Homepage von Dr. Achim Bartoschek
Bahntrassenradeln - Deutschland

Bahntrassenradeln in Rheinland-Pfalz

RP 1 linksrheinisch, nördlich der Mosel    RP 2 linksrheinisch, zwischen Mosel und Nahe
RP 3 linksrheinisch, südlich der Nahe    RP 4 rechtsrheinisch    RP 5 Andere Wege mit Eisenbahnbezug
Einstieg Wegebeschreibungen

Einstieg Fotografien

Bahntrassenradeln - Hilfe

Ein deutlicher Schwerpunkt bei der Schaffung eines landesweiten überregionalen Radwegenetzes wird in Rheinland-Pfalz mit dem Ausbau zahlreicher stillgelegter Bahntrassen zu Radwanderwegen gesetzt. Zu den schon bekannter gewordenen Wegen zählen der Maare-Mosel-Radweg oder der Schinderhannes-Radweg mit Streckenlängen von bis zu über 50 km. Südlich von Trier wurde 2009 der 48 km langen Ruwer-Hochwald-Radweg eingeweiht und in der Westeifel nimmt die grenzüberschreitende Vernetzung mehrere Wege langsam konkrete Formen an. Insgesamt ist der Ausbau von ca. 470 km Bahntrassen geplant, wovon über 90 % bereits realisiert wurden. Einige der beim Bau durch die Mittelgebirgslandschaften von Eifel, Hunsrück oder Pfalz erforderlichen Tunnel wurden in die Radwege mit einbezogen und sind neben einigen spektakulären Viadukten die Höhepunkte einer Radtour.
Zwei weitere Übersichten dieser Homepage beschäftigen sich mit den landesweiten Radfernwegen entlang der großen Flüsse und mit einigen regionalen Radwegeprojekten. Ausführliche Informationen insbesondere zu den landesweiten Radfernwegen finden sich auch unter www.radwanderland.de, einem vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz initiierten Angebot.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Rheinland-Pfalz
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Summary – One main focus on creating a cycle network in Rheinland-Pfalz (the Rhineland palatinate) is to improve several abandoned railway lines as cycle paths. Nationally well known are the Maare-Mosel-Radweg (approx. 50 kms) and the Schinderhannes-Radweg. In 2009 the Ruwer-Hochwald-Radweg (48 km) has been completed south of Trier and in the western part of the Eifel (in the north-west of Rheinland-Pfalz) distinct rail-trails are combined to a regional network. About 470 kms of rail-trails are planned in all, more than 90 % are already open for public. Several tunnels and viaducts are now part of trails in the hilly regions like Eifel, Hunsrück and Pfalz.
Two other compilations of this website focus on long-distance trails alongside of rivers and some regional cycle routes. For additional information about cycling in Rheinland-Pfalz visit the official website www.radwanderland.de.


RP 1 linksrheinisch, nördlich der Mosel

Ausführliche Informationen rund um die "großen" Radwanderwege in der Eifel: www.eifel-radtouren.de des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen (Ausgliederung von www.radwanderland.de).

