau sollte im Herbst 2011 folgen, stand aber zwischenzeitlich unter Haushaltsvorbehalt des Landes Hessen, sodass er erst am 13. Oktober 2012 eröffnet werden konnte.

Messtischblätter: 4916, 4917*, 5017*
Route: Raumland (südlich von Bad Berleburg) – Meckhausen – Arfeld – Schwarzenau – Beddelhausen (Landesgrenze zu Hessen) – Hatzfeld – Reddinghausen – Dodenau.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Bad Berleburg–Allendorf (Eder) / Obere Edertalbahn
24.03.2016 -
NW 4.28 Ruhr-Eder-Radweg: Winterberg – Allendorf (Eder)
Mit der Freigabe Bromskirchener Tunnels im Juni 2007, den Anbindungen zur Eder bei Allendorf im August 2008 und hinauf nach Winterberg im Mai 2013 ist die attraktive Route von der Ruhr zur Eder endlich fertig gestellt.
Synonyme: Der hessische Abschnitt der Route zwischen Bromskirchen und Allendorf hat den Namen Linspher-Radweg erhalten. Der Name Ruhr-Eder-Radweg ist inoffiziell.
Streckenlänge (einfach): ca. 28,7 km (davon ca. 18,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. mit kurzen steileren Passagen von Winterberg (665 m ü. NN) über Züschen (490 m) nach Hallenberg (380 m), l. St. bis zum Tunnel Bromskirchen, dann insg. langgez. l. Gef. nach Allendorf (300 m) mit steileren Passagen abseits der Trasse südlich von Bromskirchen
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse zwischen Winterberg und Züschen als Fahrradstraße, sonst als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Route des Radverkehrsnetzes; bei den ursprünglich in NRW aufgestellten Pfostensperren wurde konsequent abgerüstet, nur dass man immer noch an jedem Feldweg absteigen soll ist letztendlich kontraproduktiv, da die Schilder dann auch an den wirklich gefährlichen Stellen nicht mehr ernst genommen werden
Kunstbauten: Der Bromskirchener Tunnel (315 m; Wintersperre) ist Teil des Radwegs und wurde bereits Mitte der 1980er Jahre von der Gemeinde Bromskirchen erworben um einen Abwasserkanal hindurchzuführen. Der Tunnel Winterberg 1 (287 m, im Ort unmittelbar südlich des Bahnhofs) ist beim Bau des Tunnels der Bundesstraße teilweise verfüllt worden. Auch der Tunnel Winterberg 2 (140 m) ist nicht Teil des Radwegs: Entgegen ursprünglicher Planungen konnte er nicht ausgebaut werden und wird umgangen.
Eisenbahnstrecke: 2854 / Nuttlar (östl. Bestwig) – Winterberg – Allendorf (Eder) – Frankenberg (Eder); 62 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1908 (Winterberg – Frankenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. November 1966 (Pv Winterberg – Allendorf); 1967 (Gv Hallenberg – Allendorf); 1992 (Gv Winterberg – Hallenberg)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1. Juni 2002: Züschen – Hallenberg
  • 23. Juni 2007: Hallenberg – Bromskirchen
  • 8. August 2008: Bromskirchen – Allendorf
  • 28. Mai 2013: Winterberg – Züschen, Baubeginn: Ende März 2012
Radwegebau:

Der Abschnitt von Hallenberg nach Allendorf (Eder) wurde seit dem Spätherbst 2006 in drei BA ausgebaut. Am 23. Juni 2007 wurde der Abschnitt bis südlich des Tunnels Bromskirchen freigeben. Da das Gelände des ehem. Bf Bromskirchen überbaut und das Viadukt an der Unterlinspher Mühle nicht zugänglich ist und um eine zweimalige Querung der Bundesstraße zu vermeiden werden zwischen Bromskirchen und Osterfeld ca. 2 km der Bahntrasse ausgespart. Der Abschnitt Bromskirchen – Allendorf wurde am 8. August 2008 offiziell eröffnet und kostete 1,3 Mio. Euro.

