Bahntrassenradeln in Sachsen

SN 1 ehem. Direktionsbezirk Leipzig
SN 2 ehem. Direktionsbezirk Chemnitz
SN 3 ehem. Direktionsbezirk Dresden
Nach all den Erkundungsfahrten war Sachsen das einzige verbleibende Bundesland, in dem ich noch nicht auf Bahntrassen-Radtour war. Bei zwei der letzten Touren habe ich den Nordwesten des Freistaat gestreift und die ersten acht Wege unter die Räder genommen. Im Herbst 2011 folgte dann eine Fahrt ins Erzgebirge. Nicht desto trotz ergibt sich auch für die übrigen Regionen aus der Ferne ein recht genaues Bild der vorhandenen Strecken sowie der vielversprechenden Planungen. Ausführliche Informationen zur Eisenbahn in Sachsen finden Sie unter www.sachsenschiene.de von Jens Herbach.

Geodaten-Gesamtdatei:   gdb    gpx    ovl

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Sachsen
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

SN 1: ehem. Direktionsbezirk Leipzig
SN 1.01 Elster-Saale-Radweg: Leipzig-Grünau – Rippach
Die ersten Abschnitte des Elster-Saale-Radwegs, auf denen es sich schon gut radeln lässt, werden nach und nach zu einem durchgängigen Weg verbunden, der zurzeit aber nur abschnittsweise beschildert ist.
Streckenlänge (einfach): ca. 16,7 km (davon ca. 13 km auf der ehem. Bahntrasse)
zwischen der Stadtgrenze Leipzig und Großgöhren
Höhenprofil: nahezu eben (120-135 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: in Markranstädt kombinierter Fuß-/Radweg und Beschilderung als Elster-Saale-Radweg, Bahntrasse in Sachsen-Anhalt: Z. 260 / keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6811 / Leipzig-Plagwitz – Pörsten; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1897 (Leipzig-Plagwitz – Lützen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Mai 1998 (Pv), 31. August 1999 (Stilllegung), November 2001 (Entwidmung), 2005 (Abbau)
Eröffnung des Radwegs:
  • 24. Oktober 2009: Markranstädt
  • 26. November 2010: Landesgrenze – Meuchen
Radwegebau:

Die Stadt Markranstädt hat 2007 einen 8 km langen Abschnitt der Strecke erworben und 2009 als Radweg ausgebaut, der wichtige Lückenschluss nach Meuchen in Sachsen-Anhalt wurde am 26. November 2010 vollzogen. Die für den Radverkehr freigegebenen Wirtschaftswege entlang der B 87 zwischen Lützen und Rippach sind um 2003 entstanden.

Planungen:

In Leipzig sollen zur Anbindung von Plagwitz bestehende Radwege parallel zur Bahn genutzt werden, obwohl es von verschiedenen Seiten Vorstöße zum Ausbau der Bahntrasse gegeben hat. Im Frühjahr 2014 ist ein Kaufangebot verstrichen, ohne dass sich die Stadt die Flächen gesichert hätte, ein kurz darauf gestellter erneuter Antrag erhielt im September 2014 eine erneute Ablehnung aus der Stadtverwaltung. Der nächster Versuch zielt darauf ab, wenigstens ein straßenfernes Verbindungsstück zu nutzen. Langfristig soll ein durchgängiger Weg zur Saale entstehen (Elster-Saale-Radweg). [Oktober 2014]

Messtischblätter: 4738, 4739
Route: (in Diskussion: Leipzig-Grünau –) Göhrenz-Albersdorf – Kulkwitz – Schölken-Räpitz – Meuchen – Lützen – Röcken – Rippach.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Leipzig-Plagwitz–Pörsten
21.10.2014 -
SN 1.02 Leipzig: Anger-Crottendorfer Bahnschneise
Die Anger-Crottendorfer Bahnschneise ist ein linearer Park auf Gelände und Zufahrt des alten Eilenburger Bahnhofs mit zahlreichen Zugangspunkten in die angrenzenden Quartiere.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km (davon ca. 1,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: ? / Leipzig-Anger – Eilenburger Bf; 2 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: Der Eilenburger Bahnhof wurde 1943 zerstört und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut. Auf dem Bahnhofsgelände befindet sich heute der Lene-Voigt-Park.
Eröffnung des Radwegs:
  • 2005-2007
Radwegebau:

Anfang 2014 bis April 2014 wurde die "Bahnschneise" am östlichen Ende um 240 m bis zur Zweinaundorfer Straße verlängert und bekommt damit direkten S-Bahn-Anschluss.

Messtischblatt: 4640
Route: Leipzig, zwischen Gerichtsweg und Mierendorffstraße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Leipzig–Eilenburg
13.10.2014 -
SN 1.02a Leipzig-Plagwitz: Grüne Gleise
Mehrere Anschlussgleise im Umfeld des Bahnhofs Plagwitz wurden zu Radwegen und Parks umgestaltet. Das Wegesystem wird in den kommenden Jahren weiter ergänzt und vernetzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,2 km
ca. 1 km vom Bf Plagwitz zum Henriettenpark; zweiter Ast mit 0,8 km Länge
Oberfläche:

asph. und wg., im Henriettenpark auch Kopfsteinpflaster

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke: in zwei Abschnitten am 24. September 1886 und 17. September 1888 (Leipzig-Plagwitzer Eisenbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Januar 1925; Teile der Strecke als Anschlussgleis bis in die 1990er Jahre
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Realisierung des Konzepts der "Grünen Gleise" seit 1993 beginnend im Stadtteilpark Plagwitz; 2004-2007 (Wegeverbindung und Brückensanierung Karl-Heine-Straße bis Endersstraße), 2006-2008 (Karl-Heine-Straße bis Naumburger Straße); Umgestaltung der Industriebrache ELGUWA zum Henriettenpark: 2000-2008;
am 29. Juli 2010 wurde die "Bahnschneise Eythraer Straße" zwischen Schwartzestraße und Kurt-Kresse-Straße im Stadtteil Kleinzschocher eröffnet

Planungen:

Längerfristig soll im Bereich des ehem. Güterbahnhofs Plagwitz ein "Gleis-Grün-Zug Plagwitzer Bahnhof" entstehen. [Januar 2010]

Messtischblätter: 4639*, 4640
Route: Leipzig, zwei Strecken ausgehend vom Bf Plagwitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Leipzig-Connewitz–Plagwitz
04.06.2011 -
SN 1.02b Parkbogen Ost: Leipzig (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4,5 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6361 / Leipzig Hbf – Leipzig-Connewitz; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 20. August 1878
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. November 2012 (mit der Inbetriebnahme des City-Tunnels der S-Bahn Mitteldeutschland)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Als "Vision für den Leipziger Osten" wurde Ende 2011 die Idee geboren die mit der Eröffnung des S-Bahn-Tunnels aufgelassenen alten Gleise, die in einem Bogen den Nordosten des Leipziger Zentrums begrenzen, zu einer Radtrasse umzugestalten, die auch die Anger-Crottendorfer Bahnschneise einbezieht. [März 2014]

Messtischblatt: 4640
Route: (in Diskussion: Leipzig Hbf – Anger-Crottendorf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Leipzig Hbf–Leipzig-Connewitz
Externe Links (Radweg): Parkbogen Ost
17.03.2014 -
SN 1.03 Groitzsch – Zwenkau
Mit dem Bahntrassenweg gibt es zwischen Groitzsch und Zwenkau eine radtaugliche Alternative zur Bundesstraße – in Groitzsch leider nicht bis zum alten Bahnhof durchgebunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km (davon ca. 5,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (135 m ü. NN)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6821 / Gaschwitz – Zwenkau – Groitzsch – Meuselwitz; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. September 1874
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1966 (Pv Zwenkau – Groitzsch), 27. September 1976 (Pv Groitzsch – Meuselwitz), 30. September 1998 (Stilllegung); 12. April 2000 (Entwidmung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 24. April 2007 (Erster Spatenstich am 25. September 2006)
Radwegebau:

Kosten: ca. 350 000 €, Förderquote: 75 %

Planungen:

Südlich von Groitzsch könnten Teile der Strecke nach Borna als bundesstraßenbegleitender Radweg entlang der B 176 ausgebaut werden. [Oktober 2012]

Messtischblätter: 4739, 4740, 4839
Route: Zwenkau-Süd (Pegauer Straße) – Audigast – Löbschütz – Groitzsch.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Verweise: Zum geplanten Abschnitt Meuselwitz - Lucka siehe TH41.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz
13.10.2014 -
SN 1.03a Kohlenbahn Borna
Der noch recht kurze Weg auf der Bornaer Kohlenbahn soll noch verlängert werden und wird dann stärker einer innerörtliche Verbindungsfunktion bekommen.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,7 km (davon ca. 0,5 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 1,2 km geplant
Höhenprofil: eben (145 m ü. NN)
Oberfläche:

Asphalt; Breite: 2,6 m

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Anschlussbahn Borna – Borna Nord; 3 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
  • Mai 2011
Planungen:

Die Strecke soll in Richtung Nordosten um 1,2 km bis zur Straße Grüne Harfe verlängert werden. [Mai 2014]

Messtischblätter: 4840*, 4841*
Route: Borna zw. Witznitzer Straße und Röthaer Straße.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
13.10.2014 -
SN 1.04 Muldentalbahn-Radweg: Wurzen – Großbothen
Auf dem Muldentalbahn-Radweg rollt es sich bis auf eine kurze Steigung bei Grimma gut an der Mulde entlang, wobei die Wegweisung noch ausbaufähig wäre.
Streckenlänge (einfach): ca. 27 km (davon ca. 19,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: zwischen Wurzen und Grimma nahezu eben (120 m ü. NN), südlich von Grimma und bei Kloster Nimbschen Kuppen (teilw. steil)
Oberfläche:

Wurzen – Grimma: asph. (Breite: 2,25 m); Grimma – Großbothen: wg. (zwischen Grimma und dem Kloster Nimbschen seit 2014 asphaltiert)