RP 1.01 Ahrradweg (mehrere Abschnitte)
Die Abschnitte, die auf der Trasse der Ahrtalbahn verlaufen, gehören mit bisher zwei Tunneln und einigen Brücken zu den Höhepunkten des Ahrradwegs. Das neue Teilstück zwischen Ahrdorf und Fuchshofen erspart einige Straßenkilometer und glänzt mit sehenswerten Stützmauern.
Synonyme: Radwanderweg Ahr, Ahrtal-Radweg; andere Schreibung: Ahr-Radweg, Ahrtalradweg
Streckenlänge (einfach): ca. 81 km (Ahrradweg inkl. Anbindung Blankenheim-Wald), davon in Rheinland-Pfalz ca. 10,5 km auf der ehem. Bahntrasse
Oberfläche: asph., zw. Müsch und Fuchshofen teilw. wg.
Kunstbauten: Tunnel zwischen Insul und Schuld (asph., nicht beleuchtet); zweite Röhre des Saffenbergtunnels bei Mayschoß (235 m; asph. und beleuchtet); die Tunnel bei Dorsel, Müsch, Fuchshofen und Schuld sowie die Viadukte Müsch und Fuchshofen sind nicht Teil des Ahrtalradwegs
Eisenbahnstrecke: 3000 / Remagen – Dümpelfeld – Adenau; 42 km (1435 mm; siehe auch RP 1.02)
3002 / Dümpelfeld – Ahrdorf – Hillesheim – Lissendorf; 44 km (1435 mm; siehe auch RP 1.03)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1886 (Ahrweiler – Altenahr), 15. Juli 1888 (Altenahr – Adenau), 1912 (Dümpelfeld – Lissendorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1973 (Insul – Schuld; Abbau der Gleise: 1979)
Eröffnung des Radwegs: 6. Juni 1998 (Insul – Schuld); 2000 (Mayschoß-Laach – Rech; Freigabe des Tunnels: 2. Oktober 1999); 8. Mai 2007 (Dorsel – Fuchshofen)
Planungen: Nachdem im Frühjahr 2007 der Abschnitt von der Landesgrenze bei Dorsel bis Fuchshofen der Öffentlichkeit übergeben wurde, fehlen noch zwei Lückenschlüsse zu einem durchgehenden Ahrtalradweg: Zwischen Fuchshofen und Schuld soll der Radweg ebenfalls auf die Bahntrasse gelegt werden und zwei Tunnel einbeziehen. Zwischen Altenahr und Laach wurde im September 2009 mit dem Bau eines kürzeren Lückenschlusses über ein weiteres Stück Bahntrasse mit Tunnel, einer historischen Eisenbahnbrücke und einem Brückenneubau begonnen, voraussichtliche Fertigstellung: Frühjahr 2012. Die aufändige, 1,6 km lange Strecke ist in zwei Bauabschnitte zwischen Laach und Reimerzhoven sowie zwischen Reimerzhoven und Altenahr unterteilz. [September 2009]
Veranstaltungen: Tour de Ahrtal (autofreies Ahrtal zwischen Blankenheim und Dümpelfeld und auf der Querverbindung zum Kylltal bis nach Hillesheim): 13. Juni 2010
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Verweis: Ahrradweg Ost (Blankenheim – Sinzig) / Ahrradweg West (Sinzig – Blankenheim)
zum Abschnitt Blankenheim – Ahrdorf in Nordrhein-Westfalen siehe NW 1.17
Externe Links: www.ahrtalbahn.de von Jan Schauff   Wikipedia: Ahrtalbahn
02.01.2010
RP 1.02 Dümpelfeld – Adenau
Auf dem Abstecher vom Ahrradweg nach Adenau herrscht meist weniger Betrieb als entlang der Ahr.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (davon 3,2 km auf der ehem. Bahntrasse; weitere 800 m sind befahrbar, aber nicht Teil des Radwegs)
Höhenprofil: langgez. s. l. St. von Dümpelfeld (210 m ü. NN) bis zum Ortsanfang Adenau (290 m), dann Kuppe bis max. 320 m; Ortzentrum Adenau auf 300 m
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: überw. Wirtschaftswege und kombinierte Fuß- und Radwege; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 3000 / Remagen – Dümpelfeld – Adenau; 42 km (1435 mm; siehe auch RP 1.01)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Juli 1888 (Altenahr – Adenau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. Mai 1985
Eröffnung des Radwegs: Mai 1997 (Adenau – Leimbach)
Route: Dümpelfeld – Niederadenau – Leimbach – Adenau.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
16.02.2008
RP 1.03 Kalkeifel-Radweg: Bolsdorf – Hillesheim – Ahrdorf
Im Laufe der letzten Jahre wurde die Bahntrasse zwischen Hillesheim und Ahütte abschnittsweise als Teil des Kalkeifel-Radwegs, einer attraktiven Querverbindung vom Ahr- zum Kyllradweg, ausgebaut. Sehenswert: Hillesheim und der Wasserfall Dreimühlen bei Ahütte.
Synonyme: Kalkeifelweg, andere Schreibung: Kalkeifelradweg
Streckenlänge (einfach): ca. 22 km (davon ca. 6 km ausgebaute Bahntrasse; zwischen Ahütte und Ahrdorf wird die Trasse von der Landesstraße genutzt)
Höhenprofil: von Bolsdorf (Kyll; 390 m ü. NN) nach Hillesheim langgez., überw. l. St. auf 470 m (höchster Punkt am Beginn des Bahntrassenwegs östlich von Hillesheim), dann meist langgez. l. Gef. zur Ahr (320 m)
Oberfläche: Bahntrasse zwischen Nohner Mühle und Ahütte asph., sonst meist wg. mit kurzen asph. Abschnitten, verbindende Wirtschaftswege im Bereich Niederehe / Nohner Mühle und von Ahütte zur Ahr asph., sonst oft ebenfalls wg.
Status / Beschilderung: ausgebaute Abschnitte der ehem. Bahntrasse: kombinerter Fuß- und Radweg, sonst überw. Wirtschaftswege und wenig befahrene Straßen; Wegweisung nach HBR, noch nicht überall mit Routenlogo (Stand August 2007)
Eisenbahnstrecke: 3002 / Dümpelfeld – Ahrdorf – Hillesheim – Lissendorf; 44 km (1435 mm; siehe auch RP 1.01)
Eröffnung des Radwegs: 2001 (Hillesheim – Wolsdorf); offizielle Eröffnung des ersten 8 km langen Abschnitts des Kalkeifel-Radwegs von Bolsdorf nach Kerpen am 16. Mai 2004; 2005: II. BA bis kurz hinter Kerpen; ca. September 2006: bis Nohner Mühle; Sommer 2007: Nohner Mühle – Ahütte (Ortsdurchfahrt auf Straße) – Ahr, die zur Trennung von Rad- und querenden LKW-Verkehr wichtige Brücke am Kalkwerk Ahütte wurde im November 2007 errichtet; offizielle Eröffnung der Gesamtstrecke: 31. Mai 2008
Veranstaltungen: Tour de Ahrtal (autofreies Ahrtal zwischen Blankenheim und Dümpelfeld und auf der Querverbindung zum Kylltal bis nach Hillesheim): 13. Juni 2010
Route: Bolsdorf – Hillesheim – Walsdorf – Kerpen – Niederehe – Ahütte – Ahr östl. Ahrdorf.
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Externe Links: www.kalkeifel-radweg.de (VG Hillesheim)
02.01.2010
RP 1.04 Eifel-Ardennen-Radweg: (in Planung: Gerolstein –) Prüm – Pronsfeld – Steinebrück
Die früher bedeutende Bahnstrecke Prüm – St. Vith bildet das Rückgrat eines Systens von Bahntrassenwegen in der Westeifel: Aus unbefestigten Wirtschaftswegen ist eine überregionale Radroute mit Anschluss an das belgische Radwegenetz entstanden. Durch die Öffnung des Bleialfer Tunnels bleiben die Steigungen zwischen den Tälern von Prüm und Our gering – fehlt eigenlich nur noch eine genauso steigungsarme Anbindung von Gerolstein.
Streckenlänge (einfach): ca. 29 km (davon ca. 21 km auf dem Bahndamm)
Höhenprofil: s. l. Gef. von Prüm (420 m ü. NN) nach Pronsfeld (370 m), insg. langgez. l. St. bis zum ehem. Bf Bleialf (460 m; während der Wintersperre des Bleialfer Tunnels muss ein Höhenrücken von 500 m ü. NN, teilw. starke Steigung, überwunden werden); langgez. l. Gef. nach Steinebrück (370 m)
Oberfläche: von Niederprüm bis Ihren durchgehend asphaltiert, zw. Ihren und der Grenzbrücke östlich Steinebrück Recycling-Material (asph. Parallelstraße); Prüm – Niederprüm: wg. (asph. Parallelweg)
Status / Beschilderung: kombinierte Fuß-/Radwege, teilw. Wirtschaftswege, kurze Verbindungsstücke auf Kreis- und Gemeindestraßen; Wegweisung nach HBR mit Logo Eifel-Ardennen-Radweg, zw. Prüm und Pronsfeld auch Prümtal-Radweg
Radbus: seit Ende April 2009 fährt samstags, sonntags und an Feiertagen ein Radbus zwischen Prüm und St. Vith.
Kunstbauten: Bleialfer Tunnel (401 m, beleuchtet): Zum Schutz der Fledermäuse gibt es nach dem Vorbild des Milseburgtunnels eine Wintersperre zwischen dem 1. November und 31. März; am ehem. Bahnhof Pronsfeld erinnert eine Deutz-Kleinlok (Köf II) an die Eisenbahnvergangenheit.
Eisenbahnstrecke: 3100 ("Westeifelbahn") / Gerolstein – Pronsfeld; 33 km (1435 mm)
3101 / Pronsfeld – Bleialf – Lommersweiler; 18 km (Fortsetzung der Kilometrierung der Strecke 3100)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Dezember 1883 (Gerolstein – Prüm); 1. Oktober 1886 (Prüm – Pronsfeld – Bleialf); 1. Oktober 1888 (Bleialf – St. Vith)
Nach den Zerstörungen Ende 1944 durch die sich zurückziehende Wehrmacht wurde die Strecke von St. Vith nach Bleialf in den Monaten Februar/März 1945 notdürftig repariert, über den Grenzfluss Our wurde eine "Notbrücke" gebaut. Ab 1946 erfolgte aus Bleialf per Bahn der Abtransport des Holzes, das in der Schnee-Eifel von der belgischen Armee geschlagen wurde. Die Strecke über Pronsfeld bis Ihren/Grenze wurde am 17.10.1949 wieder eröffnet, der Zugverkehr mit St. Vith wurde nicht mehr aufgenommen.
Stilllegung der Bahnstrecke: 3100: 28. Mai 1972 (Pv Prüm – Pronsfeld); 28. September 1980 (Pv Gerolstein – Prüm); Ende 1994 (Gv Prüm – Pronsfeld); schrittweise Einstellung des Güterverkehrs zwischen Gerolstein und Pronsfeld bis 1999; bis 17. Dezember 2000 noch Sonderzüge; 11. Juni 2001 Stilllegung
3101: 1. Januar 1966 (Pv Pronsfeld – Ihren, Gv Bleialf – Ihren); 31. Mai 1987 (Gv Pronsfeld – Bleialf)
Eröffnung des Radwegs: Mit der Eröffnung des Bleialfer Tunnels am 17. Mai 2007 ist jetzt der gesamte Weg zwischen Prüm und St. Vith-Neidingen freigegeben (Erster Spatenstich: 24. Oktober 2005, im April 2006 waren die Abschnitte Pronsfeld – Habscheidermühle und der Weg im Ihrenbachtal fertig gestellt, im Herbst 2006 folgte der Ausbau der Bahntrasse im oberen Alfbachtal). Die offizielle Übergabe des Eifel-Ardennen-Radwegs Prüm – Steinebrück erfolgte am 24. August 2007 mit einem Festakt an der Ourbrücke Steinebrück/Ihren und anschließenden Radtour über die neue Strecke.
Planungen: Gerolstein – Prüm: in Planung. Am 11. Dezember 2007 hat der Rat der Verbandsgemeinde Prüm mit 21:5 Stimmen für einen Ausbau als Radweg gestimmt, in Gerolstein fiel die Entscheidung Mitte März 2008 ebenfalls pro Radweg mit 14:5 Stimmen und einer Enthaltung. Da aber fraglich ist, ob eine Freistellung von Bahnbetriebszwecken erfolgen kann, ist die tatsächliche Nutzung weiter offen. Diskutiert werden ein touristischer Bahnverkehr oder eine Draisinenstrecke. Der Plan B für den Radweg sieht eine Streckenführung weitgehend parallel zur Bahn vor. [April 2009]
Route: [in Planung: Gerolstein – Lissingen – Müllenborn – Oos – Gondelsheim – Willwerath –] Prüm – Niederprüm – Watzerath – Pittenbach – Pronsfeld – Habscheidermühle – Bleialf – Ihrenbachtal – Ihren – Steinebrück (Belgien).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Verweis: In Belgien hat die Strecke eine eigene Liniennummer (46) und schließt bei Lommersweiler an die Linie 47 nach St. Vith an.
Externe Links: Wikipedia: Westeifelbahn    www.pronsfeld-eifel.de   
09.01.2010
RP 1.05 Pronsfeld – Waxweiler
Gut gemachter Bahntrassenradweg auf der Stichbahn nach Waxweiler. Vielleicht etwas kurz, der Weg fügt sich aber gut in das Bahntrassenwegenetz in der Westeifel und Ostbelgien ein.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,4 km, davon ca. 7,6 km auf dem Bahndamm
Höhenprofil: keine großen Höhenunterschiede: Pronsfeld 370 m ü. NN – Waxweiler 350 m ü. NN
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung nach HBR mit Logo Prümtal-Radweg
Eisenbahnstrecke: 3103 / Pronsfeld – Waxweiler; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Januar 1966 (Pv); 31. Mai 1987 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: Juli 2002
Veranstaltungen: Lustiges Prümtal (14. autofreier Sonntag von Olzheim bis Waxweiler): 5. September 2010
Route: Pronsfeld – Lünebach – Waxweiler.
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02.01.2010
RP 1.06 Enztalradweg: Pronsfeld – Arzfeld – Neuerburg
Mit dem Ausbau der ehem. Bahnstrecke nach Neuerburg wurde auf dem nördlichsten Stück des Enztalradwegs eine straßenferne Verbindung mit moderaten Steigungen zwischen den Tälern von Prüm und Enz geschaffen.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km (zw. Pronsfeld und Neuerburg fast vollständig auf der ehem. Bahntrasse; zur Anbindung von Pronsfeld wird auf 1,2 km bis zum Eifel-Zoo nördlich von Lünebach der Bahntrassenweg nach Waxweiler genutzt, dann geht es mit kurzer Steigung auf die Neuerburger Strecke)
Oberfläche: zw. Lünebach und dem Weidendell-Tunnel wg., auf dem restlichen Stück bis Neuerburg asph.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg; zwischen Arzfeld und Neuerburg bereits neue Wegweisung mit dem Logo des Entzal-Radwegs [August 2007]
Kunstbauten: Weidendell-Tunnel (125 m) und Neuerburger Tunnel (117 m, beide beleuchtet); von den beiden Viadukten bei Lünebach ist das westliche über die Straße nach Euscheid als Teil des Radwegs ausgebaut, das Viadukt über die Straße nach Masthorn wird aus Kostengründen umfahren