Planungen:

Am 5. Juni 2014 wurde mit dem Bau eines 330 m langen Radwegs an der B 236 am südlichen Ortsausgang Hallenberg begonnen, mit dem die letzte kleine Lücke im Radweg geschlossen wird. Die Arbeiten sollen im September beendet sein; weitere Trassenmeter kommen dadurch nicht mehr hinzu. [Juni 2014]

Messtischblätter: 4817, 4917*
Route: Winterberg – Winterberg-Züschen – Hallenberg – Bromskirchen – Allendorf (Eder).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Ruhr-Eder-Bahn
Externe Links (Radweg): Gemeinde Bromskirchen: Linspher Radweg
12.01.2015 -
NW 4.29 Kirchhundem – Böminghausen
2009 war von Planungen zu einem 7 km langen Radweg von Würdinghausen und Heinsberg zu lesen. Umgesetzt wurde bisher nur ein noch nicht einmal 1 km langes Bahntrassenstückchen.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,9 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Würdinghausen (320 m ü. NN) in Richtung Heinsberg; an den Enden des Bahntrassenabschnitts kurz steiler
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 2863 / Kirchhundem – Birkelbach; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1914 (Altenhundem – Heinsberg), 1917 (Gesamtstrecke)
Stilllegung der Bahnstrecke: Unterbrechung durch Sprengung der Talbrücke Röspe Anfang 1945; 31. Mai 1959 (Pv Altenhundem – Würdinghausen, Gv bis 31. Dezember 1980)
Eröffnung des Radwegs:
  • Ende 2011
Messtischblätter: 4914, 4915*
Route: Kirchhundem-Würdinghausen – Kirchhundem-Böminghausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Altenhundem–Birkelbach
08.09.2014 -
NW 4.30 Netphen – Netphen-Deuz
Der neu ausgebaute Abschnitt des Siegtal-Radwegs zwischen Deuz und Netphen stellt eine große Verbesserung gegenüber dem alten Waldweg dar, allerdings wurde nur ein Bruchteil der ehemaligen Bahnstrecke genutzt, sodass er als Bahntrassenweg eher unbedeutend ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,5 km (davon ca. 1,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg (landw. Verkehr frei); Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg") und des Siegtal-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 9273 ("Johannlandbahn") / Siegen-Weidenau – Irmgarteichen-Werthenbach; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1906 (Weidenau – Deuz)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1968 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2010
Planungen:

Für den angrenzenden, 6 km langen Abschnitt zw. Deuz und Helgersdorf war eine Draisinenstrecke im Gespräch (Juli 2009), jetzt wünscht man sich vor Ort eine Weiterführung des Radwegs bis zum ehemaligen Bahnhof Deuz, an dem Anfang 2016 ein Waggon aus den 1930er Jahren aufgestellt werden soll. [Dezember 2016]

Messtischblätter: 5014*, 5114
Route: Netphen – Netphen-Deuz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Weidenau–Deuz
24.03.2016 -
NW 4.31 Neunkirchen (Kr. Siegen) – Unterwilden – Grube Bautenberg
Die Zufahrt zur aufgegebenen Grube Bautenberg liegt etwas oberhalb des Talgrunds im Wald, lässt sich aber nur noch auf kurzen Passagen deutlich als frühere Bahntrasse erkennen.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,8 km (davon ca. 4,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph., teilw. wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse: Z. 260; HBR-Beschilderung (ohne Streckenpiktogramm "Bahntrassenradweg")
Eisenbahnstrecke: Neunkirchen (Kr. Siegen) – Unterwilden; 8 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

In Neuenkirchen sollen die Abschnitte von der Straße Zum Kalk bis zur Jung-Stilling-Straße sowie zwischen dem Ludwigseck und der Gemeindegrenze mit einer Breite von 2,5 m asphaltiert werden. [November 2015]

Messtischblätter: 5114, 5214
Route: Neunkirchen (Kr. Siegen) – Unterwilden – Grube Bautenberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Grube Bautenberg
Wikipedia: Bahnstrecke Herdorf–Unterwilden
24.03.2016 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

NW 5: Ostwestfalen-Lippe
NW 5.01 Petershagen-Wegholm – Minden-Kutenhausen (ehem. Mindener Kreisbahn)
Eine jener Strecken, um die nicht viel des Aufhebens gemacht wird und für die ich mein Hobby so liebe: landschaftlich attraktiv, abseits der Straßen und mit zahlreichen, wetterfesten Rastmöglichkeiten ausgestattet.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,3 km (davon ca. 9,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (auf 50-60 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (gesplittet), zwei Abschnitte zwischen Südfelde und Friedewalde wurden 2013 grundlegend ausgebessert

Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß-/Radweg; der Abschnitt Wegholm – Stemmer ist Teil der Mühlenroute, ein größerer Teil der Landart-Route und nur ein überraschend kurzer wird vom Radverkehrsnetz abgedeckt
Eisenbahnstrecke: Mindener Kreisbahnen / Kutenhausen – Wegholm; 10 km (1435 mm, ursprünglich 1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1915, 1953 Umspurung auf 1435 mm
Stilllegung der Bahnstrecke: 1959 (Pv, der zuvor schon zwischen 1922 und 1925 geruht hatte), Gv bis 1975
Eröffnung des Radwegs:
  • 1979
Messtischblatt: 3619*
Route: Petershagen-Wegholm – Friedewalde – Stemmer – Minden-Kutenhausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Mindener Kreisbahnen
01.01.2014 -
NW 5.02 Minden-Todtenhausen – Uchte (ehem. Mindener Kreisbahn)
Zwischen Minden und Petershagen kommen alle, die auf dem Weserradweg unterwegs sind, ganz nebenbei in den Genuss eines Bahntrassenradwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 24,2 km (davon ca. 17,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
zwischen Harrienstedt und Uchte straßenbegleitend zur B 61
Oberfläche:

asph. (teilw. gesplittet)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; der Bahntrassenweg ist zwischen Heisterholz und Harrienstedt Teil des Radfernwegs Weser / Weserradweg (ca. 7 km).
Eisenbahnstrecke: Mindener Kreisbahnen / Minden Stadt – Uchte; 28 km (1435 mm, ursprünglich 1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Dezember 1898 (zunächst 1000 mm, bis 1949 Umstellung auf Normalspur)
Stilllegung der Bahnstrecke: Personenverkehr: 1967 (Petershagen – Uchte); April 1974 (Minden – Petershagen)
Stilllegung: 1977 Uchte – Kreuzkrug; 1979 (Kreuzkrug – Minden-Todtenhausen)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1978 (Petershagen)
Planungen:

Der Kreisbahnabschnitt von Minden nach Todtenhausen könnte Teil eines Radschnellwegs von Herford nach Minden werden. Entschieden ist aber noch nichts – die Strecke könnte auch an das Weserufer gelegt werden. [März 2014]

Messtischblätter: 3519, 3619, 3719
Route: Minden-Todtenhausen – Heisterholz – Petershagen – Hopfenberg – Ovenstädt – Glissen – Harrienstedt – Kreuzkrug – Jenhorst – Höfen – Uchte.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Mindener Kreisbahnen
27.03.2014 -
NW 5.03 Enger – Jöllenbeck (ehem. Bielefelder Kreisbahn)
Zwischen Jöllenbeck und Pödinghausen hat sich noch ein längerer und sehr schöner Abschnitt der Trasse der ehem. Bielefelder Kreisbahn erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 19,6 km (davon ca. 2,6 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,9 km abseits der beschriebenen Route
Bahntrassenabschnitte: bei Enger ca. 250 m und zwischen Pödinghausen und Jöllenbeck 2,3 km; die Routenbeschreibung enthält den kompletten Verlauf der BahnRadRoute Weser-Lippe zwischen Enger und Bielefeld.
Höhenprofil: für die gesamte beschriebene Strecke zwischen Bielefeld und Enger: l. Gef. von Bielefeld Hbf (120 m ü. NN) bis südl. Theesen (90 m), langgez. l. St. bis Jöllenbeck (160 m), dann langgez. l. Gef. über Pödinghausen (130 m) nach Enger (90 m)
Oberfläche:

Abschnitte auf der ehem. Bahntrasse überw. wg.

Status / Beschilderung: Abschnitte auf der ehem. Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist Teil der BahnRadRoute Weser-Lippe (Wegweisung nur mit Logo und Richtungspfeilen).
Eisenbahnstrecke: Bielefelder Kreisbahn / Bielefeld – Schildesche – Enger; 16 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Februar 1954 (Pv), 30. April 1955 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 3917
Route: Enger – Pödinghausen – Jöllenbeck – Bielefeld.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bielefelder Kreisbahnen
23.02.2008 -
NW 5.04 Kleinbahn erfahren: Spenge – Herford und Bad Salzuflen (ehem. Herforder Kreisbahn)
LogoUnter dem Motto "Kleinbahn erfahren" auf den Spuren der ehemaligen Herforder Kreisbahn: Schon die Beschilderung dieses wichtigen Elementes des Radwegenetzes im Kreis Herford erinnert an die Eisenbahnzeit.
Streckenlänge (einfach): ca. 22 km (davon ca. 12,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
(Beginn des Bahntrassenwegs an der L 859 nördlich Spenge – Herford Bf); weitere befahrbare Abschnitte in Bad Salzuflen
Oberfläche:

Abschnitte auf der Bahntrasse in Spenge und Enger asph., in Hiddenhausen und Bad Salzuflen wg.

Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß-/Radweg, abseits der Bahntrasse auch Straßen (meist wenig befahren); der Abschnitt Spenge – Herford ist unter dem Motto "Kleinbahn erfahren" beschildert (Vorsicht: mit dem gleichen Logo, aber anderen Schriftzügen sind weitere Routen im Kreis Herford beschildert!); die Route "Kleinbahn erfahren" wurde über Herford hinaus weiter in Richtung Bad Salzuflen geführt, scheint aber nicht auf der ehemaligen Trasse der Kleinbahn Herford – Vlotho zu verlaufen, deren Verlauf auf heutigen Karten nur noch schwer nachzuvollziehen ist;
zwischen Enger und Herford ist der Weg außerdem Teil der BahnRadRoute Weser-Lippe
Eisenbahnstrecke: Herforder Kreisbahn / Wallenbrück – Enger – Herford – Vlotho; 40 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. August 1900 (Strecke nach Vlotho: 1. Oktober 1903)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. April 1966 (Pv); der Personenverkehr auf der Strecke nach Vlotho wurde bereits am 28. April 1962 eingestellt
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 3816*, 3818, 3918
Route: (Wallenbrück –) Spenge – Enger – Oetinghausen – Sundern – Herford.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Herforder Kleinbahn
31.07.2013 -
NW 5.04a Vlotho-Uffeln – Porta Westfalica-Veltheim
Ein kurzer Bahntrassenweg auf dem zweiten Streckengleis schließt eine Lücke im Weserrradweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,1 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Ein Stück des Weserradwegs wurde auf das ehem. zweites Streckengleis der aktiven Bahnstrecke gelegt.
Oberfläche:

Bahntrassenabschnitt: wassergebunden; Anbindungen Asphalt und wassergebunden

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Weserradwegs
Eisenbahnstrecke: 1820 / Elze – Löhne; 82 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. Mai 1875 (Gv, Pv ab 30. Juni 1875) durch Hannover-Altenbekener Eisenbahn-Gesellschaft
Stilllegung der Bahnstrecke: Abbau des zweiten Streckengleises nach dem Zweiten Weltkrieg
Eröffnung des Radwegs:
  • Ende 2011
Messtischblatt: 3819
Route: Vlotho-Uffeln – Kraftwerk westl. Porta Westfalica-Veltheim.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Elze–Löhne
05.06.2013 -
NW 5.05 Detmold – Pivitsheide (ehem. Überlandstraßenbahn)
Kurzer Radweg auf der Trasse der ehem. Überlandstraßenbahn von Detmold nach Pivitsheide, die im Mittelteil als Anliegerstraße genutzt wird und dort nicht mehr als Bahndamm zu erkennen ist. Schöner Abschnitt zw. Schwarzenbrink und Waldheide.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,8 km (davon ca. 3,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
mit Anbindung vom Bahnhof Detmold; in Detmold ist von der Trasse nicht mehr zu erkennen
Oberfläche:

asph. und Verbundpflaster

Status / Beschilderung: R/F und R, z. T. Straße; der Weg ist Teil der BahnRadRoute Weser-Lippe.
Eisenbahnstrecke: PESAG / Detmold – Pivitsheide; 7 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Oktober 1926 bis Heidenoldendorf, 18. Juni 1928 bis zur Endstelle
Stilllegung der Bahnstrecke: 8. August 1954
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4018*, 4019*
Route: Detmold (vom Zentrum via Elisabethstraße, Heidenoldendorfer Straße und Bielefelder Straße) – Birkendamm – Pivitsheide (Albert-Schweitzer-Straße).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Paderborner Elektrizitätswerke und Straßenbahn AG (PESAG)
14.02.2014 -
NW 5.05a Externsteine – Schlangen-Kohlstädt (ehem. Überlandstraßenbahn)
Von den Externsteinen bei Horn-Bad Meinberg führte die alte Streckenführung der Überlandstraßenbahn in Richtung Paderborn durch den Wald. Dieses Stück kann heute per Rad befahren werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km (davon ca. 2,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und wg.