Status / Beschilderung: zwischen dem Beginn des Bahntrassenwegs an der früheren Stadtgrenze Wurzen und Grimma: kombinierter Fuß-/Radweg, sonst u. a. Z. 260; Wegweisung nur am Streckenbeginn vom Bahnhof Wurzen bis zum Bahntrassenweg
Eisenbahnstrecke: 6629 / Glauchau – Penig – Wechselburg – Rochlitz – Großbothen – Wurzen; 82 km (1435 mm; Abschnitt Großbothen – Wurzen: 27 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1877 (Großbothen – Wurzen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. April 1945 (Sprengung der Rabensteinbrücke bei Grimma durch Deutsche Wehrmacht), 1946 Abbau zw. Großbothen und Grimma (Reparation), 28. Mai 1967 (Pv Grimma unterer Bf – Nerchau, der Betrieb wurde am 24. September 1967 zw. Golzern und Wurzen nochmals wiederaufgenommen und am 31. Mai 1969 endgültig eingestellt), 1. Januar 1970 (Stilllegung Grimma – Golzern); zw. Golzern und Wurzen danach noch Gv
Eröffnung des Radwegs:
  • 26. November 2004 (Wurzen – Grimma; Erster Spatenstich: 30. August 2004)
Messtischblätter: 4642, 4742, 4842
Route: Wurzen – Neichen – Nerchau – Grimma – Kloster Nimbschen – Schaddel – Kleinbothen/Großbothen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Glauchau–Wurzen
Sachsenschiene: Großbothen - Wurzen
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
18.10.2015 -
SN 1.05 Mulde-Elbe-Radroute: Neichen – Wermsdorf
Es ist schon traurig, was manchmal als Radroute angeboten wird – dabei hätte diese Strecke durchaus Potential. Neben einer oft unbefriedigenden Oberflächenbeschaffenheit gibt es bei Wagelwitz gleich drei ärgerliche Sperren, deren Sinn rätselhaft bleibt.
Streckenlänge (einfach): ca. 14,2 km (davon ca. 6,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: s. l. St. von Neichen (130 m ü. NN) nach Wermsdorf (170 m) mit Kuppen auf den Abschnitten abseits der Trasse in Denkwitz, Cannewitz und Mutzschen
Oberfläche:

wg. / Schotter; Verbindungsstücke auf asphaltierten Straßen und z. T. ruppigen Feldwegen

Status / Beschilderung: Der Weg ist bis auf den Abschnitt Mutzschen – Wermsdorf ein Teilstück des Mulde-Elbe-Radwanderwegs.
Eisenbahnstrecke: 6967 / Mügeln – Nebitzschen – Neichen; 24 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1888
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. August 1967 (Pv Wermsdorf – Neichen, Gv bis Am 1. Juli 1968)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Von Frühjahr bis Spätsommer 2016 wird im Zuge des Ausbaus der S 38 über den Horstseedamm bei Wermsdorf auch der Radweg ertüchtigt. [Februar 2016]

Messtischblätter: 4742, 4743, 4744
Route: Neichen – Nerchau – Cannewitz – Wagelwitz – Mutzschen – Wermsdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Mügeln–Neichen
16.03.2016 -
SN 1.06 Bad Lausick – Glasten
Der Bahntrassenweg zwischen Bad Lausick und Glasten liegt versteckt im Wald und könnte gut zu einer durchgängigen Route von der Mulde nach Bad Lausick verlängert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,3 km (davon ca. 3,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: praktisch eben (170-185 m ü. NN)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: zwischen Glasten und Bad Lausick kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6916 / Großbothen – Bad Lausick – Neukirchen-Wyhra; 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1937
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1947
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Im Rahmen der Planungen zu einer "Regionalen Hauptroute Grimma-Borna" wurde auch der Ausbau eines Abschnitt der Trasse bei Flößberg betrachtet, was bei der Stadt Frohburg allerdings auf Skepsis traf. [Mai 2012]

Messtischblätter: 4841*, 4842*
Route: Glasten – Bad Lausick.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Borna–Großbothen
27.06.2013 -
SN 1.06a Kohlebahn Neukirchen-Wyhra
Mehrere Abschnitte des dichten Netzes sich kreuzender und zum Teil parallel verlaufender Kohlenbahnen bei Neukirchen-Wyhra sind zu Rad- und Wanderwegen unterschiedlicher Qualität ausgebaut worden.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,4 km (davon ca. 4,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Schotter

Eisenbahnstrecke: MIBRAG (900 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4941*
Route: Neukirchen – Wyhra.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
26.10.2014 -
SN 1.07 Frohburg – Kohren-Sahlis
Der kurze Bahntrassenweg zwischen Frohburg und Kohren-Sahlis folgt einem Bachtal und ist Teil der überregionalen Radroute Altenburg-Colditz.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (davon ca. 4,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: k. Gef. in Frohburg (170 m ü. NN), dann langgez. s. l. St. nach Kohren-Sahlis (200 m)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg bzw. Z. 260; Wegweisung als Teil der Radroute Altenburg-Colditz
Eisenbahnstrecke: - / Frohburg – Kohren-Sahlis; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. April 1906
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1967 (Pv, Gv bis Ende des Jahres)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4941
Route: Frohburg – Streitwald – Kohren-Sahlis.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Frohburg–Kohren-Sahlis
27.06.2013 -
SN 1.08 Döbeln-Gärtitz – Lommatzsch (Teilstücke der Strecke)
Dieser Bahntrassenweg ist nur kurz bisher. Der Abstecher lohnt trotzdem: Ein exzellent geschnitzter Rastplatz wartet mit Stationsgebäude, Signal, Lok und Bahnhofspersonal auf.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,4 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von 180 auf 210 m ü. NN
Oberfläche:

asph. (Gärtitz bis Autobahn 14)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 6979 / Döbeln-Gärtitz – Lommatzsch; 19 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. November 1911 (Mertitz Gabelstelle – Gärtitz)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1969 (Döbeln – Kleinmockritz); 1972 (Kleinmockritz – Lommatzsch)
Eröffnung des Radwegs:
  • 27. Juli 2008 (1,5 km zwischen Gärtitz und der Autobahn 14 als erster BA einer Querverbindung zwischen Muldental- und Jahnatalradwanderweg)
Messtischblätter: 4844, 4845
Route: Döbeln-Gärtitz – Lommatzsch.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz
25.06.2012 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

SN 2: ehem. Direktionsbezirk Chemnitz
SN 2.01 Mylau – Lengenfeld
Mit einer neuen Brücke am Freibad Mylau und einer Ergänzung in Lengenfeld hat der Bahntrassenweg im Göltzschtal zwei wichtige Verbesserungen erfahren, beim mitunter recht löchrig gewordenen Belag sollte insb. zwischen Weißensand und der ehem. Baumwollspinnerei in absehbarer Zeit nachgebessert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,1 km (davon ca. 8,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

abschnittsweise asph. (zum Teil mit Wegeschäden), Verbundpflaster und wg.; in Lengenfeld sollen jetzt die Hochwasserschäden aus dem Jahre 2013 beseitigt werden, wofür im Februar 2016 ein Förderbescheid über 460.000 Euro ausgestellt wurde (Förderquote: 100 %)

Eisenbahnstrecke: 6667 / Lengenfeld (Vogtland) – Reichenbach Göltzschtalbrücke; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Mai 1905
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1971 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2001/02
  • spätestens April 2012: Lückenschluss mit neuer Göltzschbrücke bei Mylau (unbestätigt: 8. November 2011)
  • Oktober 2012: Verlängerung in Lengenfeld um 680 m asphaltierten Radweg parallel zur Bundesstraße
Messtischblätter: 5339, 5439, 5440
Route: Mylau – Lengenfeld.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Lengenfeld–Göltzschtalbrücke
19.03.2016 -
SN 2.02 Unterheinsdorf – Hauptmannsgrün
Obwohl von der meterspurigen Rollbockbahn, die zum Teil auch auf Straßen verlief, nur relativ wenige charakteristische Trassenabschnitte überdauert haben, ist die Erinnerung an die Strecke sehr lebendig: An den alten Haltepunkte befinden sich Rastplätze oder mindestens eine Infotafel, am Endpunkt erwartet den Besucher eine interessante Schauanlage.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,8 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph.

Eisenbahnstrecke: 6962 ("Rollbockbahn") / Reichenbach unt. Bf – Oberheinsdorf; 8 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1902 (Pv ab 1. Oktober 1909)
Stilllegung der Bahnstrecke: 4. September 1957 (Pv), 22. September 1962 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • April 2008
Planungen:

Um 2006 war bei Unterheinsdorf der Ausbau weiterer Abschnitte des Bahndamms geplant, wurde aber nicht umgesetzt. Obwohl die Flächen in Gemeindebesitz sind wurden sie an einigen Stellen in Privatgrundstücke einbezogen. Nach einem Gemeinderatsbeschluss vom September 2015 werden die Radwegepläne auf der ehemaligen Bahntrasse jetzt endgültig aufgegeben. [September 2015]

Messtischblätter: 5339*, 5340
Route: Heinsdorfergrund: Unterheinsdorf – Hauptmannsgrün.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Reichenbach–Oberheinsdorf
10.09.2015 -
SN 2.03 Vogtland-Radweg: Falkenstein – Oelsnitz
Der im Mai 2011 eröffnete Radweg von Falkenstein nach Oelsnitz ist leider in den ersten Wochen nach Unfällen an den eng stehenden Doppel-Pfostensperren in die Kritik gekommen – im Oktober 2012 wurde (nur) etwa ein Fünftel der Sperren abgebaut. Schade, dass so viele Trassenstücke ausgespart und Brücken abgerissen wurden.
Streckenlänge (einfach): ca. 27,9 km (davon ca. 16 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. Gef. von Falkenstein (550 m ü. NN) bis südl. Trieb (510 m), l. St. südwestl. Bergen und langgez. l. Gef. nach Oelsnitz (400 m); steilere Abschnitte auf den Anbindungen nach Falkenstein und Oelsnitz sowie auf den Abschnitten abseits der Trasse; Rampen mit bis zu 10 % Steigung
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,5 m)

Status / Beschilderung: freigeg. Z. 250; relativ spärliche und nur isolierte Wegweisung (in Oelsnitz nur vom Radweg zum Bahnhof und nicht in umgekehrter Richtung)
Eisenbahnstrecke: 6648 / Herlasgrün – Falkenstein – Oelsnitz; 47 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1865
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. April 1951 (Lottengrün – Oelsnitz), 26. September 1970 (Pv Falkenstein – Lottengrün, Gv bis Herbst 1972)
Eröffnung des Radwegs:
  • 27. Mai 2011
Radwegebau:

Das rund 3 Mio. Euro teure Vorhaben wurde aus Mitteln des Konjunkturpaketes finanziert. Der Bau startete im Juli 2010, der offizielle erste Spaltenstich wurde am 12. August 2010 gesetzt. Als erster Abschnitt wurde die Strecke zwischen Oelsnitz und Taltitz ausgebaut, anschließend die Bauabschnitte 2 und 3 bis Altmannsgrün bzw. Lottengrün.