Eisenbahnstrecke: 3102 / Pronsfeld – Neuerburg; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1969 (Pv); 28. Mai 1989 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: September 2002 (Abschnitt Zweifelscheid – Neuerburg), 24. Juni 2005 (Arzfeld – Zweifelscheid); der Abschnitt Lünebach/Pronsfeld (Eifelzoo) – Arzfeld wurde Ende August 2007 fertig gestellt und am 31. Mai 2008 offiziell eingeweiht
Veranstaltungen: Südeifel Tour (8. Rad-Erlebnistag Arzfeld – Neuerburg – Irrel): 27. Juni 2010
Route: Pronsfeld (Anbindung an Prümtal-Radweg) – Bahnhof Üttfeld – Arzfeld – Zweifelscheid – Neuerburg.
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02.01.2010
RP 1.07 Jünkerath – Losheim (in Planung)
Verschiedene Bahntrecken in der Eifel und Ostbelgien wurden bereits mit großem Erfolg zu Radwegen umgebaut. Die Trasse von Jünkerath zur belgischen Grenze könnte ein wichtiger Zugang zu einem Bahntrassenwegenetz werden, das sich von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz über Ostbelgien bis nach Luxemburg erstreckt.
Synonyme: Die Route könnte den Namen Kyll-Amblève-Radweg erhalten.
Streckenlänge (einfach): noch offen
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 3003 / Jünkerath – Losheim; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1912
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1963 (Pv Jünkerath – Losheimergraben); 8. Oktober 1981 (Gv); 1986 wurde die Strecke für den Truppenübungsplatz Elsenborn reaktiviert, ab 1999 für einen Touristikbahnbetrieb genutzt und am 15. Juni 2003 endgültig stillgelegt
Planungen: Eine Bürgerinitiative für einen Bahntrassenradweg im Oberen Kylltal mit den Initiatoren Arnold Knörr und William Pratt setzt sich für eine vollständige Nutzung der Bahntrasse als Radweg ein. Am 7. Oktober 2006 wurden eine Radtour entlang der Strecke und eine Podiumsdiskussion in Hallschlag / Eifel organisiert. Inzwischen sind die Abschnitte in Nordrhein-Westfalen in das Alleenradwege-Programm des Landes mit einer Umsetzung ab 2009 aufgenommen worden, mit dem Bau könnte 2010 unter Federführung des Kreises Euskirchen begonnen werden. Im Juli 2008 zeichnet sich ab, dass auch der rheinland-pfälzische Teil der Strecke durchgängig genutzt werden soll.
In Belgien ist auf der Fortsetzung der Strecke die Umwandlung als Radweg geplant Linie 45A: Losheim – Weywertz, ca. 17 km). [September 2008]
Details: Karte + Geodaten
02.01.2010
RP 1.08 Nims-/Prüm-/Sauertalradweg: Bitburg – Wasserbilligerbrück
Dem Nimstalradweg kommt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Kyll und Sauer zu. Der Südabschnitt entlang der Sauer ist nur stückweise ausgebaut und z. T. gar von der Bundesstraße geschluckt, dafür gibt es hier den Ralinger Tunnel, der mit dem Rad durchfahren werden kann.
Synonyme: Nimsradweg, andere Schreibungen: Nimstal-Radweg, Nims-Radweg
Streckenlänge (einfach): ca. 52 km, davon ca. 20 km auf dem Bahndamm (zwischen Wolsfeld und Alsdorf sowie in Irrel ist der Bahndamm nicht als Radweg ausgebaut worden; das Viadukt bei Menningen wird umfahren) und 11 km Anbindung von Bf Erdorf nach Bitburg-Masholder
Höhenprofil: 2,5 km langer, kräftiger Anstieg von Bitburg-Erdorf (230 m ü. NN) bis östlich Matzen (350 m), dann l. hügelig bis zum Beginn des Bahntrassenwegs bei Bitburg-Masholder (310 m) und insg. langgez. l. Gef. bis zur Mosel bei Wasserbilligerbrück (140 m)
Oberfläche: überw. asph. (nur kurze Abschnitte bei Wolsdorf und Irrel wg.)
Status / Beschilderung: Wegweisung: Bitburg – Irrel als Nimstalradweg, Irrel – Minden als Prümtalradweg, Minden – Wasserbilligerbrück als Sauertalradweg (alte Beschilderung); Anbindung Bf Bitburg-Erdorf ohne Routenname
Kunstbauten: Ralinger Tunnel von 1914 (336 m; asph. und beleuchtet); der Irreler Tunnel ist Teil des Westwallmuseums; ein Viadukt bei Menningen wird umfahren;
Aufgrund des anstehenden Abrisses und Neubaus der B-257-Brücke ist der Radweg bei Messerich bis Ende 2009 unterbrochen. [September 2008]
Eisenbahnstrecke: 3104 / Bitburg-Erdorf – Igel; 47 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911/12 (Bitburg – Irrel); 1915 (Irrel – Igel)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1988/96 (Gv Bitburg – Irrel); 1968 (Gv Irrel – Igel)
Eröffnung des Radwegs: Juni 1993 (Sauertal), 2002 (Nimstalradweg), 18. April 2008 (Sauertal zw. Wintersdorf und Metzdorf)
Route: (Anbindung: Bitburg-Erdorf – Matzen – Bitburg –) Bitburg-Masholder – Messerich – Wolsfeld (–) Alsdorf – Niederweis – (Irrel) – Menningen – Minden (– Edingen) – Godendorf – Ralinger Tunnel – (Ralingen) – Ralingermühle – Wintersdorf – Metzdorf (– Mesenich – Langsur – Wasserbilligerbrück).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Nims-Sauertalbahn    www.nims-sauertal-bahn.de
23.08.2009
RP 1.09 Philippsheim – Binsfeld (Wanderweg auf ehem. Kleinbahn)
Durch ein landschaftlich reizvolles Seitental führt dieser Wanderweg mit stetiger Steigung hinauf nach Binsfeld. Im oberen Teil leider starke Lärmbelastung durch den angrenzenden Flugplatz.
Streckenlänge (einfach): ca. 6 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Philippsheim (190 m ü. NN) nach zur B 50 westlich von Binsfeld (310 m)
Oberfläche: wg. / Schotter; nach längeren Regenfällen teilw. morastig
Status / Beschilderung: für den Radverkehr nicht freigeg. Wirtschaftsweg (Zeichen 250); keine Wegweisung
Eisenbahnstecke: Kleinbahn Philippsheim-Binsfeld / Philippsheim – Binsfeld; 8 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. Mai 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 1936 bis 1946 keine Personenbeförderung; 1950 (Pv); 1965 Abbau der Gleise
Eröffnung des Wanderweges:
Planungen: Ab Anfang 2010 soll die Trasse als Radweg ausgebaut werden. Der Weg wird Teil einer Route über Arenrath nach Dreis. [Oktober 2010]
Route: Philippsheim – Binsfeld.
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06.12.2009
RP 1.10 Kyllradweg (verschiedene kurze Abschnitte)
Der Kyllradweg ist kein Bahntrassenradweg im eigentlichen Sinne. Nur nördlich des Bf Jünkerath verläuft er für wenige 100 m auf einem stillgelegten Gleisabschnitt. Das eigentlich Bemerkenswerte ist, dass bei zwei Tunneln (Kyller Tunnel [8 km nördlich von Kordel] und ein Tunnel zwischen Kyllburg und St. Thomas) das ehemalige zweite Streckengleis zum Radweg umfunktioniert wurde und die Tunnel jetzt von Eisenbahn und Radfahrern durch eine massive Holzwand unterteilt gemeinsam genutzt werden.
Streckenlänge (einfach): insg. ca. 115 km
Oberfläche: asph. (N Jünkerath) / wg.
Eisenbahnstrecke: 2631 / Hürth-Kalscheuren – Erftstadt – Euskirchen – Kall – Blankenheim (Wald) – Jünkerath – Lissendorf – Gerolstein – Bitburg-Erdorf – Trier-Ehrang; 164 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Verweis: Wegebeschreibung Kyllradweg Süd / Nord
13.08.2006
RP 1.11 Maare-Mosel-Radweg: Daun – Wittlich – Lieser
Der in vieler Hinsicht vorbildliche Maare-Mosel-Radweg ist nicht nur aufgrund der Streckenlänge für Bahntrassenradler ein Muss. Vier Tunnel, von denen zwei über 500 m lang sind, und zahlreiche Viadukte bilden die eisenbahnhistorische Kulisse.
Synonyme: Maare-Mosel-Radwanderweg, manchmal auch "Mosel-Maare-Radweg", als Abkürzung wird "MMR" verwendet (z. B. im Innenstadtbereich Wittlich als auf den Boden aufgemalte Markierung des Wegeverlaufs)
Streckenlänge (einfach): ca. 55 km (unter Einbeziehung eines Teilstück des Moselradwegs zwischen Lieser und Bernkastel-Kues)
Höhenprofil: l. St. vom Bf Daun (400 m ü. NN) bis zum Tunnel "Großes Schlitzohr" (480 m), langgez. l. Gef. bis Gillenfeld (400 m), l. hügelig (max. 450 m) bis Laufeld (420 m), l. Gef. bis zum Bf Plein (330 m; einige kürzere Rampen, da mehrere Bahnbrücken fehlen) und langgez. deutliches Gef. nach Wittlich (170 m); anschließend leichtes Ausrollen bis zur Liesermündung in die Mosel (110 m)
Oberfläche: asph.
Kunstbauten: in der Nähe des Bf Daun Viadukt von 1907-09 (103 m lang, 30 m hoch); Tunnel "Großes Schlitzohr" (560 m); Pleiner Tunnel (585 m); Pleiner Viadukt (98 m lang; 31 m hoch); Unkenstein-Tunnel (140 m) und Grünewald-Tunnel (126 m); ein weiterer, baufälliger Viadukt wird umfahren (alle Tunnel sind asph. und beleuchtet).
Eisenbahnstrecke: 3110 / Wittlich – Daun; 41 km und 3111 / Wittlich Hbf – Bernkastel-Kues; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1885 / 1910
Stilllegung der Bahnstrecke: November 1981 (Pv); 1983 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: August 2000
Radbus: Regio-Radler Daun – Wittlich – Bernkastel-Kues: www.regio-radler.de
Route: Daun – Mehren – Schalkmehren – Udler / Saxler – Gillenfeld – Holzmaar – Eckfeld – Bahnhof Pantenburg (Manderscheid) – Wallscheid – Laufeld – Hasborn – Greimerath – Plein – Wittlich – Platten – Maring-Noviand – Lieser.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.maare-moselradweg.de
22.12.2007
RP 1.12 Maifeld-Radweg: Ochtendung – Mayen mit Abstecher Polch – Münstermaifeld
Besonders das Teilstück Mayen – Polch hat es mir angetan: Optimal an den Bahnhof Mayen-Ost angebunden radelt man durch zwei Tunnel und über den Nette-Viadukt in einer attraktiven Landschaft. Schade nur, dass die Strecke in Ochtendung noch mehr oder weniger im Nichts endet und dass viele Kreuzungsbereiche so radlerunfreundlich gestaltet sind.
Synonyme: Der Abschnitt Mayen – Polch wird auch als Moselschieferweg bezeichnet; andere Schreibung: Maifeldradweg
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (Ochtendung – Mayen);
Abstecher von Polch nach Münstermaifeld: ca. 10 km
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, der an praktisch allen Querwegen die Vorfahrt verliert; teilw. lokale Wegweisung
Kunstbauten: Tunnel Hausen 1 (von 1904, 499,35 m lang); Viadukt (82,20 m lang, 8 m hoch); Tunnel Hausen 2 (252,95 m lang); Nette-Viadukt (114,7 m lang, 31 m hoch); beide Tunnel sind asph. und beleuchtet.
Eisenbahnstrecke: 3015 / Koblenz-Lützel – Polch – Mayen-Ost; 34 km und
3016 / Polch – Münstermaifeld; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1902/04 (Polch – Mayen); 1914 (Münstermaifeld – Polch)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1961 (Pv Münstermaifeld – Polch); 9. Dezember 1983 (Pv Polch – Mayen);
1983 (Stilllegung Polch – Mayen und Münstermaifeld – Polch)
Eröffnung des Radwegs: 1992 (Polch – Mayen); 6. Mai 1989 (Münstermaifeld – Polch)
Planungen: Die in Ochtendung anschließende Strecke nach Koblenz ist in der Übersicht zum Großräumigen Radwegenetz des Landes Rheinland-Pfalz (Fortschreibung 2003) als geplanter überregionale Radweg verzeichnet.
Route: Mayen Ostbahnhof – Hausen – Nettesürsch – Polch – Kerben – Ochtendung;
Abstecher: Polch – Mertloch – Naunheim – Münstermaifeld.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Am Rande: Der Radwanderweg wird durch zahlreiche Exponate entlang des Weges als Skulpturenweg aufgewertet.
13.08.2006
RP 1.13 Kempenich – Weibern (ehem. Brohltalbahn)
Auf dem äußersten Ende der Brohltalbahn sind zwei kurze Abschnitte als Teil des Brohltal-Radwegs befahrbar. Ausflugstipp: mit der Museumsbahn hinauf nach Engeln und nach der Besichtigung des Bahntrassenwegs an der Ruine Olbrück vorbei und durchs Brohltal zurück zum Rhein.
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km (davon ca. 3 km auf der ehem. Bahntrasse, zwischen Engeln und Weibern sind zwei kurze Abschnitte begehbar, im Bereich des ehem. Gbf Weibern ist der genaue Verlauf der Trasse kaum noch zu erkennen); die Wegebeschreibung enthält den bisher beschilderten Brohltal-Radweg mit der Anbindung zum Bf Brohl an der linken Rheinstrecke (36 km)
Höhenprofil: auf dem Bahntrassenweg insg. min. Gef. von Kempenich (440 m ü. NN) nach Weibern (420 m); Vorsicht: auf den angrenzenden Abschnitten des Brohltal-Radwegs hügelt es mitunter ganz kräftig
Oberfläche: zw. Kempenich und Weibern kurz wg. dann zwei betonierte Fahrspuren mit wg. Mittelstreifen; in Weibern Verbundpflaster bzw. asph. Anliegerstraße
Status / Beschilderung: Wegweisung als Teil des Brohltalradwegs (bisher nur in der Verbandsgemeinde Brohltal beschildert)
Eisenbahnstrecke: 9302 (Brohltalbahn) / Brohl – Burgbrohl – Niederzissen – Engeln – Kempenich; 24 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. Januar 1902 (dieser Abschnitt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1960 (Pv; kein Betrieb 1931 bis 1938); 1. Oktober 1974 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1999
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.vulkan-express.de (Museumsbahn Brohl – Engeln, nicht täglich)   Wikipedia: Brohltalbahn
23.02.2008

