Bahntrassenradeln in Thüringen

Viele der Bahntrassenwege, die ich bisher in Thüringen besucht habe, liegen im Bereich der ehemaligen innerdeutschen Grenze: Der Teilung Deutschlands sind eine ganze Reihe von Bahnstrecken zum Opfer gefallen, von denen nur einige wiederbelebt wurden. Meist wurden kürzere Stücke zu Radwegen ausgebaut – hervorzuheben sind der obere Bahntrassenabschnitt des Mommelstein-Radwegs bei Schmalkalden sowie der etwas versteckte Radweg auf der Oechsenbahn in der thüringischen Rhön.
Aufhorchen lässt die Arbeit einer Initiative "Gesund durch Radfahren", die 2007 "die Unterstützung der Reaktivierung von stillgelegten Bahntrassen für den Radverkehr" in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gestellt hat. Auf der zugehörigen Website werden ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die Fördermöglichkeiten in Thüringen beleuchtet. Im 2008 vorgelegten Radverkehrskonzept für den Freistaat Thüringen werden diese Planungen konkretisiert: Es untergliedert sich in ein Radfernnetz mit 13 Radfernwege und ein Radhauptnetz mit knapp 70 Strecken. Die durch beide Netze berührten existierenden wie geplanten Bahntrassenwege wurden im Konzept identifiziert, durch regionale Routen können weitere Bahntrassenwege entstehen. In den Einträgen zu den einzelnen Wegen wird auf dieser Seite unter "Status / Beschilderung" auf die Nummer des Radverkehrskonzepts (RVK) verwiesen, wobei sich "I" auf das Fernnetz und "II" auf das Hauptnetz bezieht. Eine gute Planungsgrundlage für eigene Radtouren liefert der an die Angebote in NRW und Hessen angelehnte Radroutenplaner Thüringen.

Geodaten-Gesamtdatei:   gdb    gpx    ovl

Übersichtskarte: Radwege auf stillgelegten Eisenbahnstrecken in Thüringen
(Klicken Sie auf die farbigen Punkte, um zu den Detailinformationen zu gelangen.)



blaugrün: geplante Bahntrassenwege

Nachträge (noch nicht in der Karte verzeichnet)
TH26: Sondershausen – Bad Frankenhausen (in Diskussion)


Thüringen
NI 3.19 Wulften – Rollshausen (Duderstadt)
Zum "Bürgergleis" Worbis – Leinefelde siehe Notiz unter
Bahntrassenradeln – Niedersachsen.
NI 3.20 Herzberg am Harz – Rhumspringe – Hilkerode
Zum befahrbaren/begehbaren Abschnitt in Thüringen siehe Eintrag unter
Bahntrassenradeln – Niedersachsen.
TH01 Heiligenstadt Ost – Dieterode (MTB / Wanderweg)
Eine Bahntrasse im Dornröschenschlaf: weitgehend erhalten, aber nur zu einem Teil als Wanderweg nutzbar. Die Strecke verläuft meist so abseits der Straßen, dass Autos nicht einmal zu hören sind.
Streckenlänge (einfach): ca. 13,6 km (davon ca. 7,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
zw. Dieterode und Rombach ca. 2 km als Wanderweg; bis Großtöpfer sind weitere ca. 4,5 km begehbar, es gibt allerdings keine durchgängige Wegeverbindung auf oder entlang der Bahn
Höhenprofil: langgez. Steigung (bis 5 %: Zahnradbahn) von Heiligenstadt Ost (255 m ü. NN) zum Bf Fürstenhagen (490 m), dann Gef. zum Bf Dieterode (430 m)
Oberfläche: unbefestigter Forstweg: wg., teilw. grober Schotter
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6734 / Heiligenstadt – Schwebda; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Oktober 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: April 1945 (Sprengung des Frieda-Viadukts), 1947 (Heiligenstadt – Großtöpfer; verschiedene Angaben: September oder November)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Im November 2013 wurde ein Ausbau dieser Bahnstrecke als Radweg "Südeichsfeldroute" zwischen dem Leintetal bei Heiligenstadt und dem Werratal vorgeschlagen. [Januar 2013]

Messtischblätter: 4626*, 4627*, 4726*
Route: Heiligenstadt Ost – Kalteneber – Fürstenhagen – Dieterode (– Krombach – Ershausen – Großtöpfer).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Heiligenstadt–Schwebda
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
16.02.2014
TH01a Hauröden – Neustadt-Neubleicherode
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km (davon ca. 0,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche:
Eisenbahnstrecke: Grubenanschlussbahn Groß Bodungen – Neubleicherode; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 18. Oktober 1908
Stilllegung der Bahnstrecke: ca. 1980
Eröffnung des Radwegs:
  • in zwei Abschnitten 2012 und 2013
Messtischblatt: 4528
Route: Hauröden – Neustadt-Neubleicherode.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): www.vergessene-bahnen.de
16.02.2014
TH02 Kanonenbahn: Lengenfeld unterm Stein – Dingelstädt (in Planung)
Auf der ehemals zweigleisigen Strecke der Kanonenbahn könnte nach bewegter Geschichte ein Radweg parallel zur Draisinenstrecke entstehen. Dank zahlreicher Tunnel und Viadukte hätte sie das Zeug zu einem echten touristischen Highlight.
Streckenlänge (einfach): ca. 24,5 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-19 (Kanonenbahn-Radweg)
Kunstbauten: sechs Tunnel zw. Dingelstädt und Geismar: Küllstedter Tunnel (L: 1529 m), Mühlenbergtunnel (341 m), Entenbergtunnel (280 m) und drei Tunnel unter 200 m Länge, der Küllstedter Tunnel wird nach der Öffnung der längste Eisenbahntunnel im Verlauf eines deutschen Bahntrassenwegs sein; Viadukt bei Lengenfeld
Eisenbahnstrecke: 6710 ("Kanonenbahn") / Leinefelde – Dingelstädt – Lengenfeld – Schwebda – Eschwege – Waldkappel – Malsfeld – Treysa; 130 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1880 (Leinefelde – Eschwege)
Stilllegung der Bahnstrecke: Im April 1945 Sprengung des Frieda-Viadukts durch Deutsche Wehrmacht; anschließend Wiederherstellung der Strecke Geismar – Lengenfeld; 31. Dezember 1992: Sperrung des Lengenfelder Viadukts / Stilllegung der Strecke (Küllstedt – Geismar)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen:

Als möglicher Termin für die Eröffnung eines Radwegs zwischen Dingelstädt und Frieda (Querverbindung zw. Unstrut- und Werraradweg) war ursprünglich das Jahr 2009 im Gespräch. Im November 2008 wurde zwischen der Deutschen Bahn und dem Kanonenbahnverein ein Erbbaurechtsvertrag über 33 Jahre mit der Option eines späteren Streckenankaufs durch die Kommunen geschlossen. Damit wird der Draisinenbetrieb dauerhaft gesichert und die Voraussetzung für den Bau des Radwegs auf dem zweiten Streckengleis geschaffen. Im Januar 2014 wartet man allerdings noch immer auf eine Förderzusage für den Radweg. Zwischen Lengenfeld und Geismar wird dieser nicht auf dem zweiten Streckengleis der Kanonenbahn sondern entlang der Straße verlaufen. Auch das Viadukt wird nicht vom Radweg berührt. [Januar 2014].

