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Bahntrassenradeln - Deutschland

Bahntrassenradeln – Bahntrassenradwege in Sachsen

SN 1 Direktionsbezirk Leipzig    SN 2 Direktionsbezirk Chemnitz    SN 3 Direktionsbezirk Dresden
Einstieg Wegebeschreibungen

Einstieg Fotografien.

Bahntrassenradeln - Hilfe

Nach all den Erkundungsfahrten war Sachsen das einzige verbleibende Bundesland, in dem ich noch nicht auf Bahntrassen-Radtour war. Bei der letzten Tour habe ich den Freistaat zumindest gestreift und die ersten vier Wege unter die Räder genommen. Nicht desto trotz ergibt sich auch aus der Ferne ein recht genaues Bild der vorhandenen Strecken sowie der vielversprechenden Planungen. Ausführliche Informationen zur Eisenbahn in Sachsen finden Sie unter www.sachsenschiene.de von Jens Herbach.

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Sachsen
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege


SN 1: Direktionsbezirk Leipzig
SN 1.01 Elster-Saale-Radweg: Leipzig-Grünau – Rippach (teilw. fertig)
Die ersten fertigen Abschnitte des Elster-Saale-Radwegs, auf denen es sich schon gut radeln lässt, sollen 2010 zu einem durchgängigen Weg verbunden werden (vorläufige Einstufung).
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km (in Sachsen-Anhalt sind bereits zwei weitere Abschnitte asphaltiert, der Weg ist aber noch nicht durchgängig nutzbar)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: in Markranstädt kombinierter Fuß-/Radweg und Beschilderung als Elster-Saale-Radweg, Bahntrasse in Sachsen-Anhalt: Z. 260 / keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6811 / Leipzig-Plagwitz – Pörsten; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1897 (Leipzig-Plagwitz – Lützen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Mai 1998 (Pv), 31. August 1999 (Stilllegung), November 2001 (Entwidmung), 2005 (Abbau)
Eröffnung des Radwegs: 24. Oktober 2009 (Markranstädt)
Planungen: Die Stadt Markranstädt hat einen 8 km langen Abschnitt der Strecke erworben und als Radweg ausgebaut. Der Weg endet zurzeit an der Stadtgrenze, die in Richtung Lützen auch Landesgrenze ist. In Leipzig sollen zur Anbindung von Plagwitz bestehende Radwege parallel zur Bahn genutzt werden, langfristig soll ein durchgängiger Weg zur Saale entstehen (Elster-Saale-Radweg), der wichtige Lückenschluss nach Meuchen soll 2010 erfolgen. [Oktober 2009]
Route: (in Planung: Leipzig-Grünau –) Göhrenz-Albersdorf – Kulkwitz – Schölken-Räpitz (in Planung: – Meuchen – Lützen – Röcken – Rippach).
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25.10.2009
SN 1.02 Leipzig: Anger-Crottendorfer Bahnschneise
Die Anger-Crottendorfer Bahnschneise ist ein linearer Park auf Gelände und Zufahrt des alten Eilenburger Bahnhofs mit zahlreichen Zugangspunkten in die angrenzenden Quartiere.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,4 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: ? / Leipzig-Anger – Eilenburger Bf; 2 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke: Der Eilenburger Bahnhof wurde 1943 zerstört und nach dem Zweiten Weltkrieg nicht wieder aufgebaut.
Eröffnung des Radwegs: 2005-2007
Route: Leipzig, zwischen Gerichtsweg und Mierendorffstraße.
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25.10.2009
SN 1.02a Grüne Gleise Leipzig-Plagwitz
Mehrere Anschlussgleise im Umfeld des Bahnhofs Plagwitz wurden zu Radwegen und Parks umgestaltet. Das Wegesystem wird in den kommenden Jahren weiter ergänzt und vernetzt.