RP 2 Rheinland-Pfalz, linksrheinisch: zwischen Mosel und Nahe
RP 2.01a Moselradweg: Abschnitt Trier-Ruwer – Kenn (Kleinbahn)
Eingezwängt zwischen Autobahn und Landesstraße gehört dieser Abschnitt nicht gerade zu den schönsten des Moselradwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,7 km (zwischen Riol und der Staustufe Detzem verlaufen weitere Abschnitte unmittelbar neben der Trasse der ehem. Kleinbahn)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; lokale / regionale Wegweisung ohne Logo des Moselradwegs (wird 2007 neu beschildert)
Eisenbahnstrecke: 9310 (Moselbahn) / Bullay Süd – Trier; 102 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. April 1903 (Trier – Leiwen), 28. Mai 1903 (Leiwen – Niederemmel), 29. Dezember 1903 (Niederemmel – Andel), 15. März 1904 (Andel – Bernkastel), 19. August 1905 (Andel – Bullay)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1961 (Pv Traben-Trarbach – Bullay), 31. Dezember 1962 (Pv Niederemmel-Piesport – Traben-Trarbach, Gv Niederemmel-Piesport – Bullay), 22. Mai 1966 (Neumagen-Dhron – Niederemmel), 1. Februar 1968 (Trier – Neumagen-Dhron, anschließend noch Gv Trier – Ruwer)
Eröffnung des Radwegs: April 2001
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Moselbahn (siehe auch Artikel zur Moselbahn AG)
02.01.2007
RP 2.01b Moselradweg: Abschnitt Leiwen – Trittenheim (Kleinbahn)
Etwas erhöht über der parallel verlaufenden Kreisstraße radelt man vom Autoverkehr unbehelligt durch die Spitze der Trittenheimer Moselschleife.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,3 km; mit Baubeginn Ende August 2004 wird auch der nördlich anschließende Abschnitt bis Neumagen-Dhron (2,7 km) ausgebaut, wodurch den Radlern auch auf diesem Teilstück des Moselradwegs das Befahren der Landesstraße erspart wird
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung als Teilstück des Moselradwegs (wird 2007 neu beschildert)
Eröffnung des Radwegs: 28. Mai 2003
Details: siehe RP 2.01a
02.01.2007
RP 2.02 Ruwer-Hochwald-Radweg: Trier – Hermeskeil (ehem. Hochwaldbahn)
Zwischen Trier und Hermeskeil ist eine neue rheinland-pfälzische Traumroute entstanden, die einen Meilenstein in der radtouristischen Erschließung der Region Ruwer-Hochwald darstellt. Pünktlich zur Eröffnung sind die Restarbeiten im Bereich zweier ehemaliger Bahnbrücken abgeschlossen, jetzt stehen noch die Anbindungen in Trier und von Hermeskeil ans saarländische Radwegenetz an.
Streckenlänge (einfach): ca. 48 km (zwischen Zerf und der Kläranlage Mandern veräuft der Radweg im Bereich eines FFH-Gebietes abseits der Trasse auf einem Wirtschaftsweg)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Trier-Ruwer (125 m ü. NN) bis kurz hinter Reinsfeld (530 m) und l. Gef. zum Bf Hermeskeil (480 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 3131 / Trier Hbf Nord – Hermeskeil – Türkismühle; 73 km (1435 mm)
Auf dem Abschnitt Hermeskeil – Türkismühle findet ein Museumsbahnbetrieb durch den Hochwaldbahn e. V. statt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: zwischen 1981 und 1986 Einstellung des Personenverkehrs, 1989 Einstellung des Güterverkehrs, bis 1997 Erhalt der Strecke aufgrund militärischer Bedeutung; 10. August 1998: Stilllegung
Eröffnung des Radwegs: 9. Mai 2009: Offizielle Eröffnung des kompletten Ruwer-Hochwald-Radwegs
Nachdem die Strecke von der Bahn im Januar 2004 erworben werden konnte, war am 14. September 2004 in Waldrach der Erste Spatenstich für das Großprojekt. Mit dem eigentlichen Radwegebau wurde nach der Sanierung der Brücken im ersten BA am 2. Juni 2005 begonnen. Die Realisierung erfolgte unter der Federführung des Kreises Trier-Saarburg und des Landesbetriebs Mobilität in vier Bauabschnitten beginnend an beiden Enden in Trier und Hermeskeil:
1. BA: Trier-Ruwer – Waldrach (5,8 km, 2006) und Hermeskeil – Reinsfeld (6,3 km, 30.09.2005)
2. BA: Waldrach – Pluwigerhammer (7,7 km, 15.07.2007) und Reinsfeld – Kell (7 km, 24.09.2006)
3. BA: Pluwigerhammer – Hinzenburger Mühle (2,5 km) und Kell – Niederkell (4 km, Aug. 2007)
4. BA: Hinzenburger Mühle – Zerf (8 km) und Niederkell – Zerf (6 km): 09.05.2009
Anstelle der Schnittstelle Hinzenburger Mühle zwischen den BA 3 und 4 war ursprünglich Burg Heid vorgesehen.
Veranstaltungen: 15. August 2010: "Ruwertal aktiv" (autofrei von Trier-Ruwer bis Riveris)
Radbus: zwischen Trier über Hermeskeil nach Türkismühle pendelt seit 1. April 2009 samstags, sonntags und feriertags sowie in den Ferien ein Fahrradbus: www.regioradler.de
Route: Trier-Ruwer (Bahnübergang Ruwerer Straße) – Mertesdorf – Kasel – Waldrach – Korlingen – Sommerau – Gusterath – Bahnhof Pluwig – Burg Heid – Hentern – Zerf – Niederkell / Bahnhof Schillingen – Kell am See – Reinsfeld – Hermeskeil.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.ruwer-hochwald-radweg.de (Verbandsgemeinde Hermeskeil; die Website wurde im Rahmen eines Studienprojekts im Fach Medienwissenschaften der Universität Trier erstellt)
02.01.2010
RP 2.03 Birkenfeld – Neubrücke / Hoppstädten-Weiersbach (Teilstück des Naheradwegs)
Kurzer, aber erstklassig gemachter Abschnitt des Naheradwegs auf der alten Stichbahn nach Birkenfeld.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km
Höhenprofil: s. l. Gef. von Birkenfeld nach Neubrücke (380-340 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung: Naheradweg
Eisenbahnstrecke: 9320 / Hoppstädten-Weiersbach – Birkenfeld; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Oktober 1880
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1962 (Pv); 1992 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 14. Juni 1998
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
Verweis: Wegebeschreibung Naheradweg (Nahequelle – Bingen)
Externe Links: Wikipedia: Birkenfelder Eisenbahn
02.01.2010
RP 2.04 Schinderhannes-Radweg: Emmelshausen – Simmern
Bahntrassenradeln auf den Spuren des Schinderhannes: Schöne Strecke im Vorderen Hunsrück mit Anschluss an die Hunsrückbahn in Emmelshausen. In Pfalzfeld kann man stilecht in einem abgestellten Schlafwagen übernachten.
Synonyme: andere Schreibung: Schinderhannesradweg (offiziell wird die Bindestrichvariante benutzt); Schinderhannesradfahrweg
Streckenlänge (einfach): ca. 37 km (praktisch vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. von Emmelshausen (470 m ü. NN) bis Pfalzfeld (420 m), l. St. bis Lingerhahn (480 m), l. hügelig über Kastellaun (440 m) bis Bf Bell (466 m) und langgez. l. Gef. nach Simmern (325 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß- und Radweg; ältere Wegweisung mit Streckenlogo
Kunstbauten: Schmiedel-Tunnel bei Simmern von 1909 (80 m lang)
Eisenbahnstrecke: 3020 / Simmern – Emmelshausen – Boppard; 53 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Oktober 1901 (Simmern – Kastellaun), 1. Oktober 1906 (Kastellaun – Pfalzfeld); 2. August 1908 (Pfalzfeld – Boppard)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1983 (Pv, danach noch Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1990 (Emmelshausen – Pfalzfeld); 1. Mai 2000 (Pfalzfeld – Simmern)
Radbus: Regio-Radler Bingen – Simmern – Emmelshausen (www.stemmler-bus.de; samstags, sonn- und feiertags von Mai bis Oktober)
Route: Emmelshausen – Lamscheid – Leiningen – – Pfalzfeld – Lingerhahn – Bahnhof Ebschied – Hollnich – Kastellaun – Bahnhof Bell – Hasselbach – Alterkülz – Neuerkirch – Külz – Simmern.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Historische Streckenfotos: www.hunsrueckbahn.info
05.10.2008
RP 2.05 Kleinbahn-Radrundweg Ellerbachtal - Gräfenbachtal (ehem. Kreuznacher Kleinbahn)
Bad Kreuznach – Bockenau – Wallhausen – Bad Kreuznach
Die in den oberen Abschnitten von Ellerbachtal und Gräfenbachtal landschaftlich ausgesprochen reizvollen Strecken der ehemaligen Kreuznacher Kleinbahn wurden zu einem attraktiven Radrundweg verbunden, der in Bockenau an einem Kleinbahnmuseum vorbeiführt.
Streckenlänge (einfach): ca. 39 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Bad Kreuznach (100 m ü. NN) bis zur Bockenauer Schweiz (270 m), stärkerer und südlich von Allenfeld sehr starker Anstieg bis östlich von Allenfeld (390 m); langgez., teilw. st. Gef. bis Argenschwang (280 m), k. St., dann überw. l. Gef. bis Dalberg und mit langgez. l. Gef. zurück nach Bad Kreuznach
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: meist Wirtschaftswege (auf Teilstücken nicht für den Radverkehr freigegeben), kürzere Abschnitte auf Kreis- und Landesstraßen sowie Wohnstraßen; Wegweisung mit Streckenlogo
Eisenbahnstrecke: Kreuznacher Kleinbahn / Kreuznach – Winterburg 21 km und Kr. – Wallhausen 11 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Juli 1896 Feierliche Eröffnung; 3. August 1896 Verkehrsübergabe der Strecke nach Winterburg; 15. August 1896 Verkehrsübergabe der Strecke nach Wallhausen; 1897/98 Eröffnung des Anschlusses über den Holzmarkt zum Staatsbahnhof in Bad Keuznach
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1936
Eröffnung des Radwegs: Juli 1998
Route: Bad Kreuznach – Rüdesheim – Weinsheim – Burgsponheim – Bockenau – Bockenauer Schweiz – Allenfeld – Argenschwang – Dalberg – Wallhausen – Gutenberg – Roxheim – Bad Kreuznach.
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02.01.2006