Messtischblätter: 4627, 4726, 4727
Route: (geplant: Geismar – Lengenfeld unterm Stein – Büttstedt – Dingelstädt).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Verweise: Zur Draisinenstrecke siehe DS TH01.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Leinefelde-Treysa
16.02.2014
TH02a Beberstedt – Hüpstedt
Streckenlänge (einfach): ca. 2,2 km
Oberfläche: asph.
Eisenbahnstrecke: Obereichsfelder Kleinbahn / Silberhausen – Hüpstedt; 9 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Januar 1913 (Gv, Pv ab 13. April)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. November 1947
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 4628*
Route: Beberstedt – Hüpstedt.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Silberhausen–Hüpstedt
16.02.2014
TH03 Unstrut-Werra-Radweg: Treffurt – Mühlhausen
Der westliche und mittlere Teil der Querverbindung zwischen Unstrut und Werra bietet einige schöne Passagen auf der alten Bahnstrecke von Treffurt nach Mühlhausen. Der Weg nutzt zwischen Wendehausen und Diedorf sowie vor Mühlhausen leider nicht die Trasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 32,6 km (davon ca. 14,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: insg. langgez. l. St. vom Abzw. Werra-Radweg bei Heldra (185 m ü. NN) zum ehem. Bf Heyerode (430 m), dann langgez. l. Gef. nach Langula (230 m) und l. hügelig bis Mühlhausen (200 m), abseits der Trasse kurze stärkere Steigungen
Oberfläche: wg., zw. Diedorf und Heyerode und auf der Anbindung nach Mühlhausen teilw. asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse überwiegend als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung: Unstrut-Werra-Radweg (RVK: I-12)
Eisenbahnstrecke: 6736 / Mühlhausen – Treffurt; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1911 (April: Treffurt – Heyerode, Juli: bis Mühlhausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1952 (Pv Treffurt – Wendehausen, Gv Treffurt – Normannstein), 1968/69 Stilllegung
Eröffnung des Radwegs:
  • 1999-2000: Landesgrenze – Wendehausen
  • 2005: Asphaltierung zw. Diedorf und Heyerode
  • 15. November 2006: Oberdorla – Felchta (2,8 km; nicht Teil des Unstrut-Werra-Radwegs)
  • Mai 2011: Heyerode – Langula (Baubeginn: Ende September 2010; 90%ige Förderung durch den Freistaat Thüringen)
Nächster Bahnhof: Mühlhausen
Messtischblätter: 4827, 4828
Route: Heldra-Feldmühle – ehem. Hp Normannstein – Wendehausen – Diedorf – Heyerode – (abseits der Trasse: Langula – Mühlhausen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Mühlhausen–Treffurt
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
20.07.2014
TH03a Unstrut-Werra-Radweg: Mühlhausen (bzw. Bollstedt) – Schlotheim (–) Ebeleben
Der Bahntrassenweg im mittleren Teil des Unstrut-Werra-Radwegs schafft mit dem Lückenschluss bei Mehrstedt die Voraussetzung für eine Radwegeführung abseits der Bundesstraße – schade nur, dass die Trasse um Schlotheim recht weiträumig ausgespart wird.
Streckenlänge (einfach): ca. 29,7 km (davon ca. 18 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 0,7 km abseits der beschriebenen Route
Zusätzlich 0,7 km bei Bollstedt, die Teil des Unstrut-Radwegs, aber nicht des Unstrut-Werra-Radwegs sind. Der Bahntrassenweg ist in Schlotheim unterbrochen, der Unstrut-Werra-Radwweg soll hier Straßen mitnutzen.
Höhenprofil: min. St. von Bollstedt (190 m ü. NN) nach Schlotheim (230 m), abseits der Trasse z. T. stärkerer Anstieg bis Mehrstedt, ab einer flachen Kuppe bei Rockensußra (270 m) l. Gef. nach Ebeleben (230 m) und l. St. bis Gundersleben (280 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Unstrut-Werra-Radweg (RVK: I-12); zwischen Bollstedt und dem westlichen Ortsrand von Schlotheim bereits beschildert; für den Rest der Strecke inkl. der Ortsdurchfahrt Schlotheim ist die Beschilderung für 2014 vorgesehen.
Eisenbahnstrecke: 6720 / Ebeleben – Mühlhausen; 26 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Juni 1897
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 1994 (Gv Mühlhausen – Schlotheim; Pv bis 31. Mai 1997)
Eröffnung des Radwegs:
  • 21. August 2010 (Körner – Schlotheim)
  • 19. Mai 2011 (Körner – Grabe)
  • 4. Juni 2012 (Grabe – Bollstedt)
  • 23. April 2013 (Rockensußra – Ebeleben)
  • 2. Juni 2014 (Schlotheim-Mehrstedt – Rockensußra)
Radwegebau:

In Körner wurde im Juli 2009 von der Gemeinde der Beschluss zum Kauf der Trasse gefasst. Der Baubeginn für den als bundesstraßenbegleitend eingestuften Radweg zwischen Körner und Schlotheim war im November 2009, dieser 5 km langen Abschnitt wurde im August 2010 fertig gestellt. Im Mai 2011 folgte dann das 3,2 km lange Teilstück zwischen Körner und Grabe. Das anschließende Stück Bollstedt – Grabe konnte ebenfalls noch 2011 begonnen und im Sommer 2012 übergeben werden. Im Dezember 2011 wurde in Ebeleben ein erster Abschnitt auf der Trasse eröffnet, der ab Herbst 2012 nach Westen bis Rockensußra und 2013/14 abseits der Bahn nach Osten bis Gundersleben verlängert wurde. Der 1 km lange Lückenschluss von Schlotheim-Mehrstedt nach Rockensußra wurde zwischen Oktober 2013 und Mai 2014 gebaut und am 2. Juni offiziell freigegeben.

Messtischblätter: 4729, 4730
Route: Bollstedt – Grabe – Körner – Schlotheim (–) Rockensußra – Ebeleben.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Ebeleben-Mühlhausen
15.07.2014
TH03b Greußen (in Diskussion: – Ebeleben – Keula) (Teilstrecken)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,9 km
bisher ist zwischen Greußen und Westgreußen ein kurzer Abschnitt befahrbar, weitere Abschnitte der zum Teil untergepflügten Trasse werden als Feldwege genutzt
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-21 (Greußen – Ebeleben), Rest: regional
Eisenbahnstrecke: 6719 / Greußen – Ebeleben – Keula; 37 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 4730, 4731
Route: Greußen (in Diskussion: – Ebeleben – Keula).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Greußen-Ebeleben-Keulaer Eisenbahn
16.02.2014
TH04 Werratal-Radweg: Wanfried – Treffurt – Creuzburg (Teilstücke der ehem. Werratalbahn)
Nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wurden die zahlreichen Werrabrücken nicht wieder aufgebaut, sodass der Werraradweg heute nur einige kleinere Streckenstücke nutzen kann.
Streckenlänge (einfach): ca. 34 km (davon ca. 9,6 km auf der ehem. Bahntrasse) und weitere 1,3 km abseits der beschriebenen Route
zw. der fehlenden Werrabrücke südlich von Mihla-Buchenau und Creuzburg sind weitere ca. 2 km ausgebaut, aber nicht Teil der Hauptroute des Werraradwegs; südlich von Falken sollte ein Abschnitt auf dem linken Werraufer begehbar sein
Höhenprofil: meist nahezu eben mit wenigen l. hügeligen Abschnitten (Wanfried: 160 m ü. NN, Creuzburg: 190 m)
Oberfläche: Bahntrasse zw. Wanfried und Altenburschla asph., sonst wg.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg bzw. ohne Status; Wegweisung: Werratal-Radweg und Herkules-Radweg Kassel – Eisenach; RVK: I-02 (Werratal-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 3931 / Meinhard-Schwebda (bei Eschwege) – Wanfried – Treffurt und
3933 / Treffurt – Mihla – Creuzburg – Eisenach-Wartha; zusammen 46 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1902 (Schwebda – Treffurt); 13. Oktober 1907 (Treffurt – Wartha)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1945 (Heldra – Treffurt und Falken – Mihla); 1949 (Treffurt – Falken); 1962 (Mihla – Wartha)
Eröffnung des Radwegs:
  • 14. August 2012 (Ebenshausen – Frankenroda)
Radwegebau:

Zwischen Ebenshausen und Frankenroda wurde im Herbst/Winter 2011/12 die Streckenführung mit einer neuen Brücke und einem weiteren als Radweg genutzten Stück der Werratalbahn optimiert, sodass hier künftig eine Straßenpassage entfällt.

Planungen:

Bei Mihla-Buchenau ist der Neubau einer Werrabrücke auf den Fundamenten der alten Bahnbrücke geplant, anschließend soll der Werratal-Radweg zwischen Creuzburg und der Brücke auf das linke Werraufer verlagert werden. [März 2006]

Messtischblätter: 4827, 4927
Route: Wanfried – Altenburschla – Heldra – Treffurt – Falken – Frankenroda – Ebenshausen – Mihla – Creuzburg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schwebda–Wartha
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
20.07.2014
TH05 Spargelroute: Döllstädt – Straußfurt (teilw. fertig)
Bisher ist nur ein kurzes, mit der Unstrutbrücke aber schönes Stück der vor einigen Jahren projektierten "Spargelroute" fertig. Um einen durchgängigen Radweg von Döllstedt nach Straußfurt ist es leider ruhig geworden.
Streckenlänge (einfach): ca. 2,4 km; weitere 17,1 km geplant
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg, nur punktuell Wegweisung; RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6714 / Ballstädt – Straußfurt; 32 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Dezember 1889 (Ballstädt – Herbsleben), 17. Juli 1895 (Herbsleben – Bad Tennstedt), 1. Juni 1906 (Bad Tennstedt – Straußfurt)
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. November 1947 (Ballstädt – Gräfentonna: Reparation), 8. April 1997 (Döllstädt – Bad Tennstedt), 23. Mai 1998 (Bad Tennstedt – Straußfurt)
Eröffnung des Radwegs:
  • Dezember 2011: Freigabe der Brücke über die Unstrut bei Herbsleben (Komplettierung der 2,6 km langen Strecke vom ehem. Bf Herbsleben bis zur Gemeindegrenze nach Bad Tennstedt, der erste Abschnitt wurde im Oktober 2009 fertig gestellt)
Planungen:

Der Kreis Sömmerda plant den Bau eines Radwegs zwischen Döllstädt und Straußfurt; auf dem bereits 1947 stillgelegten Abschnitt bei Burgtonna verläuft auf der Trasse teilw. ein Feldweg. In Teilbereichen wird der Radweg vom Bahndamm abweichen und auf vorhandenen Parallelwegen verlaufen. [Dezember 2011]