Messtischblätter: 5538, 5539, 5540
Route: Falkenstein – Lottengrün – Untermarxgrün – Oelsnitz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Herlasgrün–Oelsnitz
13.10.2014 -
SN 2.03a Neuensalz – Theuma
Auch für die in Lottengrün nach Plauen abzweigende Strecke war ein Ausbau zum Radweg im Gespräch, der allerdings eine halbwegs steigungsarme Umgehung eines Steinbruchgeländes meistern müsste. So sind bisher nur kürzere Stücke begeh- und eingeschränkt befahrbar.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,1 km (davon ca. 3,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Schotter / Gras

Eisenbahnstrecke: 6669 / Lottengrün – Plauen; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1903 (Gv Lottengrün – Theuma; 3 km; 15. November 1917 (Gv Theuma – Großfriesen); 1. Juni 1923 (Pv und Gv Gesamtstrecke)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. September 1970 (Pv, Gv noch bis 1972)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Die bei Lottengrün vom SN 2.03 in Richtung Plauen abzweigende Strecke soll bis Theuma ebenfalls zu einem Radweg ausgebaut werden. [Juli 2011]

Messtischblatt: 5539*
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Lottengrün–Plauen
13.10.2014 -
SN 2.03b westl. Talsperre Pirk (alter Trassenverlauf)
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6270 / Plauen (Vogtl) ob. Bf – Cheb; 74 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1874
Stilllegung der Bahnstrecke: 1937/38 (Neutrassierung beim Bau der Talsperre Pirk)
Eröffnung des Radwegs:
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Plauen–Cheb
15.11.2015 -
SN 2.04 Mülsengrundbahn: Niedermülsen – Ortmannsdorf
Von der Mülsengrundbahn haben sich erstaunlich viele Abschnitte als Straßen und Wege erhalten, die Lücken sind meist gut zu umfahren. Lediglich auf der Anbindung zum Mulderadweg wünschte man sich einen ausgebauten Radweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 14,4 km (davon ca. 6,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

überw. asph. (teilw. als Nebenstraße)

Eisenbahnstrecke: 6974 / Mosel – Ortmannsdorf; 14 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1885
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. Mai 1951
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5240, 5241
Route: Niedermülsen – Ortmannsdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Mosel–Ortmannsdorf
Sachsenschiene: Mosel - Ortmannsdorf
13.10.2014 -
SN 2.05 Pölbitzer Industriebahn: Zwickau
Obwohl gerade einmal 800 m lang herrscht auf dem bisher fertiggestellten Bahntrassenweg auf der Pölbitzer Industriebahn in der Nähe des früheren Audi-Werks und heutigen August-Horch-Museums schon reger Betrieb.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,8 km
Die zwischen Juli und Oktober 2014 als südliche Verlängerung des Weges von der Crimmitschauer Straße am Hauptfriedhof entlang bis zur Seilerstraße entstandene Verbindung verläuft nicht auf der Bahntrasse.
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 6646 / Zwickau (Sachs) Hbf – Mosel; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 8. Juli 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. April 1999 (Stilllegung der südlichen ca. 2 km)
Eröffnung des Radwegs:
  • Juni 2010: erster BA zwischen Crimmitschauer Straße / Horchstraße und Audi-Straße
  • 21. April 2011: zweiter BA, nördliche Verlängerung bis Pölbitzer Straße
Messtischblatt: 5240
Route: Zwickau: Crimmitschauer Straße bis Pölbitzer Straße.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Zwickau–Crossen–Mosel
12.01.2015 -
SN 2.05a 'Waldbahn': Werdau – Teichwolframsdorf/Wünschendorf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 26,3 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6653 / Werdau – Wünschendorf; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: August 1876
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die "Waldbahn" wurde im Frühjahr 2014 von der Deutschen Bahn an einen Metallverwerter verkauft und sollte abgebaut werden. Die Gemeinden haben ein Optionsrecht und könnten die Trasse anschließend für einen Radweg erwerben. Der sächsische Teil der Bahnstrecke wurde jetzt aber in der Kulturdenkmalliste des Freistaats Sachsen eingetragen, mit der Folge, dass jede bauliche Veränderung genehmigungspflichtig wird. Diese Entscheidung könnte revidiert werden, da der Denkmalwert der Strecke in Thüringen anders beurteilt wird und dort eine [März 2015]

Messtischblätter: 5238, 5239, 5240
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Werdau–Mehltheuer
16.03.2015 -
SN 2.05b Kleinbahnbrücke Kirchberg
Mit der frisch restaurierten Stahlbogenbrücke der Kleinbahn von Wilkau-Haßlau nach Carlsfeld ist im sächsischen Kirchberg ein richtiges Kleinod entstanden, dessen Umfeld gerade weiter aufpoliert wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km (davon ca. 0,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Verbundpflaster

Status / Beschilderung: freigeg. Fußweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6973 / Wilkau-Haßlau – Carlsfeld; 42 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Oktober 1881 (Wilkau-Haßlau – Kirchberg), 1. November 1882 (Kirchberg – Saupersdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. Juli 1967 (Sperrung Kirchberg – Saupersdorf), 30. September 1972 (Gv Wilkau-Haßlau – Kirchberg, Pv bis 3. Juni 1973)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1. August 2014
Radwegebau:

Die Kleinbahnbrücke wurde im Winter 2013/14 ausgehoben, für rund 90.000 € saniert und im April 2014 wiedereingehoben. Seit der feierlichen Einweihung am 1. August 2014 ist die letzte erhaltene Brücke der Schmalspurstrecke Wilkau-Haßlau – Carlsfeld Teil eines Radwegs zwischen Gartenstraße und Schneeberger Straße.

Messtischblatt: 5341
Route: Kirchberg.
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Wilkau-Haßlau–Carlsfeld
13.10.2014 -
SN 2.05c Teichwolframsdorf: Stichbahn Richtung Trünzig Erzverladung
Das kurze Fundstück nordwestlich des ehemaligen Bahnhofs Teichwolframsdorf hat allenfalls lokale Bedeutung.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,6 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Forstweg

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 1435 mm
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5239*
Route: .
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15.11.2015 -
SN 2.06 Mulderadweg: Aue – Wolfsgrün
Der als Radweg der Bundesstraße 283 entstandene Bahntrassenweg im Tal der Mulde überzeugt durch eine sehr attraktive Routenführung und einen hochwertigen Ausbaustandard. Die ungewöhnlich breiten Brückenpfeiler weisen wie der Bockauer Tunnel darauf hin, dass ein zweigleisiger Ausbau vorgesehen war, der aber nicht realisiert wurde.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,2 km
Höhenprofil: langgez. l. St. von Aue (370 m ü. NN) nach Wolfsgrün (490 m)
Oberfläche:

asph.

Status / Beschilderung: etwas ungewöhnlich als reiner Radweg; Radwegweisung als Teil des Mulderadwegs
Kunstbauten: Bockauer Tunnel (294 m), mehrere Brücken
Eisenbahnstrecke: 6645 / Chemnitz – Aue – Blauenthal; 65 km (1435 mm)
Die Strecke führte bis zur Unterbrechung durch die Talsperre Eibenstock nach Adorf (Vogtl.), das Teilstück ab Schönheide Ost hat die Streckennummer 6663.
Eröffnung der Bahnstrecke: 7. September 1875 (Aue – Eibenstock – Schöneck/Vogtl.)
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. September 1975 (Unterbrechung der Strecke durch die Talsperre Eibenstock); 31. Dezember 1994 (Gv Aue – Wolfsgrün); 1. September 1995 (Pv Aue – Blauenthal)
Eröffnung des Radwegs:
  • 14. Dezember 2009: Aue (Rudolf-Breitscheid-Straße – Brückenstraße)
  • 3. Mai 2013: Aue – Wolfsgrün
Radwegebau:

Die Bahntrasse wurde als Teil des Radfernwegs im Muldetal ausgebaut. In Aue war zuvor eine Verlegung der Bundesstraße 283 auf die Trasse im Gespräch, worauf der Stadtrat im Juni 2009 verzichtete, sodass auch zwischen Brücken- und Rudolf-Breitscheid-Straße ein Radweg entstehen konnte.

Zwischen Sommer 2011 und Frühjahr 2013 wurde der Radweg schließlich durch die Straßenbauverwaltung des Freistaats Sachsen gebaut, Baulastträger ist der Bund. Die Unterhaltung des Wegs wurde vom Zweckverband Mulderadweg, einem Zusammenschluss der Kommunen Aue, Lauter, Eibenstock, Bockau, Zschorlau und Sosa übernommen. Die Kosten betrugen 6,8 Mio €, von denen 6,5 Mio. durch den Bund getragen werden.

Besonderheiten: Als Orientierungspunkte für Rettungseinsätze dienen die noch alle 100 m vorhandenen Kilometersteine.
Messtischblätter: 5441, 5442
Route: Aue – Bockau – Blauenthal – Wolfsgrün.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Chemnitz–Adorf
Externe Links (Radweg): www.mulderadweg.info
13.10.2014 -
SN 2.07 Chemnitz: Wüstenbrand – Küchwald (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 13,1 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6635 / Küchwald – Wüstenbrand; 16 km (1435 mm) und ein Teil der Strecke 6638
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Dezember 1903
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. April 2004
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Im Mai 2009 wurde eine Studie zu einem Geh- und Radweg auf der stillgelegten Bahnstrecke Küchwald – Wüstenbrand vorgestellt. Diese sieht den Ausbau von 13,5 km zwischen der Wittgensdorfer Straße und dem Ortsausgang Wüstenbrand vor. Im September 2011 ist angesichts der angespannten Haushaltssituation in Chemnitz fraglich ob dieses Vorhaben realisiert werden kann. Zuletzt wurde die Trasse im Rahmen der Überlegungen zur Umgestaltung des ehemaligen Altendorfer Bahnhofareals thematisiert. Auch 2015 sind dafür allerdings im Chemnitzer Haushalt dafür keine Mittel eingeplant. [Februar 2015]