RP 2.06 Projektstudie: Morbach – Hermeskeil (ehem. Hunsrückbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 31 km (Gesamtlänge der Bahnstrecke Morbach – Hermeskeil)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 3021 / Langenlonsheim – Simmern – Büchenbeuren – Hermeskeil; 110 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. Oktober 1889 (Langenlonsheim – Simmern), 15. Juli 1901 (Simmern – Kirchberg/Hunsrück), 15. Dezember 1902 (Kirchberg – Morbach), 1. Oktober 1903 (Morbach – Hermeskeil; Gv ab 1. November)
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1976 (Pv Simmern – Hermeskeil), 1. Juni 1984 (Pv Langenlonsheim – Simmern)
Eröffnung des Radwegs: Projektstudie
Planungen: Im Rahmen des Großen Studienprojektes "Entwicklung der stillgelegten Hunsrückbahn Morbach-Thalfang-Hermeskeil als Impulsgeber für die Region" an der TU Kaiserslautern wurde untersucht, ob als eine von mehreren Optionen ein Teilstück der ehem. Hunsrückbahn als Radweg genutzt werden kann. Dabei sollen die Gleise nicht entfernt werden, um sie bei einer späteren Reaktivierung wieder verwenden zu können.
Inzwischen zeichnet sich ab, dass die zwischenzeitlich favorisierte Einrichtung einer Draisinenbahn nicht vorrangig verfolgt wird. Die angrenzenden Gemeinden wollen sich für einen Erhalt der Strecke einsetzen um sie für Güterverkehr und ein touristisches Angebot mit historischen Schienenbussen zu nutzen. Ein Verkaufsangebot der Deutschen Bahn liegt vor. In der Gemeinde Thalfang wurde im Frühjahr 2007 mit dem Freischneiden der Strecke begonnen.
Im Dezember 2009 hat als letzter wichtiger Partner auch die VG Hermeskeil einem Kauf zugestimmt, was aber immer noch nichts über die Zukunft der Strecke aussagt. Als Plan B geistert weiterhin die Variante Radweg durch die Diskussionen. [Dezember 2009]
Route: Morbach – Thalfang – Hermeskeil.
Externe Links: www.kbs607b.hunsrueckquerbahn.de    Wikipedia: Hunsrückquerbahn
02.01.2010