Messtischblatt: 4831
Route: geplant: (Döllstädt –) Herbsleben – (Bad Tennstedt – Ballhausen – Schwerstedt – Straußfurt).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Ballstädt–Straußfurt
Vergessene Bahnen: Ballstädt (Kr. Gotha) – Straußfurt
16.02.2014
TH05a Ballstädt – Gräfentonna (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 1,1 km; weitere 3,7 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-27
Eisenbahnstrecke: 6714 / Ballstädt – Gräfentonna; 6 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 4930
Route: (in Diskussion: Ballstädt – Gräfentonna).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Ballstädt–Straußfurt
16.02.2014
TH06 Kneipp- und Kleinbahnradweg: Bad Langensalza – Haussömmern
Landschaftliche wunderschöne Strecke mit einem kleinen Eisenbahnmuseum in Kirchheilingen, die auf den ersten Kilometern zwischen Langensalza und Thamsbrück frisch asphaltiert und bis Bruchstedt passabel zu fahren ist. Nur beim steinigen Schlussanstieg nach Haussömmern sollte man eher ein MTB dabei haben.
Streckenlänge (einfach): ca. 26,4 km (davon ca. 23,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
im September 2011 war der Weg im Bereich des ehem. Bahnhofs Großwelsbach unterbrochen
Höhenprofil: zwischen Bad Langensalza und Großwelsbach nahezu eben (um 180 m ü. NN), dann langgez. l. St. bis Kirchheilingen (250 m), l. Gef. bis Urleben (200 m), nahezu eben bis Bruchstedt und deutliche Steigung nach Haussömmern (280 m)
Oberfläche: wg.; der 3,3 km lange Abschnitt von Langensalza bis Thamsbrück wurde 2009 als Teil des Unstrutradwegs asphaltiert (Erster Spatenstich 28. April, Einweihung 27. Juli 2009), seit 3. September 2013 ist auch der Abschnitt zwischen Kirchheilingen und Tottleben asphaltiert (2,8 km mit 1,6 m Breite)
Status / Beschilderung: auf dem Gebiet der Stadt Bad Langensalza kombinierter Fuß-/Radweg, in Kirchheilingen Z. 250 mit ungewöhnlichem Zusatz "Rad- und Wanderweg", teilw. ohne StVO-Beschilderung; zw. Langensalza und Thamsbrück Wegweisung als Unstrut-Radweg, sonst teilw. regionale Wegweisung
RVK: I-05 (Bad Langensalza – Thamsbrück), Hauptteil: regional
Eisenbahnstrecke: 6732 (Langensalzaer Kleinbahn) / Bad Langensalza – Haussömmern; 27 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Juli 1913 (Bad Langensalza – Kirchheilingen), 13. Juli 1923 (Kirchheilingen – Haussömmern)
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. September 1967 (Kirchheilingen – Haussömmern), 1. Dezember 1969 (Bad Langensalza – Kirchheilingen), danach Nutzung als Panzerstraße
Eröffnung des Radwegs:
  • 1995
Planungen:

In Kirchheilingen soll die Bahntrasse in Richtungen Kleinwelsbach asphaltiert und damit besser als Radweg ausgebaut werden. [März 2014]

Besonderheiten: Am ehemaligen Bahnhof Kirchheilingen steht ab Mai 2013 ein "Ferienwaggon" (auch: „Kleinbahnwaggon“) als Ferienwohnung zur Verfügung.
Messtischblätter: 4829*, 4830*
Route: Bad Langensalza (östlich des Ortes) – ehem. Bf Merxleben – Thamsbrück – Großwelsbach – Kleinwelsbach – Kirchheilingen – Tottleben – Urleben – Bruchstedt – Haussömmern.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Bad Langensalza–Haussömmern
Externe Links (Radweg): Bad Langensalza: Kleinbahnweg
Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
28.07.2014
TH07 Nessetal-Radweg: Eisenach-Kindel – Warza
Der Bahntrassenabschnitt des neuen Nessetal-Radwegs ist jetzt komplettiert, weiter gen Erfurt ist ein "normaler" Radweg geplant. Abzuwarten bleibt, wie sich die Doppelnutzung unmittelbar östlich des Flugplatzes Kindel als Ausweichstrecke für den Messeverkehr bewährt.
Streckenlänge (einfach): ca. 17,2 km (davon ca. 14,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. vom Flugplatz Kindel (310 m ü. NN) bis zum Bieberbach vor Friedrichswerth (260 m), dann eben bis Goldbach
Oberfläche: asph. (Breite: 2,5 m)
Status / Beschilderung: überwiegend kombinierter Fuß-/Radweg; zwischen dem Flugplatz Kindel/ehem. Truppenübungsplatz und dem Weg von Haina nach Großenbehringen wird der Weg an Messetagen für Kfz freigegeben; Wegweisung als Nessetal-Radweg; RVK: II-62 (bisher nur im Bereich der Bahntrasse, die Beschilderung des Weges nach Erfurt und eine Anbindung nach Eisenach stehen immer noch aus.
Eisenbahnstrecke: 6712 (Nessetalbahn) / Bufleben – Großenbehringen; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 15. September 1947 (Reparation), Eröffnung der wieder aufgebauten Strecke am 10. Oktober 1954; endgültige Einstellung Pv: 26. Mai 1995, Stilllegung 28. September 1995
Eröffnung des Radwegs:
  • 7. Oktober 2011 (offizielle Freigabe zw. Eisenach-Kindel und Goldbach; Baubeginn: 14. Februar 2011)
  • 19. Juli 2012 (2,2 km zw. Goldbach und Warza)
Planungen:

Im Westen soll der Weg in Wutha-Farnroda an den Radweg "Thüringer Städtekette" angebunden werden, in Richtung Osten wird er bis Erfurt beschildert. Die Anbindung von Warza via Bahnhof Bufleben und Pfullendorf nach Bufleben ist seit August 2013 im Bau und sollte Ende des Jahres fertig gestellt sein. Am ehemaligen Bahnhof Brüheim wurde im Sommer 2012 ein Eisenbahnwaggon platziert, der als Café genutzt werden könnte. [März 2014]

Messtischblätter: 4929(*), 5029, 5030
Route: Eisenach-Kindel – Behringen – Friedrichswerth – Goldbach – Warza.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Nessetalbahn
Externe Links (Radweg): Flyer Nessetal-Radweg (VG Mittleres Nessetal)
11.08.2014
TH07a Erfurt Nord – Nottleben (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 0,6 km; weitere 10,6 km geplant
Trasse zwischen Alach und Ermstedt zum größten Teil untergeackert
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-62
Eisenbahnstrecke: 6731 / Erfurt Nord – Nottleben; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 22. Dezember 1917 (Erfurt Nord – Marbach, zunächst Anschlussgleis); 11. November 1926 (Verlängerung bis Nottleben)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1939 (Pv Erfurt Nord – Erfurt West), 28. August 1967 (Pv Erfurt West – Nottleben), 24. September 1966 (Gv Alach – Nottleben)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Nottleben wird zwar vom Nessetalradweg (vgl. TH07) berührt, nutzt aber bis Erfurt nicht die alte Bahntrasse.

Messtischblätter: 5031*, 5032*
Route: (in Diskussion: Erfurt Nord – Nottleben).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kleinbahn Erfurt–Nottleben
16.02.2014
TH08 Wutha – Ruhla
Das Tal nach Ruhla ist so eng, dass die Eisenbahn nur im unteren Teil abseits der Straße verlief. Die Trasse ist nur noch auf wenigen Abschnitten eindeutig auszumachen.
Synonyme: Die Stichbahn hatte den Spitznamen "Rühler Bimmel".
Streckenlänge (einfach): ca. 7,6 km (davon ca. 4,1 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. vom Bf Wutha-Farnroda (230 m ü. NN) zum Ortsanfang Ruhla (400 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse als Anliegerstraße und kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung; RVK: II-30
Eisenbahnstrecke: Ruhlaer Eisenbahn / Wutha – Ruhla; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 10. Juli 1880 (Pv), 15. September 1880 (Gv)
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. September 1967
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5028
Route: Wutha – Farnroda – Thal – Ruhla.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Wutha–Ruhla
Vergessene Bahnen: Streckendokumentation
16.02.2014
TH09 Dorndorf – Merkers (Werra)
Schöner, aber sehr kurzer Abschnitt auf einer alten Kaliwerkbahn im Tal der Werra.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,8 km (davon ca. 1,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Teil des Werra-Radwegs (RVK: I-02)
Eisenbahnstrecke: - / Bad Salzungen – Dorndorf; ca. 8 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblatt: 5126*
Route: Dorndorf – Merkers (Werra); ehem. Werksbahn (Anschlussbahn des VEB Kaliwerkes) südlich der Bahnstrecke Vacha – Bad Salzungen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Bad Salzungen–Unterbreizbach
16.02.2014
TH09a Vacha – Unterbreizbach (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 5,2 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6703 / Vacha – Unterbreizbach; 5 km (1435 mm)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. August 2000 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Die Strecke wurde Anfang 2014 zum Kauf angeboten. [Februar 2014]