Streckenlänge (einfach): ca. 1 km vom Bf Plagwitz zum Henriettenpark; zweiter Ast mit 0,8 km Länge
Oberfläche: asph. und wg., im Henriettenpark auch Kopfsteinpflaster
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, keine Wegweisung
Eröffnung der Bahnstrecke: in zwei Abschnitten am 24. September 1886 und 17. September 1888 (Leipzig-Plagwitzer Eisenbahn)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Januar 1925; Teile der Strecke als Anschlussgleis bis in die 1990er Jahre
Eröffnung des Radwegs: Realisierung des Konzepts der "Grünen Gleise" seit 1993 beginnend im Stadtteilpark Plagwitz; 2004-2007 (Wegeverbindung und Brückensanierung Karl-Heine-Straße bis Endersstraße), 2006-2008 (Karl-Heine-Straße bis Naumburger Straße); Umgestaltung der Industriebrache ELGUWA zum Henriettenpark: 2000-2008
Planungen: Die Planungen zu einer "Bahnschneise Eythraer Straße" zwischen Schwartzestraße und Kurt-Kresse-Straße im Stadtteil Kleinzschocher sind weit vorangeschritten, im Januar 2010 beginnen die vorbereitenden Maßnahmen. Längerfristig soll im Bereich des ehem. Güterbahnhofs Plagwitz ein "Gleis-Grün-Zug Plagwitzer Bahnhof" entstehen. [Januar 2010]
Route: Leipzig, zwei Strecken ausgehend vom Bf Plagwitz.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Leipzig-Connewitz–Plagwitz
16.01.2010
SN 1.03 Groitzsch – Zwenkau
Mit dem Bahntrassenweg gibt es zwischen Groitzsch und Zwenkau eine radtaugliche Alternative zur Bundesstraße – in Groitzsch leider nicht bis zum alten Bahnhof durchgebunden.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,5 km (davon ca. 5,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: eben (135 m ü. NN)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; lokale Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6821 / Gaschwitz – Zwenkau – Groitzsch – Meuselwitz; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. September 1874
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1966 (Pv Zwenkau – Groitzsch), 27. September 1976 (Pv Groitzsch – Meuselwitz), 30. September 1998 (Stilllegung); 12. April 2000 (Entwidmung)
Eröffnung des Radwegs: 24. April 2007 (Erster Spatenstich am 25. September 2006)
Route: Zwenkau-Süd (Pegauer Straße) – Audigast – Löbschütz – Groitzsch.
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Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz
25.10.2009
SN 1.04 Muldentalbahn-Radweg: Wurzen – Grimma
Streckenlänge (einfach): ca. 18,7 km (Wurzen – Grimma, davon ca. 13,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 6629 / Glauchau – Penig – Wechselburg – Rochlitz – Großbothen – Wurzen; 82 km (1435 mm; Abschnitt Großbothen – Wurzen: 27 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1877 (Großbothen – Wurzen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. April 1945 (Sprengung der Rabensteinbrücke bei Grimma durch Deutsche Wehrmacht), 1946 Abbau zw. Großbothen und Grimma (Reparation), 28. Mai 1967 (Pv Grimma unterer Bf – Nerchau, der Betrieb wurde am 24. September 1967 zw. Golzern und Wurzen nochmals wiederaufgenommen und am 31. Mai 1969 endgültig eingestellt), 1. Januar 1970 (Stilllegung Grimma – Golzern); zw. Golzern und Wurzen danach noch Gv
Eröffnung des Radwegs: Dezember 2004 (Wurzen – Grimma; Erster Spatenstich: 30. August 2004)
Route: Wurzen – Trebsen – Nerchau – Grimma und Grimma-Nimbschen – Schaddel – Kleinbothen.
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Externe Links: Sachsenschiene: Großbothen - Wurzen
09.01.2010
SN 1.05 Wagelwitz – Wermsdorf (bei Mutzschen, westlich von Oschatz)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km; bei Neichen und Cannewitz sind weitere Teile der Trasse befahrbar
Oberfläche:
Status / Beschilderung: Der Weg ist ein Teilstück des Mulde-Elbe-Radwanderwegs.
Eisenbahnstrecke: 6967 / Nebitzschen – Neichen; 24 km (750 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 1.06 ehemalige Querbahn Großbothen – Glasten
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km in zwei Abschnitten
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6916 / Großbothen – Bad Lausick – Neukirchen-Wyhra; 22 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1937
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 1947
Eröffnung des Radwegs: Strecke wird zwischen Glasten und Bad Lausick als Radweg genutzt und der Rest der Strecke soll ebenfalls als Radweg ausgebaut werden.
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 1.07 Frohburg – Kohren-Sahlis
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: ? / Frohburg – Kohren-Sahlis; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. April 1906
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1967 (Pv, Gv bis Ende des Jahres)
Eröffnung des Radwegs:
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 1.08 Döbeln-Gärtitz – Lommatzsch – (Teilstücke der Strecke)
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: asph. (Gärtitz bis Autobahn 14)
Eisenbahnstrecke: 6979 / Döbeln-Gärtitz – Lommatzsch; 19 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. November 1911 (Mertitz Gabelstelle – Gärtitz)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1969 (Döbeln – Kleinmockritz); 1972 (Kleinmockritz – Lommatzsch)
Eröffnung des Radwegs: 27. Juli 2008 (1,5 km zwischen Gärtitz und der Autobahn 14 als erster BA einer Querverbindung zwischen Muldental- und Jahnatalradwanderweg)
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz
09.01.2010

SN 2: Direktionsbezirk Chemnitz
SN 2.01 Mylau – Lengenfeld
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon mind. 6,5 km auf der Trasse)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6667 / Lengenfeld (Vogtland) – Reichenbach Göltzschtalbrücke; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Mai 1905
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1971 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: 2001/02
Route: Mylau – Lengenfeld.