Messtischblätter: 5142, 5143
Route: (in Diskussion: Wüstenbrand – Rabenstein – Altendorf – Küchwald).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Küchwald–Obergrüna
16.02.2015 -
SN 2.07a Rabensteiner Viadukt (Wanderweg)
Das im Zuge eines Wanderwegs begehbare imposante Rabensteiner Viadukt soll in den nächsten Jahren grundlegend saniert und so dauerhaft gesichert werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,3 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6638 / Limbach – Wüstenbrand; 12 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. November 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: 1951/52
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Das Rabensteiner Viadukt (bisher Fußweg, später auch Radweg) soll bis 2017 saniert werden. [Februar 2014]

Messtischblatt: 5142
Route: Rabenstein.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Limbach–Wüstenbrand
26.10.2014 -
SN 2.08 Kohlebahnradweg: Lugau – Ursprung
Der erste fertige und bereits gut frequentierte Abschnitt des (unter diesem Namen noch nicht beschilderten) Kohlebahnradwegs in Lugau lässt hoffen, dass es bald genauso exzellent weiter bis nach Wüstenbrand geht. Der alte Güterbahnhof Lugau ist ein schönes Beispiel, wie sich eine Bahnbrache in einen Stadtpark wandeln kann; eine besondere Hervorhebung verdient der stimmig gestaltete Haltepunkt Ursprung.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,5 km (davon ca. 6,3 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 3,4 km geplant
Im Bereich des Bahnhofs Ursprung wurde der Radweg aus Denkmalschutzgründen neben der Trasse geführt.
Oberfläche:

asph. (Breite 2,4 m)

Status / Beschilderung: zwischen Güter- und Bahnstraße freigeg. Fußweg, sonst kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 6640 / Neuoelsnitz – Wüstenbrand; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. November 1858 (Pv ab 1. August 1862)
Stilllegung der Bahnstrecke: 10. August 1990 (Pv); 28. September 1996 (Gv); 31. Dezember 2003 (Stilllegung Lugau – Wüstenbrand), Abbau zwischen Oktober 2009 und Juni 2010
Eröffnung des Radwegs:
  • 12. Oktober 2013: Lugau – Ursprung
Radwegebau:

2011/12 Kauf durch die Stadt Lugau, Freischnitt im Februar 2013, anschließend zunächst bauvorbereitende Maßnahmen; Kosten: 1,2 Mio Euro, Förderquote: 90 %; das Gelände des früheren Güterbahnhofs Lugau wurde als Parkanlage umgestaltet

Planungen:

Die übrigen Anliegerkommunen Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz und zunächst auch Chemnitz hatten ebenfalls Interesse an einem Bahntrassenweg von Ursprung weiter bis nach Wüstenbrand bekundet; die Stadt Hohenstein-Ernstthal hat ihren Abschnitt im November 2013 erworben, für Oberlungwitz erfolgte dies erst im Juni 2015, da eine größere Menge gelagerter Bahnschwellen entdeckt wurde. In Chemnitz hat die Stadt allerdings ihr Vorkaufsrecht nicht ausgeübt, sodass es fraglich ist, ob die 2 km bei Mittelbach komplett über die Trasse geführt werden können. U. a. durch das Projekt eines "Steinkohlenwegs" ist jetzt so viel Bewegung in dieses Vorhaben gekommen, dass eine Realisierung bis 2018 möglich scheint.

In Lugau soll ab Ende September 2015 auch die vom Bahnhof abzweigende Stichbahn bis zur Grenzstraße (rund 400 m) asphaltiert werden. [September 2015]

Messtischblätter: 5142, 5242
Route: Lugau – Ursprung (in Diskussion: – Wüstenbrand).
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Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Neuoelsnitz – Wüstenbrand
10.09.2015 -
SN 2.09 Chemnitztalradweg: Chemnitz – Markersdorf-Taura (im Bau)
Mit den ersten Bauabschnitten hat der Chemnitztalradweg von Chemnitzer Zentrum kommend mit einiger Verzögerung die alte Bahnstrecke erreicht. In der Folge von Problemen bei der Finanzierung und Naturschutzthematiken wird es noch weitere Jahre dauern bis der Weg komplett fertig gestellt werden kann. (Vorläufige Bewertung)
Streckenlänge (einfach): ca. 6,7 km (davon ca. 2,1 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 14 km geplant
Oberfläche:

asph. (bei Wittgensdorf aus Naturschutzgründen teilw. Verbundpflaster)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Kunstbauten: Köthensdorfer Tunnel (126 m, teilw. auch als Auerswalder Tunnel oder Schustersteintunnel bezeichnet), Mohsdorfer o. Diethensdorfer Tunnel (222 m), zahlreiche Brücken über die Chemnitz: drei im Bereich Chemnitz – Markersdorf-Taura, ca. 10 auf der Strecke bis Wechselburg
Eisenbahnstrecke: 6633 (Chemnitztalbahn) / Wechselburg – Chemnitz-Küchwald; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1902 (feierliche Eröffnung, fahrplanmäßig: 1. Juli 1902)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. Mai 1998 (Pv, letzter Sonderzug: 17. April 1999), 3. Januar 2000 (Gv), 31. Dezember 2002 (Stilllegung); 2008/09 (Abbau der Strecke mit Ausnahme des Abschnitts in der Gemeinde Claußnitz)
Eröffnung des Radwegs:
  • 31. Mai 2011 (0,4 km südlich der Heinersdorfer Straße in Chemnitz)
  • 11. März 2016: Heinersdorfer Straße – Untere Hauptstraße in Wittgensdorf
  • Ende 2016: Köthensdorf – Markersdorf
Finanzierung: Finanzierung zw. Chemnitz und Markersdorf-Taura als Parallelweg zur Bundesstraße 107. Bauherren sind die Stadt Chemnitz und der Zweckverband Chemnitztalradweg mit fünf Mitgliedkommunen.
Radwegebau:

Die am 30. November 2005 bzw. 24. November 2006 eröffneten ersten beiden Bauabschnitte des Chemnitztalradwegs verlaufen nicht auf der ehemaligen Bahntrasse. BA 1: 1,3 km zw. Lohrstraße und Dammweg (Baubeginn 6. Juni 2005); BA 2: 1,7 km zw. Dammweg und Bornaer Straße (Baubeginn 3. Juli 2006).

Als 3. BA wurde am 31. Mai 2011 die Verlängerung bis zur Heinersdorfer Straße (hinter der Kläranlage) abgeschlossen. Der Chemnitztalradweg hat damit die alte Bahntrasse erreicht. Dieser Abschnitt hatte sich wie die weiteren aufgrund von Problemen bei der Finanzierung verzögert und war in zwei Unterabschnitte aufgeteilt. BA 3.1: 1,2 km zw. Bornaer Straße und BAB 4 (für 2008 geplant; realisiert: 2009), BA 3.2: 900 m zw. BAB 4 und Heinersdorfer Straße (für 2009 geplant; realisiert bis Mai 2011). Der ursprüngliche Zeitplan sah für den BA 4.1 von der Heinersdorfer Straße bis zur Unteren Hauptstraße in Wittgensdorf die Fertigstellung bis 2010 vor. Dieser Abschnitt wurde seit dem 15. September 2014 erstellt und am 11. März 2016 freigegeben.

Planungen:

Der Abschnitt Wittgensdorf – Markersdorf wird bis auf eine kurze Umfahrung des ehemaligen Bahnhofs Auerswalde-Köthensdorf vollständig auf der Trasse verlaufen. Der Freischnitt wurde im Winter 2014/15 durchgeführt. Nachdem 2015 mit der Sanierung der Brücken und des Tunnels bei Auerswalde begonnen wurde, ruhen die Arbeiten im Tunnel aus Naturschutzgründen bis zum Frühjahr. Der Abschnitt soll ebenfalls bis 2017 fertig gestellt werden, wobei sich für September 2016 eine Teilfreigabe zwischen Köthensdorf und Markersdorf abzeichnet.

In Markersdorf wurde ein kurzes Stück des Radwegs zwischen dem BÜ an der Wohnsiedlung Kolonie und der Einmündung in die Staatsstraße bereits ab September 2009 in Zusammenhang mit dem Ausbau der Bundesstraße erstellt.

Für den anschließenden Abschnitt von Markersdorf nach Diethensdorf, auf dem der Radweg auf 2,2 km neben der Museumsbahnstrecke verlaufen wird, wurde das Baurecht im Dezember 2013 erteilt. Hier könnte noch 2016 mit dem Bau begonnen werden. [März 2016]

Besonderheiten: Der 2013 durch ein Hochwasser in Mitleidenschaft gezogene Chemnitzer Abschnitt zwischen Fischweg und Bornaer Straße wurde bis Juni 2015 wiederhergestellt.
Messtischblätter: 5042, 5043, 5143
Route: Chemnitz – (im Bau: Wittgensdorf unterer Bf – Auerswalde-Köthensdorf – Markersdorf-Taura) (in Planung: – Schweizerthal-Diethensdorf (in Diskussion: – Mohsdorf – Stein – Göritzhain – Wechselburg).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Wechselburg–Küchwald
www.chemnitztalbahn.de (Eisenbahnfreunde Chemnitztal e. V. / Museumsbf Markersdorf-Taura)
24.05.2016 -
SN 2.09a Waldheim – Rochlitz (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 18,1 km geplant
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6631 / Waldheim – Rochlitz; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: November 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Januar 1996 (Gv), 1. Juni 1997 (Pv), 15. August 1998 (Stilllegung), 2013 (Abbau)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen:

Nach mehreren Anläufen konkretisieren sich jetzt die Pläne für einen Radweg auf dieser Strecke. Der Gleisrückbau wurde im Frühjahr 2013 abgeschlossen, Derzeit werden die genaue Linienführung des Radwegs, die Straßenquerungen und der Zustand der Brücken untersucht; die Streckenvarianten wurden im Juni 2014 den Kommunen zur Stellungnahme vorgelegt. Der Radwegbau soll ab ca. 2017 in vier Abschnitten vollzogen werden, auf einen konkreteren Zeitplan mag sich zurzeit aber niemand festlegen. [Februar 2016]