Messtischblätter: 5125*, 5126*
Route: (in Diskussion: Vacha – Räsa – Unterbreizbach).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Bad Salzungen–Unterbreizbach
01.10.2014
TH09b Gerstungen – Förtha (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 11,7 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6294 / Förtha – Gerstungen; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 13. April 1962 (Grenzumgehungsbahn nach Abriegelung der innerdeutschen Grenze 1961)
Stilllegung der Bahnstrecke: 25. September 1994 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 5026*, 5027*
Route: (in Diskussion: Gerstungen – Förtha).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Förtha–Gerstungen
01.10.2014
TH10 Wenigentaft-Mansbach – Oechsen
Etwas versteckt zweigt in Buttlar der Radweg auf der ehemaligen Wenigentaft-Oechsener Eisenbahn vom Ulstertal-Radweg in Richtung Oechsen ab.
Streckenlänge (einfach): ca. 8,8 km (davon ca. 7,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Hinweis: Diese Stichbahn zweigte in Wenigentaft von der Ulstertalbahn ab, der Abschnitt Wenigentaft – Buttlar ist heute Teil des Ulstertalradwegs und wird dort behandelt.
Höhenprofil: langgez. l. St. von Buttlar (250 m ü. NN) nach Oechsen (400 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrassenweg als kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Nebenroute des Ulstertal-Radwegs, diese ist in Buttlar aber nur sehr bedingt dazu geeignet, Radler aus dem Ulstertal auf diesen lohnenswerten Abstecher zu lotsen; RVK: II-54
Kunstbauten: Ulsterbrücke zwischen Wenigentaft-Mansbach und Buttlar, eine Brücke bei Bernbach
Eisenbahnstrecke: - / Wenigentaft-Mansbach – Oechsen; 10 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1912 (Güterverkehr); 28. März 1917 (Personenverkehr)
Stilllegung der Bahnstrecke: 4. Oktober 1952, Abbau 1953
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5225, 5226*
Route: Wenigentaft-Mansbach – Buttlar – Bermbach – Oechsen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Wenigentaft-Mansbach–Oechsen
www.vergessene-bahnen.de (von R. Schruft)
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
16.02.2014

Verweis:
Informationen zum Ulsterradweg und zum Kegelspielradweg (Hünfeld – Wenigentaft) finden Sie unter Bahntrassenradeln Hessen.

TH11 Mommelstein-Radweg: Abschnitt Schmalkalden – Auwallenburg Bf
Der Mommelstein-Radweg von Schmalkalden am Industriemuseum Neue Hütte vorbei zum ehem. Bf Auwallenburg gehört zu den Traumstrecken in Deutschland und sollte bald bis Brotterode verlängert werden. Zurzeit leider Streckensperrung eines großen Einschnitts aufgrund Steinschlaggefahr.
Synonyme: Mommelstein-Radwanderweg
Streckenlänge (einfach): ca. 12,4 km (davon ca. 12 km auf der ehem. Bahntrasse)
die Weiterführung über den Mommelstein zum Kleinen Inselsberg erfolgt auf Forstwegen (ca. 11 km)
Höhenprofil: langgez., im oberen Teil deutliche St. von Schmalkalden (290 m ü. NN) nach Auwallenburg Bf (550 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: Bahntrasse ohne StVO-Beschilderung; Wegweisung als Mommelstein-Radweg (bis auf das südlichste Stück in Schmalkalden: hier kurz Markierung als Rennsteig-Werra-Radweg, die Anbindung zum Bahnhof ist unbeschildert); RVK: II-06
Kunstbauten: Tunnel zwischen Floh-Seligenthal und Kleinschmalkalden (Hundsrück-Tunnel, 86 m lang); zwei Viadukte und sechs weitere Brücken
Eisenbahnstrecke: 6699 / Schmalkalden – Kleinschmalkalden; 10 km und 6700 / Kleinschmalkalden – Brotterode; 8 km
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. Januar 1893 (Schmalkalden – Floh-Seligenthal); 6. November 1893 (Floh-Seligenthal – Kleinschmalkalden), 19. Dezember 1898 (Kleinschmalkalden – Brotterode)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Dezember 1964 (Pv Kleinschmalkalden – Brotterode), 30. November 1996 (Pv Schmalkalden – Kleinschmalkalden), 1968-1987 kein Gv zw. Auwallenburg und Brotterode, 1992/93 (Gv Kleinschmalkalden – Brotterode), 1999 (Gv Schmalkalden – Kleinschmalkalden)
Eröffnung des Radwegs:
  • 15. Juni 2003, der Abschnitt um die erst später ausgebaute Bahnbrücke in Floh-Seligenthal wurde im Oktober 2007 freigeben
Planungen:

Für den Abschnitt Auwallenburg Bf – Brotterode war ebenfalls ein Ausbau der Bahntrasse als Radweg im Gespräch. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Radwegs gab es erneute Vorstöße in diese Richtung, beim Zehnjährigen muss man wohl festhalten, dass dieser Versuch im Sande verlaufen ist. [Juni 2013]

Messtischblatt: 5228
Route: Schmalkalden – Floh-Seligenthal – Kleinschmalkalden – Auwallenburg Bf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schmalkalden–Brotterode
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
16.02.2014
TH11a Wernshausen – Trusetal (in Diskussion)
Synonyme: Trasse verlief überwiegend im Straßenverlauf.
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: Trusetalbahn / Wernshausen – Trusetal; 9 km (750 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. Juli 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende 1966 (Pv), 31. Dezember 1968 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 5228
Route: (in Diskussion: Wernshausen – Trusetal).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Trusebahn
16.02.2014
TH11b Immelborn – Steinbach
Streckenlänge (einfach): ca. 3,5 km (davon ca. 3 km auf der ehem. Bahntrasse)
bei Bad Liebenstein ist ein kurzer Abschnitt als Weg/Straße befahrbar
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-30
Eisenbahnstrecke: 6701 / Immelborn – Steinbach; 8 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1889 (Immelborn – Liebenstein), 29. Mai 1927 (Liebenstein – Steinbach)
Stilllegung der Bahnstrecke: ab 26. Mai 1968 SEV, 13. Januar 1973 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

weiterer Ausbau in Planung (?)

Messtischblätter: 5128(*), 5227
Route: (in Diskussion: Immelborn – Bad Liebenstein-Schweina – Steinbach).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Immelborn–Steinbach
Externe Links (Radweg): www.vergessene-bahnen.de
16.02.2014
TH12 Friedrichroda – Georgenthal
Der neu ausgebaute Abschnitt zwischen Schönau und Herrenhof ist hoffentlich nur der erste Schritt zu einer hochwertigen Radroute zwischen Friedrichroda und Georgenthal.
Streckenlänge (einfach): ca. 10,3 km (davon ca. 6,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. Gef. vom Bf Friedrichroda (400 m ü. NN) nach Schönau (350 m), flache Kuppe mit Scheitelpunkt bei 390 m; Bf Georgenthal auf 370 m
Oberfläche: wg. (Friedrichroda – Ernstroda); asph. (Schönau – Herrenhof; Breite: 2,25 m)
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, in Ernstroda Anliegerstraße und ohne StVO-Beschilderung; teilw. lokale Wegweisung, die die Bahntrassenabschnitte allerdings nicht zu einer durchgängigen Route verknüpft; RVK: II-45
Eisenbahnstrecke: 6702 / Fröttstädt – Georgenthal; 19 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. November 1896
Stilllegung der Bahnstrecke: 2. November 1947 (Friedrichroda – Georgenthal; Reparation)
Eröffnung des Radwegs:
  • 18. Juni 2008 (Schönau v. d. Walde – Herrenhof)
Messtischblätter: 5129, 5130
Route: Friedrichroda – Ernstroda – Schönau vor dem Walde – Herrenhof.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Fröttstädt–Georgenthal
16.02.2014
TH13 Georgenthal – Tambach-Dietharz
Streckenlänge (einfach): ca. 5,6 km (davon ca. 4,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: keine StVO-Beschilderung; RVK: II-18
Eisenbahnstrecke: 6729 / Georgenthal – Tambach-Dietharz; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 1969 (Pv), 27. Dezember 1995 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • 25. Juni 2011
Radwegebau:

Die Trasse wurde außerdem zur Verlegung eines Starkstrom-Erdkabels genutzt, das eine Freileitung ersetzt.