RP 3 Rheinland-Pfalz, linksrheinisch: südlich der Nahe
RP 3.01 Ingelheim – Schwabenheim an der Selz (Teilstück des Selztalradweges)
Nur kurze, aber schöne Abschnitte des Selztalradwegs verlaufen auf der ehemaligen Bahntrasse nach Jugenheim, die schon so lange stillgelegt ist, dass sonst nur noch bei genauem Hinsehen die Bahnvergangenheit zu erkennen ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (davon ca. 2,5 km gut erkennbar auf der ehem. Bahntrasse: vom südlichen Ortsrand Ingelheim bis Großwinternheim und auf einem sehr kurzen Abschnitt südlich von Großwinternheim; die ehem. Bahnstrecke führte weiter über Schwabenheim an der Selz und Stadecken-Elsheim nach Jugenheim/Partenheim, sie ist hier aber nur mit großer Mühe im Gelände wiederzufinden)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: SEG / Freiweinheim – Ingelheim – Jugenheim-Partenheim; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Oktober 1904
Stilllegung der Bahnstrecke: 1954-55 Übernahme des Betriebs durch DB, 1956 Abbau der Gleise
Eröffnung des Radwegs: 1990
Route: Ingelheim – Großwinternheim – Schwabenheim – Stadecken-Elsheim.
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Externe Links: www.selztalbahn.de
02.01.2007
RP 3.02 Gau-Odernheim
Gerade fertig geworden ist ein kurzer Bahntrassenradweg in Gau-Odernheim, leider mit einigen engen Drängelgittern. Weitere Teile der Trasse werden als Umgehungsstraße genutzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,5 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 3564 / Gau-Odernheim – Osthofen; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Mai 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1974 (Pv); zw. 1976 und 1993 Einstellung Güterverkehr
Eröffnung des Radwegs: Anfang 2005
Anmerkung: Ein Teil der Strecke Gau-Odernheim – Osthofen bei Dittelsheim-Heßloch ist als Wanderweg begehbar (Jakobsweg), per Rad aber nicht zu empfehlen. Der alte Bahnhof wird dort als Feuerwehr genutzt.
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02.01.2006
RP 3.03 "Amiche"-Radweg: Gau-Bischofsheim – Selzen
Reizvoller Radweg durch das landwirtschaftlich geprägte rheinhessische Hügelland, der z. B. mit dem Selztalradweg zu Rundtouren kombiniert werden kann.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,5 km (komplett auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: leicht hügelig (zwischen 125 und 155 m ü. NN)
Oberfläche: ursprünglich betoniert; wurde 2004 neu asphaltiert, der Weg hat damit weiter an Attraktivität gewonnen
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 3563 / Bodenheim – Undenheim-Köngernheim – Gau-Odernheim – Alzey; 31 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 28. September 1896
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1985 (Pv); 31. Dezember 1994 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1994/95
Route: Gau-Bischofsheim – Harxheim – Mommenheim – Selzen.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: www.amiche.de von Gunther Höbel   Wikipedia: Bahnstrecke Alzey-Bodenheim
08.02.2007

RP 3.04 Köngernheim – Nierstein-Oppenheim ("Valtinchen")
Verbindungsweg von der Selz zum Rhein bei Nierstein: Die Trasse des "Valtinchen" ist überwiegend zu Wirtschaftswegen ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,0 km (davon ca. 7,9 auf der Bahntrasse; in Nierstein sind weitere 1,0 km begehbar, aber als Parkanlage für Radfahrer gesperrt)
Höhenprofil: langgez. Kuppe (tiefster Punkt am Streckenende bei Nierstein: 95 m ü. NN; höchster Punkt zw. Dalheim und Dexheim (155 m ü. NN)
Oberfläche: überw. asph.
Status / Beschilderung: überw. Wirtschaftswege; lokale Wegweisung, teilweise lückenhaft
Eisenbahnstrecke: 3567 / Nierstein – Undenheim-Köngernheim; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1900
Stilllegung der Bahnstrecke: 7. Oktober 1951 (Pv); 29. Mai 1960 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: Mitte der 70er Jahre
Route: Köngernheim – Friesenheim – Dalheim – Dexheim – Nierstein-Oppenheim (Ortsanfang Nierstein).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Rheinhessische Eisenbahngeschichte(n) von Gunther Höbel: www.amiche.de
02.01.2007
RP 3.05 Bawettche: Frei-Laubersheim – Wöllstein
Die ausgesprochen schön gelegene Trasse der ehem. Nebenbahn von Sprendlingen nach Fürfeld wartet mit mehreren Brücken auf und bietet einen steigungsarmen Zugang in die Rheinhessische Schweiz.
Synonyme: Die Eisenbahn wurde auch "Babettche" genannt.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km
Oberfläche: wg. (bei Nässe weich)
Eisenbahnstrecke: 3568 / Sprendlingen – Fürfeld; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 5. Oktober 1898
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. März 1953 (Pv); 31. Juni 1973 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Route: (nicht auf der Bahntrasse: Fürfeld –) Frei-Laubersheim – Neu-Bamberg – Wöllstein.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
02.01.2007
RP 3.06 Nahe-Radweg: Abschnitt Niederhausen – Bad Münster am Stein
Der Abschnitt auf der alten Bahntrasse zwischen Niederhausen und Bad Münster am Stein gehört zu den reizvollsten des Naheradwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km
Oberfläche: wg. / Schotter
Eisenbahnstrecke: 3281 / Homburg (Saar) – Glan-Münchweiler – Altenglan – Lauterecken-Grumbach – Staudernheim – Bad Münster am Stein; 109 km (1435 mm; zum Abschnitt Waldmohr – Lauterecken siehe RP 3.08)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1904 als Verlängerung der Lautertalbahn
Eröffnung des Radwegs: Mai 1994
Planungen: Im Bereich der Gemeinden Oberhausen und Odernheim gibt es Überlegungen, ein weiteres Stück der Bahntrasse mit der Odernheimer Eisenbahnbrücke und dem Kinnsfelstunnel als Radweg herzurichten. [Juni 2009]
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
02.01.2010
RP 3.07 Wendelsheim – Armsheim (in Diskussion)
  Auf einer Radtour in die Rheinhessische Schweiz bin ich auch mit dieser landschaftlich reizvollen Strecke in Berührung gekommen. Die Gleise sind an den ehem. Bahnübergängen bereits entfernt, auf einen Radweg gibt es aber noch keine Hinweise.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 3562 (Wiesbachtalbahn) / Armsheim – Wendelsheim; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1895
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1966 (Pv); 1992 (Gv); 1995 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: geplant, Zeitpunkt der Realisierung offen; es ist auch eine Nutzung als Museumsbahn im Gespräch [Dezember 2006]
Externe Links: Wikipedia: Wiesbachtalbahn
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02.01.2010