Planungen: Bei Mylau soll eine Lücke im Radweg durch eine neue Göltzschbrücke geschlosen werden. [Januar 2010]
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.02 Unterheinsdorf – Hauptmannsgrün
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6962 ("Rollbockbahn") / Reichenbach unt. Bf – Oberheinsdorf; 8 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1902 (Pv ab 1. Oktober 1909)
Stilllegung der Bahnstrecke: 4. September 1957 (Pv), 22. September 1962 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: April 2008
Route: Heinsdorfergrund: Unterheinsdorf – Hauptmannsgrün
Externe Links: Wikipedia: Rollbockbahn
19.07.2009
SN 2.03 Falkenstein – Oelsnitz (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 28 km
Oberfläche: asph. (Breite: 2,5 m)
Eisenbahnstrecke: 6648 / Herlasgrün – Falkenstein – Oelsnitz; 47 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1865
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. April 1951 (Lottengrün – Oelsnitz), 26. September 1970 (Pv Falkenstein – Lottengrün, Gv bis Herbst 1972)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen: Das rund 3 Mio. Euro teure Vorhaben soll aus Mitteln des Konjunkturpaketes finanziert werden. Mit dem Baubeginn ist daher noch in diesem Jahr zu rechnen. [Juli 2009]
Route: (in Planung: Falkenstein – Lottengrün – Untermarxgrün – Oelsnitz).
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Herlasgrün–Oelsnitz
09.01.2010
SN 2.04 Mülsengrundbahn: Niedermülsen – Ortmannsdorf
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km (davon ca. 6,5 km auf der Trasse)
Oberfläche: überw. asph. (teilw. als Nebenstraße)
Eisenbahnstrecke: 6974 / Mosel – Ortmannsdorf; 14 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1885
Stilllegung der Bahnstrecke: 20. Mai 1951
Eröffnung des Radwegs:
Externe Links: Sachsenschiene: Mosel - Ortmannsdorf
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.05 Zwickau (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,2 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6646 / Zwickau (Sachs) Hbf – Mosel; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen: Auf dem Teilstück der Pölbitzer Industriebahn zwischen Crimmitschauer und Pölbitzer Straße (andere Angabe: Dorotheenstraße) soll ein kombinierter Fuß- und Radweg entstehen. [August 2009]
Route: (in Planung: Crimmitschauer bis Pölbitzer Straße in Zwickau).
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.06 Aue – Wolfsgrün (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon ca. 2 km fertig gestellt)
Oberfläche:
Kunstbauten: Bockauer Tunnel (294 m), mehrere Brücken
Eisenbahnstrecke: 6645 / Chemnitz – Aue – Blauenthal; 65 km (1435 mm)
Die Strecke führte bis zur Unterbrechung durch die Talsperre Eibenstock nach Adorf (Vogtl.), das Teilstück ab Schönheide Ost hat die Streckennummer 6663.
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Ein erster 2 km lange Abschnitt von der Breitscheidstraße bis zur Brückenstraße in Aue wurde am 14. Dezember 2009 freigegeben.
Planungen: Die Bahntrasse soll als Teil des Radfernwegs im Muldental ausgebaut werden. In Aue war zuvor eine Verlegung der Bundesstraße 283 auf die Trasse im Gespräch, worauf der Stadtrat im Juni 2009 verzichtete. Jetzt soll auch zwischen Brücken- und Rudolf-Breitscheid-Straße ein Radweg entstehen, wobei der 400 m lange Abschnitt zwischen Dr.-Külz-Straße und Breitscheidstraße, der längerfristig für eine Straßenbaumaßnahme vorgesehen ist, provisorisch hergerichtet werden soll. [Juli 2009]
Route: (in Planung: Aue – Bockau – Blauenthal – Wolfsgrün).