Status / Beschilderung: Forststraßen; Wegweisung nach HBR.
Eisenbahnstrecke: PESAG / Paderborn – Horn – Detmold; # km (1000 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4119*
Route: Externsteine – Schlangen-Kohlstädt.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Paderborner Elektrizitätswerke und Straßenbahn AG (PESAG)
26.08.2011 -
NW 5.06 Blomberg – Schieder
Der reizvolle Weg auf der ehemaligen Stichbahn von Schieder nach Blomberg erspart dem Radwanderer die vielbefahrene Landesstraße. Er ist Teil der BahnRadRoute Hellweg-Weser und des Radverkehrsnetzes Nordrhein-Westfalen.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,4 km (davon ca. 3,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

bis auf einen kurzen asph. Abschnitt am nördlichen Streckenende in Blomberg: wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Radverkehrsnetzes mit Einschüben der BahnRadRoute Hellweg-Weser.
Eisenbahnstrecke: 2986 / Abzw. Noltehof – Blomberg; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1897 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 10. Dezember 1951 (Pv, danach noch Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • ca. Mitte der 1990er Jahre
Messtischblatt: 4020*
Route: Blomberg – Schieder.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schieder–Blomberg
11.08.2014 -
NW 5.07 Rheda-Wiedenbrück – Delbrück (– Schloss Neuhaus)
Der Bahntrassenweg (ehem. WLE) von Wiedenbrück nach Delbrück gehört zu den längeren der Region und ist an sich gut zu befahren, durch viele parallel verlaufende Straßen aber stark lärmbelastet. Schöne Abschnitte gibt es in der Berkenheide und am Streckenende bei Delbrück.
Streckenlänge (einfach): ca. 40,4 km (davon ca. 19,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Gesamtstrecke inkl. Anbindung zum Schloss Neuhaus in Paderborn: 37 km
Oberfläche:

asph., nördlich der Ems und bei Delbrück teilw. wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; ist als Teil der Landesgartenschau-Route (LGS-Route) beschildert, auf Teilstücken auch als Wellness-Radroute, BahnRadRoute Hellweg-Weser und Radweg Historische Stadtkerne
Eisenbahnstrecke: 9215 (Sennebahn) / Rheda-Wiedenbrück Süd – Sennelager; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1902
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. März 1958 (Pv), 23. Januar 1979 (Gv Delbrück – Sennelager), 27. Mai 1990 (Gv Wiedenbrück – Delbrück)
Eröffnung des Radwegs:
  • 30. Juli 1995 als LGS-Route Paderborn – Rheda-Wiedenbrück
Messtischblätter: 4115*, 4116, 4217, 4218
Route: Rheda-Wiedenbrück – Rietberg – Westerwiehe – Delbrück (– Paderborn).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Sennebahn (WLE)
08.09.2014 -
NW 5.08 Paderborn-Marienloh – Bad Lippspringe
Am Ende der Kaiser-Route rollt man auf den letzten Kilometern über den alten Bahndamm nach Bad Lippspringe.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,4 km (davon ca. 2,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Gesamtstrecke mit Anbindung an Hbf Paderborn: 11 km
Höhenprofil: nahezu eben (120-140 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.; außerorts teilw. wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; der Weg ist Teil der Kaiser-Route und der Wellness-Radroute
Eisenbahnstrecke: 2962 / Paderborn Nord – Bad Lippspringe; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 8. Oktober 1906 (Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1965 (Pv Paderborn – Bad Lippspringe), ca. 1988 (Gv Benteler – Bad Lippspringe)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1994
Messtischblatt: 4218
Route: Paderborn-Marienloh – Bad Lippspringe.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Senne-Bahn
15.07.2014 -
NW 5.09 Warburg – Welda
Dieser Bahntrassenradweg überrascht mit einem kurzen Tunnel und einer Brücke über die Diemel.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,3 km (davon ca. 8,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. vom Streckenbeginn nördlich von Warburg bis zur Diemelbrücke (200-160 m ü. NN), sonst flach
Oberfläche:

asph.; im Ortsbereich von Volkmarsen ist die ehemalige Bahntrasse gepflastert

Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß- und Radweg, kurze Abschnitte auf verkehrsarmen Straßen; Wegeweisung: als R 51 (landesweiter Radfernweg)
Kunstbauten: ein Tunnel in der Nähe der Warburger Altstadt; Diemelbrücke
Eisenbahnstrecke: 2972 / Warburg – Volkmarsen – Korbach – Frankenberg (Eder) – Sarnau; 101 km (1435 mm)
Abschnitt Warburg – Volkmarsen: 15 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1890 (Warburg – Arolsen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1967 (Pv Warburg – Volkmarsen)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4520
Route: Warburg – Wormeln – Welda.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Warburg–Sarnau (Burgwaldbahn)
13.04.2015 -
NW 5.10 Beverungen – Dalhausen
Von einem in den ersten Entwürfen als über 23 km langer "Alleenradweg Warburg – Holzminden" gehandelten Projekt sind letztlich nur zwei kleine Abschnitte tatsächlich umgesetzt worden.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,4 km (davon ca. 3,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. l. St. von Beverungen (100 m ü. NN) zur Stadtgrenze nach Borgentreich (180 m)
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,7 m)

Status / Beschilderung: Bahntrasse: kombinierter Fuß-/Radweg; HBR-Wegweisung nur auf dem Dalhausener Abschnitt
Eisenbahnstrecke: 2973 / Scherfede – Holzminden; 63 km (1435 mm; zweigleisig)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1876 (zwischen 1907 und 1950-60 zweigleisig)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Juni 1984 (Pv), 1. November 1997 (Gv Nörde – Holzminden; zw. Scherfede und Nörde noch bis Juni 2001)
Eröffnung des Radwegs:
  • 23. Mai 2014: Dahlhausen (Baubeginn September 2013, seit Anfang 2014 fertiggestellt)
  • 2. Juli 2014: Beverungen
Planungen:

Andere Abschnitte der Strecke sollen als "Energiewald" mit Wirtschaftsweg für ein neues Hackschnitzelkraftwerk bei Natzungen genutzt werden. [September 2013]

Nächster Bahnhof: Lauenförde-Beverungen
Messtischblätter: 4321, 4322
Route: Beverungen (Bahnhof bis Johannes-Diedrich-Straße) und bei Dalhausen (K 44 bis Lebersiek).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Holzminden–Scherfede
15.11.2015 -
NW 5.11 Paderborn-Wewer
Der sehr kurze, aber wichtige Lückenschluss auf dem Alme-Radweg entschärft eine Straßenpassage in der Ortsdurchfahrt von Wewer.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,2 km
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: 2961 (Almetalbahn) / Paderborn – Brilon Wald; 60 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • 13. März 2014
Radwegebau:

Bei Paderborn-Wewer wurde im Winter 2013/14 ein 180 m kurzes Stück der dem Kreis Paderborn gehörenden Bahntrasse zur Optimierung des Alme-Radwegs ausgebaut und am 13. März 2014 offiziell eingeweiht.

Planungen:

Die Stadt Paderborn hat insgesamt 4 km der Strecke angepachtet. Das jetzt fertiggestellte Stück könnte um 800 m in Richtung Paderborn bis zur Straße Stemberg verlängert werden. [März 2014]

Messtischblätter: 4218, 4317, 4318
Route: Paderborn-Wewer.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Almetalbahn
17.03.2014 -
    Interesse an regelmäßigen Informationen zu Neuem auf der Website und aktuellen Entwicklungen bei den Wegen?
Bitte kurze Nachricht per Mail, wenn Sie in den Verteiler für den zweimonatlichen Rundbrief aufgenommen werden wollen.
 


Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

Dieses Dokument (Texte, Grafiken und Fotografien) ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Eine kommerzielle Nutzung z. B. durch Fahrradverleihbetriebe oder Fremdenverkehrsorganisationen sowie die – auch auszugsweise – Veröffentlichung in elektronischer oder gedruckter Form bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung. Alle genannten Marken- und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.

Zur Startseite

(c) Achim Bartoschek 2000-2016
Letzte Überarbeitung: 27. Juni 2016

www.achim-bartoschek.de/bahn_nw.htm /
www.bahntrassenradeln.de/bahn_nw.htm