Fritz-Wunderlich-Weg Freisen – Kusel: siehe SL02

RP 3.08 Glan-Blies-Radweg: Abschnitt Staudernheim – Waldmohr
Insgesamt guter Bahntrassenradweg mit einigen Highlights aber auch immer weniger werdenden Schwächen, der zu einer großräumigen Verbindung von der Nahe bis an die Saar entwickelt wurde.
Synonyme: Glan-Blies-Weg
Streckenlänge (einfach): ca. 72 km (davon ca. 11 km auf der ehemals zweigleisigen Bahntrasse als eigenständiger Weg und ca. 16 km auf dem zweiten Streckengleis parallel zur Draisinenstrecke bzw. zur Eisenbahn Glan-Münchweiler – Rehweiler)
Höhenprofil: insg. l. St. von der Nahe bei Staudernheim (140 m ü. NN) über Lauterecken (160 m), Altenglan (200 m) und Glan-Münchweiler (215 m) bis kurz vor Waldmohr (255 m); kurze, aber z. T. stärkere Steigungen südl. Lauterecken, Matzenbach und Nanzdietschweiler (fehlende Bahnbrücke)
Oberfläche: Glan-Münchweiler – Waldmohr überw. wg., restliche Strecke fast durchgängig asph.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg Glan-Münchweiler – Waldmohr als kombinierter Fuß- und Radweg, sonst meist Wirtschaftswege; Weg entlang der Draisinenstrecke: freigeg. Z. 250, Lückenschlüsse auf Straßen; seit Sommer 2006 durchgängige Wegweisung
Kunstbauten: Elschbacher Tunnel (ca. 200 m lang, beleuchtet), mehrere Brücken, darunter eine hohe Straßenbrücke über die Bahntrasse in Nanzdietschweiler; die nördliche Brücke über die L 358 in Nanzdietschweiler ist abgebaut; Meisenheimer Tunnel (70 m: parallel zur Draisinenstrecke), zwischen Altenglan und St. Julian vier Bahnbrücken, bei denen nur die Fundamente für schmale Stege genutzt werden (Engstellen)
Eisenbahnstrecke: 3281 / Homburg (Saar) – Glan-Münchweiler – Altenglan – Lauterecken-Grumbach – Staudernheim – Bad Münster am Stein; 109 km (1435 mm; zum Abschnitt bei Bad Münster siehe RP 3.06)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Oktober 1896 (Lauterecken-Grumbach – Meisenheim), 1. Juli 1897 (Meisenheim – Staudernheim), 1. Mai 1904 (Homburg – Glan-Münchweiler, Altenglan – Lauterecken-Grumbach und Odernheim – Bad Münster am Stein)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1981 (Homburg – Glan-Münchweiler), weitere Einstellungen bis 1986
Eröffnung des Radwegs: September 2001 (Meisenheim – Raumbach: 2,8 km auf dem zweiten Streckengleis parallel zur Draisinenstrecke), 18. Mai 2002 (Glan-Münchweiler – Waldmohr); September 2004 (Glan-Münchweiler – Rehweiler); 2005 wurde zwischen Altenglan und Glanbrücken auf einigen Teilen ebenfalls das ehemalige zweite Gleis parallel zur Draisinenstrecke ausgebaut: Erdesbach – Ulmet (ca. 1 km) und Rathsweiler – Wiesweiler (ca. 11 km); Lückenschluss Schönenberg-Kübelberg (1,9 km): Erster Spatenstich 4. April 2006, Eröffnung Mitte Mai.
Planungen: Der Glan-Blies-Radweg ist nur auf dem rheinland-pfälzischen Teil auf der Bahntrasse ausgebaut; ein weiterer Ausbau in Richtung Süden war für 2004 angekündigt, ist aber nicht erfolgt.
Route: (Staudernheim – Odernheim – Rehborn –) Raumbach – Meisenheim (– Odenbach – Medard – Lauterecken –) Wiesweiler – Offenbach-Hundheim – Glanbrücken – St. Julian – Eschenau – (Rathsweiler – Ulmet) – Erdesbach (– Bedesbach – Altenglan – Mühlbach – Rutsweiler Theinsbergstegen – Godelhausen – Eisenbach –) Rehweiler – Glan-Münchweiler – Nanzdietschweiler – Elschbacher Tunnel – Schönenberg-Kübelberg – Waldmohr-Mohrmühle.
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Glantalbahn
05.10.2008
RP 3.09 Reichenbach-Steegen – Weilerbach (ehem. Bachbahn)
Relativ kurzer, aber hervorragend gemachter Bahntrassenradweg im Nordpfälzer Bergland.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,0 km (davon 6,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: von Reichenbach-Steegen (280 m ü. NN) leichte St. bis zum Wald nahe der L 367 (300 m), dann insg. s. l. Gef. bis Weilerbach (240 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: überw. kombinierter Fuß- und Radweg, teilw. Wirtschaftswege, kurz wenig befahrene Straße; Wegweisung: lokal (gemäß den landesweiten Vorgaben)
Eisenbahnstrecke: 3304 / Lampertsmühle-Otterbach – Reichenbach (Pfalz); 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1920
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1972 (Pv), 1995 (Gv Otterbach – Weilerbach)
Eröffnung des Radwegs: 1992
Planungen: Im Juli 2006 wurde das Vorhaben einer Reaktivierung des Abschnitts Weilerbach – Lampertsmühle-Otterbach endgültig aufgegeben, die Trasse soll "fremdenverkehrsfördernd" in Form eines Radwegs genutzt werden. [August 2006]
Route: Reichenbach-Steegen (östl. Ortsrand) – Schwedelbach – Weilerbach (in der Nähe des ehem. Bf).
Details: Wegebeschreibung    Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Bachbahn
08.02.2008
RP 3.10 Lampertsmühle-Otterbach – Otterberg
Lokaler Radweg mit Zubringerfunktion vom Bahnhof Lampertsmühle-Otterbach nach Otterberg.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,3 km (davon 2,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. St. von Otterbach nach Otterberg (215-235 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 3305 / Lampertsmühle-Otterbach – Otterberg; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1954 (Pv); 1980 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 1991 / 2000
Route: Der Radweg beginnt unmittelbar nördlich des Bf Lampertsmühle-Otterbach der Lautertalbahn und endet am Ortsanfang Otterberg an der Kapellenstraße / K 39.
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02.01.2007
RP 3.11 Altleiningen
Lokaler Radweg unterhalb der Burg von Altleiningen, dem bisher die Anbindung nach Grünstadt fehlt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (vollständig auf der Bahntrasse)
Höhenpofil: nahezu eben (220-230 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: am ehem. Bahnhof kurz R/F, sonst keine Beschilderung; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 3422 (Leininger Talbahn oder Eckbachtalbahn) / Grünstadt – Altleiningen; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. Februar 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1969 (Pv Grünstadt – Altleiningen und Gv Drahtzug – Altleiningen);
31. Dezember 2005 (Gv Grünstadt – Drahtzug)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Der Bahntrassenweg soll bis Grünstadt verlängert werden. Ende 2005 lief der Pachtvertrag für die Güterbahnstrecke Grünberg – Drahtzug aus und wurde nicht verlängert. Mit dem Bau des Radwegs könnte schon 2008 begonnen werden. [August 2007]
Route: Altleiningen (ehem. Bf) – Einmündung der K 31 in die L 520.
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Externe Links: Wikipedia: Leininger Talbahn
08.02.2008
RP 3.12 Worms-Abenheim – Worms-Neuhausen
Die Nebenbahn von Worms nach Gundheim ist heute auf dem Abschnitt von Neuhausen bis kurz vor Abenheim per Rad befahrbar. Ein Teil wird auch von der Veloroute Rhein genutzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (davon ca. 4,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 3565 / Worms – Gundheim; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1961 (Pv); 4. März 1968 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen: Im Herst 2008 gab es Diskussionen um eine allwettertaugliche Befestigung des Radwegs. [Oktober 2008]
Route: (Wirtschaftswege und Straßen: Gundheim – Abenheim –) Herrnsheim – Neuhausen
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02.01.2009
RP 3.13 Wiesoppenheim – Worms
Der zweite Wormser Bahntrassenweg beginnt südwestlich des Stadtzentrums und begleitet auf dem mittleren Abschnitt den Eisbach nach Wiesoppenheim.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (davon ca. 5,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: überw. wg.
Eisenbahnstrecke: 3566 (Untere Eistalbahn) / Worms – Offstein; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. Dezember 1886 (Worms – Offstein durch Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft), 15. September 1900 (Offstein – Grünstadt durch Pfälzische Nordbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. September 1968 (Pv, danach noch Gv)
Eröffnung des Radwegs:
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Externe Links: Wikipedia: Untere Eistalbahn
08.02.2008
RP 3.14 Enkenbach-Alsenborn – Eiswoog (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Oberfläche:
Kunstbauten: sehenswerte Eisenbahnbrücke am Eiswoog, Dreibronnertalbrücke (große Betonbogenbrücke zwischen dem Ostausgang des Stempelkopftunnels und der alten Haltestelle Eiswoog), Tunnel unter dem Stempelkopf (483 m); weitere kleine Sandsteinbrücken zwischen dem Bf Enkenbach und dem ehem. Bf Alsenborn
Eisenbahnstrecke: 3420 / Grünstadt – Enkenbach; 26 km (1435 mm; Abschnitt Ramsen Eiswoog – Enkenbach: 9 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 6. November 1932 (Enkenbach – Eiswoog – Ramsen – Eisenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1976 (Pv), bis Ende 1988 Güterverkehr und gelegentliche Sonderzüge;
Mai 1994: Reaktivierung Grünstadt – Eisenberg, anschließend in Etappen bis zum Eiswoog (Personenverkehr im Rahmen des Rheinland-Pfalz-Taktes)
Eröffnung des Radwegs: geplant!
Planungen: Nachdem sich Planungen zur Reaktivierung der Strecke (zuletzt anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006) endgültig zerschlagen haben, sind jetzt Planungen angelaufen, den noch stillliegenden Abschnitt der Eistalbahn zwischen Enkenbach-Alsenborn und Eiswoog als Radweg oder Draisinenstrecke zu nutzen. Dazu wurde von der VG Enkenbach-Alsenborn eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. [Sommer 2006]
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02.01.2010
RP 3.15 Zweibrücken – Hornbach (– Volmunster)
Der Nordteil ist ein solider Bahntrassenradweg, der die sonst nur durch die B 424 verbundenen Orte im Hornbachtal erschießt. Die angrenzende Strecke in Frankreich ist ein Kuriosum der Geschichte, da sie nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs nicht fertig gebaut wurde und hier nie ein Zug fuhr.
Streckenlänge (einfach): ca. 19 km (davon 5,7 km zw. Rimschweiler und Hornbach sowie 1,5 km nördlich Volmunster auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. St. von Zweibrücken (225 m ü. NN) bis zum Ausbauende bei Hornbach (250 m), anschließend l. hügelig mit einer starken Steigung am Südrand von Hornbach
Oberfläche: Bahntrassenradwege zw. Rimschweiler und Hornbach sowie in Frankreich asph., Anbindung von Zweibrücken und im Bereich der deutsch-französischen Grenze nördl. Volmunster z. T. wg.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg Rimschweiler – Hornbach: kombinierter Fuß-/Radweg; regionale Wegweisung, die Route ist Teil der Europäischen Mühlenroute und der St.-Ingbert-Hornbach-Tour
Eisenbahnstrecke: 3313 / Zweibrücken – Brenschelbach; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1913 (Zweibrücken – Hornbach); 1. Oktober 1916 (Hornbach – Brenschelbach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Hornbach – Brenschelbach); 24. September 1967 (Einstellung Personenverkehr der Reststrecke; 1971 (Einstellung Güterverkehr Ixheim – Hornbach)
Eröffnung des Radwegs: Ende der 70er Jahre
Route: (Zweibrücken – Ixheim –) Rimschweiler – Althornbach – Hornbach (– Brenschelbach-Am Bahnhof – Volmunster).
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02.01.2006
RP 3.16 Fischbach – Bundenthal (ehem. Wasgenwaldbahn)
In einem abgeschiedenen, dafür umso schöneren Radrevier bietet sich eine Tour entlang der Wasgenwaldbahn für einen Ausflug zum Biosphärenhaus an.
Synonyme: Die Strecke wird auch als Wasgauwaldbahn bezeichnet.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,5 km (davon ca. 3 km auf der ehem. Bahntrasse; weitere Teile sind als Dämme sichtbar)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Bundenthal (195 m ü. NN) auf 285 m bei km 4,3, dann langgez. l. Gef. zum Königsbruch (215 m), anschließend nahezu eben nach Fischbach
Oberfläche: von Bundenthal bis kurz hinter der "Passhöhe" asph., anschließend wg.
Status / Beschilderung: zw. Bundenthal und Rumbach kombinierter Fuß-/Radweg, sonst Forstwege
Eisenbahnstrecke: Wasgenwaldbahn / Bundenthal-Rumbach – Ludwigswinkel; 15 km (600 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1921 (ab 1924 auch öffentlicher Verkehr); die insg. 15 km lange Bahn führte zum damaligen französischen Truppenübungsplatz Ludwigswinkel
Stilllegung der Bahnstrecke: 1930
Eröffnung des Radwegs: 1995
Route: Fischbach – Rumbach – Bundenthal.
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02.01.2006
RP 3.17 Klingenmünster – Rohrbach
Dass man auf dem Klingbach-Radwanderweg zwischen Klingenmünster und Rohrbach zum Teil auf einer stillgelegten Bahntrasse unterwegs ist, sieht man am Ehesten an den gepflegten alten Bahnhofsgebäuden.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon ca. 2,5 km auf der ehem. Bahntrasse); inkl. Anbindung an den Kraut-und-Rüben-Radweg in Herxheim ca. 16 km
Oberfläche: wg.
Höhenprofil: insg. langgez. l. Gef. von Klingenmünster (170 m ü. NN) nach Rohrbach (135 m) und weiter nach Herxheim (120 m); Abschnitte abseits der ehem. Bahntrasse z. T. etwas hügelig
Status / Beschilderung: Bahntrassenwege meist als kombinierter Fuß-/Radweg; Verbindungsstücke Wirtschaftswege (auch straßenbegleitend) und einige kurze Straßenabschnitte ohne Radweg
Eisenbahnstrecke: 3441 / Rohrbach (Pfalz) – Klingenmünster; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1957 (Pv); 24. September 1967 (Gv); 1968 Abbau der Gleise
Eröffnung des Radwegs:
Route: Klingenmünster – Heuchelheim-Klingen – Billigheim-Ingenheim – Rohrbach – Herxheim.
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Externe Links: Wikipedia: Klingbachtalbahn
02.01.2006
RP 3.18 Neustadt a. d. Weinstraße – Speyer (ehem. Gäubahn)
Zu viele Jahre sind seit der Stilllegung vergangen, sodass nur einige Fragmente als "richtige" Bahntrassenradwege erhalten sind. Dennoch lohnt es sich auch fast 50 Jahre nach dem Ende des "Pfefferminzbähnels" noch immer auf Spurensuche zu gehen.
Synonyme: Die Kleinbahn wurde auch "Pfefferminzbähnel" genannt.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km der Trasse sind heute noch befahrbar oder wurden zu Straßen ausgebaut, weitere gut 5 km sind begehbar; der Routenvorschlag auf den Spuren der Gäubahn versucht einen Kompromiss zwischen Nähe zum historischen Verlauf und einer fahrbaren Route (ca. 36 km)
Höhenprofil: Neustadt a. d. Weinstraße auf 140 m ü. NN, Speyer auf 100 m, dazwischen kürzere spürbare Erhebungen zw. Lachen, Duttweiler und Geinsheim sowie zw. Freisbach und Weingarten
Oberfläche: asph. / Betonplatten / Schotter / Waldwege
Status / Beschilderung: meist Wirtschaftswege, daneben kombinierte Fuß-/Radwege und Straßen; einige Abschnitte liegen im Verlauf des Kraut-und-Rüben-Radwegs, z. T. lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 3413 / Speyer – Neustadt (Weinstraße); 29 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. August 1905 (Geinsheim – Speyer, 19,1 km); 31. Oktober 1908 (Neustadt – Geinsheim)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Juni 1956
Eröffnung des Radwegs:
Route: Neustadt a. d. Weinstraße – Lachen-Speyerdorf – Duttweiler – Geinsheim – Gommersheim – Freisbach – Weingarten – Schwegenheim – Harthausen – Dudenhofen – Speyer.
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02.01.2006