Messtischblätter: 4942*, 4943, 4944
Route: (geplant: Waldheim – Richzenhain – Hartha – Geringswalde – Arras – Rochlitz).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Waldheim–Rochlitz
16.03.2016 -
SN 2.10 Mittweida – Ringethal
Ein kurzes Stück des Zschopautalwegs nutzt bei Mittweida Teile der Stichbahn nach Ringethal: schön im Tal gelegen, aber nicht vollständig auf der Trasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 4,2 km (davon ca. 2,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben (240-220 m ü. NN)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse im südlichen Abschnitt als kombinierter Fuß-/Radweg, sonst ohne StVO-Beschilderung; Wegweisung als Zschopautal-Radweg
Eisenbahnstrecke: - / Mittweida Industriebf – Ringethal; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. Januar 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. August 1969 (Mittweida Kraftwerk – Ringethal), 1. Januar 1974 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4944, 5043*, 5044
Route: Mittweida – Ringethal.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Mittweida–Dreiwerden/Ringethal
27.06.2013 -
SN 2.11 Striegistalradweg: Hainichen – Roßwein
Bisher nur an den beiden Endstücken fertiggestellt bleibt dem Striegistalradweg eine baldige komplette Verwirklichung zu wünschen. Damit diese Verbindung aus radtouristischer Sicht funktioniert ist die durchgehende Nutzung der ehemaligen Bahnstrecke unabdingbar.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,6 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 14,9 km geplant
Höhenprofil: s. l. Gef. von 315 m ü. NN (Bahnhof) auf 300 m (Crumbach); bei Roßwein nahezu eben (190 m ü. NN)
Oberfläche:

asph. (Breite 3 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 6620 / Roßwein – Niederwiesa; 36 km (1435 mm; Abschnitt Roßwein – Hainichen: 20 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1869 (Hainichen – Niederwiesa)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 2001 (Stilllegung Roßwein – Hainichen durch EBA)
Eröffnung des Radwegs:
  • 18. September 2008: Hainichen – Kläranlage Crumbach
  • 7. Mai 2010: Niederstriegis
Radwegebau:

Am 5. Dezember 2007 wurde der offizielle erste Spatenstich für den 1,1 km langen Radweg von der Frankenberger Straße / S 201 in Hainichen (nördlich des Bahnhofs) bis zur Kläranlage Crumbach gesetzt. Dieses erste Stück des Striegistalradwegs wurde am 5. Dezember 2007 eröffnet.

Am anderen Ende der Strecke konnte in Niederstriegis im Herbst 2009 mit dem Ausbau von 900 Metern als Radweg zwischen der Gemeindegrenze und dem Abzw. Niederstriegis begonnen werden, nachdem im Mai die Förderzusage eingegangen war. Der Abschnitt, der als das "wohl gefährlichste Teilstück des Muldentalradweges" bezeichnet wurde, wurde offiziell am 7. Mai 2010 eröffnet.

Planungen:

Der zweite, aus Mitteln für Straßen des Bundes finanzierte Bauabschnitt von Crumbach nach Schlegel verzögert sich auf unbestimmte Zeit. Während sich Naturschützer für einen Radweg direkt an der stark befahrenen Bundesstraße aussprechen, kamen bei einer Unterschriftenaktion des Initiativkreises Striegistalradweg bis Juli 2011 über 6700 Unterschriften für einen Radweg auf der Bahntrasse zusammen, der Jahrestag 2013 der Übergabe wurde mit einer erneuten Demo pro Radweg begangen. Für den Teilabschnitt zwischen Hainichen und Kratzmühle wurde im Juli 2014 das Planfeststellungsverfahren in Gang gesetzt, für den anschließenden Abschnitt von der Kratzmühle nach Schlegel werden auch Varianten abseits der Trasse geprüft.

Auf dem unkritischeren nördlichen Teilstück sollte 2015 zwischen Niederstriegis und Böhringen sowie 2016 zwischen Böhringen und Schlegel mit den Planungen begonnen werden. Ein Teil des Weges könnte jetzt als "touristischer Radweg" durch die Kommunen gebaut werden. Dazu wurde im Oktober 2015 die entsprechende Zweckvereinbarung der Kommunen erweitert. 2016 soll das Planfeststellungsverfahren für den gesamten Abschnitt von der Kratzmühle bis Niederstriegis eröffnet werden. [Oktober 2015]

Messtischblätter: 4944, 5044
Route: Hainichen (geplant: – Bf Berbersdorf – Tiefenbach – Grunau –) Roßwein.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Roßwein–Niederwiesa
Externe Links (Radweg): www.striegistalradweg.de (Website in Vorbereitung)
www.striegistal-radweg.de
11.10.2015 -
SN 2.12 Hetzdorfer Viadukt (bei Flöha)
Das denkmalgeschützte Hetzdorfer Viadukt, das nach einer Streckenbegradigung zu einem kurzen Bahntrassenweg wurde, ist ein echter Hingucker, aber nicht in das Radroutennetz integriert.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 2,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: Trasse: nahezu eben (310-330 m ü. NN); die Endpunkte des beschriebenen Weges liegen im Flöhatal auf 280 m, vom östlichen Ende des Bahntrassenwegs starkes Gefälle bis zur Straße
Oberfläche:

wg., auf dem Viadukt Verbundpflaster

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung, keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6258 / Dresden – Werdau; 136 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. September 1868 als Teil der Sachsen-Franken-Magistrale
Stilllegung der Bahnstrecke: 12. Mai 1992 (durch Neubau wenig nördlich des Viadukts ersetzt)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1990er Jahre (nach 1995; ABM-Maßnahme)
Messtischblatt: 5144
Route: Falkenau – Bf Hetzdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Hetzdorfer Viadukt
Wikipedia: Bahnstrecke Dresden–Werdau
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
15.11.2015 -
SN 2.13 ehem. Bahnstrecke Stollberg – Zwönitz – Scheibenberg (mehrere Teilstücke)
Eine ganze Reihe von Abschnitten der beiden Bahnstrecken von Stollberg über Zwönitz nach Scheibenberg sind begeh- und oft auch befahrbar, aber aufgrund der Lücken und fehlenden Brücken nicht sinnvoll zu einer durchgängigen Route zu verknüpfen, die sicher ihre Berechtigung hätte.
Streckenlänge (einfach): ca. 22,3 km (davon ca. 18,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
in 8 nicht verbundenen Abschnitten
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6630 / Zwönitz – Stollberg; 17 km (1435 mm) und 6674 / Zwönitz – Scheibenberg; 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Juli 1889 (Stollberg – Zwönitz); 1. Mai 1900 (Zwönitz – Scheibenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. August 1947 (Einstellung Stollberg – Zwönitz – Elterlein und Abbau als Reparationsleistung; Wiedereröffnung Stollberg – Zwönitz: 1. Juli 1949); 21. November 1965 (Pv Elterlein – Scheibenberg; Gv bis 24. September 1966; 10. Oktober 1966 (Pv Stollberg – Zwönitz; Gv bis 17. März 1967; Abbau zwischen 1968 und 1976)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

In Zwönitz sollen ab September 2015 auch 1,4 km vom nördlichen Ortsrand bis zur Querstraße vor dem Wald ausgebaut werden. Als Teil des "Eisenwegs" war im Mai 2014 die Sanierung der Fuchsbrunnbrücke im Gespräch. [Juli 2015]

Messtischblätter: 5242, 5342, 5442, 5443
Route: befahrbar sind Abschnitte im Bereich Beutha – Oberdorf (ca. 2 km) sowie im Bereich Zwönitz (ca. 4 km), Grünhain – Elterlein (ca. 2 km) und Elterlein – Scheibenberg (ca. 4 km); es scheinen weitere Abschnitte befahrbar zu sein, es bleibt aber unklar, ob sie sich zu einer durchgängigen Route verknüpfen lassen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Zwönitz–Scheibenberg
Wikipedia: Bahnstrecke Zwönitz–Chemnitz Süd
25.07.2015 -
SN 2.14 Thumer Schmalspurnetz: Schönfeld-Wiesa – Meinersdorf (mehrere Teilstücke)
Die Strecke gehört zu den eisenbahnhistorisch interessantesten im Erzgebirge. An vielen Punkten erinnern Infotafeln an die Bahn, die aber an einigen Stellen so unterbrochen ist, dass die Strecke als Ganzes für eine Radroute problematisch wird. Eine Wegweisung fehlt weitgehend, sodass Nicht-Eingeweihte oft Schwierigkeiten haben dürften auf den Spuren der Bahn zu bleiben.
Streckenlänge (einfach): ca. 21,9 km (davon ca. 13,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
zwischen Meinersdorf und südl. Ehrenfriedersdorf ca. 19 km (davon ca. 11,5 km auf der Trasse); südlich von Geyer sind weitere 2 km bis Tannenberg befahrbar, aber schlecht mit dem Rest der Strecke zu kombinieren
Höhenprofil: langgez. l. St. von Meinersdorf (420 m ü. NN) bis kurz vor Jahnsbach (620 m), l. Gef. bis kurz hinter Thum (510 m) und l. Gef. bis zum Ende der beschriebenen Route oberhalb der Greifenbachmühle (590 m).
Oberfläche:

asph. (Ehrenfriedersdorf – Thum und Thum – Jahnsbach), sonst meist wg.

Status / Beschilderung: auf kürzeren Abschnitten bei Gornsdorf, Jahnsbach und zwischen Thum und Ehrenfriedersdorf kombinierter Fuß-/Radweg, bei Jahnsbach kurz Fußweg ohne Radfreigabe und bei Auerbach Wirtschaftsweg, sonst überwiegend ohne StVO-Beschilderung; zwischen Gornsdorf und Auerbach Relikte einer Fahrradwegweisung, sonst ohne Wegweisung
Kunstbauten: Die meisten Bahnbrücken dieser Strecke wurden abgebaut.
Eisenbahnstrecke: 6971 / Schönfeld-Wiesa – Thum – Meinersdorf (Erzgeb.); 30 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1888 (Schönfeld-Wiesa – Geyer), 1. Mai 1906 (Geyer – Thum), 1. Oktober 1911 (Thum – Meinersdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. August 1967 (Pv Schönfeld-Wiesa – Thum, Gv bis 1. November 1968), 29. September 1974 (Pv Thum – Meinersdorf, Gv bis 1. Januar 1976)
Eröffnung des Radwegs:
Besonderheiten: Kleines Museum mit Lok, Wagen und Signal in Geyer
Messtischblätter: 5243, 5343
Route: befahrbar sind die Abschnitte Tannenberg – Geyer (ca. 2,5 km), Ehrenfriedersdorf – Thum (2 km), Thum – Auerbach (7 km, mit kleinen Unterbrechungen) und im Ortsbereich Gornsdorf (2 km).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Thumer Netz
Wikipedia: Schmalspurbahn Schönfeld-Wiesa–Meinersdorf
30.01.2014 -
SN 2.15 Thumer Schmalspurnetz: Wilischthal – Thum
Der nördliche Ast des Thumer Netzes ist als Wilischtalradweg gut zu fahren und sehr reizvoll. Leider sind die Anbindungsstücke zum Bahnhof Wilischthal und nach Thum nicht ausgeschildert, sodass auch diese Strecke hinter ihren Möglichkeiten zurück bleibt.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,6 km (davon ca. 7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Wilischthal (340 m ü. NN) nach Herold (450 m)
Oberfläche:

wg.

