Homepage von Dr. Achim Bartoschek

Bahntrassenradeln – Details

Deutschland > Rheinland-Pfalz > Hunsrück
 
RP 2.02 Ruwer-Hochwald-Radweg: Trier – Hermeskeil (ehem. Hochwaldbahn)
Zwischen Trier und Hermeskeil ist eine neue rheinland-pfälzische Traumroute entstanden, die einen Meilenstein in der radtouristischen Erschließung der Region Ruwer-Hochwald darstellt. Nach Eröffnung der Anbindung von Hermeskeil ans saarländische Radwegenetz im Mai 2010 fehlt jetzt nur noch eine adäquate Anbindungen nach Trier.
Synonyme: Für den Ruwer-Hochwald-Radweg wird manchmal die Abkürzung RHR verwendet.
Streckenlänge (einfach): ca. 48 km (zwischen Zerf und der Kläranlage Mandern veräuft der Radweg im Bereich eines FFH-Gebietes abseits der Trasse auf einem Wirtschaftsweg)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Trier-Ruwer (125 m ü. NN) bis kurz hinter Reinsfeld (530 m) und l. Gef. zum Bf Hermeskeil (480 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung nach HBR
Eisenbahnstrecke: 3131 / Trier Hbf Nord – Hermeskeil – Türkismühle; 73 km (1435 mm)
Auf dem Abschnitt Hermeskeil – Türkismühle findet ein Museumsbahnbetrieb durch den Hochwaldbahn e. V. statt.
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: zwischen 1981 und 1986 Einstellung des Personenverkehrs, 1989 Einstellung des Güterverkehrs, bis 1997 Erhalt der Strecke aufgrund militärischer Bedeutung; 10. August 1998: Stilllegung
Eröffnung des Radwegs: 9. Mai 2009: Offizielle Eröffnung des kompletten Ruwer-Hochwald-Radwegs
Nachdem die Strecke von der Bahn im Januar 2004 erworben werden konnte, war am 14. September 2004 in Waldrach der Erste Spatenstich für das Großprojekt. Mit dem eigentlichen Radwegebau wurde nach der Sanierung der Brücken im ersten BA am 2. Juni 2005 begonnen. Die Realisierung erfolgte unter der Federführung des Kreises Trier-Saarburg und des Landesbetriebs Mobilität in vier Bauabschnitten beginnend an beiden Enden in Trier und Hermeskeil:
1. BA: Trier-Ruwer – Waldrach (5,8 km, 2006) und Hermeskeil – Reinsfeld (6,3 km, 30.09.2005)
2. BA: Waldrach – Pluwigerhammer (7,7 km, 15.07.2007) und Reinsfeld – Kell (7 km, 24.09.2006)
3. BA: Pluwigerhammer – Hinzenburger Mühle (2,5 km) und Kell – Niederkell (4 km, Aug. 2007)
4. BA: Hinzenburger Mühle – Zerf (8 km) und Niederkell – Zerf (6 km): 09.05.2009
Anstelle der Schnittstelle Hinzenburger Mühle zwischen den BA 3 und 4 war ursprünglich Burg Heid vorgesehen.
Veranstaltungen: 15. August 2010: "Ruwertal aktiv" (autofrei von Trier-Ruwer bis Riveris)
Radbus: zwischen Trier über Hermeskeil nach Türkismühle pendelt seit 1. April 2009 samstags, sonntags und feriertags sowie in den Ferien ein Fahrradbus: www.regioradler.de
Route: Trier-Ruwer (Bahnübergang Ruwerer Straße) – Mertesdorf – Kasel – Waldrach – Korlingen – Sommerau – Gusterath – Bahnhof Pluwig – Burg Heid – Hentern – Zerf – Niederkell / Bahnhof Schillingen – Kell am See – Reinsfeld – Hermeskeil.
Route: Trier-Ruwer (Bahnübergang Ruwerer Straße) – Mertesdorf – Kasel – Waldrach – Korlingen – Sommerau – Gusterath – Bahnhof Pluwig – Burg Heid – Hentern – Zerf – Niederkell / Bahnhof Schillingen – Kell am See – Reinsfeld – Hermeskeil.
Details:
[Stand der Wegebeschreibung: September 2008, Aktualisierung Kell und Hermeskeil: Mai 2009]
Externe Links: www.ruwer-hochwald-radweg.de (Verbandsgemeinde Hermeskeil; die Website wurde im Rahmen eines Studienprojekts im Fach Medienwissenschaften der Universität Trier erstellt)