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Herlasgrün–Oelsnitz
09.01.2010
SN 2.07 Chemnitz: Wüstenbrand – Küchwald (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6635 / Küchwald – Wüstenbrand; 16 km (1435 mm) und ein Teil der Strecke 6638
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen: Im Mai 2009 wurde eine Vorstellung einer Studie zum Bau eines Geh- und Radweges auf der stillgelegten Bahnstrecke Küchwald – Wüstenbrand vorgestellt. Diese sieht den Ausbau 13,5 km zwischen der Wittgensdorfer Straße und dem Ortsausgang Wüstenbrand vor. Der Radweg währe für rund 2 Mio. Euro zu haben und könnte in fünf Jahren realisiert werden. [Mai 2009]
Route: (in Diskussion: Wüstenbrand – Rabenstein – Altendorf – Küchwald).
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.08 Lugau – Wüstenbrand (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 10 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6640 / Neuoelsnitz – Wüstenbrand; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen: Die Strecke wird bis Juni 2010 abgebaut und im Bereich der Stadt Lugau für den Bau eines Radwanderwegs erworben. Erlbach-Kirchberg hat ebenfalls Interesse an einem Bahntrassenweg bekundet, der später bis nach Wüstenbrand geführt werden könnte. [September 2009]
Route: (in Diskussion: Lugau).
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.09 Chemnitztalradweg: Chemnitz – Markersdorf-Taura (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 13 km (davon 8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Kunstbauten: Köthensdorfer Tunnel (126 m, teilw. auch als Auerswaldeer Tunnel bezeichnet), Mohsdorfer o. Diethensdorfer Tunnel (222 m), zahlreiche Brücken über die Chemnitz: drei im Bereich Chemnitz – Markersdorf-Taura, ca. 10 auf der Strecke bis Wechselburg
Eisenbahnstrecke: 6633 / Wechselburg – Chemnitz-Küchwald; 23 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. Juni 1902 (feierliche Eröffnung, fahrplanmäßig: 1. Juli 1902)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. Mai 1998 (Pv, letzter Sonderzug: 17. April 1999), 3. Januar 2000 (Gv), 31. Dezember 2002 (Stilllegung); 2008/09 (Abbau der Strecke mit Ausnahme des Abschnitts in der Gemeinde Claußnitz)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen: Die am 30. November 2005 (Baubeginn 6. Juni 2005, 1,3 km zw. Lohrstraße und Dammweg) und 24. November 2006 (Baubeginn 3. Juli 2006, 1,7 km zw. Dammweg und Bornaer Straße) eröffneten ersten beiden Bauabschnitte des Chemnitztalradwegs verlaufen nicht auf der Bahntrasse. Als 3. BA steht die Verlängerung bis zur Heinersdorfer Straße (hinter der Kläranlage) an. Ab dieser Straße wird dann die Bahntrasse in Richtung Markersdorf-Taura ausgebaut. Aktuell (Sommer 2009) wird an 1,2 km zwischen Bornaer Straße und Autobahnbrücke gebaut, dieser Abschnitt soll bis Ende des Jahres fertig sein.
Der ursprüngliche Zeitplan sah für die fehlenden 6 km in Chemnitz wie folgt aus (der Weiterbau musste nach Problemen bei der Finanzierung zwischenzeitlich auf Eis gelegt werden): BA 3.1 (Bornaer Straße – BAB 4) in 2008 (jetzt: 2009), BA 3.2 (BAB 4 – Heinersdorfer Straße) in 2009 (jetzt 2010-11), BA 4.1 (Heinersdorfer Straße – Untere Hauptstraße in Wittgensdorf) in 2010 (jetzt ab ca. 2012); Finanzierung zw. Chemnitz und Markersdorf-Taura als Parallelweg zur Bundesstraße 107.
Nördlich von Chemnitz sollen in 2010 die ersten 5,7 km Bahntrassenweg entstehen, in Markersdorf wird der Radweg zwischen dem BÜ an der Wohnsiedlung Kolonie und der Einmündung in die Staatsstraße bereits ab September 2009 in Zusammenhang mit dem Ausbau der Bundesstraße gebaut. Bauherren sind die Stadt Chemnitz und der Zweckverband Chemnitztalradweg mit fünf Mitgliedkommunen. Als Option könnte der Radweg bis 2013 nach Wechselburg im Muldental verlängert werden. [September 2009]
Route: (in Planung: Chemnitz – Wittgensdorf Unterer Bf – Auerswalde-Köthensdorf – Markersdorf-Taura) (Optionsabschnitt: – Schweizerthal-Diethensdorf – Mohsdorf – Stein – Göritzhain – Wechselburg).