Eisenbahnstrecke: 6972 / Wilischthal – Thum; 13 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1886
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972
Eröffnung des Radwegs:
Besonderheiten: Die Bahnhöfe und Haltepunkte sind mit Informationstafeln und Gleisplänen ausgestattet.
Messtischblätter: 5243*, 5343
Route: Wilischthal – Schlößchen (Schlössel) – Gelenau – Herold (– Thum).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Thumer Netz
Wikipedia: Schmalspurbahn Wilischthal–Thum
30.01.2014 -
SN 2.16 Grünstädtel – Oberrittersgrün (ehem. Pöhlwasserbahn)
Mit den Qualitäten des sehenswerten Eisenbahnmuseums in Oberrittersgrün kann der Bahntrassenweg auf der zugehörigen 750-mm-Strecke nicht mithalten: Keine Wegweisung, oft Wegeschäden und im oberen Teil als Fußweg für den Radverkehr gesperrt.
Streckenlänge (einfach): ca. 9,1 km (davon ca. 5,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Grünstädtel (440 m ü. NN) nach Oberrittersgrün (610 m)
Oberfläche:

asph. und wg.; auf größeren Abschnitten Wegeschäden (soll abschnittsweise noch 2015 saniert werden)

Status / Beschilderung: Bahntrasse innerorts meist Fußweg (teilw. ohne Radfreigabe), außerorts kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: Grünstädtel – Oberrittersgrün; 9 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1971
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine ehemalige Bahnstrecke handelt, war die die Zuständigkeit für diesen Weg länger unklar. Jetzt sollen 2,6 km zwischen Pöhla und Rittersgrün ausgebessert werden. [Juli 2014]

Messtischblatt: 5442
Route: Grünstädtel – Pöhla – Oberrittersgrün.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Grünstädtel–Oberrittersgrün
www.poehlwassertalbahn.de
22.06.2015 -
SN 2.17 Walthersdorf – Crottendorf
Auch im oberen Zschopautal wurde eine Stichbahn zu einem Bahntrassenweg ausgebaut: Mit einer guten Asphaltdecke angenehm zu fahren, mit Bänken und Wegweisern bestückt – nur ein wenig kurz...
Streckenlänge (einfach): ca. 5,4 km (davon ca. 4,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von Walthersdorf (580 m ü. NN) nach Crottendorf (650 m)
Oberfläche:

asph. (Anbindung zum Bf Walthersdorf wg.)

Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg; Wegweisung als Teil des Zschopautal-Radwegs
Eisenbahnstrecke: 6625 / Walthersdorf – Crottendorf; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Februar 1997
Eröffnung des Radwegs:
  • 27. Mai 2007: zw. Walthersdorf und Crottendorf
  • Oktober 2007: in Walthersdorf
Messtischblatt: 5443
Route: Walthersdorf – Crottendorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Walthersdorf–Crottendorf
14.11.2011 -
SN 2.18 Annaberg-Buchholz – Bärenstein-Kühberg
Der parallel verlaufenden Bundesstraße ist es zu verdanken, dass die Stichbahn zum Oberen Bahnhof in Annaberg-Buchholz heute nahezu komplett als Radweg befahren werden kann.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,2 km (davon ca. 4,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: min. St. von Annaberg-Buchholz (660 m) zur ehem. Einmündung in die Bahnstrecke Annaberg-Buchholz Süd – Vejprty (700 m), dann deutlichere Steigung nach Kühberg (740 m)
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,6 m)

Status / Beschilderung: Radweg (Inliner frei); keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6622 / Königswalde (Erzgeb.) ob. Bf – Annaberg-Buchholz ob. Bf; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1906 (nur sporadisch Pv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Mai 1995 (Gv), 1. Oktober 1996 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 19. Oktober 2009: zwischen Annaberg-Buchholz und der S 265 als Parallelweg zur B 95, Baubeginn: 8. September 2008
  • 3. Juli 2014: Verlängerung von der S 265 um 3,4 km in Richtung Bärenstein, davon 1,2 km auf der ehem. Bahntrasse; Baubeginn: April 2014
Messtischblatt: 5444
Route: Annaberg (südl. des Geländes des ehem. Oberen Bahnhofs) – Kleinrückerswalde – oberhalb Cunersdorf – Bärenstein-Kühberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Königswalde–Annaberg-Buchholz ob Bf
13.10.2014 -
SN 2.19 Thermalbad Wiesenbad-Plattenthal – Königswalde (ehem. Plattenthalbahn)
Auch dieser im Tal gelegene Weg hat nur lokale Bedeutung: Durch das hüglige Umfeld ist eine Einbindung schwierig und zwischen Wiesenbad und Plattenthal liegt die Trasse ungenutzt neben der Straße brach.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,4 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von Plattenthal (450 m ü. NN) nach Königswalde (540 m)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: in Mildenau Z. 250 ohne Radfreigabe, sonst keine StVO-Beschilderung; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6621 / Plattenthal – Königswalde (Erzgeb.) unt. Bf; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1914 (Plattenthal – Ladestelle Plattenthal), 15. November 1923 (Plattenthal – Geyersdorf-Mildenau), 15. Mai 1928 (Verlängerung bis Königswalde, Pv ab 10. Januar 1938)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1951 (Geyersdorf-Mildenau – Königswalde), 14. Juni 1971 (Plattenthal – Geyersdorf-Mildenau), auf dem Reststück anschließend noch Gv
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5344*, 5444*
Route: Plattenthal – Geyersdorf-Mildenau – Königswalde (Erzgeb.).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Plattentalbahn
27.06.2013 -
SN 2.20 Wolkenstein – Steinbach (ehem. Preßnitztalbahn)
Mit zahlreichen Brücken folgt dieser Radweg dem Preßnitztal: einer der fahrenswerten Bahntrassenwege der Region. Der Preßnitztal-Radweg ist auch zwischen Steinbach und Jöhstadt in etwa parallel zur Museumsbahn beschildert, auf zwei Abschnitten aber extrem steil.
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km (davon ca. 11,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
ab Steinbach weitere 7 km in etwa parallel zur Museumsbahn bis Jöhstadt
Höhenprofil: langgez. l. St. von der Zschopau bei Wolkenstein (400 m ü. NN) bis Steinbach (540 m), dann hügelig mit zum Teil sehr starken Steigungen (zwei Schiebestrecken) bis Jöhstadt (780 m)
Oberfläche:

überw. wg. (teilw. schmale Fahrspuren)

Status / Beschilderung: Bahntrasse teilw. kombinierter Fuß-/Radweg, überwiegend aber ohne StVO-Beschilderung; Lückenschlüsse auf Straßen und Wirtschaftswegen; Radwegeweisung mit Logo Preßnitztalradweg
Eisenbahnstrecke: 6975 / Wolkenstein – Steinbach – Jöhstadt; 23 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 31. Mai 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 1986
Eröffnung des Radwegs:
  • Sommer 2001
  • Dezember 2013: Abschluss der Sanierung mit einer sandgeschlämmten Decke (8,5 km in Großrückerswalde, einige der Brücken wurden verbreitert)
Messtischblätter: 5344, 5444
Route: südl. Wolkenstein – Boden – Niederschmiedeberg – Oberschmiedeberg – Steinbach (– Schmalzgrube – Schlössel – Jöhstadt).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Wolkenstein–Jöhstadt
www.pressnitztalbahn.de (Museumsbahn auf dem Abschnitt Jöhstadt – Steinbach)
24.12.2013 -
SN 2.21 Marienberg – Reitzenhain (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km geplant
Höhenprofil: langgez. l. St. von Marienberg (590 m ü. NN) nach Reitzenhain (780 m)
Oberfläche:

asph. (Breite 2,5 m)

Eisenbahnstrecke: 6819 / [Krimov / CZ –] Reitzenhain – Pockau-Lengefeld – Flöha; 58 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 24. Mai 1875 (Flöha – Marienberg), 12. Juli 1875 (Marienberg – Reitzenhain)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1978 (Pv), 8. Januar 1994 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Finanzierung: Finanzierung als bundesstraßenbegleitender Radweg (B 174)
Planungen:

Der Rat der Großen Kreisstadt Marienberg hat im November 2012 dem Kauf der Strecke mit dem Ziel zugestimmt, einen Rad- und Wanderweg zu errichten. Zwischen Anfang Mai und September 2013 wurden Gleise und Schwellen entfernt. Der Radwegebau wird voraussichtlich ab 2017/18 erfolgen. In Marienberg soll die Brücke über die Äußere Annaberger Straße durch einen Damm ohne Durchlass ersetzt werden. Der Bahntrassenweg könnte an den Schlettbachradweg angeschlossen werden, hätte dann aber keine direkte Anbindung ans Zentrum.