Messtischblätter: 5129, 5130
Route: Georgenthal – Tambach-Dietharz.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Georgenthal–Tambach-Dietharz
16.02.2014
TH14 Feldatal-Radweg: Weilar – Kaltennordheim
Die ersten Kilometer des neuen Feldatalradwegs sind schon mal vielversprechend. Abseits der Straße folgt er zwischen Fischbach und Kaltennordheim dem Fluss. Ende 2013 ist zwischen Dermbach und Zella ein weiteres Stück fertig geworden, aber bis zur Gesamtfertigstellung noch nicht Teil des offiziellen Radwanderwegs.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,7 km (davon ca. 6,4 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 7,8 km geplant
derzeit fertig: 2,9 km zwischen Fischbach und Kaltennordheim und 3,5 km zwischen Glattbach und Zella; nach Gesamtfertigstellung: ca. 17 km
Oberfläche: asph. (Breite: 2,5 m)
Status / Beschilderung: RVK II-53 (Feldatal-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 6704 ("Feldabahn") / Dorndorf – Kaltennordheim; 28 km (bis 1934 1000 mm, dann 1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juni 1879 (Gv Salzungen – Stadtlengsfeld, Pv ab 22. Juni), 6. Oktober 1879 (Lengsfeld – Dermbach, 22. Juni 1880 (Gv Dermbach – Kaltennordheim, Pv ab 1. Juli)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1994 (Gv), 31. Mai 1997 (Pv), Sonderfahrten bis zur Stilllegung (31. August 2003)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2. März 2012 (Fischbach – Kaltennordheim)
  • Ende 2013 (Dermbach – Zella)
Planungen:

Die Trasse wurde von den Kommunen übernommen, die über eine abschnittsweise Nutzung für den Feldatal-Radweg entscheiden: Zwischen Dorndorf und Weilar soll es einen Draisinenbetrieb geben, auf dem südlichen Teilstück bis Kaltennordheim wird bis auf den ursprünglich für eine Umgehungsstraße vorgesehenen Ortbereich Diedorf ein Radweg parallel zur Landesstraße 1022 (ehem. B 285) entstehen. Für 3,2 km zwischen Kaltennordheim und Diedorf/Fischbach bestand seit August 2010 Baurecht, die Arbeiten wurden aber erst in der zweiten Jahreshälfte 2011 ausgeführt. Zwischen Zella und Dermbach wurde im Herbst 2012 gebaut, der anschließende Abschnitt von Diedorf nach Zella sollte 2013 folgen. Statt dessen ist als Drittes zurzeit der 7,8 km lange Abschnitt zwischen Weilar und Dermbach im Bau und fast fertig gestellt (Freigabe voraussichtlich erst 2015). [Oktober 2014]

Messtischblätter: 5216, 5226*, 5326*
Route: (geplant: Weilar –) Dermbach – Neidhartshausen – Zella (geplant: – Diedorf/Rhön –) Fischbach/Rhön – Kaltennordheim.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Dorndorf–Kaltennordheim
21.10.2014
TH15 Westenfeld – Haina
Streckenlänge (einfach): ca. 3,2 km (davon ca. 2,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; RVK: regional
Eisenbahnstrecke: Rentwertshausen – Römhild; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 25. November 1893
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1968 (Pv, Gv bis Januar 1970)
Eröffnung des Radwegs:
  • Frühjahr 2008
Messtischblätter: 5528, 5529
Route: Westenfeld – Haina.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Rentwertshausen–Römhild
16.02.2014
TH16 Hildburghausen – nördl. Simmershausen
Streckenlänge (einfach): ca. 11 km (davon ca. 9,5 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von Hildburghausen (380 m ü. NN) nach Leimrieth (420 m), dann langgez. l. Gef. bis nördl. Simmershausen (320 m)
Oberfläche: asph. (Hildburghausen – Leimrieth), sonst wg.
Status / Beschilderung: RVK: vermutlich II-58
Eisenbahnstrecke: Hildburghausen – Lindenau-Friedrichshall; 29 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1888 (Hildburghausen – Heldburg), 1. Dezember 1888 (Heldburg – Lindenau)
Stilllegung der Bahnstrecke: 1946 (Reparation)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5530, 5629, 5630
Route: Hildburghausen – Leimrieth – Stressenhausen – Bedheim – nördl. Simmershausen.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Hildburghausen–Lindenau-Friedrichshall
16.02.2014
TH17 Pressig – Tettau
Im wunderschön gelegenen Tettautal an der thüringisch-fränkischen Grenze fährt man meist neben der alten Bahnstrecke, von der immer wieder kleine Brücken erhalten sind. Nur bei Heinersdorf sind zwei kurze Abschnitte zu Wegen geworden.
Streckenlänge (einfach): ca. 20,5 km (davon ca. 1,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Pressig-Rothenkirchen (370 m ü. NN) über Tettau (630 m) zum Rennsteig (696 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: meist wenig befahrene Landes- bzw. Staatsstraßen neben der Trasse, der mittlere Teil ist für den KFZ-Verkehr gesperrt; Bahntrasse bei Heinersdorf als Anliegerstraße; Wegweisung größtenteils als Rennsteig-Main Lions-Radweg; RVK: II-65
Eisenbahnstrecke: 5014 / Pressig-Rothenkirchen – Tettau; 17 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 23. Juni 1903 (feierliche Eröffnung, ab 24. Juni fahrplanmäßiger Betrieb; Gv bis Alexanderhütte schon ab November 1902)
Stilllegung der Bahnstrecke: Ende des Zweiten Weltkriegs Sprengung einer Brücke; von Oktober 1946 (Gv) bzw. 14. April 1947 (Pv) bis zum 28. Mai 1952 Transitverkehr, anschließend bis Ende 1983 Inselbetrieb zw. Sattelgrund und Tettau, bis Ende 1993 nur noch zw. Sattelgrund und Alexanderhütte
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5533, 5633
Route: Pressig – Welitsch – Heinersdorf (TH) – Schauberg – Tettau.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Pressig-Rothenkirchen–Tettau
16.02.2014
TH18 Sonneberg Ost – Stockheim
Streckenlänge (einfach): ca. 5 km (davon ca. 3,8 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: II-46
Eisenbahnstrecke: 5013 / Sonneberg Ost – Stockheim; 13 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: Sonneberg – Köppelsdorf-Oberlind: 1886, Köppelsdorf-Oberlind – Neuhaus-Schierschnitz: 15. Dezember 1900, Neuhaus-Schierschnitz – Stockheim: Juni 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: Juli 1945 (Neuhaus-Schierschnitz – Burggrub; Zonengrenze), 24. September 1967 (Pv Sonneberg-Ost – Neuhaus-Schierschnitz, Gv bis Oktober 1970), September 1972 (Pv Burggrub – Stockheim, Gv bis Februar 1987)
Eröffnung des Radwegs:
  • 2010 (Neuhaus-Schierschnitz – Föritz inkl. Brücke bei Schwärzdorf)
Messtischblatt: 5633
Route: Sonneberg Ost – Stockheim.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Sonneberg–Stockheim
16.02.2014
BY 2.04 Neustadt b. Coburg – Mitwitz-Leutendorf
  Siehe Bahntrassenradeln – Bayern.
TH19 Eisfeld – Unterneubrunn (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: Schmalspurbahn Eisfeld - Schönbrunn / Eisfeld – Schönbrunn (Unterneubrunn); 18 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Mai 1890
Stilllegung der Bahnstrecke: 23. September 1967 (Pv), 31. März 1973 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 5430, 5431, 5530, 5531
Route: (in Diskussion: Eisfeld – Unterneubrunn).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn
27.06.2013
TH20 Suhl – Erlau – Schleusingen
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6696 / Suhl – Schleusingen; 16 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 14. November 1911
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Dezember 1994 (Gv), 31. Mai 1997 (Pv)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Auf dieser Strecke haben 2013 Vorbereitungen für einen touristischen Bahnverkehr begonnen. [Juni 2013]

Messtischblatt: 5430
Route: (in Diskussion: Suhl – Erlau – Schleusingen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Friedbergbahn
31.07.2013
TH21 Rennsteig – Frauenwald
Streckenlänge (einfach): ca. 4,8 km (davon ca. 3,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
in Frauenwald ist ein weiteres Stück in der Verlängerung der Straße "Am Bahnhof" als Weg erhalten, scheint aber nicht mit dem Hauptweg verbunden zu sein, Einstieg daher von der Schmiedefelder Straße
Oberfläche: wg.
Eisenbahnstrecke: Kleinbahn Rennsteig – Frauenwald; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 11. November 1913
Stilllegung der Bahnstrecke: 13. Februar 1965 (Streckensperrung nach Schneeverwehungen, danach keine Betriebswiederaufnahme)
Eröffnung des Radwegs:
Messtischblätter: 5331, 5431*
Route: Rennsteig – Allzunah – Frauenwald.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Rennsteig–Frauenwald
16.02.2014
TH22 Ilm-Rennsteig-Radweg: Ilmenau – Großbreitenbach
LogoMit dem Ilm-Rennsteig-Radweg ist eine wichtige Anbindung vom Ilm-Radweg hinauf zum Rennsteig entstanden.
Streckenlänge (einfach): ca. 18 km (davon ca. 15,2 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: nahezu eben von Ilmenau (480 m ü. NN) nach Gehren, dann langgez. l. St. bis Großbreitenbach (650 m)
Oberfläche: asph. (Breite 2,5 m)
Status / Beschilderung: überwiegend Fahrradstraße; Wegweisung als Ilm-Rennsteig-Radweg (RVK: nördlicher Teil II-45: Waldrand-Route; südlicher Teil: regional); ergänzend sollen Informationstafeln zum bahngeschichtlichen Hintergrund entwickelt werden
Eisenbahnstrecke: 6695 / Ilmenau – Großbreitenbach; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 13. November 1881 (Ilmenau – Gehren), 2. Dezember 1882 (Gehren – Großbreitenbach)
Stilllegung der Bahnstrecke: 26. Mai 1997 (Pv), Stilllegung 1998
Eröffnung des Radwegs:
  • 6. April 2012 (Ilmenau – Grenzhammer)
  • 17. August 2012 (Grenzhammer – Langewiesen)
  • 12. Oktober 2012 (bis südl. Möhrenbach)
  • 25. Oktober 2013 (feierliche Eröffnung des Gesamtwegs)
Planungen:

Die Strecke wurde Mitte 2008 entwidmet und den Anliegerkommunen zum Kauf angeboten. Nachdem die Finanzierung lange nicht gesichert war (das Konjunkturpaket II konnte nicht dafür genutzt werden), wurde das Projekt zu 90 % aus Landesmitteln bestritten: Der Förderbescheid des Landes lag seit Dezember 2010 vor. Der Radweg wurde seit Anfang Juli 2011 innerhalb von zwei Jahren unter Federführung der Verwaltungsgemeinschaft "Langer Berg" gebaut: 2011 der knapp 2 km lange Abschnitt zwischen Ilmenau und der Stadtgrenze nach Langwiesen (Freigabe 6. April 2012), 2012 bis hinter Mörlenbach (Freigabe des 3,8 km langen Langewiesener Abschnitts am 17. August 2012, der 7,7 km lange Abschnitt von Gehren bis hinter Möhrenbach folgte am 12. Oktober). Mit der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts (Baubeginn Sommer 2013) wurde der Gesamtweg am 25. Oktober 2013 eröffnet. Das Viadukt bei Gehren-Jesuborn wurde im Zuge des Ausbau der Bundesstraße 88 abgerissen. [Oktober 2013]

Messtischblätter: 5331, 5332, 5431, 5432
Route: Ilmenau – Langewiesen – Gehren – Möhrenbach – Hohe Tanne – Großbreitenbach.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Ilmenau–Großbreitenbach
15.07.2014
TH23 Köditz – Königsee (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 2,1 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: ? / Köditzberg – Königsee; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 16. Dezember 1899
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. August 1966 (Pv), 31. Dezember 1972 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 5332
Route: (in Diskussion: Köditzberg – Königsee).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Köditzberg–Königsee
16.02.2014
TH24 Rudolstadt-Schwarza (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 3,6 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: II-45
Eisenbahnstrecke: 6685 / Rudolstadt-Schwarza – Bad Blankenburg; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. August 1884
Stilllegung der Bahnstrecke: 28. Mai 2000 (Pv), 21. Dezember 2000 (Stilllegung)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 5333
Route: (in Diskussion: Rudolstadt-Schwarza).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Rudolstadt-Schwarza–Bad Blankenburg
16.02.2014
TH25 Blankenhain – Saalborn
Mit dem Radweg nach Bad Berka, der zum Teil auf der alten Bahntrasse verläuft, hat Blankenhain eine fremdenverkehrsgerechte Anbindung vom Ilmtalradweg erhalten.
Streckenlänge (einfach): ca. 6,8 km (davon ca. 1,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: l. St. von Bad Berka (270 m ü. NN) nach Blankenhain (360 m)
Oberfläche: asph. (Breite 2,5-3 m), 200 m Split
Eisenbahnstrecke: HB / Bad Berka – Blankenhain; 6 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Mai 1887 (Pv, Gv ab 13. Juni)
Stilllegung der Bahnstrecke: 22. Mai 1966 (Pv), 24. September 1967 (Gv)
Eröffnung des Radwegs:
  • April 2010 (Blankenhain – Saalborn)
  • 18. November 2010 (Saalborn – Bad Berka; Baubeginn: Frühherbst 2009)
Messtischblätter: 5133, 5134
Route: Blankenhain – Saalborn.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Weimar-Berka-Blankenhainer Eisenbahn
16.02.2014
TH26 Sondershausen – Bad Frankenhausen (in Planung)
Streckenlänge (einfach): ca. 19,8 km geplant
Höhenprofil: l. Gef. von Sondershausen (200 m ü. NN) nach Bad Frankenhausen (140 m)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: Unstrut-Werra-Radweg (RVK: I-12)
Eisenbahnstrecke: 6725 / Bretleben – Sondershausen; 30 km (1435 mm);
der Abschnitt von Bretleben an der Unstrut nach Bad Frankenhausen ist weiter von der Deutschen Regionaleisenbahn gepachtet
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Juli 1894 (Bretleben – Frankenhausen), 1. Oktober 1898 (Frankenhausen – Sondershausen)
Stilllegung der Bahnstrecke: Dezember 2006 (Pv)
Eröffnung des Radwegs: geplant
Planungen:

Der Kyffhäuserkreis hat die entwidmete Bahntrasse von der Deutschen Bahn erworben um darauf einen Radweg zu errichten. Freischnitt und Abbau der Gleise erfolgten dabei noch bis Oktober 2013 im Auftrag der Bahn, die symbolische Übergabe fand am 2. Mai 2013 statt. Mit dem Bau des Weges soll im Sommer 2014 begonnen werden. Gebaut wird in zwei Abschnitten von der Teichmühe (westlich Bad Frankenhausen) bis zum ehem. Bahnhof Berka und von Berka bis zur Hans-Schrader-Straße in Sondershausen. Der erste Bauabschnitt soll bereits Ende des Jahres, der zweite Anfang 2015 fertig gestellt sein. Zwischen Frankenhausen und Esperstedt wird ein vorhandener Radweg genutzt; für den Lückenschluss zur Unstrut wird ein kurzes Stück der Strecke TH 26a ausgebaut. [Juli 2014]

Messtischblätter: 4631, 4632, 4633
Route: (in Planung: Sondershausen – Berka – Hachelbich – Göllingen – Rottleben – Bad Frankenhausen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Kyffhäuserbahn
28.07.2014
TH26a Esperstedt – Oldisleben (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 4,6 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6735 / Esperstedt – Oldisleben; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 4. Mai 1907
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1959 (Pv), 30. Juni 1992 (Gv), 22. Mai 1993 (Stilllegung), 1. Juni 2012 (Freistellung)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Bei Esperstedt werden 2014 rund 300 m dieser Stichbahn nach Oldisleben inkl. zweier Brücken als Teil des Unstrut-Werra-Radwegs ausgebaut. [Juli 2014]

Messtischblatt: 4633
Route: (in Diskussion: Esperstedt – Oldisleben).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Esperstedt–Oldisleben
28.07.2014
TH27 Finnebahn-Radweg: Kölleda – Lossa
Mit der in mehreren Bauabschnitten erfolgten Asphaltierung hat der Finnebahn-Radweg auf Thüringer Seite stark gewonnen.
Streckenlänge (einfach): ca. 19 km (davon ca. 12,6 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Kölleda (140 m ü. NN) bis östlich Schafau (270 m); nicht ganz kontinuierlich im Bereich der Abschnitte abseits der Trasse
Oberfläche: Der Weg wird sukzessive durchgängig asphaltiert.
Status / Beschilderung: Battgendorf bis östl. Schafau: Radwanderweg/Wanderweg; bis Rothenberga Wanderweg abseits, anschließend wieder auf der Trasse / Wirtschaftsweg; RVK: II-23 (Finnebahn-Radweg)
Eisenbahnstrecke: 6727 / Laucha (Unstrut) – Kölleda; 21 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 1947 (Stilllegung); 1948 oder 1949 (Abbau der Gleise als Reparationsleistung)
Eröffnung des Radwegs:
  • 1997 (Ostramondra – Rothenberga / 1,5 km östl. Schafau: zunächst wg.)
  • 2010 (BA 4: Asphaltierung Ostramondra – Rothenberga)
  • 7. April 2012 (BA 5: Asphaltierung von Rothenberga bis zur Kreisgrenze; das kurze Stück im Burgenlandkreis erhielt eine wassergebundene Oberfläche)
  • 16. November 2013 (BA 3: Großmonra – Ostramondra; Baubeginn: September)
Radwegebau:

Die Kosten für den 1997 erfolgten Ausbau betrugen 900.000 DM.