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: www.chemnitztalbahn.de (Eisenbahnfreunde Chemnitztal e. V. / Museumsbf Markersdorf-Taura)
Wikipedia: Chemnitztalbahn
Verweis: zur Draisinenstrecke am Museumsbahnhof Markersdorf-Taura siehe DS SN01
09.01.2010
SN 2.10 Mittweida – Ringethal
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: - / Mittweida Industriebf – Ringethal; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.11 Striegistalradweg: Hainichen – Roßwein (teilw. fertig)
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (fertig gestellt: 1,1 km)
Oberfläche: asph. (Breite 3 m)
Eisenbahnstrecke: 6620 / Roßwein – Niederwiesa; 36 km (1435 mm; Abschnitt Roßwein – Hainichen: 20 km)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. März 1869 (Hainichen – Niederwiesa)
Stilllegung der Bahnstrecke: 30. September 2001 (Stillegung Roßwein – Hainichen durch EBA)
Eröffnung des Radwegs: 18. September 2008 (1,1 km; Hainichen: Frankenberger Straße / S 201, nördlich des Bahnhofs) – Kläranlage Crumbach; offizieller erster Spatenstich: 5. Dezember 2007)
Planungen: Der zweite, aus Mitteln für Straßen des Bundes finanzierte Bauabschnitt von Crumbach nach Schlegel verzögert sich. Zurzeit ist noch nicht geklärt, ob sich die Bauabeiten an der gesamten Strecke bis Roßwein über ein oder zwei Jahre erstrecken werden.
In Niederstriegis kann im Herbst 2009 mit dem Ausbau der ersten 900 m als Radweg zwischen der Gemeindegrenze und dem Abzw. Niederstriegis begonnen werden, nachdem im Mai die Förderzusage eingegangen war. Der Abschnitt wird als das "wohl gefährlichste Teilstück des Muldentalradweges" bezeichnet. [Januar 2010]
Route: Hainichen (in Planung: – Bf Berbersdorf – Tiefenbach – Grunau – Roßwein).
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Roßwein–Niederwiesa
www.striegistalradweg.de (Website in Vorbereitung)
Details: Karte + Geodaten
16.01.2010
SN 2.12 Hetzdorfer Viadukt (bei Flöha)
Streckenlänge (einfach): ca. 2 km
Oberfläche: wg., auf dem Viadukt Verbundpflaster
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. September 1868 als Teil der Sachsen-Franken-Magistrale
Stilllegung der Bahnstrecke: 12. Mai 1992 (durch Neubau wenig nördlich des Viadukts ersetzt)
Eröffnung des Radwegs:
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Hetzdorfer Viadukt
09.01.2010
SN 2.13 ehem. Bahnstrecke Stollberg – Zwönitz – Scheibenberg (mehrere Teilstücke)
Streckenlänge (einfach): zusammen ca. 19 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6630 / Zwönitz – Stollberg; 17 km (1435 mm) und 6674 / Zwönitz – Scheibenberg; 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs:
Route: befahrbar sind Abschnitte im Bereich Beutha – Oberdorf (ca. 2 km) sowie im Bereich Zwönitz (ca. 4 km), Grünhain – Elterlein (ca. 2 km) und Elterlein – Scheibenberg (ca. 4 km); es scheinen weitere Abschnitte befahrbar zu sein, es bleibt aber unklar, ob sie sich zu einer durchgängigen Route verknüpfen lassen
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.14 Thumer Schmalspurnetz: Schönfeld-Wiesa (bei Annaberg) – Meinersdorf (mehrere Teilstücke)
Streckenlänge (einfach): zusammen ca. 13 km
Oberfläche: asph. (Ehrenfriedersdorf – Thum und Thum – Jahnsbach), sonst meist wg.
Kunstbauten: Die meisten Bahnbrücken dieser Strecke wurden abgebaut.
Eisenbahnstrecke: 6971 / Schönfeld-Wiesa – Thum – Meinersdorf (Erzgeb.); 30 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1888 (Schönfeld-Wiesa – Geyer), 1. Mai 1906 (Geyer – Thum), 1. Oktober 1911 (Thum – Meinersdorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. August 1967 (Pv Schönfeld-Wiesa – Thum, Gv bis 1. November 1968), 29. September 1974 (Pv Thum – Meinersdorf, Gv bis 1. Januar 1976)
Eröffnung des Radwegs:
Am Rande: Kleines Museum mit Lok, Wagen und Signal in Geyer)
Route: befahrbar sind die Abschnitte Tannenberg – Geyer (ca. 2,5 km), Ehrenfriedersdorf – Thum (2 km), Thum – Auerbach (7 km, mit kleinen Unterbrechungen) und im Ortsbereich Gornsdorf (2 km)
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Thumer Netz
09.01.2010
SN 2.15 Thumer Schmalspurnetz: Schlößchen (südl. Zschopau) – Herold
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: wg.