Bei Gelobtland sehen die ersten Entwürfe den Abbruch einer weiteren Brücke vor, was in der örtlichen Politik aber zum Teil auf Widerspruch stößt. [September 2015]

Messtischblätter: 5344, 5345, 5445
Route: (geplant: Marienberg – Gelobtland – Reitzenhain).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Reitzenhain–Flöha
15.11.2015 -
SN 2.22 ehem. Bf Voigtsdorf – Friedebach [bei Sayda]
Mitunter inzwischen mehr Wander- als Radweg: Die ehemalige Schmalspurstrecke ist zwischen dem ehemaligen Bahnhof Voigtsdorf südlich von Dorfchemnitz bis zum südwestlichen Ortsausgang von Friedebach vollständig als Wegeverbindung erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 5,8 km (davon ca. 5,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

meist wg.; in Friedebach zwischen B 171 und K 7733 asph. (Breite 1,5 m), in Dorfchemnitz Verbundpflaster (Breite 1 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, nur punktuelle Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6980 / Mulda (Sachsen) – Sayda; 15 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: 17. Juli 1966
Eröffnung des Radwegs:
  • 1996
Messtischblätter: 5146, 5246
Route: Voigtsdorf – Friedebach.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Mulda–Sayda
Sachsenschiene: Mulda (Sachs) - Sayda
11.10.2015 -

Steckbriefe ausklappen: nichts - 4 - 3+ - 2+ - alles

SN 3: ehem. Direktionsbezirk Dresden
SN 3.01 Robschütz – Käbschütz (– Mertitz)
Der gut ausgebaute Abschnitt von Robschütz nach Löthain mit kleinem Eisenbahnmuseum steht in deutlichem Kontrast zu dem langsam zuwachsenden Weg entlang des Käbschützer Baches, der abrupt am ehemaligen Bahnhof Käbschütz endet.
Streckenlänge (einfach): ca. 12,7 km (davon ca. 5,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

zwischen Robschütz und Löthain asph., sonst verdichtete Erde

Status / Beschilderung: Bahntrasse ist zwischen Robschütz und Löthain als Fahrradstraße ausgewiesen; die Route ist Teil des Radwanderwegs "Meißner 8".
Eisenbahnstrecke: 6979 / Wilsdruff – Gärtitz; 51 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Oktober 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 1966 (Löthain – Meißen); 1972 (Löthain – Lommatzsch)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2007
Messtischblätter: 4845, 4846
Route: Lommatzsch – Käbschütz – Leutewitz – Mauna – Görna – Löthain – Robschütz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz
11.10.2015 -
SN 3.02 Wilsdruffer Schmalspurnetz: Potschappel – Wilsdruff – Nossen
Auch auf der früheren Schmalspurstrecke von Freital über Wilsdruff nach Nossen fällt der Ausbaugrad recht unterschiedlich aus. Mit der Asphaltierung des Radwegs von Wilsdruff nach Helbigsdorf wurde ein erster großer Schritt hin zu einer breiteren touristischen Nutzung gemacht.
Streckenlänge (einfach): ca. 40,4 km (davon ca. 27 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

abschnittsweise asph. und wg. (teilw. steinig)

Status / Beschilderung: Bahntrassenabschnitte als kombinierte Fuß-/Radwege, freigegebene Fußwege und Straße; die beschriebene Route ist nur zum Teil mit einer Fahrradwegweisung versehen
Eisenbahnstrecke: 6978 / Freital-Potschappel – Wilsdruff – Dittmannsdorf – Nossen; 39 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1886 (Potschappel – Wilsdruff), 1. Februar 1899 (Wilsdruff – Dittmannsdorf – Nossen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972 (Pv Potschappel – Wilsdruff – Nossen, Gv teilw. noch bis Ende 1973)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1. August 2009 (Wilsdruff – Helbigsdorf)
Planungen:

Zwischen der Eisenbahnhistorischen Schauanlage Hp Wilsdruff und dem Bf Wilsdruff war die Aufnahme eines Draisinenbetriebs geplant. [September 2008]

Nächster Bahnhof: Freital-Potschappel, Nossen
Messtischblätter: 4846, 4945, 4946, 4947, 5046
Route: Freital-Potschappel – Kesselsdorf – Grumbach – Wilsdruff – Helbigsdorf – Mohorn – Dittmannsdorf – Reinsberg – Nossen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): www.wilsdruffer-schmalspurnetz.de (IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V.)
Wikipedia: Schmalspurbahn Freital-Potschappel–Nossen
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
11.10.2015 -
SN 3.02a Wilsdruffer Schmalspurnetz: Wilsdruff – Semmelsberg
Aufgrund fehlender Brücken in Wilsdruff und der Unterbrechung durch die Autobahn ist unter touristischen Gesichtspunkten nur der Abschnitt zwischen Taubenheim und der Triebisch von Bedeutung. Tipp: Die beste Verknüpfung zum südlichen Teil des Schmalspurnetzes ist über Sora und Birkenhain.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,9 km (davon ca. 5,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

abschnittsweise asph. und wg.

Status / Beschilderung: Bahntrassenabschnitte als kombinierte Geh-/Radwege und Fahrradstraßen; Wegweisung zwischen Sora und Semmelsberg als Teil der "Meißner 8"
Eisenbahnstrecke: 6979 / Wilsdruff – Meißen-Triebischtal; 18 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1909 (Wilsdruff – Meißen-Triebischtal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 21. Mai 1966 (Pv Wilsdruff – Meißen-Triebischtal, Gv: 1966/68)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4947
Route: Wilsdruff – Klipphausen – Taubenheim – Semmelsberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): www.wilsdruffer-schmalspurnetz.de (IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V.)
Wikipedia: Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
11.10.2015 -
SN 3.02b Wilsdruffer Schmalspurnetz: Dittmannsdorf – Frauenstein
Der südliche Ast des Wilsdruffer Schmalspurnetzes setzt sich aus zwei Strecken zusammen, die bei Klingenberg Anschluss an die Normalspurbahn hatte, das aber von der unbeschilderten Radroute nicht berührt wird. Landschaftlich sehr reizvoll, bei der Wegebeschaffenheit ist noch Luft nach oben.
Streckenlänge (einfach): ca. 37,2 km (davon ca. 19,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

abschnittsweise asph. und wg. (teilw. steinig)

Eisenbahnstrecke: 6976 / Klingenberg-Colmnitz – Frauenstein; 20 km (750 mm)
6977 / Klingenberg-Colmnitz – Dittmannsdorf; 18 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 14. September 1899 (Klingenberg-Colmnitz – Frauenstein), Oktober / November 1921 (Klingenberg-Colmnitz – Naundorf – Niederschöna), 1. November 1923 (Niederschöna – Dittmannsdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: Oktober 1971 (Dittmannsdorf – Frauenstein)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5046*, 5047, 5146, 5147
Route: Dittmannsdorf – Oberschaar – Niederschöna – Falkenberg – Naundorf – Colmnitz (Klingenberg) – Pretzschendorf – Burkersdorf – Frauenstein.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): www.wilsdruffer-schmalspurnetz.de (IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V.)
Wikipedia: Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Frauenstein
Wikipedia: Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz–Oberdittmannsdorf
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
11.10.2015 -
SN 3.03 Windbergbahn-Radweg: Freital-Neuburgk – Possendorf
An der landschaftlich reizvollen Strecke befinden sich zahlreiche schön restaurierte Bahnhofsgebäude mit Tafeln zur Bahngeschichte. In Bannewitz ist der Weg kürzlich asphaltiert worden.
Streckenlänge (einfach): ca. 7,3 km (davon ca. 6,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg. R/F (Freital-Neuburgk – Kleinnaundorf); Feldweg und Straße (Kleinnaundorf – Possendorf; ab Bannewitz asph.)

Eisenbahnstrecke: 6609 / Freital-Ost – Dresden-Gittersee – Possendorf; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1857 (Dresden – Hänichen; Fertigstellung im Oktober 1856, die Eröffnung erfolgte aufgrund fehlender Lokomotiven erst später), ab 21. Dezember 1907 öffentlicher Personenverkehr bis Bf Hänichen, der aufgrund des beliebten Ausflugsziels (Berg mit Aussichtsturm und Gaststätte) den Zusatz "Goldene Höhe" erhielt; 30. September 1908 (Hänichen – Possendorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 19. April 1951 (Pv und Gv Kleinnaundorf – Possendorf, kurz darauf Abbau der Gleise); 9. November 1957 (Pv Dresden Hbf – Kleinnaundorf); Abbau der Gleise zw. Dresden-Gittersee und Kleinnaundorf: 1972; für den nicht still gelegten Abschnitt Freital-Ost – Dresden-Gittersee bemüht sich der Verein Windbergbahn e. V. um einen Erhalt der Strecke und die Aufnahme eines Museumsbahnbetriebs
Eröffnung des Radwegs:
  • 18. Dezember 2001 (Freital-Neuburgk – Kleinnaundorf; AB-Maßnahme der Stadt Freital)
Messtischblätter: 4948, 5048
Route: Freital-Neuburgk – Kleinnaundorf – Marienschacht – Bannewitz – Hänichen – Possendorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Windbergbahn
www.windbergbahn.de (Gut recherchierte Informationen zur vom Bergbau geprägten Geschichte der Eisenbahn rund um den Windberg mit vielen interessanten Details und ausführlicher Zeittafel.)
27.06.2013 -
SN 3.03a Weißeritztalbahn: Spechtritz – Staumauer Malter (alte Streckenführung)
Im Tal der Weißeritz lässt sich eine Wanderung auf der alten Streckenführung der Weißeritztalbahn, die beim Bau der Talsperre Malter noch als Baugleis diente, gut mit einer Fahrt mit dem dampfbetriebenen Zug kombinieren.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km (davon ca. 2,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; keine Radwegweisung
Eisenbahnstrecke: 6966 / Freital-Hainsberg – Kurort Kipsdorf; 26 km (750 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1910 (Streckenverlegung beim Bau der Talsperre Malter)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5047
Route: Spechtritz – Seiffersdorf – Staumauer Malter.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Weißeritztalbahn
11.10.2015 -
SN 3.04 Radweg Schönfelder Hochland: Weißig – Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Auch der Radweg auf der ehemaligen Stichbahn nach Weißig hat seine Reize. Bei Possendorf gibt es eine größere Brücke, auf dem Dresdener Stück Signale und Infotafeln. Nur die Kopfsteinpflasterpassagen an Querwegen und Einmündungen machen nicht wirklich Freude.
Streckenlänge (einfach): ca. 14,8 km (davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. von Dürrröhrsdorf (240 m ü. NN) nach Porschendorf (200 m); l. St. bis Schullwitz (300 m) und l. hügelig nach Weißig (270 m)
Oberfläche:

asph., teilw. mit Kopfsteinpflasterelementen

Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als "Radweg Schönfelder Hochland"
Kunstbauten: Viadukt bei Porschendorf als Teil des Radwegs
Eisenbahnstrecke: 6600 / Dürrröhrsdorf – Weißig-Bühlau; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Juni 1908 (feierliche Eröffnung, planmäßiger Betrieb am Tag darauf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. April 1951; Abbau der Gleise bis 23. Mai 1951
Eröffnung des Radwegs:
  • August 2000 (Porschendorf – Wünschendorf); offizielle Eröffnung des gesamten Weges am 28. Juni 2008
Messtischblätter: 4949, 4950
Route: Weißig – Cunnersdorf – Schönfeld – Schullwitz – Wünschendorf – Porschendorf – Bf Dürrröhrsdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Dürrröhrsdorf–Weißig
Externe Links (Radweg): Landeshauptstadt Dresden: Rad- und Wanderweg Alter Bahndamm
11.08.2014 -
SN 3.05 Berggießhübel – Gottleuba (ehem. Gottleubatalbahn)
Als Radweg ohne die im Raum stehende Verlängerung Richtung Pirna zu vernachlässigen finden sich zahlreiche Signale und andere Exponate an der Strecke. Im mittleren Teil leider nicht freigegebener Fußweg, sodass Radler auf die Straße gezwungen werden.
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 4 km auf der ehem. Bahntrasse)
3,4 km um Berggießhübel; in Pirna sind weitere 0,6 km als asph. Fuß-/Radweg ausgebaut
Höhenprofil: s. l. St. von Zwiesel (290 m ü. NN) nach Bad Gottleuba (330 m); steile Kuppe auf einer Umfahrung am Streckenende
Oberfläche:

wg. und asph.