Messtischblätter: 4733*, 4734*, 4833*
Route: (Kölleda –) Battgendorf – Großmonra – Ostramondra – Bachra – Schafau (– Rothenberga – Lossa / Sachsen-Anhalt)
die Bahnhöfe Großmonra und Bachra werden auf 800 bzw. 250 m umfahren).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Laucha–Kölleda
11.08.2014
TH28 Laura Radweg: Großrudestedt – Weimar
Der bis auf die arg unattraktive und schlecht beschilderte Anbindung in Weimar ganz passable Laura-Radweg geht gerade so eben als Bahntrassenweg durch: Nur wenigen Abschnitten ist die Bahnvergangenheit eindeutig anzusehen und ausgerechnet im recht hügeligen Bereich zwischen Buttelstedt und Weimar ist von der Trasse so wenig übrig geblieben, dass die Route auf Straßen ausweicht.
Streckenlänge (einfach): ca. 45,9 km (davon ca. 12,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Der Wanderweg nutzt bei Neumark gut einen Kilometer mehr. Zwischen Neumark und Schwerstedt wurde der Laura Radweg über Berstedt verlegt. Dadurch entfallen 2,8 km Bahntrassenweg.
Höhenprofil: Kuppe zwischen Sömmerda-Schallenburg (135 m ü. NN) und Alperstedt (150 m; Scheitelpunkt: 180 m); min. St. bis Buttelstedt (200 m); Kuppe (teilw. hügelig) mit Scheitelpunkt an der Stadtgrenze Weimar (330 m); Endpunkt in Weimar auf 200 m
Oberfläche: asph., teilw. Betonplatten
Status / Beschilderung: überwiegend Wirtschaftswege und Straßen, nur wenige Abschnitte als Radweg bzw. kombinierter Fuß-/Radweg; Wegweisung als Lauraradweg mit deutlichen Lücken insb. an den Endstücken; RVK: II-08 (Laura-Radweg)
Eisenbahnstrecke: Weimar-Rastenberger Eisenbahn / Weimar – Buttelstedt – Großrudestedt; 34 km (1000 mm, teilw. + 1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 26. Juni 1887
Stilllegung der Bahnstrecke: 1946
Eröffnung des Radwegs:
  • ab 2000
Messtischblätter: 4832, 4932, 4933*, 4934
Route: Sömmerda-Schallenburg – Alperstedt – Großrudestedt – Schloßvippach – Dielsdorf – Markvippach – Vippachedelhausen – Neumark – Schwerstedt – Buttelstedt – Daasdorf – Leutenthal – Sachsenhausen – Wohlsborn – Schöndorf – Weimar.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Schmalspurbahn Weimar–Rastenberg/Großrudestedt
www.stillgelegt.de (unter Stillgelegt: Buttelstedt – Großrudestedt)
Externe Links (Radweg): www.lauraradweg.de (Zweckverband Wirtschaftsförderung des Nördl. Landkr. Weimarer Land)
04.08.2014
TH28a Rastenberg – Hardisleben ("Zwäcke")
Der äußerste Teil der Stichstrecke nach Rastenberg dient heute als straßenbegleitender Radweg.
Streckenlänge (einfach): ca. 1,5 km (davon ca. 1,4 km auf der ehem. Bahntrasse)
parallel zur Straße
Höhenprofil: eben (180 m ü. NN)
Oberfläche: asph., in Rastenberg Verbundpflaster
Status / Beschilderung: keine Wegweisung; RVK: regional
Eröffnung der Bahnstrecke: (Teil der Strecke der Weimar-Buttstäder-Eisenbahn, zeitweise Dreischienenbetrieb)
Eröffnung des Radwegs:
Planungen:

Nachdem sich das Vorhaben nicht umsetzen lässt, den Radweg vom Ende des Bahntrassenwegs straßenbegleitend bis Hardisleben zu verlängern, könnte statt dessen ein weiteres Stück der Bahntrasse als Radweg ausgebaut werden. [September 2010]

Messtischblatt: 4834
Route: Rastenberg – Hardisleben.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Buttstädt–Rastenberg
Wikipedia: Schmalspurbahn Weimar–Rastenberg/Großrudestedt
16.02.2014
TH28b Wohlsborn – Buchenwald (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6735 / Schöndorf – Buchenwald; 11 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1943/44
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Oktober 1953 (Pv, anschließend z. T. noch Güterverkehr)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 4933*, 4934*
Route: (in Diskussion: Wohlsborn – Buchenwald).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Weimar–Buchenwald
27.06.2013
TH29 Golmsdorf – Eisenberg – Hartmannsdorf
Der ältere, landschaftlich reizvolle und inzwischen zum Teil überarbeitete Abschnitt von Golmsdorf bis Trotz ist mit dem neuerer, zum Glück meist recht straßenferne Parallelweg zur B 7 von Eisenberg nach Hartmannsdorf zu einer Radroute zusammengewachsen, auf der man zwischen Saale und Weißer Elster nicht mehr auf die Bundesstraße muss.
Synonyme: Die Bahn wurde "Eisenberger Esel" oder "Bürgeler Esel" genannt.
Streckenlänge (einfach): ca. 28,6 km (davon ca. 16,9 km auf der ehem. Bahntrasse)
Höhenprofil: langgez. l. St. von Golmsdorf (140 m ü. NN) bis kurz hinter Bürgel (270 m), l. hügelig bis westlich Eisenberg (300 m) und langgez. l. Gef. bis Hartmannsdorf (170 m)
Oberfläche: Splitt, Kies, teilw. Natur; zwischen Thalbürgel und Eisenberg sowie zw. Eisenberg Ost – Hartmannsdorf: asph. (Breite: 2,5 m)
Status / Beschilderung: Bahntrasse als kombinierter Fuß-/Radweg, Z. 260 und ohne StVO-Beschilderung; durchgängige Radwegweisung, der Abschnitt Kursdorf – Hartmannsdorf ist Teil der D-Route 4; RVK: II-33 (Golmsdorf – Eisenberg-Kursdorf), Rest I-11
Eisenbahnstrecke: 6659 / Crossen – Porstendorf; 29 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 2. Oktober 1905
Stilllegung der Bahnstrecke: 24. November 1969 (Eisenberg – Porstendorf)
Eröffnung des Radwegs:
  • 5. Oktober 2007: Kursdorf – Hartmannsdorf (Baubeginn: 25. Juni 2007)
  • 3. September 2010: Asphaltierung des älteren Abschnitts von Thalbürgel nach Trotz
  • 17. Dezember 2013: Eisenberg – Eisenberg Ost
Messtischblätter: 5035, 5036, 5037
Route: Golmsdorf (nördl. von Jena) – Löberschütz – Graitschen – Bürgel – Droschka – Trotz – Eisenberg – Kursdorf – Hartmannsdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Crossen an der Elster–Porstendorf
Externe Links (Radweg): Fotodokumentation www.bahntrassenradwege.de
13.10.2014
TH30 Ludwigsstadt – Lehesten (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Bei Ottendorf sind 0,9 km als Straße (Schulstraße) befahrbar.
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 5015 / Ludwigsstadt – Lehesten; 7 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Dezember 1885
Stilllegung der Bahnstrecke: 12. Juli 1951 (Transitverkehr), 28. Mai 1952 (Rückbau in Thüringen), 1. März 1971 (Gesamt-Stilllegung in Bayern)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 5534(*)
Route: (in Diskussion: Ludwigsstadt – Lehesten).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Ludwigsstadt–Lehesten
30.06.2014
TH31 Höllenthalbahn: Blankenstein – Bahnhof Lichtenberg
Direkt auf der Trasse der Höllenthalbahn kann man sich nur im Bereich der alten Grenzbrücke fortbewegen – und das auch nur zu Fuß. Sehr zu empfehlen ist eine Wanderung vom schön restaurierten Bahnhof Lichtenberg ins Höllenthal zum Röhrensteig, einer Wasserleitungstrasse.
Streckenlänge (einfach): ca. 0,4 km (davon ca. 0,3 km auf der ehem. Bahntrasse)
Oberfläche: wg.
Status / Beschilderung: Fußweg
Kunstbauten: Die beiden Tunnel und das Viadukt im Höllenthal sind nicht zugänglich.
Eisenbahnstrecke: 6683 / Triptis – Marxgrün; 69 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. August 1901 (Blankenstein – Marxgrün)
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Juni 1945 (Zonengrenze)
Eröffnung des Radwegs:
Route: Blankenstein – Bahnhof Lichtenberg.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Triptis–Marxgrün
16.02.2014
TH32 Oberlandradweg: Schleiz – Saalburg
Die alte Bahnstrecke von Schleiz zur Bleilochtalsperre wurde zu einem reizvollen Radweg ausgebaut, der lediglich durch die Autobahn 9 unterbrochen ist und in Saalburg leider schon einen Kilometer vor dem Ort endet.
Streckenlänge (einfach): ca. 14,1 km (davon ca. 12,7 km auf der ehem. Bahntrasse)
Der letzte Kilometer vor Saalburg verläuft auf einer Straße.
Höhenprofil: Beide Endpunkte liegen auf rund 425 m ü. NN, dazwischen Kuppe mit Scheitelpunkt auf 520 m; steilere Abschnitte abseits der Trasse im Bereich der A 9 und vor Saalburg.
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: I-03 / D 11 (Gräfenwarth – Saalburg); regional (Gräfenwarth – Schleiz); der Weg ist Teil des Euregio-Egrensis-Radfernwegs
Eisenbahnstrecke: 6658 / Schleiz – Saalburg; 15 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 28. Juni 1930
Stilllegung der Bahnstrecke: 1. Juni 1996 (Pv, Gv bereits eher)
Eröffnung des Radwegs:
  • Herbst 2009: Fertigstellung des ersten BA von der Wetterabrücke in Gräfenwarth bis Saalburg
  • 6. Mai 2010: Schleiz – Gräfenwarth
Radwegebau:

Dem Radwegebau ging eine Seminarfacharbeit der zwölften Klasse des Schleizer Duden-Gymnasiums im Schuljahr 2004/05 voraus. Im Juni 2008 begann der Abbau der Bahnstrecke, nachdem bei der Sanierung der Wetterabrücke 2001 ein erster Gleisabschnitt entfernt wurde. Der Weg wurde in zwei Bauabschnitten erstellt; Erster Spatenstich für den Ausbau des 11 km langen zweiten Bauabschnitts war Mitte September 2009.