Höhenprofil: langgez. l. St. von Wilischthal (340 m ü. NN) nach Herold (450 m)
Eisenbahnstrecke: 6972 / Wilischthal – Thum; 13 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1886
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 1972
Eröffnung des Radwegs:
Am Rande Die Bahnhöfe und Haltepunkte sind mit Informationstafeln und Gleisplänen ausgestattet.
Route: Wilischthal – Schlößchen (Schlössel) – Gelenau – Herold.
Externe Links: Wikipedia: Thumer Netz
16.08.2009
SN 2.16 Grünstädtel – Oberrittersgrün (ehem. Pöhlwasserbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km (Gesamtlänge der ehem. Eisenbahn; Teilstücke als Radweg: Grünstädtel – Pöhla ca. 4 km)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Grünstädtel – Oberrittersgrün; 9 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1971
Eröffnung des Radwegs:
Externe Links: www.poehlwassertalbahn.de
06.01.2007
SN 2.17 Walthersdorf – Crottendorf
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6625 / Walthersdorf – Crottendorf; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1889
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Februar 1997
Eröffnung des Radwegs: 2007
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.18 Annaberg-Buchholz – Cunersdorf
Streckenlänge (einfach): ca. 3 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 6622 / Königswalde (Erzgeb.) ob. Bf – Annaberg-Buchholz ob. Bf; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke:
Stilllegung der Bahnstrecke:
Eröffnung des Radwegs: Oktober 2009 (Parallelweg zur B 95)
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.19 Thermalbad Wiesenbad-Plattenthal – Königswalde (ehem. Plattenthalbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6621 / Plattenthal – Königswalde (Erzgeb.) unt. Bf; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1914 (Plattenthal – Ladestelle Plattenthal), 15. November 1923 (Plattenthal – Geyersdorf-Mildenau), 15. Mai 1928 (Verlängerung bis Königswalde, Pv ab 10. Januar 1938
Stilllegung der Bahnstrecke: 1951 (Geyersdorf-Mildenau – Königswalde), 14. Juni 1971 (Plattenthal – Geyersdorf-Mildenau), auf dem Reststück anschließend noch Gv
Eröffnung des Radwegs:
Route: Plattenthal – Geyersdorf-Mildenau – Königswalde (Erzgeb.)
Details: Karte + Geodaten
09.01.2010
SN 2.20 Wolkenstein – Steinbach (ehem. Preßnitztalbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 15 km
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: 6975 / Wolkenstein – Steinbach – Jöhstadt; 23 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 31. Mai 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 1986
Eröffnung des Radwegs: Sommer 2001
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Museumsbahn auf dem Abschnitt Jöhstadt – Steinbach: www.pressnitztalbahn.de
09.01.2010
SN 2.21 Voigtsdorf – Friedebach [bei Sayda]
Streckenlänge (einfach): ca. 7 km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: 6980 / Mulda (Sachsen) – Sayda; 15 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: 17. Juli 1966
Eröffnung des Radwegs: 1996
Route: Voigtsdorf – Friedebach.
Externe Links: Sachsenschiene: Mulda (Sachs) - Sayda
06.01.2007

SN 3: Direktionsbezirk Dresden
SN 3.01 Lommatzsch – Meißen (Teilstücke der Strecke)
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: zwischen Robschütz und Löthain asph., sonst verdichtete Erde
Status / Beschilderung: Die Route ist Teil des Radwanderwegs "Meißner 8", der sich zurzeit in der Umsetzung befindet.
Spurweite: 750 mm
Eröffnung der Bahnstrecke: Oktober 1909
Stilllegung der Bahnstrecke: 1966 (Löthain – Meißen); 1972 (Löthain – Lommatzsch)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Lommatzsch – Käbschütz – Leutewitz – Mauna – Görna – Löthain – Robschütz.
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Eisenbahnmuseum in Löthain (im Aufbau): www.schmalspurbahnmuseum.info
07.02.2010
SN 3.02 Wilsdruffer Schmalspurnetz
Streckenlänge (einfach): ca. 97 km (davon schätzungsweise 42 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: überw. wg. (teilw. steinig); in Niederschöna ca. 1 km und zw. Wilsdruff und Helbigsdorf 7,5 km asph.