Logo Ruwer-Hochwald-Radweg

Fahrtrichtung Süd

TRIER (kreisfreie Stadt)
0,0 Beginn des Ruwer-Hochwald-Radwegs an der Ruwerer Straße / L 145 in TRIER-RUWER (Querungshilfe): Doppellollis; den Mühlgraben überqueren, an einem Ladegleis vorbei und einen Weg queren
  0,0 W: Konz 17; Trier-Centrum 8
  0,0 O: Neumagen-Dhron 33; Ortsmitte 0,2
0,7 an der Hüster Mühle vorbei (Ladegleis); einen Graben zweimal überqueren
VG RUWER (Kreis Trier-Saarburg)
1,6 bei Mertesdorf die K 77 queren (zwei Drängelgitter) und am ehem. Bahnhof / Biergarten vorbei (s. l. St.)
  1,6 links: Mertesdorf 0,1; Freibad 0,2
1,9 eine kleine Straße queren (Doppellollis; Tischgruppe); später an einer weiteren Tischgruppe vorbei
2,9 in KASEL die L 149 queren (zwei Drängelgitter), dann an der Tourist-Info und dem ehem. Bahnhof vorbei (l. St.)
4,8 in WALDRACH eine Straße queren (Doppellollis); am ehem. Bahnhof Tischgruppe
  4,8 links: Waldrach 0,3
5,1 am Ende des Bahnhofsgeländes verschwenkt der Weg links versetzt auf das andere Gleis (Doppellollis); die Ruwer überqueren (zwei Brücken), dann zwei Wege queren (zweiter mit Doppellollis); l. St.; bei 5,6 die K 12 unterqueren, über eine Holzbrücke und an einer Rampe vorbei; überdachte Holzbrücke (Ruwer überqueren)
6,3 ein Querweg mit Doppellollis (Beginn des 2. BA); langgez. l. St.; an einem Haus Querweg mit Doppellollis; später Einschnitt und die Ruwer überqueren; an einem Haus Querweg und wenig später Einmündung mit jeweils einem Doppellolli; Ruwer überqueren
8,7 am Abzweig Sommerau Tischgruppe; Ruwer zweimal und dazwischen die K 64 überqueren; später zweimal Ruwer und die K 64 überqueren
  8,7 links: Gutweiler (17 % Steigung) 1,4; Sommerau 0,3
9,7 bei Gusterath Tal die K 64 queren (Doppellollis; am ehem. Bahnhof Biergarten); später Ruwer überqueren
11,2 die K 62 queren (Doppellollis); langgez. l. St.; später Ruwer zweimal überqueren, der Weg verläuft dann parallel zur K 63; mehrere Einmündungen
13,4 in PLUWIGERHAMMER am ehem. Bf Pluwig vorbei (Tischgruppe und Parkplatz) und die L 143 queren (Drängelgitter): Beginn des dritten Bauabschnitts; Einschnitt
13,7 die K 45 queren (Doppellollis); Ruwer dreimal überqueren; langgez. l. St.
VG KELL AM SEE (Kreis Trier Saarburg)
15,9 an der Hinzenburger Mühle an einer Einmündung vorbei und einen Weg überqueren (Tischgruppe; im September 2008 Ausbauende: Beginn des 4. BA)
  (Der vierte Bauabschnitt wurde zum Frühjahr 2009 fertig gestellt.)
31,0 in NIEDERKELL hinter dem ehem. Bf Schillingen (Bahnhofsgebäude abgebrochen) die K 71 queren und die Ruwer überqueren (langgez. l. St.), später einen Bach und Weg überqueren
33,6 vor KELL die L 143 überqueren und einen Weg queren
34,1 einen weiteren Weg queren (Doppellolli; Beginn des BA 2) und am historischen Bahnhof vorbei (zweites Gleis ist noch vorhanden)
  34,1 links: Ortsmitte 0,6
34,6 am Rathaus die Bahnhofstraße queren (zwei Drängelgitter); langgez. l. St.; später an einer Tischgruppe vorbei, ein Querweg; im Wald Dämme und Einschnitte
  34,6 links: Ortsmitte 0,4
VG HERMESKEIL (Kreis Trier-Saarburg)
38,1 einen Waldweg mit Doppellollis queren und an zwei Tischgruppen vorbei: nahezu eben
39,5 einen weiteren Weg queren; außerhalb des Waldes Tischgruppe
  39,5 rechts: Schutzhütte
41,5 in REINSFELD die Hunsrückstraße / L 148 links versetzt queren (Querungshilfe, Doppellollis und Denkmallok; Beginn des BA 1); am ehem. Bahnhof vorbei; weitere Tischgruppe
  41,5 links: Ortsmitte 0,3; Tourist-Info 0,4
41,9 am Ortsende die Osterbachstraße queren (Doppellollis): langgez. l. St., der Weg führt in einem Bogen über mehrere Dämme und durch Einschnitte; einen Weg über- und zwei unterqueren
43,5 an einer Einmündung (ehem. Pferdetränke; Tischgruppe) vorbei und die B 52 unterqueren: langgez. l. Gef.; bei 44,9 die BAB 1 unterqueren, der Weg verläuft dann parallel zur stillgelegten Hunsrückbahn Morbach – Hermeskeil; bei 45,3 die Hunsrückhöhenstraße / B 407 unterqueren (langgez. l. Gef.)
47,1 mit einem Querweg die Gleise links versetzt queren (Doppellollis, min. Gef.); die Bahnstrecke ist dann durch Schwellenkreuze gesperrt und durch einen Zaun vom Radweg abgetrennt; an der Einmündung bei 47,6 geradeaus folgen und die Trierer Straße / B 52 überqueren
47,9 Ende des Ruwer-Hochwald-Radwegs am Bf HERMESKEIL (Museumsbahnverkehr der Hochwaldbahn von Türkismühle; Dampflokmuseum)
  47,6 links zurück: Stadtteil Abtei 5,0
  47,9 links: Stadtmitte 1,4; Museum 1,1