Messtischblatt: 5436*
Route: Schleiz – Möschlitz – Gräfenwarth – Saalburg-Ebersdorf.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schleiz–Saalburg
11.08.2014
TH33 Gefell – Hirschberg (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 3,1 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6657 / Schönberg – Hirschberg; 20 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. Juli 1892
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. Mai 1994 (Pv), 21. August 2000 (Stilllegung Anschlussstelle Rettenmeier – Hirschberg; 3,5 km)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 5537
Route: (in Diskussion: Gefell – Hirschberg).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Schönberg–Hirschberg
16.02.2014
TH34 Zeulenroda unt Bf – Zeulenroda ob Bf (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 3,1 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6654 / Zeulenroda unt Bf – Zeulenroda ob Bf; 4 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 1. September 1914
Stilllegung der Bahnstrecke: 29. September 1974 (Pv: Wiederaufnahme 23. September 1991 bis 2. Juni 1996), 31. Oktober 1997 (Gv)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 5337*, 5338*
Route: (in Diskussion: Zeulenroda unt Bf – Zeulenroda ob Bf).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Zeulenroda unt Bf–Zeulenroda ob Bf
16.02.2014
TH35 Greiz – Neumark (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 9,9 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6655 / Neumark – Greiz; 14 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 21. Oktober 1865 (feierliche Eröffnung)
Stilllegung der Bahnstrecke: 31. Mai 1997 (Pv, Gv bereits 1995)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Der Rad- und Wanderweg "Neue Welt" e.V. (gegründet Oktober 2004) hat sich einen Radweg auf der ehem. Bahntrasse zwischen Greiz und Neumark zum Ziel gesetzt. Ein solcher Weg war auch Gegenstand einer Seminarfacharbeit an einer Greizer Schule, für eine Umsetzung fehlten bisher allerdings die Mittel.

Messtischblatt: 5339
Route: (in Diskussion: Greiz – Neumark).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Neumark–Greiz
16.02.2014
TH36 Ronneburg – Seelingstädt (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 10,2 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6660 / Seelingstädt – Ronneburg; 12 km (1435 mm)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 5139*, 5239*
Route: (in Diskussion: Ronneburg – Seelingstädt).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Seelingstädt–Paitzdorf
16.02.2014
TH37 Bahnhistorischer Erlebnisradweg: Gera – Meuselwitz (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 9,8 km (davon ca. 5,7 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 13 km geplant
Oberfläche: unbefestigt
Status / Beschilderung: RVK: II-34
Eisenbahnstrecke: 6986 / Gera-Pforten – Wuitz-Mumsdorf; 31 km (1000 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 12. November 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 3. Mai 1969 (Gera-Pforten – Wittgendorf, nach Unwetterschäden), 1. Januar 1970 (Reststrecke)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblatt: 5138
Route: (in Diskussion: Gera – Meuselwitz).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Gera-Pforten–Wuitz-Mumsdorf
13.10.2014
TH38 Beerwalde – Löbichau
Ein kurzes Stuck der Wismut-Werksbahn zum ehemaligen Uranbergwerk Löbichau/Drosen wurde als Teil eines Radrundkurses ausgebaut, das eigentliche Zechengelände wurde bei der Renaturierung stark umgestaltet.
Streckenlänge (einfach): ca. 3,1 km
in bisher zwei nicht miteinander verbundenen Abschnitten (der nördliche Abschnitt ist Sackgasse)
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: RVK: regional; der südliche Abschnitt ist bereits Teil des 23 km langen, im Rahmen der Bundesgartenschau 2007 entstandenen Rundkurses "Bergbauroute Ronneburg"
Eisenbahnstrecke: - / Beerwalde – Löbichau; 5 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 31. Mai 1975 (Abzw. von der Strecke 6661 – Beerwalde), Dezember 1979 (Beerwalde – Löbichau), 2. Januar 1981 (Beerwalde – Drosen); die Strecke diente als Werksbahn der Wismut AG
Stilllegung der Bahnstrecke: 1994 (Ast nach Drosen), 1997 (Ast nach Löbichau)
Eröffnung des Radwegs:
  • ca. 2007
Messtischblatt: 5139*
Route: (in Diskussion: Löbichau/Beerwalde – Drosen).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Beerwalde–Drosen
13.10.2014
TH39 Meuselwitz – Ronneburg (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. ? km
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6661 / Meuselwitz – Ronneburg; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 17. Oktober 1887
Stilllegung der Bahnstrecke: Frühjahr 1965 (Unterbrechung zwischen Großröda und Meuselwitz: Braunkohletagebau); 28. Mai 1972 (Stilllegung Meuselwitz – Großenstein)
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Messtischblätter: 4939, 5039
Route: (in Diskussion: Meuselwitz – Ronneburg).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Meuselwitz–Ronneburg
27.06.2013
TH40 Viaduktradweg: Nobitz bzw. Klausa – Langenleuba-Oberhain (in Diskussion)
Streckenlänge (einfach): ca. 19,5 km geplant
Oberfläche:
Status / Beschilderung: RVK: regional
Eisenbahnstrecke: 6816 / Altenburg – Langenleuba-Oberhain; 25 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 15. Juni 1901
Stilllegung der Bahnstrecke: 27. Mai 1995
Eröffnung des Radwegs: in Diskussion
Planungen:

Aus einer anfänglichen Bürgerinitiative ist im Mai 2010 die Kommunale Arbeitsgruppe Viaduktradweg hervorgegangen, der im Juni 2012 nach einem zunächst gegenteiligen Beschluss auch die Gemeinde Nobitz beigetreten ist. Die Bürgerinitiative selbst hat sich im Februar 2012 in einen Verein umgewandelt, um Spenden sammeln zu können. Der Radweg könnte am östlichen Ende über Niedersteinbach und Markersdorf an den Mulde-Radweg angebunden werden. Nach einer enttäuschenden Antwort auf eine Fördervoranfrage, wonach nur der Radweg selbst und nicht die Viadukte gefördert würden, ist im August 2012 ein durchgängiger Ausbau wieder fraglicher geworden. [August 2012]

Messtischblätter: 5040, 5041, 5042
Route: Nobitz – Klausa – Ehrenhain – Boderitz – Wiesbach – Langenleuba-Oberhain.
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Altenburg–Langenleuba-Oberhain
Externe Links (Radweg): www.viaduktradweg.de (Viaduktradweg e.V.)
27.06.2013
TH41 Meuselwitz – Lucka
Streckenlänge (einfach): ca. 1,7 km (davon ca. 1 km auf der ehem. Bahntrasse); weitere 5 km geplant
Oberfläche: asph.
Status / Beschilderung: kombinierter Fuß-/Radweg; keine Wegweisung
Eisenbahnstrecke: 6821 / Gaschwitz – Zwenkau – Groitzsch – Meuselwitz; 28 km (1435 mm)
Eröffnung der Bahnstrecke: 27. September 1874 (Leipzig-Meuselwitzer Eisenbahngesellschaft, 1876 verstaatlicht)
Stilllegung der Bahnstrecke: 14. Januar 1957 (Gaschwitz – Zwenkau: Braunkohletagebau), 22. Mai 1966 (Pv Zwenkau – Groitzsch), 27. September 1976 (Pv Groitzsch – Meuselwitz), 23. Mai 1993 (Gv Lucka – Meuselwitz), Anfang 1998 (Gv Zwenkau – Groitzsch)
Eröffnung des Radwegs:
  • 8. Dezember 2013: Meuselwitz – Bünauroda
Planungen:

Die Strecke wurde Anfang 2013 frei geschnitten. Ab August 2013 wurde der erste, 1,7 km lange Abschnitt zwischen Meuselwitz und Bünauroda gebaut und im Dezember freigegeben. Der zweite Bauabschnitt bis Lucka soll 2014 folgen. [Dezember 2013]

Messtischblatt: 4939
Route: Meuselwitz – Bünauroda (in Planung: – Lucka).
Details: Literatur    Wegebeschreibung    Fotografien    Karte
Verweise: Zum Abschnitt Groitzsch – Zwenkau in Sachsen siehe SN 1.03.
Externe Links (Bahn): Wikipedia: Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz
13.10.2014
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