Eisenbahnstrecke: 6976 / Klingenberg-Colmnitz – Frauenstein; 20 km (750 mm)
6977 / Klingenberg-Colmnitz – Dittmansdorf; 18 km (750 mm)
6978 / Freital-Potschappel – Wilsdruff – Dittmansdorf – Nossen; 39 km (750 mm)
6979 / Wilsdruff – Meißen-Trebischtal; 18 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1886 (Potschappel – Wilsdruff), 1. Februar 1899 (Wilsdruff – Dittmannsdorf – Nossen), 14. September 1899 (Klingenberg-Colmnitz – Frauenstein), Oktober / November 1921 (Klingenberg-Colmnitz – Naundorf – Niederschöna), 1. November 1923 (Niederschöna – Dittmannsdorf), 1. Oktober 1909 (Wilsdruff – Meißen-Trebischtal)
Stilllegung der Bahnstrecke: 21. Mai 1966 (Pv Wilsdruff – Meißen-Trebischtal, Gv: 1966/68), Oktober 1971 (Dittmansdorf – Frauenstein), 28. Mai 1972 (Pv Potschappel – Wilsdruff – Nossen, Gv teilw. noch bis Ende 1973)
Eröffnung des Radwegs: 2. August 2009 (Wilsdruff – Helbigsdorf)
Planungen: Zwischen der Eisenbahnhistorischen Schauanlage Hp Wilsdruff und dem Bf Wilsdruff ist die Aufnahme eines Draisinenbetriebs geplant. [September 2008]
Route: Freital-Potschappel – Kesselsdorf – Grumbach – Wilsdruff – Helbigsdorf – Mohorn – Dittmansdorf – Reinsberg – Nossen; Stichstrecken: Wilsdruff – Klipphausen – Garsebach – Meißen-Trebischtal
und: Dittmannsdorf – Oberschaar – Niederschöna – Falkenberg – Naundorf – Colmnitz (Klingenberg) – Pretzschendorf – Burkersdorf – Frauenstein.
Details: Fotografien    Karte + Geodaten
Externe Links: Ausführliche Darstellung der Bahngeschichte um Wilsdruff: www.wilsdruffer-schmalspurnetz.de (IG Verkehrsgeschichte Wilsdruff e.V.)
15.08.2009
SN 3.03 Windbergbahn-Radweg: Freital-Neuburgk – Possendorf
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Oberfläche: wg. R/F (Freital-Neuburgk – Kleinnaundorf); Feldweg und Straße (Kleinnaundorf – Possendorf; ab Bannewitz asph.)
Eisenbahnstrecke: 6609 / Freital-Ost – Dresden-Gittersee – Possendorf; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. April 1857 (Dresden – Hänichen; Fertigstellung im Oktober 1856, die Eröffnung erfolgte aufgrund fehlender Lokomotiven erst später), ab 21. Dezember 1907 öffentlicher Personenverkehr bis Bf Hänichen, der aufgrund des beliebten Ausflugsziels (Berg mit Aussichtsturm und Gaststätte) den Zusatz "Goldene Höhe" erhielt; 30. September 1908 (Hänichen – Possendorf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 19. April 1951 (Pv und Gv Kleinnaundorf – Possendorf, kurz darauf Abbau der Gleise); 9. November 1957 (Pv Dresden Hbf – Kleinnaundorf); Abbau der Gleise zw. Dresden-Gittersee und Kleinnaundorf: 1972; für den nicht still gelegten Abschnitt Freital-Ost – Dresden-Gittersee bemüht sich der Verein Windbergbahn e. V. um einen Erhalt der Strecke und die Aufnahme eines Museumsbahnbetriebs
Eröffnung des Radwegs: 18. Dezember 2001 (Freital-Neuburgk – Kleinnaundorf; AB-Maßnahme der Stadt Freital)
Route: Freital-Neuburgk – Kleinnaundorf – Marienschacht – Bannewitz – Hänichen – Possendorf.
Details: Wegebeschreibung    Karte + Geodaten
Externe Links: Gut recherchierte Informationen zur vom Bergbau geprägten Geschichte der Eisenbahn rund um den Windberg mit vielen interessanten Details und ausführlicher Zeittafel: www.windbergbahn.de
23.08.2009
SN 3.04 Radweg Schönfelder Hochland: Weißig – Dürrröhrsdorf-Dittersbach
Streckenlänge (einfach): ca. 14 km (nahezu komplett auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als "Radweg Schönfelder Hochland"
Kunstbauten: Viadukt bei Porschendorf als Teil des Radwegs
Eisenbahnstrecke: 6600 / Dürrröhrsdorf – Weißig-Bühlau; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. Juni 1908 (feierliche Eröffnung, planmäßiger Betrieb am Tag darauf)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. April 1951; Abbau der Gleise bis 23. Mai 1951
Eröffnung des Radwegs: August 2000 (Porschendorf – Wünschendorf); offizielle Eröffnung des gesamten Weges am 28. Juni 2008
Route: Weißig – Cunnersdorf – Schönfeld – Schullwitz – Wünschendorf – Porschendorf – Bf Dürrröhrsdorf.