Logo Ruwer-Hochwald-Radweg

Fahrtrichtung Nord

VG HERMESKEIL (Kreis Trier-Saarburg)
0,0 Beginn des Ruwer-Hochwald-Radwegs am Bf HERMESKEIL (Museumsbahnverkehr der Hochwaldbahn von Türkismühle; Dampflokmuseum): Trierer Straße / B 52 überqueren und bei 0,3 an einer Einmündung geradeaus folgen (überdachte Tischgruppe), anfangs durch einen Zaun von den noch genutzten Gleisen getrennt; die Bahnstrecke ist dann durch Schwellenkreuze gesperrt; min. St.
  0,3 schräg rechts: Stadtteil Abtei 5,0
0,8 mit einem Querweg die Gleise links versetzt queren (Doppellollis); langgez. l. St.: der Radweg verläuft jetzt auf der linken Seite parallel zur stillgelegten Hunsrückbahn; bei 2,6 die Hunsrückhöhenstraße / B 407 unterqueren: der Radweg gewinnt gegenüber der Strecke nach Morsbach an Höhe und biegt nach links weg; BAB 1 unterqueren (3,0); langgez. l. St.
4,4 nach Unterquerung der B 52 an einer Einmündung (ehem. Pferdetränke, Tischgruppe) vorbei: langgez. l. Gef., der Weg führt in einem Bogen über mehrere Dämme und durch Einschnitte; zwei Weg unter- und einen überqueren
6,0 am Ortsanfang REINSFELD die Osterbachstraße queren (Doppellollis) und am ehem. Bahnhof und einer Denkmallok vorbei
6,4 die Hunsrückstraße / L 148 wenig verschwenkt queren (Doppellollis, Querungshilfe; Beginn des BA 2) und aus dem Ort; später an einer Tischgruppe vorbei
  6,4 links: Ortsmitte 0,3; Tourist-Info 0,4
8,4 im Wald einen Weg queren: nahezu eben; an zwei weiteren Tischgruppen vorbei und bei 9,8 einen Waldweg mit Doppellollis queren; Dämme und Einschnitte
  8,4 links: Schutzhütte
VG KELL AM SEE (Kreis Trier Saarburg)
  am jenseitigen Waldrand Querweg; wenig später an einer Tischgruppe vorbei: langgez. l. Gef.
13,3 in KELL am Rathaus die Bahnhofstraße queren (zwei Drängelgitter) und am historischen Bahnhof vorbei (zweites Gleis ist noch vorhanden)
  13,3 rechts: Ortsmitte 0,4
13,8 am folgenden Querweg Beginn des BA 3 (Doppellolli); kurz darauf weiterer Querweg
  13,8 rechts: Ortsmitte 0,6
14,1 am Ortsende die L 143 überqueren: langgez. l. Gef.; einen Weg, einen Bach und später die Ruwer überqueren
16,9 in NIEDERKELL die K 71 queren (Beginn BA 4; im September 2008 bis km 32,0 noch im Ausbau) und am Gelände des ehem. Bf Schillingen (Bahnhofsgebäude abgebrochen) vorbei; langgez. l. Gef.; mehreren Einmündungen
19,6 auf Höhe der Kläranlage mit k. St. rechts versetzt von der Bahntrasse (diese ist im Bereich eines FFH-Gebiets nicht ausgebaut): k. Gef.; dem asph. Weg schräg rechts folgen (k. St., dann insg. l. Gef.; ebene und im Vergleich zur Bahntrasse etwas steilere Passagen)
21,0 im Schillinger Wald links zurück: Gef.
(Bearbeitungsende)
 