Status / Beschilderung: zwei Abschnitte als kombinierter Fuß-/Radweg, die in Berggießhübel durch einen nicht freigegebenen Fußweg verbunden werden; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6603 / Pirna – Gottleuba; 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1880 (Pirna – Berggießhübel); 1905 (Verlängerung nach Gottleuba)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1974 (Pv); 1976 (Gv Prina-Neundorf – Gottleuba); 1999 (Gv Pirna – Pirna-Neundorf)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Für den nördlichen Abschnitt von Pirna nach Rottwerndorf bestehen Planungen für einen Ausbau als Radweg, die allerdings nicht richtig in Fahrt kommen. [April 2016]

Messtischblätter: 5049, 5149
Route: Berggießhübel-Zwiesel – Berggießhübel – Giesenstein – Gottleuba.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Pirna–Gottleuba
www.gottleubatalbahn.de (von Tobias Nitsche)
24.05.2016 -
SN 3.06 Goßdorf-Kohlmühle – Lohsdorf – Hohnstein (in Abschnitten)
Streckenlänge (einfach): ca. 7,8 km
nur in Teilen zu befahren
Oberfläche:

wg. / unbefestigt

Status / Beschilderung: Die Strecke ist nicht als offizieller Radweg ausgebaut, kann aber in Teilen befahren werden.
Kunstbauten: zwei Tunnel bei Goßdorf, Betonbrücke bei Hohnstein; im unteren Teil sind einige Brücken nicht passierbar.
Eisenbahnstrecke: Goßdorf-Kohlmühle – Hohnstein; 12 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. April 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1951
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Ziel des Schwarzbachbahn e.V. ist ein Teilwiederaufbau der Schmalspurstrecke für einen Alltags- und touristischen Betrieb.

Messtischblatt: 5050*
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Goßdorf-Kohlmühle–Hohnstein
www.schwarzbachbahn.de (Schwarzbachbahn e.V.)
27.06.2013 -
SN 3.07 Halbendorf – Cunewalde – Löbau
Im Cunewalder Tal ist ein sehr hochwertiger und attraktiver Weg entstanden, der Löbau an den Spreeradweg anbindet. Einziger Wermutstropfen ist die unbefriedigende Anbindung Löbaus.
Streckenlänge (einfach): ca. 16,2 km (davon ca. 14,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Halbendorf (250 m ü. NN) nach Halbau (370 m), dann l. Gef. nach Löbau (280 m am Stadtrand)
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,5 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Kunstbauten: Die Stahlfachwerkbrücke über die Spree sollte als Teil des Radwegs erhalten werden, die aktuellen vier Bauabschnitte decken dieses westliche Streckenende allerdings nicht ab.
Eisenbahnstrecke: 6584 / Großpostwitz – Löbau; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. September 1890 (Großpostwitz – Obercunewalde), 7. Oktober 1928 (Obercunewalde – Löbau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 21. Dezember 1995 (Gv), 1. Juni 1997 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 10. Juli 2012: Halbendorf – Cunewalde (BA 1, feierliche Eröffnung zusammen mit dem BA 2)
  • 26. April 2013: Cunewalde – Obercunewalde BA 2)
  • 5. Mai 2014: Obercunewalde – Kleindehsa (BA 3)
  • 20. Juli 2015: Kleindehsa – Löbau (BA 4)
Radwegebau:

Die Strecke wurde durch den Freistaat Sachsen als Bauherrn in vier Bauabschnitten zum Radweg ausgebaut. Die ersten beiden zwischen der B 96 in Halbendorf und der Bahnhofstraße in Niedercunewalde (Baubeginn Juli 2011, befahrbar seit 10. Juli 2012) und vom Bahnhof Cunewalde bis zum ehemaligen BÜ Neudorfstraße (seit 17.04.2012 im Bau) wurden am 26. April 2013 feierlich freigegeben. Damit konnte das ursprüngliche Ziel, den Weg zur Landesgartenschau 2012 in Löbau fertigzustellen, nicht erreicht werden.

Der Bau des dritten Abschnitts bis zum ehemaligen Bahnhof Kleindehsa erfolgte seit Mai 2013, Freigabe war hier am 5. Mai 2014. Der abschließende vierte Bauabschnitt von Kleindehsa nach Löbau war seit Juni 2014 im Bau und wurde am 20. Juli 2015 eingeweiht.

Kosten: 1,73 Mio. € (BA 1 und 2), 1,1 Mio. € (BA 3), 1,2 Mio. € (BA 4)

Messtischblätter: 4852, 4853*, 4953(*)
Route: Halbendorf – Köblitz – Cunewalde – Obercunewalde – Halbau – Kleindehsa – Löbau.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx    Experimentell: PDF
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau
11.10.2015 -
SN 3.08 Taubenheim – Dürrhennersdorf
Ohne Wegweisung wird die Fahrt auf den Spuren der Schmalspurbahn mitunter zum Suchspiel, das aber durchaus lohnt.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,5 km (davon ca. 4,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Taubenheim (300 m ü. NN) bis zum westlichen Ortsrand von Schönbach (400 m), dann l. Gef. bis Dürrhennersdorf (330 m)
Oberfläche:

wg.

Status / Beschilderung: Bahntrasse oft als kombinierter Fuß-/Radweg, teilw. ohne StVO-Beschilderung; keine Wegeweisung
Eisenbahnstrecke: - / Taubenheim (Spree) – Dürrhennersdorf; 12 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 17. September 1945
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4952, 4953
Route: Taubenheim – "Großer Wald" bei Oppach – Beiersdorf – Schönbach – Dürrhennersdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Taubenheim–Dürrhennersdorf
27.06.2013 -
SN 3.08a Herrnhut – Bernstadt
Von der ehemaligen Strecke der 750-mm-Bahn von Herrnhut nach Bernstadt auf dem Eigen sind nur noch einige kürzere Stücke als befahrbare Gehwege erhalten. Mitunter hat man vor Ort schon Mühe, den Verlauf der Bahn zu rekonstruieren.
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon ca. 2,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

asph. und teilw. wg.

Status / Beschilderung: freigegebener Fußweg und kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: - / Herrnhut – Bernstadt; 10 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. November 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1945 (Reparation)
Eröffnung des Radwegs:
Radwegebau:

Nach und nach wurden/werden in Berthelsdorf Abschnitte des Kleinbahndamms als Radweg ausgebaut.

Messtischblatt: 4954
Route: Herrnhut-Strahwalde – Berthelsdorf – Rennersdorf – Bernstadt a. d. Eigen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Radweg): Wikipedia: Schmalspurbahn Herrnhut–Bernstadt
11.10.2015 -
SN 3.09 Kreisbahnradweg Görlitz – Königshain
Der eigentliche Kreisbahnradweg überzeugt durch eine schöne Linienführung abseits der Straßen – nur die Anbindung in Görlitz ist nicht wirklich gelungen.
Streckenlänge (einfach): ca. 11,1 km (davon ca. 8,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: flache Kuppe (190 m ü. NN) von Königshufen bis Ebersbach (200 m; max. 220 m), dann langgez. l. St. bis Königshain (275 m)
Oberfläche:

asph. (Breite: 2,5 m)

Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Radwegweisung als Kreisbahnradweg
Eisenbahnstrecke: 6582 Görlitzer Kreisbahn / Görlitz – Weißenberg; 27 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1905 (Pv Görlitz – Krischa-Tetta [heute: Buchholz]), 14. Dezember 1913 (Verlängerung nach Weißenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1972 (Pv Königshain-Hochstein – Weißenberg), 22. Mai 1993 (Pv Görlitz – Königshain-Hochstein); Gv nur bis 1975
Eröffnung des Radwegs:
  • 30. April 2009: Görlitz – Königshain (erster Spatenstich: 29. August 2008)
  • 31. Mai 2011: Eröffnung der neu errichteten Brücke in Ebersbach (Schöpstal)
Radwegebau:

Die Kosten für den Radweg betrugen rund 865.000 €, für den Brückenneubau an der Stelle der früheren Bahnbrücke bei Ebersbach kamen 470.000 Euro hinzu, von denen die Landesdirektion Dresden 90 Prozent übernahm.

Messtischblatt: 4855
Route: Görlitz-Königshufen – Ebersbach – Königshain.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Görlitz–Weißenberg
08.09.2014 -
SN 3.09a Weißenberg: Viadukt an der Wuischker Mühle
Bei Weißenberg ist ein kurzes Stück der ehemaligen Bahnstrecke von Löbau nach Radibor begeh- und auch weitestgehend befahrbar. Das imposante Viadukt an der Wuischker Mühle wurde dabei mit einfachen Mitteln gesichert und so zugänglich gemacht.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km (davon ca. 1,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:

Zufahrt zur Kläranlage: asph., im Bereich des Viadukts Schotter

Eisenbahnstrecke: 5081 / Löbau – Radibor; 40 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1895 (Löbau – Weißenberg), 10. November 1903 (Weißenberg – Baruth), 1. Mai 1906 (Baruth – Radibor)
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1972 (Pv Löbau – Baruth), Herbst 1972 (Pv Baruth – Radibor); 1973 Abbau Löbau – Baruth; Gv auf der Reststrecke noch bis 1994/97
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4753, 4853
Route: Weißenberg – Wuischker Mühle.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Löbau–Radibor
11.10.2015 -
SN 3.10 Bischofswerda – Kamenz (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6578 / Kamenz – Bischofswerda; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 19. Oktober 1890 (Kamenz – Elstra), 14. Juni 1902 (Elstra – Bischofswerda)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. September 1967 (Pv Burkau – Bischofswerda), 1. Juni 1969 (Pv Kamenz – Burkau), 1998 (Stilllegung), 2004 (Abbau)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 4750, 4850, 4851
Route: .
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte    Geodaten:  gpx   
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Kamenz–Bischofswerda
27.06.2013 -
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Letzte Überarbeitung: 24. Mai 2016

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