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Dürrröhrsdorf–Weißig
09.08.2008
SN 3.05 Berggießhübel – Gottleuba (ehem. Gottleubatalbahn)
Streckenlänge (einfach): ca. 4 km; in Pirna ist ein weiterer sehr kurzer Abschnitt als asph. Fuß-/Radweg ausgebaut
Oberfläche: wg. und asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg
Eisenbahnstrecke: 6603 / Pirna – Gottleuba; 18 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1880 (Pirna – Berggießhübel); 1905 (Verlängerung nach Gottleuba)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1974 (Pv); 1976 (Gv Prina-Neundorf – Gottleuba); 1999 (Gv Pirna – Pirna-Neundorf)
Eröffnung des Radwegs: Für den nördlichen Abschnitt von Pirna nach Rottwerndorf bestehen Planungen für einen Ausbau als Radweg.
Route: Berggießhübel-Zwiesel – Berggießhübel – Giesenstein – Gottleuba.
Externe Links: Ausgesprochen umfangreiche Dokumentation des Ist-Zustands auf der Strecke der ehem. Gottleubatalbahn mit viele Fotografien: www.gottleubatalbahn.de von Tobias Nitsche
17.09.2006
SN 3.06 Goßdorf-Kohlmühle – Lohsdorf – Hohnstein (in Abschnitten)
Streckenlänge (einfach): ca. 12 km (Länge der ehem. Bahnstrecke; nur in Teilen zu befahren)
Oberfläche: wg. / unbefestigt
Kunstbauten: zwei Tunnel bei Goßdorf, Betonbrücke bei Hohnstein; im unteren Teil sind einige Brücken nicht passierbar.
Eisenbahnstrecke: Goßdorf-Kohlmühle – Hohnstein; 12 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 30. April 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. Mai 1951
Eröffnung des Radwegs: Die Strecke ist nicht als offizieller Radweg ausgebaut, kann aber in Teilen befahren werden.
Planungen: Ziel des Schwarzbachbahn e.V. ist ein Teilwiederaufbau der Schmalspurstrecke für einen Alltags- und touristischen Betrieb.
Externe Links: www.schwarzbachbahn.de (Schwarzbachbahn e.V.)
06.01.2007
SN 3.07 Großpostwitz – Cunewalde – Löbau (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km
Oberfläche:
Kunstbauten Die Stahlfachwerkbrücke über die Spree soll als Teil des Radwegs erhalten werden.
Eisenbahnstrecke: 6584 / Großpostwitz – Löbau; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. September 1890 (Großpostwitz – Obercunewalde), 7. Oktober 1928 (Obercunewalde – Löbau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 21. Dezember 1995 (Gv), 1. Juni 1997 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: in Planung
Planungen: Die Strecke soll durch den Freistaat Sachsen als Bauherrn als Radweg ausgebaut werden, mit dem ersten Bauaubschnitt zwischen der B 96 in Halbendorf und der Bahnhofstraße in Niedercunewalde wird 2010 begonnen. Ziel ist eine Fertigstellung des Weges zur Landesgartenschau 2012 in Löbau. [Januar 2010]
Externe Links: Wikipedia: Bahnstrecke Bahnstrecke Großpostwitz–Löbau
31.01.2010
SN 3.08 Oppach – Dürrhennersdorf
Streckenlänge (einfach): ca. 8 km
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: Taubenheim (Spree) – Dürrhennersdorf; 12 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 17. September 1945
Route: "Großer Wald" bei Oppach – Beiersdorf – Schönbach – Dürrhennersdorf.
06.01.2007
SN 3.09 Kreisbahnradweg Görlitz – Königshain
Streckenlänge (einfach): ca. 9 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: 6582 Görlitzer Kreisbahn / Görlitz – Weißenberg; 27 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1905 (Pv Görlitz – Krischa-Tetta [heute: Buchholz]), 14. Dezember 1913 (Verlängerung nach Weißenberg)
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1972 (Pv Königshain-Hochstein – Weißenberg), 22. Mai 1993 (Pv Görlitz – Königshain-Hochstein); Gv nur bis 1975
Eröffnung des Radwegs: 30. April 2009 (erster Spatenstich: 29. August 2008); in Schöpstal wird die Bahnbrücke noch bis Mitte 2010 für den Radweg ausgebaut
Details: Karte + Geodaten
Externe Links: Wikipedia: Görlitzer Kreisbahn
09.01.2010


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