(Bearbeitungsbeginn)
28,5 am ehem. Hp Lampaden (unterhalb der Burg Heid) die K 43 queren: langgez. l. Gef.; Dämme und Einschnitte, teilw. Hanglage und Felsen; ein kleiner Querweg
32,0 an der Hinzenburger Mühle einen Weg überqueren und an einer Einmündung vorbei (Tischgruppe; Beginn des 3. BA): langgez. l. Gef.; Ruwer dreimal überqueren
VG RUWER (Kreis Trier-Saarburg)
34,2 die K 45 queren (Doppellollis); Einschnitt
34,5 in PLUWIGERHAMMER die L 143 queren (Drängelgitter; Beginn des 2. BA) und am ehem. Bf Pluwig vorbei (Tischgruppe und Parkplatz): langgez. l. Gef.; der Weg verläuft teilw. parallel zur K 63; mehrere Einmündungen; Ruwer zweimal überqueren
36,7 die K 62 queren (Doppellollis) und kurz darauf die Ruwer überqueren
38,2 bei Gusterath Tal die K 64 queren (Doppellollis; am ehem. Bahnhof Biergarten); direkt anschließend über die Ruwer, später zweimal Ruwer und K 64 überqueren und bei Sommerau die K 64 und nochmals die Ruwer überqueren
39,2 am Abzweig Sommerau Tischgruppe; hinter der nächsten Ruwerbrücke Einmündung und Querweg mit jeweils einem Doppellolli, dann die Ruwer ein weiteres Mal überqueren; später Einschnitt und an einem Haus Querweg mit Doppellollis: langgez. l. Gef.
  39,2 rechts: Gutweiler (17 % Steigung) 1,4; Sommerau 0,3
41,6 ein Querweg mit Doppellollis (Beginn des 1. BA); dann überdachte Holzbrücke (Ruwer überqueren), an einer Rampe vorbei und über eine Holzbrücke; bei 42,3 die K 12 unterqueren (l. Gef.); bei WALDRACH zwei Wege queren (erster mit Doppellollis) und die Ruwer überqueren (zwei Brücken)
42,8 am Beginn des Bahnhofsgeländes verschwenkt der Weg links versetzt auf das zweite Gleis (Doppellolli); am ehem. Bahnhof Tischgruppe
43,1 eine Straße queren (Doppellollis); l. Gef.; an einem Signal vorbei
  43,1 rechts: Waldrach 0,3
45,0 in KASEL hinter dem ehem. Bahnhof und der Tourist-Info die L 149 queren (zwei Drängelgitter), der R/F verläuft unterhalb der Landesstraße; an einer Tischgruppe und einem Signal vorbei
46,0 eine kleine Straße queren (Doppellollis; Tischgruppe)
46,3 hinter dem ehem. Bf Grünhaus-Mertesdorf (heute Biergarten) die K 77 queren (zwei Drängelgitter)
  46,3 rechts: Mertesdorf 0,1; Freibad 0,2
TRIER (kreisfreie Stadt)
  an der Zufahrt zur Kläranlage geradeaus folgen und einen Graben überqueren
47,2 an der Huster Mühle (Ladegleis) vorbei nach TRIER-RUWER: einen Weg queren, an einem weiteren Ladegleis vorbei und den Mühlgraben überqueren
47,9 Ende des R/F an der Ruwerer Straße / L 145 (Doppellolli und Querungshilfe)
  47,9 links: Konz 17; Trier-Centrum 8
  47,9 rechts: Neumagen-Dhron 33; Ortsmitte 0,2


Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie beim Nachradeln der Tour für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.).

Dieses Dokument (Texte, Grafiken und Fotografien) ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt. Eine kommerzielle Nutzung z. B. durch Fahrradverleihbetriebe oder Fremdenverkehrsorganisationen sowie die – auch auszugsweise – Veröffentlichung in elektronischer oder gedruckter Form bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung. Alle genannten Marken- und Produktbezeichnungen sind Warenzeichen der entsprechenden Inhaber.

Zur Startseite



www.achim-bartoschek.de/details/rp2_02.htm