RP 4 Rheinland-Pfalz, rechtsrheinisch
RP 4.01 Hennef (Sieg) – Asbach (Westerwald)
Der nördliche Westerwald gehört zu den fahrradtouristisch weniger erschlossenen, aber nicht minder interessanten Regionen. Auf den Spuren der Bahntrasse Hennef – Asbach fährt man durch das idyllische Hanfbachtal und kann den Ausflug mit einem Besuch des Lokschuppens in Asbach krönen.
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km (davon ca. 8 km auf der ehem. Bahntrasse, einige weitere Stücke sind begehbar)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Hennef (70 m ü. NN) nach Mendt (210 m), etwas stärkere St. nach Buchholz (255 m) und ohne größere Höhenunterschiede nach Asbach
Oberfläche: wg.; zwischen Krautscheid und Mendt teilw. schlechte Wegstrecke; Verbindungsstücke auf Straßen und Wirtschaftswegen
Eisenbahnstrecke: Rhein-Sieg-Eisenbahn / Hennef (Sieg) – Asbach; 24 km (785 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. Januar 1892 (Hennef – Buchholz), 15. August 1892 (Buchholz – Asbach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1956 (Pv), 1. Dezember 1956 (Gv Krautscheid – Asbach), 10. Dezember 1964 (Steinbruch Eudenberg – Krautscheid), 17. Mai 1967 (Hennef – Eudenberg)
Eröffnung des Radwegs: 1995
Route: Hennef (Sieg) – Dahlhausen – Hanf – Krautscheid – Mendt – Buchholz – Bennau – Asbach (Westerwald).
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Externe Links: www.museum-asbach.de (Museum im Asbacher Lokschuppen)   Wikipedia: Bröltalbahn
04.02.2008
RP 4.02 Wiedmühle – Mettelshahn (Kasbachtalbahn oder Wiedtalbahn)
Der Abschnitt rund um Neustadt (Wied) gibt einen Vorgeschmack auf das, was einmal als durchgängiger Wied-Radweg entstehen könnte.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,5 km (davon 3,6 km auf dem Bahndamm); der Tunnel bei Neustadt ist begehbar (wg. / Schotter, nicht beleuchtet), ist aber nicht in den Radwanderweg einbezogen;
im weiteren Verlauf der Wiedtalbahn könnte der Peterslahrer Tunnel befahren werden (im Prinzip jedenfalls: ist durch Zeichen 250 – Verbot für Fahrzeuge aller Art gesperrt); zwischen Heckerfeld und Oberlahr werden 2,1 km als Wanderweg genutzt (explizit mit Zeichen 239 – Fußgänger beschildert); bei Döttesfeld sind nochmals 500 m Bahndamm als Teil des Radwanderwegs Puderbacher Land befahrbar
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 3033 / Linz (Rhein) – Flammersfeld; 35 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1912
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Mai 1950 (Neustadt – Mettelshahn, auf dem Abschnitt Mettelshahn – Flammersfeld war der Betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgenommen worden), 29. Mai 1960 (Pv Linz – Neustadt, Gv bis 25. September 1966), 17. Mai 1995 (Gv Linz – Kalenborn, auf dieser Strecke wird ein touristischer Pv durchgeführt)
Eröffnung des Radwegs: Die offizielle Einweihung des Weges erfolgte im August 2002 bereits vor der endgültigen Fertigstellung (erste Oktoberhälfte 2002).
Route: Wiedmühle – Neustadt (Wied) – Mettelshahn.
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Externe Links: Wikipedia: Kasbachtalbahn
04.02.2008
RP 4.03 Asdorftal-Radwanderweg: Kirchen (Sieg) – Oberasdorf (Freudenberg)
1. November bis 31. März: Wohl um die Reinigungskosten zu sparen ist der Weg durch Zusätze zum Zeichen 240 (kombinierter Fuß- und Radweg) gesperrt. Eine akzeptable Alternative gibt es nicht und auf die Sperrung wird nicht an den relevanten Knotenpunkten des Radnetzes oder in den offiziellen Informationen zum Radweg hingewiesen.
1. April bis 30. Oktober: Nachdem die Kinderkrankheiten ausgeräumt sind, ist hier ein schöner Radweg entstanden, der allerdings durch ein relativ stark verkehrsbelastetes Tal führt. Am Wegesrand: ein kleines Eisenbahnmuseum in Niederfischbach.
Synonyme: Asdorftal-Radweg
Streckenlänge (einfach): ca. 11,8 km (davon ca. 9,4 km auf der Bahntrasse)
Höhenprofil: kontinuierliche min. St. von 190 m ü. NN (Kirchen) auf 270 m (Oberasdorf)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; als Asdorftal-Radwanderweg gemäß HBR beschildert
Eisenbahnstrecke: 2882 / Kirchen – Freudenberg (Kr. Siegen); 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1887 (Kirchen – Wehbach); 15. August 1888 (Wehbach – Freudenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1983 (Pv); 1994 (Gv); Dezember 1997 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: 17. August 2002 (Fortführung in NRW: siehe NW 4.22)
Route: Bf Kirchen (Sieg) – Wehbach – Niederfischbach – Oberasdorf.
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Externe Links: www.kirchen-sieg.de
04.02.2008
RP 4.04 Westerburg – Wallmerod
Schöner Radweg, der in Westerburg direkt am Bahnhof beginnt. Das Ende bei Wallmerod hängt etwas in der Luft.
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (vollständig auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: keine großen Höhenunterschiede (330 bis 380 m ü. NN); kurze steilere Abschnitte nur am Ende des Bahntrassenradwegs am Gbf Wallmerod
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 3722 und 3747 (Westerwaldquerbahn) / Herborn – Erdbach – Fehl-Ritzhausen – Westerburg – Montabaur; 74 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1910 (Westerburg – Montabaur)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1981 (Pv Rennerod – Montabaur), 23. September 1983 (Gv Westerburg – Wallmerod, 1987/88 Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: 1985
Route: Westerburg (Bf) – Sainscheid – Elben – Mähren – Wallmerod (Gbf).
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Externe Links: Wikipedia: Westerwaldquerbahn
04.02.2008
RP 4.05 Westerwaldquerbahn Rennerod – Herborn-Burg
Mehrere Abschnitte der ehem. Westerwald-Querbahn von Herborn nach Rennerod wurden als Radwege ausgebaut, darunter der reizvolle Aufstieg von Schönbach nach Driedorf (100 Höhenmeter) und entlang der Krombachtalsperre.
Streckenlänge (einfach): ca. 28 km (davon insg. ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse); unter diesem Punkt wurden die Einträge HE 1.02, HE 1.03 und RP 4.05 zusammengefasst
Höhenprofil: l. St. vom Wegbeginn bei Rennerod (540 m ü. NN, Rennerod Kirche: 460 m) zur Wasserscheide (565 m), dann lanngez., meist leichtes Gef. bis Herborn-Burg (220 m)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Bahntrassenwege überw. als kombinierter Fuß- und Radweg, sonst Wirtschaftswege und Straßen; regionale Wegweisung Radwanderweg "Rund um den Knoten" (Rennerod – Mademühlen), der Abschnitt Mademühlen – Herborn-Burg ist Teil des hessischen Radfernwegenetzes
Eisenbahnstrecke: 3722 und 3747 (Westerwaldquerbahn) / Herborn – Erdbach – Fehl-Ritzhausen – Westerburg – Montabaur; 74 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1906 (Herborn – Driedorf), 1. Oktober 1906 (Driedorf – Rennerod), 16. Juli 1907 (Rennerod – Westerburg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1959 (Pv Steinringsberg = Steinbruch östlich Schönbach – Rennerod), 31. Mai 1966 (Schönbach – Steinringsberg), 1. Januar 1967 (Gv Mademühlen – Rennerod), 31. Mai 1980 (Pv Herborn – Schönbach), 31. Mai 1981 (Pv Rennerod – Montabaur), 2. Juni 1984 (Gv Schönbach – Driedorf), 28. September 1984 (Gv Herborn – Schönbach), 19. April 1995 (Gv Rennerod – Westerburg)
Eröffnung des Radwegs: 1986 / 5. Mai 2001 ("Rund um den Knoten")
Planungen: Ein Ausbau der Bahntrasse zwischen Rennerod und Westerburg sowie zwischen Amdorf und Erdbach war vor einigen Jahren in der Diskussion. Die IG Westerwald-Querbahn e.V. setzt sich für eine Reaktivierung des Abschnitts Westerburg – Rennerod ein.
Route: Rennerod – Rehe – Mademühlen – Driedorf – Bf Roth – Schönbach – Uckersdorf – Herborn-Burg.
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Externe Links: Wikipedia: Westerwaldquerbahn
04.02.2008
RP 4.06 Höhr-Grenzhausen – Hillscheid
Auf den ersten Höhen des Westerwaldes wurde im Kannenbäckerland ein Teil der Stichbahn nach Hillscheid zu einem steigungsarmen Radweg ausgebaut.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,9 km (davon ca. 2,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: kontinuierliche l. St. vom östlichen Ortsrand von Höhr (280 m ü. NN; das Ortszentrum liegt auf 230 m!) bis Hillscheid (330 m ü. NN)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß- und Radweg; der südliche Abschnitt ist Teil des Limes-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 3034 / Grenzau – Hillscheid; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Mai 1884 (Grenzau – Höhr-Grenzhausen), 1. Februar 1911 (Höhr-Grenzhausen – Hillscheid)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1972 (Pv, danach noch Gv)
Eröffnung des Radwegs: 1996
Planungen: Ein Teil der Bahntrasse wird von einer neuen, 2,5 km langen Ortsumgehung von Höhr-Grenzhausen tangiert. [November 2008]
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02.01.2009
RP 4.07 Becheln – Dachsenhausen (ehem. Nassauische Kleinbahn)
Obwohl sich die Bahntrasse des ehem. Nassauer Kleinbahn zwischen Braubach und Miehlen bis auf kürzere Unterbrechungen fast vollständig erhalten hat und in weiten Teilen als exzellenter Wanderweg begehbar ist, ist nur ein sehr kurzer Abschnitt als Radwanderweg hergerichtet.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,8 km (als Radwanderweg ausgebauter Teil zw. Becheln und Dachsenhausen; die Gesamtlänge der Strecke Braubach – Miehlen beträgt 27 km, von denen 16,5 km begehbar sind)
Höhenprofil:
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: ohne Status (Becheln – Dachsenhausen)
Kunstbauten: Viadukt im Zollgrund ist bis auf die Pfeiler abgebaut, der im Herbst 2004 wegen Einsturzgefahr gesperrte Holzsteg über den Mühlbach bei Marienfels ist wieder begehbar (beide im Bereich des Wanderwegs)
Eisenbahnstrecke: Nassauische Kleinbahn / Oberlahnstein – Braubach – Nastätten – Zollhaus; 44 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Juli 1902 (Braubach – Miehlen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1920 (Pv Braubach – Nastätten); 1. Mai 1926 (Wiederaufnahme Pv); 15. Mai 1929 (endgültige Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: Mitte der 70er Jahre
Route: (Wanderweg: Braubach – Zollgrund –) Becheln – Dachsenhausen (Wanderweg: – Gemmerich – Ehr – Marienfels – Miehlen).
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02.12.2006
RP 4.08 St. Goarshausen – Bogel (ehem. Nassauische Kleinbahn)
Zwischen St. Goarshausen und Bogel überwindet der Radwanderweg, der auch Teil des neuen Loreley-Aar-Radwegs ist, 220 Höhenmeter und erspart die Benutzung der parallel verlaufenden Bundesstraße. Den reizvolleren anschließenden Abschnitt nach Nastätten erkundet man aber besser auf einer Wanderung.
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von St. Goarshausen (80 m ü. NN) nach Bogel (360 m); auf dem Wanderweg mit langgez. l. Gef. nach Nastätten (260 m) oder weiter auf dem Loreley-Aar-Radweg nach Miehlen (210 m)
Oberfläche: asph. (St. Goarshausen – Bogel)
Barrierefrei: hohes Unfallrisiko durch umklappbare Pfostensperren, die z. T. paarweise in die Fahrspuren gestellt wurden (vgl. "Drängelgitter")
Status / Beschilderung: Zeichen 250 mit Rad-Freigabe; Wegweisung nach HBR als Loreley-Aar-Radweg
Eisenbahnstrecke: Nassauische Kleinbahn / St. Goarshausen – Nastätten; 16 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. September 1900 (St. Goarshausen – Nastätten)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1952 (Pv); 1957 (Gv; Abbau der Gleise)
Eröffnung des Radwegs: 24. September 2001 (Reichenberg – Bogel); 2002
Route: St. Goarshausen – Reichenberg – Bogel (Wanderweg: – Nastätten).
Am Rande: Im April 2003 wurden im Rahmen eines Schulprojektes des Wilhelm-Hofmann-Gymnasiums kleine Informationstafeln erarbeitet und am gesamten Weg von St. Goarshausen bis Nastätten angebracht.
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Verweis: Loreley-Aar-Radweg (Abschnitt St. Goarshausen – Katzenelnbogen)
02.12.2006


RP 5 Andere Rad- und Wanderwege mit Eisenbahnbezug

RP 5.01 Eisenbahnhistorischer Kulturweg: Bullay – Reil (Wanderweg)
Streckenlänge (einfach): ca. 23 km
Höhenprofil:
Oberfläche:
Route: Bullay – Merl – Zell – Briedel – Pünderich – Reil – Bullay.
03.02.2007

Literatur:
Die Angaben zu den Betriebsdaten der Eifelstrecken sind teilweise dem Artikel "Güterverkehr in der Eifelregion" von Hans-Peter Kuhl im Nachrichtenblatt – Informationen zur Verkehrspolitik im Rheinland (nb) 1/03, S. 4-7, sowie dem Artikel "120 Jahre Bahnhof Prüm" des gleichen Autors (nb 4/03), S. 23-25, entnommen.



Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln der Touren geschieht auf eigene Gefahr.

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