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Fahrradwegweisung in der Stadt LeverkusenEinführung Bestehendes Netz und Planungen Analyse |
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Die Landesgartenschau wird im kommenden Jahr zahlreiche Besucher nach Leverkusen locken, von denen hoffentlich viele per Rad anreisen werden. Da ich mich auf meinen Radtouren in der letzten Zeit intensiver mit der Wegweisung im Zuge von Radfernwegen auseinandergesetzt hatte, war diese Überlegung Anstoß dazu, einmal nachzusehen, wie gut sich in meiner Heimatstadt ortsunkundige Radler zurechtfinden können.
In Leverkusen ist im Gegensatz zur linearen Routenführung der überwiegenden Zahl von Radfernwegen schon vor der Umsetzung des landesweiten Radverkehrsnetzes ein engmaschiges Netzwerk vieler sich immer wieder kreuzender Wege entstanden. In einem solchen, wesentlich komplexeren System kommen interessante und nicht immer einfach auszugestaltende Aspekte wie die Beschilderung von Knotenpunkten und Alternativrouten zum Tragen. Gesichtspunkte also, die auch bei großräumigen Radwegenetzen wie den entstehenden landesweiten Radverkehrsnetzen in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz behandelt werden müssen. Die Beschilderung der Leverkusener Radwege ist in der Vergangenheit nach der Berichterstattung über die Ersteinrichtung der einzelnen Routen meist nur im Hinblick auf die inzwischen desaströsen Zustände auf dem Erlebnisweg Rheinschiene / Rheinradweg in die öffentliche Diskussion gelangt, was jedoch dem erreichten Standard aber auch Problemen abseits des einzigen in Leverkusen beschilderten Radfernwegs nur zum Teil gerecht wird. Dennoch kam die Spitzenposition im Fahrradklimatest von ADFC und Bund für Umwelt und Naturschutz für mich überraschend, bei dem Leverkusen in der Kategorie Wegweisung bei den Städten unter 200 000 Einwohnern punktgleich mit Darmstadt auf dem ersten Platz landete, vor allem, da das Routensystem (noch) nicht überall komplett und an anderen Stellen schon wieder so lückenhaft ist, dass eine Orientierung problematisch wird. Außerdem gibt es aus meiner Sicht bessere Schildersysteme, die sind leider nicht durchsetzen konnten. Das soll aber ausdrücklich nicht heißen, dass man mit den verwendeten Wegweisern keine attraktive und funktionierende Lenkung des Fahrradverkehrs realisieren könnte, es kommt wie immer auf die kleinen Teufel im Detail an. Nach der Auswertung der ersten Radtour war klar, dass die Qualität der Fahrradwegweisung nur im größeren Zusammenhang angemessen bewertet werden kann und diese Untersuchung ohne eine möglichst vollständige Erfassung der vorhandenen Beschilderung nicht zu leisten wäre. Die erforderliche Datenerhebung habe ich auf mehreren Touren zwischen Juni und August 2004 durchgeführt. Auf den nächsten Seiten wird das Netz der aktuell in Leverkusen wegweisend beschilderten Radrouten kurz vorgestellt, ebenso die bekannt gewordenen Planungen für das landesweite Radverkehrsnetz und die überregionalen Radrouten. Interessant ist hier, dass Leverkusen mit den D-Routen D 7 ("Pilger-Route") / D 8 ("Rhein-Route") Anschluss an das im Aufbau befindliche bundesweite Radfernwegenetz findet. Es folgen die aus den Befahrungen abgeleiteten Analyseergebnisse, die anhand einiger prägnanter Beispiele erläutert werden. Die detaillierten Daten zur Beschilderung mit allen Anmerkungen und Korrekturvorschlägen werden nach Routen sortiert und mit einer groben Priorisierung versehen auf mehreren Unterseiten zur Verfügung gestellt. Die Daten wurden der Stadt Leverkusen zugänglich gemacht, in der Hoffnung, damit einen Anstoß und Beitrag zu einer flächendeckenden und nachhaltigen Qualitätssicherung des Radverkehrsnetzes in Leverkusen auch über die Landesgartenschau hinaus zu leisten. Die Ergebnisse in Kurzfassung:
Trotz größtmöglicher Sorgfalt ist es kaum möglich, eine derart umfangreiche Datenmenge im Zuge einer einzigen Befahrung des Radwegenetzes fehlerfrei zusammenzustellen. Wenn Sie über Tipp- oder sonstige Fehler stolpern sollten, oder wenn sich Veränderungen an den Wegweisern ergeben (ich hoffe, nur im Positiven!), freue ich mich über Ihre Post. Nachtrag April 2005: ![]() Zustand der Radwegweisung in Leverkusen (vorläufig, Stand April 2005) weiter: Bestehendes Netz und Planungen
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Die Tourenbeschreibungen und begleitenden Angaben wurden mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Das Nachradeln dieser Tour geschieht auf eigene Gefahr. Die Mitteilung der Wegeführungen erfolgt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Sie beim Nachradeln der Tour für die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung und anderer relevanter Bestimmungen selbst verantwortlich sind und insbesondere im Einzelfall vor Ort abklären müssen, ob ein bestimmter Weg von Radfahrern benutzt werden darf (Fußgängerzonen, Einbahnstraßen usw.). |